Kategorien
News

Innovations-Wettbewerb SUCCESS 2021: Bewerbung noch bis Ende Juli möglich

Region/Mainz – Einzelprämien bis zu 15.000 Euro. Unternehmen aus Rheinland-Pfalz, die neue Produkte, Produktionsprozesse, technologieorientierte Dienstleistungen oder anspruchsvolle IT-Vorhaben für technische Anwendungen entwickelt haben und damit Erfolge erzielen konnten, können noch bis zum 31. Juli 2021 am SUCCESS-Wettbewerb der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) teilnehmen. Die Bewerbungsunterlagen sind auf der Internetseite der ISB unter www.isb.rlp.de abrufbar.

Besonders zukunftsweisende Ideen und innovative Produkte zeichnet das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium gemeinsam mit der ISB am 27. Oktober 2021 mit Einzelprämien in Höhe von bis zu 15.000 Euro aus. Zudem wird in diesem Jahr eine ebenfalls mit 15.000 Euro dotierte Sonderprämie zum Thema „Künstliche Intelligenz im Mittelstand“ vergeben.

Kategorien
News

Kfz-Zulassungen für den Landkreis Ahrweiler ab sofort auch in Daun möglich

Daun – Kreisverwaltung Vulkaneifel hilft Verwaltung des Kreises Ahrweiler. In dem sehr stark von der Unwetterkatastrophe getroffenen Nachbarlandkreis Ahrweiler sind auch die Verwaltungsgebäude in Teilen zerstört, sehr viele Mitarbeiter:innen der Verwaltungen persönlich betroffen und nicht arbeitsfähig. Daher haben die umliegenden Nachbarlandkreise ihre Unterstützung angeboten. Für die Kreisverwaltung Vulkaneifel war und ist dies eine Selbstverständlichkeit.

Bereits seit Beginn vergangener Woche haben zahlreiche Fahrzeugbesitzer aus dem Landkreis Ahrweiler die Möglichkeit genutzt, ihr in den Fluten zerstörtes Kraftfahrzeug bei der Kreisverwaltung Vulkaneifel in Daun abzumelden. Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger des Kreises Ahrweiler auch bei der Kfz-Zulassungsstelle in Daun Zulassungen vornehmen. Hierzu wurden kurzfristig die melde- und EDV-technischen Voraussetzungen geschaffen sowie die benötigten Prägesiegelstempel organisiert. Zudem hat die Kfz-Zulassungsstelle in Daun ab dieser Woche zusätzlich Dienstag nachmittags geöffnet.

Ab dieser Woche hat die Kfz-Zulassungsstelle in Daun daher wie folgt geöffnet:

Montag bis Freitag:
08.00 bis 11.30 Uhr

Dienstag:

14:00 bis 16:00 Uhr

Donnerstag:
14.00 bis 17.30 Uhr
oder nach Vereinbarung

Auf Grund der momentanen Situation kann es dennoch zu Wartezeiten kommen. Unsere Mitarbeiter geben ihr Bestes. Wir bitten um Verständnis.

Die o.a. Änderungen betreffen ausschließlich die Kfz-Zulassungsstelle in Daun und treffen nicht auf die Aussenstelle in Jünkerath zu. Diese hat die bisherigen Öffnungszeiten beibehalten und kann keine Zulassungen für Ahrweiler vornehmen.

Kategorien
News

Das Comeback der DTM 2021: Hubert Haupt startet durch

Meuspath/Nürburgring – Rund 30 Jahre nach seinem Debüt und knapp 20 Jahre nach seinem letzten Einsatz kehrt Hubert Haupt als Fahrer in die DTM zurück. Der erste Gaststart des HRT-Teambesitzers wird Ende August auf dem Nürburgring stattfinden. Mit dem Auftritt des 52-jährigen Münchners ist noch ein zweites Comeback verbunden, denn sein Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 6 wird das schwarz-weiße Design des neuen Teampartners PLAYBOY tragen. Über die Jahre hinweg zierte das ikonische Logo des weltbekannten Lifestyle-Magazins bereits mehrere Fahrzeuge in der DTM.

Mercedes-AMG GT3 #6 im schwarz-weißen PLAYBOY-Design. Foto: Hubert Haupt Racing Team

Nachdem Hubert Haupt als Teambesitzer unter der Nennung Mercedes-AMG Team HRT in der aktuellen Saison bereits zwei Mercedes-AMG GT3 in der DTM einsetzt, wird er bei den Rennen auf dem Nürburgring (20.-22. August) wieder persönlich im Cockpit Platz nehmen. Für Haupt ist es bereits der dritte Einsatz in der weltbekannten Rennserie. Nach seinem Einstand in den Jahren 1991-1992 als Werkspilot für Audi kehrte er zur Saison 2001 mit Opel in die DTM zurück. Nun erfolgt das Comeback mit einem Mercedes-AMG GT3 des eigenen Haupt Racing Teams. Damit ist Hubert Haupt der einzige Fahrer in der Geschichte der Serie mit Starts in der ursprünglichen DTM/ITC (1984–1996), der darauffolgenden Epoche (2000-2020) und in der aktuellen GT3-Ära (ab 2021).

Der Mercedes-AMG GT3 von Haupt bringt auch eine bekannte Marke zurück auf die Bühne der DTM – den PLAYBOY. Das Lifestyle-Magazin ist neuer Partner des Haupt Racing Teams bei dessen Einsätzen in der hochklassigen GT3-Serie. In der Vergangenheit war das Bunny-Logo schon des Öfteren Teil der DTM-Welt. Bei den Gaststarts von Hubert Haupt wird der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer #6 nun mit einem ganz neuen Komplettdesign in den schwarz-weißen PLAYBOY Farben für Aufmerksamkeit sorgen. Ein ausführliches Interview zum DTM-Start von Hubert Haupt erscheint in der aktuellen August-Ausgabe des deutschen PLAYBOY (ab Donnerstag, 15.07. im Handel).

Hubert Haupt, Teambesitzer HRT und Fahrer Mercedes-AMG GT3#6
„Für mich geht der nächste Traum in Erfüllung. Zuerst das eigene Team, das an der DTM teilnimmt, und nun greife ich auch selbst noch einmal zum Lenkrad in dieser Serie, mit der ich so viele Erinnerungen verbinde. Etwas Schöneres kann man sich als Motorsportler kaum vorstellen. Mit PLAYBOY haben wir dafür einen großartigen Partner gewinnen können. Das ist einfach eine tolle, zeitlose Lifestyle-Marke. Sportlich reizt es mich natürlich, dass ich mich in diesem starken Umfeld mit jungen Profis messen kann. Wir sind gut vorbereitet und ich denke, dass wir auch ein gutes Ergebnis erzielen können.“

Florian Boitin, Chefredakteur und Publisher PLAYBOY Deutschland
„Motorsport und PLAYBOY haben eine lange gemeinsame Tradition. Und gerade in der DTM konnte PLAYBOY über die Jahre manch Triumphe feiern. Umso mehr freuen wir uns, dass wir jetzt als Team-Partner des erfolgreichen Unternehmers und Rennfahrers Hubert Haupt auf die Rennstrecke zurückkehren. HRT, Mercedes-AMG und PLAYBOY – das passt einfach.“

Über HRT
HRT steht für HAUPT RACING TEAM. Das im Juli 2020 von dem Rennfahrer und Unternehmer Hubert Haupt gegründete Team ist im internationalen GT3-Sport erfolgreich. Bei zahlreichen Einsätzen geht HRT mit erweiterter Werksunterstützung durch Mercedes-AMG an den Start. Die Vorbereitung der Einsätze und Fahrzeuge erfolgt unweit des Nürburgrings von Meuspath aus. Darüber hinaus engagiert sich HRT mit einem eigenen eSPORTS Team im professionellen Segment des Sim-Racings und ist ein gefragter Partner für Motorsport-Events aller Art. HRT verfügt über zahlreiche Experten mit großer Motorsport- und Engineering-Erfahrung, mit denen das breit aufgestellte Motorsport-Unternehmen unter anderem auch technische Entwicklungsprojekte für und mit seinen Partnern durchführt. Unternehmenssitz der Haupt Racing Team GmbH ist Grünwald bei München. Neben dem Motorsport ist Hubert Haupt vor allem als erfolgreicher Projektentwickler bekannt. Mit seiner Immobilien Holding realisiert er im süddeutschen Raum hochwertigste Wohn- und Gewerbekonzepte – von innovativen Gebäuden bis hin zu kompletten Stadtteilen.

Kategorien
News

Ferien, Berufsfindung und Hochwasserhilfe

Region/Mayen-Koblenz – Die Ferienzeit in einem Jugendcamp auf einem Zeltplatz verbringen, tagsüber Praktika in verschiedenen Betrieben erleben und dabei Berufe aus erster Hand kennenlernen, die Freizeit als Gruppe mit Übernachtung in Zelten genießen – das ist die Idee des regioCamps, das durch die Handwerkskammer (HwK) Koblenz unterstützt wird. Mit der Hochwasserkatastrophe gibt es nun eine zusätzliche Ausrichtung und zeitliche Ausweitung des Projektes: Kinder und Jugendliche aus Familien, die vom Hochwasser betroffen sind, können das Camp inklusive Komplettbetreuung ebenfalls nutzen!

Schnell und unkompliziert hat der Veranstalter regioCamp, eine gemeinnützige Organisation der Jugendhilfe, auf die aktuelle Lage reagiert. Denn zunächst musste der ursprüngliche Veranstaltungsort in Winningen an der Mosel aufgrund der Hochwasserlage geräumt werden und fand mit einem Zeltplatz in Hausbay eine ideale Alternative im Grünen. Auch der Teilnehmerkreis wurde quasi über Nacht für Familien geöffnet, die vom Hochwasser betroffen sind. Camp-Initiator Harald Düster: „Jetzt, in der Phase des Aufräumens und Organisierens helfen wir betroffenen Familien, in dem wir ihren Kindern und Jugendlichen eine gesicherte Unterbringung anbieten. Das ist auch ein wichtiges Stückchen Normalität nach all dem Erlebten. Und natürlich steht das auch für Solidarität mit den Betroffenen. Wir helfen an dieser Stelle mit unseren Möglichkeiten und wollen für Entlastung sorgen.“ Das Camp wurde zeitlich um vier Wochen verlängert – von zwei auf nun sechs.

Martin Hummrich, Abteilungsleiter im Mainzer Wirtschaftsministerium, sagte Unterstützung seines Hauses über die bereits erfolgte Förderung hinaus zu. „In dieser Katastrophe gilt mehr denn je, zusammen zu halten und alle Hilfsmöglichkeiten auszuschöpfen. Zumal die Inhalte ja auch Klasse sind!“

Ulrike Mohrs, Bürgermeisterin der Stadt Koblenz, lobte wie auch HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich das Konzept des regioCamps und dessen perfekte Organisation. „Das bietet ganz andere Möglichkeiten, sich beruflich auszuprobieren. Die Verbindung aus Freizeitgestaltung im Kreise Gleichaltriger und Besuchen in regionalen Unternehmen, der dortige Austausch mit Auszubildenden und Mitarbeitern, ist Berufsorientierung mit Spaß. So lässt sich in den Ferien vielleicht auch eine Antwort finden, wie es nach der Schule in einer dualen Berufsausbildung weiter geht“, so Hellrich. „Es muss auch für Abiturienten nicht immer das Studium sein, denn auch die Wirtschaft bietet viele spannende und interessante Berufe, in denen auch die Verdienstmöglichkeiten stimmen“, motivierte Ulrike Mohrs die Camp-Teilnehmer, einen Blick über den Tellerrand hinaus in diese Richtung zu wagen.

Unterstützt wird die Initiative durch ein Netzwerk aus Unternehmen, Verbänden, Kammern, Organisationen, Einrichtungen, Hoch-Schulen, Vereinen und Privatpersonen. Projektträger des regioCAMP Rhein-Mosel in Hausbay ist der Lions Club Dieblich.

Mehr Informationen oder Rückfragen zum regioCamp bei Harald Düster unter „teamer@regiocamp.org“.

Kategorien
Top-Themen

Für Nordrhein-Westfalen gilt ab dem heutigen Montag, 26. Juli die Landesinzidenzstufe 1

Region/Düsseldorf – Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW teilt mit: Da gesichert davon auszugehen ist, dass seit vergangenen Samstag, 24. Juli seit acht Tagen in Folge der landesweite Inzidenzwert über 10 liegen wird, gilt mit Wirkung vom heutigen Montag, 26. Juli 2021 für das Land Nordrhein-Westfalen wieder die Landesinzidenzstufe 1 (7-Tage-Inzidenz von über 10 bis 35). Damit greifen automatisch bestimmte Infektionsschutzmaßnahmen insbesondere mit überregionaler Bedeutung – auch in Kreisen und kreisfreien Städten, die lokal in der Inzidenzstufe 0 liegen.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Auch, wenn die Inzidenzzahlen immer noch niedrig sind, haben sich die Werte seit dem 14. Juli, also innerhalb von 9 Tagen, verdoppelt. Das muss uns – neben einem deutlich über 1 liegenden R-Wert – Sorgen machen, auch wenn sich die steigenden Infektionszahlen bisher zum Glück noch nicht in den Krankenhauseinweisungen niederschlagen. Gerade im Hinblick auf die von vielen Wissenschaftlern für den Herbst prognostizierte Infektionswelle zahlt sich nun aus, dass wir die Coronaschutzverordnung mit einem Sicherheitsschirm ausgestattet haben, der uns ermöglicht, schnell, konsequent und umsichtig zu handeln. Zur Wahrheit gehört aber auch: Der beste Schutz gegen eine Infektion mit dem Coronavirus ist eine Impfung. Daher mein dringender Appell: Wenn Sie es noch nicht getan haben – lassen Sie sich impfen!“

In den Städten Düsseldorf, Hamm, Köln, Münster, Oberhausen und Solingen sowie in den Kreisen Borken, Düren und Minden-Lübbecke gilt (Stand 23. Juli 2021) bereits die lokale Inzidenzstufe 1. In der Städteregion Aachen, den Städten Krefeld und Leverkusen sowie im Oberbergischen Kreis und im Rhein-Kreis Neuss ist das ab Samstag, 24. Juli 2021, der Fall. In diesen Kommunen gelten automatisch wieder sämtliche Schutzmaßnahmen der Stufe 1, um den Infektionsanstieg möglichst schnell wieder abzubremsen. Es ist zu erwarten, dass weitere Kommunen in den kommenden Tagen in Stufe 1 rücken.

Die geltenden Schutzmaßnahmen für alle Infektionsstufen sind unter https://www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw für jeden Lebensbereich übersichtlich zusammengestellt.

Die Landesinzidenzstufe 1 setzt im gesamten Land ab Montag folgende Schutzmaßnahmen wieder in Kraft:

  • Generelle Maskenpflicht in Innenräumen: Nicht nur im ÖPNV und im Einzelhandel und in Arztpraxen, sondern auch wieder in Innenräumen von Gaststätten, Museen, Zoos etc., bei Bildungsveranstaltungen, Gottesdiensten, Versammlungen, bei der Erbringung körpernaher Dienstleistungen und generell in allen für den Kundenverkehr geöffneten Innenräumen muss wieder mindestens eine medizinische Maske getragen werden.
  • Ausnahmen gelten in Stufe 1 bei Veranstaltungen mit festen Sitz- oder Stehplätzen für Geimpfte, Genesene und Getestete und – auch ohne Test – in Bibliotheken und der Gastronomie.
  • Für den Einzelhandel gilt wieder eine Flächenbegrenzung von einem Kunden je angefangene 10 Quadratmeter.
  • Bei Versammlungen/Veranstaltungen muss wieder die einfache Rückverfolgbarkeit der Teilnehmer gewährleistet werden.
  • In der Gastronomie müssen die Beschäftigten mit Kundenkontakt wieder regelmäßig einen Test machen und eine Maske tragen.
  • Bei Großveranstaltungen mit mehr als 500 Personen (Sport, Kultur, Bildung o.ä.) und für Freizeiteinrichtungen mit mehr als 2.000 Besuchern/Tag gelten insgesamt die Schutzmaßnahmen der lokalen Inzidenzstufe 1.
  • Volks- und Schützenfeste etc., Tagungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden und der Betrieb von Diskotheken, Clubs etc. in Innenräumen sind wieder (bis zum 27. August) untersagt.
Kategorien
Tourismus

Vulkanpark in den Sommerferien erleben

Region/Mayen-Koblenz – Die sonnigen Temperaturen für Ausflüge im Freien zu nutzen, ist endlich wieder problemlos möglich. Und gerade jetzt, da die Sommerferien vor der Tür stehen, und es vor allem den Kindern in den Füßen kribbelt und die Abenteuerlust ruft, möchte wahrscheinlich niemand mehr zu Hause bleiben. Also rein ins Auto und los gehts zu den Attraktionen und Ausflugszielen im Vulkanpark, die allesamt quasi direkt vor der Haustür liegen. Kurze, abwechslungsreiche Spazierwege, abenteuerliche Steinbrüche, geheimnisvolle Höhlen und kleine Wasserfälle erwarten die Ausflügler. Und nebenbei wird dem Eifelvulkanismus auf die Spur gekommen und die Heimat kennen gelernt.

Für Familien besonders zu empfehlen sind mit Sicherheit folgende Landschaftsdenkmäler: der Rauscherpark in Plaidt, der Karmelenberg bei Bassenheim, die Höhlen „Siewe Stuwe“ bei Kottenheim und die Mühlsteinbrüche rund um Mayen. Dort gibt es überall kurze Rund- und Spazierwege von 1 bis ca. 2,5 Kilometern Länge.

„Was ist ein Keks unter einem Baum?“ Diese Scherzfrage wurde den meisten Eltern bestimmt schon einmal von ihren Kindern gestellt. Und die Antwort lautet: „Ein schattiges Plätzchen“. Aber wo findet man das an heißen Sommertagen? Wenn man nicht unter einem Baum in Freibad liegt, sondern einen Spaziergang unternehmen möchte? Solche schattigen Plätzchen gibt es im Rauscherpark in Plaidt. Wild romantisch, gesäumt von Bäumen fließt hier das Flüsschen Nette. Es gibt kleinere „Wasserfälle“ dort, wo sich das Wasser über große Basaltblöcke ergießt. An manchen Stellen staut sich das Wasser und lädt zu einem Fußbad oder einem Wettbewerb im Steinehüpfen ein. Am großen Entenweiher gibt es Rastmöglichkeiten und auf einem Stück des Weges finden sich riesige Steinskulpturen. Ein toller Spazierweg, ideal für die sonnigen Tage. Der Weg startet direkt hinter dem Vulkanpark Infozentrum, Rauschermühle 6, in 56637 Plaidt.

Ein weiterer Tipp für Familien ist der Karmelenberg bei Bassenheim. Um bei Scherzfragen zu bleiben: „Was ist das älteste Zahlungsmittel der Menschheit?“ Und sogar hierzu erfahren die Besucher etwas auf ihrem Rundweg – zumindest in Bezug auf die Menschheitsgeschichte. Denn der „Neandertaler“ hatte hier in der vorletzten Eiszeit einen Lagerplatz aufgeschlagen. Der Karmelenberg gehört zu einer Vulkangruppe, die vor rund 200.000 Jahren ausgebrochen ist. Eine alte Baumallee mit einem durch Blitzeinschlag ausgehöhltem Baum, Kreuzwegstationen auf dem Weg zum Gipfel, eine alte Kapelle und ein Steinbruch – all das ist auf einen Rundweg von knapp 1,5 Kilometer durch den Wald zu entdecken. Picknick nicht vergessen – denn es gibt unterwegs genügend Rastgelegenheiten. Gestartet wird ab dem Parkplatz „Karmelenberg“ an der K95 zwischen Ochtendung und Bassenheim.

„5 Höhlen in einem Loch. Was ist das?“ „Ein Handschuh.“ Und wer 7 Höhlen in der vulkanischen Schlacke am Kottenheimer Büden findet, der befindet sich bei den „Siewe Stuwe“. Der Kottenheimer Büden ist neben dem Ettringer Bellerberg eine der beiden Kraterflanken des Bellerberg-Vulkans. Hier schoss mit lautem Getöse vor ungefähr 200.000 Jahren Magma an der Erdoberfläche heraus. In heftigen Eruptionen wurden heiße Schlackenbomben herausgeschleudert, wodurch nach und nach der Büden entstand. Im zweiten Weltkrieg wurden hier Stollen gegraben, die man, ausgestattet mit Feldbetten, Regalen und Öfen, als Schutzräume nutzte. Heute für Kinder ein spannender Platz, um auf Erkundungstour zu gehen. Taschenlampe nicht vergessen! Und für den besonderen Spaß noch Funkgeräte einpacken. Gestartet wird ab dem Parkplatz Kottenheimer Winfeld, an der K20, zwischen Kottenheim und Ettringen.

Abbauspuren der Römer bis hin zur Neuzeit finden sich in den Mühlsteinbrüchen rund um Mayen. Wo früher das schwarze Gold, der Basaltstein abgebaut wurde, sind heute idyllische Grubenlandschaften entstanden, in denen es viel zu entdecken gibt. Über schmale Pfade oder breite Waldwege geht es vorbei an mächtigen Basaltwänden, Grubenkränen, alten Gleisen und Ruinen von Werkhütten. Ein faszinierendes Erlebnis ist auch, den Kletterern des Alpenvereins beim Erklimmen der Felswände zuzuschauen. Die Rund- bzw. Spazierwege starten: Erlebniswelten Grubenfeld, Hinter den Mühlsteinen 7, 56727 Mayen; Parkplatz Ettringer Lay, L82, 56727 Ettringen; Parkplatz Kottenheimer Winfeld an der an der K20, zwischen Kottenheim und Ettringen.

Kategorien
News

Franz Kruse feiert Jubiläum – Anerkannter Mechernicher Künstler blickt auf über 55 Jahre Schaffen zurück

Mechernich – Von Bildern, Reliefs und Skulpturen über Theater, Fernsehen und Veranstaltungen alles dabei – Als Mitbegründer der Mechernicher Galerie im Rathaus soll diese für Kruse als Ort des Zurückblickens dienen. „Ob Impressionismus oder Expressionismus, da will ich mich nicht festlegen… da wird sowieso zu viel Unsinn reingedeutelt von Theoretikern und von Malern selbst, die beschimpfen sich ja meistens gegenseitig“: Franz Kruse ist Künstler, eine feste Nummer im rheinischen Kunstbetrieb, einst eine der schillernden Köpfe in der Kölner Kultur-Society. Und seit mehr als 40 Jahren ein Mechernicher Original, mit Wohnhaus in Floisdorf und Atelier am Eifelstadion.

Der etablierte Maler hat 2021 eine Menge zu feiern: Für Sonntag, 22. August, ist eine Atelierausstellung für sein Mechernicher Atelier im Schimmelsweg 2 angesetzt, bei der er einen tiefen Einblick in sein Schaffen und Leben gewährt. Und in die Entwicklung seines Stils, besser gesagt seiner „Stile“, denn einer wie Franz Kruse lässt sich nicht in eine Ecke stellen.

Sein Werk ist so dynamisch und wandlungsfähig wie der Erschaffer, der am 8. November vor 80 Jahren in Gelsenkirchen das Licht der Welt erblickte. Das will er zum Anlass nehmen für einen künstlerischen Rückblick seit seinen Anfängen in der Galerie im Rathaus, deren Kurator er ist. Irgendwann im Herbst, vielleicht um den Geburtstag herum…

Permanent inspiriert

Ein Blick in seine Skizzenbücher zeigt: Franz Kruse ist ein permanent inspirierter, ständig experimentierender und handwerklich stocksolider Maler. Sein Weg zur Darstellung ist nie derselbe wie beim letzten Mal. Kruse variiert nicht nur Themen, er erfindet ständig neue Bilder. Bereits im Jahre 1966 fand die erste Ausstellung mit Schaumstoff-Elementen in der Gelsenkirchener Jazz-Galerie statt. So fing alles an.

Geboren am 8. November 1941 in Gelsenkirchen absolvierte er nach der Realschule eine Ausbildung zum Schauwerbegestalter und Plakatmaler. Nach seiner Bundeswehrzeit arbeitete der Schüler von Bert Schadeck, Kurt Janitzki und Hans Rahn in Gelsenkirchen am Theater. Dort war er Dekorateur, später Leiter der Dekorationsabteilung. Seine künstlerischen Ambitionen machten nicht bei der Ausstattung von Theaterstücken halt.

Ihn reizte auch die Arbeit mit Texten und Schauspielern. So arbeitete er im Kölner Schauspielhaus als Regieassistent und führte im „Senftöpchen“ selbst Regie, entwarf das Bühnenbild und die Kostüme. Schon bei Fred Kassen, dem Gründer dieses bekannten Kölner Kleinkunsttheaters, konnte Kruse Erfolge mit Regiearbeiten und Bühnenbildern feiern.

Unter anderem gestaltete er im Lauf der Jahre Bühnenbilder, Programmhefte und Plakate für die Kölner Oper, Theater und Ballett. Auch betreute er die WDR-Konzert-Tour und kümmerte sich um die benötigten Kostüme und Requisiten. An TV-Arbeiten für ARD- und ZDF-Serien sowie den RTL-Karnevalssitzungen wirkte Kruse ebenfalls mit.

Der Wahl-Floisdorfer, der mit Ehefrau Charlotte schon Goldene Hochzeit feiern konnte, leistete viel Bühnengestaltung für Karneval und Silvestershows, oder auch für die 25-Jahr-Feier des Kölner Maritim-Hotels. Im Kruse-Jubiläumsjahr 2021 jährt sich auch ein Projekt zum 30. Mal, das er im benachbarten Rhein-Erftkreis 1991 plante und 1992 verwirklichte.

Dabei handelte es sich um die hochgelobte Gestaltung einer Reliefwand in der Adolf-Kolping-Schule Horrem, 22 Meter breite und vier Meter hoch. Dem Werk, das noch heute in der Geburtsstadt des heiliggesprochenen Gesellenvaters zu sehen ist, kam viel mediale Aufmerksamkeit zu – und ein gebundenes Konzeptbuch.

WM, Kulturhauptstadt, Mallorca

Divers und vielseitig ging es weiter. Am Fühlinger See in Köln gestaltete der Wahl-Floisdorfer die Eröffnungs- und Abschlussfeier der Ruder-Weltmeisterschaft im Jahre 1998. Als Essen im Jahr 2010 „Kulturhauptstadt Europas“ wurde, konnte Kruse mit einem zehnmal einem Meter messenden Banner im Zentrum der Stadt überzeugen. Auch die 75 Jahr-Feier des Kölner Festkomitees im Maritim-Hotel trug seine gestalterische Handschrift.

In 55 kreativen Jahren nahm Kruse an vielen Ausstellungen teil, zum Beispiel in den Galerien „Botz“ im Hafen von Andratx und „J“ in Palma, beides auf Mallorca, in den Kreishäusern Hürth und Bergheim, im Freilichtmuseum Kommern, der Abtei Brauweiler, diversen Galerien in Köln, dem NRW-Landtag in Düsseldorf und natürlich dem Kultur-Forum im Mechernicher Oktogon.

Eine weitere Herzensangelegenheit sind ihm seine Skulpturen: So zum Beispiel eine schwimmende Tulpeninseln auf dem Kommerner See, ein Kreisverkehr in Mechernich, diverse Stahlobjekte in Kallmuth, sein Mitwirken beim Projekt „Kunst geht baden“ in Gemünd sowie verschiedene Fahnengestaltungen in Deutschland und Frankreich.

Tulpen als roter Faden

Auffallend sind Kruses Tulpenbilder. Er liebt diese Blumen und ihre Darstellung zieht sich durch alle seine Stile und Schaffensepochen. Das ist so, seit er vor vielen Jahren als Mitarbeiter der Kölner Oper bei den Schwetzinger Festspielen im Schlosspark Tulpenfelder sah und sich in sie verliebte, möglicherweise der geschwungenen weiblichen Formen wegen. Seither taucht dieses Motiv immer wieder auf diverse Arten auf. Sei es gemalt oder als Skulptur – an den Tulpen kann man Kruses Entwicklung „ablesen“.

Auch für die Aktion Mensch, früher „Aktion Sorgenkind“, stellte Kruse sein Atelier zur Verfügung, in dem Prominente dann für den guten Zweck malen und sich auf andere Art künstlerisch ausdrücken konnten. Als Dozent war Kruse unter anderem an der VHS Euskirchen für die Fächer „Akt“ und „Farbige Gestaltung“ zuständig.

Besondere Porträt-Aufträge erhielt der Wahl-Floisdorfer von den Opernlegenden Jose Carreras oder Luciano Pavarotti. Selbst die Kölner Seilbahn ist nicht sicher vor ihm und diente bereits als Darstellungsfläche, die anschließend geplante Ausstellung fiel allerdings der Corona-Pandemie 2020 zum Opfer.

Mit seinen Bildern, meist in leuchtenden Farben und teilweise unter Verwendung verschiedenster Materialien hat sich Franz Kruse eine sehr eigene künstlerische Handschrift geschaffen, die ihn unverwechselbar macht. Mit seiner Jubiläumsausstellung will Kruse die mehr als 40 beruflich-gestalterischen Jahre in seiner „Galerie“ Revue passieren lassen und Entwicklungen und Stilwechsel, die seine Werke geprägt haben dokumentieren und herausstellen.

Kategorien
Top-Themen

Soforthilfe für vom Hochwasser betroffene Unternehmen

Region/Mainz – Ministerpräsidentin Dreyer/ Wirtschaftsministerin Schmitt: Die Landesregierung stellt für die von der Flutkatastrophe betroffenen Unternehmen Soforthilfe zur Verfügung, um die Räumung und Reinigung zu unterstützen. Dies haben Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt bekannt gegeben. Die Höhe der Soforthilfe beträgt 5.000 Euro.

„Das Ausmaß an Zerstörung und Leid im Hochwassergebiet ist schrecklich. Wir haben Tote zu beklagen, viele Menschen haben ihr Zuhause in den Fluten verloren. Existentiell betroffen sind auch viele Unternehmen: Ladenlokale, Werkstätten, landwirtschaftliche Betriebsgüter – vieles ist zerstört. Deswegen hat die Landesregierung heute Soforthilfen für Unternehmen beschlossen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer nach der Ministerratssitzung. „Die Soforthilfe ist ein erster Schritt, um den Unternehmen kurzfristig Liquidität zur Verfügung zu stellen, unbürokratisch und schnell“, führte Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt aus.

Die Soforthilfe wird als Pauschale in Höhe von 5.000 Euro pro Unternehmen ausgezahlt. Anträge werden von den örtlich zuständigen Verwaltungen der Kreise sowie der Stadt Trier entgegengenommen. Die „Soforthilfe Unternehmen“ wird ohne umfangreiche Prüfung gewährt. Es genügt der glaubhafte Nachweis, dass die Betriebsstätte im unmittelbaren Hochwasserschadensgebiet liegt und dass dem Antragsteller oder der Antragstellerin ein Schaden von mindestens 5.000 Euro an dieser Betriebsstätte entstanden ist.

Die Betriebs- bzw. Produktionsstätte muss räumlich getrennt von Wohnbereichen sein. Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich der Angehörigen Freier Berufe und selbstständig Tätigen sowie Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft in den Landkreisen Ahrweiler, Bitburg-Prüm, Mayen-Koblenz, Trier-Saarburg, Vulkaneifel, Bernkastel-Wittlich und der Stadt Trier

Parallel arbeitet die Landesregierung an einem Wiederaufbauprogramm für die Unternehmen in den von der Flutkatastrophe betroffenen Regionen. Der Bund hat hier Unterstützung zugesagt.

Kategorien
Top-Events

Bestseller-Autorin Gisa Pauly am Donnerstag, 29. Juli bei den Burgfestspielen in Mayen

Mayen – In Kooperation mit der Buchhandlung REUFFEL kommt am Donnerstag, den 29. Juli, die vielfach ausgezeichnete Autorin Gisa Pauly in der Reihe Festspiel-EXTRA nach Mayen. Gisa Pauly hängte nach zwanzig Jahren den Lehrerberuf an den Nagel und lebt seitdem als Schriftstellerin in Münster. Ihre Ferien verbringt sie am liebsten auf Sylt oder in Italien. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, und die Leser der Fernsehzeitschrift rtv wählten Gisa Pauly zur beliebtesten Autorin des Jahres 2018. Ihre Krimireihe um Mamma Carlotta stürmt Jahr um Jahr die Spiegel-Bestsellerliste. In Mayen liest sie auf der Kleinen Bühne aus ihrem brandneuen „Mamma Carlotta“ Roman – der 15. Fall für die Kultermittlerin Mamma Carlotta, die von der Zeitschrift BRIGITTE als die »italienische Miss Marple von Sylt« bezeichnet wird.

Eine tote Altenpflegerin und ein Fernsehteam bringen das Leben auf Sylt ordentlich durcheinander. Ein gewisser Leonardo sucht mithilfe der Medien seine große Liebe, die er seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hat. Mamma Carlotta hängt an den Lippen der Reporter – Amore, wie spannend! Und dann ist da ja noch der Fall um Geertje Verbecks verstorbene Pflegerin, die offensichtlich ermordet wurde! Sie beginnt zu ermitteln – mit Rentner Richard an ihrer Seite, dem das Kindermädchen seiner Enkel schon immer suspekt war.

Tickets für die Burgfestspiele gibt es bei: Bell Regional, Touristikcenter, Rosengasse 5, 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651/494942, per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de und im Online-Ticketing unter www.burgfestspiele-mayen.de.

Kategorien
Top-Events

Eifel-KULTURTAGE e. V. : Am 07. August Kabarett à la surprise auf der Turnierwiese Manderscheid

Manderscheid – Nach Schloss Malberg mit HAMLET geht’s bei den Eifel-KULTURTAGE weiter auf der Turnierwiese Manderscheid, vor der malerischen Kulisse der Ober- und Niederburg.

Seit 15 Jahren präsentieren die Eifel-KULTURTAGE ihr Programm und seit vielen Jahren heißt die stets ausverkaufte Erfolgsveranstaltung Kabarett à la surprise. Die Idee hierbei ist einfach, aber sehr erfolgreich: Die Eifel-KULTURTAGE präsentieren drei Künstler, deren Namen im Vorfeld nicht veröffentlicht werden. Erst am Abend der Veranstaltung wird das Geheimnis gelüftet. Nur so viel sei verraten: Sie kommen aus den Bereichen Comedy, politisches Kabarett oder aus dem Varieté. In den vergangenen Jahren wurde kein Künstler bei ’Kabarett à la surprise’ zweimal präsentiert.

Durch die Lockerungen steht wieder ein höheres Kartenkontingent zur Verfügung.

Bänke und Stühle sind vorhanden. Bitte Sitzkissen mitbringen.
54531 Manderscheid • Niederburg/Turnierwiese • 20 Uhr • 22,00 € *

* Vorverkauf/ Abendkasse inklusive Gebühren