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Verleih von Bautrocknern ab sofort in Euskirchen nur noch an zwei zentralen Anlaufstellen

Euskirchen – Die bisher bekannten Anlaufstellen in der Kernstadt und in den Außenbezirken wurden zum Wochenende geschlossen. Nach Absprachen mit den bisher bestehenden Infopunkten wurde kein weiterer Bedarf zurückgemeldet. Zudem ist fast überall die Stromversorgung wieder hergestellt. Somit werden seit Samstag nur noch zwei zentrale Anlaufstellen in der Kernstadt aufrechterhalten.

Die erste Anlaufstelle befindet sich auf dem ehemaligen Gelände des Wasserversorgungsverbandes auf der Roitzheimer Straße 5-7. Hier können sich Euskirchener Bürger ab sofort Bautrockner und Stromerzeuger ausleihen. Pro Haushalt können nur jeweils drei Geräte ausgegeben werden, da die Mengen begrenzt sind. Vor Ort wird ein unentgeltlicher Mietvertrag über den Verleih geschlossen. Dafür muss der Personalausweis mitgebracht werden. Seit vergangenem Samstag ist sie täglich außer sonntags von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Zusätzlich zu den Bautrocknern und Stromerzeugern werden dort Wasser und andere Hilfsgüter ausgegeben.

Die zweite Anlaufstelle befindet sich an der Kaplan-Kellermann-Realschule an der Stettiner Straße 31. An dieser Anlaufstelle kann man täglich zwischen 7 und 21 Uhr die Duschen nutzen, seine Wäsche an einem Waschmobil waschen und sein Mobiltelefon aufladen. Auch hier kann man Wasser abholen.

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Mehr Menschen in Rheinland-Pfalz beginnen die Pflege-Ausbildung

Region/Mainz – Pflegeberufe sind zum Schuljahr 2020/2021 in Rheinland-Pfalz so beliebt wie nie. Im Januar 2020 wurde die generalistische Ausbildung Pflegefachfrau/-mann eingeführt mit dem Ziel, dass die Auszubildenden Menschen aller Altersstufen in allen Versorgungsbereichen pflegen können. „Eine moderne Ausbildung für die Zukunft, die umfassende Kompetenzen für den Einsatz in Kliniken, in Pflegeheimen und ambulanten Diensten vermittelt. Wir freuen uns, dass die aktuellen Zahlen unterstreichen, dass die Ausbildung erfolgreich gestartet ist“, sagten Arbeitsminister Alexander Schweitzer und Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.

„Die Arbeit von Pflegefachfrauen und Pflegefachmännern ist unglaublich wichtig. Das wird uns in diesen Wochen und Monaten besonders während der Corona Pandemie, aber auch während der Flutkatastrophe vor Augen geführt. Mit der neuen Pflegeausbildung gehen wir einen wichtigen Schritt nach vorne: Die drei Ausbildungsberufe Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege wurden zu einer neuen Pflegeausbildung zusammengefasst, die den vielfältigen pflegerischen Aufgaben der heutigen Zeit gerecht wird. Die Pflegeausbildung wurde damit nicht nur auf ein modernes Fundament gestellt, sie wurde auch deutlich attraktiver für Auszubildende. Diese brauchen wir dringend, um den Fachkräftemangel bekämpfen zu können“, sagte Arbeitsminister Schweitzer.

Die neue Ausbildung konnte aufgrund umfassender Vorbereitungen gelungener Kooperation und eines immensen Einsatzes aller im Gesundheitswesen, der Pflege und des Bildungswesens Beteiligter zum Schuljahr 2020/2021 erfolgreich starten. Die aktuellen, nun für das Schuljahr 2020/2021 vorliegenden Ausbildungszahlen, beinhalten auch Nachmeldungen und erlauben nun ein präzises Bild der Ausbildungssituation. Sie bestätigen den erfolgreichen Start der neuen Pflegeausbildungen in Rheinland-Pfalz durch eine leichte Steigerung von +5,8 Prozent (126 Personen) im Vergleich zum vergangenen Schuljahr.

„Zu dem erfolgreichen Start der neuen Pflegeausbildung haben viele beigetragen. Ich danke allen Akteurinnen und Akteuren in den Pflegeschulen, den Kliniken, Heimen und ambulanten Diensten. Nur durch ihr Engagement ist der Neustart der Pflegeausbildung bei allen Herausforderungen gut gelaufen“, betonte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.

“Trotz der Corona bedingten eingeschränkten Werbemaßnahmen und trotz schwierigen Ausbildungs- und Arbeitsmarktbedingungen ist die Zahl der Eintritte in eine Ausbildung zur Pflegefachperson in Rheinland-Pfalz nicht nur stabil geblieben, sondern sogar leicht gestiegen. Die neue Pflegeausbildung hat sich damit bereits in ihrem Einführungsjahr unter extrem schwierigen Rahmenbedingungen als attraktiver Ausbildungsberuf erwiesen“, so die beiden Mitglieder der Landesregierung.

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Tourismus

Bergbaumuseum in Mechernich geöffnet

Mechernich – Das Bergbaumuseum Mechernich hat weiterhin für die Besucher geöffnet, wie dessen Leiter Günter Nießen mitteilt: „Auch Führungen werden wie gewohnt angeboten.“

An allen Öffnungstagen finden jeweils um 14 Uhr Führungen durch die Stollen statt. Eine Voranmeldung für Einzelpersonen ist nicht erforderlich, für Gruppen aber empfohlen.

Für Kindergruppen von etwa zehn Personen werden „Schatzsuchen“ im Bergwerk angeboten, eine Voranmeldung ist hierfür notwendig. Die Kontaktdaten, Öffnungszeiten und Eintrittspreise können auf der Homepage des Museums eingesehen werden (http://www.bergbaumuseum-mechernich.de/).

Von den Starkregenereignissen in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli sind Museum und Stollengänge weitestgehend verschont geblieben.  „Es hat nur kleinere Schäden gegeben. Diese haben wir aber mithilfe vieler fleißiger Helfer schnell beseitigen können.“

Für das Bergschadensgebiet, das Bergwerksgelände zwischen Mechernich und Kallmuth, Bergheim und Roggendorf/Strempt, gilt derzeit ein Betretverbot. „Das betrifft uns nicht“, betont Nießen.

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Klage gegen den Eifelkreis Bitburg-Prüm in zweiter Instanz zurückgewiesen

Bitburg – Breitbandausbau in sieben Gemeinden im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz (OVG) hat durch Beschluss vom 23.07.2021 im Rechtsstreit der Firma EFN Eifelnet Internet-Provider GmbH, Euskirchen, gegen den Eifelkreis Bitburg-Prüm die Berufung der Klägerin gegen das klageabweisende Urteil des Verwaltungsgerichtes Trier vom 10. September 2020 als unbegründet zurückgewiesen. Die Klägerin hat die Kosten des Verfahrens zu tragen.

Das OVG hat das Urteil des Verwaltungsgerichtes Trier vollumfänglich bestätigt und dem Eifelkreis die ordnungsgemäße Durchführung des notwendigen Markterkundungsverfahrens als Grundlage für die Durchführung des geförderten Breitbandausbau bescheinigt.

Der Eifelkreis Bitburg-Prüm begrüßt sehr, dass der dringend notwendige geförderte Breitbandausbau für die Bevölkerung und die Unternehmen in den betroffenen Gemeinden hierdurch in greifbare Nähe rückt. Betroffen von dem Klageverfahren ist die Durchführung des geförderten Breitbandausbaus in den Gemeinden Biersdorf am See, Burbach (teilweise), Oberweiler, Neidenbach, Neuheilenbach, Wiersdorf und Wißmannsdorf Ortsteil Koosbüsch.

Das Gericht hat die Revision nicht zugelassen. Allerdings kann der Kläger gegen die Nichtzulassung Beschwerde beim OVG einlegen. Die Beschwerde ist gegebenenfalls innerhalb eines Monats nach Zustellung des Urteils an die Klägerin einzulegen.

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Rollender Spaß – Per Skateboard durch die Sommerferien

Meckenheim – Meckenheimer Jugend lernt von den Profis / Westenenergie und Skate-Aid bieten Workshop für Kinder und Jugendliche an. Quirlig ging es zu auf der Skaterbahn am Meckenheimer Schulcampus: Rollende Räder, heiße Tricks, hinfallen, aufstehen und wieder neu versuchen, das machte den zweitägigen Skateboard-Workshop aus. Das Projekt wurde in Kooperation mit der Stadt Meckenheim, ihrem Partner RheinFlanke, dem Energieunternehmen Westenergie und durch die Organisation von Skate-Aid aus Münster durchgeführt und richtete sich an Kinder und Jugendliche im Alter zwischen acht und 16 Jahren. 31 Teilnehmende profitierten von der qualifizierten Anleitung echter Profis.

Hans Dieter Wirtz, Erster Beigeordneter der Stadt Meckenheim, der zusammen mit Anna Sitner, Leiterin des städtischen Fachbereichs Jugendhilfe, an der Skaterbahn vorbeischaute, zeigte sich begeistert. „Der Workshop findet zum ersten Mal in Meckenheim statt und es ist toll zu beobachten, wie schnell die Kids Fortschritte machen und mit welcher Leidenschaft sie dabei sind. Wir freuen uns, dass wir gerade in Corona-Zeiten gemeinsam mit Westenergie das Ferienprogramm in Meckenheim bereichern können.“

Bevor es auf die Bretter ging, baute jedes Kind mit fachlicher Betreuung das eigene Skateboard zusammen. Dann wagten die Kids unter Anleitung erste Fahrversuche auf den rollenden Brettern. Begleitet wurden die Teilnehmenden von zwei erfahrenen Coaches, die die Grundlagen des Skate- und Longboardens vermittelten. Im Fokus stand die Bewegung auf den schnellen Brettern. Aber auch Selbstvertrauen und Gemeinschaftssinn wurden gefördert, ebenso die Eigenverantwortung. Spielerisch lernten die Nachwuchsskaterinnen und -skater erste Tricks und erfuhren Interessantes über die Materialpflege und den Aufbau des Boards. „Ich freue mich, dass diese Aktion in Meckenheim so gut angenommen wird. Damit die begeisterten Kids dranbleiben können, dürfen sie ein eigenes Skateboard und ein T-Shirt mit nach Hause nehmen“, so Lydia Bauer, Kommunalmanagerin bei Westenergie.

Der Workshop geht auf eine Initiative von Westenergie und die Organisation durch Skate-Aid zurück. Skate-Aid wurde von Skateboard-Pionier Titus Dittmann 2009 ins Leben gerufen. Die Organisation hilft weltweit benachteiligten Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft in eine bessere Zukunft.

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Kostenlose ASEAG-Monatstickets im Wert von 190,00 Euro im Rathaus Eschweiler ab heute erhältlich

Eschweiler – Die ASEAG unterstützt die vom Hochwasser betroffenen Bürgerinnen und Bürger in Eschweiler. Ab dem heutigen Montag, 02. August stehen deshalb im Rathaus kostenfreie Monatstickets für vom Hochwasser Betroffene zur Abholung bereit. Die Tickets gelten für das gesamte AVV-Gebiet und sind bis zum 01.09.2021 gültig. Die Tickets haben einen Wert von 190,00 Euro, sind personalisiert und können nicht weiterverkauft werden!

Hier können die Tickets abgeholt werden:

Montag-Mittwoch, 08.30 Uhr-12.00 Uhr und 14.00-15.30 Uhr

Donnerstag, 08.30 Uhr-12.00 Uhr und 14.00-17.45 Uhr

Freitag, 08.30 Uhr-12.00 Uhr

Im Rathaus, Zimmer 203 (2. Etage)

Bei telefonischen Rückfragen: 02403 71-722

Bitte bringen Sie bei der Abholung des Tickets ein Ausweisdokument mit! Eine Übersicht über die derzeit im Betrieb befindlichen Buslinien gibt es auf der Homepage der ASEAG.

„Ich freue mich über die Unterstützung der ASEAG für die Menschen, die ihren PKW durch das Hochwasser verloren haben“, so Bürgermeisterin Nadine Leonhardt.

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Das Mayener Schachbrett kann wieder bespielt werden

Mayen – Um in Mayen Schach zu spielen, braucht es nicht immer ein eigenes Schachbrett. In der Marktstraße, gleich gegenüber vom Kebap-Haus, kann seit kurzem wieder Schach im Freien gespielt werden.  Das Bodenschach steht von Montag bis Samstag, von ca. 06:30 Uhr – 19:30 Uhr zur Verfügung.

Die Spielfiguren werden am Morgen aufgebaut und abends wieder in der dafür vorgesehen Holzkiste verstaut.

Bei Rückfragen erreichen Sie die Tourist-Information Mayen unter der 02651-903004, per Mail unter touristinfo@mayenzeit.de oder direkt vor Ort im Theodore-Dreiser-Haus, Boemundring 6, 56727 Mayen.

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Piratenschiff in der Kita „gestrandet“

Weilerswist-Metternich – In der Rotkreuz-Kindertagesstätte Metternich gibt es ein neues Spielgerät: ein Piratenschiff ist im Sand „gestrandet“. Mit großem Jubel stürmten die Metternicher Vorschulpiraten an ihrer Abschlussfeier ihr neues Spielschiff im Außengelände.

Zusammen mit Kita-Leiterin Andrea Schäfer-Tippmann schneiden die kleinen Piraten das Eröffnungsband durch. Foto: Krishanta Vijayasuntharam/pp/Agentur ProfiPress

Dort gibt es einiges zu entdecken: Steuerrad, Hängematten, Rutsche, Klettertaue, Schatztruhe un vieles mehr. Mit den eingebauten Fernrohren haben die Kinder der DRK-Kita „Villa Sonnenhügel“ nun den Blick über Metternich.

Im vergangenen Jahr hatte die Kindertagesstätte den zweiten Preis bei einem Wettbewerb um ein Spielgerät der Firma KOMPAN gewonnen und einen Zuschuss zu ihrem Traumschiff erhalten. Coronabedingt wird die eigentliche Schiffstaufe in das neue Kindergartenjahr verlegt. Schon jetzt singen die kleinen Piraten: „Ho, hey und hoch die Segel!“

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Wasser-Versorgung im Kreis Ahrweiler – Abkochgebot in Teilen aufgehoben

Ahrweiler – Nachdem das Gesundheitsamt des Kreises Ahrweiler für die Verbandsgemeinden Adenau und Altenahr nach der Hochwasserkatastrophe ein Abkochgebot angeordnet hat, kann dieses nach Rücksprache mit der Wasserversorgung SWB Regional GmbH für einige Ortsteile aufgehoben werden. Grund hierfür sind die Ergebnisse der Untersuchungen von Kontrollproben aus repräsentativen Messstellen im Verteilnetz.

Verbandsgemeinde Adenau

Für folgende Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Adenau einschließlich ihrer jeweils zugehörigen Ortsteile ist das Abkochgebot aufgehoben:

– Stadt Adenau, Barweiler, Breitscheid, Bauler, Dankerath, Dümpelfeld, Gilgenbach, Herschbach, Herschbroich, Hochacht, Hoffeld, Honerath, Jammelshofen, Kaltenborn, Kirmutscheid, Kottenborn, Leimbach, Meuspath, Müllenbach, Niederadenau, Nürburg, Pomster, Quiddelbach, Senscheid, Trierscheid, Wiesemscheid, Wimbach und Wirft

Für folgende Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Adenau einschließlich ihrer jeweils zugehörigen Ortsteile bleibt das vom Gesundheitsamt angeordnete Abkochgebot noch bestehen:

– Antweiler, Aremberg, Dorsel, Eichenbach, Fuchshofen, Harscheid, Hümmel, Insul, Lückenbach, Müsch, Ohlenhard, Reifferscheid, Rodder, Schuld, Sierscheid, Wershofen und Winnerath

Verbandsgemeinde Altenahr

Für folgende Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Altenahr einschließlich der jeweils zugehörigen Ortsteile ist das Abkochgebot aufgehoben:

– Beilstein, Blasweiler, Cassel, Frankenau, Fronnrath, Heckenbach, Kalenborn, Kesseling, Oberheckenbach, Niederheckenbach, Staffel, Watzel und Weidenbach

Für folgende Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Altenahr einschließlich der jeweils zugehörigen Ortsteile bleibt das vom Gesundheitsamt angeordnete Abkochgebot bestehen:

– Ahrbrück, Altenahr, Berg, Dernau, Hönningen, Kirchsahr, Lind, Mayschoss und Rech

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Mobilfunk-Versorgung in der Katastrophen-Region wiederhergestellt

Region/Mainz – „Durch große Kraftanstrengung der Telekommunikationsunternehmen konnten Ersatzlösungen für die zerstörte Infrastruktur im Bereich Mobilfunk geschaffen werden, so dass aktuell wieder eine nahezu 100-prozentige Mobilfunk-Abdeckung in der Region zur Verfügung steht. Das ist eine sehr gute Nachricht“, sagte Digitalisierungsminister Alexander Schweitzer. „Mein Dank gilt den vielen Helfenden, etwa dem Technischen Hilfswerk und der Bundeswehr, die mit technischem Gerät und personellem Einsatz vor Ort unterstützen.“

Nun stehe die Kapazitätserhöhung im Mittelpunkt der Anstrengungen. Da die Festnetze auch weiterhin nicht vollständig zur Verfügung stehen können und der Datenverkehr damit im Wesentlichen über den Mobilfunk abgewickelt werden muss, gilt es nun, die Mobilfunkversorgung so zu optimieren und einen störungsfreien Betrieb und Datenverkehr dauerhaft sicherzustellen: „Ziel ist, damit auch die noch bestehenden Ausfälle im zerstörten Festnetz kompensieren zu können – daran wird mit Hochdruck gearbeitet. Ich bin davon überzeugt, dass die Telekommunikationsunternehmen ihr Engagement in den betroffenen Regionen fortsetzen werden, um den Bürgerinnen und Bürgern eine zeitgemäße Versorgung zu ermöglichen“, so der Minister.