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„KUNST“ begeistert bei den Burgfestspielen in Mayen

Mayen – Yasmina Rezas Komödie „KUNST“ ist ein Welterfolg, der nun auch in Mayen das Publikum begeistert. 1994 in Paris uraufgeführt erhielt es rasch verschiedene internationale Preise wie den „Molière“, den „Tony Award“ und den „Laurence Olivier Award“ und wurde in 40 Sprachen übersetzt. Inszeniert hat in Mayen Regisseur Mirko Böttcher aus Berlin, der 2019 bereits die Regie bei „Er ist wieder da“ führte.

Auf der Bühne des Alten Arresthauses spielen Charles Ripley, Matthias Manz und Oliver Jaksch. Charles Ripley kennen die Mayener Zuschauerinnen und Zuschauer bereits aus dem „Dschungelbuch“, aus „Kabale und Liebe“, „Ronja Räubertochter“ und aus der Operette „Im weißen Rössl“. Matthias Manz ist ebenfalls ein „alter Bekannter“ in zahllosen Bereichen: Der Schauspieler, Multi-Instrumentalist und Komponist spielt, singt, musiziert, arrangiert und komponiert seit 2017 für viele Produktionen der Burgfestspiele. Im Alten Arresthaus stand er bereits 2018 in „Eine Sommernacht“ auf der Bühne. Oliver Jaksch ist neu im Ensemble der Burgfestspiele. Neben seinen Engagements an zahlreichen Häusern in Deutschland und diversen Fernsehrollen sammelte er auch bereits Freilichterfahrung bei den Burgfestspielen Jagsthausen, wo er u.a. als Jake in den „Blues Brothers“ und zweimal als Götz von Berlichingen in Goethes gleichnamigem Drama zu sehen war.

Tickets für die wortgewandte Komödie über die Halbwertszeit von Freundschaften für ein furioses Schauspieler-Trio: Burgfestspiele gibt es bei: Bell Regional, Touristikcenter, Rosengasse 5, 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651 / 494942, per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de und im Online-Ticketing unter www.burgfestspiele-mayen.de.

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Am Samstag 31. Juli sind im Impfzentrum des Kreises Düren erstmals 12- bis 15-Jährige geimpft worden

Düren – Im Impfzentrum Am Ellernbusch in Düren sind am Samstag 31. Juli zum ersten Mal auch Impfungen für Kinder von 12 bis 15 Jahren angeboten worden. Vier Kinderärzte waren vor Ort, um die Impfungen durchzuführen und Eltern und Kinder in persönlichen Gesprächen aufzuklären. „Das Angebot ist sehr gut angenommen worden“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. „Mit den Impfangeboten im Impfzentrum, in den Hausarzt- und Kinderpraxen und durch den Impfbus haben wir die Möglichkeit, jedem ein Impfangebot machen zu können. Es ist schön zu sehen, dass diese Angebote auch genutzt werden“, so der Landrat weiter. Denn an diesem Tag sind allein im Impfzentrum 190 Kinder geimpft worden, 9 von ihnen haben dort bereits die Zweitimpfung erhalten. Insgesamt haben sich am Samstag 334 Menschen Am Ellernbusch impfen lassen.

Da das Angebot gut angenommen wurde, können Kinder nicht nur am nächsten Samstag wieder geimpft werden, sondern bereits am kommenden Mittwoch, 4. August, und zusätzlich am Mittwoch, 11. August. Am nächsten Samstag, 7. August, gibt es ebenfalls die Möglichkeit für 12- bis 15-Jährige, sich impfen zu lassen. Ein Termin ist nicht erforderlich, das Impfzentrum hat je von 14 bis 20 Uhr geöffnet. Voraussetzung für eine Impfung ist zum einen die Einverständniserklärung aller (!) sorgeberechtigten Personen. Im besten Fall kommen beide Elternteile mit zu der Impfung. Sollte dies nicht möglich sein, so muss die Unterschrift der fehlenden sorgeberechtigten Person auf der Einverständniserklärung und dem Aufklärungsmerkblatt mitgebracht werden. Ohne vollständige Einwilligung wird das Kind nicht geimpft. Der Einwilligungsbogen (für den mRNA-Impfstoff) sowie das Aufklärungsmerkblatt können beim RKI heruntergeladen werden (bitte beide Formulare unterschrieben mitbringen): https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html 

Zudem ist ein Aufklärungsgespräch durch den Kinder- und Jugendarzt vor Ort nötig. In einem notwendigen Aufklärungsgespräch durch den Kinder- und Jugendarzt werden die Kinder und ihre Eltern über die Empfehlungen der STIKO (Ständige Impfkommission) informiert. Die STIKO empfiehlt aktuell eine Impfung für Kinder ab 12 Jahren bei Vorliegen bestimmter Vorerkrankungen und bei regelhaftem Kontakt zu Personen mit einem erhöhten Risiko schwerer Krankheitsverläufe, die selbst nicht geimpft werden können. Gemäß STIKO können auch weitere Kinder und Jugendliche auf Wunsch der Eltern nach ärztlicher Aufklärung und Risikoakzeptanz eine Impfung erhalten.

Für unter 12-jährige Kinder ist bisher noch kein Impfstoff zugelassen.

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Professor Weigand ist neuer Chefarzt im Kemperhof

Region/Mayen-Koblenz – Klinische Schwerpunkte: Endoskopie, gastrointestinale Onkologie und Hepatologie. Zum 1. Juli 2021 hat Prof. Dr. Kilian Weigand als Chefarzt die Klinik für Innere Medizin – Gastroenterologie, Gastroentero­logische Tumortherapie und Diabetologie übernommen. Der gebürtige Würzburger war vor seinem Wechsel in das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein Leitender Oberarzt in der Klinik für Innere Medizin I des Universitätsklinikums Regensburg (Gastroen­terologie, Endokrinologie, Rheumatologie und Infektiologie).

Seine medizinische Laufbahn hat der 45-Jährige mit dem Studium an der Ruprechts-Karls-Universität in Heidelberg begonnen, promovierte dort und erlangte 2010 seinen Facharzt für Innere Medizin. Zunächst war er weiter in der Medizi­nischen Klinik IV des Universitätsklini­kums Heidelberg tätig. 2011 erlangte er die Schwer­punkt­bezeichnung Gastroenterologie. 2012 habilitierte er an der Medizinischen Fakultät Heidelberg und wechselte als Oberarzt an das Universitätsklinikum Regensburg. Dort war Prof. Dr. Kilian Weigand zunächst Geschäftsführender Oberarzt und wurde 2016 Leiten­der Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I in Regensburg. 2020 wurde er zum außerplanmäßigen Professor an der Medizinischen Fakultät Regensburg bestellt. Seine klinischen Schwerpunkte sind die Endoskopie, die Hepatologie und die gastrointestinale Onkologie. „Wir sind sehr froh, mit Prof. Weigand einen Spezialisten mit ausgezeichneter Expertise in unseren Reihen zu haben“, sagt Dagmar Wagner, Kaufmännische Direktorin im Kemperhof.

„Ich freue mich auf meine neue Aufgabe“, so Professor Weigand. „Es ist mir wichtig, die Patienten im Bereich der gutartigen und bösartigen gastroenterologischen Erkrankungen auf maximalem Niveau zu versorgen.“ Auch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Endoskopie am GK-Mittelrhein ist ihm ein sehr großes Anliegen. „Hier im Kemperhof sehe ich dafür exzellente Voraussetzungen, um diese Versorgung anbieten zu können.“ Mit seiner Frau, einer gebürtigen Mainzerin, und den beiden Töchtern ist die Familie bereits nach Koblenz umgezogen. Gemeinsam freuen sie sich darauf, das schöne Mittelrheingebiet zu erkunden.

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Runde Jubiläen bei der Kreissparkasse Mayen

Mayen/Region – Mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreissparkasse feiern zum 01.08.2021 ihre Dienst- und Sparkassenjubiläen: Auf 25 Jahre Dienstzugehörigkeit bei der KSK Mayen blicken zurück:

Jochen Siewert

Nach seiner Ausbildung durchlief der Jubilar verschiedene Stationen bei der KSK Mayen. Unter anderem leitete er die KSK Filiale Mendig und später Filiale Andernach Johannesplatz. Danach war er als Filialdirektor für den Filialbereich Andernach verantwortlich. Seit 2016 leitet Jochen Siewert den neu geschaffenen Bereich „Medialer Vertrieb“. In den zurückliegenden Jahren absolvierte er zudem ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Fernuniversität Hagen.

Marion Krechel

Nach verschieden Stationen  als Kundenberaterin im Filialbereich sowie im Bereich Marketing und Vertriebsservice ist Marion Krechel im VermögensberatungsCenter als Vertriebsassistentin eingesetzt.

Susanne Rose

Nach ihrer Ausbildung bei der Filiale Andernach-Südstadt war die Jubilarin bei der Filiale Plaidt eingesetzt, bevor sie in die damalige Kreditabteilung zum Johannesplatz nach Andernach wechselte. Nach verschiedenen Stationen im Bereich Firmenkunden Backoffice und im Kreditmanagement ist die Sparkassenbetriebswirtin aktuell im Bereich FirmenkundenCenter in der Vertriebsassistenz tätig.

Melanie Loosen

War nach ihrer Ausbildung in verschiedenen Filialen in der Kundenberatung tätig. Aktuell ist die Sparkassenfachwirtin im  KundenServiceCenter (KSC) in der Hauptstelle in Mayen eingesetzt.

Christian Sauerborn

Nach seinem Einsatz als Sachbearbeiter im damaligen Kreditsekretariat war der Jubilar in verschiedenen Filialen der KSK Mayen als Serviceberater und Kundenberater eingesetzt. Seit 2017 leitet er die KSK BeratungPlus-Filiale in Nickenich.

Katja Süsterhenn

Nach ihrer Ausbildung war die Jubilarin im Bereich Backoffice Firmenkunden tätig, bis sie 2006 in die Kundenberatung zur Filiale nach Polch wechselte. Seit 2020 ist sie im BeratungsCenter Mayen St.-Veit-Str. als Kundenberaterin tätig.

40-jähriges Dienst- und Sparkassenjubiläum feiern folgende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Claudia Bährens

Nach verschiedenen Einsatzorten als Kundenberaterin im Filialbereich der KSK war die Sparkassenfachwirtin unter anderem in der damaligen Marketingabteilung, im Bereich Betriebswirtschaft (BWA) sowie im ImmobilienCenter tätig. Anschließend wechselte die Jubilarin in den Bereich Compliance/Geldwäsche.

Christel Jakobs

Die Jubilarin ist seit Ihrer Ausbildung im Filialbereich – u.a. in Polch und Obermendig als Kundenberaterin tätig gewesen. Seit 2012 gehört sie als Kundenberaterin zum Team des BeratungsCenters in Mendig.

Stefanie Kluth

Seit ihrem Ausbildungsabschluss im Jahre 1984 ist die Jubilarin ununterbrochen als Kundenberaterin im BeratungsCenter Plaidt tätig – aktuell als Individualkundenberaterin.

Christoph Milles

Nach seiner Ausbildung in der KSK Filiale in Kruft wechselte der Jubilar zunächst in die damalige Wertpapierabteilung. Es folgten verschiedene weitere Stationen, u.a. in der Organisationsabteilung und im Bereich Zahlungsverkehr/Electronic Banking sowie in der Marketingabteilung und dem neu geschaffenen Bereich Medialer Vertrieb, wo er u.a. für die Pflege des KSK-Internetauftritts und der Social Media Kanäle der KSK zuständig war. Aktuell ist er in der jüngst neu entstandenen S-Hausverwaltung eingesetzt.

Silvia Morgen

Direkt nach ihrer Ausbildung zur Bankkauffrau war die Jubilarin in der Innenrevision eingesetzt. Nach ihrem Einsatz in der KSK Filiale Polch, wechselte sie 2004 in den Marktfolgebereich, dem heutigen Bereich Marktservice.

Udo Schüller

Der Jubilar ist seit seiner Ausbildung nahezu ununterbrochen im Bereich Zahlungsverkehr der KSK Mayen tätig.

Ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feiert Hildegard Piwonka (ohne Foto), die nach ihrer Ausbildung bei der Sparkasse Koblenz erst im Jahre 1983 zum Team der KSK Mayen kam. Nach ihren Einsätzen bei den Andernacher Filialen am Johannesplatz und in der Südtstadt wechselte sie 2008 in den Bereich Marktservice/Marktfolge,  später dann in den Bereich Marktservice Passiv/Dienstleistungen.

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Neue Dauer-Ausstellung zur Kriegsgräber-Stätte Hürtgen

Düren – Eine eigene Dauerausstellung ergänzt von nun an die Kriegsgräberstätte Hürtgen. Sie befindet sich im Innenbereich des vorgelagerten Friedhofswärterhauses an der Höhenstraße 114. Die Dauerausstellung wurde im Auftrag des Kreises Düren erstellt und kam mit Unterstützung des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberführsorge, des Stadt- und Kreisarchivs Düren sowie der Universität Osnabrück zustande.

Die Ausstellung ist rund um die Uhr geöffnet und aus Schutz vor Vandalismus videoüberwacht. Sie besteht aus acht großformatigen, reich illustrierten Informationstafeln.

Thematisch wird darauf zunächst die Vorgeschichte der Kriegsgräberstätte erläutert, also die Bestattungen toter Soldaten noch während des Krieges sowie deren spätere Umbettung. Erfasst wird auch der Gräberstreit Ende der 1940er-Jahre zwischen den damaligen Kreisen Monschau und Düren, der letztlich zur Errichtung der benachbarten Kriegsgräberstätten Hürtgen und Vossenack führte. Frühe Bepflanzungspläne des Landschaftsarchitekten Carl Ludwig Schreiber, der nicht nur die Gräberstätte entworfen hat, sondern auch die dortigen Doppelkreuze erfand, sind zu sehen.

Außerdem wird näher auf die Eröffnung durch den Bundespräsidenten Theodor Heuss und die Unterstützung durch die Bevölkerung im Jahr 1952 hingewiesen. Am Schluss geht die Ausstellung auch auf einzelne gestalterische Elemente ein und erklärt, warum der Ort heute offiziell als „Kriegsgräberstätte“ und nicht mehr als „Ehren-“ oder „Soldatenfriedhof“ bezeichnet wird.

Kriegsgräberstätten sind Orte der Erinnerung und des Gedenkens. Und als historische Orte sind sie darüber hinaus erklärungsbedürftig, insbesondere für nachfolgende Generationen. Diesem Zweck dient die Ausstellung, die auch für Schülerinnen und Schüler interessant sein dürfte.

Übersetzungen und zusammenfassende Informationen sind per QR-Code über die Website des Kreises abrufbar. Für die Texte und Recherche zeichnet der Kölner Historiker und Beauftragte des Kreises für die Kriegsgräberstätten Hürtgen und Vossenack Frank Möller verantwortlich. Die Gestaltung der Ausstellung besorgte die Grafikdesignerin Eva Müller-Hallmanns aus Hürtgenwald.

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Bischof Ackermann besucht vom Hochwasser getroffene Stadt Neuerburg im Eifelkreis

Neuerburg/Trier – 120 Häuser beschädigt, der gesamte Ortskern überflutet: Auch in Neuerburg hat das Hochwasser am 14. und 15. Juli gewütet; und auch dort werden seelische Wunden nach dieser Katastrophe zurückbleiben. Am 27. Juli hat Bischof Stephan Ackermann mit Ortspfarrer Sebastian Peifer und Gemeindereferentin Martina Phlepsen die Stadt im Eifelkreis Bitburg-Prüm besucht.

Schon auf der Fahrt von Trier nach Neuerburg habe man sehen können, welche Schäden die Prüm und die Enz in ihrem Streckenverlauf angerichtet haben, beschreibt Bischof Ackermann seine Eindrücke: „Überall Treibgut in den Flusstälern, das zum Teil bis hoch in den Bäumen hängt; beschädigte Brücken…“. Ein solches Chaos herrscht im Versorgungsstützpunkt freilich nicht: Hier ist Manuela Schmitz im Einsatz. Sie hat wie viele andere ihren Urlaub eingesetzt, um den Flutopfern zu helfen. Die Stadthalle Neuerburg und der darunter liegende ehemalige Lebensmittelmarkt haben sich in den letzten beiden Wochen zu einer Anlaufstelle für die gesamte Region entwickelt, zu dem Menschen kommen, um sich mit dem Nötigsten zu versorgen. Hilfe kam in Form von Lastwagenladungen voller Hilfsgüter aus ganz Deutschland: Zu Spitzenzeiten hätten 30 Personen mit angepackt, diese Hilfsgüter sortiert und in Listen aufgenommen, damit sie möglichst zügig weiter verteilt werden konnten. Hilfsgüter wurden auch bis nach Kordel ausgeliefert.

Aber es geht nicht nur um das Materielle: „Am Anfang mussten wir zunächst einfach zuhören, was die Menschen Schreckliches erlebt haben. Nicht wenige, die alles verloren haben, waren zu Beginn so schockiert, dass sie eigentlich gar nicht wussten, was sie alles brauchen. Sie sind dann am anderen Tag wieder gekommen. Manche haben sich zunächst auch gar nicht richtig getraut, hier um Hilfe zu bitten, und haben Angehörige geschickt“, erzählt Schmitz, die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates der Pfarrei St. Nikolaus in Neuerburg ist. Wenig geschlafen habe sie in den letzten beiden Wochen, aber sie hilft weiter: „Wir sind nach wie vor vor Ort. Denn noch immer kommen Menschen, um Dinge für den täglichen Bedarf zu holen.“ Und nicht nur um Menschen kümmert sich Schmitz mit ihrem Team. Sie haben auch Tiere, die in Sicherheit gebracht werden mussten, vermittelt: 40 Hühner, 3 Ziegen und mehrere Schweine konnten auf diese Weise gerettet werden.

Diese Art von selbstorganisierter Hilfe beeindruckt nicht nur Bischof Ackermann: Auch Ortsbürgermeister Lothar Fallis, dessen Malerbetrieb massiv von der Überflutung durch die Enz betroffen ist, die durch den Ortskern von Neuerburg fließt, zeigt sich beeindruckt und lobt die Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde Südeifel. Denn in Neuerburg sei es wie in vielen anderen Orten gewesen, wo man immer mal wieder von Hochwasser betroffen sei: „Auf ein solches Ausmaß der Wassermassen und auf die Geschwindigkeit, mit der das Wasser stieg, waren wir nicht vorbereitet. Dafür hatten wir keine bereit liegenden Pläne.“

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Betroffene der Flut- und Unwetter-Katastrophe können psychologische Hilfe in Anspruch nehmen

Region/Düsseldorf – Land und Landschaftsverbände öffnen die Angebote der Traumaambulanzen. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW teilt mit: Das nordrhein-westfälische Sozialministerium ist mit den Landschaftsverbänden Westfalen-Lippe und Rheinland übereingekommen, die Angebote der Traumaambulanzen der Landschaftsverbände für Betroffene der Flut- und Unwetterkatastrophe zu öffnen.

So steht das Angebot der psychologischen Frühintervention der Traumaambulanzen nach dem Opferentschädigungsgesetz aktuell auch denjenigen zur Verfügung, die nach der Naturkatastrophe psychologische Hilfe benötigen. Betroffene können sich unbürokratisch unter der Telefonnummer 0221/891-0 (Landschaftsverband Rheinland) oder 0251/591-01 (Landschaftsverband Westfalen-Lippe) beraten lassen. Weitere Informationen sowie die Standorte der Traumaambulanzen sind auf den Seiten der Landschaftsverbände zu finden: www.lwl-soziales-entschaedigungsrecht.de/de/schnelle-hilfe/
oder www.lvr.de/de/nav_main/soziales_1/soziale_entschaedigung/leistungen/traumaambulanzen/traumaambulanzen.jsp. Betroffene können sich auch direkt an eine der dort genannten Traumaambulanzen wenden und einen Termin vereinbaren.

Sozialminister Karl-Josef Laumann: „Wir helfen den Betroffenen der Unwetterkatastrophe damit schnell und unbürokratisch. Viele Menschen in den betroffenen Regionen stehen vor dem Nichts. Freunde, Verwandte oder Nachbarn sind den Fluten zum Opfer gefallen. Diese psychische Belastung ist nur schwer erträglich. Wer psychologische Hilfe benötigt, mit Ängsten oder Panikstörungen zu kämpfen hat, soll nicht lange auf einen Termin im niedergelassenen Bereich warten müssen. Hier helfen die Traumaambulanzen der Landschaftsverbände.”

Ziel des Angebots ist es, das dichte und professionell organisierte Netz der Traumaambulanzen Menschen zugänglich zu machen, die ansonsten sehr lange auf einen Termin bei einem niedergelassenen Therapeuten warten müssten.

Hintergrund: Was sind Traumaambulanzen?

Bei den eigentlich für Gewaltopfer vorgesehenen Traumaambulanzen handelt es sich um Anlaufstellen für die Akutversorgung von Betroffenen insbesondere von Gewalt- und Sexualstraftaten. Schwerpunkt ist die medizinische und psychotherapeutische Erststabilisierung nach einer Gewalttat. Diese Angebote wurden eingerichtet, um Opfern von Gewalt- und Sexualstraften eine zügige psychologische Akutversorgung innerhalb von wenigen Tagen oder Stunden zu ermöglichen. Das Beratungspersonal in den Trauumaambulanzen ist aber aufgrund seiner psychotherapeutischen Ausbildung und Erfahrung bestens aufgestellt, um, auch den Betroffenen einer Naturkatastrophe zügig und professionell zu helfen.

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Eröffnung des Bürger* innentreffs der Stadt Aachen im Oecher Lab am morgigen Dienstag 03. August

Aachen – Nachdem im Juni Corona-bedingt bereits ein digitaler Bürger*innentreff startete, können Bürger*innen ab dem morgigen Dienstag, 03. August zum Gespräch vor Ort begrüßt werden. Alle Aachener*innen sind herzlich eingeladen, am morgigen Dienstag, 03. August, um 13 Uhr im Kapuzinergraben 19 an der Eröffnung teilzunehmen und mit der Oberbürgermeisterin, den Bürgermeister*innen der Stadt Aachen und dem Team des Bürger*innentreffs ins Gespräch zu kommen.

Aachen hat sich mit einer Vielzahl an Akteur*innen auf den Weg gemacht, eine innovative Kommune des Bürger*innendialogs zu werden und die Zukunft der Stadt gemeinsam mit der Stadtgesellschaft zu gestalten.

Am Dienstag werden von 13 bis 14 Uhr Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, Bürgermeisterin Hilde Scheidt, die Bürgermeister Holger Brantin und Norbert Plum, der Vorsitzende des Bürgerforums Mathias Dopatka, sowie das Team des Bürger*innentreffs in angenehmer Atmosphäre für Ihre Anregungen und Ideen da sein.

Nach der Eröffnung werden jeden Dienstag von 11 bis 18 Uhr Ansprechpartner*innen aus dem Fachbereich Bürger*innendialog und Verwaltungsleitung zum Gespräch mit Aachens Bürger*innen vor Ort sein, um Fragen, Anregungen und sonstige Angelegenheiten unserer Stadt zu erörtern.

Zudem lädt die Oberbürgermeisterin zweimal im Monat zum offenen Austausch in den Bürger*innentreff ein. Auch die Bürgermeister*innen und das Bürgerforum werden regelmäßig mit den Bürger*innen vor Ort ins Gespräch kommen, um gemeinsam die Zukunft unserer Stadt zu gestalten.

Natürlich werden vor Ort die aktuellen Coronaschutzregeln beachtet.

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Stadt Mayen bildet auch in 2022 wieder aus

Mayen – Verwaltungsnachwuchs gesucht! Die Ausbildungsplätze bei der Stadt Mayen sind so vielfältig wie die Interessen der jungen Menschen, die nach erfolgreichem Schulabschluss in das Berufsleben starten wollen. Auch für 2022 bietet die Stadt Mayen jungen Menschen wieder die Möglichkeit, mit einer Ausbildung in ihre Zukunft zu investieren.

Diejenigen unter den Schulabsolventen, die sich für einen Beruf in der Verwaltung interessieren, können sich als Beamtenanwärter/innen für den Zugang zum zweiten oder dritten Einstiegsamt im Verwaltungsdienst, je nach Schulbildung, bewerben.

Wer sein Abitur oder die Fachhochschulreife bis zum Ausbildungsbeginn am 1. Juli 2022 in der Tasche hat, kann sich als Stadtinspektor-Anwärter/in eine dreijährige, duale Ausbildung beginnen. Das bedeutet, dass man abwechselnd den Dienst in der Stadtverwaltung oder einer Gastausbildungsbehörde verrichtet oder die Hochschule für Verwaltung in Mayen besucht. Dort erwerben die Nachwuchskräfte im Studiengang „Allgemeine Verwaltung“ den „Bachelor of Arts“.

Wer die Qualifikation der Berufsreife oder den qualifizierten Sekundarabschluss I bis zum 1. Juli 2022 erwirbt, kann sich als Stadtsekretär-Anwärter/innen bewerben. Die zweijährige Ausbildung findet ebenfalls abwechselnd in der Verwaltung und an der Zentralen Verwaltungsschule Rheinland-Pfalz in Mayen statt.

Weitere Ausbildungsstellen – wie z.B. als Kauffrau /-mann für Tourismus und Freizeit – wird die Stadtverwaltung im Laufe des Herbst ausschreiben.

Wer sich für eine dieser Ausbildungsstellen interessiert, kann sich auf der Homepage der Stadt Mayen www.mayen.de/jobs schlau machen.

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Gespendete Kartons in Jülich ab heute 02. August nur noch auf Abruf

Jülich – Ab dem heutigen Montag, 02. August erfolgt die Ausgabe der von der Jülicher Firma Gissler & Pass gespendeten Umzugskartons nach vorheriger Terminvereinbarung. Eine Woche lang wurde die tägliche Ausgabe der gespendeten Kartons aus dem Fahrradkeller des Schulzentrums an der Linnicher Straße rege in Anspruch genommen. Die Dankbarkeit vieler Betroffener war groß, der Bedarf unterschiedlich. Manch einer holte nur ein paar Kartons zum Verstauen getrockneten Hausrates, anderen zum Versenden von Sachspenden. Auch zahlreiche umliegende Kommunen konnten unterstützt werden.

Ab dieser Woche ( 02. August ) werden die Ausgabezeiten nach Bedarf und auf Anfrage gebündelt innerhalb des bisherigen Zeitrahmens (Montag-Freitag 15-18 Uhr, Samstag 9-12 Uhr) angeboten. Wer noch Kartons benötigt, kann spätestens am Vortag die Hotline unter 63605 anrufen oder eine Email an hotline@juelich.de schicken. Dann wird die Abholung ermöglicht.