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AWB im Kreis Ahrweiler beendet Notentsorgung – Regeltouren werden wieder eingeführt

Ahrweiler – Informationen zu Öffnungszeiten und Anlieferung auf den AWB-Anlagen. Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises (AWB) beendet die aktuell bestehende Notentsorgung. Ab sofort werden die regelmäßigen Abfuhren für die schwarze Restabfalltonne (vier-wöchentlich), die graue Gewerbeabfalltonne/PluS-Tonne (zwei-wöchentlich) und die blaue Altpapiertonne (vier-wöchentlich) wieder zu den im Abfallratgeber und online unter www.meinawb.de genannten Terminen in den anfahrbaren Bereichen aufgenommen.

Der zwei-wöchentliche Abfuhr-Rhythmus für die Biotonne bleibt in dieser Woche noch bestehen. Ab dem 9. August wird die wöchentliche Abfuhr der Biotonne fortgeführt. Das Duale System Deutschland fährt auch weiterhin die Gelbe Tonne im drei-wöchentlichen Rhythmus ab. Reguläre Termine für Sperrabfall und Elektroaltgeräte können aufgrund der aktuellen Situation weiterhin nicht vergeben werden.

Gegen Vorlage des Personalausweises können Hochwasser-Abfälle (Hausrat und Sperrabfall) auch bei einer Entsorgungsanlage des AWB kostenfrei abgeben werden. Voraussetzung ist jedoch die Trennung der Abfälle.

Das Abfallwirtschaftszentrum (AWZ) in Niederzissen ist in der Woche bis 6. August durchgehend von 8.30 bis 18 Uhr und am Wochenende, 7. und 8. August, von 8.30 bis 16 Uhr, für Hochwassergeschädigte geöffnet.

Die Anlagen in Kripp und Leimbach sind bis auf Weiteres im täglichen Wechsel zu den üblichen Öffnungszeiten erreichbar. Grund ist der erhebliche Arbeitsanfall am AWZ „Auf dem Scheid“.

Leimbach: 04.08. / 06.08 / 09.08 / 11.08 / 13.08.

Remagen-Kripp: 05.08. / 07.08. / 10.08 / 12.08. / 14.08

An den Anlagen des AWB können keine Schlämme und keine Bauabfälle aus dem Hochwassergebiet angenommen werden. Die Kapazitäten der Anlagen sind derzeit wegen der hohen Sperrabfallmengen völlig ausgelastet.

Für Transporteure von Hochwasserabfällen gilt:

Großfahrzeuge (<= 15 Tonnen) liefern bitte ausschließlich auf die Zentraldeponie Eiterköpfe in Ochtendung an. Öffnungszeiten sind aktuell von 6 bis 17.30 Uhr.

Der AWB bittet alle Bürger des Kreises Ahrweiler um Verständnis, dass die Anlagen derzeit stark frequentiert sind und die Beseitigung der Hochwasserfolgen Vorrang hat. Von nicht notwendigen Anlieferungen von Grünschnitt, renovierungsbedingten Bauabfällen oder Sperrabfall aus nicht vom Hochwasser betroffenen Gebieten soll derzeit Abstand genommen werden.

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Neue Mitarbeiter treten ihren Dienst bei der Stadtverwaltung Mayen an

Mayen – Gleich drei neue Kollegen/innen haben in der letzten Woche ihren Dienst im Mayener Rathaus angetreten. Kai Breuer wird von nun an den städtischen Betriebshof unterstützen. Außerdem hat Carsten Wirtz kürzlich seinen Dienst angetreten und ist im Bereich Ordnung und Sicherheit als Feuerwehrgerätewart tätig.

In der Kindertagesstätte Alzheim begann Hannah Schmitt ihr Berufspraktikum Anfang August.

Oberbürgermeister Dirk Meid begrüßte die neuen Mitarbeiter/innen: „Ich wünsche Ihnen für Ihren Start bei uns alles Gute und freue mich auf die Zusammenarbeit!“

Seinen guten Wünschen schlossen sich für den Bereich Personal, Klaus Künzer und Personalratsvorsitzender Wolfgang Goeken an.

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Sportbund Rheinland startet Online-Abfrage zu Hochwasser-Schäden

Region – Der Sportbund Rheinland verschafft sich derzeit einen Überblick über die Schäden an der Sportinfrastruktur in den Hochwassergebieten im nördlichen Rheinland-Pfalz. In einer Online-Abfrage, die gemeinsam mit den Landessportbünden Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mit Unterstützung des Instituts für Sportstättenentwicklung in Trier gestartet wurde, werden die Sportvereine gebeten, Angaben über das Ausmaß der Schäden und zu den voraussichtlichen Kosten für den Wiederaufbau beziehungsweise Instandsetzung zu machen. Besonders betroffen sind die Sportvereine im Landkreis Ahrweiler. „Wir müssen davon ausgehen, dass hier sämtliche Sportplätze, Sporthallen und Vereinsheime von der Flut zerstört worden sind“, befürchtet die Präsidentin des Sportbundes Rheinland, Monika Sauer.

In einem Begleitschreiben zur Online-Abfrage bitten Sauer und die stellvertretende SBR-Geschäftsführerin, Susanne Weber, um Verständnis für die Erhebung der Schäden bereits zu einem Zeitpunkt, in dem Menschen um den Verlust ihrer Angehörigen trauern, Verletzte zu beklagen und viele Familien obdachlos sind.

Die Ergebnisse der Online-Abfrage dienten jedoch als Grundlage für die Verhandlungen mit dem Land über Zuschüsse für den Wiederaufbau der Sportinfrastruktur. „Denn das finanzielle Ausmaß der Schäden wird der Sport alleine nicht stemmen können. Bitte melden Sie uns auch, wenn Sie nicht über eigene Sportanlagen verfügen. Wir werden uns auch für den Wiederaufbau kommunaler Sportstätten einsetzen. Neben der Schadensmeldung können Sie über die Abfrage auch Unterstützungsbedarfe anmelden“, so der Appell von Sauer und Weber an die Sportvereine.

Trotz des Leids und der Zerstörungen blicken Sauer und Weber zuversichtlich noch vorne. „Die Solidarität im Sport und weit darüber hinaus, die wir in den vergangenen Tagen erfahren durften, stimmt uns positiv. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die vor Ort oder in einer anderen Form Hilfe leisten. Lassen Sie uns diese Herausforderung gemeinsam meistern!“

Vom Hochwasser betroffen sind neben dem Kreis Ahrweiler auch Sportvereine aus den Sportkreisen Bitburg-Prüm, Vulkaneifel, Trier-Saarburg, Trier-Stadt, Cochem-Zell, Bernkastel-Wittlich und Mayen-Koblenz. Der Link zur Befragung wurde an alle Vereine aus den betroffenen Kreisen per Mail kommuniziert.

Infos zu den Unterstützungsleistungen des Sportbundes Rheinland: www.sportbund-rheinland.de.

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Westnetz plant den Wiederaufbau des zerstörten Stromnetzes

Saffig/Region – Provisorische Wiederversorgung aufgebaut – Netzzustandsaufnahme weitestgehend abgeschlossen – Vorbereitung für systematische Instandsetzung angelaufen. Das Hochwasser hat einen großen Teil der Infrastruktur zerstört, auch in den Verteilnetzen der Westnetz. Nachdem Westnetz in den letzten Wochen die Stromversorgung der betroffenen Gebiete im Ahrtal weitestgehend provisorisch wiederhergestellt hat, schaut der Verteilnetzbetreiber jetzt in die Zukunft und bereitet die systematische Instandsetzung vor.

Im ersten Schritt nehmen die Technikerinnen und Techniker dazu alle Hausanschlüsse, Kabelverteilerschränke und Ortsnetzstationen in den betroffenen Gebieten unter die Lupe. Seit letzter Woche gehen Netzmonteurinnen und Netzmonteure an jeden betroffenen Hausanschluss, Kabelverteilerschrank und jede Ortsnetzstation, um diese zu inspizieren und die möglichen Schäden digital zu erfassen. Im Anschluss werden der Austausch, die Reparaturarbeiten oder der Wiederaufbau dieser wichtigen Betriebseinheiten eingeleitet. Dabei erfolgt der Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur in enger Abstimmung mit den betroffenen Gemeinden.

„Derzeit steht das Stromnetz auf provisorischen Beinen. Nach der Wiederversorgungsphase müssen wir nun nachhaltig planen, damit die Lage langfristig Stabilität bekommt. Jetzt geht es darum die Schäden an den Kotenpunkten im Niederspannungsnetz systematisch zu erfassen“, erklärt Johannes Stürmer, der den Notfallkrisenstab bei der Westnetz leitet.

Die meist grünen und größeren Ortsnetzstationen werden zur Energieübertragung benötigt, denn der darin aufgestellte Transformator wandelt die Mittelspannung (10.000 Volt) in Niederspannung (400 Volt) um. Von den Ortsnetzstationen, die zum Teil auch in Gebäuden untergebracht sind, gelangt der Strom über die kleineren grauen Kabelverteilerschränke bis hin zu den einzelnen Hausanschlüssen. Ihr unauffälliges Äußeres ist übrigens nur Tarnung: Denn auch in den Kabelverteilerschränken steckt eine Menge wichtiger Technik, ohne die die störungsfreie Stromversorgung gar nicht möglich wäre.

Über 98 Prozent der Anwohner der Region hat bereits wieder Strom. Westnetz bittet weiterhin alle Anwohnerinnen und Anwohner, bei denen die Energieversorgung bis zum Hausanschlusskasten noch nicht erfolgt ist, sich unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 4 11 22 44 zu melden.

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Eine „haarige“ Idee zum Helfen

Mechernich/Kall – Das Team des Mechernicher Friseursalons Tobehn-Herriger opfert seinen Ruhetag für die Flutopfer-Hilfe – Am Montag, 30. August, ist Frisieren zugunsten der Hilfsgruppe Eifel angesagt – Von 8 bis 18 Uhr und ohne Anmeldung – Auch das Trinkgeld der Mitarbeiter wird gespendet.

Eine große Welle der Hilfsbereitschaft aus der Eifeler Bevölkerung erlebt die Hilfsgruppe Eifel, die derzeit Familien mit Kindern, die von der schlimmen Flut in der Nacht zum 15. Juli betroffen sind und die ihr Hab und Gut verloren haben, mit finanziellen Soforthilfen unterstützt. Dank der Spendenbereitschaft der Bevölkerung konnte die Kaller Kinderkrebshilfe bisher annähernd 100.000 Euro an betroffene Familien im Kreis Euskirchen auszahlen.

Diese Hilfen, die die Satzung des Vereins eigentlich nicht vorsieht, sind möglich geworden, weil das Finanzamt die Hilfsgruppe eine Sondergenehmigung für diese satzungsfremden Ausgaben erteilt hat. Vorsitzender Willi Greuel: „Dafür sind wir sehr dankbar“.

Auch Petra Tobehn-Herriger, Chefin im gleichnamigen Friseursalon in Mechernich, zählt zu den treuen Unterstützerinnen des Kaller Vereins. Sie hat sich jetzt etwas Besonderes ausgedacht, um der Hilfsgruppe die strapazierte Kasse aufzubessern. Sie hat ihrem zehnköpfigen Team den Vorschlag unterbreitet, an einem eigentlich arbeitsfreien Montag den Salon zu öffnen und den ganzen Umsatz an die Hilfsgruppe zu spenden. Petra Tobehn-Herriger: „Alle waren begeistert und haben ihr Mitmachen zugesagt“. Das gesamte Team verzichte auf den üblichen Ruhetag und auf eine Entlohnung. Auch alle Trinkgelder sollen an die Hilfsgruppe gespendet werden.

Mit ihrem Ehemann habe sie nach der großen Sintflut vom Hochwasser betroffenen geholfen. „Wir haben dann überlegt, ob wir nicht noch mehr tun können“, berichtete die seit 26 Jahren selbstständige Friseurmeisterin. Sie erinnerte sich an einen speziellen Haarschneidetag zugunsten der Hilfsgruppe, den sie 2006 im Vorfeld einer Typisierungsaktion für ein an Leukämie erkranktes Kleinkind veranstaltet hatte. „Das machen wir jetzt noch einmal“, stand für sie schnell fest, nachdem sich auch das gesamte Personal hinter ihre Idee gestellt hatte.

Die Aktion startet nun am Montag, 30. August, in der Zeit von 8 bis 18 Uhr ist der Salon dann geöffnet. Einen Termin zum Haare schneiden und Frisieren brauchen die Kunden an diesem Tag nicht. Petra Tobehn-Herriger und Willi Greuel hoffen nun, dass an dem Aktionstag am 30. August möglichst viele den Weg in den Salon in der Mechernicher Bahnstraße finden.

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Abfuhr von Hochwasser-Sperrmüll und Bauschutt in Eschweiler

Eschweiler – Die Anwohner*rinnen sowie Kleingewerbetreibende in den vom Hochwasser betroffenen Straßenzügen haben bis einschließlich 16.08.2021 die Möglichkeit, ihren Hochwassersperrmüll sowie den im Rahmen der Trockenlegung der Häuser anfallenden Bauschutt von der Stadt Eschweiler abholen zu lassen.

Folgende Regelungen sind hierbei zu beachten:

▶ Der Hochwassersperrmüll kann ohne Anmeldung an die Straße gestellt werden. Er ist getrennt nach Holz, Sperrmöbel und Elektroschrott ohne Gefährdung für Fußgänger, Fahrradfahrer und Fahrzeuge auf dem Bürgersteig oder auf öffentlichen PKW-Stellplätze an der Fahrbahn zu lagern.
▶ Der im Rahmen der Trockenlegung von Gebäuden anfallende Bauschutt kann über die von der Stadt zur Verfügung gestellten Container erfolgen. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an die Kolleginnen und Kollegen des Bürgertelefons, die ihre Anfrage weiterleiten. Die Container werden nicht objekt- sondern straßenbezogen zur Verfügung gestellt. Je nach Bedarfslage werden diese dann situationsbedingt umgesetzt. Bauschutt, der auf die Straße gekippt wird, ist auf eigene Kosten zu entsorgen. Eine Abholung durch die Stadt Eschweiler erfolgt nicht.

Aufgrund des großen Müllaufkommens kann die Stadt Eschweiler nicht entsorgen:

▶ Fußbodenheizungen, Badewannen, Metalle, Fensteranlagen etc. gehören nicht zum Bauschutt und sind auf eigene Kosten zu entsorgen.
▶ Farben, Lacke, Öle, Eternitplatten, Asbest, Chemikalien, Dämmstoffe jeglicher Art, Glas und sonstige gefährliche Stoffe dürfen weder auf die Straße abgestellt noch über die Container entsorgt werden. Dieser Müll ist über die offiziellen Entsorgungsfachbetriebe bzw. über die Deponie Warden auf eigene Kosten zu entsorgen.
▶ Abgetragenes Erdreich aber auch Grün- und Heckenschnitt wird nicht abgeholt.
▶ Sperrmüll und Bauschutt, welcher auf privaten Flächen gelagert wird, wird nicht durch die Stadt entsorgt.
Weiterhin haben die Betroffenen die Möglichkeit, auf eigene Kosten Container zu bestellen sowie den Hochwassersperrmüll mittels PKW kostenlos zur Deponie in Alsdorf-Warden bzw. bei der Firma Schümmer in Hastenrath zu bringen.

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Kultur begeistert Gesundheit – Sonder-Vorstellung vom „Zuckertoni“ für Mitarbeitende des GK-Mittelrhein

Mayen – Die Burgfestspiele Mayen hatten als Dank an die Mitarbeitenden des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein eine Sondervorstellung „Der Zuckertoni“, im Alten Arresthaus ermöglicht, der ansonsten absolut ausverkauften Produktion von Mayens wohl bekanntestem Original.

Schauspieler Werner Blasweiler präsentiert den „Zuckertoni“ nach der Sondervorstellung für die Mitarbeitenden des GK-Mittelrhein. Foto: GK-Mittelrhein

Die Beschäftigten im Gesundheitswesen und in der Kulturbranche haben die Auswirkungen der Corona Pandemie besonders heftig zu spüren bekommen. Die Kultur wurde – im Gegensatz zum Gesundheitswesen – dabei oft als nicht „systemrelevant“ gehandelt. Aber was wäre das Leben ohne Musik, Literatur, Film, Malerei und – Theater? Wie sehr dies in den vergangenen Monaten gefehlt hatte wurde allen bewusst, die an diesem Abend anwesend waren.

Von den insgesamt rund 70 Eintrittskarten sponsorte die Geschäftsführung des GK-Mittelrhein 25 Freikarten, die der Betriebsrat unter allen interessierten Beschäftigten der fünf Krankenhäuser (St. Elisabeth in Mayen, Kemperhof und Ev. Stift St. Martin in Koblenz, Heilig Geist in Boppard und Paulinenstift in Nastätten) verloste. Die Vorstellung startete bei strömenden Regen. Doch Dank des – nicht zuletzt in der Pandemie erprobten – Durchhaltevermögens und der Begeisterung der Mitarbeitenden wurde die Veranstaltung komplett aufgeführt und unter viel Beifall gefeiert.

„Der Zuckertoni“ ist das erste Bürgerbühnen-Projekt der Burgfestspiele Mayen. Intendant Daniel Ris hat es ins Leben gerufen. Nachdem in Zusammenarbeit mit dem Geschichts- und Altertumsverein und der Mayener Mundart-Gruppe Begebenheiten, Bilder und Geschichten vom und rund um den „Antunn“ recherchiert waren, entwickelte eine Gruppe erwachsener Theaterbegeisterter der Region in wöchentlichen Proben selbst die Szenen, die von Ris zu einer Spielfassung bearbeitet wurde. Bekannte Mundart-Lieder sowie zwei extra für die Vorstellung komponierte „Zuckertoni-Songs“ runden das Stück ab. Im Ergebnis konnten sich die Laien-Spieler, die in den Genuss eines grundlegenden Schauspieltrainings durch Regisseur Kaspar Küppers kamen, in professionellem Rahmen auf der Bühne beweisen und brachten mit dem facettenreichen „Zuckertoni“ auch ein Stück Mayener Stadtgeschichte auf die Bühne.

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Verleihung der Goldenen Ehrennadel

Prüm/Platten – Kreishandwerkerschaft würdigt Ehrenamtsträge. Es hat gute Tradition, dass die Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region (MEHR) verdiente Ehrenamtsträger mit der Goldenen Ehrennadel auszeichnet. Der Vorsitzende Kreishandwerksmeister Raimund Licht, Geschäftsführer Dirk Kleis und der Präsident der Handwerkskammer Trier, Rudi Müller, nahmen Ende Juli die Ehrungen im Weingut Görgen in Platten im Beisein der Vertreter der Handwerksinnungen und des Vorstandes der Kreishandwerkerschaft MEHR vor. Raimund Licht ging in seinen Eröffnungsworten auf die hohe Einsatzbereitschaft des gesamten Ehrenamtes ein. Insbesondere auch auf die Arbeit der Prüfungsausschüsse der einzelnen Handwerksinnungen. Nur durch deren zusätzliches Engagement konnten die vergangenen Gesellenprüfungen auch in Pandemiezeiten durchgeführt werden. In dem Zitat von Willi Meurer „Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.“  bündelt sich für den Vorsitzenden Kreishandwerksmeister die Sichtweise seiner Ehrenamtskollegen. „Sie alle geben der Gesellschaft etwas, was in der heutigen Zeit mit das Wertvollste ist: Ihre Zeit und Ihr Können.

Und sie machen damit das Handwerk erst zu dem Erfolgsmodell, das wir schätzen und auf das Deutschland nicht verzichten kann“, so Licht.

Mit der Goldenen Ehrennadel der Kreishandwerkerschaft MEHR wurden ausgezeichnet:

Für über 25 Jahre Ehrenamt:

Dachdeckermeister Johannes Alff aus Schönecken (Dachdecker-Innung Westeifel), Installateur und Metallbauermeister Markus Roth aus Monzelfeld (Metallbauer und Feinwerkmechaniker Innung Bernkastel-Wittlich), Maurermeister Horst Müllers aus Ürzig und Dipl.-Ing. (FH) Harald Schmitz aus Großlittgen (beide Baugewerbe-Innung Mosel-Eifel-Hunsrück-Region), Oberstudienrat Stefan Bayer aus Pünderich (Berufsbildende Schule für Technologie und Umwelt Wittlich), die Bäckermeister Karsten Fleury aus Brauneberg und Raimund Licht aus Lieser (beide Bäcker-Innung Mosel-Eifel-Hunsrück-Region und Kfz-Meister Rainer Glandien aus Pronsfeld (Kfz-Innung Daun-Prüm)

Für über 30 Jahre Ehrenamt:

Studiendirektor Hans-Dieter Haas aus Piesport (Berufsbildende Schule für Technologie und Umwelt Wittlich), Friseurmeisterin Gertrud Hell aus Bleialf (Friseur-Innung Westeifel), Dachdeckermeister Heinz Igelmund aus Schönecken (Dachdecker-Innung Westeifel), Maler- und Lackierermeister Hermann Waldorf aus Hillesheim (Maler- und Lackierer-Innung Westeifel)

Neben dem schönen Anlass der Ehrungen bestimmte auch die Flutkatastrophe die Gedanken der Redner. Raimund Licht: „Wie unverzichtbar das Handwerk und anpackenden Hände sind, hat uns auf traurige Weise die Flutkatastrophe gezeigt. Über 65 Betriebe aus unserem Gebiet sind betroffen, teils existenzbedrohend. Manchen unserer Innungskollegen ist das Lebenswerk buchstäblich entrissen worden.“ Für die Menschen, die der Flut zum Opfer gefallen sind, wurde in einer Schweigeminute gedacht.

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Wirtschaft

Der IRT wächst: Bald rollen die Bagger

Hetzerath – Die Erweiterung des Industrieparks Region Trier nimmt Konturen an. Zum offiziellen Spatenstich am Montag, 02 August in Hetzerath konnte der Verbandsvorsteher und Landrat des Kreises Trier-Saarburg Günther Schartz die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt begrüßen. Gemeinsam fiel der Startschuss für dieses wichtige Projekt.

Der 15. Juni 2021 wird als besonderes Datum in die Historie des Industriepark Region Trier (IRT) eingehen: Indem die IRT-Verbandsversammlung einstimmig den Bebauungsplan verabschiedete, gab sie den Startschuss zur Erweiterung des Industrieparks um 40 Hektar.

Schartz betont: „Mit der Erweiterung kann die beispielhafte Entwicklung des Industriepark Region Trier fortgeschrieben werden. Im Rekordtempo ist aus den ersten Konzepten ein Bebauungsplan mit Vorzeigecharakter entstanden. Mit dem Spatenstich gehen wir nun den nächsten großen Schritt. Von den neuen Arbeitsplätzen und dem Zugewinn an Wirtschaftskraft wird die ganze Region profitieren.“

Der IRT zählt zu den erfolgreichsten und nachhaltigsten Konversionsprojekten in ganz Deutschland mit rund 150 angesiedelten Unternehmen und etwa 3.000 Beschäftigten. Durch die Erweiterung kommen nun 1.000 weitere Arbeitsplätze hinzu.

Die Bauarbeiten beginnen bereits in diesem Monat. Dabei geht es nicht nur darum, Erdmassen zu bewegen. Für die Erweiterung müssen die Landstraße verlegt sowie neue Zufahrts- und Radwege geschaffen werden. Letztere werden breiter und sicherer – kreuzende Auto gehören bald der Vergangenheit an.

Wichtig in diesem Zusammenhang: Der IRT bleibt seinem Anspruch, ein Industrie-PARK zu sein, treu. Zur Stärkung des natürlichen Gleichgewichts werden zusätzliche Naturflächen entstehen. So sollen auf breiter Fläche Wildgehölze gepflanzt sowie Mager- und Streuobstwiesen angelegt werden. Auf diese Weise wächst ein neuer Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten heran. Indem er Themen wie Immissionsschutz, Oberflächenentwässerung und Löschwasserversorgung im Blick behält, stelle der IRT sicher, dass die ansässigen Unternehmen und angrenzenden Gemeinden gelassen und sicher agieren können.

Auch werden die Erweiterungsflächen für technische Entwicklungen gerüstet sein. So sorgen unter anderem eine lückenlose WLAN-Infrastruktur und Hi-Speed-Internet dafür, dass die Digitalisierung in der Praxis funktioniert.

Bereits vor dem ersten Spatenstich gibt es Anfragen und unterschriftsreife Verträge für sämtliche neuen IRT-Flächen. „Dies wird der gesamten Region – den Gemeinden an Mosel und Lieser, in der Eifel und im Hunsrück – einen zusätzlichen Wachstumsschub verleihen“, so Schartz.

Im Rahmen des Konjunkturprogramms „Climb up“ unterstützt das Land Rheinland-Pfalz die IRT-Erweiterung mit 6,2 Millionen Euro. Die Kosten von allen baulichen Investitionen belaufen sich auf 19,5 Millionen Euro.

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Fußball-Verbände in Nordrhein-Westfalen rufen zur Corona-Schutzimpfung auf

Region/Hennef – Gemeinsam ist in Nordrhein-Westfalen bei der Eindämmung der Corona-Pandemie bereits viel erreicht worden. Um noch mehr Sicherheit für die Gesellschaft und auch zur Ausübung des Sports herzustellen, rufen der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) und seine Landesverbände Fußball-Verband Mittelrhein (FVM), Fußballverband Niederrhein (FVN) und Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) die Fußballfamilie in den Vereinen, alle Mitglieder und Mitarbeiter*innen, für die es eine Impfempfehlung gibt, dazu auf: Lassen Sie sich – lasst Euch impfen!

Unter www.impfen.nrw informiert das Land Nordrhein-Westfalen über die wichtigsten Aspekte, dazu auch über mobile Impfangebote ohne Terminvergabe und beantwortet zudem alle Detailfragen. Erreicht werden sollen auf diesem Weg auch die Menschen, die dem Impfen gegenüber noch zurückhaltend eingestellt sind.

Peter Frymuth, Präsident des Westdeutschen Fußballverbandes, sagt: „Corona-Schutzmaßnahmen und die entsprechende Organisation gehören längst zum Alltag der Vereine in NRW, die mit großer Verantwortung mit diesem Thema umgehen. Wir sind froh über die Lockerungen, die uns das Fußballtraining und das Spiel wieder ermöglichen. Für einen nachhaltigen Erfolg gilt es nun aber, eine möglichst hohe Impfbereitschaft in der Bevölkerung zu erreichen. Darauf setzen wir auch innerhalb der Fußballfamilie: Werben Sie bitte in Ihrem Verein dafür, sich impfen zu lassen. Denn die Pandemie ist noch nicht vorbei.“

Bernd Neuendorf, Präsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM), sagt: „Alle wollen wieder Normalität im Fußball. Impfen ist der Schlüssel zum Erfolg. Wer sich impfen lässt, ist Teil der Lösung zur Eindämmung der Pandemie. Wir Fußballerinnen und Fußballer sollten als mitgliederstärkste Sportgruppe mit gutem Beispiel vorangehen.“

Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass das Coronavirus noch nicht entscheidend eingedämmt ist. Neue Virusvarianten verbreiten sich und gleichzeitig sinkt die Impfbereitschaft in der Bevölkerung. Dabei sind mittlerweile genügend Impfdosen vorhanden. In NRW können sich Menschen nun auf vielfältigen Wegen impfen lassen. In den Städten und Gemeinden gibt es zahlreiche Angebote. Die Fußballverbände in NRW bedanken sich ausdrücklich bei den vielen Helfer*innen, die auf Initiative des Landes, der Kommunen und Gemeinden mit großem Engagement daran beteiligt sind, flexibel auf neue Entwicklungen zu reagieren.

„Jede geimpfte Person trägt zur Eindämmung des Virus bei und ermöglicht uns allen die Rückkehr in den Fußball, wie wir ihn kennen und lieben. Und zwar mit Jubel und Emotionen, Kampfgeist und Schweiß, Zuschauern auf den Tribünen und in der Kreisliga an der Bratwurstbude. Deshalb gilt: Impfen – um wieder richtig powern zu können.“