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Unwetter Bernd: Westnetz beginnt mit Bau eines neuen Mittelspannungs-Kabels in Mayschoß

Mayschoß/Ahr – Stromkabel soll provisorische Stromversorgung mit Aggregaten ablösen. Auch Ortsnetzstationen und Niederspannungskabel werden erneuert. Rund einen Monat nach der verheerenden Flutkatastrophe ist der Verteilnetzbetreiber Westnetz beim Wiederaufbau der Stromnetze zur regulären Versorgung der Gemeinde Mayschoß einen großen Schritt vorangekommen. Das Unternehmen startete nun mit den Bauarbeiten für ein neues 11.000 Volt-Mittelspannungskabel, das Mayschoß wieder sicher mit Strom versorgen soll und die derzeit eingesetzten provisorischen Aggregate ablösen wird.

Das neue Mittelspannungskabel wird von Mayschoß über die Weinberge bis nach Kalenborn verlegt. Foto: Westnetz

„Die Flutkatastrophe im Landkreis Ahrweiler hat große Teile der Infrastruktur zerstört. Deswegen arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Westnetz mit Hochdruck an der Wiederherstellung der betroffenen Stromnetze. Das neue Erdkabel ist ein wichtiger Schritt, um den Ort Mayschoß wieder mit hoher Versorgungssicherheit an das reguläre Stromnetz anzubinden“, erklärt Netzplanungsingenieur Benedikt Eulgem von Westnetz.

Das neue Erdkabel wird den Strom vom höher gelegenen Kalenborn nach Mayschoß bringen und hat eine Länge von etwa 2,9 Kilometern. Die Bauzeit ist mit vier bis sechs Wochen geplant. Das neue Erdkabel ist hochwassergeschützt und ersetzt das zerstörte Stromkabel, das zuvor an der Ahr entlang führte. Die Inbetriebnahme des wichtigen Erdkabels ist unmittelbar nach der Fertigstellung vorgesehen.

Darüber hinaus ersetzt Westnetz zwei Ortsnetzstationen in Mayschoß, die ebenfalls durch das Hochwasser zerstört worden sind. Zur Anbindung der neuen Station verlegt Westnetz im Rahmen der Baumaßnahme eine neue 600 Meter lange Mittelspannungskabeltrasse im Ort. Weiterhin verlegt der Verteilnetzbetreiber neue Niederspannungskabel, damit die Haushalte in Mayschoß erreicht und wieder in die reguläre Versorgung aufgenommen werden können. Für die Arbeiten in Mayschoß am Stromnetz sind rund 20 Mitarbeiter von Westnetz und Dienstleister vier bis sechs Wochen mit Baggern, Fräsen und Kabelmesswagen im Einsatz.

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„Weiße Flecken“: Geförderter Glasfaserausbau in Aachen

Aachen – Auch in Aachen gibt es sie noch: so genannte „Weiße Flecken“, also Standorte mit Bandbreiten unter 30 Mbits/s. An einem solchen Fleck – in Lintert – hat sich jetzt Oberbürgermeistern Sibylle Keupen vom Fortschritt der Umsetzung des Bundesförderungsziels einer flächendeckenden Gigabitversorgung bis 2025 überzeugt. Mit Abschluss der aktuellen, ersten Förderungsstufe bis 2022 werden alle diese „Weißen Flecken“ mit zukunftssicherer Glasfaserinfrastruktur versorgt sein, aber schon zum jetzigen Zeitpunkt haben 99 Prozent aller Aachener Adressen Zugang zu mehr als 30 Mbits/s.

„Gerade die aktuellen Krisen zeigen, wie wichtig digitale Kommunikation für Aachen als Wissenschaftsstadt, für junge Familien, für Start-Ups, wie wichtig eine verlässliche Infrastruktur ist“, betont Keupen. Das erste Ziel sei mit der Beseitigung der „Weißen Flecken“ erreicht, jetzt sei noch der Ausbau der „Grauen Flecken“ nötig. „Wir haben professionelle und engagierte Partner, die uns helfen“, erklärte sie mit Blick auf den strategischen Partner NetAachen und die Baufirmen, wie DDG, welche den Ausbau voranbringen.

Im Ländervergleich steht Aachen gut

In der zweiten Förderungsstufe, dem „Graue Flecken“-Programm, ist das Ziel ein „flächendeckender Gigabitausbau“ für jeden Haushalt, erklärt Tim Rothenbücher, zuständig für kommunale Dateninfrastruktur im Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa: „Im Ländervergleich ist Aachen in allen Bandbreiten gut aufgestellt, oft sogar darüber.“ Jede Adresse unter 100 Mbit/s im Download kann seit dem 26. April 2021 gefördert werden. Ab dem 1. Januar 2023 wird die Schwelle nochmals angehoben: Auch Adressen mit weniger als 200 Mbit/s im Upload sind dann förderungsfähig.

Andreas Schneider, Geschäftsführer von NetAachen, die Eigentümerin und Betreiberin der geförderten Netze ist, betont die Herausforderung, welche die verstreuten „Weißen Flecken“ mit sich bringen: „Wir können nicht ein geschlossenes Netz bauen.“ Und er berichtet von besonderen Situationen, bei denen die Häuser soweit an der Grenze standen, dass sie über belgische Gebiete angeschlossen werden mussten. Dank der Euregio klappte aber auch das am Ende problemlos. Michael Gayer, Technischer Leiter „Netzbau und Infrastruktur“ bei NetAachen betont die besondere Situation vor Ort: „Lintert ist ein Clusterbereich, also mit 93 Haushalten eher verdichtet, aber es wurden teilweise auch Häuser angeschlossen, die alleine auf dem Feld stehen.“ Auch der Mergelboden, der sehr felsig ist, macht an einigen Stellen Probleme berichten Bodo Rösener, Bauleiter der NetAachen und Michael Schlösser, Bauleiter der Firma DDG. So hätte man in Lintert drei Tage gebraucht, um 100 Meter Kabel zu verlegen.

Jens de Vries, Gigabitkoordinator im Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa ist aber zuversichtlich: „Wir liegen gut im Zeitplan und sind auf der Zielgraden. Das Ende ist absehbar.“

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3-G für einen sicheren Herbst in Rheinland-Pfalz

Region/Mainz – Rheinland-Pfalz rüstet sich für einen sicheren Herbst. Der Ministerrat hat am gestrigen Donnerstag, 19. August die 25. Corona-Bekämpfungsverordnung beraten, die die Beschlüsse der Konferenz der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der vergangenen Woche umsetzt. Ab Montag, 23. August, gilt: Ab einer Inzidenz von 35 greift die 3-G-Regel für Aktivitäten im Innenraum. Auf dieser Grundlage werden auch die Hochschulen ins Wintersemester starten und für Geimpfte, Genesene und Getestete wieder mehr Präsenzveranstaltungen anbieten.

„Eine hohe Impfquote, die Hygieneregeln und Testen sind der beste Schutz für einen sicheren Herbst. Daher rufen wir alle Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer ab 12 Jahren dazu auf, von den zahlreichen Impfangeboten Gebrauch zu machen. Jetzt gilt es!“, so Landesimpfkoordinator Daniel Stich. „Darüber hinaus bringen wir mit der neuen Corona-Bekämpfungsverordnung präventive Maßnahmen auf den Weg, um eine vierte Welle im Herbst zu verhindern. Die 3-G-Regel stellt sicher, dass wir auch in den kommenden Monaten sicher in Innenräumen beisammen sein können.“

Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss bei Aktivitäten in Innenräumen einen Test-Nachweis vorweisen. Schülerinnen und Schüler, sind hiervon ausgenommen, da sie im Rahmen eines verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig getestet werden. Diese Regelung greift zukünftig ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35. Der Test-Nachweis kann durch einen negativen Antigen-Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist, oder einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, erbracht werden. Die 3-G-Regel gilt ab dem 23. August u.a. für Besuche in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Einrichtungen der Behindertenhilfe, der Innengastronomie, Teilnahme an Veranstaltungen und Festen

(z. B. Informations-, Kultur- oder Sportveranstaltungen) in Innenräumen, bei der Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen (z. B. Friseur, Kosmetik, Körperpflege) und bei der Beherbergung. Hier ist ein Test bei Anreise und danach alle 72 Stunden während des Aufenthalts notwendig. Beim Sport im Innenbereich ist die Testpflicht nach wie vor inzidenzunabhängig; die Trainerinnen und Trainer sind nicht mehr befreit.

Offene Hochschulen: Mehr Präsenz-Veranstaltungen mit 3-G-Regel

„Wir wollen wieder mehr Präsenzveranstaltungen an Hochschulen und Universitäten. Daher haben wir gemeinsam mit der Landeshochschulpräsidentenkonferenz eine Regelung vereinbart, wie wir unsere Hochschulen wieder öffnen können“, berichtete Stich. „Für Forschung und Lehre ist der intensive Austausch von großer Bedeutung. Daher wollen wir wieder mehr Kommunikation und Interaktion an unseren Hochschulen möglich machen.“

So sieht die neue Corona-Bekämpfungsverordnung vor, dass die Hochschulen wieder Präsenz-Veranstaltungen für Geimpfte, Genesene und Getestete anbieten können. Die Hochschulen erhalten darüber hinaus die Möglichkeit, Veranstaltungsräume entweder mit Abstand im Schachbrett-Muster oder ohne Abstand jedoch mit Maskenpflicht am Platz zu besetzen.

„Dass die Hochschulen in großem Maße in eigener Verantwortung agieren können, schafft uns einen flexiblen Handlungsspielraum. Das begrüßen wir ausdrücklich“, betonte Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz und Vorsitzender der Landeshochschulpräsidentenkonferenz, „so werden wir unseren Studierenden zum Wintersemester einen sicheren und verantwortungsvollen Hochschulbetrieb mit deutlich größerem Präsenzanteil anbieten können. Vor allem die Erstsemester der vergangenen drei Semester können nun endlich den Campus und das studentische Leben kennenlernen, was uns sehr freut.“

Der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), Prof. Dr. Georg Krausch, begrüßte die größere Autonomie der Hochschulen im Umgang mit der Pandemie sehr: „Auf diese Weise ist unsere Universität in der Lage, wesentliche Teile des kommenden Wintersemesters wieder in Präsenz anzubieten, was im ausdrücklichen Interesse der Studierenden und Lehrenden liegt.“

Impfen von Kindern und Jugendlichen: Familienimpftag am 28. August

Die Ständige Impfkommission wird eine generelle Impfempfehlung für Personen ab 12 Jahren aussprechen. Bereits jetzt ist in Rheinland-Pfalz das Impfen von Kindern und Jugendlichen bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, den Impfzentren und bei den Impfbussen mit Beratungsgespräch und individueller Risikoabschätzung möglich. Auf Grundlage einer generellen Empfehlung wird dies einfacher möglich sein. In Rheinland-Pfalz werden auch weiterhin die Impfungen für Kinder und Jugendliche bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, in den Impfzentren und bei den Impfbussen möglich sein. Für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren wird jedoch weiterhin die Anwesenheit und Einwilligung eines Elternteils bei einer Impfung notwendig sein.

Beim landesweiten Familienimpftag am Samstag, 28. August, öffnen die Impfzentren und Impfbusse die Türen, um Kindern und Jugendlichen, ihren Eltern und Verwandten eine unkomplizierte Möglichkeit zum Impfen zu geben. Ohne Anmeldung und lange Wartezeiten können Impfungen durchgeführt werden.

„Das Impfen von Kindern und Jugendlichen bedarf einer deutlichen Abwägung. Nicht umsonst hat sich die Ständige Impfkommission diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Neueste Studien aus den USA haben Gewissheit gebracht, dass die Impfungen auch von 12- bis 17jährigen gut vertragen werden. Mit unserem Familienimpftag kurz vor dem Schulstart möchten wir daher nochmals besonders dafür werben, von dem Impfangebot Gebrauch zu machen“, betonte der Landesimpfkoordinator. „Aber mir ist auch wichtig zu betonen, dass das Impfen von Kindern und Jugendlichen kein Ersatz für eine hohe Impfquote unter Erwachsenen sein darf. Auch die Erwachsenen sind weiterhin aufgefordert, sich impfen zu lassen.“

Impfbus-Tour wird in den September verlängert

Erfolgreich war bisher die Impfkampagne der Impfbusse. Sechs Busse touren seit dem 2. August durch Rheinland-Pfalz mit über 220 Stopps auf Parkplätzen landesweiter Supermarktketten. Seit Start der Tour konnten bereits 12.442 Impfungen durchgeführt werden. Das Gesundheitsministerium hat nun beschlossen, die Impfbus-Tour in den September zu verlängern.

„Wir wollen das Impfangebot vor Ort bringen, dort wo die Menschen sich im Alltag aufhalten. Die Resonanz gibt uns recht. Viele Menschen, die es bisher noch nicht in Impfzentren oder zu ihren Hausärztinnen und Hausärzten geschafft haben, lassen sich beim mobilen Angebot im Bus impfen“, berichtet Stich. „Wir wollen das Angebot jetzt fortsetzen und unbürokratische und wohnortnahe Impfmöglichkeiten für Jede und Jeden bieten.“

Termine der Impfbusse finden Sie unter: https://corona.rlp.de/de/impfbus/

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Elterninitiative und Förderverein spenden zehn Klappbetten für die Kinderklinik

Region/Mayen-Koblenz – Neue Betten stehen für Eltern bereit. Im Kemperhof können Eltern oder andere Begleitpersonen von Kindern nun bequemer übernachten. Der Förderverein Kinderklinik Kemperhof und die Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz e. V. haben insgesamt zehn neue Klappbetten für Begleitpersonen finanziert. „Wir freuen uns sehr über die Spende“, so Dagmar Wagner, Kaufmännische Direktorin. Sie nahm einen Besuch von Helma Kutzner, Vorsitzende der Elterninitiative, zum Anlass, um ihr die Neuanschaffungen im Wert von rund 6.500 Euro zu zeigen.

Diese haben den Vorteil, dass sie tagsüber zusammengeklappt für mehr Platz im Zimmer sorgen und abends schnell aufgebaut sind. „Betten für Eltern oder Begleitpersonen sind bei uns schon seit vielen Jahren im Einsatz und müssen dementsprechend ab und zu ausgetauscht werden“, erklärt Dagmar Wagner. „Die Kinder und auch die Eltern sind unglaublich dankbar für die Möglichkeit, hier im Kemperhof auch über Nacht zusammen sein zu können.“

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Die Container sind da! Vom Hochwasser zerstörte Kita in Stolberg zieht in Kürze um

Stolberg – Die Kita Steinweg wurde durch die Hochwasserkatastrophe zerstört. Frühzeitig hat sich die Stadtverwaltung deshalb nicht nur um einen alternativen Standort, sondern auch um entsprechend hochwertige Containerbauten bemüht, damit die Kita am neuen Standort in der Bierweider Straße schnellstmöglich ihren Betrieb wiederaufnehmen kann.

Foto: Tobias Schneider / Kupferstadt Stolberg

Am gestrigen Donnerstag, 19. August sind die Container eingetroffen und werden nun in den nächsten Tagen unter Hochdruck verbaut. Die Gestaltung der Innenausstattung und des Außengeländes erfolgen ebenfalls unmittelbar. Voraussichtlich Anfang September kann die 2-zügige Kita am neuen Standort wieder in den Regelbetrieb übergehen.

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Hochwasser-Marke melden: Landesamt bittet Bevölkerung in Ahrgebiet und Westeifel um Mithilfe

Region/Mainz – Das Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz bittet die Bürgerinnen und Bürger im Ahrgebiet und der Westeifel um Mithilfe bei der Bestimmung des Hochwasserscheitels in der Nacht vom 14.07. auf 15.07.2021. Um die Wahrscheinlichkeit künftiger Hochwasserereignisse bestimmen zu können, ist es wichtig, die bisherigen Höchstwerte von Wasserstand und -abfluss möglichst genau
zu kennen.

Wichtige Anhaltspunkte sind dabei die Spuren, die das abgelaufene
Hochwasser an öffentlichen und privaten Gebäuden, Brücken oder anderen Bauwerken hinterlassen hat. Durch das Hochwasser waren zahlreiche Pegel im Verlauf des Abends bzw. der Nacht ausgefallen, so dass die Höchststände -abflüsse nachträglich rekonstruiert werden müssen. Ziel ist es, die Höchststände des Hochwassers vom 14./15.7.2021 an möglichst vielen Standorten zu erfassen und zentral zu sammeln. Weil diese Spuren nach und nach verblassen oder verschwinden werden, ist hier Eile geboten.

Die Wasserwirtschaftsverwaltung bittet deshalb die Bevölkerung, die rund um die Ahr, den Trierbach, den Adenauer Bach, den Kesselinger Bach und den Sahrbach lebt, um Unterstützung. Auch die an den folgenden Gewässern lebende Bevölkerung wird um Dokumentation
und Meldung der ersichtlichen Hochwasserstände gebeten: Brohlbach, Nette, Sauer, Our, Irsen, Prüm, Enz, Nims, Kyll mit Taubkyll und Oos, Salm. Lieser, Alf mit Sammetbach.

Folgende Informationen sind dabei wichtig:
– genauer Standort der Hochwassermarke: PLZ, Ort, Straße, Hausnummer (außerhalb von Ortschaften bitte kurze textliche Beschreibung) oder GPSLagekoordinaten
– Gewässername
– Uhrzeit des Höchststandes, falls bekannt
– falls vorhanden Foto (möglichst mit Angabe von Datum und Uhrzeit der Aufnahme)

Die Meldungen von Hochwassermarkenkönnen unter folgender E-Mail-Adresse eingereicht werden: Hochwasser-2021@lfu.rlp.de.

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Wi SOLAR wächst weiter – Erweiterung des Standortes „Am Römerturm“ in Kaisersesch

Kaisersesch – Alleine seit Anfang 2020 ist die Wi SOLAR aus Kaisersesch um 20 Mitarbeiter und drei Azubis gewachsen. Zunächst wurden weitere Räume in der Rudolf-Diesel-Straße 1 angemietet, da das Wachstum innerhalb der Branche sowie im Unternehmen weiter
zunimmt, wird mehr Platz benötigt. Nun wurde der Grundstein für die Erweiterung des Standortes „Am Römerturm“ gelegt.

Am 01.07.2021 fiel der Startschuss für den Neubau. Das Objekt umfasst insgesamt rd. 1.800 m² und bietet damit ausreichend Platz für neue Arbeitsplätze sowie die weitere Expansion. Es entstehen Büroflächen, ein Work-Cafe und Besprechungsräume. Zudem weitere Lager- und Werkstattflächen. Der Neubau wird voraussichtlich im Juni 2022 bezugsfertig sein. Durch eine Tiefgarage werden auch Parkplätze mit Ladesäulen geschaffen.

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Poetry Slam im Ludwig Forum Aachen am Freitag 20. August

Aachen – Zum siebten Mal lädt die Fachschaft 7/3 Kommunikationswissenschaft und Psychologie der RWTH zum jährlichen Poetry Slam ein. Freut euch auf einen unterhaltsamen Sommerabend im Hof des Ludwig Forum, an dem eine bunte Mischung aus Poet*innen ihre Werke präsentieren und in einem freundschaftlichen Dichterwettstreit gegeneinander antreten. Und wer gewinnt am Ende? Das entscheidet eure Stimme!

Freitag 20.08.2021, Einlass ab 18.30 Uhr, Beginn um 19.00 Uhr

Ludwig Forum für Internationale Kunst,

Jülicher Str. 97-109, 52070 Aachen

Eintritt: VVK 4 €, AK 5 €

Tickets über den Online Asta-Ticketverkauf

https://tickets.asta.rwth-aachen.de/kultur/Poetryslam/

Corona-Hinweis: Es gelten die AHA- und 3G-Regeln.

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Top-Themen

Cell Broadcast für die Warnung der Bevölkerung kommt

Region/Berlin – Bundesregierung schafft mit Formulierungshilfe zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes rechtliche Voraussetzungen für Warnung mit Textnachrichten. Das Bundeskabinett hat am gestrigen Mittwoch, 18. August mit einer Formulierungshilfe für die Koalitionsfraktionen zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) die Einführung von Cell Broadcast zur Bevölkerungswarnung auf den Weg gebracht.

Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Horst Seehofer: „Die Warnung der Bevölkerung muss klappen, auf allen Kanälen. Wenn man nachts geweckt wird, muss man sofort wissen, was passiert ist und wie man sich verhalten soll. Die Einführung von Cell Broadcast wird Sirenen, Apps und den Rundfunk ergänzen.“

Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier: „Mit der gestern vorgelegten Änderung des TKG steht der notwendige rechtliche Rahmen für die Einführung von Cell Broadcast. Wir erarbeiten jetzt zusammen mit der Bundesnetzagentur, dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und den Mobilfunknetzbetreibern die technischen Details, damit Cell Broadcast schnell zum Einsatz kommen kann.“

Mit Hilfe der Cell Broadcast-Technologie können alle Mobilfunktelefone, die in einer Mobilfunkzelle eingebucht sind, eine Warnung per Textnachrichterhalten.

Künftig soll es möglich sein, über das vom BBK betriebene Modulare Warnsystem MoWaS auch Cell Broadcast Warnungen auszulösen Cell Broadcast dient dabei als ergänzender Warnkanal für den bereits jetzt in Deutschland eingesetzten Warnmittelmix.

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Sagenhaft Musikalisch startet am Samstag 21. August in Mendig

Mendig – Nach mehr als einem Jahr ohne öffentliche Veranstaltungen kehrt wieder kulturelles Leben in Mendig ein – „Birds of a Feather“ startet am 21.08. um 19 Uhr auf dem Florinshof in Mendig. „Birds of a Feather“ – Amy (Gesang, Gitarre, Klavier) und Ryan (Gesang, Gitarre, Banjo) sind Künstler mit einer langen Erfolgsgeschichte.

Sie spielten auf großen und kleinen Bühnen an verschiedenen Orten und in verschiedenen Ländern, bevor sie sich bei ihrem vorherigen Projekt „TinkaBelle“ trafen. Diese Band wurde damals bei Warner Music Central Europe unter Vertrag genommen, beide Studioalben wurden mit Goldstatus ausgezeichnet. Die Gruppe durfte mit dem Soul-Sänger Seal ein Duett aufnehmen, eröffnete in ausverkauften Stadien für die Rocklegenden „Status Quo“ und ging mit „The Overtones“ in Deutschland auf Tournee.

Bitte an Impfausweis oder Impfzertifikat, Bestätigung der Genesung oder an einen Coronatest denken, der nicht älter als 24 Stunden ist.

Eintrittspreis: 16,50 € – Veranstaltungsort: Florinshof, Schulheisstraße 8, 56743 Mendig – Einlass: ab 18.30 Uhr – Beginn der Veranstaltung: ca. 19:00 Uhr.

Ticketbuchung unter: www.ticket-regional.de/kult-tour oder bei Tabakwaren Blum, Poststrasse 27, 56743 Mendig