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Gelenkersatz an Hüfte oder Knie – Was ist für Patienten wichtig? Online-Vortrag am Montag 23. August

Mayen – Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen informiert am Montag, 23. August, über künstliche Gelenke. Verschlissene Knie- und Hüftgelenke werden immer häufiger durch Endoprothesen ersetzt. Das bedeutet für viele Betroffene nicht nur das Ende eines langen Leidensweges, sondern meist auch eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Doch wann ist ein künstliches Gelenk überhaupt sinnvoll? Muss beispielsweise ein individuelles Implantat angefertigt werden? Und sind moderne Implantate wirklich besser? Um diese und weitere Fragen aufzuklären, informiert Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Mayen am Montag, 23. August, im Rahmen eines Online-Vortrags. Interessierte können zwischen 17 und 18 Uhr am Online-Vortrag des zertifizierten Endoprothetikzentrums teilnehmen und im Anschluss ihre Fragen an den Experten stellen.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Es genügt eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Über alles weitere wird dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich per E-Mail informiert.

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Burgfestspiele Mayen verabschieden sich mit Benefiz-Gala

Mayen – Am Samstag, den 28. August 2021 um 20.00 Uhr findet die große Abschieds-Benefiz-Gala des Ensembles der Mayener Burgfestspiele statt. Mittlerweile schon traditionell verabschiedet sich das Ensemble der Festspiele mit einem breit gefächerten Programm von seinem Publikum. Die Künstlerinnen und Künstler, die in den diesjährigen Festspielen in unterschiedlichsten Rollen zu sehen waren, präsentieren an diesem Abend noch einmal ihr ganzes Können und stellen ihre großartigen Talente in den Dienst einer guten Sache. Auch in diesem Jahr wird die Hälfte der Einnahmen der Vorstellung einem wohltätigen Zweck zugutekommen.

Bei der Benefiz-Gala werden sich die Burgfestspiele in diesem Jahr auch von Intendant Daniel Ris verabschieden, der Mayen nach fünf Jahren verlässt. Er wird den Abend wie bereits 2018 erneut gemeinsam mit Carola Söllner moderieren. Bei der großen Gala geht es wie immer komödiantisch und sehr musikalisch zu. Die diesjährige fünfköpfige „Gypsy-Band“ der Produktion „Carmen“ unter der musikalischen Leitung von Marty Jabara wird dazu noch von Matthias Manz an der Gitarre verstärkt. Restkarten für die Gala gibt es bei: Bell Regional, Touristikcenter, Rosengasse 5, 56727 Mayen, unter der Ticket-Hotline: 02651/494942, per Mail an tickets@touristikcenter-mayen.de und im Online-Ticketing unter www.burgfestspiele-mayen.de .

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Aachener Literatursommer: Philipp Gut liest am Dienstag 24. August aus „Jahrhundert-Zeuge Ben Ferencz“

Aachen – Die Veranstaltung findet im Rahmen des Aachener Literatursommers und der bundesweiten Veranstaltungsreihe „2021 Jüdisches Leben in Deutschland“ statt. Im Rahmen des Aachener Literatursommers lädt Journalist und Autor Philipp Gut am Dienstag, 24. August, um 20 Uhr, in die Jüdische Gemeinde am Synagogenplatz zu einer Lesung aus „Jahrhundertzeuge Ben Ferencz“ mit anschließender Diskussion ein.

Es war ein Sensationsfund: Der Jurist Ben Ferencz entdeckte nach dem Zweiten Weltkrieg einen Ordner mit minutiös aufbereiteten SS-Ereignismeldungen – eine Chronik des Massenmords. Der daraus folgende Einsatzgruppenprozess in Nürnberg, in dem Ben Ferencz mit gerade einmal 27 Jahren als Chefankläger auftrat, gilt als größter Mordprozess der Geschichte. Auch später prägte Ferencz ausschlaggebende Etappen der Zeitgeschichte an vorderster Front, von der Wiedergutmachungspolitik der BRD bis zum Aufbau des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag: „Diese Veranstaltung soll einen Anstoß geben, nachzudenken. Ferencz hat als Staatsanwalt in Nürnberg die Verantwortungsträger des nationalsozialistischen Regimes zur Rechenschaft gezogen und nimmt daher eine besondere Rolle in der Geschichte ein“, steht für Olaf Müller, Leiter des städtischen Kulturbetriebs, fest.

Der Schweizer Journalist und Autor Philipp Gut, der Ben Ferencz 2018 in den Vereinigten Staaten persönlich kennenlernte, führte Interviews mit dem heute 101-jährigen Juristen: „Philipp Gut ist auf einen brillanten Geist mit Gerechtigkeitssinn und Humor gestoßen“, erzählt Susanne Güntner, Mitarbeiterin im städtischen Kulturbetrieb.

Langjährige Zusammenarbeit zwischen Stadt Aachen und Jüdischer Gemeinde

Mit der Lesung von Philipp Gut beteiligt sich der Kulturbetrieb der Stadt Aachen mit der Jüdischen Gemeinde Aachen sowie in Kooperation mit der Buchhandlung Schmetz am Dom am bundesweiten Festjahr „#JLID – Jüdisches Leben in Deutschland“: „Bereits seit vielen Jahren arbeiten wir von der Jüdischen Gemeinde und die Stadt Aachen eng zusammen. Unser Dank gilt dem Kulturbetrieb, der gemeinsam mit uns Veranstaltungen, wie die Lesung von Philipp Gut, organisiert“, betont Dr. Robert Neugröschel, Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde am Synagogenplatz.

Friedrich Thul, Geschäftsführer der Jüdischen Gemeinde Aachen, freut sich, dass auch in Pandemiezeiten Kultur in den Räumlichkeiten der Synagoge stattfinden kann: „Auch wenn die Veranstaltungsreihe #JLID kurzfristig und coronakonform geplant werden musste, konnten wir gemeinsam ein interessantes Programm zusammenstellen.“

Bewusstsein für jüdisches Leben schaffen

Der Leiter des städtischen Kulturbetriebs, Olaf Müller, wünscht sich, dass mit der Lesung von Philipp Gut über Ben Ferencz und einer Diskussion mit der Aktivistin Malca Goldstein-Wolf am Dienstag, 14. September, auch „fernab der Gedenktage“, so Müller, Bewusstsein für jüdisches Leben in Deutschland geschaffen wird: „Mit unseren bildungspolitischen Veranstaltungen wollen wir alle, die Interesse haben, ermutigen, in die Synagoge zu kommen, das Gespräch zu suchen und Türen zu öffnen.“

„Jahrhundertzeuge Ben Ferencz“

Die Lesung und Diskussion „Jahrhundertzeuge Ben Ferencz“ mit Philipp Gut findet am Dienstag, 24. August, um 20 Uhr, in der Synagoge am Synagogenplatz 23 statt. Die Tickets kosten 8,00 Euro und 5,00 Euro ermäßigt und sind hier erhältlich: https://2021jlid.de/kalender/philipp-gut-jahrhundertzeuge-ben-ferenc/

Die Veranstaltung findet unter Beachtung der 3G-Regeln statt. Der Personalausweis muss vorliegen.

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Über 5 Millionen Euro Soforthilfe für die Bauern – Erste Spenden-Auszahlungen an die Flutopfer gestartet

Region/Berlin – Nach der Flutkatastrophe im Juli, die auch Landwirte im Westen Deutschlands hart getroffen hat, hat der Deutsche Bauernverband gemeinsam mit der Schorlemer Stiftung einen Spendenaufruf gestartet. Gemeinsam mit dem Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau, dem Rheinischen Landwirtschafts-Verband und den Hilfsorganisationen LandsAid und ADRA wird nun mit den ersten Auszahlungen an die schwerstbetroffenen Betriebe begonnen. Es stehen derzeit insgesamt über 5 Millionen Euro für die Soforthilfe zur Verfügung.

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, ist sehr erfreut über die enorme Spendenbereitschaft, die den Landwirten aus der gesamten Branche, dem vor- und nachgelagerten Bereich und der Bevölkerung entgegengebracht wird. „Wir sind ausgesprochen dankbar, dass wir damit unsere Bauernfamilien in dieser schweren Situation schnell und unbürokratisch unterstützen können.“

Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, ist sehr stolz auf die Berufskollegen, die mit enormen Einsatz allen Menschen an der Ahr und in der Eifel ohne Wenn und Aber geholfen haben: „Die Bauern und Winzer waren von Anfang an mit ihren Traktoren und Gerätschaften vor Ort und haben die Menschen zu keiner Zeit allein gelassen. Erneut hat sich gezeigt, dass unser Berufsstand der Bauern und Winzer für unsere Gesellschaft unverzichtbar ist.“

Der Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbands, Bernhard Conzen, unterstreicht die Bedeutung der Spenden für die Landwirtschaft: „Die von der Unwetterkatastrophe betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe brauchen unsere Solidarität. Wir sind sehr dankbar für die überwältigende Spendenbereitschaft an die Schorlemer Stiftung des Deutschen Bauernverbandes. Sie versetzt uns jetzt in die Lage, finanzielle Unterstützung zu leisten, wo die Not am größten ist.“

An der Spendenaktion haben sich auch die Hilfsorganisationen LandsAid und ADRA beteiligt. Für LandsAid ist es das erste akute Nothilfeprojekt in Deutschland. Die Vorstandsvorsitzende Gaby Breuckmann ergänzt: „LandsAid hilft seit Jahren überall auf der Welt, wo Menschen in Not geraten. Jetzt haben unsere internationalen Partner für die deutschen Bauernfamilien gespendet. Gemeinsam stellen wir sicher, dass die Gelder jetzt schnell bei den Betroffenen ankommen – unabhängig von Verbandsmitgliedschaft und über alle Regionen hinweg.“

Der geschäftsführende Vorstand von ADRA, Christian Molke, betont die Bedeutung der Landwirte für die Region: „Die landwirtschaftlichen Betriebe in den Hochwasserflutgebieten sind der maßgebliche Schlüssel für den erfolgreichen und nachhaltigen Wiederaufbau der gesamten Region. Unsere Soforthilfe von ADRA Deutschland e.V. soll dazu beitragen, den Maßnahmenkatalog aller Hilfen sinnvoll zu ergänzen und Folgeschäden möglichst abzuwenden.“

Der Deutsche Bauernverband hatte nach der Flutkatastrophe im Juli in Zusammenarbeit mit der Schorlemer Stiftung ein Spendenkonto eingerichtet. Unterstützt wurde dies auch von den Hilfsorganisationen LandsAid und ADRA, um die betroffenen Bauernfamilien in ihrer akuten Notlage möglichst schnell zu unterstützen. Für die Auszahlung der Hilfen gibt es klare Regeln und Kriterien. Die Betriebe stellen einen Antrag auf Soforthilfe bei ihren zuständigen Kreisbauernverbänden.

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Jetzt stehen die Fußwege in Jülich im Fokus – Auftakt-Workshop am Dienstag 24. August

Jülich/Köln – Es ist die umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt, und trotzdem kommt das Gehen in der Verkehrsplanung oft zu kurz. In Jülich soll sich das jetzt ändern: Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen Fußverkehrs-Check wurde die Stadt Jülich vom Verkehrsministerium des Landes NRW und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als Teilnehmer ausgewählt. Nachdem Landesverkehrsminister Wüst Bürgermeister Axel Fuchs am Datum die Teilnahme-Urkunde verliehen hat, geht es nun mit dem Auftaktworkshop am 24. August in der Kulturmuschel an die Praxis.  Zu dem Workshop sind alle Bürgerinnen und Bürger aus Jülich herzlich eingeladen, gemeinsam mit Verwaltung, Politik und Verbänden die Belange der Fußgänger*innen zu diskutieren.

„Gehen hat als nachhaltige Fortbewegungsmethode großes Potenzial, das wir noch besser nutzen können“, sagte Bürgermeister Fuchs. „Dafür wollen wir als Verwaltung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern daran arbeiten und das Gehen noch attraktiver machen.  In dem Auftaktworkshop geht es um konkrete Vorschläge, wo wir in Jülich mit dem Fußverkehrs-Check ansetzen wollen, um Verbesserungen zu erzielen.“ Welche Probleme gibt es? Wo kann man gut und sicher zu Fuß gehen? Wo fehlt Platz? Wo könnte ein Zebrastreifen beim Queren einer Straße helfen, wo eine Ampel?

Gemeinsamer Einsatz für Fußgängerinnen und Fußgänger

Fußverkehrs-Checks sind ein Angebot des „Zukunftsnetz Mobilität NRW“, dem landesweiten Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung, in dem Jülich seit 2020 Mitglied ist. Katja Naefe, zuständig für Fußverkehrsberatung beim Zukunftsnetz Mobilität NRW, erläutert das praktische Prinzip: „Die Methode enthält mehrere Bausteine. Begehungen sind das Kernstück – vor Ort haben Teilnehmer die Gelegenheit, Probleme und Sichtweisen auszutauschen und neue Lösungsansätze und Ideen zu diskutieren.“ Durch den Austausch zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerinnen und Bürgern kann so auch die Beteiligungskultur gestärkt werden. Über 40 Kommunen hatten sich landesweit beworben, zwölf bekamen den Zuschlag.

Um einen professionellen und zielführenden Ablauf zu gewährleisten, begleitet und moderiert ein Fachbüro den Prozess und wertet die Ergebnisse aus, damit die Stadtverwaltung von Jülich darauf bei Bedarf mit konkreten Maßnahmen aufbauen kann. Für die Gewinner des Wettbewerbs ist der gesamte Check kostenlos, er wird vom Land NRW gefördert.

Die Termine für die Begehungen stehen schon fest

Der Auftaktworkshop findet statt am 24. August, um 18 Uhr in der Kulturmuschel des Brückenkopfparks. Um eine Kontinuität in der Diskussion zu gewährleisten, wird zudem zu Begehungen und einem Abschluss-Workshop eingeladen. Die Termine der Begehungen in Jülich sind der 2. und 21. September, der Abschluss-Workshop ist für Ende November vorgesehen.

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Online-Veranstaltung zum Umgang mit Flutschäden an Bauwerken im Kreis Ahrweiler am Montag 23. August

Ahrweiler – Zum Umgang mit Flutschäden an betroffenen Bauwerken im Ahrtal veranstalten die Architektenkammer Rheinland-Pfalz, die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, die Handwerkskammer Koblenz und das Institut für Steinkonservierung e.V. am Montag, 23. August, zwischen 9.30 und 12 Uhr eine gemeinsame Video-Konferenz. Darauf weist die Kreisverwaltung hin.

Die Veranstaltung „Tatort Altbau – Nach der Flut“ richtet sich an alle, die sich mit der Beseitigung der Flutfolgen fachlich auseinandersetzen. Neben einem rund zweistündigen Vortragsprogramm ist ein offener Frageteil und Erfahrungsaustausch geplant.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Der Link zur Teilnahme lautet:

https://zoom.us/j/94966606436?pwd=dUtUOGw0TlhwSjcrbjUwLzA3ODFldz09

Weitere Informationen sind unter www.tatort-altbau.de zu finden.

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Nordrhein-Westfalen wird 75! Zum Geburtstag kommt das Land zu seinen Bürgerinnen und Bürgern

Region/Düsseldorf – Festakt in Düsseldorf – Jubiläums-Truck tourt durch das Land – landesweite Illuminationen. Die Staatskanzlei NRW teilt mit: Das Land Nordrhein-Westfalen feiert 75. Geburtstag. Am 23. August 1946 wurde das Land mit der sogenannten „Operation Marriage” von der britischen Militärregierung aus der Taufe gehoben: Aus dem nördlichen Teil der preußischen Rheinprovinz mit den Regierungsbezirken Aachen, Düsseldorf und Köln sowie der preußischen Provinz Westfalen wurde eine Einheit, komplettiert 1947 durch die Region Lippe. Damit legten die Briten den Grundstein für das Land Nordrhein-Westfalen – und damit für Freiheit, Demokratie und Solidarität.

Um den 75. Landesgeburtstag trotz der schwierigen Bedingungen durch die Corona-Pandemie gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entsprechend feiern zu können, hat das Land ein besonderes Jubiläumsprogramm erstellt. Neben dem traditionellen Sommerkonzert der Landesregierung am 21. August, das in diesem Jahr im Schlosspark des Schlosses Nordkirchen stattfindet, und dem Festakt am 23. August in Düsseldorf unter freiem Himmel finden neue Formate und kleinere Veranstaltungen für die Bürgerinnen und Bürger im ganzen Land vor Ort statt.

Ministerpräsident Armin Laschet: „Nordrhein-Westfalen steht für Zusammenhalt und Solidarität, die Fähigkeit zum Wandel, für Vielfalt und Offenheit. Bereits bei der Gründung vor 75 Jahren haben diese Stärken aus ungleichen Landesteilen eine Einheit werden lassen, sie verbinden Industrieregionen und ländliche Räume, vereinen unterschiedliche Traditionen und prägen die Menschen und unsere nordrhein-westfälische Identität bis heute. Gerade in Zeiten der Herausforderungen und Not machen sie unser Gemeinwesen und unsere Gemeinschaft stark. Diese Stärke und die Kraft des Zusammenhalts zeigen sich aktuell bei der gemeinsamen Bewältigung der Corona-Pandemie, sie zeigen sich in der herausragenden Solidarität und Hilfsbereitschaft der Menschen, die wir nach der Unwetterkatastrophe im Juli in den vergangenen Wochen erlebt haben. Was vor 75 Jahren als eine Vernunftehe begann, ist heute ein Land, das als Synonym für Zusammenhalt und Gemeinschaft steht. Das macht mich als Ministerpräsident sehr stolz.

Gerne hätten wir dieses besondere Jubiläum in unbeschwerten Zeiten mit allen Bürgerinnen und Bürgern gefeiert. Nun begehen wir den 75. Landesgeburtstag mit vielfältigen anderen Formaten und bringen damit unsere gemeinsame Geschichte und Werte zu den Bürgerinnen und Bürgern ins Land.“

Landtagspräsident André Kuper: „Die Demokratie verbindet uns Menschen in Nordrhein-Westfalen. Ganz gleich, ob in Städten oder Dörfern, ob in Westfalen, Lippe oder im Rheinland: 75 Jahre Nordrhein-Westfalen bedeuten 75 Jahre starke Demokratie. Wer weiß, unter welch‘ schwierigen Voraussetzungen unser Land vor 75 Jahren entstanden ist, und wie sehr sich Generationen für unsere Demokratie einsetzten, der weiß den Wert unseres Zusammenlebens zu schätzen. Nach 75 Jahren erscheint es auch in dieser Zeit wichtiger denn je, das Gemeinsame nicht aus dem Blick zu verlieren.“

Sommerkonzert und Festakt

Den feierlichen Auftakt des 75. Landesgeburtstags bildet das Sommerkonzert der Landesregierung am Samstag, 21. August, im Schlosspark des Schlosses Nordkirchen im Kreis Coesfeld. Eingeladen sind Bürgerinnen und Bürger sowie unter anderem verdiente Persönlichkeiten aus dem Regierungsbezirk Münster, die etwa in der Corona-Pandemie Herausragendes geleistet haben. Ministerpräsident Armin Laschet wird die Gäste begrüßen, musikalisch gestaltet das renommierte Landesorchester, die Philharmonie Südwestfalen, gemeinsam mit den Solisten Chen Reiss (Sopran), Carlos Cardos (Tenor), der Violinistin Arabella Steinbacher und der Violoncellistin Raphaela Gromes den Abend. Das Sommerkonzert wurde 1985 vom damaligen Ministerpräsidenten Johannes Rau ins Leben gerufen. Das Konzert ist für Bürgerinnen und Bürger kostenfrei zugänglich. Eine Anmeldung vorab ist für begrenzte Anzahl an Plätzen vorab erforderlich. Weitere Informationen unter: https://veranstaltungen.land.nrw/

Am Montag, 23. August, dem Jahrestag der Gründung des Landes, laden der Landtag und die Landesregierung gemeinsam zu einem Festakt auf dem Gelände der Galopprennbahn in der Landeshauptstadt Düsseldorf ein. Neben Landtagspräsident André Kuper und Ministerpräsident Armin Laschet werden Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie ausländische Staatsgäste teilnehmen und Ansprachen halten. So auch der Staatspräsident der Republik Ghana, Nana Akufo-Addo. Seit mehr als 20 Jahren verbindet Nordrhein-Westfalen mit Ghana eine enge Partnerschaft, die 2007 durch ein Partnerschaftsabkommen offiziell begründet wurde. Für das Vereinigte Königreich, mit dem Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr 75 Jahre „Freundship” feiert, wird der Staatsminister für Handelspolitik Greg Hands vor Ort sein.

Der WDR überträgt die Veranstaltung in Teilen live sowie zeitversetzt am gleichen Abend in voller Länge, um so alle Bürgerinnen und Bürger an den Feierlichkeiten teilhaben zu lassen.

Das musikalische Programm des Festakts gestalten international renommierte Musiker aus Nordrhein-Westfalen: Trompeter Till Brönner, Geiger David Garrett und das WDR-Sinfonieorchester. Als besonderer Ausdruck der engen Verbundenheit Großbritanniens zu Deutschland, speziell der britischen Armed Forces zu Nordrhein-Westfalen, wird auch die britische Militärkapelle „Band of the Welsh Guards“ den Festakt bereichern. Die Moderation übernimmt der gebürtige Bonner Johannes B. Kerner.

Greg Hands, Staatsminister im britischen Handelsministerium: „Wir begehen diesen besonderen Geburtstag gemeinsam. Das zeigt: die ‚Operation Marriage‘, mit der Großbritannien vor 75 Jahren das Rheinland mit Westfalen vereinte, war ein voller Erfolg. 75 Jahre NRW bedeutet auch 75 Jahre enge Freundschaft – oder ‚Freundship‘ – unserer Länder. So ist Nordrhein-Westfalen Großbritanniens zehntgrößter Handelspartner, ein Viertel aller Briten in Deutschland lebt hier. Im Namen von Großbritannien sage ich deshalb: Herzlichen Glückwunsch zu 75 Jahren Nordrhein-Westfalen!“

Kleines Fest für Bürgerinnen und Bürger in Düsseldorf

„Wir feiern 75 Jahre Nordrhein-Westfalen“ lautet am Samstag, 28. August, und Sonntag, 29. August, auch das Motto eines kleinen Festes für Bürgerinnen und Bürger auf dem Platz zwischen dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie und der Staatskanzlei in Düsseldorf. Von 15 bis 20 Uhr bzw. von 12 bis 17 Uhr können sich Besucherinnen und Besucher über die Vielfältigkeit der Künstlerszene in Nordrhein-Westfalen, Bioökonomie und ehrenamtliches Engagement informieren. Ein Ehrenamtscheck hilft innerhalb von drei Minuten dabei, ein passendes Ehrenamt zu finden, bei Interesse kann man direkt Kontakt zu Freiwilligenagenturen knüpfen. Vor Ort treten Kleinkünstler – von der Flamencotänzerin über Comedians bis zum Live-Maler – auf.

Zur Sicherheit und Gesundheit der Gäste können vorab feste Besuchszeiten sowie Sitzplätze vor der Bühne unter https://75jahre-nrw.ticket.io/ kostenfrei gebucht werden. Zudem gelten die 3G- und AHA-Regeln.

Illuminationen und Jubiläums-Truck landesweit

Ein anlässlich des Landesgeburtstags konzipierter Jubiläums-Truck bringt den Landesgeburtstag von der Hauptstadt in den folgenden Wochen ins ganze Land: Auf Wochenmärkten und Plätzen macht der NRW-Truck in 29 großen und kleinen Orten in ganz Nordrhein-Westfalen Halt, bevor die Tour am Samstag und Sonntag, 2. und 3. Oktober 2021, beim Tag der Deutschen Einheit in Halle an der Saale endet. An jeder Station wird einem Vertreter der Stadt oder des Ortes eine Nachbildung der Gründungsurkunde von 1946 überreicht. Ein Faksimile der Gründungsurkunde, direkte Information auf der ausfahrbaren Bühne, ein Film sowie ein Quiz über Nordrhein-Westfalen sowie eine Fotobox und Eis in den Farben des Landes machen Nordrhein-Westfalen erlebbar. (Weitere Informationen zu der Route und den einzelnen Stationen im Anhang.)

Die Vielfalt des Landes wird zum 75. Geburtstag überall in Nordrhein-Westfalen auch visuell betont und gewürdigt: Historische Gebäude, Kreis- und Rathäuser, Schlösser und Türme in allen Ecken des Landes werden in der Festwoche von Montag, 23. August, bis Montag, 30. August nachts in den Landesfarben angestrahlt. Über 40 Kommunen beteiligen sich an dem farbenfrohen Projekt, das den Landesgeburtstag vor Ort für Bürgerinnen und Bürger auf besondere Weise sichtbar macht.

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„König Ludwig“ am Nürburgring: 71 und kein bisschen langsam

Nürburgring – Dreimaliger DTM-Champion startet im 96-er Class-1-Mercedes in der DTM Classic. Ludwig über die aktuelle DTM: „Ich bin ein Fan dieser Rennen!“ Der gebürtige Bonner engagiert sich in der Flutkatastrophe im Ahrtal. Seine Erfolge auf dem Nürburgring haben ihm den Namen „König Ludwig“ eingebracht. Wenn die DTM an diesem Wochenende in der Eifel gastiert, ist Klaus Ludwig wieder mittendrin und genießt gleich doppelt: „Es macht so viel Spaß, diese Autos auch heute noch zu fahren“, sagt er über den 1996-er Class-1-Mercedes, den er in den Rennen zur DTM Classic Tourenwagen- Legenden unverändert erfolgreich steuert. 71 Jahre ist Ludwig – und kein bisschen langsam. Und auch die aktuelle DTM hat es dem dreimaligen DTM-Champion angetan: „Die GT3-Rennwagen revolutionieren den Motorsport, die Rennen sind fantastisch, auch in der DTM. Das ist toll für die Zuschauer.“

„Meine Frau und mein Sohn Luca sagen, ich sei bekloppt, dass ich mir das immer noch antue“, erzählt Ludwig. „Aber mir macht es wahnsinnig viel Spaß. Ich habe mich nie schwergetan, diese Autos zu bewegen.“ Seit drei Jahren fährt er die Rennen der Tourenwagen-Legenden, die seit diesem Jahr Teil der DTM-Plattform sind. „Wir zeigen die DTM-Autos aus einer tollen Zeit.“ Der gebürtige Bonner hat bereits vier Saisonrennen gewonnen. Aber es sind nicht die Siege, die ihn zufriedenstellen. „Siege sind immer schön, aber Motorsport lebt von der Competition. Wenn Kurt und ich es uns richtig geben, macht es erst wirklich Spaß.“ Der Däne Kurt Thiim und Volker Strycek, zwei ehemalige DTM-Meister, Klaus Niedzwiedz und Marc Hessel zählen zu den Jägern von „König Ludwig“. Und Ludwig verweist ausdrücklich darauf, dass er mit dem 1996-er Mercedes nur unwesentlich langsamer ist als die heutigen DTM-Rennwagen. „Das Auto fährt wie damals wie auf Schienen, es ist einfach fantastisch zu fahren“, beschreibt er mit leuchtenden Augen.

Der dreimalige Le-Mans-Sieger Klaus Ludwig genießt die Zeit im Fahrerlager in vollen Zügen. „Die Atmosphäre ist wirklich toll.“ Ludwig ist mittendrin, diskutiert über die Technik der alten DTM-Generationen und über die GT-Rennwagen der DTM. Klaus Ludwig, wie er leibt und lebt, engagiert und immer mit deutlichen Worten.

Die DTM 2021 fasziniert ihn. „Jetzt sieben Marken in der DTM ist toll. Aus meiner Sicht können es auch gerne zehn sein. Hier muss man als Marke einfach vertreten sein!“ Am Nürburgring debütiert Porsche in der DTM. „Hoffentlich macht Porsche einen guten Job, und davon bin ich überzeugt. Dann ist die Zukunft der DTM hell und leuchtend“, ist der 37-malige DTM-Sieger überzeugt. Kritik, dass die DTM mit GT-Rennwagen nichts mit der alten DTM zu tun habe, bezeichnete er als Blödsinn. „Die alte DTM war zu teuer, es war nicht interessant für die Zuschauer, es gab viele Unterschiede am Wochenende, man wusste nicht, warum performt das Auto nicht, warum gewinnt jenes Auto jetzt?“, sagte Ludwig.

In diesem Nürburgring-Wochenende hat Klaus Ludwig noch eine andere Aufgabe am Nürburgring, eine Herzensangelegenheit. Der gebürtige Bonner, der seit Jahren direkt oberhalb des Ahrtals lebt, hat eine Aktion für Jugendliche aus dem von einer Flutwelle am 14./15. Juli zerstörten Ahrtal initiiert zusammen mit der DTM-Organisation ITR, dem AvD und der Nürburgring GmbH. Am Samstag und Sonntag kommen zwei Gruppen Jugendlicher an den „Ring“, um bei der DTM und mit exklusivem Blick hinter die Kulissen ein paar schöne Stunden zu erleben, damit sie etwas Abstand von der unvorstellbaren Zerstörung im Ahrtal gewinnen. „Kinder und Jugendliche sind bei einer solchen Katastrophe oft vergessene Opfer. Dabei haben sie aktuell doch Ferien, bei den meisten ist der Urlaub jedoch ausgefallen“, so Ludwig, der auch eine Spendenaktion innerhalb der DTM Classic ins Leben gerufen hat.

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Bürgerbegehren: Austritt aus dem Zweckverband A.R.T. – Negatives Prüfungs-Ergebnis der Aufsichts-Behörde liegt vor

Daun – Die Kreisverwaltung Vulkaneifel hat die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier (ADD) als zuständige Kommunalaufsichtsbehörde um die Prüfung der rechtlichen Zulässigkeit des Bürgerbegehrens „Vorsicht Kostenfalle – raus aus der A.R.T.“ gebeten. Diese rechtliche Empfehlung liegt nun vor. Die ADD stellt Mängel in der Bestimmtheit der Fragestellung fest und sieht die Mindestanforderungen an die Begründung nicht erfüllt.

Dazu führt sie im Wesentlichen an, dass die Fragestellung des Bürgerbegehrens „Sind Sie für den Austritt des Landkreises Vulkaneifel aus dem Zweckverband A.R.T.?“ grundsätzlich verständlich und leicht mit JA oder NEIN zu beantworten ist. Die rechtlichen und finanziellen Konsequenzen für den Landkreis bei einem möglichen Austritt aus dem Zweckverband, bleiben aber unklar. Beispielsweise, ob der Landkreis Vulkaneifel gegebenenfalls eine eigene Organisationsform der Abfallentsorgung anstreben müsste und ob dieses Bürgerbegehren überhaupt dazu autorisieren kann.

Weiterhin bemängelt die ADD die irreführende Begründung. Mit der Titulierung „Vorsicht Kostenfalle“ werde der Eindruck suggeriert, dass einzig durch den Austritt aus dem A.R.T. eine vermeintlich „bürgerfreundlichere“ Änderung der Tarife und Abfallmodalitäten veranlasst werden könnte.

Auch könne der Austritt aus dem Zweckverband nicht allein durch das Bürgerbegehren erreicht werden, sondern die Überwindung weiterer erheblicher Hindernisse seien erforderlich.

„Es haben mehr als 3.500 Menschen das Bürgerbegehren unterschrieben. Daher bedauere ich, dass es vor allem wegen der Begründung nicht zulässig ist, unabhängig davon ob ich das Anliegen teile. Aber die Überschrift und die Begründung so überspitzt zu formulieren war die Entscheidung von Herrn Hüppeler und seiner Initiative“, so Landrätin Julia Gieseking.

Mit Mitteilung der rechtlichen Einschätzung der ADD hat die Kreisverwaltung Vulkaneifel die zuvor getroffene Ersteinschätzung überprüft und überarbeitet. Nach Ausfertigung einer fundierten gutachterlichen Erwägung empfiehlt die Kreisverwaltung Vulkaneifel dem Kreistag des Landkreises Vulkaneifel nun das Bürgerbegehren „Vorsicht Kostenfalle – raus aus der A.R.T.“ als unzulässig festzustellen.

Jedoch entfalten die Rechtseinschätzungen der ADD und der Kreisverwaltung Vulkaneifel keine rechtlichen Bindungskräfte. Gemäß
§ 11e Abs.4 Satz 2 LKO entscheidet ausschließlich der Kreistag des Landkreises Vulkaneifel in seiner kommunalen Eigenständigkeit über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens.

Die nächste Sitzung des Kreistags des Landkreises Vulkaneifel findet am 04. Oktober 2021 im Forum Daun statt. Dort werden auch die Vertretungsberechtigen des Bürgerbegehrens die Gelegenheit haben ihre Argumente vorzutragen.

Ein persönliches Gespräch mit Landrätin Julia Gieseking über den aktuellen Verfahrensstand des Bürgerbegehrens lehnte Karl Hüppeler ab.

Zur Historie:

Seitens der Initiative „Mehr Bürgerwille“ wurde am 13.04.2021 das Bürgerbegehren „Vorsicht Kostenfalle – raus aus der A.R.T.“ beim Landkreis Vulkaneifel eingereicht. Das Bürgerbegehren verfolgt das Ziel des Austritts des Landkreises Vulkaneifel aus dem Zweckverband A.R.T. Die Vertretungsberechtigten der Initiative „Mehr Bürgerwille“ Karl Hüppeler, Dieter Ille und Erika Solimini beantragten im Rahmen eines Bürgerentscheids den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises Vulkaneifel folgende Frage zu stellen:

„Sind Sie für den Austritt des Landkreises Vulkaneifel aus dem Zweckverband A.R.T.?“

Gem. § 11e Landkreisordnung (LKO) können Bürger eines Landkreises über eine Angelegenheit des Landkreises einen Bürgerentscheid beantragen (Bürgerbegehren).

Seitens der Kreisverwaltung Vulkaneifel wurde zunächst die materielle Zulässigkeit als gegeben angesehen.

Die Überprüfung der eingereichten Unterschriftenlisten wurde mithilfe der Verbandsgemeindeverwaltungen im Juni 2021 abgeschlossen. Es wurden 3.649 gültige Unterstützungsunterschriften geleistet. Das erforderliche Quorum für die formelle Zulässigkeit gem. §11e LKO wurde erfüllt.

Im Anschluss wurde das Bürgerbegehren an die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier als obere Aufsichtsbehörde, mit der Bitte um Prüfung hinsichtlich der rechtlichen Zulässigkeit übermittelt.

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Lukasmarkt in Mayen kann auch 2021 nicht stattfinden

Mayen – Es war keine leichte, aber leider doch notwendige Entscheidung, die der zuständige Marktausschuss in diesen Tagen einstimmig getroffen hat: Das weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte und beliebte Volksfest „der Lukasmarkt“ musste auch in 2021 erneut abgesagt werden.

Nachdem bereits 2020 eine Durchführung aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich war, lag alle Hoffnung auf dem neuen Jahr und der steigenden Impfquote. Doch leider konnte auch für 2021 kein Konzept gefunden werden, was dem traditionellen Marktgeschehen, den wirtschaftlichen Notwendigkeiten und Wünschen der Schausteller und möglichen Besuchern und gleichzeitig den notwendigen Corona-Beschränkungen gerecht wird.

„Aktuell befinden wir uns in der Situation, in der ein Lukasmarkt wie wir ihn alle kennen, nicht zulässig und auch für Oktober nicht vorstellbar ist. Selbstverständlich haben wir auch über Alternativkonzepte nachgedacht, aber eine eingezäunte Variante mit Besucherbegrenzung und Maskenpflicht hat dann leider nur noch wenig mit dem traditionellen Lukasmarkt zu tun“, erklärt Marktmeister Horst Krämer.

„Schweren Herzens sagen wir daher erneut den Lukasmarkt ab“, erklärt Oberbürgermeister Dirk Meid. „Für zahlreiche Veranstaltungen in diesem Sommer konnten wir alternative Konzepte finden, die mit gewissen Einschränkungen verbunden waren, aber dem Charme und dem Charakter der jeweiligen Veranstaltung wenig Abbruch getan haben. Für ein Volksfest mit bis zu 300.000 Besuchern war dies jedoch leider so nicht möglich.“

Lukasmarktfans müssen also auf 2022 warten: Dann wird es vom 15. bis 23. Oktober hoffentlich wieder einen Lukasmarkt geben, wie ihn alle Besucherinnen und Besucher kennen und lieben – mit Fahrgeschäften und Losbuden, mit Getränken- und Essenständen, einem geselligen Miteinander und viel Unterhaltung für Groß und Klein.

In 2021 wird – sofern es die Corona-Entwicklungen dann zulassen – lediglich der Lukasmarktkrammarkt durchgeführt. Dieser findet am Dienstag, 19. Oktober und Mittwoch, 20. Oktober auf dem Viehmarktplatz statt. Das Konzept wurde bereits zum Laurentiuskrammarkt erprobt und fand entsprechend Anklang.