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Verstärkung gesucht: Minijob als „Corona-Krisenmanager“ im Kreis Düren zu vergeben

Düren – Wer auf der Suche nach einer neuen Nebentätigkeit ist und zur Bewältigung der Coronapandemie beitragen möchte, kann sich bis Montag, 30. August, beim Kreis Düren bewerben. Krisenmanager leisten in der Pandemie einen wertvollen Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus. Das Gesundheitsamt des Kreises Düren sucht im Rahmen eines Minijobs Verstärkung im Team der Krisenmanager (m/w/d).

Nach einer qualifizierten Einarbeitung gehören zu den Aufgaben unter anderem die Erteilung von Auskünften an der Corona-Hotline des Kreises Düren sowie die Unterstützung des Gesundheitsamtes bei der Recherche von Kontakt-Personen von Corona-Infizierten. Der Minijob wird mit 11 Euro pro Stunde vergütet.

Bewerben kann sich jeder, der mindestens 18 Jahre alt, teamfähig, leistungsbereit und verantwortungsbewusst ist. Die Dienste fallen auch zum Teil auf Wochenend- oder Feiertage. Auch muss die Bereitschaft da sein, am Abend arbeiten zu können.

Die Bewerbung in Form eines Lebenslaufs schicken alle Interessierten bitte bis zum 30. August an t.prinz@kreis-dueren.de. Fragen werden auch unter der Telefonnummer 02421/221010124 beantwortet.

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Maare-Mosel-Lauf am Samstag 28. August – Nachmeldungen noch bis Donnerstag 26. August möglich

Daun/Mehren/Gillenfeld – Nach einer coronabedingten Zwangspause in 2020 findet der 23. Maare-Mosel-Lauf am 28. August 2021 endlich wieder in einer etwas anderen Form statt. Ein Lauf, eine Region und jede Menge sportlicher Facetten – der Maare-Mosel-Lauf im GesundLand Vulkaneifel ist zurück!

Mitmachen kann vom Profiläufer bis zum Wanderer jeder, denn das Organisationsteam rund um Inge Umbach hat ein vielseitiges Streckenangebot entwickelt. Erstmals können dieses Jahr auch Rollstuhlfahrer und Inlinefahrer mitmachen.

Es finden keine Kinderläufe statt.

Die Läufer gehen eigenverantwortlich in unterschiedlichen Zeitsegmenten zwischen 11.00 Uhr und 17.00 Uhr auf die Strecke. Ein Bustransfer wird nicht angeboten. Jeder Teilnehmer muss für den Transfer zum jeweiligen Startort selbst sorgen. Ziel für alle Läufe ist die Bahnhofstraße in Gillenfeld.

Am Lauftag selbst sind keine Nachmeldungen möglich!

Die Anmeldung für alle Läufe ist über www.maaremosellauf.de möglich. Das GesundLand Vulkaneifel und das Team der Laufschule Schritt für Schritt freuen sich über alle Teilnehmer.

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Nationalpark Eifel leistet Amtshilfe bei Aufräumarbeiten am Urftsee

Schleiden-Gemünd – Tatkräftige Unterstützung auch aus Nachbarforstämtern. Auch wenn die Spuren der Katastrophe mancherorts noch sichtbar sind: Radfahrenden und Wandernden bietet sich dieser Tage bereits ein anderes Bild entlang des Urftseerandwegs zwischen Gemünd und der Urftstaumauer. Unmengen des im Urftsee und im Mündungsbereich angestauten Mülls durch die Flutkatastrophe vom 14./15. Juli, sind bereits durch große Hilfseinsätze entsorgt worden. Seit zwei Wochen leisten Ranger der Nationalparkverwaltung Eifel Amtshilfe – zeitweise unterstützen auch Kolleginnen und Kollegen aus Hürtgenwald und vom Niederrhein die Aufräumarbeiten des Wasserverbandes Eifel Rur.

„Es ist unglaublich mit welchem Engagement alle helfen und wie schnell größere Flächen wieder müllfrei sind“, freut sich Einsatzkoordinator Christian Düll. Reifen, Schuhe, Terrassenböden, Gartenhäuser, zertrümmert oder im Ganzen. Aber auch Tierkadaver sind unter den Funden. Zwar liegt der Müll nicht mehr so offensichtlich in der Fläche, dafür steckt er manchmal an schwierigen Stellen in den Ästen und Gebüschen. Manchmal auch regelrecht verkeilt mit anderem Müll oder Bäumen.

Dann müssen Bagger erst einmal Vorarbeit leisten, bevor die Ranger aus der Umweltbildungsstätte Wildniswerkstatt Düttling, der Nationalpark-Holzbauwerkstatt Hergarten und dem Verkehrssicherungstrupp der Nationalparkverwaltung den Müll einsammeln und in Containern und Anhänger entsorgen können. Alles wird zu einer Sammelstelle am Urftseerandweg gebracht, von wo aus der Müll in großen Sammelcontainern abtransportiert werden kann.

In dieser Woche wurde der Hilfs-Trupp von den drei Forstwirten Yasemin Güster, Boris Hüben und Björn Thoma vom Regionalforstamt Rureifel Jülicher Börde unterstützt – kommende Woche verstärken zwei Forstwirte aus dem Regionalforstamt Niederrhein das Team. Sie bringen Spezialkenntnisse im Baumklettern mit und kommen selbst an die über dem Urftwasser hängende Astspitzen heran.

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Über 4.500 Impfungen durch Impfbus an der Ahr – Stich: „Stütze der Pandemie-Bekämpfung im Ahrtal“

Ahrweiler/Mainz – Bereits 4.579 Corona-Schutzimpfungen konnten der Impfbus und die mobilen Teams im Ahrtal verabreichen. Damit ist das mobile Impfangebot zur wesentlichen Stütze der Pandemiebekämpfung im Flutgebiet geworden. Am 19. Juli startete das Impfzentrum Koblenz in Abstimmung mit der Landesregierung und der Kreisverwaltung die Impfaktion am Bahnhof in Ahrweiler. Beim Besuch dankte Landesimpfkoordinator Daniel Stich den Einsatzkräften für ihren spontanen und engagierten Einsatz im Katastrophengebiet.

„Die Flut hat das Impfzentrum im Landkreis Ahrweiler hart getroffen. Wir waren sehr froh, als das Koblenzer Impfzentrum sich kurzfristig bereit erklärt hat, einen Impfbus personell zu bestücken und an die Ahr zu fahren, um hier die Impf-Kampagne aufrechtzuerhalten“, hebt Landesimpfkoordinator Daniel Stich vor. „Denn Impfen ist der beste Schutz in der Corona-Pandemie. Mit Hilfe des Impfbusses, der mobilen Teams und den benachbarten Impfzentren konnten wir die Impf-Kampagne hier im Landkreis Ahrweiler fortführen und damit den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie vielen Helferinnen und Helfern die Schutzimpfung zur Verfügung stellen.“

„Durch den unkomplizierten Einsatz der Mitarbeiter des Impfzentrums Koblenz mit Unterstützung durch den DRK-Kreisverband Koblenz-Stadt konnte das wichtige Impfangebot für die Bürger des Kreises Ahrweiler aufrechterhalten und das Personal des Impfzentrums Ahrweiler für andere wichtige Aufgaben freigehalten werden“, ergänzte Horst Gies, Mitglied des Landtags und Erster Kreisbeigeordneter des Landkreis Ahrweiler.

„Als Mitarbeiter der Feuerwehr Koblenz gab es für mich nie einen Zweifel daran, den Kollegen, welche teilweise auch persönlich betroffen sind, in der äußerst wichtigen Aufgabe der Corona-Schutz-Impfung Hilfe zu leisten. Bei den Mitarbeitern des Impfzentrums Koblenz, hier sowohl bei den Bürokräften als auch bei dem medizinischen Personal, und denen der Impfzentren Lahnstein und Neuwied gibt es mehr Bewerber als Arbeitsplätze zur Unterstützung der Impfaktion Ahrweiler“, so Olav Kullak, Impfkoordinator des Impfzentrums Koblenz.

Das Impfangebot durch den Bus läuft nach Absprache mit dem Landkreis, dem Vorsitzenden des Ärztenetzwerkes Ahrweiler und dem Gesundheitsministerium bis Freitag, 27. August. Anschließend werden die Corona-Schutzimpfungen durch die örtlichen ärztlichen Praxen übernommen.

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Kicken für Kinder am Sonntag 29. August in Nohn – Traditions-Mannschaften 1. FC Kaiserslautern und Schalke 04 sind dabei

Nohn – Benefiztag für den Wiederaufbau durch die Flut zerstörter Spielplätze und Sportstätten. Traditionsmannschaften 1. FC Kaiserslautern und Schalke 04 sind dabei. Das Hochwasser der Ahr hat auch vor zahlreichen Spielplätzen und Sportstätten nicht Halt gemacht. Teilweise sind sie nicht oder nur noch mit Einschränkungen bespielbar. Doch gerade in diesen Zeiten brauchen Kinder Normalität und einen Ort, wo sie Sicherheit erfahren. Unter sich sind, spielen, lachen und toben können. Eine Situation, um die auch der Sportverein Nohn weiß und helfen will. Mit einem Benefiztag unter dem Motto „Kicken für Kinder“ startet der Verein einen Spendenaufruf mit der Unterstützung namhafter Traditionsmannschaften.

Darunter: 1. FC Kaiserslautern und Schalke 04. Sowie die U19-Mannschaften der TUS Koblenz und VfR Krefeld-Fischeln. Der Benefiztag findet am 29. August 2021 auf dem Sportplatz in Nohn statt. Auftakt ist um 11:00 Uhr mit einem Frühschoppen, begleitet durch den Musikverein Nohn. Im Anschluss moderiert der ehemalige Stadionsprecher des Mainz 05, Klaus Hafner, die Begegnungen zwischen den U19-Spielern, der Traditionsmannschaften und einer Ü40-Regionalauswahl. Im Rahmen dessen geht es vor allem um das Sammeln von Geldspenden. Erlöse aus der Versteigerung von Trikots und Fanartikeln sowie das Eintrittsgeld in Höhe von fünf Euro pro Person, fließen komplett in den Wiederaufbau der Spielplätze und Sportstätten. Unterstützt wird der Benefiztag „Kicken für Kinder“ auch durch die Energieversorgung Mittelrhein (evm). „Dieses Handeln der Solidarität ist großartig und zeigt den so wichtigen Zusammenhalt auch in schwierigen Situationen,“ sagt Marcelo Peerenboom, Pressesprecher der evm. „Als regionales Unternehmen übernehmen auch wir Verantwortung und unterstützen an dieser Stelle sehr gerne mit einer Spende von 500 Euro.“

Spendenkonto eingerichtet

„Der SV Nohn hat ein Spendenkonto eingerichtet“, sagt Marco Collet, Bürgermeister der Ortsgemeinde Dankerath und Initiator des Benefiztags. „Wir freuen uns über jeden Euro, mit dem wir unseren Kindern schnell wieder einen Anziehungspunkt in ihren Heimatdörfern geben können. Dafür danke ich Ihnen und auch allen Teilnehmern und Besuchern im Voraus von Herzen.“  Das Spendenkonto des SV Nohn ist unter der IBAN DE39 5865 1240 0000 4274 27 mit dem Stichwort „Benefizspiel 29.08.21“ erreichbar.

Der Benefiztag findet unter den bekannten Hygienevorschriften statt. Zutritt unter Voraussetzung der „3G“: geimpft, genesen oder getestet. Eine Teststation wird eingerichtet.

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Taubenzüchter gaben 11.000 Euro

Kall/Roggendorf – An Hilfsgruppe Eifel übergeben – Regionalverband 406 Süd-West-Eifel unterstützt die Opfer des Hochwassers – Vom Gut Kallerbend in Zerkall bekam der Kaller Verein eine 7.000-Euro Spende – Greuel: „Schon 128.000 Euro Soforthilfe an betroffene Familien mit Kindern ausgezahlt“ Die Flutopferhilfe der Hilfsgruppe Eifel erfährt auch fünf Wochen nach dem schlimmen Hochwasser in der Nacht zum 15. Juli noch immer die große Unterstützung der Eifeler Bevölkerung.

Einen Scheck des Taubenzüchter-Regionalverbandes 406 über 11.000 Euro für die Flutopferhilfe der Hilfsgruppe Eifel übergaben der Vorsitzende Egon Krupp (links) und DietmarTimmer (rechts) an Hilfsgruppen-Chef Willi Greuel. Foto: Reiner Züll

Wie der Vorsitzende Willi Greuel auf der jüngsten Arbeitssitzung des Vereins in Roggendorf berichtete, habe die Hilfsgruppe bis Mitte August 64 von der Flut betroffene Familien mit Kindern mit insgesamt 128.000 Euro unterstützt. Und täglich erreichten ihn weitere Hilferufe.

Wie Greuel berichtete, habe sich die Hilfsgruppe ursprünglich eine  Ausgaben-Grenze von 150.000 Euro gesetzt. Es sei aber absehbar, dass diese nicht reiche und erhöht werde. Immerhin seien bereits 120.000 Euro an Spenden für die Flutopfer-Hilfe eingegangen. Er sei vor allem dem Finanzamt dankbar, das der Hilfsgruppe eine bis zum 31. Oktober befristete Sondergenehmigung erteilt habe, für die Flutopferhilfe satzungsfremde Ausgaben zu tätigen. Laut Satzung liege der Aufgabe der Hilfsgruppe in der Bekämpfung von Krebs und Leukämie sowie der Suche nach Stammzellenspendern, bei der man seit fast 30 Jahren sehr erfolgreich sei.

Wie sehr sich die Hilfsgruppe auf die Eifeler Bevölkerung verlassen kann, zeigte der Besuch von Gästen, die sich zum Überreichen von Spenden beim Treffen der Hilfsgruppen-Aktivisten im Roggendorfer Restaurant Zagreb eingefunden hatten. Einen Spendenscheck in Höhe von 11.000 Euro vom Brieftaubenzüchter-Regionalverband 406 Süd-West-Eifel überbrachten Egon Krupp aus Heimbach-Vlatten und Dietmar Timmer aus Schleiden-Broich. Egon Krupp ist Vorsitzender des regionalen Dachverbandes, dem zehn Reisevereinigungen mit 150 aktiven und 250 inaktiven Mitglieder aus dem Raum Aachen, des Kreises Düren, dem Rhein-Erftkreis, dem Ahrtal und dem Gebiet des ehemaligen Kreises Schleiden angehören.

Nachdem das Hochwasser im Juli viele Familien im Einzugsbereich des Regionalverbandes Angehörige und ihr Hab und Gut verloren hätten, habe man, so Egon Krupp, unter den Taubenzüchtern eine  Spendenaktion gestartet, die auf große Resonanz gestoßen sei. Selbst ein Züchter aus dem Gebiet von Erftstadt, dessen Anwesen samt Zuchtanlage komplett vernichtet worden sei, habe sich an der Aktion beteiligt.

Auf der Suche nach einem Spendenempfänger sei man auf das Projekt der Hilfsgruppe Eifel aufmerksam geworden, die flutgeschädigte Familien gezielt mit Soforthilfen unterstütze. Egon Krupp: „Wir sind davon überzeugt, dass unsere 11.000-Euro-Spende hier an die richtige Adresse geht“.

Dieser Überzeugung ist auch Frank Humpert von der Gut Kallerbend GmbH aus Nideggen Zerkall. Mit seiner Mutter Karin war der Jungunternehmer, der in Zerkall ein Restaurant sowie eine Ferienhausanlage betreibt, nach Roggendorf gekommen, um eine größere Spende zu überreichen. Im Restaurant habe er Spenden für die Flutopfer-Hilfe gesammelt, berichtete Frank Humpert. Bei einem Junggesellenabschied oder bei Knobelrunden sei die Sammelbüchse rund gegangen und auch das Personal habe kräftig gespendet. 1911,26 Euro seien am Ende in der Spardose gewesen. Weiteres Geld sammelte Humpert durch den Kuchenverkauf, indem sie von jedem Stück verkauften Kuchen den gleichen Kaufpreiss in den Spendentopf einzahlte. Dadurch 2910,36 Euro zusammen. Als private Spende legte das Familien-Unternehmen noch weitere 2000 Euro drauf, so dass die Hilfsgruppe vom Gut Kallerbend insgesamt eine Unterstützung von knapp 7000 Euro erhielt.

Auch Familie Humpert hatte dann nach einer Organisation gesucht, bei der sie sicher sein konnte, dass das Geld auch direkt bei den Flutgeschädigten ankomme. Vom Kollegen Karl-Heinz Kruff in Wolfgarten seien sie dann auf die Flutopfer-Aktion der Hilfsgruppe hingewiesen worden. (Reiner Züll)

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Zukunfts-Konferenz „Wiederaufbau Ahrtal“

Ahrweiler – Auf Initiative des Ersten Kreisbeigeordneten Horst Gies, MdL, wird am Dienstag, 7. September 2021, eine Zukunftskonferenz zum Wiederaufbau des Ahrtals stattfinden. „Ich freue mich, dass sich das Land Rheinland-Pfalz unserer Initiative anschließt und wir in wenigen Tagen zu unserer Zukunftskonferenz einladen können.“ Teilnehmen werden unter anderem Vertreter der Wirtschaft, der Ver- und Entsorger, der Telekommunikation sowie der Hilfsorganisationen.

Gies hatte in einem Telefonat mit der Landesbeauftragten für den Wiederaufbau in den Flutkatastrophengebieten, Staatssekretärin Nicole Steingaß, eine gemeinsame Konferenz mit dem Land vorgeschlagen. Diese hatte dem Vorschlag zugestimmt. „Nur gemeinsam können wir diese Jahrhundertaufgabe bewältigen. Dazu brauchen wir aber kluge Ideen und klare Vorstellungen der Zukunft“, so Gies. Und weiter: „Vor allem möchten wir ein starkes Signal senden, dass wir unser Ahrtal wieder aufbauen werden. Es wird anders als zuvor, das steht fest. Aber wir werden stärker und moderner aus dieser Katastrophe hervorgehen. Ich möchte unseren Bürgerinnen und Bürgern in dieser schweren Zeit auch Mut machen.“

Besonders wichtig sei es – nach den unmittelbaren Hilfs- und Instandsetzungsmaßnahmen – den Wiederaufbau der Infrastruktur von vorneherein strategisch, nachhaltig und zukunftsfest anzulegen. Privathaushalte, Unternehmen und Kommunen im Katastrophengebiet müssen nicht nur soziale Folgen bewältigen, sondern stehen zugleich vor enormen Schäden an Gebäuden, Verkehrswegen oder bei der Ver- und Entsorgungsinfrastruktur. Horst Gies begrüßt daher auch den geplanten Wiederaufbaufonds von Bund und Land. „Auch hier brauchen wir eine schnelle, flexible und unbürokratische Umsetzung. Mit einer Kombination aus finanziellen Mitteln und politischen Entscheidungen mit Weitblick werden wir den Wiederaufbau stemmen.“

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Impfungen im Kreis Düren: Neue Impfstelle in Jülich öffnet am heutigen Samstag 21. August

Düren/Jülich – Jülich hat ab dem heutigen Samstag, 21. August, genau wie Düren eine neue Impfstelle. Zu finden ist sie in der Kreishaus-Geschäftsstelle an der Düsseldorfer Straße 6. Hier kann sich jeder ab 12 Jahren die wichtige Coronaschutzimpfung geben lassen. Ein Termin ist nicht erforderlich. Geöffnet ist die Impfstelle, genau wie in Düren, Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr, samstags bis 15 Uhr.

Eine weitere Impfaktion beim Fußball gibt es am heutigen Samstag, 21. August am Sportplatz des FC Inden/Altdorf (Merödgener Str. 35). Zum Saisonauftakt werden neben Fußball am Eingang zum Sportplatz auch Impfungen für jeden angeboten – egal, ob Fußballfan oder nicht. Von 10 bis 18 Uhr besteht das Impfangebot mit Biontech und Johnson & Johnson. Dazu gibt es eine Bratwurst und eine Freikarte für ein Fußballspiel des Vereins.

Eine Impfung bei einem weiteren sportlichen Highlight wird in der kommenden Woche angeboten. Zu den Volleyball-Länderspielen am 27. und 29. August gegen die Niederlande  wird der Impfbus an der Arena Kreis Düren stehen. Dadurch ändert sich der bisherige Fahrplan leicht.

Die aktualisierten Haltestellen des Impfbusses:

Freitag, 27.08.2021

10-15 Uhr Düren Job-com

15:30 – 20 Uhr Arena Kreis Düren – Vollyball Länderspiel

Sonntag, 29.08.2021

10-13 Uhr Brückenkopfpark – Rurauenstraße

13:30 – 18 Uhr Arena Kreis Düren – Vollyball Länderspiel

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Bei unverändertem Inzidenzwert über 35 greift die 3G-Regel ab Montag 23. August

Region/Mayen-Koblenz – Am kommenden Montag, 23. August, tritt die 25. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz und die damit verbundene 3G-Regel ab einer Sieben-Tages-Inzidenz von 35 in Kraft. Da derzeit nicht absehbar ist, dass sich die Inzidenz im Landkreis Mayen-Koblenz bis dahin unter den Wert von 35 bewegen wird, weist die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz darauf hin, dass bei unverändert hohem Sieben-Tages-Wert folgende Einschränkungen zur Bekämpfung des Coronavirus in MYK gelten:

  • Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss bei Aktivitäten in Innenräumen einen Test-Nachweis vorlegen. Die Testung kann durch einen zertifizierten PCR-Test oder Schnell-Test und (bis auf wenige Ausnahmen) durch einen Selbsttest erfolgen.
  • Neben geimpften und genesenen Personen sind zudem Kinder bis einschließlich 14 Jahre sowie Schülerinnen und Schüler von der Testpflicht ausgenommen.
  • Die 3G-Regel gilt unter anderem für:
    • Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit bis zu 350 Zuschauern beziehungsweise Teilnehmern
    • Besuche in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Einrichtungen der Behindertenhilfe
    • Körpernahe Dienstleistungen mit Ausnahme beim Rehabilitationssport und Funktionstraining sowie bei Dienstleistungen, die aus medizinischen Gründen erbracht werden
    • Gastronomische Einrichtungen (Innenbereich)
    • Hotellerie, Beherbergungsbetriebe. Bei mehrtägigen Aufenthalten und einer 7-Tages-Inzidenz von über 35 gilt die Testpflicht alle 72 Stunden gerechnet von der jeweils letzten Testung. Zudem gilt die Testpflicht in Hotels und Beherbergungsbetrieben auch für gastronomische Angebote.
    • Freizeitparks, Kletterparks, Minigolfplätze und ähnliche Einrichtungen.
    • Spielhallen, Spielbanken, Wettvermittlungsstellen und ähnliche Einrichtungen
    • Zoologische Gärten, Tierparks, botanische Gärten und ähnliche Einrichtungen
    • Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten und ähnliche Einrichtungen
    • Standesamtliche Trauungen im Innenbereich. Achtung: Hier gilt eine Testpflicht mittels Schnell- oder PCR-Test. Ein Selbsttest ist nicht zulässig.

Des Weiteren gilt bei unveränderter Überschreitung des Inzidenzwertes von 35 eine Maskenpflicht im Unterricht. Hiervon betroffen sind beispielsweise auch aktuell an den Einrichtungen stattfindende Angebote in den Sommerferien, wie Ferienschule und Feriensprachkurse.

Besagte Maßnahmen können erst zurückgenommen werden, wenn die vom Landesuntersuchungsamt ausgewiesene Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter 35 liegt.

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Spenden für Hochwasser-Geschädigte kommen an – Bislang rund 1,4 Millionen Euro eingegangen

Region/Bistumsweit/Trier – Die Spendenbereitschaft ist auch vier Wochen nach der Hochwasserkatastrophe im Juli, von der auch Teile des Bistums Trier betroffen sind, nach wie vor hoch. Das Bistum und der Diözesancaritasverband (DiCV) Trier erarbeiten gemeinsam mit den Ortscaritas-Verbänden Richtlinien und Vergabekriterien, damit das Geld dort, wo es am nötigsten gebraucht wird, langfristig und nachhaltig wirken kann. Bislang sind rund 1,4 Millionen Euro (Stand: 19. August 2021) auf das Konto eingegangen.

Rita Schneider-Zuche vom DiCV Trier erläutert das Verfahren: „Die Gelder, die auf das gemeinsame Spendenkonto von Bistum und Caritas gespendet werden, gehen an die Ortscaritasverbände der betroffenen Regionen, konkret sind das die Verbände Rhein-Mosel-Ahr, Westeifel und Trier. Von dort werden die Spenden je nach Bedarf und Bedürftigkeit den Betroffenen zur Verfügung gestellt.

Die Caritas ist in Kooperation mit den Kirchengemeinden des Bistums in den meisten Orten verwurzelt und garantiert so die bedarfsgerechte Verwendung der Spendengelder. Dabei ist das Prinzip der Nachrangigkeit wichtig.”

Dieses beschreibt, dass zunächst Versicherungen greifen, dann staatliche Hilfen und erst zuletzt Spendengelder eingesetzt werden dürfen. Diese Hilfe durch Spendengelder wird vor allem dann wichtig, wenn der Staat eine hohe Eigenbeteiligung vorschreibt und der Schaden hoch ist. Genaueres wird hier der Wiederaufbaufonds von Bund und Ländern regeln.

„Um wirklich den Menschen helfen zu können, bei denen die Not am größten ist, braucht es eine durchdachte Vorbereitung, eine Absprache der verschiedenen Ebenen und einen Austausch mit den anderen Verbänden der freien Wohlfahrtspflege”, so Schneider-Zuche weiter.
Weil alle die Betroffenen der Flutkatastrophe langfristig und nachhaltig unterstützen wollen, bitten die Organisationsteams um Verständnis und Geduld. Aus Mitteln verschiedener Fonds und Spenden bei den Orts-Caritasverbänden konnten in den ersten Wochen von Caritasmitarbeiter bereits erste Soforthilfen in Höhe von rund 405.000 Euro ausgezahlt oder bewilligt werden.