Kategorien
News

Kinderkrimis in der Feuerwache

Mechernich – Sascha Gutzeit gab im Rahmen der Literaturreihe „Nordeifel – Mordeifel“ alles für den Lesenachwuchs am Mechernicher Bleiberg – Nach Atombunker und Schlachthaus fand Lesung diesmal bei der Freiwilligen Feuerwehr statt. „So ein Leben im Garten von Opa Hubert ist schon eine feine Sache, dachte sich die kleine Spinne »Luise«, als ihr eines schönen morgens in ihrem Netz im Gartenhäuschen die ersten Sonnenstrahlen auf den schwarzen Puschel fallen. Gerade wollte sie sich noch einmal für ein weiteres Nickerchen umdrehen, als ein markerschütternder Schrei an ihre Ohren drang…“

Der in Wuppertal geborene Autor und Unterhaltungskünstler Sascha Gutzeit gab bei seinem Gastspiel im Rahmen der Reihe „Nordeifel – Mordeifel“ alles für die Mechernicher „Pänz“. Foto: Cedric Arndt/pp/Agentur ProfiPress

So beginnt ein kindgerechter „Krimi“ aus der Feder des Schriftstellers und Unterhalters Sascha Gutzeit, der am Sonntag im Rahmen des Krimifestivals „Nordeifel – Mordeifel“ in der Mechernicher Feuerwache auftrat. Schon mit seinen ersten Sätzen weckte der gebürtige Wuppertaler die Neugierde seiner kleinen und großen Zuhörer am Bleiberg.

Organisiert hatte Gabi Schumacher von der Stadtverwaltung Mechernich den kurzweiligen Nachmittag, der stellvertretende Bürgermeister Günter Kornell und Löschgruppenführer Hussein Yassine begrüßten das Publikum am ungewöhnlichen Lesungsort.

An ungewöhnlichen Orten

„Ungewöhnliche Orte sollen die Fantasie der Zuhörer anregen“, so Gabi Schumacher zum Hintergrund des kreisweit stattfindenden Lesemarathons. Frühere „Nordeifel – Mordeifel“-Lesungen in der Stadt Mechernich hatte sie schon in einem Harzheimer Schlachthaus oder im Satzveyer Atomschutzbunker der Landeszentralbank anberaumt.

Die Zielgruppe Sascha Gutzeits ist deutlich jünger als bei den meisten anderen Lesungen der „Mordeifel-Nordeifel“-Reihe. „Auf diese Weise gelingt es uns vielleicht, Nachwuchs für die Feuerwehr zu begeistern“, scherzte Hussein Yassine.

Zu bestaunen hatten die kleinen Besucher am Sonntag eine ganze Menge. Zwar trübte anhaltender Nieselregen den Entdeckerdrang zunächst, doch schon bald konnten die Jungen und Mädchen vom Anblick der Löschfahrzeuge, Drehleiter und Ausrüstungsgegenstände nicht genug bekommen. „Mein Papa ist auch Feuerwehrmann, darum gefallen mir die Autos so“, freute sich die zehnjährige Pia.

Die Hauptrolle beim Nachmittag in der Feuerwache hatten Sascha Gutzeit und die Spinne „Luise“. Mit vollem Körpereinsatz, humorvoller Mimik und zu jedem Charakter passenden Stimmen hauchte Sascha Gutzeit der achtbeinigen Protagonistin und ihren Freunden Leben ein.

Gemeinsam gingen die kleinen Zuhörer mit der Detektivspinne Rätseln von verschwundenen Büschen nach oder spielten mit der Kakerlake „Kalle“ und ihren 143 Kindern Verstecken – oder erfreuten sich an der trägen, aber liebevollen Art von Haushund „Knuffi“.

Im Versteck nicht pupsen…

Wer beim Versteckspiel pupst, gibt sich der Gefahr hin, vorzeitig entdeckt zu werden: „Vor allem, wenn der Wind in die falsche Richtung weht“, so Sascha Gutzeit. Das junge Publikum bog sich vor Lachen. Mit leuchtenden Augen verfolgten die Kinder die Abenteuer „Luises“ und ihrer tierischen Freunde Frosch „Branko“ und Maulwurfsgrille „Marlene“.

„Wenn das auch Werbung für die Arbeit bei der Mechernicher Jugendfeuerwehr war, dann ist das hier eine Win-win-Situation“, freute sich Löschgruppenführer Hussein Yassine. Die in der Feuerwache aufgebaute Hüpfburg und die zur Schau gestellten Einsatzfahrzeuge boten auch nach der Lesung noch ausreichend Gelegenheit, dem Nachwuchs das Thema „Löschen – Retten – Bergen“ schmackhaft zu machen.

Kategorien
Top-Themen

LSB und Sportbünde starten COMEBACK der Gemeinschaft im rheinland-pfälzischen Sport

Region/Mainz – Zum Start ins neue Schuljahr 2021/22 ruft #SPORTRheinlandPfalz die gemeinsame Beteiligung aller rheinland-pfälzischen Sportorganisationen an der vom DOSB initiierten Kampagne „COMEBACK der Gemeinschaft“ aus. Nachdem pandemiebedingt mehr als 53.000 Mitglieder die rheinland-pfälzischen Sportvereine im Laufe des vergangenen Jahres verlassen haben und auch deutlich weniger neue Mitglieder als in den Vorjahren eingetreten sind, macht sich der organisierte Sport mit Unterstützung des Ministeriums des Innern und für Sport wieder fürs gemeinsame Sporttreiben im Verein stark. Insbesondere Kinder und Jugendliche sollen parallel zum Schulstart wieder für den Vereinssport gewonnen werden. Neben der Kommunikations-Kampagne unterstützen ab 1. September drei zielgerichtete Förderungen die Mitgliederbindung und -gewinnung der rheinland-pfälzischen Vereine.

Endlich wieder gemeinsamer Sport in unseren Vereinen. Das ist die Botschaft der DOSB-Kampagne COMEBACK der Gemeinschaft. Slogans wie „Heimspiele statt Home Office“, „Hoch von der Couch, rein ins Trikot“ oder „Jeder für jeden statt jeder für sich“ haben die ersten Wochen der Wiederaufnahme des Vereinssports begleitet. Sie waren Ausdruck der Sehnsucht nach gemeinsamer Bewegung und dem sozialen Vereinsleben.

Auch in Rheinland-Pfalz haben die meisten Sportvereine schnell wieder ihre Tore geöffnet und den Sportbetrieb verantwortungsbewusst und pandemiegerecht aufgenommen. Der Drang auf den Sportplatz, in die Sporthalle oder ins Schwimmbecken ist seitdem groß. „Die Pandemie hat deutlich gezeigt, ohne den Sportverein fehlen soziale Kontakte, aktive Bewegung sowie Erholung für Körper und Geist“, sagt LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick. Doch aufgrund des coronabedingten Stillstands kehrten im vergangenen Jahr viele Mitglieder ihrem Verein den Rücken – und neue Mitglieder konnten kaum eintreten. Mitglieder, die nun wieder für den Vereinssport gewonnen werden müssen. „Mit der rheinland-pfälzischen Beteiligung an dem COMEBACK der Gemeinschaft möchten wir die Vereine dabei unterstützen, neue Mitglieder zu werben und bestehende Mitgliedschaften zu binden“ so Bärnwick weiter.

So sollen die Vereine die Botschaft der Kampagne nutzen, um Werbung für ihre Bewegungsangebote zu machen. Den Menschen soll klar gemacht werden, wie wichtig der gemeinsame Sport in der Zeit mit und nach Corona ist und welche vielfältigen Angebote der jeweilige Verein für das COMEBACK der Gemeinschaft zu bieten hat. Dazu stellen der LSB und die Sportbünde Rheinland, Pfalz und Rheinhessen auf ihren Websites eine Toolbox zur Verfügung, die Vorlagen für die Kommunikationskanäle der Mitgliedsorganisationen bietet.

Erweitert wird die Kommunikationskampagne durch gezielte Förderungen für die Mitgliederbindung und -gewinnung der Vereine. Die Sportvereine erhalten im Rahmen der Kampagne COMEBACK der Gemeinschaft einen finanziellen Zuschuss über 15 Euro für jedes neue Mitglied im Alter von 0 bis 10 Jahren. Auch niederschwellige Vereinsaktionen, die der Mitgliedergewinnung dienen, werden mit 400 Euro finanziell unterstützt. „Die rheinland-pfälzischen Sportvereine sollen in ihrem Engagement, neue Mitglieder zu werben, bestmöglich unterstützt werden“, betont Klaus Kuhn, Präsident des Sportbundes Rheinhessen. Und fügt hinzu „noch nicht alle haben wieder den Weg in ihren Verein gefunden. Sicherlich gehört jetzt ein kleiner Ruck dazu, um wieder die „schönste Nebensache der Welt“ mit Freund*innen zu genießen.“ Passend zum Gemeinschaftsgedanken des COMEBACKS bezuschusst die dritte Förderung, die im Rahmen der Kampagne startet, die Durchführung von Veranstaltungen in rheinland-pfälzischen Sportschulen.

„Unsere Sportvereine bringen Menschen zusammen – nicht nur mit sportlicher Bewegung. Erlebnisse, die sich niemand entgehen lassen sollte“, sagt Elke Rottmüller, Präsidentin des Sportbundes Pfalz. Diese gemeinsamen Erlebnisse auf und neben dem Sportplatz „sollen wieder in den Fokus der Vereinsmitglieder rücken und die isolierte Sportausübung Zuhause vor den Bildschirmen ablösen“, unterstreicht auch Monika Sauer, Präsidentin des Sportbundes Rheinland. Aus diesem Grund feiert der rheinland-pfälzische Sport gemeinsam mit allen Verbänden und Vereinen sowie den knapp 1,4 Millionen Mitgliedschaften zum Start des neuen Schuljahres 2021/22 das große COMEBACK der Gemeinschaft in Rheinland-Pfalz.

Alle Förderungen der Kampagne COMEBACK der Gemeinschaft – Gemeinsam für #SPORTRheinlandPfalz auf einen Blick 

  1. Zuschuss für neu gewonnene Mitglieder

Für alle Kinder im Alter zwischen 0 bis 10 Jahren, die in der Zeit vom 01.09.2021 bis 30.11.2021 im Verein Mitglied geworden sind, erhält der Verein eine Prämie in Höhe von 15 Euro.

  1. Zuschuss für Vereinsaktionen zur Mitgliedergewinnung (500 x 400 Euro)

Für eine Veranstaltung und/oder Aktion, die vom 01.09.2021 bis 30.11.2021 durchgeführt und der Mitgliedergewinnung des Vereins dient (z.B. Tag der offenen Tür), erhält der Verein einen Zuschuss in Höhe von 400 Euro.

  1. Zuschuss für Veranstaltungen in Sportschulen rheinland-pfälzischer Sportorganisationen

Für Veranstaltungen der Vereine und Verbände, die an den Sportschulen rheinland-pfälzischer Sportorganisationen durchgeführt werden, erhält der Verein einen Zuschuss von 10 Euro pro Person pro Nacht während des Aufenthalts.

Kategorien
News

Ab sofort im neuen Wittlich LandCast

Wittlich – Verwaltung ist eintönig? Das war schon immer so? Wir machen Schluss mit den Vorurteilen! Denn bei uns kannst Du Dich in der Ausbildung aktiv einbringen und innerhalb zahlreicher cooler Projekte Deiner Kreativität freien Lauf lassen – ganz nach dem Motto „Gestalte Verwaltung mit!“

Dabei bieten sich Dir gleich mehrere Möglichkeiten, eine Ausbildung im Öffentlichen Dienst zu starten. Ist ein Duales Studium das Richtige für mich oder möchte ich doch lieber im mittleren Dienst einsteigen?
Um diese Fragen detailliert beantworten zu können, haben wir uns Spezialisten/innen eingeladen und mit ihnen gemeinsam in unserem neuen Podcast die verschiedenen Ausbildungswege besprochen.

So stellt Klaus Weisbrod, Direktor der Hochschule für Öffentliche Verwaltung in Mayen, zum einen das Duale Studium zur/zum Verbandsgemeindeinspektor/in mit dem Abschluss „Bachelor of Arts“ und zum anderen die Ausbildung zur/zum Verbandsgemeindesekretär/in mit dem Abschluss „Verwaltungswirt/in“ vor. Dabei berichtet er über Abläufe sowie Inhalte und gibt zudem Hintergrundinformationen.

Bodo Klassen von der Berufsbildenden Schule Vulkaneifel hingegen bespricht Details über die Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Verwaltungsfachangestellten in Gerolstein. Welche Voraussetzungen benötigt man? Wie verläuft die Ausbildung? Wie stehen die Chancen im Anschluss?

Auf dienstbegleitende Unterweisungen für Auszubildende im Ausbildungsberuf „Verwaltungsfachangestellte“ hat sich das Kommunale Studieninstitut in Trier spezialisiert. Hierzu gibt die Studienleiterin Nadine Ziewers genauere Einblicke und stellt die Institution für die Zuhörerinnen und Zuhörer vor.

Komplettiert wird die Runde von Sabrina Schritz von der Verbandsgemeinde Wittlich-Land, die sowohl Erfahrungen in der Ausbildung in Gerolstein als auch mit dem Dualen Studium in Mayen mitbringt und somit den direkten Vergleich anstellen kann.

Wer nun neugierig auf eine Ausbildung bei #meinwittlichland geworden ist, kann sich gerne bewerben und mit uns gemeinsam Projekte wie beispielsweise DigiScouts, Azubi-Blog, Digital-BotschafterInnen, ZeiLe oder auch den Podcast selbst umsetzen. Denn langweilig war gestern!

Aktuelle Ausbildungsmöglichkeiten findet Ihr auf unserer Homepage www.vg-wittlich-land.de unter Stellenausschreibungen. Alle Informationen rund um die Ausbildung erhaltet Ihr ab sofort im neuen Wittlich LandCast – Erfahre mAIR in der Folge Aus.Bildung hoch 4 – Starte Deine Zukunft hier! Verfügbar auf Spotify, Anchor und Google Podcast.

Kategorien
News

„Aachen hilft“ gemeinsam mit dem DRK

Aachen – 324.350 Euro sind derzeit auf dem von der Stadt Aachen nach den Unwetterereignissen eingerichteten Spendenkonto „Aachen hilft“ eingegangen. Diese Spenden sollen nun in Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Städteregion Aachen e.V. insbesondere an Vereine, Verbände und bürgerschaftliche Initiativen fließen.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und Vorstandsvorsitzender des DRK Kreisverbands Axel Fielen unterzeichneten dazu in der vergangenen Woche eine Kooperationsvereinbarung.

Ab sofort können Vereine, Verbände und bürgerschaftliche Initiativen aus Stadt und Region Aachen sowie der Stadt Eupen, die hochwasserbedingt in Notlage geraten sind, beim DRK Hilfen beantragen. Informationen zur Beantragung erhält man telefonisch unter 02405/6039-338. Ein formloser Antrag kann auch direkt per Mail an hochwasserhilfe@drk-aachen.degesandt werden.

„Ich finde es beachtlich, dass eine solch hohe Summe an Spenden zusammengekommen ist. Nun haben wir mit dem DRK einen Partner an unserer Seite, der seit vielen Jahrzehnten in der Region Aachen in der Katastrophenhilfe und Wohlfahrtspflege aktiv ist und auch aktuell Hilfe für die Opfer der Unwetterkatastrophe vor Ort leistet“, freut sich Keupen über die Kooperation.

Auch Fielen bringt seine Freude über die Kooperationsvereinbarung zum Ausdruck: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass die Stadt Aachen mit dem Vorschlag einer Kooperation zur Verteilung der gesammelten Geldspenden auf uns zugekommen ist. Das damit verbundene, entgegengebrachte Vertrauen ehrt uns. Jetzt werden wir gemeinsam dafür sorgen, dass das Geld auch bei denjenigen ankommt, die es so bitter nötig haben.“

Zur sofortigen Hilfe hatte die Stadt Aachen gemeinsam mit den Fraktionen des Stadtrats ein eigenständiges Hilfspaket auf den Weg gebracht, welches die im Förderprogramme des Landes und des Bundes ergänzt. Ziel war es, damit für die Betroffenen eine Hilfestellung für die erste und notwendigste Unterstützung sicherzustellen. Diese Hilfen können noch bis zum heutigen Dienstag 31. August, beantragt werden.

Aachen möchte darüber hinaus aber auch Hilfeleistungen für die in der übrigen Städteregion betroffenen Menschen unterstützen.

Kategorien
Top-Themen

Wertstofftonne: Erfolgreiche Auftakt-Veranstaltung in Urmitz

Region/Mayen-Koblenz – Die Wertstofftonne ist ein guter und wichtiger Schritt für das Recycling von Rohstoffen und bringt gegenüber den Gelben Säcken viele Vorteile mit sich – diese Erkenntnisse haben die Besucher aus der Auftaktveranstaltung zur probeweisen Einführung der Wertstofftonne in der Verbandsgemeinde Weißenthurm mitgenommen.

Vor rund 40 interessierten Bürgern sprach der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth über die Erprobung der Wertstofftonne in der Verbandsgemeinde Weißenthurm und die vielen Vorteile, die die Tonne mit sich bringt. Foto: Kreisverwaltung MYK / Morcinek

Rund 40 Personen haben an dem Infoabend der Kreislaufwirtschaft Mayen-Koblenz in der Peter-Häring-Halle in Urmitz teilgenommen, zu der der Erste Kreisbeigeordnete herzlich eingeladen hatte. „Wir haben uns im Landkreis Mayen-Koblenz zum Ziel gesetzt, noch besser im Umgang mit Abfällen und Stoffkreisläufen zu werden, als wir es bereits sind. Ein Schritt zu einer noch hochwertigeren Kreislaufwirtschaft kann die Einführung der Wertstofftonne sein“, betonte Burkhard Nauroth und sprach von einer Vorreiterrolle der Bürger in der Verbandsgemeinde Weißenthurm für einen deutlichen Beitrag zum Umweltschutz. „Durch die Nutzung der Wertstofftonne wird es weniger Restmüll und mehr Recycling geben.“

Im Anschluss erläuterte Carsten König, Leiter der Kreislaufwirtschaft, den Anwesenden im Detail, welche Neuerungen die Erprobung der Wertstofftonne mit sich bringt und ging gemeinsam mit dem Ersten Kreisbeigeordneten auf sämtliche Fragen der Bürger ein. „Die Wertstofftonne ist kein Parallelsystem. Wenn die Tonne ab Januar 2022 für drei Jahre erprobt wird, wird es in der Verbandsgemeinde Weißenthurm keine Gelben Säcke mehr geben“, erläuterte König. Ohne diese beantragen zu müssen, werden die 240 Liter fassenden Wertstofftonnen ab Ende November an die Haushalte in der Verbandsgemeinde Weißenthurm verteilt. Für Mehrfamilienhäuser stehen 1100-Liter-Behälter zur Verfügung. Die Leerung erfolgt turnusmäßig alle drei Wochen. Wie im Gelben Sack finden in der Wertstofftonne Verkaufsverpackungen Platz. In einem kurzen Video wurde den Bürgern vor Augen geführt, dass problemlos sechs volle Gelbe Säcke und mehr Platz in der 240-Liter-Tonne finden. Darüber hinaus können darin aber auch andere Gegenstände aus Metall und Kunststoff entsorgt werden. Dazu zählen unter anderem Kunststoffeimer, Gießkannen, Plastikspielzeug, aber auch Kochtöpfe und Pfannen, die bislang nur über die Restmülltonne entsorgt werden konnten.

Norbert Bahl, Ortsbürgermeister von Urmitz, begrüßt die Erprobung der Wertstofftonne in der Verbandsgemeinde Weißenthurm. „Ich bin froh, dass wir in der Verbandsgemeinde als Vorreiter mit gutem Beispiel vorangehen können. Wir sollten die Wertstofftonne unvoreingenommen testen“, sagte Norbert Bahl.

Kategorien
News

Rur-Beach-Cup 2021: Sportliche Erfolge und gute Nachrichten für 2022

Düren – Das Wochenende stand in Düren ganz im Zeichen des Sports: Denn erneut sind die Westdeutschen Beach-Volleyballmeisterschaften im Kreis Düren beim Rur-Beach-Cup ausgetragen worden. Und eins kann man durchaus sagen: Das Wetter war durchwachsen, aber für Sportler und Zuschauer kein Grund, nicht ordentlich Gas zu geben – die einen auf dem Feld, die anderen auf der überdachten Tribüne.

„Sie alle haben den Beach-Cup an diesem Wochenende zu einer tollen Veranstaltung gemacht“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. „Im nächsten Jahr treffen wir uns dann bei Sonnenschein und 22 Grad wieder“, scherzte er. Und das ist ziemlich wahrscheinlich, denn Hubert Martens, Präsident des Westdeutschen Volleyballverbandes, signalisierte bereits, dass der Cup auch im nächsten Jahr sehr gerne wieder in den Kreis Düren kommt.

Die 20. Auflage des beliebten Turniers erinnerte – zumindest was das Wetter anging – auch ein wenig an seine Anfänge. Denn auch damals regnete es und war sogar noch kühler. Darin erinnerte der Schirmherr der Veranstaltung, Landrat Wolfgang Spelthahn, gerne. Denn immerhin seien daraus noch viele weitere Turnierjahre entstanden. Und auch damals war der Cup ein voller Erfolg, der bis heute interessierte Zuschauer und vor allem talentierte Sportler anzieht. 16 Herrenteams und 12 Damenteams sind am Wochenende an den Start gegangen. Am Ende machten dann nach vielen spannenden Spielen Ida Burbulla und Anika Wucherer bei den Frauen das Rennen. Sie setzten sich gegen Viktoria Dörschug und Kaya Schulz durch, die Platz zwei belegten. Auf Platz drei landeten Melanie Gosmann und Julia van den Berghen.

Bei den Männern setzten sich Fabian Jeff Kaiser und Nico Wegener durch. Platz zwei belegten Christian Gosmann und Luis Heinrichs, dicht gefolgt von Lars Geukes und Luis Kubo, die Platz drei belegten.

Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Namensgeberin Rurtalbus GmbH, der Sparkasse Düren, von F&S Solar, den Stadtwerke Düren und der Entwicklungsgesellschaft indeland. Moderiert und kommentiert wurde sie von Bernd Werscheck. „Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr“, sagte Landrat Spelthahn und schloss somit ein sportliches Wochenende passend ab.

Kategorien
News

Hospiz trotz Corona immer offen

Mechernich – Jahreshauptversammlung des Fördervereins Hospiz „Stella Maris“ – Vorstand um Rainer Breinig fast komplett einstimmig in seinen Ämtern bestätigt – Benefizkonzert mit Johannes Kalpers auch 2022 fraglich. Mit über 160.000 Euro unterstützte der Förderverein des Mechernicher Sterbehospizes „Stella Maris“ die Einrichtung im Jahr 2020. „Das ist eins der besten Jahresergebnisse in der Vereinsgeschichte“, so Vorsitzender Rainer Breinig. Es ist der satzungsgemäße Zweck des Fördervereins, durch Spenden und andere Einnahmen, einen gesetzlich festgelegten Eigenanteil von fünf Prozent der Hospizkosten auszugleichen, die der Träger selbst übernehmen muss.

Das Hospiz Stella Maris verschafft unheilbar kranken und austherapierten Frauen und Männern eine Umgebung, in der sie die letzten Wochen und Tage ihres Lebens unter bester palliativmedizinischer und seelsorgerisch-psychologischer Begleitung mit ihren Angehörigen verbringen können. „Es geht dort nicht um Vorbereitung aufs Sterben, sondern um intensives Leben bis zum Schluss“, sagte Dr. Franz-Josef Zumbé, einer der Ärzte, dem Verfasser dieser Zeilen.

Die Mitglieder des Fördervereins kamen jetzt in der Hauskapelle des Ordo Communionis in Christo zusammen, so der vollständige Name der kirchenrechtlich anerkannten Organisation, um wie alle drei Jahre einen neuen Vorstand zu wählen. Es war die 22. Versammlung seit Gründung des Vereins.

Generalsuperior geborenes Mitglied

Bei der von Guido Plützer geleiteten Wahl des Vorsitzenden wurde Rainer Breinig aus Nettersheim im Amt bestätigt. Ebenso ohne Gegenstimme gewählt wurden der stellvertretende Vorsitzende Heiner Dieroff, Schriftführerin Miriam Arnold, Kassierer Dr. Thomas Göbel und die Beisitzer Gerti Breinig, Guido Plützer und Wilfried Schmidt.

Geborene Vorstandsmitglieder sind Generalsuperior Karl-Heinz Haus, sein Stellvertreter Jaison Thazhathil und Norbert Arnold, der Geschäftsführer des Sozialwerks der Communio in Christo, des Hospizträgers. Zu Revisoren für die kommenden drei Jahre bestellte die Versammlung Ursula Schmidt-Lehr und Diakon Manfred Lang.

Verabschiedet wurde die bisherige Kassenwartin Vanessa Malburg, die aus Zeitgründen zumindest vorübergehend nicht für ein Vorstandsamt zur Verfügung stand. Die vielfach engagierte Leiterin der Flüchtlingsaufnahme in Vogelsang will noch ein berufsbegleitendes Studium auf sich nehmen.

In seinem Geschäftsbericht 2020 ging Rainer Breinig auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie ein. Covid 19 hatte unter anderem die jährlichen Benefizkonzerte des Startenors Johannes Kalpers für das Hospiz „Stella Maris“ verhindert, dessen Schirmherrschaft der Westerwälder bereits vor über 15 Jahren übernommen hat.

Dank an superengagiertes Team

Auch der nun vorläufig anvisierte Termin für das geplante und immer wieder aufgeschobene Konzert unter dem Motto „Dein ist mein ganzes Herz“ am 7. Mai 2022 im Euskirchener Stadttheater erklärte der Vorsitzende angesichts herrschender Corona-Regeln für derzeit „noch völlig offen“. Man werde im November zusammen mit Johannes Kalpers und seinem Team eine Entscheidung treffen.

Silvia Sack vom Hospizteam gab einen eindrucksvollen Überblick über die Aktivitäten im Hospiz, wo das Team den Gästen alle erdenklichen Annehmlichkeiten und auch Beschäftigung und Unterhaltung zu ermöglichen versucht. Unter anderem wurden Plätzchen und „Prommetaat“ gebacken.

Die größte Leistung sei es aber gewesen, dass das Hospiz trotz Corona durchgängig für die Angehörigen der Sterbenden offengeblieben sei, so Silvia Sack. Es gab eine Menge Applaus für die engagierte Schwester und ihre Kolleginnen im Hospiz. Vorsitzender Breinig bedankte sich auch bei den ehrenamtlichen Unterstützungskräften.

 

 

 

Kategorien
News

10.000 Euro Spende der Schreiner-Innung Westeifel für die Fluthilfe

Prüm/Westeifel10.000 Euro für hochwasserbetroffene Betriebe.
Schreiner-Innung Westeifel solidarisch mit Handwerkskollegen. Mitte August kam der Vorstand der Schreiner-Innung Westeifel zu ihrer turnusmäßigen Vorstandsitzung zusammen. Eines der Hauptthemen war auch die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und in Rheinland-Pfalz. Im Bereich der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region (KH MEHR) sind alleine 55 Betriebe von der Katastrophe betroffen, zum Teil existentiell. Aus der Schreiner-Innung Westeifel wurden ebenfalls fünf Betriebe massiv von den Fluten beschädigt.

„Hier werden wir als eine der ersten Innungen in unserer Region ein Zeichen setzen und das Spendenkonto Fluthilfe der KH MEHR mit einem Betrag in Höhe von 10.000 Euro aus unserer Innungskasse unterstützen und somit den Kolleginnen und Kollegen zeigen, dass wir sie nicht alleine lassen“, so Obermeister Rainer Schüller aus Daun. „Die Vorstandsmitglieder haben hier keinen Moment gezögert und diese nicht unerhebliche Summe gerne aus ihrer Kasse gespendet“, berichtet Schüller weiter.

„Besonders hart hat es die getroffen, welche gegen Elementarschäden nicht abgesichert sind. Hier galt es neben der Soforthilfe des Landes auch weitere unbürokratische Hilfestellung zu geben“, so Raimund Licht, Vorsitzender Kreishandwerksmeister der KH MEHR. Über das Spendenkonto Fluthilfe der KH MEHR wurden bereits Soforthilfen für über 50 Handwerksbetriebe in Höhe von jeweils 1.000 Euro ermöglicht.

„Diese Ersthilfe soll auch Betriebe ermutigen, nochmal neu anzufangen, den Wiederaufbau anzugehen und weiter zu machen. Das Handwerk, egal welche Branche, ist gefragter denn je. Es wird jeder Betrieb gebraucht. Bei den Spenden werden auch Betriebe berücksichtigt, die nicht einer unserer Handwerksinnung angehören. Wir ziehen da keine Grenze“, führt Geschäftsführer Dirk Kleis an.

Spendenkonto Fluthilfe, Kontoinhaber: Kreishandwerkerschaft MEHR

IBAN: DE85 5865 0030 0008 0774 97

BIC: MALADE51BIT

Kategorien
Top-Events

Volkslauf „Rund um den Laacher See“ findet am 26.09.21 am Schwimmbad in Mendig statt

Laacher See/Maria Laach – Hoch motivierte LG’ler beim 1. Bärenkopplauf in Waldbreitbach. Lange mussten die Läufer warten, bis sie wieder an einem Wettkampf starten konnten. Acht LG’ler meldeten sich zum 1. Bärenkopplauf in Waldbreitbach an. Die Anforderungen des Bärenkopplaufes waren nicht ohne. Auf 11 Km warteten 360 Höhenmeter rauf und 260 Hm runter auf die Läufer. Der Lauf fand strengstens nach den Vorgaben der 24. CoBeLVO des Landes RLP statt.

Jürgen Schlegel bei der Siegerehrung. Foto: LG Laacher See

Für die LG Laacher See starteten Raheb Rahimi (MHK, 61:17 Min.), Christoph MIntgen (M30, 1:16:09 Std.), Thomas Schütz (M55, 1:11:46 Std.), Andreas Neeb (M 55, 1:15:31 Std.), Manfred Schmitt (M 60, 1:11:32 Std), Roland Wesche (M60, 1:22:29 Std.), Klaus Jahnz (M70, 1:34:06 Std.) und Jürgen Schlegel (M 80, 1:36:00 Std.).

Jürgen sicherte sich den 1. Platz der M 80 und freute sich mächtig über seinen Podestplatz. Mehrfach wollte er schon mit den Wettkampfteilnahmen aufhören. Immerzu kribbelt es noch in den Füßen und er will sich mit anderen Sportlern messen.

Der Bärenkopp ist der Namensgeber des Premiumwanderweges WällerTour Bärenkopp und somit auch des Bärenkopplaufs. Die WällerTour Bärenkopp wurde 2015 offiziell eröffnet. Die Zertifizierung als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ mit dem Zusatz „Traumtour“ erhielt sie durch den Deutschen Wanderverband.

Der Volkslauf „Rund um den Laacher See“ kann in diesem Jahr nicht auf dem Klosterparkplatz am Laacher See stattfinden. Aus verständlichen Gründen hat die LG Laacher See es vermieden, die erforderlichen Genehmigungen hierfür bei der Kreisverwaltung Ahrweiler einzuholen.

„Als neuen Start- und Zielbereich können wir das Freibadgelände in Mendig nutzen. Da die Schwimmbadsaison aber erst nach dem 19.09.21 endet, müssen wir den Termin um eine Woche auf Sonntag, den 26.09.2021 verschieben. Nicht zuletzt wegen der ungewissen Pandemieentwicklung, verzichten wir auf die Durchführung der Kinder- und Jugendläufe“, kündigt der für die Organisation verantwortliche, Roland Wesche, an.

Die LG’ler hoffen, dass sie nach langer Zeit der Entbehrung einen tollen Sporttag in Mendig anbieten können.

Wichtig für die Aktiven:
Falls die Pandemie die Durchführung der Veranstaltung nicht erlaubt, geht das Startgeld nicht verloren. Die diesjährig angemeldeten Teilnehmer*innen sind am 18. September 2022 automatisch startberechtigt. Das gilt auch für diejenigen, die für den 20.09 2020 angemeldet waren.

Wir möchten für ALLE eine sichere Veranstaltung bieten und werden, außer einem kleinen Kontingent Getesteter, nur Geimpfte und Genesene zulassen. Nicht zuletzt deswegen, wird die Gesamtzahl für die Wettbewerbe zunächst auf 400 begrenzt.

Alle, die für den Termin am 20.09.2020 bzw. den 19.09.2021 bis Sonntag, den 22.08.2021 angemeldet waren, werden in den nächsten Tagen mit einer extra E-Mail anschreiben. Die Anmeldung ist ab sofort unter:  https://t1p.de/PSDBankCup2021  frei geschaltet“, so der Vorsitzende Klaus Jahnz.

Information und Rückfragen:
Klaus Jahnz, 0175-2962172, www.lglaachersee.de

Kategorien
News

enm warnt vor falschen Monteuren

Region/Mayen-Koblenz – Trittbrettfahrer versuchen, sich Zugang zu Wohnungen zu verschaffen. Die Energienetze Mittelrhein (enm) warnen vor Trittbrettfahrern, die versuchen, sich Zugang zu Wohnungen zu verschaffen. Aktuell sind im Rahmen der anstehenden Erdgasumstellung in Koblenz und im Kreis Mayen-Koblenz Monteure unterwegs, die in den einzelnen Haushalten die gasbetriebenen Geräte erfassen. Dies ist notwendig, um diese Geräte auf die neue Gasqualität, die 2023 in diesem Bereich zur Verfügung steht, vorzubereiten. „Uns sind bereits mehrere Fälle in Dieblich und Weißenthum bekannt, in denen sich unseriöse Personen Zutritt zu Häusern verschaffen wollten. Sie standen jeweils zu dritt vor der Tür, ohne sich ausweisen zu können und ohne einen Termin bei den Betroffenen zu haben“, berichtet Marcelo Peerenboom, Sprecher der evm-Gruppe, zu der die enm gehört. Die Netzgesellschaft der evm-Gruppe hat die zuständigen Polizeidirektionen bereits informiert.

„Wir warnen ausdrücklich dafür, vermeintlichen Monteuren die Tür zu öffnen, wenn man nicht zuvor von uns eine schriftliche Terminankündigung erhalten hat“, so Peerenboom. Die enm-Monteure können sich ausweisen. Auf den Terminschreiben ist zudem eine weitere Überprüfungsmöglichkeit angegeben. „im Zweifelsfall können Kunden sich in unserem Erdgasbüro unter 0261/2999-60100 erkundigen, ob es mit dem Besuch des Monteurs seine Richtigkeit hat“, empfiehlt der Sprecher.