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Großer Benefizbasar „VordAHReifel hilft!“ in der Hochsimmerhalle in Ettringen am 11. und 12. September

Mayen/Ettringen – Schnäppchenjäger aufgepasst! Am 11.09.2021 und 12.09.2021 jeweils von 11.00 – 18.00 Uhr mit neuwertiger Kleidung eindecken und gleichzeitig den Geschädigten der Flutkatastrophe helfen. Diese Chance, auf beiden Seiten ein positives Ergebnis zu erreichen, wird im Neudeutschen auch als „Win-Win“-Situation bezeichnet. Für euch bedeutet dieses „Win-Win“ also: Mit schönen Kleidern ausstatten und auch aus der Ferne den Betroffenen der Flutkatastrophe helfen. Gleichzeitig werdet ihr dazu mit Kaffee, Kuchen und Getränken bewirtet.

Unterstützt wird die Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel bei diesem Event durch die Ortsgemeinde Ettringen, die Freiwillige Feuerwehr Ettringen, die katholische Frauengemeinschaft, den DRK Ortsverein, die Hochsimmergarde, die Showtanzgruppe, den Möhnenverein, den JSV 1900/26 e. V., die Karnevalsgesellschaft und viele ortsansässige Helferinnen und Helfer.

Manche werden sich gerade sicherlich fragen, warum wird überhaupt ein Basar veranstaltet?

Ganz einfach. Durch die spontane Sammelaktion der Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel am 16.07.2021 in Reudelsterz wurde binnen kürzester Zeit eine beträchtliche Menge an Kleidung, Schuhen, Baby-/Kindersachen, Küchenutensilien, Lebensmittel, Hygieneartikel und Getränken gesammelt.

Bürgermeister Schomisch zeigt sich immer noch überwältigt: „Freitagmorgen um 10.00 Uhr wurde die Idee geboren; ab 12.00 Uhr startete die Aktion und um 16.00 Uhr hieß es bereits „Annahmestopp“, und dies, obwohl alles ausschließlich über die sozialen Medien beworben wurde.“

Lebensmittel, Getränke & Hygieneartikel sowie zwei vollgefüllte Pritschenwagen mitsamt großen Anhängern wurden am selben Abend von den Bedarfsstellen an der Ahr dankend entgegen genommen. Jedoch hieß es auch dort bald schon „Annahmestopp“, da sie mit Spenden regelrecht überhäuft wurden. Leider konnte trotz mehrerer Versuche, den unterschiedlichsten Bedarfsstellen und Plattformen die zwischenzeitlich gut sortierte Kleidung etc. zu vermitteln, die Sammelstelle in Reudelsterz nicht geleert werden.

Also wurde kurzerhand der Gedanke gefasst, einen Basar durchzuführen, denn die gesammelten Artikel sind zum allergrößten Teil in einem sehr guten Zustand und überwiegend sogar neuwertig.

Wir freuen uns auf euer Kommen.

Lasst uns helfen und die Betroffenen mit dem Kauf und einer Spende unterstützen. Unter dem Motto: „Jeder gibt, was er kann. Jeder Euro zählt! Nur zusammen sind wir STARK!“ aus der Distanz Beistand und Hilfe leisten.

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Hopfenbauer schließt sich Qualitätsmarke an – EIFEL Hopfen aus Holsthum

Holsthum/ Prüm – Andreas Dick, in der Region auch bekannt als der Hopfenbauer, ist ab sofort EIFEL Produzent. Der Bitburger Siegelhopfen darf sich jetzt offiziell auch EIFEL Hopfen nennen, denn die anspruchsvolle Kulturpflanze findet im Hopfengarten des Prümtals gute klimatische Bedienungen und einen nährstoffreichen Boden. Das Gewächs benötigt für sein Wachstum einen sonnigen und warmen Standort. Das ist im sonnenreichen Tal der Prüm in der Nähe von Holsthum gegeben – es ist das einzige Hopfenanbaugebiet in Rheinland-Pfalz.

In Zusammenarbeit mit dem Hopfenring e.V. und der Regionalmarke wurden die EIFEL Hopfen-Qualitätskriterien ausgearbeitet. Die Prüfungen durch den Hopfenring e.V. besteht der Familienbetrieb Dick seit Jahren mit Bravour. Bei den regelmäßigen Begutachtungen werden bspw. verschiedene Kriterien zum Bodenmanagement, der Pflanzung und Lagerung des Hopfens, dem Umweltschutz und der Hygiene unter die Lupe genommen. „Der Hof Dick ist ein Vorzeigebetrieb“ so Thomas Janscheck vom Hopfenring e.V..

Die letzten Wochen waren auch für den Hopfenbauer nicht einfach. Einige seiner Hopfengärten wurden vom Hochwasser der naheliegenden Prüm schwer in Mitleidenschaft gezogen. Dennoch zeigt er sich sehr optimistisch. Am Hof hat Anfang September die Erntesaison begonnen.

Andras Dick betreibt den Betrieb mit seinen 22 Hektar bereits in zweiter Generation und steht in enger Zusammenarbeit mit der Bitburger Brauerei, denn schon sein Vater lieferte seinen Hopfen für deren Bier. Der Senior zeigte dem Team der Regionalmarke EIFEL anhand einer Hopfendolde der Aroma-Sorte

„Perle“, worauf es im Hopfen ankommt. „Der gelbe Staub ist das Lupulin – Reiben und riechen Sie mal!“ Und schon riecht man den aromatisch kräftigen Geruch des Hopfens.

Direkt vor Ort, zwischen den hinaufrankenden bis zu 8 Meter hohen Pflanzen des Holsthumer Hopfens, überreichte Elgine Klasen im Namen der Regionalmarke EIFEL Hopfenbauer Andreas Dick die EIFEL Plakette. Beide freuen sich auf die kommende Zusammenarbeit.

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Kunstausstellung der Brohltaler Künstlerin Christel Lenzgen im Rathaus Niederzissen ab Dienstag 07. September

Niederzissen/Brohltal – Vom morgigen Dienstag, dem 07.September bis 15. Oktober 2021 heißt es wieder „Zu Gast im Rathaus“: Die Brohltaler Künstlerin Christel Lenzgen stellt im Rahmen der beliebten Kunst- und Kulturreihe ein Teil ihrer Werke im Foyer des Rathauses Niederzissen aus.

Die Niederzissenerin präsentiert einen Einblick in die Vielfältigkeit ihrer Kunstwerke mit dem besonderen Augenmerk auf das Brohltal und die Eifel. 3 Jahre vertiefte sie im Rahmen ihrer Ausbildung ihre Fähigkeiten bei dem Künstler Alexander von Baer und stellte ihre Werke eine lange Zeit im Atelier im Bahnhof Niederzissen aus. Inzwischen ist sie mit ihrem Atelier in den Espelsweg 17 in Niederzissen gezogen.

Die Malerin hat immer wieder Ausstellungen in der Region, wie zum Beispiel in Andernach, Remagen, Adenau, Mayen, aber natürlich auch im Brohltal. Zum Beispiel in Maria Laach oder eben im Rathaus. Auch überregional durfte Christel Lenzgen ihre Kunst präsentieren: Aachen, Köln und sogar in Berlin, wo sie in der renommierten „Achtzig-Galerie für Zeitgenössische Kunst“ in Berlin-Mitte zu sehen war.

Auch gab sie ihr Wissen über das Malen in den unterschiedlichsten Techniken an ihre Malschüler weiter. Diese konnten ihre Werke ebenfalls in einigen Ausstellungen im Rahmen der Reihe „Zu Gast im Rathaus“ der Öffentlichkeit präsentieren.

Das Kulturbüro der Verbandsgemeindeverwaltung Brohltal freut sich sehr, dass auch in der für Kunst- und Kultur momentan eher schwierigen Zeit, eine Ausstellung für Besucher – natürlich unter Einhaltung der Corona-Hygienemaßnahmen –  im Foyer des Rathauses möglich ist. Die Ausstellung kann zu den regulären Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.

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Eifeler Mercedes-AMG Team HRT holt verdienten Podestplatz in der GT World Challenge Europe

Nürburgring/Meuspath – Das Haupt Racing Team präsentierte sich beim vierten Lauf des GT World Challenge Europe Endurance Cups in guter Form und fuhr auf dem Nürburgring seine bislang beste Saisonplatzierung ein. Der von Maro Engel, Luca Stolz und Nico Bastian pilotierte Mercedes-AMG GT3 #4 überquerte die Ziellinie als Dritter. Das Schwesterauto #5 um Teambesitzer Hubert Haupt, Patrick Assenheimer und Michele Beretta belegte im Silver-Cup Rang fünf.

Den Grundstein für ein erfolgreiches Wochenende im GT World Challenge Europe Endurance Cup legte der Mercedes-AMG GT3 #4 im pink-blauen Design des Sponsors BWT, der unter der Nennung „Mercedes-AMG Team HRT“ antrat, bereits im kombinierten Qualifying am Sonntagvormittag. Engel, Stolz und Bastian (alle GER), der Stammfahrer Vincent Abril (MCO) aufgrund dessen gleichzeitigen Einsatzes in der DTM ersetzte, fuhren mit ihrem HRT-Fahrzeug auf die vierte Startposition. Das Schwesterauto #5 in den Farben der Teampartner AutoArena und nu concept mit Haupt, Assenheimer (beide GER) und Beretta (ITA) hinter dem Steuer nahm das Rennen von Rang 20 aus in Angriff.

Nachdem Luca Stolz im Fahrzeug #4 in der Startphase zunächst auf den fünften Platz zurückfiel, entschied sich das Team für einen frühen Fahrer- und Reifenwechsel – und handelte damit genau richtig. Maro Engel, der sich für den mittleren Stint hinter das Steuer setzte, gewann durch eine beeindruckend schnelle Outlap zwei Positionen und fand sich im boxenstoppbereinigten Klassement auf Gesamtrang drei wieder.

Hubert Haupt erwischte mit dem Mercedes-AMG GT3 #5 einen guten Start und verbesserte sich von seiner 20. Startposition auf Rang 17. Zu diesem Zeitpunkt bedeutete das den sechsten Platz im Silver Cup. Die beiden HRT-Fahrzeuge verteidigten ihre Positionen auch unter mehreren Gelb- und Safety-Car-Phasen. Patrick Assenheimer und Michele Beretta arbeiteten sich im weiteren Rennverlauf sogar noch weiter nach vorne und schlossen das dreistündige Rennen letztlich auf dem 14. Gesamtrang und damit dem fünften Platz in der Silver-Cup-Klasse ab.

Schlussfahrer Nico Bastian, der sich bei der Fanatec Esports GT Pro Series am Vorabend bereits bestens auf die Strecke einstellen konnte, behielt in seinem Mercedes-AMG GT3 #4 die Nerven und hielt den dritten Platz bis zum Zieleinlauf.

Der nächste Einsatz in der GT World Challenge Europe steht für das Haupt Racing Team in drei Wochen an. Dann wird auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia der letzte Sprint Cup des Jahres ausgetragen. Auch das nächste Endurance-Event findet in Spanien statt. Beim Saisonfinale auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya am 10. Oktober wollen die beiden HRT-Fahrzeuge an ihre Leistung auf dem Nürburgring anknüpfen.

Luca Stolz, Mercedes-AMG Team HRT #4
„Es war ein gutes Wochenende für uns. Man hat von Anfang an gesehen, dass wir die Pace haben. Das Fahren hat wirklich Laune gemacht, gegen den Lamborghini hatten wir aber keine Chance und die Kollegen mit der Nummer 88 waren auch stark. Ich bin aber froh über Platz drei, das hat sich das Team verdient. Nachdem die Saison bisher nicht so lief, ist es schön, endlich mal einen Podiumsplatz einzufahren.“

Nico Bastian, Mercedes-AMG Team HRT #4
„Generell ein sehr erfolgreiches Wochenende. Für mich war es im Endurance Cup das allererste Podium. Da freut man sich natürlich. Das Auto war schnell, wir waren immer unter den besten drei. Es hat alles gepasst, und das haben wir mit Platz drei gekrönt. Von Platz vier kommend war das das Beste, was wir uns vorstellen konnten.“

Hubert Haupt, Teambesitzer und Fahrer, Mercedes-AMG Team HRT #5
„Ich bin sehr happy mit dem Podium für die Nummer 4. Mehr war heute nicht drin, der Lamborghini war teilweise eine Sekunde pro Runde schneller. Ohne Anpassung der BOP sehe ich derzeit keine Chancen, um den Gesamtsieg mitzufahren. Mit unserem Auto sind wir im Silver Cup Fünfter geworden. Das ist in Ordnung, Ziel war aber das Podium.“

Sean Paul Breslin, Teamchef Haupt Racing Team
Für uns war es ein sehr herausforderndes Wochenende auf zwei Rennstrecken gleichzeitig. Wir sind sehr sauber gefahren und haben keine Fehler gemacht. Ich bin sehr glücklich mit der Leistung des Teams und dem guten Ergebnis. Das Podium und der dritte Platz im Silver Cup haben wir unseren guten Teamleistung zu verdanken. Das war ein tolles Gefühl, nachdem der Start in die GT World Challenge nicht nach Plan verlief. Hoffentlich können wir das in Barcelona fortsetzen.“

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„Diesmal andersherum“

Mechernich/Euskirchen – Mechernicher Tafel gibt 2.000 Euro an die Mechernich-Stiftung für Opfer der Hochwasserkatastrophe im Stadtgebiet. „Diesmal ist es andersherum“, freuen sich Wolfgang Weilerswist und Volker Nüßmann, erster und zweiter Vorsitzender der Mechernicher Tafel. Im Namen der NRW-Tafeln überreichen sie 2.000 Euro an Maria Jentgen, die zweite Vorsitzende der Mechernich-Stiftung. Das Geld stammt ursprünglich vom Lionsclub Essen-Stadtwald, der die Essener Tafel unterstützt.

„Die Bedürftigen der Tafel haben schon so oft von der Mechernicher Hilfsorganisation profitiert. Wir sind froh, etwas zurückgeben zu können“, betonte der Tafel-Chef Wolfgang Weilerswist. Maria Jentgen ist dankbar für die Hilfe in der Not, denn die Mechernich-Stiftung hat im Moment enorm viel zu stemmen: „Wir sind froh über jeden Euro, den wir erhalten. In der Tat brauchen wir nach der Flutkatastrophe viel, um den Menschen im Stadtgebiet dringend helfen zu können, wo es am notwendigsten ist.“ Die Mechernich-Stiftung gibt die Spenden eins zu eins weiter.

Während der Spendenübergabe sind die drei Kleinlaster der Mechernicher Tafel im Dauereinsatz, starten im Halbstundentakt, kommen zurück, fahren wieder zur nächsten Tour. „Ohne große Pausen“, so Wolfgang Weilerswist. Die Lage nach dem verheerenden Hochwasser erfordere es – auch sechs Wochen danach noch. Die Nachfrage nach Lebensmitteln sei weiter groß.

Tafeln auch bedürftig

„Gerade haben wir wieder Wasser und Margarine LKW-weise in der NRW-Zentrale abgeholt. Wir lagern das hier zwischen und bringen die Ware dorthin, wo sie gebraucht wird“, erklärt Wolfgang Weilerswist. Nach der Flutkatastrophe gehören auch die Tafeln an den Standorten Kall, Iversheim bei Bad Münstereifel und Schleiden zu den „Bedürftigen“. Weil ihre Gebäude oder Kühlmöglichkeiten zerstört oder nicht mehr einsatzfähig sind. In Zülpich wurden von der Tafel zusätzlich große Hallen angemietet, um dort von anderen Ländertafeln gespendete Ware, die in LKWs angeliefert werden, unterzubringen.

Die Mechernicher Hilfsorganisation wird zum Umschlagplatz für die Hochwasserhilfe in der Region. „Wir haben hier in Mechernich ein tolles Team“, lobt Wolfgang Weilerswist seine Mannschaft und Helfer: „Die kann ich auch sonntags abends anrufen. Das läuft.“

Die 2.000 Euro, die jetzt an die Mechernich-Stiftung weitergegeben wurden, stammen im Ursprung von der Essener Tafel. Deren Vorsitzender Jörg Sartor hatte in Mechernich angefragt: „Wolfgang, wo habt ihr Probleme?“ Bislang hat die Essener Tafel insgesamt 12.100 Euro gestiftet. Unterstützt wurden damit unter anderem Betroffene in Satzvey, Kallmuth und Blessem.

„Bei uns und der Mechernich-Stiftung weiß man: Das Geld kommt bei den Bedürftigen an“, so der Mechernicher-Tafel-Chef.

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Großzügige Spende für Sonderkonto „Zülpich hält zusammen“

Zülpich – „Ich bin mehr als stolz darauf, dass so viele engagierte und hilfsbereite Menschen in Zülpich leben. Es ist beeindruckend zu sehen, wie hoch die Anteilnahme immer noch ist“, bemerkte Zülpichs Bürgermeister Ulf Hürtgen, als er den Spendenscheck der Gaststätte „Op d’r Kinat“ für das Sonderkonto „Zülpich hält zusammen“ entgegennehmen durfte.

Überbringer des Schecks waren der Betreiber der Gaststätte Werner Berg, sowie Frank Schneider, Mitglied der Band TEN AHEAD.
Bei dem Spendenabend, der aus einer gemeinsamen Idee von Berg und Schneider entstanden ist, sind am 09. August 2021 in der Gaststätte Op d’r Kinat in der Zülpicher Kernstadt insgesamt 8.000 Euro an Spendengeldern zusammengekommen. „Das ist ein unglaublicher Betrag. Mein herzliches Dankeschön gilt Herrn Berg und Herrn Schneider für die Organisation und allen Spendern, die für diesen Betrag verantwortlich sind“, freute sich Hürtgen.

Aufgrund der aktuellen Corona-Regeln musste die Platzanzahl auf 50 Plätze begrenzt werden. Ein Ticket war gegen eine Pflichtspende von 25 Euro zu erhalten. „Wir haben etwa 10 Tage gebraucht, um den Abend zu organisieren. Innerhalb von 24 Stunden war die Veranstaltung ausverkauft, was uns sehr gefreut hat“, erklärte Berg. Dem gebürtigen Ahrtaler war es in den letzten Wochen eine Herzensangelegenheit, den Menschen in der Region zu helfen und ihnen ein Stück Normalität zurückzugeben.

Laut Berg und Schneider war der Abend mehr als gelungen. Mit Musik von TEN AHEAD und Gästen wie Mirko Bäumer (Black Fööss), Frank Reudenbach (Klüngelköpp) und etlichen weiteren Musikern und Sängern endete der Abend erst nach Mitternacht.

Neben den „Eintrittsgeldern“, wurden die gesamten Einnahmen, die die Gaststätte Op d’r Kinat an diesem Abend erwirtschaftet hat, für die Flutopfer im Stadtgebiet gespendet. Ebenso haben alle Angestellten an diesem Abend unentgeltlich gearbeitet. Und auch die Künstler verzichteten zu Gunsten der Flutopfer in Zülpich komplett auf ihre Gagen.

„Es ist schon bemerkenswert, dass die Künstler und auch der Gastwirt nach diesen schwierigen andert-halb Jahren in der Corona-Pandemie nun auf ihre Gagen und Einnahmen verzichteten. Ein feiner Zug, dem ich mit Respekt gegenüberstehe“, zeigte sich Hürtgen sichtlich berührt und outete sich zugleich als großer und langjähriger TEN AHEAD-Fan.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Versteigerung eines handsignierten Gemäldes von Udo Linden-berg, das er für den Spendenabend zur Verfügung gestellt hat. Das Bild wurde meistbietend für 4.100 Euro versteigert. Auch diese Summe ging komplett in die Spendenbox.

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Brigitte Cremer feiert 25-jähriges Dienstjubiläum

Simmerath – Seit einigen Jahren verstärkt Brigitte Cremer das Team im SimmBad, wo sie als Schwimmmeistergehilfin u.a. für die Sicherheit der Badegäste sorgt. Jetzt feierte sie ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Gemeinsam mit Bürgermeister Bernd Goffart, Hauptamtsleiter Manfred Nellessen, dem stellvertretenden Personalratsvorsitzenden Michael Bongard und SimmBad Betriebsleiter Walter Frings stieß sie im Rathaus mit einem Glas Sekt auf das freudige Ereignis an.

Brigitte Cremer ist seit 2019 im SimmBad beschäftigt. Davor war sie bei der Stadt Aachen als Schwimmmeistergehilfin tätig, wo sie in der Zeit von 1990 bis 1993 auch ihre Ausbildung erfolgreich absolvierte. Bürgermeister Goffart bedankte sich bei ihr mit einem Blumenstrauß für die geleistete Arbeit. Dem Dank schlossen sich die übrigen Anwesenden gerne an.

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Neues Montessori-Zentrum: Die Ankunft des Abrissbaggers symbolisiert den Aufbruch in Eilendorf

Aachen – Mit einer geplanten Investitionssumme von 14,6 Millionen Euro handelt es sich um eines der aktuell größten Bauprojekte der Stadt Aachen. 5,5 Millionen Euro davon kommen aus dem Fördertopf „Gute Schule 2020“. Die gut 200 Schülerinnen und Schüler sollen voraussichtlich im Spätsommer 2023 an die Kaiserstraße zurückkehren.

Der Bagger ist da: Seit vergangener Woche nehmen die Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten der Montessori-Grundschule Eilendorf richtig Fahrt auf. Weithin sichtbar werden nun zunächst Gebäudeteile niedergelegt, um anschließend mit neuen und modernen Bauten ein Montessori-Zentrum zu errichten, das fit für die Zukunft ist. Vor Ort betonten am Mittwoch (1. September) Klaus Schavan, technischer Geschäftsführer des Gebäudemanagements der Stadt Aachen, die Eilendorfer Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler, Bezirksamtsleiter Martin Freude, Schulleiterin Ferial Al-Moufti sowie Projektleiter Olaf Ptak die Wichtigkeit des Projekts für die Entwicklung Eilendorfs.

Bezirksbürgermeisterin Eschweiler: „Ein Riesenprojekt für Eilendorf!“

Alle freuten sich sehr, dass mit dem Start der Abrissarbeiten ein weiterer wichtiger Meilenstein in dem Großprojekt erreicht ist. Bereits Anfang 2021 startete die Schadstoffsanierung im Gebäudekomplex. Voraussichtlich im Spätsommer 2023 soll alles bezugsfertig sein. Die Stadt plant mit einer Investition in Höhe von 14,6 Millionen Euro für die Baumaßnahme, 5,5 Millionen Euro davon kommen aus dem Fördertopf „Gute Schule 2020“. Damit handelt es sich um eines der aktuell größten Bauvorhaben der Stadt.

Voller Optimismus zeigte sich Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler: „Für einen Stadtbezirk wie Eilendorf mit 16.000 Menschen ist das ein Riesenprojekt! Der Startschuss der Abrissarbeiten ist für mich persönlich und für viele weitere engagierte Eilendorferinnen und Eilendorfer ein besonderer Moment. Wir haben viele Jahre gemeinsam geplant, wir haben Hürden genommen und Lösungen gefunden. Wir wollten an diesem Standort immer ein Montessori-Zentrum entstehen lassen. Die Schule macht hier seit vielen Jahren eine hervorragende Arbeit und ist sehr beliebt. Hier entsteht etwas Neues in Verbindung mit etwas Altem. Das ist genau das, was Eilendorf braucht. Darauf freuen wir uns.“

Gebäudemanagement-Geschäftsführer Klaus Schavan erläuterte: „Es sind genau genommen vier Maßnahmen, die wir hier in Eilendorf umsetzen. Wir reißen erst den Labortrakt ab, danach folgt der Verbindungstrakt, der ebenfalls abgerissen wird. Dann steht der Neubau an, der sich zwischen dem denkmalgeschützten Altbau aus dem Jahr 1909 und dem Schultrakt aus den 1950er Jahren einfügen wird und der den Kern des neuen Zentrums bildet. Der vierte Part besteht dann aus der umfänglichen Sanierung des alten Schultrakts. Wir können mit Fug und Recht behaupten: Hier passiert eine Menge!“

Umfangreiche Planungsphase

Bereits im abgelaufenen Jahr ist viel geschehen: Auf die Entwurfs- folgte die Genehmigungs- und schließlich die Ausführungsplanung. Aufgrund der Größe des Projektes musste das Gebäudemanagement zudem europaweit ausschreiben. Seit Beginn 2021 wurde unterdessen die Schadstoffsanierung innerhalb der Gebäude vorangetrieben. Olaf Ptak, zuständiger Projektleiter beim städtischen Gebäudemanagement, ergänzte: „Eine Schule auf der grünen Wiese neu zu planen ist deutlich einfacher als solch ein Projekt. Wir müssen zahlreiche Aspekte berücksichtigen: vom Denkmalschutz über die Abrissplanung in einem Wohngebiet bis zur Integration der neuen Elemente in die drei denkmalgeschützten Altbauten. Hier haben wir selbstverständlich neben dem Schulgebäude auch die alten Turnhallen sowie das Montessori-Familienhaus an der Ecke des Areals im Blick, sodass am Ende ein harmonisches neues Ensemble entsteht.“

Der Neubau bildet baulich wie organisatorisch das neue Verbindungsglied der beiden Bestandsbauten: Im Erdgeschoss des Neubaus befinden sich mit Aula und Mensa die gemeinschaftlich genutzten Räume – das künftige ‚Feier-Herz‘ der Schule. Im ersten Obergeschoss des Neubaus sind mit dem Verwaltungstrakt der Schule die Büros sowie Lehrerzimmer und Besprechungsräume untergebracht. Auf die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten legt Bezirksamtsleiter Martin Freude viel Wert: „Ich verspüre eine Aufbruchsstimmung. Viele Anwohnerinnen und Anwohner sind dankbar, dass hier mitten in Eilendorf etwas Neues entsteht. Insbesondere das neue Zentrum als kleine Versammlungs- und Veranstaltungsfläche ist etwas, dass schließlich auch der Vereinswelt und der Bürgerschaft in unserem Bezirk zugutekommt.“

Ein neues Zentrum für ganz Eilendorf

Das Gelände des Montessori-Zentrums befindet sich in Eilendorf an der Ecke Kaiserstraße / Karlsstraße. Es umfasst verschiedene Gebäudeteile aus unterschiedlichen Zeitepochen. Das Gebäudeensemble, das 1909 entstanden ist, umfasst neben dem Schulhaus das ehemalige Schulmeisterhaus (jetzt als Kita genutzt) und eine kleine Sporthalle. Alle Gebäudeteile aus dieser Epoche wurden ursprünglich als Solitärgebäude errichtet. In den 1950er Jahren wurde ein L-förmiges Schulgebäude westlich an das alte Schulhaus angebaut, welches wiederum in den 1960er Jahren erweitert wurde. In den 1980er Jahren wurde das alte Schulhaus durch einen weiteren Gebäudeteil auf östlicher Seite ergänzt – der ehemalige Labortrakt, der später als Flüchtlingsunterkunft diente. Ebenso in den 1980er Jahren wurde eine Einfeldsporthalle auf dem Gelände errichtet. Zudem stehen auf dem Areal zwei Pavillons mit temporären Klassenräumen aus den 1970er Jahren, die ebenfalls entfernt werden.

An diesem 1. September 2021 werfen die Verantwortlichen den Blick weniger zurück in die Vergangenheit als vielmehr nach vorne in die Zukunft. Schulleiterin Ferial Al-Moufti zeigte sich voller Vorfreude: „Der neue Bau bietet uns viel bessere Möglichkeiten in Bezug auf Lernräume, um mit der Schulfamilie zusammenzukommen.“ Acht Klassen mit insgesamt gut 200 Schülerinnen und Schülern zählt die Montessori-Schule in Eilendorf. Für die Dauer der Bauarbeiten hat die Schulgemeinschaft als Ausweichquartier das Gebäude samt Pavillons in der Barbarastraße in Rothe Erde bezogen. „Wir werden in Zukunft in Eilendorf unsere Montessori-Arbeit in einer noch besseren Qualität gestalten können“, so Al-Moufti. Das neue Gebäude umfasst weitere neue Elemente: einen Dachgarten, besondere Lernecken sowie Ruhe- und Therapieräume für Kinder mit sonderpädagogischen Ansprüchen. Auch bei der Außenhülle schlägt die Stadt einen neuen Weg ein. Hier setzt das Gebäudemanagement seit über 25 Jahren erstmals wieder auf eine attraktive Holzfassade. Das freut Klaus Schavan besonders: „Dafür haben wir uns als Gebäudemanagement eingesetzt. Wir sind sehr froh, dass wir den Baustoff hier in Eilendorf wieder verwenden dürfen.“

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Verteilnetz-Betreiber Westnetz heißt Azubis willkommen

Saffig/Plaidt – Der Verteilnetzbetreiber Westnetz freut sich auch in diesem Jahr über 17 wissbegierige und engagierte Auszubildende, die am Mittwoch ihre Ausbildung begonnen haben. Begrüßt wurden die angehenden Industriekaufleute, Elektroniker für Betriebstechnik und Studenten, die ein duales Studium der Elektrotechnik an der Hochschule Koblenz absolvieren, im Aus- und Weiterbildungszentrum bei Westnetz in Plaidt.

„Mit einer erfolgreichen Ausbildung legen Berufseinsteiger in unserem Hause das Fundament für die eigene berufliche Zukunft. Für uns als Westnetz ist das Thema Ausbildung, gerade in Zeiten der Energiewende, eine Investition in die Zukunft. Mit der Qualifizierung junger Menschen bilden wir bereits heute den Nachwuchs für morgen aus und werden unserer Ausbildungsverantwortung gerecht“, sagte Michael Dötsch, Leiter des Regionalzentrums Rauschermühle.

Während der anwendungsbezogenen Ausbildung bei Westnetz lernen die Berufseinsteiger ihr in der Berufsschule gelerntes theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrung zu verknüpfen. Jan Bruhn, Leiter des Aus- und Weiterbildungszentrums Rauschermühle, erklärte: „Westnetz bietet den jungen Menschen eine enorme Vielfalt an Entwicklungsmöglichkeiten. Die Auszubildenden dürfen sich auf eine leistungsfördernde und abwechslungsreiche Ausbildungszeit freuen. In der Ausbildung warten attraktive und zunehmend digitale Lerninhalte, moderne Ausbildungsmethoden sowie interessante Seminarangebote auf die jungen Menschen.“

Westnetz bildet am Standort Saffig/Plaidt aktuell 59 junge Menschen aus.  Erlernt werden die Berufe Elektroniker/-in für Betriebstechnik und Industriekaufmann/-frau. Zusätzlich bietet das Unternehmen Plätze für das duale  Studium der Elektrotechnik sowie für das Einstiegsqualifizierungsprogramm „Ich pack´ das“ an. Das Programm „Ich pack´ das“ ist ausgerichtet auf Teilnehmer, die trotz eines Schulabschlusses keinen Ausbildungsplatz finden konnten. Westnetz ermöglicht ihnen so einen Start ins Berufsleben, bildet die Teilnehmer fachlich als auch persönlich weiter und vermittelt sie mit einer Erfolgsquote von über 75 Prozent in eine anschließende Ausbildung im technischen Bereich.

Auch für das Ausbildungsjahr 2022 stellt Westnetz wieder attraktive Ausbildungsplätze zur Verfügung. Eine Bewerbung ist bereits möglich. Weitere Informationen zum Thema Ausbildung finden Sie unter
https://ausbildung.westnetz.de

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Flutnacht im Ahrtal – Sperrabfall von 30 Jahren angefallen – AWB zieht erste Zwischenbilanz zur Hochwasser-Katastrophe

Ahrweiler – Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises Ahrweiler (AWB) hat eine erste Zwischenbilanz zu den angefallenen Sperrabfallmengen aus der Krisenregion gezogen. So sind bis heute rund 240.000 Tonnen Hochwassersperrabfälle angefallen. Davon wurden rund 122.000 Tonnen auf dem Abfallwirtschaftszentrum in Niederzissen umgeschlagen. Das entspricht 14.800 LKW-Ladungen oder in etwa der normalen, kreisweiten Sperrabfallmenge von 30 Jahren – mehr als in einem Vierteljahrhundert. Die übrigen vermischten Sperrabfälle konnten auf überregionale Beseitigungs- und Verwertungsanlagen entsorgt werden, davon allein rund 100.000 Tonnen auf die Zentraldeponie Eiterköpfe bei Ochtendung.

Auch weiterhin werden täglich circa 10.000 Tonnen Abfälle aus den Zwischenlagern im Ahrtal abtransportiert. Der AWB rechnet mit mindestens weiteren 50.000 bis 100.000 Tonnen an Sperrabfällen aus dem Katastrophengebiet, die in der Zukunft anfallen und ebenfalls kostenfrei entsorgt werden.

Der AWB bedankt sich einmal mehr ausdrücklich bei allen Helferinnen und Helfern, anderen kommunalen Abfallwirtschaftsbetrieben und Fachfirmen für die enorme Unterstützung.