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Non-Food-Discounter ACTION – eröffnet Filiale in Mayen

Mayen – Ein Kaufhaus mit vielen verschiedenen Alltagsartikeln und verschiedenen Produkten. In diesen Tagen konnte der Beigeordnete Thomas Schroeder, Marktleiter Markus Geisen und Regionalleiterin Yvonne Leber, die neben der räumlich nahen Action-Filiale in Polch auch für die Märkte bis Wittlich zuständig ist, zur Eröffnung ACTION Filiale in Mayen gratulieren.

Zu finden ist der neue Discounter in der Koblenzer Straße zwischen Hoefer und Schuh-Center. Auf rund 730 qm werden etwa 6.000 Artikel in 14 verschiedenen Kategorien mit einem stetig wechselnden Sortiment angeboten. Von Dekoration über Haushaltswaren bis hin zu Drogerieprodukten und noch vieles mehr, kann in der neuen Filiale erworben werden.

„Ich bin froh, dass Sie sich für den Standort Mayen entschieden haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und zufriedene Kunden“, so der Beigeordnete Thomas Schroeder. Er überreichte dem Filialleiter Markus Geisen  und der Regionalleitern ein kleines Präsent – eine Schiefertafel, die ihren Platz in den Verkaufsräumen finden wird.

Die Mayener Filiale ist montags bis samstags von 9 bis 20 Uhr geöffnet. Mehr über das Unternehmen Action erfahren Sie unter https://www.action.com/de-de/ueber-uns/ und https://www.action.com/de-de/ueber-uns/nachhaltigkeit/

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Aachens Museen bieten freien Eintritt am morgigen Sonntag 12. September

Aachen – Mit Ausnahme des Suermondt-Ludwig-Museums haben am morgigen Sonntag, dem 12. September, gleichzeitig der Tag des offenen Denkmals, in Aachen alle Museen freien Eintritt für ihre Besucher.

CENTRE CHARLEMAGNE Neues Stadtmuseum Aachen

Katschhof 1, 52062 Aachen

COUVEN MUSEUM

Hühnermarkt 17, 52062 Aachen

INTERNATIONALES ZEITUNGSMUSEUM

Pontstraße 13, 52062 Aachen

LUDWIG FORUM AACHEN

Jülicher Straße 97 – 109, 52070 Aachen

GRASHAUS

Fischmarkt 3, 52062 Aachen

SUERMONDT-LUDWIG-MUSEUM

Wilhelmstr. 18, 52070 Aachen
(hier gilt dieser freie Eintritt am Sonntag NICHT!)

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Land NRW weist ab Montag 13. September neue Leitindikatoren zur Bewertung des Infektions-Geschehens aus

Region/Düsseldorf – Das Gesundheitsministerium setzt weiterhin auf umfassende Berücksichtigung verschiedener Faktoren zur Bestimmung des Infektionsgeschehens. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW teilt mit: Als Folge der Änderungen im Infektionsschutzgesetz des Bundes (IfSG) hat das Gesundheitsministerium heute die Coronaschutzverordnung aktualisiert.

Zur Bewertung des Infektionsgeschehens wird ab sofort auf eine umfassende Berücksichtigung der nun im Bundesgesetz vorgesehenen drei Leitindikatoren abgestellt: der 7-Tage-Inzidenz, der 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz (Fälle der Coronapatienten im Krankenhaus pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen) und der Auslastung der Intensivbetten. Daher wurde in der Coronaschutzverordnung der bisher als Grenzwert bestimmter Maßnahmen festgeschriebene Wert von 35 bei der 7-Tage-Inzidenz gestrichen. Die inzwischen bekannte 3G-Regelung, die aufgrund dieses Grenzwertes seit Anfang August landesweit für den Zugang zu bestimmten Veranstaltungen und Einrichtungen gilt, bleibt aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens auch unter Berücksichtigung der neuen Leitindikatoren bis auf weiteres unverändert bestehen.

Mit der Aktualisierung der Coronaschutzverordnung wird deren Geltung zugleich bis zum 8. Oktober 2021 verlängert. Damit kann rechtzeitig vor den Herbstferien das Infektionsgeschehen neu bewertet werden.

Aufgrund der aktuellen Stabilisierung der Werte aller relevanten Indikatoren in Nordrhein-Westfalen verzichtet das Gesundheitsministerium derzeit bewusst auf die Festlegung von pauschalen Grenzwerten für die einzelnen neuen Indikatoren.

Stattdessen soll zunächst das Zusammenwirken der verschiedenen Indikatoren etwa unter Berücksichtigung des Impfstatus, der Altersverteilung für Hospitalisierungswahrscheinlichkeiten oder die Entwicklung des Verhältnisses zwischen Krankenhauseinweisung und später erforderlicher Intensivbehandlung weiter genau beobachtet werden.

Minister Karl-Josef Laumann erklärt dazu: „Schon bisher basierten die Entscheidungen über die Schutzmaßnahmen, die wir in der Coronaschutzverordnung festgelegt haben, auf einer umfassenden Betrachtung verschiedener Indikatoren. Das steht genauso auch schon lange ausdrücklich in der Coronaschutzverordnung. Ich bin daher froh, dass jetzt auch im Bundesgesetz die reine Fixierung auf die 7-Tage-Inzidenz weggefallen ist. So sehr ich nun ein Freund einfacher und leicht verständlicher Regelungen bin: In der aktuellen Situation mit einer völlig unterschiedlichen Entwicklung bei Geimpften und nicht Geimpften oder auch in den verschiedenen Altersgruppen ist die Betrachtung vielfältiger Faktoren der richtige Weg. Wir wissen schlicht noch zu wenig darüber, wie sich das Impfgeschehen auf die Dynamik einer möglichen Herbstwelle auswirkt, als dass wir uns auf starre Werte festlegen können. Auf pauschale Grenzwerte haben wir daher zum jetzigen Zeitpunkt verzichtet.“

Laumann: „In Nordrhein-Westfalen stabilisieren sich derzeit die relevanten Indikatoren, allerdings auf einem nicht unkritischen Niveau. Eines muss uns klar sein: Nach allen Prognosen von Expertinnen und Experten, aber auch nach meiner persönlichen Überzeugung, stehen nicht geimpften Menschen im Herbst besondere Gefährdungen bevor. Wenn wir dann die von vielen vorhergesagte ‚Pandemie der Ungeimpften‘ bekommen, können für diese Personen neue Schutzmaßnahmen erforderlich werden. Die gute Botschaft ist aber: Jede und jeder hat es selbst in der Hand, sich durch eine Impfung zu schützen. Auf Basis aller bisherigen Daten, die uns vorliegen, sind neue Einschränkungen für geimpfte und genesene Personen absehbar nicht erforderlich und rechtlich auch nicht vertretbar.“

Zum Hintergrund:

Die (neuen) drei Leitindikatoren sind:

1. Leitindikator: 7-Tage-Hospitalisierung

Die Zahl misst, wie viele infizierte Personen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage ins Krankenhaus aufgenommen wurden. Sie ist damit ein Indikator für die Zahl der schweren Krankheitsverläufe und kann einen frühen Hinweis auf eine drohende Überlastung des Gesundheits- und Krankenhaussystems geben.

Für den Hospitalisierungsindikator werden in Nordrhein-Westfalen zwei Werte ausgewiesen: Erstens der anhand der Vorgaben des RKIs berechnete Wert. Dieser beruht auf den Meldungen der Gesundheitsämter, die den bereits von ihnen gemeldeten Infektionsfällen nachträglich die namentlichen Einweisungsmeldungen aus den Krankenhäusern zuordnen. Dieser Wert ist vor allem bedeutsam, weil er bundesweit einheitlich errechnet wird und damit eine bundeseinheitliche Bewertung des Infektionsgeschehens ermöglicht. Allerdings erfordert der Wert eine Einzelfallbearbeitung jedes Infektionsfalles durch die Gesundheitsämter, die gerade in der aktuellen Belastungssituation manchmal erst nach einigen Arbeitstagen abgeschlossen ist.

Um zusätzlich einen aktuelleren Hinweis auf die Hospitalisierungen zu ermöglichen, wird zweitens zusätzlich der Hospitalisierungsindikator ausgewiesen, der sich unmittelbar aus den täglichen (nicht namentlichen) Gesamtmeldungen der Krankenhäuser über die Aufnahme von Covid-19-Patienten im Informationssystem Gefahrenabwehr NRW (IG NRW) ergibt. Dieser Wert ermöglicht eine sehr aktuelle Einschätzung, weicht aber naturgemäß von dem RKI-basierten Wert ab und wird am gleichen Meldetag jedenfalls in Perioden eines ansteigenden Infektionsgeschehens in der Regel höher liegen.

2. Leitindikator: COVID-Anteil an der Intensivkapazität

Dieser Indikator bildet die Belastung der Intensivstationen ab und steht damit unmittelbar für das Risiko einer Überlastung dieser medizinischen Versorgungsstrukturen. Der Anteil, mit dem Covid-19-Patientinnen und -Patienten die intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten auslasten, wird durch die Zahl der neu aufgenommenen Patienten bestimmt, sie ist aber auch abhängig von der Dauer der notwendigen Hospitalisierung (Liegezeit) und der (personellen) Aufwände bei der Behandlung.

Anhand des Grades der Auslastung der Intensivstationen können Schutzmaßnahmen vor allem so ausgerichtet werden, dass andere erforderliche medizinische Behandlungen (schwere Operationen etc.) nicht aufgrund einer Überlastung der Bettenkapazitäten verschoben werden müssen.

Die Berechnung erfolgt auf Basis der Daten aus dem Register der Fachgesellschaft der Intensivmediziner (DIVI) als Prozentanteil der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen an den betreibbaren Erwachsenen-Intensivbetten. Auch hier ist durch den Rückgriff auf das DIVI-Register eine Vergleichbarkeit mit den Bundeswerten gegeben.

3. Leitindikator: 7-Tage-Inzidenz

Auch die bereits bekannte 7-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen bleibt ein wichtiger Indikator. Steigt dieser Wert, bedeutet das, dass sich die Infektion schneller und breiter in der Bevölkerung ausbreitet. Insbesondere die altersbezogenen Inzidenzen sind nach wie vor ein guter Maßstab dafür, in welchem Ausmaß vulnerable Bevölkerungsgruppen betroffen sind. Anhand der Inzidenz kann die Wirksamkeit von Corona-Schutzmaßnahmen relativ zeitnah abgelesen werden. Zudem bleibt die 7-Tage-Inzidenz ein guter Indikator dafür, in welchem Maß eine Kontaktpersonennachverfolgung noch möglich ist. Die 7-Tage-Inzidenz ist darüber hinaus ein wichtiger Frühindikator für das Geschehen in den Krankenhäusern.

 

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Tesla fährt offiziellen Rekord für Elektrofahrzeuge – Model S Plaid umrundet Nordschleife in 7:35 Minuten

Nürburg – Der amerikanische Automobilhersteller Tesla hat den offiziellen Rekord für Elektrofahrzeuge auf dem Nürburgring aufgestellt. Das „Model S Plaid“ umrundete die 20,8 Kilometer lange Nordschleife in 7:35.579 Minuten und erreichte dabei eine Spitzengeschwindigkeit von 279 km/h. Das 1.020 PS starke Fahrzeug mit Tri-Motor wurde vom schwedischen Piloten Andreas Simonsen gefahren. Die Zeit wird ab sofort in der Kategorie für Elektro-Serienwagen geführt, die damit ihre Premiere feiert. Das Onboard-Video der Rekordfahrt ist auf dem Youtube-Kanal des Nürburgrings zu sehen. Alle offiziellen Zeiten, die auf der Nordschleife bislang gefahren wurden, finden sich auf der Webseite der Rennstrecke unter nuerburgring.de.


Der Tesla im Streckenabschnitt „Pflanzgarten“. Das 1.020 PS starke Fahrzeug wurde vom schwedischen Piloten Andreas Simonsen gefahren.
Foto: Tesla

Eine Bestzeit in der sogenannten „Grünen Hölle“ ist bis heute ein besonderer Gradmesser für die Automobilindustrie. Immerhin gilt die 1927 eröffnete Nordschleife als anspruchsvollste Rennstrecke der Welt. Auf einer Runde erwarten die Fahrer 73 Kurven, 300 Meter Höhenunterschied sowie etliche anspruchsvolle Steigungen, Gefälle und Neigungen. Dementsprechend wertvoll ist eine Zeit, die hier erreicht wird.

Die offiziellen Nürburgring Rekordfahrten garantieren den Herstellern einen einheitlichen Standard. Generell gilt hier der Grundsatz: eine Strecke, eine ganze Runde, eine Zeit – nach einheitlichen Maßstäben. Neben einer Zeitnahme mit geeichter Messtechnik werden offizielle Rekordversuche sowie Versuche zur Erzielung einer Rundenzeit immer notariell begleitet. Neben der Überwachung der Zeitnahme erfolgt auch eine Abnahme des Fahrzeugs. Die exakte Streckenlänge sowie die Start- und Ziellinie sind genau festgelegt. Es wird eine volle Nordschleifen-Runde mit fliegendem Start gefahren und gemessen (20,8 Kilometer). Die Fahrzeugkategorien für Rekordfahrten und offizielle Rundenzeiten des Nürburgrings unterteilen sich nach verschiedenen Segmenten des Kraftfahrt-Bundesamtes sowie eigens definierten Sonderklassen.

Link zum Video der Rekordfahrt

Die Daten zum offiziellen Nürburgring Rekord

Fahrzeug: Tesla Model S Plaid
Kategorie: Elektro (Serie)
Datum der Runde: 09.09.2021
Zeit: 07:35:579 Minuten
Fahrer: Andreas Simonsen
Spitzengeschwindigkeit: 279 km/h
Durchschnittsgeschwindigkeit: 164,6 km/h

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Wiederaufbau braucht beschleunigte Verfahren

Region/Mainz/Berlin – Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sondersitzung dem Aufbauhilfegesetz zugestimmt. Der durch das Gesetz geschaffene Fonds in Höhe von 30 Milliarden Euro ist eine wichtige Voraussetzung für den nachhaltigen und hochwasserkompatiblen Wiederaufbau in den von der verheerenden Flutkatastrophe zerstörten Regionen.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer erklärte im Bundesrat: „Eine Hochwasserkatastrophe dieses Ausmaßes hat Deutschland noch nie erlebt. Viele Menschen in der Region stehen vor dem Nichts. Aber sie geben trotz ihrer Verzweiflung nicht auf, sie packen an, schauen nach vorne, so unendlich schwer es auch oft fallen mag. Sie verdienen unsere Unterstützung und enormen Respekt vor ihrer Leistung.“ Der Beschluss des Aufbauhilfegesetzes sei ein starkes Signal an alle Betroffenen, dass Bund und Länder an ihrer Seite stehen.

Damit der Wiederaufbau nun schnell in die Umsetzung komme, brauche es jedoch weitere bundesgesetzliche Anpassungen bei Planungs- und Genehmigungsverfahren. „Nicht alles wird wieder dort aufgebaut werden können, wo es gestanden hat, weil die Hochwasserrisiken für die Zukunft zu groß sind oder weil Betroffene hier nicht wieder bauen wollen. Wir brauchen Ersatzbaugebiete und wir brauchen sie schnell.“ Daher forderte die Ministerpräsidentin die nächste Bundesregierung auf, nach der Bundestagswahl einen Gesetzentwurf vorzulegen, mit dem die Planung und Umsetzung von Ersatzbaugebieten in den von der Hochwasserkatastrophe stark betroffenen Gebieten erheblich vereinfacht und deutlich beschleunigt werden können. Dazu bittet das Land Rheinland-Pfalz in einer Entschließung zu dem Gesetz die nächste Bundesregierung, systematisch alle bundesgesetzlich normierten Planungs- und Zulassungsverfahren umfassend auf Möglichkeiten der Beschleunigung zu überprüfen.

„Das Ausmaß der Zerstörungen bei der Infrastruktur ist unbeschreiblich. 40 Schulen, 55 Tageseinrichtungen für Kinder und fünf Krankenhäuser müssen wiederinstandgesetzt werden. Bis zu 3.000 Unternehmen sind von der Flutkatastrophe unmittelbar betroffen. Allein im Ahrtal sind 42.000 Menschen zu Schaden gekommen“, so die Ministerpräsidentin. „Den Betroffenen in den Hochwassergebieten habe ich versprochen, dass niemand vergessen wird! Wir wollen den Betroffenen eine ganz konkrete Hoffnung, einen klaren Fahrplan für die Zukunft ihrer Heimat geben.“ Ministerpräsidentin Malu Dreyer mahnte zugleich an, intensiv über eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden nachzudenken: „Wir alle wissen, dass wir mit einer gesteigerten Zahl an Extremwetterlagen und Großschadensereignissen zu rechnen haben und dass sie jeden treffen können. Dafür müssen wir bessere Vorsorge treffen“.

Das Land Rheinland-Pfalz hat in den letzten 20 Jahren insgesamt 1,2 Milliarden Euro für Hochwasserschutz und Klimaanpassungsmaßnahmen ausgegeben. Nach der Hochwasserkatastrophe hat Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Bund unbürokratisch Soforthilfen in dreistelliger Millionenhöhe an Privathaushalte, Betriebe, aber auch an Kommunen ausgezahlt. Die Ministerpräsidentin erneuerte ihren Dank an die Bundesregierung für die unmittelbare und anhaltende Unterstützung bei der Bewältigung der Flutkatastrophe. Ebenso dankte sie den Abgeordneten des Deutschen Bundestages, dass sie die Gesetzgebung so zügig auf den Weg gebracht und den Teil zur Aufbauhilfe 2021 einvernehmlich beschlossen haben, sowie ihren Ministerpräsidentenkollegen und ihrer Ministerpräsidentenkollegin. „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass sich Länder, die nicht betroffen sind, trotzdem an einem Aufbaufonds dieses Volumens beteiligen. Das Land wird den nationalen Fonds kurzfristig mit dem „Aufbauhilfefonds Rheinland-Pfalz 2021“ umsetzen“, sagte die Ministerpräsidentin.

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Erste Hilfe sollte jeder beherrschen – Tag der Ersten Hilfe am morgigen Samstag 11. September

Region/Mayen-Koblenz/Bad Ems – Leiter der Notaufnahme der Paracelsus Klinik Bad Ems weist anlässlich des Internationalen Tags der Ersten Hilfe am 11. September auf die Bedeutung der Hilfe von jedermann bei Notfällen hin. Ein Unfall auf der Autobahn, ein Kollege verletzt sich bei der Arbeit, ein Mensch bricht in der Fußgängerzone bewusstlos zusammen: Hand aufs Herz – wer weiß wirklich, was im Fall der Fälle zu tun ist und wie man richtig Erste Hilfe leistet? Dass Erste Hilfe Leben retten kann, daran erinnern regelmäßig am zweiten Samstag im September, dem Internationalen Tag der Ersten Hilfe, zahlreiche Verbände und Hilfsorganisationen. Obwohl es in diesem Jahr im Zuge der Corona Pandemie und unter den vorherrschenden Hygienebestimmungen am 11. September erneut nur wenige Aktionstage und Informationsstände geben wird, ist das Thema hoch aktuell.

Dank an alle Helfer

„Je früher die Hilfe im Ernstfall kommt, desto besser. Das sehen wir täglich in unserer Notfallambulanz”, erklärt dazu Karim Drissi, ärztlicher Leiter der Notaufnahme der Paracelsus Klinik Bad Ems. „Erste Hilfe kann nicht nur Leben retten, sondern auch Langzeitfolgen erheblich mindern. Jeder von uns kann von einer Minute auf die andere gefordert sein, Hilfe zu leisten und sollte dann die lebensrettenden Handgriffe sicher beherrschen.” Die Fachärzte für Notfallmedizin der Paracelsus Kliniken rufen deshalb anlässlich des Aktionstages dazu auf, regelmäßig einen Auffrischungskurs für Erste Hilfe zu belegen. Gleichzeitig erinnern sie auch daran, wie wichtig ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind. Neben dem Engagement zum Beispiel beim Katastrophenschutz, bei der Freiwilligen Feuerwehr oder als Sanitäter bei Großveranstaltungen ist es in Deutschland für alle Betriebe ab zwei Personen Pflicht, einen oder mehrere Ersthelfer zu benennen. Das gilt übrigens auch für Schulen, an denen Lehrerinnen und Lehrer die Ersthelfer-Aufgaben übernehmen. „Wir begrüßen dieses persönliche Engagement außerordentlich und bedanken uns bei jeder und jedem, der hier die Initiative ergreift”, so Melanie Bandlow, die pflegerische Leitung der Notaufnahme.

Gemeinsamer Tag von Rotem Kreuz und Rotem Halbmond

Der Internationale Tag der Ersten Hilfe geht auf eine Initiative der International Federation of Red Cross and Red Crescent Societies zurück – auf Deutsch: Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung. In diesem Jahr wird sogar ein kleines Jubiläum gefeiert, denn es ist der 20. Jahrestag der Ersten Hilfe. Inzwischen beteiligen sich über 150 Länder daran. Ziel ist es, die Öffentlichkeit daran zu erinnern, wie wichtig und unverzichtbar eine fachgerechte Hilfe im Notfall ist.

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Neues Leitungskonzept für die Pflegedirektion im Krankenhaus Mechernich

Mechernich – Markus Thur verlässt nach über 27 Jahren – davon mehr als 15 Jahre in der Funktion als Pflegedirektor – den Unternehmensverbund Kreiskrankenhaus Mechernich. Pflegedirektorin Martina Pilgram wird zukünftig gemeinsam mit ihrem Leitungsteam die weitere Entwicklung der größten Berufsgruppe in den beiden Krankenhäusern Mechernich und Schleiden verantworten.

Herr Markus Thur wird nach über 27 Jahren den Unternehmensverbund verlassen und wechselt in den Vorstand zum Caritasverband für die Region Eifel. Foto: J. Grundtner / Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH

Seit dem 1. April 1994 ist Markus Thur dem Krankenhaus Mechernich verbunden. In zahlreichen Projekten gestaltete er die Entwicklung des klinischen Pflegebereiches maßgeblich mit. Zuständig für den operativen Bereich trieb er seit 2006 die Entwicklung der Pflege im Krankenhaus stetig voran.

Neben der Erstzertifizierung nach KTQ, der ersten DIN ISO-Zertifizierung und dem aufwendigen OPNeubau blickt Markus Thur mit besonderem Stolz auf die Förderung und Professionalisierung der
pflegerischen Leitungskräfte zurück. „Mir war es wichtig im Rahmen des „Bereichsleitungsprojektes“ eine neue Basis der Organisation zu schaffen, die sich rückblickend bis heute bewährt hat. Mit Fortbildungen, Qualitäts- und Führungsmaßnahmen sowie einem gezielten Krisenmanagement konnte ich gemeinsam mit externen Beratern und Dozenten bewirken, dass die fast 800 Pflegekräfte, insbesondere die Bereichsleitungen, als größte Berufsgruppe in unseren Krankenhäusern heute einen völlig neuen Stellenwert haben“, resümiert Thur.

Zum 1. Oktober 2021 blickt er einer neuen beruflichen Perspektive entgegen und wechselt in den Vorstand des Caritasverbandes für die Region Eifel. Ein Kurswechsel zum genau richtigen Zeitpunkt
wie er findet. „Ich hatte schon immer den Drang etwas Neues zu machen und mit der neuen Position bietet sich mir eine einmalige Gelegenheit nach vielen Jahren im Krankenhausbetrieb den nächsten
Entwicklungsschritt für mich zu gehen.“ Mit einem lachenden und einem weinenden Auge, aber vor allem der Gewissheit seine Arbeit in sehr gute Hände zu legen verabschiedet er sich aus dem Verbund.

Vorrangiges Ziel: Pflegeberuf stärken und Arbeitsbereiche attraktiver gestalten

Ab 1. Oktober 2021 wird Martina Pilgram, die seit 2011 Pflegedirektorin im Krankenhaus Mechernich ist, die Tätigkeitsbereiche von Markus Thur übernehmen. „Ich habe in den vergangenen 10 Jahren sehr viel von Herrn Thur gelernt. Wir haben uns immer gut ergänzt und gegenseitig beraten. Das werde ich definitiv vermissen“, betont Martina Pilgram. Mit dem Fortgang ihres Kollegen wird sie zusätzlich zum konservativen auch den operativen Bereich der Pflege beider Krankenhäuser leiten. Eine Herausforderung, die sie gerne annimmt. Unterstützung erhält sie dabei von ihrem jungen Team, das breiter aufgestellt wird und zu dem ab Oktober fünf Abteilungsleiter*innen zählen werden.

Die weitere Professionalisierung der Pflegekräfte sieht auch Martina Pilgram als wichtigen Schwerpunkt ihrer Arbeit. Des Weiteren muss ihrer Ansicht nach die Tätigkeit für Pflegekräfte im Krankenhaus
attraktiver gemacht werden. „Unser strategisches Konzept wird zukünftig stärker darauf ausgerichtet entlastende Maßnahmen für unsere Pflegekräfte zu schaffen. Wir werden mehr auf den Einsatz von Praxisanleiter*innen als wichtige Mentoren für die praktische Ausbildung unserer angehenden Fachkräfte der Schule für Pflegeberufe setzen sowie effektive Kommunikationsplattformen zur internen Abstimmung zu nutzen.

Sowohl in personeller wie auch in organisatorischer und baulicher Hinsicht werden wir Investitionen weiter vorantreiben, um gute Strukturen und bestmögliche Arbeitsbedingungen in unseren Krankenhäusern weiter zu verbessern“, kündigt die Pflegedirektorin an.

 

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Comedian Kai Kramosta am morgigen Samstag, 11. September 2021 zu Gast in Spessart

Spessart – Die ultimative Handwerker-Comedy schlägt zurück – was nicht passt, wird passend gemacht!  Mit seinem neuen Soloprogramm „Dat war schon vorher kaputt“ garantiert das lustige Schwergewicht am 11. September um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Spessart wieder jede Menge Lachmuskulatur!

Handwerker zu sein, ist nicht einfach. Für diesen Job konnte Gott nur die Besten gebrauchen. Und neben technischer Gewandtheit („Man mag es kaum glauben, mit dem Hammer kann man auch schrauben.“) stattete er sie auch mit akkurater Schärfe aus („Schaum und Silikon ersetzt die Präzision.“). Diese liebenswerten Bau-Athleten kennt jeder und hat jeder schon erlebt.

Nach dem fulminanten Erstlingsprogramm „Normal müsste dat halten“ wird es nun wieder Zeit, dem Handwerk aufs Mundwerk zu schauen. Kai Kramostas zweites Kabarettprogramm: „Dat war schon vorher kaputt“ – Betreten der Lachbaustelle erlaubt, hier bleibt kein Neubau trocken: Handwerkerpower, heftig smart & deftig zart…und das mit HP – Handwerker Peters. Er macht keine Pausen, er gibt dem Werkzeug nur Zeit, sich zu erholen und hält dabei die ehrenwerte Fahne der Handwerkerzunft hoch. HP erzählt in schönster Dorf-Mundart von seinem alltäglichen Bauwahnsinn und leutseligem Lebenskosmos – seine Art ist liebenswert naiv & heimatlich vertraut.

Hinter HP steckt der Komiker Kai Kramosta (Fernsehauftritte u.a. bei WDR & ARD, Radiocomedy u.a. bei SWR3; ausgezeichnet als „Comedian & Kabarettist des Jahres“ vom Deutschen Künstlermagazin). Die Eifelaner Comedykugel zeigt Alltags- und Figurencomedy at their best. Man findet seinen Ehepartner, seinen Schwager, seinen örtlichen Handwerker oder gar sich selbst wieder. Hier fühlt sich jeder wohl und wie zuhause. Fehler der Handwerker gucken sich weg, aber dieses zweistündige Programm guckt man sich an. Denn am Ende weiß jeder. „Hier steht der Bau in seiner ganzen Pracht – wir haben‘s wieder schwarz gemacht!“

Karten zum Vorverkaufspreis von 10,00 Euro sind bei der Tourist-Info Vulkanregion Laacher See in Niederzissen, Tel. 0 26 36 – 1 94 33, info@vulkanregion-laacher-see.de, www.vulkanregion-laacher-see.de oder an der Abendkasse erhältlich (Reservierung unbedingt erforderlich). Die Einnahmen spendet das Kulturbüro an die Betroffenen der Flutkatastrophe.

Corona-Hinweis:
Es gelten die aktuellen Abstands- und Hygienebestimmungen. Eingelassen werden nur Gäste, die entweder geimpft oder genesen (2 G-Regel) sind.

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Unterstützung für Not-Unterkunft in Mendig

Mendig/Koblenz – evm stellt gemeinsam mit der Firma Zimtec Waschmaschinen und Trockner zur Verfügung. Die Folgen der Umweltkatastrophe sind weiterhin verheerend. Deswegen hat es sich die Energieversorgung Mittelrhein (evm) zur Aufgabe gemacht, Betroffene zu unterstützen. Unter dem Motto „SolidAHRität“ wurde der Notunterkunft in Mendig in einem gemeinsamen Projekt mit der Firma Zimtec aus Andernach nun ein Container mit jeweils vier Waschmaschinen und Trocknern geliefert. Die Geräte werden dabei kostenlos von der Firma Miele zur Verfügung gestellt. Bei ihnen handelt es sich um Industriemaschinen, die für eine hohe Auslastung und einen häufigen Gebrauch ausgelegt sind. „Die Auswirkungen der Flutkatastrophe machen uns noch immer schwer betroffen“, erklärt Marcelo Peerenboom, Pressesprecher der evm. „Als regional ansässiges Unternehmen ist es für uns wichtig, Verantwortung zu zeigen und den Menschen in der Region zu helfen.“

Angeliefert und aufgestellt wurde der Container am vergangenen Montag, 6. September, am Mendiger Flugplatz. Nach dem erfolgreichen Anschluss der Geräte durch einen Gas-Wasser-Installateur können sie nun genutzt werden. Der Container wird von der Firma i-Motion, die für den Betrieb der Notunterkunft verantwortlich ist, betreut. Die Waschmaschinen und Trockner sollen vorerst die nächsten acht Wochen in Mendig bleiben. „Je nach Bedarf, bleibt der Container natürlich auch länger in der Notunterkunft“, berichtet Marcelo Peerenboom. „Wir hoffen, dass der Alltag der Betroffenen durch den Waschsalon etwas erleichtert wird.“

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Wirtschaft

Feierliche Preisverleihung des R56+ Award 2021 – 75.000 EUR Preisgeld an fünf Projekte vergeben

Region/Mayen-Koblenz – Bei der Gala zur Verleihung des zweiten R56+ Award kamen im Innovationsforum der CompuGroup Medical neben den Preisträgern und den Partnerunternehmen der Region56+ viele geladene Gäste aus Wirtschaft und Politik zusammen, um den Ideenreichtum, die Innovationskraft und Zukunft unserer Region zu feiern.

„Letztes Jahr konnten wir die Preisverleihung „nur“ digital umsetzen, umso wichtiger war es für uns, dieses Mal den Preisträgern einen würdigen Rahmen zu bieten“ betont Christian Kassner – einer der Geschäftsführer der R56+ – die Relevanz dieses „wirklichen“ Treffens.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Klaus Jürgen „Knacki“ Deuser, der der Region immer noch sehr verbunden ist und der Veranstaltung genau die richtige Balance zwischen Unterhaltung und Seriosität gab.

Raphael Gielgen, Trendscout Future of Work, Life and Learn der Vitra International AG führte mit einer Keynote in das Thema Future Work ein. Am Anfang nickten dabei noch viele der anwesenden Unternehmenschefs, denn die Ausgangslage ist in nahezu allen Unternehmen und Branchen gleich. Die Ideen und zukunftsorientierten Ansätze von dem Arbeiten der Zukunft, die er dann aber im weiteren Verlauf vorstellte, waren pure Inspiration für alle im Publikum.

Im anschließenden festlichen Preisverleihungsakt wurden die fünf Preisträger und ihre Projekte präsentiert, auf die das Preisgeld von 75.000 € verteilt wurde:

Mit einem Konzept zur Betriebliche Kinderbetreuung (Tanja Christ und Simone Gügel) und der Plattform „Jobsformoms.de“ (Anke Hollatz und Hanna Jones) wurden zwei Projekte ausgezeichnet, die beide die Vereinigung von Job und Familie zum Thema haben.

Das Projekt „New Community Rooming“ von Christian Jochemich und der evm wirkt mit einem auf Sharing ausgelegten, innovativen Raumnutzungskonzept vor allem auch im ländlichen Raum und kann moderne Arbeitsmodelle auch außerhalb der Städte ermöglichen.

Mit LIMBO, dem mobilen Serviceroboter von Raphael Memmesheimer rückte die Zusammenarbeit von Mensch und Maschine in den Blick der Jury, die das kooperative Konzept des Roboters als Helfen neben dem Menschen ausgezeichnet hat.

Als eine Kombination aus IoT-Anwendung, Sensorik und künstlicher Intelligenz wurde das Projekt „smartBRICKS“ von Miriam Schuff und Alexandra Färber mit dem R56+ Award ausgezeichnet und zeigte den Gästen die Möglichkeiten von intelligenter Vernetzung zur Optimierung von Raumnutzungen auf.

Das Konzept KO:future wurde als zusätzliches sechstes Projekt ausgezeichnet. Für diese Auszeichnung wurde von der Sparkasse Koblenz im Rahmen des R56+ Awards ein Sonderpreis ausgelobt und somit das Potential des Konzeptes für die gesamte Region gewürdigt. Thomas Hamann und Jan Hagge nahmen den Preis entgegen.

„Das besondere am R56+ Award ist, dass jedes Projekt einen Mentor zur Seite gestellt bekommt“ erläutert Christian Schröder, der zweite Geschäftsführer der R56+. „und diese Mentoren sind ausschließlich die Chefs unserer Gesellschafter und Partner. Mit dieser Power wollen wir sicherstellen, dass die Projekte auch wirklich umgesetzt werden“ führt er weiter aus.