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Großartige Resonanz beim Benefizbasar – „VordAHReifel hilft!“ in Ettringen

Ettringen/Vordereifel – Vergangenes Wochenende stand die Hochsimmerhalle in Ettringen gänzlich unter dem Motto „VordAHReifel hilft!“. An beiden Tagen konnten interessierte Besucher gespendete Gegenstände erwerben, um den Betroffenen der Flutkatastrophe im Juli zu helfen.

Neben Bekleidung und Schuhen aller Art für Damen, Herren und Kinder waren auch diverse Haushaltsartikel, Babyausstattung sowie viele Kinderspielsachen und -bücher erhältlich. Foto: Verbandsgemeinde Vordereifel

Alle Artikel waren Spenden von der Sammelaktion der Verbandsgemeinde Vordereifel in Reudelsterz, wovon viele Güter bereits ins Ahrtal gebracht wurden. „Es ist nahezu bestürzend, wenn man die unzähligen guten und funktionsfähigen Gegenstände sieht, die aus unserem alltäglichen Leben gespendet wurden und dieser Überfluss an Artikeln eigentlich gar nicht wirklich vermisst wird. Ein paar Gegenstände weniger machen da überhaupt nichts aus“, stellte Sophia Spitzley vom Orga-Team berührt fest.

Zudem wurden im Foyer der Hochsimmerhalle noch Kaffee und Kuchen zum Verkauf angeboten. Letztere nahmen zahlreiche Besucher auch gerne mit nach Hause, so dass an beiden Tagen mehr als 50 Kuchen über die Theke gingen.

Der Erlös des Basars kommt den Geschädigten der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe zugute. Wie viele Einnahmen genau erzielt wurden, ermitteln die Organisatoren derzeit noch. Fest steht bereits jetzt, dass es ein gut vierstelliger Betrag sein wird.

Bürgermeister Alfred Schomisch zeigt sich begeistert über den regen Besucherandrang, aber auch vom großen Engagement der Ettringer Vereine: „Vielen Dank für die zahlreichen helfenden Hände bei der Umsetzung dieser tollen Aktion! Ich bin stolz über diese selbstlose Einsatzbereitschaft der Helfer. Aber schlichtweg sprachlos macht mich die Spendenbereitschaft der Besucher.“

Die örtlichen Vereine und die Ortsgemeinde Ettringen unterstützten den von der Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel organisierten Benefizbasar großzügig, sowohl personell als auch mit zahlreichen Kuchenspenden.

Mit von der Partie waren die Feuerwehr Ettringen und der DRK Ortsverein (Getränkeverkauf), die Kfd-Frauen und die Showtanzgruppe Ettringen (Kaffee- und Kuchenverkauf), der JSV 1900/26 e.V. und die Karnevalsgesellschaft (Empfangsdienst) sowie die Hochsimmergarde und weitere freiwillige Helferinnen und Helfer (Basaraufsicht).

„Als mich die Verbandsgemeindeverwaltung Vordereifel anfragte, ob sie die Hochsimmerhalle als Lager- und Austragungsort für den Basar nutzen darf, stand es für mich ganz außer Frage diese tolle Idee in vollen Zügen zu unterstützen,“ äußerte sich der Ortschef Werner Spitzley.

Die jetzt noch übrigen Sachen werden wohltätigen Organisationen überreicht.

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Neues Kurhaus Aachen – Knifflige Statikfragen sind gelöst – Sanierungsarbeiten nehmen wieder richtig Fahrt auf

Aachen – Das Neue Kurhaus ist seit jeher ein Gebäude mit einer spannenden und wechselvollen Geschichte. Unzählige, zum Teil bis heute unbekannte Anekdoten und Ereignisse haben sich hinter den historischen Gemäuern an der Monheimsallee abgespielt. Und auch in den Gemäuern mussten die städtischen Gebäudeexperten gemeinsam mit dem beauftragten Generalplaner in den vergangenen Monaten – in dem Fall unliebsame – Überraschungen hinnehmen. Denn vor allem bei rund 40 Decken im denkmalgeschützten Kurhaus stellten sich komplexe Fragen zur Statik.

Die Stadt Aachen informiert über den Sachstand beim Großbauprojekt. Fragen zur Statik von rund 40 Räumen und Decken haben die Fachleute in den vergangenen Monaten intensiv beschäftigt. Lösungen und Fahrplan stehen nun fest. Foto: Stadt Aachen / Andreas Herrmann

Nach intensiven Untersuchungen und Umplanungen, die weiterhin mit allen Beteiligten intensiv vorangetrieben werden, liegen nun erste Lösungen für das weitere Vorgehen auf dem Tisch. Somit können die Sanierungsarbeiten beim Großprojekt „Revitalisierung des Neuen Kurhauses“ bald wieder richtig Fahrt aufnehmen. Dies verkündeten der städtische Beigeordnete Prof. Dr. Manfred Sicking, der technische Geschäftsführer des städtischen Gebäudemanagements Klaus Schavan und Eurogress-Geschäftsführerin Kristina Wulf am Montag, 13. September, im Rahmen eines Pressetermins vor Ort.

Ein Ort für alle Aachener*innen

Das Eurogress wird als Hauptnutzer mit den Flächen im neuen Kurhaus seine Kapazitäten und Möglichkeiten für Kongresse und Veranstaltungen deutlich steigern können. „Wir freuen uns vor allem darauf, die Tradition des Neuen Kurhauses als einen der beliebten Treffpunkte für Aachenerinnen und Aachener wie auch für Gäste unserer Stadt wiederzubeleben. Hier wurde miteinander gesprochen, gegessen und getrunken. Hier wurden besondere private Momente ebenso wie große gesellschaftliche Ereignisse zelebriert. So soll es auch nach dem Abschluss der Arbeiten wieder werden“, sagte eine zuversichtliche Kristina Wulf mit Blick auf das neue Kapitel in der wechselvollen Geschichte des Neuen Kurhauses.

Auch Manfred Sicking zeigte sich erfreut, dass nun gute Lösungen auf dem Tisch liegen. „Das Neue Kurhaus ist ein ganz besonderes Gebäude der Stadt Aachen. Die Entscheidung, wie es künftig genutzt werden soll, haben sich Verwaltung und Politik nicht leicht gemacht. Wichtig ist es nun, das Ziel im Blick zu behalten. Wir wollen eine neue attraktive Adresse für unsere Stadt und für alle Menschen schaffen.“

40 Räume und Decken unter die Lupe genommen

Stets den Fokus auf das Ziel hatte vom Start weg das städtische Gebäudemanagement. Daher war es dessen technischem Geschäftsführer Klaus Schavan und seinem Kurhaus-Team rund um Projektleiter Gerd Gerards enorm wichtig, eine im wahren Wortsinn tragfähige Lösung für die Anfang 2021 aufgekommenen Statikfragen zu finden. „Das ist uns gelungen“, sagte Schavan zufrieden. Der Prozess dahin war und ist durchaus für alle beteiligten Akteure herausfordernd, gab Schavan zu.

Man habe mit dem beauftragten Generalplaner Höhler + Partner um jede Detailfrage gerungen und sei weiterhin im ständigen und konstruktiven Austausch, um das Großprojekt weiter voranzubringen. Es wurden zusätzliche externe Fachleute hinzugezogen, Untersuchungen und Umplanungen vorgenommen. Das Ergebnis: Mit niedrigschwelligen Eingriffen in das Gebäude kann die Deckenstatik in allen Bereichen dauerhaft hergestellt werden. 40 Räume samt ihrer Decken wurden dafür genauestens unter die Lupe genommen. „Erst nach der grundlegenden Entkernung, als das Oberflächenmaterial von den Decken abgetragen war, konnten wir in einzelnen Rohdecken die Risse feststellen“, erklärte Projektleiter Gerd Gerards. Das Neue Kurhaus wurde vor über 100 Jahren errichtet. Beim Bau sind damals, so schlussfolgern die Fachleute heute, offensichtlich „kreative Lösungen“ angewandt worden. Konkret: Es wurde weniger Stahl eingebaut, als selbst nach damaligen Statikberechnungen hätte verwendet werden müssen.

Für die vorhandenen baulichen und statischen Defizite wurde jede einzelne Decke individuell untersucht, um einen Komplettabriss und Neuaufbau dieser Decken als historischer Bausubstanz zu verhindern. Durch Umplanung von Räumen zur Reduzierung der Auflasten, durch Reduzierung von Techniklasten unterhalb der Decken, sowie bei Bedarf durch nachträgliche Stützkonstruktionen, die denkmalgerecht eingebaut werden müssen, wurden Lösungen entwickelt. Auf diesem Wege konnten circa 750 Quadratmeter historisch wertvolle Deckenflächen und circa 350 Quadratmeter untergeordneter Deckenflächen vor dem Abriss gerettet und erhebliche Kosten und weitere Zeitverzögerungen verhindert werden.

Projektleiter Gerards. „Bei all diesen Maßnahmen standen die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften, die Bedarfe der künftigen Nutzer, der Erhalt denkmalwerter Substanz sowie die Entwicklung möglichst wirtschaftlicher Lösungen im Vordergrund.“

Trotz statischer Probleme Fortschritte in der Sanierung

Verwaltung und Planer setzen alles daran, dass die Revitalisierung des Gebäudes bis Ende 2024 abgeschlossen werden kann. Höchste Priorität hatte und hat bei allen Planungen, sowohl die Qualität der Revitalisierung des Neuen Kurhauses als auch den Kostenrahmen zu sichern. Das Gebäudemanagement der Stadt geht aktuell davon aus, dass die Kostenberechnung von rund 50 Millionen Euro zu halten ist.

Neben den zu lösenden statischen Herausforderungen hat sich in den vergangenen Monaten hinter den Mauern des Neuen Kurhauses dennoch viel getan: Zu Beginn standen umfangreiche Schadstoffsanierung und Entkernungsarbeiten an. Parallel wurden aufwendige denkmalpflegerische Arbeiten vorgenommen. Zudem wurden Rohbauarbeiten im hinteren Gebäudebereich begonnen. Unter archäologischer Begleitung werden derzeit Aushubarbeiten für den künftig benötigten Sprinklertank sowie eine Erweiterung des Untergeschosses durchgeführt.

Die weiteren Beauftragungen unterschiedlichster Gewerke laufen nun mit Hochdruck an. „Wir sind zuversichtlich, dass es im Neuen Kurhaus bald schon wieder vor Bauarbeitern wimmelt und wir mit großen Schritten vorankommen“, sagte Klaus Schavan.

Clubnutzung im Untergerschoss

Neben der Schwerpunkt-Nutzung durch das Eurogress im kompletten Erdgeschoss und in größeren Teil des ersten Geschosses ist darin auch die Vermietung an externe Gewerbetreibende auf der ersten Etage vorgesehen. Im Untergeschoss – im einstigen Spielautomaten-Bereich des Casinos – wird auf rund 270 Quadratmetern der Musikbunker-Verein mit einem Kulturprogramm das Neue Kurhaus zusätzlich beleben. Die Aachener Politik hatte dem Musikbunker im Frühsommer 2021 den Zuschlag als künftigen Pächter gegeben.

Ein Gebäude mit einer mehr als 100-jährigen Geschichte

Das Neue Kurhaus in Aachen liegt seit über 100 Jahren sehr malerisch im Kurpark der Stadt Aachen und beherrscht die Szenerie gemeinsam mit dem angrenzenden Hotel Quellenhof sowie dem Eurogress. Im Jahr 1916 eröffneten Kurhaus befanden sich zwei Konzertsäle, Lesesäle, Raucherzimmer, Gesellschafts- und Spielräume sowie zwei so genannte Frauensäle. Zu den gastronomischen Einrichtungen gehörten ein Speisesaal sowie ein Weinsalon und mehrere Kaffeeräume.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude schwer beschädigt. Nach der Wiederherstellung erfolgte am 5. Februar 1953 die Wiedereröffnung mit einer Karnevalssitzung. Das Haus war seitdem Veranstaltungsort für Konzerte und Karnevalsevents, unter anderem auch für die Veranstaltung „Orden wider den tierischen Ernst“, bis 1976 die neugegründete Spielbank Aachen einzog. Seit Auszug der Spielbank im Jahr 2015 steht das Gebäude leer.

Mit der Sanierung des Neuen Kurhauses verfolgt die Stadt Aachen das Ziel, in Anlehnung an das ursprüngliche Konzept wieder eine attraktive Veranstaltungsstätte für die Bürger*nnen dieser Stadt zu schaffen, den Gemeinschaftssinn zu stärken und Gemeinschaft auch leben zu können. Insofern soll die Tradition des Neuen Kurhauses wiederaufleben. Es soll zukünftig wieder für Veranstaltungen aller Art nutzbar sein.

Weitere Infos zum Neuen Kurhaus: www.aachen.de/neueskurhaus.

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Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ im Kreis Düren – Jury bereist seit gestern die Dörfer

Düren – Wie kann das eigene Dorf zukunftsfähig bleiben? Welche kreativen Ideen und Konzepte gibt es, um den ländlichen Raum unter anderem im sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Bereich gut aufzustellen? Diese Fragen stellen sich rund 25 Dörfer im Kreis Düren, die sich für den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ angemeldet haben. Eine Fachjury ist seit dem 13. September unterwegs, um die teilnehmenden Dörfer zu besuchen und die Ideen und Konzepte der Bewohner genauer unter die Lupe zu nehmen.

„Im Kreis Düren gibt es ein enormes Zukunftspotenzial. Besonders der Strukturwandel fordert es, gute Ansätze und Lösungen zu finden. Ich freue mich, dass die Dörfer sich engagiert dafür einsetzen, auch in der Zukunft gut aufgestellt zu sein“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Zwei Wochen lang wird die Fachjury von Dorf zu Dorf reisen. Jedes Dorf stellt ihren Ort mit seinen Stärken und Schwächen vor und zeigt die Entwicklungspotenziale auf. Bewertet wird nach festgelegten Kriterien, die unter anderem die Konzeptentwicklung und die Verbesserung der Infrastruktur in den Fokus stellen, aber auch Ideen zur Verbesserung des sozialen und kulturellen Lebens. Neu in diesem Jahr ist das Kriterium des Gesamteindrucks, bei dem die Fortschritte für die Entwicklung des Dorfes und das Engagement der Dorfgemeinschaft eine wichtige Rolle spielen. Die sechs Personen starke Jury besteht aus Peter Wackers (Amtsleiter Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Stolberg), Monika Dahmen (Landfrauen Düren-Jülich), Günther Hieke (Förster a.D.), Axel Buch (Bürgermeister a.D.), Steffen Krüger (Stabsstelle Strukturwandel, Planung und Entwicklung, Gemeinde Inden ) sowie Josef Kranz (Bürgermeister a.D.). Die Organisation des Wettbewerbes im Kreis Düren übernehmen Anne Schüssler und Anna Hecker vom Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung des Kreises Düren.

Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ wird auf Kreis-, Landes- und Bundesebene ausgetragen. Der Wettbewerb im Kreis Düren ist auch ein Vorentscheid für den Landeswettbewerb, denn zwei Dörfer können sich für den Landeswettbewerb qualifizieren. Dieser wird nach den Sommerferien in NRW 2022 stattfinden.

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Für die Mechernich-Stiftung kamen 2.500 Euro zusammen

Mechernich-Lessenich – Lobenswertes Lessenich! „Wir hatten spontan zum Reibekuchenessen am Dorfgemeinschaftsraum eingeladen“, berichtete Lessenichs Ortsbürgermeister Marco Kaudel. Gefeiert wurde ein kleines Fest fröhlicher Momente, aber gleichzeitig auch der Hochwasseropfer in Mechernich gedacht und für sie gesammelt. 2.500 Euro überreichten die Organisatoren jüngst an Ralf Claßen, den Vorsitzenden der Mechernich-Stiftung, zu treuen Händen.

Rund 165 Lessenicher kamen zum Reibekuchenessen. Foto: Marco Kaudel/pp/Agentur ProfiPress

Der Einladung zum Zusammensein waren mehr als 165 Lessenicher gefolgt. „Alle haben fleißig Reibekuchen gegessen und darüber hinaus zusätzlich gespendet. Der Karnevalsverein die Kühlbachjecken und die Dorfgemeinschaft Lessenich haben Beiträge aus den Vereinskassen dazugegeben, so dass wir nun auf das stolze Ergebnis von 2.500 Euro kommen“, so Kaudel. Auch die Junggesellen unterstützten die Veranstaltung tatkräftig.

„Hoffnung für die Zukunft“

„Ein ganz großes Dankeschön an die Lessenicher für Ihre Hilfsbereitschaft und Solidarität. Das ist sehr schön, in diesen Zeiten mitzuerleben und gibt uns allen Hoffnung für die Zukunft, das gemeinsam schaffen zu können“, sagte Ralf Claßen zu den Organisatoren gewandt bei der Spendenübergabe im Rathaussaal: „Ich finde es ganz toll, was Lessenich da auf die Beine gestellt hat. Absolut lobenswert.“

„Die vergangenen Wochen werden uns wohl immer in Erinnerung bleiben, vielen stecken sie noch immer in den ‚Knochen‘, da das Hochwasser auch vor Lessenich nicht Halt gemacht hat“, sagte Marco Kaudel. Mit dem Fest habe man auch wieder etwas Normalität und Heiterkeit in den Alltag der Menschen bringen wollen. Für die Gäste spielte der Lessenicher Musikverein.

Das Reibekuchenessen war zuvor vom Ortsbürgermeister mit einer kleinen Ansprache eröffnet worden. Er dankte allen Helfern, die aus dem Ort und für den Ort im Einsatz waren oder sogar immer noch sind. Auch eine Schweigeminute für die Opfer der Flutkatastrophe wurde eingelegt. Eines der Opfer in Bad Münstereifel, eine junge Frau, komme gebürtig aus Lessenich und war stark im Dorf verbunden.

Der Erlös sei ganz bewusst in die Hände der Mechernich-Stiftung gelegt worden, betonte Kaudel bei der Scheckübergabe: „Das möchte sich von uns keiner auferlegen, zu entscheiden, wer bekommt 100, wer 500 Euro.“ Die Mechernich-Stiftung verteilt die Gelder an Betroffene im Stadtgebiet nach einer Bewertungsmatrix, die vorrangig soziale Faktoren, Einkünfte, Kinder, Familienstand und auch „versichert oder nicht versichert“ berücksichtigt.

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Westenergie plant zweiten Teilausbau in Mendig für schnelles Internet

Mendig – Vorvermarktung für Glasfaserhausanschlüsse in Mendig startet im Oktober. Anwohner erhalten Angebot für kostenlosen Hausanschluss ab dem 1. Oktober 2021. Nachdem Westenergie bereits mit den Bauarbeiten für einen Glasfaserausbau in Teilbereichen von Mendig begonnen hat, plant das Energieunternehmen nun den zweiten Teilausbau der Stadt.

Hierzu startet Westenergie am 1. Oktober 2021 die Vorvermarktung für Anwohner der Straßenzüge Goethestraße, Jahnstraße (zum Teil), Auf Stürmerisch, Im Weingarten, Lessingstraße, Sankt-Barbara-Straße (zum Teil), Schillerstraße, Staffelsweg und Uhlandstraße. Bei Erreichen einer Vorvermarktungsquote von 40 Prozent wird der Netzbetreiber im Ausbaugebiet das Glasfasernetz in FTTH-Bauweise (FTTH = Fiber to the Home) erweitern.

„Mit diesem Ausbau sind die Anwohner zukunftssicher aufgestellt, denn die Glasfaserkabel werden direkt bis in die Gebäude verlegt. Jedes Haus im Ausbaubereich erhält seinen eigenen Glasfaseranschluss. Übertragungsraten von 1.000 Megabit stellen dann kein Problem mehr dar, für Gewerbe und Industrie sind spezielle Übertragungsraten im Gigabitbereich möglich“, erläutert Fabian Vocktmann, Regionalmanager bei Westenergie.

Vom 1. Oktober bis einschließlich 30. November 2021 wird der Westenergie Vertriebspartner „2locate“, unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln, auf die entsprechenden Haushalte zukommen, um mit Ihnen bei Interesse über Ihr persönliches Angebot zu sprechen.

„Ich freue mich, dass wir durch den weiteren Glasfaserausbau der Westenergie eine schnelle Internetverbindung für noch mehr Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Mendig anbieten können“, sagt Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel, der sich für den Glasfaserausbau stark macht. „Wenn wir als infrastrukturell gut aufgestellte Stadt nachhaltig wachsen und weiter attraktiv bleiben wollen, ist eine leistungsstarke digitale Infrastruktur unabdingbar. Insbesondere die Corona-Pandemie hat uns allen eindrücklich gezeigt, wie wichtig es ist, Zuhause einen schnellen und stabilen Zugang zum Internet zu haben – sei es für Homeschooling, Homeoffice oder auch andere gesellschaftliche Bereiche.“

Alle Anwohner im Ausbaugebiet, die einen E.ON-Highspeed Telefonie-/ Internetdienst im Rahmen der Vorvermarktung abschließen, erhalten den Glasfaseranschluss kostenlos. Dieses Angebot wird bis zum  30. November 2021 aufrecht erhalten. Auskünfte über die Angebote erhalten Sie bereits jetzt telefonisch beim Westenergie Vertriebspartner „2locate“ unter der Rufnummer 02632 93-2094. Weitere Informationen zu den Produkten finden Interessierte unter www.eon-highspeed.com

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Erdgas-Versorgung im Ahrtal bereits im November wieder möglich

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die evm-Gruppe konnte die Arbeiten im Flutgebiet erheblich beschleunigen. Gute Nachrichten für die Menschen in Bad Neuenahr-Ahrweiler: Die Erdgasversorgung im Ahrtal kann nach der Hochwasserkatastrophe voraussichtlich deutlicher schneller wieder komplett hergestellt werden als bisher prognostiziert. Das teilte der Vorstandsvorsitzende der Energieversorgung Mittelrhein (evm), Josef Rönz, den beiden Staatssekretären Nicole Steingaß und Dr. Erwin Manz bei einem Treffen in Bad Neuenahr-Ahrweiler mit. „Es ist uns gelungen, den bisherigen Zeitplan deutlich zu beschleunigen.

Der Bau der provisorischen Hochdruckleitung entlang der Weinberge macht große Fortschritte. Foto: evm

Dazu haben im Wesentlichen der Einsatz noch schnellerer technischer Möglichkeiten, aber auch unsere erfolgreiche Akquirierung von benötigten Spezialunternehmen und Fachkräften beigetragen“, erklärt Josef Rönz. Vor allem die angesichts des Schadensausmaßes schon früh gefällte Entscheidung, zwischen Heppingen und der Ringener Straße eine provisorische Hochdruckleitung entlang der Weinberge zu bauen, sei der Schlüssel zum Erfolg. Für die Stadtteile nördlich der Ahr bedeutet dies, dass sie nach aktuellem Stand im November wieder mit Erdgas versorgt werden können. Bisher mussten sie von einem Zeitraum zwischen Dezember und März ausgehen. Die Gebiete südlich der Ahr werden bereits im Oktober wieder mit Erdgas beliefert – und damit vor der Frostperiode.

Von der frühzeitigen Fertigstellung der Hochdruckleitung profitieren auch alle Gasabnehmer in der Grafschaft. Für alle Privatkunden ist die Versorgung damit im Lauf des Oktobers wieder ohne Einschränkungen gewährleistet. Auch die Industriekunden in diesem Gebiet können dann wieder beliefert werden.

Der evm-Tochter Energienetze Mittelrhein (enm) ist es gelungen, die Planung und den Bau der Hochdruckleitung so zu beschleunigen, dass sie bereits im Lauf des Oktobers fertiggestellt sein wird, wenn nichts Unvorhergesehenes dazwischenkommt und alles plangemäß umgesetzt werden kann. „Für ein solches Projekt werden unter normalen Umständen rund zwei Jahre veranschlagt“, stellt enm-Geschäftsführer Dr. Andreas Hoffknecht klar. „Das erledigen wir jetzt in gerade einmal zwölf Wochen.“ Zu diesem Tempo tragen viele Faktoren bei: Nicht nur die evm-Gruppe setzt sämtliche verfügbaren Kräfte ein, auch die beauftragten Spezialunternehmen haben Mitarbeiter von anderen Baustellen abgezogen und haben im Ahrtal das Maximum an Kräften im Einsatz, das zum jeweiligen Zeitpunkt sinnvoll ist. Außerdem ist es der evm-Gruppe gelungen, dass mehrere Energieversorger aus ganz Deutschland Fachkräfte ins Ahrtal entsendet haben, die bei der Mammutaufgabe im Flutgebiet wirkungsvoll unterstützen.

Die Landesbeauftragte für den Wiederaufbau, Staatssekretärin Nicole Steingaß, dankte den Vertretern der evm-Gruppe bei einem Ortstermin für ihren Einsatz im Sinne der Flutopfer. „Die Verantwortlichen arbeiten mit viel Engagement daran, dass die Bürgerinnen und Bürger so schnell wie möglich wieder mit Erdgas versorgt werden können. Die aktuellen Prognosen machen Hoffnung mit Blick auf die anstehende Heizperiode“, sagte Steingaß. Es sei zudem wichtig, dass die Hausbesitzer zusammen mit Installateuren die Wartung ihrer Geräte im Haus in Angriff nehmen. Um über den Winter zu kommen, arbeiten verschiedene Akteure – unter ihnen auch Fachstellen des Landes – auch an Übergangslösungen. Die evm-Gruppe empfiehlt zudem den Einsatz von Flüssiggas.

Die beiden Staatssekretäre und weitere Landesvertreter überzeugten sich zudem vor Ort vom Fortgang der Arbeiten am Erdgasnetz. Gemeinsam mit Vertretern der evm-Gruppe besuchten sie einige Baustellen im Ahrtal. Dabei wurde deutlich, wie komplex die Schritte zur Wiederherstellung des Netzes sind. „Mit dem Bau einer neuen Hochdruckleitung sowie der Instandsetzung zerstörter Leitungsteile ist es nicht getan“, berichtete Hoffknecht. Genauso wichtig sind demnach die teils aufwändige Reinigung der örtlichen Gasleitungen, die Errichtung neuer Gasdruckregelstationen, der Ersatz beschädigter Gaszähler sowie die Schaffung neuer Ahr-Querungen. Darüber hinaus muss jeder einzelne Netzanschluss an jedem einzelnen Gebäude überprüft und gegebenenfalls gereinigt werden. „Bevor wir überhaupt wieder Gas auf einzelne Abschnitte unseres Leitungsnetzes geben können, müssen wir jeden Anschluss überprüft haben. Daher sind wir hier auch auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen“, so Andreas Hoffknecht. Die entsprechenden Hausbesuche laufen bereits seit mehreren Wochen.

Neben der parallelen Erledigung zahlreicher Teilprojekte zur Versorgung des nördlichen Teils der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler durch die enm und ihre Partner ist die Mitwirkung der Hauseigentümer wichtig:  „Es ist notwendig, dass die Eigentümer bereits jetzt die Wiederinbetriebnahme ihrer Heizungsanlagen mit einem Fachbetrieb vorbereiten – auch wenn die Heizung auf den ersten Blick in Ordnung ist“, betont Vorstandsvorsitzender Josef Rönz. Nur wenn der Installateur alles vorbereitet hat, kann die Heizung im Oktober und November auch tatsächlich wieder in Betrieb genommen werden. Alle beteiligten Partner prüfen zurzeit Maßnahmen, um diese Herausforderung zu meistern und vor allem die örtlichen Fachbetriebe bei dieser wichtigen Aufgabe zu unterstützen.

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12,3 Milliarden Euro stehen bereit – Anträge können ab Freitag, 17. September 2021 gestellt werden

Region/Düsseldorf – Die Wiederaufbauhilfe für Betroffene der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 in Nordrhein-Westfalen startet. Förderrichtlinie für den Wiederaufbau veröffentlicht. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen teilt mit: Nur wenige Tage nach den Beschlüssen von Bundestag (7. September 2021) und Bundesrat (10. September 2021) für ein Aufbauhilfegesetz 2021 für die betroffenen Regionen der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 in Höhe von 30 Milliarden Euro können Betroffene in Nordrhein-Westfalen Förderanträge für den Wiederaufbau stellen. Für den Wiederaufbau stehen in Nordrhein-Westfalen Mittel in Höhe von rund 12,3 Milliarden Euro aus dem Aufbaufonds 2021 bereit.

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat am 13. September 2021 die dazugehörende Förderrichtlinie „Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen“ veröffentlicht.

Ab Freitag, 17. September 2021, können Anträge für Aufbauhilfen für Privathaushalte und Unternehmen der Wohnungswirtschaft, für Unternehmen, für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft, für Fischerei und Aquakultur und für den Wiederaufbau der Infrastrukturen in den Kommunen eingereicht werden. Informationen und den Link zu den Onlineanträgen finden Sie zeitnah unter www.land.nrw/wiederaufbauhilfe

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung: „Zig tausend Menschen und Unternehmen sowie die Städte und Gemeinden selbst sind massiv von der Starkregen- und Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 betroffen. In der Not stehen Bund, Länder und Kommunen zusammen: Alle Länder beteiligen sich an dem Aufbaufonds 2021, so dass gegenüber den Geschädigten finanzielle Leistungen aus Gründen der staatlichen Fürsorge zum Ausgleich oder zur Milderung von Schäden und Nachteilen gewährt werden können. Der Wiederaufbauwille in den betroffenen Regionen kann durch den Aufbaufonds 2021 umfassend unterstützt werden. Mein ausdrücklicher Dank gilt in diesem Zusammenhang auch noch einmal den überörtlichen Einsatzkräften von Bundeswehr und Technischem Hilfswerk, und unseren zahlreichen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften aus den Feuerwehren im gesamten Land, den anerkannten Hilfsorganisationen und dem vielfältigen privaten Einsatz, der den Wiederaufbau erst ermöglicht. Diese Solidarität ist unbezahlbar. Kommunen, Land und Bund packen an und bauen mit den Bürgerinnen und Bürgern wieder auf. Für Privathaushalte und Unternehmen der Wohnungswirtschaft kommt eine Förderung in Höhe von bis zu 80 Prozent in Betracht.“

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Durch die Hochwasserkatastrophe haben viele Unternehmen, Handwerksbetriebe, Freiberufler und Selbständige eine starke Beeinträchtigung ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit bis hin zur vollständigen Zerstörung ihrer Betriebsstätten erlitten. Nach den Soforthilfen und den Finanzierungshilfen starten wir nun mit den Aufbauhilfen: Sachschäden und auch Einkommenseinbußen werden regelmäßig mit bis zu 80 Prozent, in Härtefällen bis zu 100 Prozent kompensiert. Das digitale Antragsverfahren mit einer vorgeschalteten Beratung durch die Kammern ermöglicht eine zügige Bewilligung und Auszahlung der Mittel. So gibt die Landesregierung tausenden von Unternehmerinnen und Unternehmern Planungssicherheit und eröffnet den Betrieben mit ihren zehntausenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Perspektive für die Zukunft.“

Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser: „Das Leid in den betroffenen Regionen ist nach wie vor groß. Nach der Soforthilfe, die erste Nöte hat abfedern können, können wir Hochwasseropfern jetzt mit der Wiederaufbauhilfe zusätzliche Hilfe zukommen lassen. Diese Solidarität von Bund und Ländern ist enorm.“ Das Hochwasser hat auch zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe in Nordrhein-Westfalen hart getroffen, auch die Forstwirtschaft und Fischerei. Betriebsgebäude, Geräten oder Maschinen wurden zerstört. Die Infrastruktur, Wege und Brücken wurden weggeschwemmt. Felder und Wälder waren überschwemmt, Dämme an Fischteichen sind gebrochen. Diese Schäden können jetzt ersetzt werden, in der Regel werden mindestens 80 Prozent der Schadensumme übernommen, teils bis zu 100 Prozent. „Wir streben an, dass bereits Ende dieser Woche, mit Inkrafttreten der Förderrichtlinie, Anträge eingereicht werden können. Die Antragsverfahren werden möglichst unbürokratisch laufen, ebenso die Prüfung und Auszahlung“, betonte Heinen-Esser. Beim Wiederaufbau sei es erforderlich, den präventiven Hochwasserschutz mitzudenken, in Teilen neu zu definieren. „Parallel zum Wiederaufbau müssen wir in der Aufarbeitung der Katastrophe die richtigen Schlüsse ziehen, um derartiges Leid künftig zu verhindern oder zumindest bestmöglich abzumildern.“

Servicetelefon „Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen“

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat zusätzlich das Servicetelefon „Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen“ für geschädigte Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen eingerichtet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hotline beantworten ab dem 14. September 2021 grundsätzliche Fragen zum Verfahren bei der Beantragung von Hilfen für den Wiederaufbau. Das Servicetelefon „Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen“ ist montags bis freitags in der Zeit von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr und samstags und sonntags in der Zeit von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr unter der Nummer 0211 / 4684-4994 erreichbar.

Aufbauhilfen für Privathaushalte und Unternehmen der Wohnungswirtschaft

  • Die Förderung erfolgt als Billigkeitsleistung in Höhe von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten. Für denkmalpflegerischen Mehraufwand beträgt die Billigkeitsleistung bis zu 100 Prozent. Bei Mietausfällen bzw. der Verringerung von Mieteinahmen, die unmittelbar durch das Schadensereignis eingetreten sind, können Einkommenseinbußen geltend gemacht werden.
  • Für Schäden am eigenen Hausrat wird in der Regel eine Pauschale gewährt, die sich an den im Haushalt zum Schadensereignis gemeldeten Personen bemisst. Einem Ein-Personen-Haushalt stehen 13.000 Euro zu, Mehrpersonenhalte erhalten eine gestaffelt höhere Pauschale (13.000 Euro für die erste Person, für Ehegatten oder Lebenspartner 8.500 Euro, für jede weitere dort gemeldete Person 3.500 Euro).
  • Förderfähig sind bis zur Höhe des entstandenen Schadens u.a.:
  1. die Kosten
  • zur Beseitigung von Schäden an Wohngebäuden, an sonstigen baulichen Anlagen, die für die Funktionsfähigkeit der privaten Wohngebäude einschließlich Garagen und Stellplätze erforderlich sind,
  • zur Beseitigung von Schäden an Bachuferbefestigungen
  • sowie Maßnahmen zur Neuerrichtung oder zum Erwerb von gleichartigen Wohngebäuden als Ersatz für durch das Schadenereignis zerstörte oder das nachweislich nicht mehr nutzbare Wohngebäude – einschließlich der baulichen Sicherung – unter bestimmten Voraussetzungen auch an anderer Stelle (Ersatzvorhaben) sowie an untergeordneten Gewerberäumen in Gebäuden mit überwiegendem Wohnzweck,
  1. die Kosten für anerkannte Maßnahmen des Denkmalschutzes,
  2. die Kosten für die Erstellung bestimmter Gutachten und für Planungsunterlagen,
  3. die Kosten von Abriss- und Aufräumarbeiten, soweit sie im unmittelbaren Zusammenhang stehen,
  4. in begründeten Fällen auch Kosten für Modernisierungsmaßnahmen, soweit hierfür eine Rechtspflicht besteht oder sie unter den Voraussetzungen von § 3 Absatz 2 AufbhV 2021 zwingend erforderlich sind.
  • Anträge von Privathaushalten und Unternehmen der Wohnungswirtschaft können ab dem 17. September 2021 und bis zum 30. Juni 2023 über ein Online-Förderportal gestellt werden.
  • Das Online-Förderportal wird mit dem 17. September 2021 für die Eingabe von Online-Anträgen freigeschaltet. Den Link zum Online-Förderportal finden Sie ab diesem Zeitpunkt auf den Seiten des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.
  • Weitere Informationen und Leitfäden zur Antragstellung finden Sie unter: https://www.mhkbg.nrw/gemeinsam-anpacken-wiederaufbauen

Aufbauhilfen für Unternehmen

  • Den zügigen Wiederaufbau unterstützt die Landesregierung mit einem Bündel an Maßnahmen: Im ersten Schritt stellte das Land Soforthilfen in Höhe von 33 Millionen Euro für 6.600 Betriebsstätten bereit. Um Engpässe zu überbrücken und die Zahlungsfähigkeit zu sichern, bietet die NRW.BANK Unternehmenskredite ab 0,01 Prozent an. Für kleine und mittlere Unternehmen gibt es Darlehen von bis zu 100.000 Euro mit einem zwanzigprozentigen Tilgungsverzicht.
  • Am 17. September 2021 starten die Aufbauhilfen: Unternehmen können bei Sachschäden Mittel für Reparaturkosten oder den wirtschaftlichen Wert geltend machen. Außerdem werden Einkommenseinbußen bis Januar 2022 kompensiert. Voraussetzung ist eine Begutachtung der entstandenen Schäden. Das Verfahren ist dreistufig:
    • Beauftragung eines anerkannten Gutachters zur Schadensermittlung, soweit noch nicht vorliegend
    • Unternehmen gehen zunächst auf die Kammern zu. Dort werden sie zur Antragstellung beraten und erhalten eine erste kursorische Prüfung der Anträge.
    • Im Anschluss reichen sie den Antrag online bei der NRW.BANK ein. Diese bewilligt die Mittel und zahlt sie aus.
  • Die Unternehmerinnen und Unternehmen können bereits vor Beantragung der Gelder mit den Aufbauarbeiten beginnen.

Aufbauhilfen für die Land- und Forstwirtshaft und ähnliche Betriebe, für Fischerei und Aquakultur

Landwirtschaft:

  • Die Hochwasserhilfen umfassen Betriebsgebäude, landwirtschaftliche Maschinen und Geräte sowie Einrichtungen und Tierbestände.
  • Hilfen betragen bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten, in Härtefällen bis zu 100 Prozent.
  • Anträge zur Förderung können ab 17. September 2021 über den Direktor der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen als Landesbeauftragten gestellt werden.
  • Betroffene Betriebe haben die Möglichkeit, sich vorab bei den Kreisstellen der Landwirtschaftskammer registrieren zu lassen. Sobald die Antragsformulare vorliegen, werden diese im Internet zur Verfügung gestellt und zusätzlich an die registrierten Betriebe versandt.

Forstwirtschaft:

  • Die Förderung beträgt in der Regel 80 Prozent der Kosten, in besonderen Härtefällen sind bis 100 Prozent möglich.
  • Eine Unterstützung über die Förderrichtlinie Wiederaufbau können Waldbesitzende erhalten, bei denen über 20 Prozent der forstwirtschaftlich genutzten Fläche betroffen sind. Sind weniger als 20 Prozent der Betriebsfläche betroffen, ist eine Förderung über die bestehende Extremwetterfolgen-Richtlinie möglich.
  • Anträge zur Förderung können ab 17. September 2021 beim Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen gestellt werden.

Land- und forstwirtschaftliche Wege:

  • Um nach den Unwettern kurzfristige Maßnahmen zur Sicherung der Zugänglichkeit und Instandsetzung der Infrastruktur zu unterstützen, hat das Land über den Landesbetrieb Wald und Holz 2,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
  • Förderanträge sind in der Regel von den betroffenen Gemeinden und Städten an die zuständige Bezirksregierung zu stellen. Anträge können ab 17. September 2021 bis zum 30. Juni 2023 über das Online-Förderportal gestellt werden.

Aquakultur/Fischerei:

  • Zu den Schadensmeldungen gehören unter anderem gebrochene Dämme an Fischteichen, Verlust an Fischen oder Schäden an Betriebseinrichtungen.
  • Der Fördersatz der Wiederaufbau-Hilfe liegt bei 80 Prozent, bei besonderen Härtefällen bis zu 100 Prozent.
  • Anträge können ab dem 17. September 2021 an die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen gerichtet werden.

Abfallentsorgung:

  • Das Hochwasser hat in den Überflutungsgebieten zu einem stark erhöhten Abfallaufkommen geführt. Allein die zusätzliche Menge Sperrmüll lag nach Schätzungen der betroffenen Kommunen bei weit über 200.000 Tonnen. Das Umweltministerium hat am 22. Juli 2021 die Koordinierungsstelle Abfallentsorgung eingerichtet. Diese unterstützt die Kommunen bei der Organisation der Entsorgung der durch das Hochwasser angefallenen Abfälle.
  • Über den Wiederaufbau-Fonds wird das Land Kommunen sowie Private und Unternehmen bei der Entsorgung von Abfällen finanziell unterstützen.
  • Förderanträge können ab 17. September 2021 bis zum 30. Juni 2023 über das Online-Förderportal gestellt werden.

Abwasser:

  • Kommunen, Wasserverbände und Industriebetriebe mit eigenen Abwasseranlagen erhalten auf Antrag eine Förderung in Höhe von bis zu 100 Prozent der Kosten zur Beseitigung hochwasserbedingter Schäden sowie zum Wiederaufbau von Abwasseranlagen.
  • Förderanträge können ab 17. September 2021 bis zum 30. Juni 2023 über das Online-Förderportal gestellt werden.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.land.nrw/wiederaufbauhilfe

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Top-Events Tourismus

Krewelshof Eifel veranstaltet sportlich-spaßige Regatta auf dem hauseigenen See am Sonntag, 19. September

Mechernich-Obergartzem – Bekannt wurde der Ruder-Spaß durch eine Wette in Thomas Gottschalks TV-Sendung „Wetten, dass..?“ im Jahr 2007. Um die Wette paddeln im Riesenkürbis. Den Siegern winken Preisgelder bis 300 Euro – Teilnehmen kann jedermann/jederfrau ab 16 Jahren – Auch Gruppen, Mannschaften und Vereine – Balance-Akt im ausgehöhlten XXL-Gemüse.

In riesigen ausgehöhlten Kürbissen paddeln die Teilnehmer der Kürbis-Regatta auf dem Krewelshof am Sonntag, 19. September um die Wette. Teilnehmen kann jedermann/jederfrau ab 14 Jahren. Anmeldungen nimmt der Krewelshof unter Telefon (02256/71 56) oder E-Mail (info@krewelshof.de) entgegen. Foto: Krewelshof/pp/Agentur ProfiPress

Auf dem Krewelshof Eifel wird wieder im XXL-Gemüse um die Wette gepaddelt: Am Sonntag, 19. September, Einlass ab 11 Uhr. Bekannt wurde der Ruder-Spaß durch eine Wette in Thomas Gottschalks TV-Sendung „Wetten, dass..?“ im Jahr 2007.

„Für Teilnehmer und Zuschauer ist es immer ein sportlich-spaßiges Event“, freut sich Danielle Bieger vom Krewelshof: „Ab 11 Uhr beginnt auch das Aufschneiden der Riesenkürbisse mit Messer und Motorsäge. Allein das ist schon ein Spektakel.“

Die Ruderstrecke erscheint mit ihren 35 Metern auf den ersten Blick durchaus machbar. Aber die ausgehöhlten Kürbisse wackeln kräftig – selbst auf stiller See – und erfordern von den wagemutigen Kanuten auch Gefühl für die Balance. Den Siegern winken Preisgelder von jeweils bis zu 300 Euro. „Auch manche Vereinskasse kann hiermit gefüllt werden“, so Danielle Bieger: „Zum Beispiel auch für Junggesellenvereine ein Mega-Spaß.“

Wer sich der Ruderherausforderung stellen möchte, braucht geeignete Kleidung für den Fall des Kenterns. Die Kanuten müssen schwimmen können und mindestens 16 Jahre alt sein. Zur Sicherheit sind DLRG-Rettungsschwimmer anwesend.

Kürbisboote & Paddel

Geeignete Kürbisboote werden vom Krewelshof zur Verfügung gestellt, gleiches gilt für die Paddel. Eigene Gewächse dürfen aber auch mitgebracht werden. Der Kürbis-Gigant aus dem Garten sollte allerdings mindestens 250 Kilogramm auf die Waage bringen können. Gefahren wird Mann gegen Mann und Frau gegen Frau. Nach den Vorentscheidungen treten die vier Besten im (Halb-)Finale gegeneinander ein.

Die Gäste erwartet neben dem Rudervergnügen rundherum auf dem Gelände auch eine große Kürbisausstellung „Manege frei für den Kürbis-Zirkus“. Mehr als 100.000 Kürbisse wurden auf dem Krewelshof dafür aufwändig verarbeitet und kunstvoll als Zirkusfiguren in Szene gesetzt. Passend zum Thema werden zudem Kürbis-Schnitz-Workshops sowie Kürbissuppe und Kürbiskuchen angeboten.

Anmeldungen für die Kürbisregatta nimmt der Krewelshof telefonisch unter (02256) 7156 entgegen oder per E-Mail info@krewelshof.de.

Programm:

  1. 11 Uhr Einlass, Moderator vor Ort und Aufschneiden der
    Riesenkürbisse
  2. 12 Uhr Startschuss Herren, anschließend Damen,
    ca. 15 Uhr Siegerehrung mit Pokalen, Fotos und Preisgeldern.

Anschrift:

Krewelshof Eifel, B266/Enzener Straße, 53894 Mechernich-Obergartzem

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Erstes digitales „Festival der Vielfalt“ in Aachen

Aachen – Der „Tag der Integration“ hat zum ersten Mal in Form eines digitalen „Festivals der Vielfalt“ stattgefunden. Im Mittelpunkt stand die „Teilhabe“ in allen Lebensbereichen. Poetry Slam, Musik und Diskussionen bildeten ein umfangreiches Rahmenprogramm.

Preisverleihung des Poetry Slam Wettbewerb: Die Moteratoren Lukas Knoben (links) und Abdul Chahin (rechts) gratulieren den Zweit- und Drittplatzierten Wolfgang Hellebrandt und Marcel von Laufenberg (2. und 3. v. l.). Foto: © Jeanette Tinn

„Vielfalt lebt aus der Teilhabe und aus der Teilgabe“, so hat Oberbürgermeisterin Sybille Keupen die zahlreichen Zuschauer*innen am Donnerstag, 9. September,  auf YouTube beim ersten digitalen „Festival der Vielfalt“ begrüßt. Holger Brantin vom Katholikenrat der Stadt Aachen ergänzte: „Ich lade Sie herzlich ein, teilzuhaben an dieser Veranstaltung. Bringen Sie sich ein, kommen Sie mit uns in den Dialog.“

Stadt Aachen und Bistum Aachen stellten beim „Festival der Vielfalt“ das Thema Teilhabe ganz in den Mittelpunkt. Live gestreamt aus der digitalChurch in Aachen führte Moderator Dieter Haak die zahlreichen Zuschauer*innen durch ein buntes Programm, welches aus verschiedenen Blickwinkeln kreativ, ernsthaft, aber auch lustig und laut der Frage nachging: Was bedeutet Teilhabe eigentlich? Wo und wie habe ich an und in der Gesellschaft teil?

Aachener*innen konnten sich beteiligen

Bereits im Vorfeld konnten sich alle Aachener*innen mit kurzen Videostatements beteiligen, was Teilhabe aus der eigenen Sicht bedeutet. So individuell die zahlreichen Antworten auch waren, ergab sich die gemeinsame Erkenntnis, dass Teilhaben alle Lebensbereiche und alle Menschen gleichermaßen betrifft – oder betreffen sollte – und für ein gelingendes Zusammenleben in der Gesellschaft von fundamentaler Bedeutung ist.

Im „Wohnzimmer-Gespräch“ griffen Elisabeth Kaneza, Aachener Politikwissenschaftlerin und Gründerin der Kaneza Foundation for Dialogue and Empowerment e.V., und Ahmet Sinoplu, Diplom-Sozialarbeiter und Trainer für rassismuskritische und diversitätsbewusste Bildungsarbeit, das Thema erneut auf. Es wurde diskutiert, wie man teilhat, was es dazu braucht und wo sie besonders gut klappt, aber auch wo Menschen Unterstützung brauchen. Über einen Chat konnte das Publikum seine Fragen und Anmerkungen an die beiden stellen. So konnten beispielsweise direkt Fachbegriffe geklärt werden: „Empowerment bedeutet Selbstermächtigung“, erläuterte Sinoplu, „und wenn ich selbst eine Migranten*innen-Organisation gründe, ist das ein Ort von Empowerment, wo man Selbstwirksamkeit erleben, Gesellschaft mitgestalten und gleichzeitig auch Inspiration für andere Menschen sein kann, die ähnliche Zugehörigkeiten und/oder Erfahrungen haben. Deswegen sind solche Orte im Kontext der demokratischen Vielheit und Vielfalt notwendig, um auch unterschiedliche Farben in diesem Puzzle zu haben“.

Immer mit dabei: Gebärdendolmetscher*innen unter anderem vom Hörgeschädigtenzentrum Aachen, welche die ganze Veranstaltung übersetzten und so auch einen Beitrag zu mehr Teilhabe leisteten. Für gute Stimmung und Gänsehaut sorgten die Songs von I Finton, der mit seiner Stimme das Publikum zu überzeugen wusste.

Erfahrungsberichte im Poetry Slam

„Ich ging zu meinem ersten richtigen Job und musste mich jeden Tag erneut fragen, was heute wohl auf dem Menüplan steht: Rassismus, Sexismus, Diskriminierung, Body Shaming, Mobbing – you name it“, resümierte Erini Kalta ihre Erfahrungen in ihrem Poetry Slam, mit dem sie im Wettbewerb den ersten Platz erreichen konnte. Sie macht damit deutlich, dass das Thema Teilhabe in allen Lebensbereichen eine wesentliche Rolle spielt und wie viele Hürden im Alltag echte Teilhabe erschweren. Mit viel Mut und Wortgeschick erzählten die Poetry Slammer*innen sehr persönliche Geschichten, mal traurig und mal witzig und frech, über Ausgrenzungen und Vorurteile, über Rassismuserfahrungen und Empowerment, aber auch über die Frage, wie eigentlich ein Mann heute zu sein hat. Und so kam auch Abdul Chahin mit einem Augenzwinkern zum dem Schluss: „Auf der einen Seite soll ich der eisenharte Mann sein, auf der anderen Seite male ich eigentlich immer noch sehr gerne Mandalas aus.“

Der Stream wurde bereits mehr als 680 mal aufgerufen. Die Veranstaltung kann weiterhin jederzeit auf dem YouTube-Kanal der Stadt Aachen unter https://www.youtube.com/watch?v=lEImS98LLxA angeschaut werden.

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News

Neuer Vorstand bei der Laufgemeinschaft Laacher See e.V.

Laacher See – Erste Bewährungsprobe für den neuen Vorstand, Organisation des Volkslaufs am Laacher See. Mit siebenmonatiger Verspätung konnte der Vorstand der LG Laacher See zur Jahreshauptversammlung 2021 einladen. Im vergangenen Jahr blieb der Verein trotz der Pandemie stets in Bewegung.

Klaus Jahnz (li.) gratuliert den Ehrenmitgliedern Josef Handeck (Mitte) und Horst Ommer (re.). Foto: LG Laacher See

Der erste Lockdown ließ erst mal das Vereinsleben ruhen. Die Mitglieder erhielten Aktivitätsvorschläge per Mail und absolvierten das Training alleine. Die Volksläufe sind weitestgehend ausgefallen. So auch der beliebte Genuss-Marathon im Elsass im Juni. Da man wieder in Gruppen Sport machen durfte, wurde coronagerecht ein vergleichbares Event für die LG’ler in Kobern Gondorf organisiert.

Der neue stellv. Vorsitzende, Axel Schäfer li, überreichte den ausgeschiedenen
Vorstandsmitgliedern Jürgen Bous und Rüdiger Jahr, einen Gutschein. Foto: LG Laacher See

Das Deutsche Sportabzeichen konnte coronakonform durchgeführt werden. Für die beliebte Veranstaltung „Rund um den Laacher See“ wurde ein virtueller Lauf angeboten. Statt des Sportausflugs im Oktober bot die LG für die Mitglieder eine Genusswanderung an. Neben regionalen Snacks gab es leckeren Wein und Sekt von einem Moselwinzer. Als Alternative für die Winterläufe wurde die „rote Mützen Solidar-Challenge“ ins Leben gerufen. Jeder Teilnehmer erhielt eine rote Mütze, die beim Sport symbolisch einmal um die Erde getragen werden sollte. Tatsächlich erzielten 335 Sportler 60 748 km. Ein Teil des Erlöses spendete die LG an den Hospizverein Mayen.

Für die Jahreshauptversammlung wurde die Schützenhalle in Niedermendig gemietet. Neben der Begrüßung durch den Vorsitzenden Klaus Jahnz wurde in einer Schweigeminute an die verstorbenen Mitglieder gedacht. Nach dem Geschäftsbericht des Vorsitzenden und des Kassierers erfolgte die Wahl des neuen Vorstandes. Als Vorsitzender wurde Klaus Jahnz bestätigt. Helga Laux (stellv. Kassiererin) und Alfred Keip (Beisitzer) blieben ebenfalls im Amt. Neue Vorstandsmitglieder:

Axel Schäfer            stellv. Vorsitzender
Daniel Bölts             stellv. Schriftführer
Thomas Schütz        Kassierer
Michael Krämer        Beisitzer

Der Vorstand und die anwesenden Mitglieder bedankten sich bei den bisherigen Vorstandsmitgliedern Nicole Frantzen, Rüdiger Jahr und Jürgen Bous mit starkem Applaus für ihr Engagement während der vergangenen Jahre.

Im Rahmen der Versammlung wurden Josef Handeck aus Bell und Horst Ommer aus Nickenich zu Ehrenmitgliedern ernannt. Beide haben im großen Engagement den Verein stets unterstützt. Außerdem haben die Teilnehmer bereits Planungen getroffen, die 2021 und 2022 umgesetzt werden.

Erste Bewährungsprobe für den neuen Vorstand:

Der Volkslauf „Rund um den Laacher See“ mit dem PSD Bank-Cup findet am Sonntag, den 26.09.2021 auf dem Gelände des Freibades in Mendig statt. Die Wettbewerbe 5 und 10 km Laufen und Walking/NW werden angeboten. Auf Kinder- und Jugendläufe wird pandemiebedingt verzichtet. Anmeldung unter:

https://t1p.de/PSDBankCup2021  oder unter www.lglaachersee.de.