Umweltstaatssekretär Erwin Manz (links) und SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis begleiteten eine Gewässer-Probenahme. Foto: SGD Nord
Sinzig/Koblenz – Staatssekretär Manz: „Aktuelle Ergebnisse des Sondermessprogramms entsprechen den Erwartungen – Programm wird fortgeführt“. Umweltstaatssekretär Erwin Manz und der Präsident der SGD Nord, Wolfgang Treis, nahmen gestern an einer Gewässerprobenahme an der Ahr in Sinzig teil. Die Probenahme ist Teil des Sondermessprogramms, welches das Umweltministerium Anfang August aufgelegt hatte.
Das verheerende Hochwasser vom 14. auf den 15. Juli 2021 hat zu erheblichen Belastungen in unseren Gewässern geführt. Um Klarheit über die Gewässerbelastungen zu erreichen, hatte das Umweltministerium Anfang August ein Sondermessprogramm aufgelegt, das von der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord) und dem Landesamt für Umwelt (LfU) durchgeführt wird. Erste Ergebnisse hatten bereits gezeigt, dass die Hochwasserkatastrophe in der Ahr keine gravierenden langfristigen chemischen Verunreinigungen hinterlassen hat. Die hohen Wassermengen und Fließgeschwindigkeiten hatten offenbar die eingetragenen Stoffe schnell verdünnt und mit der Hochwasserwelle fortgespült. Aktuelle Messdaten an der Ahr deuten nun darauf hin, dass sich die Belastungen im Gewässer erhöhen. Mit der zunehmenden Rückkehr der Bewohnerinnen und Bewohner und den erfreulichen Sanierungsfortschritten bei der Wasserversorgung steigt auch das Abwasseraufkommen. Dieses kann durch die stark geschädigte Abwasserinfrastruktur noch nicht in gewohnter Weise gereinigt werden. Auch die aktuellen Arbeiten im Gewässerbett und im direkten Gewässerumfeld können zu Stoffeinträgen führen.
„Die aktuellen Messergebnisse liegen im Rahmen der Erwartungen. Sie unterstreichen die Bedeutung des Sondermessprogramms und machen klar: Eine Entwarnung kann nicht gegeben werden. Wir müssen die Lage in den Gewässern genau im Blick behalten. Deshalb wird das Sondermessprogramm begleitend zu den Sanierungsmaßnahmen am Gewässer und an den Kläranlagen fortgeführt“, erläuterte Umweltstaatssekretär Erwin Manz. „Die Ergebnisse machen auch deutlich: Der Wiederaufbau der Abwasserinfrastruktur ist essenziell. Das Land unterstützt weiterhin durch das Sonderförderprogramm ‚Starkregen- und Hochwasserschäden‘. Trotz umfassender Anstrengungen vor Ort steht aber fest, der Wiederaufbau braucht Zeit“, so der Umweltstaatssekretär weiter. Er dankte den Verantwortlichen vor Ort sowie den Helferinnen und Helfern für ihr Engagement beim Wiederaufbau, ebenso den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der SGD Nord und des LfU für die Durchführung des kurzfristig aufgelegten Sondermessprogramms.
SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis ergänzte: „Seit Anfang August arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SGD Nord gemeinsam mit dem Landesamt für Umwelt mit Hochdruck daran, das Messprogramm umzusetzen. Alle Ergebnisse werden fortlaufend aufbereitet und stehen dann auch der Öffentlichkeit auf unserer Homepage unter www.sgdnord.rlp.de zur Verfügung.“
Hintergrund: Im Ahrtal waren alle Kläranlagen von den Überschwemmungen betroffen und wurden beschädigt. Dies waren die Kläranlagen „Untere Ahr“ in Sinzig, „Mittlere Ahr“ in Altenahr sowie die Kläranlagen in Mayschoss und Dümpelfeld. Auf der Kläranlage in Sinzig konnte die mechanische Reinigung und in Dümpelfeld zusätzlich bereits wieder die biologische Reinigung in Betrieb genommen werden. Die Inbetriebnahme der biologischen Reinigung in Sinzig wird aktuell eingeleitet. Sie wird voraussichtlich Mitte November wieder voll funktionstüchtig sein. Als Ersatz für die Kläranlage Mayschoss ist eine mobile Anlage im Einsatz. Eine weitere Herausforderung sind die zum Teil geschädigten oder zerstörten Kanäle, sodass das Abwasser stellenweise noch nicht wieder an den bisherigen Kläranlagenstandorten ankommt. Dort, wo schnelle Lückenschlüsse nicht möglich sind, ist die Einrichtung von mobilen Kläranlagen in Vorbereitung.
Das Parken in den autoarmen Aktionsstraßen ist ab Freitag, 17.09.2021, 22:00 Uhr bis Dienstag 21.09.2021, 20:00 Uhr, nicht gestattet. Foto/Grafik: Stadt Jülich
Jülich – Die Jülicher Innenstadt wird in der Zeit von Samstag, den 18.09.2021 bis einschließlich Dienstag, den 21.09.2021 für autoarm erklärt und vollständig für den Fuß- und Radverkehr geöffnet. Mit der Aktion nimmt die Stadt Jülich zum zweiten Mal an der Europäischen Mobilitätswoche (EMW) teil. Ziel der Kampagne ist es, mit Menschen vor Ort zu den Themen Sicherheit und Gesundheit im Verkehr ins Gespräch zu kommen und vor Ort zu zeigen, dass nachhaltige Mobilität die Lebensqualität für alle verbessert und es viele Möglichkeiten gibt, umwelt- und klimaschonend unterwegs zu sein.
Neben dem bereits verkehrsberuhigten Marktplatz werden die bisher nicht beruhigten Teile der Kölnstrasse, von dort ausgehend die Kurfürstenstraße bis Römerstraße sowie die Marktstraße und die Kleine Rurstraße in den Aktionsraum aufgenommen. Stadt Jülich & Volker Goebels
Mit der parallel laufenden Kampagne STADTRADELN, die in diesem Jahr vom 06. bis 26. September bereits zum fünften Mal stattfindet, ruft die Stadt Jülich gleichzeitig zu einer vermehrten Nutzung des Fahrrads im Alltagsverkehr auf.
In den Aktionszeitraum sind Veranstaltungen und Mitmachaktionen zur FAIREN WOCHE eingebettet, die vom 10. bis 24. September 2021 zum Thema „Menschenwürdige Arbeitsbedingungen“ unter dem Motto „Zukunft fair gestalten – #fairhandeln für Menschenrechte weltweit“ stattfindet. Jülich wurde im August 2021 als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet und beteiligt sich zum ersten Mal an der Fairen Woche.
Buntes Rahmenprogramm
Autoarme Straßenzüge
Neben dem bereits verkehrsberuhigten Marktplatz werden die bisher nicht beruhigten Teile der Kölnstrasse, von dort ausgehend die Kurfürstenstraße bis Römerstraße sowie die Marktstraße und die Kleine Rurstraße in den Aktionsraum aufgenommen. Der freigewordene Raum kann von den Bürgerinnen und Bürgern, dem ansässigen Handel und der Gastronomie für Aktionen oder zum Verweilen genutzt werden, sodass alle gleichmaßen profitieren.
Aktionen Das verlängerte Wochenende wird durch die Anlieger und durch externe Akteure von vielfältigen Aktionen begleitet. Musikalische Highlights, Tanzvorführungen, Spielstationen, Nachhaltigkeitsglücksrad, Faire Torwand, Klima-Rechner, Ballon- und Popcornstationen, Sitz- und Chill-Gelegenheiten für Groß und Klein sowie Gastronomie erwarten die Besucher in umfunktionierten Parkplätzen. Am Samstag, 18.09., wird das Fest der Kulturen auf dem Marktplatz ausgerichtet werden. Hinweisschilder, die die einzelnen Aktionen bewerben, dienen als Wegweiser. Fragen Sie gerne auch das städtische Personal vor Ort. Jedes Aktionsfeld wird mit Mitarbeitenden besetzt sein, die sich auf Sie freuen. Dieses Jahr stehen Gesundheit und Sicherheit im Fokus der Europäischen Mobilitätswoche (EMW).
Unter dem Motto „Aktiv, gesund und sicher unterwegs“ werden ergänzende, vielfältige Aktionen durchgeführt, wie Verkehrssicherheitstraining für Senioren, Gesundheitsberatung, Sammeln von Schritt- und Fahrradkilometern, Einrichtung temporärer Spielstraßen, Rollatortraining, Bürgersprechstunde im Infomobil, Fußverkehrscheck, Aufenthaltsraum für Jugendliche sowie Aktionen zu Nachhaltigkeit und Fairem Handel.
Informationsstand der Stadt Jülich Kölnstraße/Ecke Schlossstraße Nachhaltige Mobilität ist ein gesellschaftsübergreifendes und aktuelles Thema. Wie sieht diese aus und welche Ansätze verfolgt die Stadt Jülich? Das Mobilitätskonzept ist beschlossen. Was sind nun die nächsten Schritte? Haben Sie Fragen oder weitere Anregungen? Lassen Sie sich gerne am Informationsstand der Stadt Jülich beraten. Auch zu weiteren Nachhaltigkeitsthemen wie z.B. dem Fairen Handel können Sie sich hier informieren und Ihre Ideen für eine nachhaltige Stadt Jülich einbringen.
Podiumsdiskussion in der Kulturmuschel
Am Montag, 20.09., ab 18 Uhr werden lokale und externe Akteure in der Kulturmuschel des Brückenkopfparks mit Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Mobilitätswende und EMW in den Austausch gehen. Ein erstes Stimmungsbild über die Akzeptanz der autoarmen Zeit wurde im Auftrag des Zukunftsentzes Mobilität NRW im Jahr 2020 aufgenommen. Die Ergebnisse werden am Abend vorgestellt. Im Podium stellen sich Vertreter des Zukunftsnetzes Mobilität NRW, Vertreter der IHK, Gutachter der Planungsbüros bvs Rödel & Pachan und Planungsgruppe MWM als auch Vertreter der Stadtverwaltung den Fragen der Besuchenden. Der Einlaß erfolgt unter der aktuell geltenden 3G-Regel und ist kostenfrei.
Fußverkehrscheck
Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen Fußverkehrs-Check wurde die Stadt Jülich vom Verkehrsministerium des Landes NRW und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als Teilnehmer ausgewählt. Im Rahmen der EMW wird am 21. September um 16 Uhr eine von zwei Begehungen durchgeführt. In einem festgelegten Untersuchungsgebiet wird die Situation der Fußgängerinnen und Fußgänger betrachtet. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen pro Begehung begrenzt. Daher werden Sie gebeten, Ihre Teilnahme bei Frau Tonić-Cober unter Ctonic-cober@juelich.de anzumelden. Elektrische Lastenräder
Während des 4tägigen Aktionszeitraums werden zwei Städtische „E-Lastenräder“ vorgestellt und eingeweiht werden, die von Jülicher Bürgerinnen und Bürgern kostenfrei ausgeliehen werden können. Dabei handelt es sich um ein Zweirad und ein Dreirad in robuster Ausführung. Sie sollen für den alltäglichen privaten wie gewerblichen Gebrauch zur Verfügung stehen. Denkbar ist die Nutzung beispielsweise für Einkäufe, Ausflüge mit Kindern in entsprechenden Kindersitzen oder andere Transportaufgaben. Die Standorte der E-Lastenräder mit zugehörigen Garagen befinden sich auf dem Hof der Stadtverwaltung Jülich und im Stadtzentrum auf dem Fahrradparkplatz neben der Touristinfo. Der Verleih wird über ein Online-Buchungsverfahren erfolgen. Über das detaillierte Buchungsverfahren wird die Stadtverwaltung am Informationsstand in der Kölnstraße/Ecke Schlossstraße informieren.
Gebt unseren Lastenrädern Namen
Jülicherinnen und Jülicher wurden gebeten Namenspate für die E-Lastenräder zu stehen. Die Stadtverwaltung erreichte eine überwältigende Zahl an Namensvorschlägen, aus denen die Jury die Namen und damit die Gewinner ermittelt hat. Die Namen werden während der Aktionstage gelüftet.
Zähl Dich! Erleben Sie den neugewonnen Raum mit dem Fahrrad! Statten Sie der Fahrradzählstation an der Kölnstraße einen Besuch ab. Mithilfe einer Buzzersäule zählen sich die Radfahrer selber. Eine installierte Displayanzeige zeigt die Zählung der Radler an.
Kinderflohmarkt Am Sonntag, 19. September wird innerstädtisch in der Zeit zwischen 11 und 17 Uhr ein Kinderflohmarkt ausgerichtet – Von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche. Um Anmeldung wird gebeten bei Claudia Tonić-Cober unter Ctonic-cober@juelich.de oder 02461 63 268.
Zugelassene Fahrzeuge
An besagten Tagen werden Lieferfahrzeuge, Taxis, der Jülicher Bürgerbus und Schwerbehindertenfahrzeuge mit Parkausweis weiterhin freie Fahrt haben. Die E-Ladestation und die Cambio-Carsharingstation auf der Kölnstraße dürfen ebenfalls weiter genutzt werden.
Bürgerbus, Rikscha & Einkaufsservice
Die innerstädtische Beförderung der Bürgerinnen und Bürger wird durch erweiterte Einsatzzeiten des Jülicher Bürgerbusvereins an allen Tagen sichergestellt. Zudem wird eine Rikscha eingesetzt, die ein ideales Beförderungswerkzeug für die kurzen Wege innerhalb der Stadt Jülich darstellt. Ein Einkaufsservice steht den Kundinnen und Kunden zur Verfügung und hilft gerne beim Transport der Einkäufe.
Kostenfreies Parken Das Parken in den autoarmen Aktionsstraßen ist ab Freitag, 17.09.2021, 22:00 Uhr bis Dienstag 21.09.2021, 20:00 Uhr, nicht gestattet. In diesem Zeitraum haben Sie die Möglichkeit, das Deck des Parkhauses Zitadelle sowie alle umliegenden städtischen Parkmöglichkeiten kostenfrei zu nutzen.
Hygienevorschriften Bitte halten Sie die geltenden Hygienevorschriften gemäß der aktuellen Coronaverordnung ein.
Für Rückfragen rund um das Thema Mobilität stehen Ihnen die Mobilitätsbeauftragte der Stadt Jülich, Frau Tonic-Cober (Tel.: 02461 63-268, CTonic-Cober@Juelich.de) jederzeit gerne zur Verfügung.
Auf vollkommen neue „Leuchtenden Gärten Zülpich - mit Energie von eregio“ mit einer Inszenierung, die in dieser Form nur nur an diesem Ort funktioniert, dürfen
sich die Besucherinnen und Besucher freuen. Das Licht- und Klangspektakel findet vom 17. September bis 03. Oktober 2021 im Seepark Zülpich statt. Foto: Seepark Zülpich
Zülpich – Der Seepark Zülpich verwandelt sich vom heutigen Freitag, 17. September bis Sonntag, 03. Oktober allabendlich bei Einbruch der Dunkelheit in eine mystische Zauberwelt aus buntem Licht. Nach der erfolgreichen Premiere im vorigen Jahr bildet erneut der Seepark (und nicht wie in den Jahren zuvor der Park am Wallgraben in der Zülpicher
Innenstadt) täglich von 19.30 Uhr bis 24 Uhr die Kulisse für die „Leuchtenden Gärten Zülpich – mit Energie von e-regio“.
Auf vollkommen neue „Leuchtenden Gärten Zülpich – mit Energie von eregio“ mit einer Inszenierung, die in dieser Form nur nur an diesem Ort funktioniert, dürfen sich die Besucherinnen und Besucher freuen. Das Licht- und Klangspektakel findet vom 17. September bis 03. Oktober 2021 im Seepark Zülpich statt. Foto: Seepark Zülpich
Das faszinierende Licht- und Klangspektakel erscheint 2021 in einer ganz neuen Ästhetik: Erstmals werden die Lichtkünstler von
B+B aus Dortmund, unter anderem bekannt durch das „Festungsleuchten“ auf Burg Ehrenbreitstein in Koblenz, die „Leuchtenden Gärten“ inszenieren. Und zum ersten Mal wird das gesamte Seepark-Areal – vom Haupteingang bis zur Römerbastion –
mit Musik, imposanten Lichteffekten und Großprojektionen erlebbar gemacht. Eile ist beim Besuch nicht geboten, denn die Aufführungen wiederholen sich kontinuierlich.
Wer alles gesehen haben will, sollte gut zwei Stunden einplanen.
„Wir haben in den vergangenen sieben Jahren mit Wolfgang Flammersfeld und »World of Lights« stets tolle »Leuchtende Gärten« erlebt“, so Christoph M. Hartmann, Geschäftsführer der Seepark Zülpich gGmbH. „Nun blicken wir gespannt und mit großer Vorfreude auf die diesjährige Inszenierung. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf vollkommen neue »Leuchtende Gärten« freuen.“
Der barrierefreie szenische Rundweg beginnt am Haupteingang und führt über die Blütenachse am Seehaus vorbei bis zum Flying Fox-Park, wo die Parkgastronomie Strandbud jeden Abend bei Snacks und Getränken zum Verweilen einlädt. Weiter geht es entlang des Uferwegs bis zur Römerbastion und an den Themengärten vorbei in Richtung Gartenpavillon und schließlich über das Seeplateau wieder zurück zum
Haupteingang.
Auf dem Seeplateau erwartet die Besucherinnen und Besucher ein zauberhaft illuminiertes historisches Karussell. Zudem sorgt der Förderverein Gartenschaupark Zülpich hier freitags bis sonntags für das leibliche Wohl. Auch besteht die Möglichkeit jeden Abend – sofern es die Wetterlage zulässt – bei einem Nachtflug im Flying Fox-Park einen ganz besonderen Blick von oben auf die Licht-Inszenierungen zu erhalten und sich freitags bis sonntags von 20 Uhr bis 23 Uhr auf dem Seeplateau „Adventure-Golf by Night“ zu versuchen.
Tickets für diese Zusatzangebote sind ausschließlich vor Ort erhältlich.
„Die Leuchtenden Gärten sind ein Erlebnis mit Strahlkraft – weit über Zülpich hinaus. Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr wieder mit Energie von e-regio dazu einen wesentlichen Beitrag leisten können“, so Markus Böhm, Geschäftsführer der e-regio. Fünf Tage lang hat das B+B-Team nahezu rund um die Uhr gearbeitet, um die diesjährigen
„Leuchtenden Gärten – mit Energie von e-regio“ zu inszenieren. Die Besucherinnen und Besucher erwarten zum Beispiel tanzende Surfbretter am Sandstrand und eine überdimensionale Blumenwiese am Uferweg des Seeparks. Die Motive für diese Blütenpracht wurden übrigens von Gästen des Seeparks fotografisch festgehalten.
Im Bereich des Seehauses können die Besucherinnen und Besucher bei entspannter Musik relaxen. An der Römerbastion hingegen werden mit Musik und farbigem Licht wahre Terrassentänze aufgeführt. Auch die Geschichte des Zülpicher Wassersportsees als ehemaliger Braunkohletagebau wird bei den diesjährigen „Leuchtenden Gärten“ erlebbar gemacht. „Die gesamte Inszenierung könnte in dieser Form an keinem anderen Ort funktionieren, denn sie ist aus der Landschaftsgeographie des Seeparks heraus entstanden“, erläutert Uwe Kiwitt, künstlerischer Leiter der „Leuchtenden Gärten“.
Ein besonderer Augenschmaus werden auch diesmal wieder die Lichterfiguren sein. Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren wird die Karnevalsgesellschaft „Feytaler Jecken“ aus Eiserfey auch dieses Mal wieder ihre aufwändigen Lichterkostüme bei den „Leuchtenden Gärten“ präsentieren. Sie sind am Freitag, 17. September sowie an den Veranstaltungssonntagen (19.09., 26.09. und
03.10.) jeweils von 19.30 bis 22 Uhr im Seepark zu sehen. Auf der Eventfläche oberhalb der Freitreppe werden außerdem René und Katrin Albert am Montag, 20. September, am Dienstag, 28. September sowie an den Donnerstagen, 23. und 30. September jeweils ab 20.30 Uhr auf der Blütenachse für Feuerartistik und Luftakrobatik bei den „Leuchtenden Gärten Zülpich – mit Energie von e-regio“ sorgen.
Voraussetzung für die Auftritte ist trockenes Wetter. „Ich freue mich, dass die Leuchtenden Gärten sich als eine aus der Landesgartenschau
2014 hervorgegangene traditionelle Veranstaltung etabliert haben und sich weiterhin großer Beliebtheit erfreuen, was sich in den Besucherzahlen niederschlägt“, sagt Silvia Wallraff, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Zülpich. „Ich wünsche der Veranstaltung auch im achten Jahr wieder viel Erfolg.“ Einlass zu den „Leuchtenden Gärten Zülpich – mit Energie von e-regio“ist täglich von 19.30 Uhr bis 23 Uhr. Das Ausstellungsgelände ist jeweils bis 24 Uhr geöffnet. Ein
3G-Nachweis ist für den Einlass nicht erforderlich. Die Besucherinnen und Besucher werden jedoch gebeten, an den Spielorten, in Warteschlangen und bei Engpässen eine Maske zu tragen und den Mindestabstand einzuhalten.
Kinder und Jugendliche (bis 13 Jahre) mit Dauerkarte sowie Kinder bis einschließlich 5 Jahre haben freien Eintritt. Ticketverkauf: Tickets sind im Vorverkauf an der Kasse des Seepark Zülpich (Am Wassersportsee 7, 53909 Zülpich), an der Information im Zülpicher Rathaus (Markt
21, 53909 Zülpich) und online unter www.seepark-zuelpich.de erhältlich.
Die Abendkasse öffnet an allen Veranstaltungstagen um 19.30 Uhr. Um Wartezeiten zu vermeiden, wird empfohlen, die Tickets vorab online zu erwerben.
Anfahrt: Am Wassersportsee 7, 53909 Zülpich
Parkplätze: 2000 kostenfreie Parkplätze direkt am Haupteingang
Damit das Erdgasnetz wieder in Betrieb genommen werden kann, müssen vorab alle Erdgas-Hausanschlüsse geschlossen werden. Die enm geht bei ihrer Arbeit nach Sektoren vor, die dieser Karte entnommen werden können. Am Samstag konzentrieren die Monteure sich auf die Sektoren 8, 8a und 10. Bürger in diesen Bereichen sollten vor Ort sein oder sich kurzfristig melden. Foto/Grafik: evm
Bad Neuenahr-Ahrweiler – Die Arbeiten sind essenziell für Wiederversorgung – Mithilfe der Bürger nötig. Am morgigen Samstag, 18. September, sind Teams der Energienetze Mittelrhein (enm) in Bad Neuenahr und Ahrweiler nördlich sowie südlich der Ahr unterwegs, darüber hinaus noch in Beul und Bachem. Hier müssen in allen Gebäuden die Gaszähler und Regler kontrolliert und gegebenenfalls demontiert werden. Außerdem müssen die Erdgas-Hausanschlüsse verschlossen werden. Die Arbeiten konzentrieren sich auf die restlichen, noch nicht verschlossenen Erdgasanschlüsse in den Bereichen südlich der Ahr sowie auf die Sektoren 8, 8a und 10 nördlich der Ahr. Die Einteilung der Sektoren hat die enm unter www.enm.de/hochwasser veröffentlicht. Außerdem werden in einigen Bereichen Schweißarbeiten an den Erdgasleitungen durchgeführt.
Anwohner werden gebeten, die Netzexperten an die Erdgasanschlüsse zu lassen und diese im Vorfeld freizuräumen, damit die Arbeiten zügig abgeschlossen werden können. Falls die enm niemanden antrifft, hinterlässt sie eine Nachricht mit der Bitte, sich kurzfristig zu melden. Die Mitarbeiter der enm können sich ausweisen.
Anwohner, die bisher nicht angetroffen wurden, sollen sich melden
Um die Wiederversorgung in den Bereichen südlich der Ahr sowie den umliegenden Orten bis Ende Oktober zu gewährleisten, müssen alle Erdgasnetzanschlüsse zwingend bis Ende September verschlossen sein. Andernfalls kann die enm nicht mit der Wiederversorgung starten. Alle Hauseigentümer, die noch nicht angetroffen wurden, werden daher gebeten, sich kurzfristig bei den Netzexperten der enm zu melden, um einen Termin zu vereinbaren. Das geht ganz einfach per E-Mail an hochwasser@enm.de oder telefonisch unter 0261 2999-22290.
Am 13. September wurden die besten Schüler (m/w/d) der drei Wittlicher Gymnasien und der beiden Realschulen durch den Hauptgeschäftsführer der IHK Trier, Herrn Dr. Jan Glockauer, im Hotel Vulcano Lindenhof in Wittlich ausgezeichnet. Foto: Peter Doeppes
Wittlich – Der Bernard Clemens Förderpreis wurde im Jahre 2012 ins Leben gerufen und ist mittlerweile mit insgesamt 18.000 € dotiert. Er wird getragen von den Firmen CLEMENS Technologies, ELSEN Holding und der NEUEN Apotheke in Wittlich.
Der Preis besteht aus einem frei verfügbaren Teil in Höhe von 250 € bzw. 500 € und einem zweckgebundenen Betrag zwischen 2.000 € und 5.000 €. Dieses Geld darf für einen Auslandsaufenthalt mit sozialem oder beruflichem Hintergrund, eine Sprachreise oder ein Auslandsemester eingesetzt werden.
Bis heute wurden insgesamt 150.000 € als Preisgelder zur Verfügung gestellt.
Die deutsche Wirtschaft lebt vom Export: Nichts ist wichtiger, als Sprachen zu sprechen und andere Kulturen zu verstehen und im eigenen Land offen zu werden für Zuwanderung, Flüchtlinge, fremde Gebräuche und fremde Religionen, sagen die preisstiftenden Firmen. Sie wollen mit ihrer Auszeichnung genau dies unterstützen.
Ausgezeichnet wurden Greta Samoskaité und Jonas Frombach (Clara-Viebig Realschule plus) mit jeweils 1.125 € sowie Marie Müller (Kurfürst-Balduin Realschule plus) mit 2.250 €, Anne Gödert (Berufliches Gymnasium) sowie Sina Corzilius (Cusanus Gymnasium) mit jeweils 4.000 €. Katharina Lukas erhielt die Auszeichnungen Bestes Abitur des Peter-Wust Gymnasiums und Bestes Abitur der Stadt Wittlich mit 5.500 €.
„Danke, dass wir hier sein dürfen!“: Das Team der DRK Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Bad Neuenahr freut sich, dass es seinen Betrieb im Krankenhaus Maria Hilf wiederaufnehmen kann. Foto: Hannah Scosceria
Bad Neuenahr-Ahrweiler – Nachdem die DRK Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie Bad Neuenahr durch die Flutkatastrophe stark beschädigt wurde, fand das Team nun Unterschlupf im nahegelegenen Krankenhaus Maria Hilf. Neben einer vollstationären Behandlung sind ganz neu auch Hometreatments möglich.
Endlich wieder für die Kinder und Jugendlichen der Region da sein! Darüber freute sich das Team der DRK Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie besonders, als es am 15.09.2021 die ersten Patienten in den neuen Räumlichkeiten aufnehmen konnte. Im Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr stehen ab sofort zwei Stationen mit jeweils 10 Betten für vollstationäre Behandlungen zur Verfügung.
Nach der verheerenden Flut hatte das multiprofessionelle DRK-Team aus Ärzten, Psychologen und Fachtherapeuten zunächst Ausweichräume in Bad Neuenahr und Lantershofen bezogen, um die ambulante und tagesklinische Versorgung aller Kinder und Jugendlichen mit psychischen Problemen im nördlichen Rhein-Land-Pfalz und im Bonner Raum aufrechtzuerhalten. Im Krankenhaus Maria Hilf können nun auch vollstationäre Behandlungen wieder anlaufen. „Wir freuen uns sehr, die Kollegen im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen zu können“, sagt Thorsten Kopp, Kaufmännischer Direktor des Marienhaus Klinikums im Kreis Ahrweiler, zu dem auch das Krankenhaus Maria Hilf gehört. „Gerade in der aktuellen Situation sollte ein umfassendes psychiatrisches Angebot für Kinder und Jugendliche sichergestellt sein.“
Durch eine enge Kooperation mit den Krankenkassen kann das DRK-Team zudem ein neues und innovatives Behandlungskonzept, das Hometreatment, anbieten. „Hierbei setzen wir auf eine engmaschige Betreuung der Kinder und Jugendlichen zuhause in vertrauter Umgebung, zusammen mit ihren Familien“, erklärt Chefarzt Dr. Kristian Holtkamp. „So lässt sich die Erfolgsrate für eine Heilung deutlich steigern.“
Es wird voraussichtlich bis Mitte 2022 dauern, bevor die ursprüngliche Tagesklinik mit Ambulanz sowie das Haupthaus mit drei Stationen wieder genutzt werden können. In den Tagen nach der Flut waren es zunächst die Mitarbeiter, die das Klinikgebäude von Schlamm und verkeilten Möbeln befreiten. „Wer konnte, hat angepackt“, erinnert sich Stationsleiterin Susanne Cichutek. „Dabei sind wir als Team noch einmal richtig zusammengewachsen.“ Nun haben Profis den Wiederaufbau übernommen und die Experten für Kinder- und Jugendpsychiatrie können sich wieder ihren Patienten widmen.
DRK-Hotline für weitere Informationen: 02641 / 7540
DRK Institutsambulanz: Sprengnetter Campus, Heerstraße 109, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
DRK Fachklinik im Krankenhaus Maria Hilf: Dahlienweg 3, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Da nachhaltige Verpackungen eine immer größer werdende Bedeutung für die Verbraucher haben, weckt die neu entwickelte Zahnbürstenverpackung besondere Aufmerksamkeit am Verkaufsregal. Foto: ProCarton.com
Mayen – Der Mayener Kartonhersteller WEIG-Karton gewinnt zum zweiten Mal in Folge europäischen Wettbewerb. Der European Carton Excellence Award ist der bedeutendste jährlich stattfindende europäische Wettbewerb für Kartonverpackungen. Gemeinsam mit seinem Kunden Karl Knauer (Biberach) hat WEIG-Karton in der Kategorie Allgemeine Verpackungen aus Recyclingkarton gewonnen.
Eingereicht wurde eine Verpackung für Zahnbürsten einer bekannten Marke, die vollständig ohne Plastikhaube auskommt und damit den heutigen Erwartungen an eine nachhaltige Produktverpackung entspricht.
Foto: WEIG-Karton
Die Verpackung ist aus recyceltem, FSC-zertifizierten Karton hergestellt. Sie verfügt über ein innovatives, pflanzenbasiertes und konsumentenfreundliches Fenster ohne Kunststoff, sodass der Verbraucher den Zahnbürstenkopf weiterhin sehen kann. Für die Fensterfolie werden ausschließlich gentechnikfreie, schnell wachsende Pflanzen aus FSC- oder PEFC-zertifizierten Wäldern verwendet. Die Folie muss beim Recycling nicht vom Rest der Verpackung getrennt werden, da sie sich schadstofffrei zersetzt.
Da nachhaltige Verpackungen eine immer größer werdende Bedeutung für die Verbraucher haben, weckt die neu entwickelte Zahnbürstenverpackung besondere Aufmerksamkeit am Verkaufsregal.
„Diese Kartonverpackung reduziert die Verwendung von Plastik, was wiederum Tonnen von Abfall reduziert. Sie ist gut gestaltet, sieht dank der Verwendung von Naturkarton sehr ansprechend aus und ist auch haptisch sehr attraktiv. Eine wirklich schön gestaltete und gut gemachte Verpackung“, so das Urteil von Dr. Janet Shipton, Mitglied der international besetzten Jury.
Damit gewinnt WEIG-Karton zum zweiten Mal in Folge den begehrten Preis für Recyclingkarton, der in der Kartonfabrik in Mayen produziert wird. Mit seinem Verpackungskarton aus Altpapier beliefert WEIG Druckereien in ganz Europa, die daraus Verpackungen für Güter des täglichen Bedarfs bekannter Marken herstellen.
Landrat Wolfgang Spelthahn und Prof. Dr. Anne Dreier nach der Vertragsunterzeichnung für das Cyber Institut in Düren. Foto: Fachhochschule des Mittelstandes
Düren – Die Tinte ist trocken: Landrat Wolfgang Spelthahn und die Rektorin der Fachhochschule des Mittelstandes (FHM), Prof. Dr. Anne Dreier, haben in Bielefeld den Vertrag für das neue Cyber-Institut in Düren unterschrieben. Die FHM bietet künftig auf die digitale Wirtschaft und Cybersicherheit ausgerichtete Studienprogramme in einem Gebäudeteil des Berufskollegs für Technik an der Nideggener Straße in Düren an.
„Ich freue mich sehr, dass der Kreis Düren durch die Zusammenarbeit mit der FHM als Bildungsstandort deutlich aufgewertet wird. Cybersicherheit und digitale Innovationen sind wichtige Themen, die gerade für den Kreis als Forschungs- und Wissenschaftsstandort eine große Rolle spielen. Dass wir nun einen weiteren akademischen Ausbildungsgang in den Kreis holen, passt zu unserer Wachstumsoffensive. Bildung ist für nachhaltiges Wachstum eine entscheidende Voraussetzung“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.
Der Kreis Düren wird nach einem einstimmigen Beschluss des Kreistages vom Juni das Cyber-Institut in den nächsten Jahren mit 4,23 Millionen Euro fördern. Düren wird erster Multi University-Campus, denn die FHM und die britischen University of Gloucestershire arbeiten zusammen. Die britische Universität startet das Bachelor-Programm Cyber and Computing Security, die FHM bietet zukünftig den Bachelor Digital Business Management an.
„Die Themen Digitalisierung, Cyber Security und digitale Innovationen sind Zukunftsthemen, mit denen wir uns an der FHM schon seit Jahren beschäftigen – sowohl in der Lehre als auch im Studiengang Digital Business Management und natürlich in der Forschung. Wir freuen uns zukünftig auf viele Studierende in Düren – sowohl aus dem nationalen als auch aus dem internationalen Umfeld“, sagte Prof. Dr. Anne Dreier bei der Vertragsunterzeichnung, an der neben Landrat Wolfgang Spelthahn eine kleine Delegation aus dem Kreis Düren teilnahm.
Weitere Informationen: www.fh-mittelstand.de/dueren.
v.r.n.l.: Bürgermeister Friedhelm Marder (Stadt Daun), Telekom-Regionalmanager Winfried Moser und Telekom-Infrastrukturvertriebsleiter „Mitte“ Fuat Dalar unterzeichnen den Vertrag. Foto: Peter Doeppes
Daun/Bitburg – Als Baustart ist Anfang 2022 geplant und die Bauarbeiten sollen noch im Jahr 2022 abgeschlossen sein. Im Jahr 2022 sollen für circa 2.200 Haushalte in Bitburg und 1.200 Haushalte in Daun Glasfaseranschlüsse mit einem Tempo von bis zu 1 GBit/s (Gigabit pro Sekunde) bis in die Häuser verlegt werden. Die Ausbaukosten trägt allein die Telekom. Die beiden Städte und die Deutsche Telekom haben jetzt eine entsprechende Absichtserklärung unterschrieben und möchten den Glasfaserausbau partnerschaftlich vorantreiben.
Die Telekom wird gemeinsam mit den beiden Städten alles tun, um den Ausbau mit modernsten technischen Möglichkeiten gut und schnell zu bewältigen und dabei die Beeinträchtigungen für die Bürger so gering wie möglich zu halten.
Kunden, die im Ausbaugebiet wohnen und sich schon jetzt für einen Glasfaser-Anschluss entscheiden, können sich bereits registrieren. Hierzu ist auch die Angabe des Hauseigentümers bzw. der Hausverwaltung erforderlich, falls Kunden zur Miete wohnen. Auch Hauseigentümer können sich bereits registrieren, wenn sie ihre Immobilie mit einem Glasfaseranschluss aufwerten möchten, der Hausanschluss der Telekom für die Glasfaserleitung ist hierbei sogar kostenfrei (sonst 799,96 €).
Region/Mayen-Koblenz/Ahrtal – Nach der verheerenden Flutkatastrophe im Juli wird die Abwasserentsorgung für das Ahrtal neu aufgebaut. Zur Unterstützung und fachlichen Abstimmung wurde dazu eine Projektgruppe Abwasser unter dem Namen „Thürer Runde“ gebildet, die nach dem Ort des ersten Treffens im Landkreis Mayen-Koblenz benannt ist. Ziel der Expertenrunde ist es, die Kommunen bei einem möglichst zügigen Aufbau der Abwasserableitung und –behandlung zu unterstützen.
„Eine gute Vernetzung zwischen den handelnden Akteuren ist für den Wiederaufbau wichtig. Die SGD Nord unterstützt die Projektgruppe als Obere Wasserbehörde fachlich mit technischer Beratung, der Anzeige und Genehmigung von Maßnahmen und der finanziellen Abwicklung der beantragten Fördermittel. Ich danke allen Teilnehmenden der ‚Thürer Runde‘, insbesondere Herrn Bürgermeister Ingendahl als Verbandsvorsteher des Abwasserzweckverbandes Untere Ahr und den weiteren kommunalen Vertretern, für ihr Engagement“, so SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis.
Im Fokus der bereits stattgefunden ersten beiden Treffen standen die praktischen Abstimmungen zur Umsetzung von Maßnahmen sowie die zukünftige Gesamtausrichtung der Abwasserentsorgung im Ahrtal. Die vielfältigen Aufgaben werden gemeinsam zwischen Vertretern des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität, der SGD Nord, der Abwasserwerke Sinzig, Bad Neuenahr-Ahrweiler, den Verbandsgemeinden Altenahr und Adenau sowie regionalen Ingenieurbüros und Hilfsorganisationen koordiniert.
Erarbeitet wurde der Aufbau einer provisorischen Abwasserableitung, der voraussichtlich noch bis zu sechs Monate dauern wird. Auch eine mögliche Vorgehensweise bei der Verlegung neuer Abwasserleitungen wurde besprochen sowie ein Koordinationskreis Kanalspülung und TV-Befahrung ins Leben gerufen. Erste Zwischenergebnisse wurden auf der Zukunftskonferenz „Wiederaufbau Ahrtal“, die am siebten September in Grafschaft stattfand, eingebracht.
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