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Tourismus Wirtschaft

Welcome Party der Wirtschafts-Fachschule des Berufskollegs Eifel im Kloster Steinfeld

Kall – Der neue Jahrgang der Wirtschaftsfachschule für Tourismus in Kall wurde zu Schuljahresbeginn von den Studierenden der Oberstufe begrüßt. Die obligatorische Welcome-Party fand passenderweise in der „Talentschmiede“ im Kloster Steinfeld statt. Unter Berücksichtigung der Hygieneregeln trafen sich Studierende und Lehrkräfte, um sich zu kennenzulernen und in lockerer Runde auszutauschen.

Die Veranstaltung startete mit einem Speeddating und beim Genuss kühler Getränke und der mitgebrachten Verpflegung konnte auch dieses Jahr der Geo-Quizz Meister in vergnüglicher Runde ermittelt werden.

Anmeldungen für den gerade begonnenen Durchgang zum Bachelor Professional in Wirtschaft sind noch möglich. Auch für das kommende Jahr werden Anmeldungen angenommen.

Informationen unter: www.bkeifel.de

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News Top-Events

Andrea Grimm – Künstlerin aus Mayen – Ausstellung vom 2.10 bis 8.10.21 im Eifelmuseum Mayen

Mayen – Lange haben wir darauf verzichten müssen. Doch die Zeit lässt uns wieder positiv nach vorne blicken. Lassen Sie uns gemeinsamen wieder Kunst genießen und Kultur erleben.

Andrea Grimm – Künstlerin aus Mayen nutzt diese Chance um ihre Werke nun endlich wieder öffentlich ausstellen zu können.

Vom 2.10 bis zum 8.10.21 wird ein Teil ihrer Werke im Eifelmuseum, Ebene 0 in Mayen zu besichtigen sein. Genug Zeit für die Mayenerinnen und Mayener bevor ihre Werke anschließend für 3 Monate in einer der führenden Privatkliniken in Europa, der Erich Lexer Klinik in Freiburg, ausgestellt werden.

„Ich freue mich sehr, dass wir alle wieder mehr Kunst erleben dürfen. Ich fühle mich auch sehr geehrt meine Werke in diesem großartigen Ambiente präsentieren zu können.“

Andrea Grimm (hauptberuflich Marketing und PR-Leiterin) malt nur wenn sie Lust, Laune und Zeit hat. Getreu dem Motto ihrer aktuellen Austellung „Kunst ist FREI“ sind ihre Bilder frei von richtig oder falsch: Abstrakt, bunt, vielfältig und keines gleicht dem anderem. Sie bricht Stillrichtungen und provoziert ganz bewusst.

Besuchen Sie ihre Ausstellung und tauchen Sie ein in ein Meer von Farben und Formen. Vom 2.10 bis 8.10.21 im Eifelmuseum, Ebene 0.„Kunst muss nicht jedem gefallen, aber sie sollte etwas in einem Bewegen“

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Infomobil des Wasserverbands Eifel-Rur bietet Hochwasser-Beratung durch Experten am Mittwoch 22. und 23. September

Aachen – Das Extremhochwasser vor zwei Monaten hat viele Orte stark getroffen, so auch Kornelimünster und Hahn. Ein Infomobil des Wasserverbands Eifel-Rur gibt nun am Mittwoch 22.09. in Kornelimünster und am 23.09. in Aachen-Hahn vor Ort Tipps von Seiten ausgewiesener Fachexperten. Das Infomobil hält Anschauungsmaterial zum allgemeinen Hochwasserschutz und weitere Informationen bereit. Die Beratung umfasst auch Tipps für den hochwassersicheren Wiederaufbau zerstörter Wohn- und Geschäftshäuser. Neben Empfehlungen für bauliche Maßnahmen an Gebäuden werden auch Hinweise für die Verhaltensvorsorge ausgesprochen.

Die Beratung durch Experten, unter anderem des HochwasserKompetenzCentrums (HKC), wird durch den Wasserverband Eifel-Rur (WVER) im Rahmen eines Projekts zur hochwasserresilienten Stadtentwicklung koordiniert. Die Beratung ist an folgenden Orten möglich: Mittwoch, den 22.09., von 14.30 Uhr bis 18.30 Uhr in Kornelimünster am Korneliusmarkt und Donnerstag, den 23.09., von 14.30 Uhr bis 18.30 Uhr in Aachen Hahn, Ecke Hahner Straße / Gracht (Haltstelle Bücherbus). Herzlich eingeladen sind auch die betroffenen Bewohner*innen von Sief und Friesenrath.

Der Standort des Informationsmobils kann auch unter https://arcg.is/0bnj4q eingesehen werden. Die Fachexperten freuen sich auf einen regen Austausch mit den betroffenen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern.

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Startschuss für das II. Semester 2021 bei der VHS Mayen

Mayen – In diesen Tagen konnte Oberbürgermeister Dirk Meid den neuen Arbeitsplan der VHS Mayen für das II. Semester 2021 entgegennehmen. „Die Mitarbeiter der Volkshochschule Mayen haben auch für das kommende Semester wieder ein vielfältiges Programm erstellen können.“, lobte Oberbürgermeister Meid und führt weiter aus: „Wir hoffen sehr, dass auch alle Angebote wie geplant durchgeführt werden können. Im vergangen Jahr hat uns Corona leider an vielen Stellen hier einen Strich durch die Rechnung gemacht.“ Selbstverständlich werden alle Kurse unter Beachtung der jeweils gültigen Fassung der Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (CoBeLVO), sowie der jeweils gültigen Abstands-und Hygieneregeln auf der Grundlage der CoBeLVO, durchgeführt.

Unter dem Motto „Wissen und mehr“ werden eine Reihe von attraktiven Kursen aus den Bereichen Sprachen, Gesellschaft, Gesundheit und künstlerisches Gestalten angeboten

Auch Angebote zur Weiterbildung und zur Freizeitgestaltung einiger Kooperationspartner der VHS, wie zum Beispiel dem SKM Mayen, finden hier ihren Platz.

Im Bereich Sport und Entspannung konnte die VHS neue Dozenten gewinnen und im Bereich Seniorenbildung bietet die VHS Mayen auch Altbewährtes. So wird beispielsweise wieder Englisch für Senioren angeboten. Wenn gleich für die VHS-Kurse ein Hygienekonzept vorliegt, können Änderungen am Programm derzeit leider jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Wer jetzt neugierig wurde, kann das VHS-Semesterverzeichnis ab sofort erhalten. Es liegt kostenlos in der Geschäftsstelle der VHS, Rathaus Rosengasse, der Tourist-Information im Theodore-Dreiser-Haus sowie in vielen Geschäften, Arztpraxen und Versicherungen  in der Innenstadt von Mayen bereit.

Auch kann unter www.mayen.de/vhs Einsicht in das aktuelle Programm genommen werden.

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Bitburger Impfzentrum schließt am Mittwochabend 22. September

Bitburg – Über 87.000 Corona-Schutzimpfungen in neun Monaten – Am Mittwochabend schließt das Landesimpfzentrum in Bitburg planmäßig seine Türen. Im Eifelkreis sind inzwischen rund 65 % der Bevölkerung vollständig geimpft und 68 % haben zumindest eine Erstimpfung erhalten. Hieran hat das Impfzentrum einen ganz erheblichen Anteil. Eröffnet wurde das Bitburger Impfzentrum in der ehemaligen Turnhalle auf dem High School-Gelände am 5. Januar 2021, nachdem die Kreisverwaltung im Dezember bekannt gab, dass hierzu die Räumlichkeiten auf der früheren US-Housing mietfrei von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) zur Verfügung gestellt werden. Die übrigen Kosten wurden durch den Bund und das Land getragen.

In einer Mitteilung vom 19. November 2020 erklärt der Erste Kreisbeigeordnete Michael Billen: „Ja, in Bitburg wird es ein Impfzentrum geben. Das Land hat die Aufgabe an uns herangetragen, ein Impfzentrum für die Menschen im Eifelkreis zu errichten. Wichtige Fragen zur Infrastruktur, wie geeignete Gebäude und die personelle Umsetzung werden derzeit geprüft.“

Betrieben wurde die Einrichtung daraufhin vom DRK Kreisverband Bitburg-Prüm, der weiterhin die Corona-Sichtungsstelle unweit des Impfzentrums betreibt. Über den gesamten Zeitraum waren fast 200 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz; Ärzte und medizinisches Personal wurden von der Kassenärztlichen Vereinigung gestellt. Eingesetzt wurde mehrheitlich das Präparat „Comirnaty“ des Herstellers BioNtech/Pfizer; daneben wurden in geringer Zahl die Impfstoffe der Hersteller Astra Zeneca, Moderna sowie Johnson und Johnson genutzt.

Bereits seit etwa zwei Monaten steht fest, dass die Impfzentren in Rheinland-Pfalz nicht dauerhaft, sondern nur bis Ende September bestehen bleiben und nur vereinzelt in einen Wartemodus versetzt werden. Über den 22. September hinaus besteht für die Bürgerinnen und Bürger über die niedergelassenen Ärzte weiterhin die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Das gleiche gilt für Impfungen durch mobile Teams in den Seniorenheimen und anderen Einrichtungen.

Mit einem Wort des Dankes wendet sich der Erste Kreisbeigeordnete Michael Billen an alle Akteure, die in den Betrieb des Bitburger Impfzentrums eingebunden waren: „In unzähligen positiven Rückmeldungen vonseiten der Bevölkerung wurden vor allem die gelungene Organisation sowie die qualifizierte Aufklärung und Beratung der Bürger betont. Diese hohe Akzeptanz ist der Verdienst Aller, die zum Gelingen unseres Impfzentrums beigetragen haben. Neben den eingebundenen Mitarbeitern der Kreisverwaltung spreche ich insbesondere unserem Partner, dem DRK Kreisverband mit Geschäftsführer Rainer Hoffmann sowie den beiden Impfkoordinatoren Torsten Meier und Andrea Elsen meinen ausdrücklichen Dank für die hervorragende Zusammenarbeit aus.“

Um den Bürgern möglichst niedrigschwellige Angebote zu ermöglichen, fanden in den zurückliegenden Wochen mehrere Aktionen statt, bei denen Impfungen ohne Anmeldung, am Wochenende oder in den Abendstunden durchgeführt wurden. Die letzten Impfungen finden am morgigen Mittwoch bis 22 Uhr statt.

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Fluthilfe-Benefizkonzert – Big Band der Bundeswehr spielt am Donnerstag 23. September in Euskirchen

Euskirchen – Wenige Tage nach der Flutkatastrophe begannen schon die Planungen und nun steht fest: Die Big Band der Bundeswehr unterstützt durch ein Benefizkonzert die Fluthilfe Euskirchen. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Sacha Reichelt gibt das renommierte Orchester am Donnerstag, 23. September, 20 Uhr, ein Open-Air-Konzert auf dem Annaturmplatz in Euskirchen.

Die Big Band der Bundeswehr, unter der Leitung von Bandleader Timor Oliver Chadik, zählt zu den ungewöhnlichsten Show- und Unterhaltungsorchestern Deutschlands. Alle Instrumentalisten sind handverlesen, in ihren Fachgebieten erstklassige Solisten und Absolventen der renommiertesten Kunsthochschulen für moderne Unterhaltungsmusik. Wer ein Konzert der Big Band der Bundeswehr erlebt, hört nicht nur Musik im Big Band Sound aus den Genres Swing, Rock und Pop. Wer ein Konzert der Big Band der Bundeswehr erlebt, wird mitgenommen in eine Welt der Show- und Unterhaltungsmusik, der Überraschungen und Emotionen, der Spezialeffekte, der greifbaren Spielfreude und in eine Welt des „Abtauchens aus dem Alltag“.

Der Eintritt ist frei. Vor und nach dem Konzert sowie während der Pause werden freiwillige Helfer, darunter auch Mitglieder des Lions Club Euskirchen, als Spendensammler vor Ort sein, so dass hoffentlich ein lohnender Gewinn für die Fluthilfe erzielt werden kann. Hier können also die Gäste von nah und fern direkt für die betroffenen Euskirchener spenden.

Auf dem Annaturmplatz werden 500 Sitzplätze und viele weitere Stehplätze für die Besucherinnen und Besucher bereitgestellt. Ebenfalls wird es einen Getränkeausschank sowie Toilettenwagen geben.

Alle wesentlichen Informationen finden Interessierte unter kultur-euskirchen.de sowie auf Facebook und Instagram.

Der Annaturmplatz wird voraussichtlich ab Mittwochabend bis Freitagmorgen gesperrt. Am Veranstaltungstag, Donnerstag, 23. September, zwischen 18 bis 22:30 Uhr werden auch die umliegenden Straßen für den motorisierten Verkehr gesperrt.

Voraussichtlich – maßgeblich wird die nächste Coronaschutz-Verordnung NRW sein – wird es, da es sich um ein Freiluft-Konzert handelt, keine Maskenpflicht außer in Warteschlagen usw. geben und die 3G-Regeln gelten.

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Die „Schlag-Fertigkeits-Queen“ kommt nach Plaidt – Donnerstag 23. September

Plaidt – Leseshow  „Schlagfertigkeitsqueen“ mit Bestsellerautorin  Nicole Staudinger. Schluss mit sprachlos: Praktische Tipps und Tricks für Frauen, die sich nicht unterkriegen lassen wollen.

Tausende Frauen und auch Männer(!) ließen sich von ihrer neuen Leseshow bereits mitreißen. Am 23. September kommt Bestsellerautorin Nicole Staudinger in die Hummerich-Halle nach Plaidt. Wer sie bereits erleben durfte weiß, dass Sprachlosigkeit in ihrer Welt nicht existiert.

Deutschlands erfolgreichste Schlagfertigkeits-Trainerin zeigt in ihrem Programm die volle Bandbreite des Lebens. Und wer kennt sie nicht, Situationen, in denen unsere Schlagfertigkeit gefragt ist. Eine scheinbar lustige Bemerkung, ein vergiftetes Lob, eine als Schmeichelei getarnte Kritik – und wie reagieren wir? Meistens gar nicht. Perplex und überrumpelt fällt uns keine passende Antwort ein. Die kommt uns erst Stunden später, wenn es garantiert längst zu spät ist. Dann wünschen wir uns, schlagfertig zu sein und verbale Angriffe souverän und charmant zu kontern. Selbstbewusst aufzutreten und für uns selbst einzustehen. Denn Schlagfertigkeit ist weit mehr als sprachliches Geschick. Es ist eine Lebenseinstellung.

Mit viel Witz, Charme und Humor gibt Nicole Staudinger Tipps für den Umgang mit den schwierigen Momenten in der Kommunikation und allgemein im Leben. Denn Nicole Staudinger ist zertifizierte Trainerin, sie analysiert alltägliche Kommunikationssituationen, zeigt Stolperfallen in unserem Verhalten auf und nennt Tipps und Tricks für ein schlagfertiges und selbstbewusstes Auftreten. Das macht sie mit so viel Witz, man möchte sich am liebsten jeden Satz merken – geht aber vor Lachen nicht immer.

Die Verbandsgemeindeverwaltung Pellenz lädt alle herzlich ein, die die „Schlagfertigkeitsqueen“ in sich entdecken wollen. Übrigens: ein Programm nicht nur für Frauen …

Veranstaltungsinformationen
Ort: Hummerich-Halle, Alter Kirchplatz 5, 56637 Plaidt
Donnerstag, 23. September 2021
Einlass: 18:00 Uhr
Beginn: 19.00 Uhr
Tickets: Vorverkauf 15,- Euro, Abendkasse 18,- Euro
Vorverkauf: Bürgerbüro der Verbandsgemeinde Pellenz, Rathausstraße 2-4, Plaidt, Tel.: 02632 / 333; bei der Ortsgemeinde Plaidt, Alter Kirchplatz 5, Plaidt, Tel.: 02632 / 95590 oder online unter www.ticket-regional.de

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Nach der Flut: Stadt Aachen erhöht Fördermittel für Solaranlagen und Gebäudesanierung

Aachen – Der Hauptausschuss hat beschlossen, dass die Stadt Aachen für Betroffene der Flutkatastrophe die Förderquote aus den Programmen „Solaranlagen“ und „energetische Gebäudesanierung“ um jeweils 50 Prozent gegenüber den üblichen Fördersätzen anhebt.

So sollen Eigentümer*innen, die nachweislich einen Schaden von mindestens 10.000 Euro erlitten haben, die notwendigen Arbeiten an ihren Gebäuden mit energieeinsparenden Maßnahmen, der Installation von Solaranlagen und der Umstellung ihrer Heizsysteme auf erneuerbare Energien verknüpfen können.

Die Anträge auf Sonderförderung aus den beiden Förderprogrammen der Stadt können bis zum 31. Dezember 2022 eingereicht werden. Die Aachener Sonderförderung ist so gestaltet, dass Doppelförderungen oder Überschneidungen mit anderen „Entschädigungstöpfen“ vermieden werden.

Die städtischen Förderprogramme wurden im März und Mai 2021 verabschiedet. Sie können von allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt genutzt werden und sind in diesem Jahr mit Mitteln in Höhe von jeweils einer Million Euro ausgestattet. Die Steigerung der Zahl an energetisch sanierten Gebäuden und an Solaranlagen sind Teil der städtischen Klimaschutzstrategie. Die Förderprogramme sind daher im Maßnahmenplan des integrierten Klimaschutzkonzepts enthalten.

Weitere Informationen: www.aachen.de/solar oder www.aachen.de/altbau

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„Smarte Region MYK10“ – Auftaktforum am Donnerstag 23. September lädt zum Mitmachen ein

Region/Mayen-Koblenz – Online-Veranstaltung für alle Interessierten. Mayen-Koblenz startet zu einer smarten Region. Nach intensiven Vorarbeiten fällt nun endlich der offizielle Startschuss für die praktische Projektarbeit, um die Digitalisierung im Landkreis voranzutreiben und Mayen-Koblenz und seine zehn kreisangehörigen Städte und Verbandsgemeinden smarter (engl.: intelligenter) zu machen. Mit dem Online-Auftaktforum „Smarte Region MYK10“ begibt sich die Kreisverwaltung am 23. September von 18 bis 19.30 Uhr gemeinsam mit allen Interessierten auf die Suche nach Antworten auf die Frage, wie die Zukunft im Landkreis Mayen-Koblenz aussehen soll.

„Welche Rolle die Digitalisierung und smarte Anwendungen künftig in Mayen-Koblenz spielen sollen, das können die Menschen in unserem Landkreis nur gemeinsam beantworten. Daher lade ich alle interessierten Bürger, Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, aber auch regionale Vereine und weitere Akteure herzlich dazu ein, an der Online-Veranstaltung teilzunehmen“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig, der bereits gespannt ist, welche neuen Erkenntnisse das Smart-Cities-Team rund um die neue Digitalisierungsbeauftragte des Kreises, Sonja Gröntgen, sammeln wird.

Neben einer Vorstellung des durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) geförderten Projektes „Smarte Region MYK10“ und interessanten Impulsen erfahren die Teilnehmer des Auftaktforums mehr darüber, wie man sich konkret am Prozess beteiligen kann. „Denn eines ist sicher: nur gemeinsam werden wir zu einer smarten Region“, betont Sonja Gröntgen, Chief Digital Officer (CDO). Bis Ende 2022 geht es zunächst darum, in der Strategiephase gemeinsam mit allen interessierten Akteuren in einem partizipativen Prozess festzulegen, wo die zentralen Zukunftsaufgaben im Landkreis Mayen-Koblenz liegen und in welche Richtung unsere Heimat sich künftig entwickeln soll. Im Anschluss daran liegt der Schwerpunkt ab 2023 dann auf der Umsetzung konkreter Projekte, die die Lebensqualität der Menschen vor Ort verbessern, bestehende Probleme mit digitalen Hilfsmitteln lösen sowie die Zukunftsfähigkeit unserer Heimat nachhaltig sichern.

Erste Maßnahmen werden aber auch bereits in der Strategiephase umgesetzt. Um dafür Ideen zu finden, ruft der Landkreis noch dieses Jahr zum ersten Ideen- und Umsetzungswettbewerb „Ihre Idee für die smarte Region Mayen-Koblenz“ auf. Weitere Informationen zu diesem Wettbewerb werden bei der Auftaktveranstaltung am 23. September bekanntgegeben. Auch darüber hinaus sind über die gesamte Projektlaufzeit bis Ende 2027 hinweg alle Interessierten dazu aufgerufen, sich aktiv einzubringen. Neben regelmäßigen Beteiligungsformaten und -veranstaltungen im gesamten Landkreis sowie einem offenen Projektbüro in Andernach gibt es spätestens ab der Auftaktveranstaltung auch eine digitale Informations- und Beteiligungsplattform des Gesamtvorhabens. Unter der Internetadresse www.myk10.de kann sich jeder Interessierte orts- und zeitunabhängig über Neuigkeiten informieren, an Umfragen teilnehmen, diskutieren und in verschiedenen weiteren Formaten aktiv auf die Projektentwicklung Einfluss nehmen.

Information:

Interessierte, die am Auftaktforum, 23. September, 18 bis 19.30 Uhr, teilnehmen möchten und/oder Interesse daran haben, im Gesamtprojekt aktiv mitzuwirken, senden bitte eine E-Mail an smarte.region@kvmyk.de. Der Einwahllink zum Auftaktforum wird im Vorfeld der Veranstaltung bereitgestellt.

 

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„Maach et jood“

Mechernich – Rita Pehl macht sich auf in den Ruhestand und bekam zum Abschied von ihren beruflichen Weggefährtinnen einen Wanderrucksack überreicht. Sie füllten ihn für die scheidende Gemeindereferentin während des Wortgottesdienstes in der Alten Kirche mit allerlei guten Gaben und Wünschen.

Ein Schutzengel für neue Begegnungen, Pfefferminzbonbons „extra stark“ für eine kräftige Stimme bei Konflikten, ein Wanderstock, der Halt für den Weg gibt oder mit dem sie, das was im Wege steht, beiseite räumen kann, waren dabei. Ein Stellplatzführer soll der frischgebackenen Mini-Camper-Besitzerin außerdem Lust auf Freiheit & Abenteuer machen.

Hinzu kamen Blumen, Wein und Fotoalbum mit festgehaltenen Erinnerungen. Pfarrer Erik Pühringer, Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) St. Barbara, gab die Osterkerze als Geschenk mit auf den weiteren Lebensweg als Dank: „Weil Du so unendlich vielen Menschen das Licht des Glaubens weitergegeben hast.“

Auf insgesamt 45 Jahre berufliche Tätigkeit schaut Rita Pehl zurück. Schwerpunkte ihrer Arbeit in den letzten Jahren waren Kontakte zu Senioren in Altenheimen (Barbarahof, HPZ, Wohnverbund Sanden, Kreuserstift), Senioren- wie auch Trauergruppen und das monatliche Taizègebet in der Eifelhöhenklinik in Marmagen.

Zuvor war sie als Erzieherin in einem Kölner Kinderheim und später dann in Bouderath eingesetzt. Nimmermüde studierte sie nebenher Religionspädagogik und Theologie über den Würzburger Fernkurs, um zielgerichtet den Weg der Gemeindereferentin einzuschlagen.

„Beachtlich“

Als „Eifeler Mädchen“ war sie zunächst in Dülken bei Viersen am Niederrhein tätig, kam dann über Schleiden, Blankenheim, GdG Steinfeld und letztlich zur GdG Mechernich – und blieb dort 3,5 Jahre. „Beachtlich“, lobt Magdalena Ohlerth, Kollegin Pehls im Seelsorgeteam, die „Pack-an-Frau“ und „Powerfrau“. Enthusiastisch habe sie sich für die Glaubensverkündigung eingesetzt.

Rita Pehl habe immer darum gerungen, Glaube in diesen Zeiten und in dieser Kirche lebbar zu gestalten. Dabei sei sie „ehrlich, transparent, direkt und hartnäckig“ geblieben. Bischoff Helmut Dieser würdigt die scheidende Gemeindereferentin in seinem Ruhestandsbrief: Rita Pehls Arbeit werde sicher „Früchte tragen in den Herzen der Menschen“, denen sie im beruflichen Einsatz begegnet ist.

Mit 15 Jahren leitete Pehl ihre erste Jugendgruppe in Tondorf. Mit 19 Jahren gehörte sie zum Sachausschuss Jugend und war mit 21 Jahren bereits Mitglied des Pfarrgemeinderates. Am Ende war es dann an der Zeit „Tschüss“ zur langjährig wirkenden Kollegin zu sagen. Das übernahm Magdalena Ohlert: „Mott dem Säje von ossem Herrjott! Maach et jood!“