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Benefizkonzert „Hochwasser in der Eifel“ voller Erfolg

Waxweiler – Mit Verve vom „Menuetto“ zum „Moon River“. Ein stimmungsgeladenes Benefizkonzert inspirierte am Sonntagabend, 19.09. in der Pfarrkirche „St. Johannes der Täufer“ das gespannte Publikum nicht nur zu stehenden Ovationen und Bravorufen, sondern auch zu großzügigen Spenden für die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe in der Eifel. Dank tatkräftiger Unterstützung der Gemeinde Waxweiler und Helfern*innen aus Wirtschaft und Politik ist es gelungen, dieses besondere Konzert – schon vor der offiziellen Eröffnung der diesjährigen 7. MozartWochenEifel (vom 31.10. bis zum 27.11.2021) – zu realisieren.

Es gastierte – ohne Gage bei freiem Eintritt – das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim unter Leitung seines ersten Gastdirigenten Georg Mais. Unter dem Titel „Sommerserenade aus der Mozartzeit“ gab es sehr zur Freude des Publikums gleich zu Beginn eine mit sehr viel Verve vorgetragene „Kleine Nachtmusik“ (G-Dur KV 525), wobei besonders das Menuetto viele Gäste in Tanzlaune versetzte, was ja leider coronabedingt nicht möglich war, aber dennoch die eine oder den anderen zum Träumen inspirierte.

Die unterhaltende Serenaden-Musik – so wie Musikfreunde sie vor rund 250 Jahren in den Gärten der Adligen erlebt haben – kam gut an in Waxweiler. So auch Johann Sebastian Bachs „Air“ aus der Orchestersuite (Nr. 3 BWV 1068) und der wunderschöne Kanon von Johann Pachelbel. Tosenden Applaus erhielt Solist Manuel Druminski – in perfekter Symbiose mit dem Orchester und seinem Dirigenten, dem das Benefizkonzert nach den schrecklichen Flutfernsehbildern ein besonderes Anliegen war – für seine Interpretation von Vivaldis „Largo“ aus den „Jahreszeiten“ (op. 8 Nr. 4). Natürlich – wie es sich für MozartWochenEifel gehört – gab’s zum Abschluss noch das „Presto“ aus dem Divertimento D-Dur KV 136, sodass auch dem letzten Gast klar wurde: Sie sind „back“, die 7. MozartWochenEifel! Schwer abzuschätzen, wer sich mehr freute, die Musiker*innen über den hochverdienten Applaus, ihr sichtlich gerührter Dirigent oder das klatschfreudige Publikum.

Gleich drei Zugaben hatten das vielseitige Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim und sein Dirigent für die überraschte Gästeschar im Gepäck: Es gab Filmmusik von Henry Mancini aus der „The Clou“ (1973) mit Robert Redford und Paul Newman und zum Dahinschmelzen für alle Anwesenden Mancinis Evergreen „Moon River“ (1961), so dass manche sich von Waxweiler zur New Yorker Kultadresse „Tiffany’s“ träumten. Aber der Traum ging noch weiter: Als dritte Zugabe stand der Tango Argentino schlechthin auf dem vom Künstlerischen Leiter der MozartWochenEifel mit viel Esprit ausgewähltem Programm für dieses außergewöhnliche Konzert.

Weitere Infos zum Konzertreigen der 7. MozartWochenEifel unter: www.mozartwochen-eifel.de

Online-Ticketverkauf für die 7. MozartWochenEifel vom 31.10. bis einschl. 27.11.2021 – siehe: www.ticket-regional.de  bzw. Ticket-Hotline 0651-9790777 (sk)

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Wirtschaft

digitalHUB und Stadt Aachen launchen smart.aachen-Plattform

Aachen – Auf der Plattform werden Smart-City-Projekte eingetragen und präsentiert, um Aachens Status als eine der zehn digitalsten Städte Deutschlands für die Bürger*innen bewusster zu machen. Digitalisierung und Innovation sollen dadurch außerdem noch stärker vernetzt werden. Die bislang 65 registrierten Projekte decken bereits ein breites Themenspektrum ab.

Der digitalHUB und die Stadt Aachen haben in Zusammenarbeit mit dem Startup Innoloft am 21. September die Plattform smart.aachen.digital gelauncht, auf der Smart-City-Projekte in Aachen eingetragen und präsentiert werden. Die Idee für die Plattform ist aus dem Smart City ThinkTank im digitalHUB Aachen hervorgegangen, in dem sich kommunale und private Unternehmen, wie die STAWAG, regioiT und NetAachen, die Stadt Aachen sowie Startups engagieren. Die Umsetzung der Plattform erfolgte als gemeinsames Projekt der Stadt Aachen, des digitalHUB und des etablierten B2B-Plattform-Startups Innoloft.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen erklärte:„Es freut mich sehr, mit Ihnen gemeinsam die neue smart.aachen-Plattform in der Zusammenarbeit der Stadt Aachen mit dem digitalHub Aachen e.V. und dem Start up Innoloft vorzustellen. Aachen trägt zu Recht den Titel einer smarten Stadt und die Plattform trägt zusammen mit dem OecherLab die vielen Innovationen in die Bürgerschaft und ermöglicht nun auch den digitalen Austausch. Die vielen darin registrierten Projekte decken zudem ein sehr breites Themenspektrum ab.“

Eine der digitalsten Städte Deutschlands

Aachen hat sich aufgrund der exzellenten digitalen Entwicklungen an den Hochschulen, des überdurchschnittlich hohen Anteils an IT-Firmen, der rund 200 Startups im digitalHUB und des Status als digitale Modellregion des Landes Nordrhein-Westfalen, nach dem Smart City-Index des bitkom 2020, zu einer der zehn digitalsten Städte Deutschlands entwickelt. Vor Ort bleibt das aber leider oftmals unbekannt. Dies zu ändern ist das Ziel von smart.aachen.digital, um Entwicklungen von zukunftsfähigen Ideen, die auf eine Smart City einzahlen, den entsprechenden digitalen Raum zu geben. Die Seite veranschaulicht das Innovationspotenzial, vermittelt Bilder und erzählt die Geschichten und Eindrücke der Innovationen, die unsere Zukunft gestalten werden, auf einer einfach aufrufbaren und für einfach zugänglichen Plattform.

Vernetzung digitaler Ökosysteme

„Mit der Plattform smart.aachen schaffen wir endlich eine Transparenz über die vielen hochinnovativen Projekte, die allesamt bereits heute auf die Smart City Aachen einzahlen und diese formen. Damit erreichen die zahlreichen smarten Maßnahmen der Aachener Innovationstreiber*innen eine überregionale Sichtbarkeit und erfahren neue Möglichkeiten der Vernetzung“, so Dieter Begaß, Leiter der Aachener Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen. „Da die von Innoloft erstellte smart.aachen-Plattform sowohl mit unserer Mitgliederplattform als auch mit der digitalen Innovationsplattform der Stadt Aachen verknüpft ist, rücken die Stadt Aachen und der digitalHUB mit diesem tollen Kooperationsprojekt nun auch digital noch näher zusammen und das Aachener Digitalisierungs- und Innovations-Ökosystem wird noch dichter vernetzt“, ergänzte Iris Wilhelmi, Geschäftsführerin des digitalHUB Aachen e.V.

Das 2015 als Spin-off der RWTH Aachen gegründete Unternehmen Innoloft ist eines der Gründungsmitglieder des digitalHUB Aachen und bietet Whitelabel Software für B2B-Marktplätze und Netzwerkplattformen. Neben der Matching-Plattform des digitalHUB Aachen und der digitalen Innovationplattform (DIP) der Stadt Aachen hat es auch die Plattform startups.nrw konzipiert und umgesetzt, auf der das Startup-Ökosystem in NRW abgebildet und mit Unternehmen und Investoren vernetzt wird. „Die smart.aachen-Plattform ist für uns als in Aachen gegründetes Unternehmen ein Herzensprojekt. Hier in Aachen entstehen so viele herausragende Ideen und Projekte im Bereich Smart City und wir freuen uns, diese durch die neue Plattform nun noch bekannter zu machen“, erklärte Sven Pietsch, CEO des Startups Innoloft.

Auf der smart.aachen-Plattform sind bislang 65 Projekte registriert. Die Themen reichen vom digitalen Stadtarchiv über „Rescue Copter“, also Drohnen zur Aufklärung bei Rettungseinsätzen, bis hin zu den Bereichen Verkehrsflussoptimierung und nachhaltige Mobilität durch Einsatz von künstlicher Intelligenz und Augmented Reality.

Über digitalHUB Aachen e.V.

Der Verein digitalHUB Aachen (www.aachen.digital) setzt sich für die Digitalisierung der Wirtschaft und der öffentlichen Hand der Region Aachen ein. Mitglieder sind Mittelstand, Industrie, Startups und Institutionen, welche die Ziele des Vereins unterstützen. Das Digitalisierungszentrum des digitalHUB Aachen bringt Startups und IT-Mittelstand (digitale „Enabler“) mit klassischem Mittelstand und Industrie als Anwender (digitale „User“) in der digitalCHURCH zusammen, um gemeinsam neue digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln und zu realisieren. Unterstützt wird dies durch Region und Wissenschaft („Supporter“). So wird euregional eine „Aachen Area“ als digitales Innovationsland geschaffen. Das Digitalisierungszentrum des digitalHUB Aachen ist Teil der Initiative „Digitale Wirtschaft NRW (DWNRW)“ und eines von fünf geförderten Zentren für die digitale Wirtschaft in NRW.

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Der Mayener Edi Hürter feierte 90. Geburtstag

Mayen – In diesen Tagen gratulierte Oberbürgermeister Dirk Meid einem bekannten Mayener Bürger zum runden Geburtstag: Edi Hürter wurde 90! „Ich gratuliere Ihnen herzlich zum Geburtstag und wünsche Ihnen nur das Beste, vor allem Gesundheit “, so Oberbürgermeister Meid. Natürlich hatte der Stadtchef auch ein kleines Präsent für Edi Hürter mitgebracht. „Meine herzlichsten Glückwünsche verbinde ich auch mit einem Dankeschön für Ihr langjähriges Engagement für Ihre Heimatstadt!“, richtete der Oberbürgermeister anerkennende Worte an Edi Hürter.

Der gelernte Autosattlermeister, der vielen durch die gleichnamige Mayener Firma bekannt ist, war über Jahrzehnte hinweg in den städtischen Gremien aktiv. 1964 begann seine politische Karriere in den verschiedensten Ausschüssen, ab 1970 kamen mehrere Wahlperioden im Mayener Rat hinzu. 1998 hat Hürter für sein Engagement für die Stadt Mayen auch die Goldene Verdienstplakette bekommen. 2008 hatte Hürter sein Ratsmandat niedergelegt. Doch auch heute ist er noch politisch aktiv: Er engagiert sich als stellvertretendes Mitglied im Seniorenbeirat der Stadt Mayen.

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„Gegen den Strom“ am Mittwoch 22. September beim Freiluftkino Zülpich

Zülpich – Mit dem Film „Aus Liebe zum Überleben“ eröffnete das Freiluftkino Zülpich am 15.09.2021 die Herbstreihe des Open-Air Kinos. Im Herzen Zülpichs, zwischen St. Peter und dem Museum der Badekultur, versammelten sich ab 19 Uhr trotz unsicherer Wetterlage an die 70 Gäste. In entspannter Atmosphäre Musik konnte man auf dem geschmückten Platz Crepés und Getränke geniessen. Gegen 19.45 wurden die Gäste von den Veranstaltern begrüßt und Bürgermeister Ulf Hürtgen wünschte dem Verein „Freiluftkino & Kultur Zülpich e.V.“ viel Erfolg und gutes Gelingen.

Der nächste Film am morgigen Mittwoch, den 22.09.21 verspricht mit dem Ökothriller „Gegen den Strom“ einen spannenden Filmabend. Wie immer gibt es vorher und nachher ein Rahmenprogramm. Der Eintritt ist frei, was dank einer Förderung durch die Victor-Rolff-Stiftung möglich wurde. Die Organisatoren bitten um eine wertschätzende Spende, um das Freiluftkino auch im nächsten Jahr weiter finanzieren zu können. Die Filmreihe läuft noch bis zum 20.10.2021 jeweils Mittwochs ab 19,00 Uhr, auch bei schlechtem Wetter, denn dann kann man spontan in die Räume des Museums wechseln. Infos und Ticketvorbestellung unter: www.freiluftkino-zuelpich.de

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Flotte Musik für Flutopfer-Hilfe

Kall – „Die Old Timer“ hatten ein Benefiz-Konzert zugunsten der Hilfsgruppe Eifel organisiert – Edith Dederichs: „Den Menschen etwas Abwechslung und Freude schenken – Furioses Finale mit dem Pia-Fridhill-Duo und Georg Kaiser – Blumen für die Sängerinnen, Zollstöcke für die Musiker.

Hielten beim Benefiz-Konzert die Fäden in der Hand: Ralf Heistert von der Hilfsgruppe Eifel und Edith Dederichs von der Band Die Old Timer. Foto: Reiner Züll

Sie stach nicht nur durch ihr leuchtend rotes Kleid auf der Bühne hervor, sondern auch durch ihren professionellen Gesang. Edith Dederichs, Frontfrau der Band „Die Old Timer“ zog am Sonntag bei einem Benefiz-Konzert zugunsten der Flutopfer-Hilfe der Hilfsgruppe Eifel auf dem Areal des Möbelhauses Brucker alle Register ihres Könnens. Sie hatte mit Bandkollege Ralf Pütz die Idee gehabt, das Flutopfer-Projekt der Hilfsgruppe Eifel zu unterstützen. Dabei waren sie bei den anderen Bandkollegen und bei befreundeten Musikern auf große Zustimmung gestoßen.

Etwa 300 Besucher erlebten auf dem Areal des Möbelhauses Brucker ein ansprechendes Benefiz-Konzert zugunsten des Flutopfer-Projektes der Hilfsgruppe Eifel. Foto. Reiner Züll

Und so standen am Sonntagnachmittag neben der Band „Die Old Timer“ (Die alte Zeit) das Duo Pia Fridhill & Jens Hoffmann sowie der Songwriter Georg Kaiser auf der Bühne, vor der sich bei schönem Spätsommerwetter etwa 300 Zuhörer eingefunden hatten. Auch Bürgermeister Hermann-Josef Esser weilte unter den Besuchern. Der Eintritt zum Konzert war frei, es wurde am Eingang lediglich um Spenden für die Flutopfer-Hilfe gebeten.

Es sei schön, nach langer Corona-Pause endlich wieder auf der Bühne zu stehen, freute sich Band-Frontfrau Edith Dederichs: „Mit unserer Musik wollen wir heute den Menschen, die von der Flut schwer getroffen worden sind, ein wenig Abwechslung und Freude schenken“. Sie bedankte sich bei der Familie Brucker, die den Platz spontan bereit gestellt habe. Ebenso bei der Firma Ahrkustik aus Schuld an der Ahr. Obwohl die Firma in diesem Ort selbst schwer von der Flut getroffen sei, habe sich in den Dienst der guten Sache gestellt, lobte auch Ralf Heistert von der Hilfsgruppe Eifel die Unterstützung aus dem von der Flut geschundenen Ahr-Ort.

Nach dem gemeinsamen finalen Abba-Song Thank you for the music verabschiedeten sich alle Akteure von einem dankbaren Publikum. Foto: Reiner Züll

Der Erlös dieses Konzertes, so Edith Dederichs, diene „einem nützlichen und wichtigen Zweck“. Viele Menschen im nahen Umfeld hätten durch die Flut im Juli ihr Hab und Gut verloren, einige sogar ihr Leben. Man erlebe derzeit eine „große Not direkt vor der eigenen Haustür“. Das Hochwasser habe aber auch deutlich gemacht, dass das traute Heim heute nicht mehr immer sicher sei.

Mit ihren Band-Kollegen präsentierte die Sängerin deutsche Schlager aus den 50er bis 80er Jahren, Latin Jazz und natürlich auch Mundart-Lieder. Da fehlten auch die Kölsch-Hits „Bei Toni an der Ihsbud“ oder „Dat es Heimat“ nicht.

„Elch-Pop“ aus Schweden sowie Soul, Pop, Jazz und Folk gab das Duo Pia Fridhill & Jens Hoffmann zum Besten. Die gebürtige Schwedin schreibt mit ihrem Partner Jens Hoffmann ihre Songtexte selbst. Sie erzählen persönlich, ergreifende und oftmals lustige Geschichten, wovon sich das Publikum am Sonntag überzeugen konnte.

Der Eifeler Songwriter und Gitarrist Georg Kaiser unterhielt die Zuhörer mit Irish & Scottish Folk, mit gefühlvollen Balladen und fetzigen Stücken zum Mitsingen. Aber auch die Kölner Fan-Hymne „Mir ston zo Dir, FC Kölle….“  Hatte Kaiser bestens drauf. Der Sänger zählt heute zu den gefragten Solokünstlern der Folkszene. Er hat über 200 eigene Stücke selbst geschrieben.

Das Konzert endete mit einem furiosen Finale und der Abba-Hommage „Thank you for the music“, bei der alle Akteure gemeinsam musizierten und vor allem die beiden Sängerinnen Pia Fridhill und Edith Dederichs einen glanzvollen Schlusspunkt setzten.

Ralf Heistert von der Hilfsgruppe Eifel bedankte sich bei der Band „Die Old Timer“ für das Veranstalten des Konzertes und bei den anderen Akteuren für deren Mitwirken. Die Damen bekamen Blumen geschenkt, die Herren Zollstöcke aus einer Sonder-Edition, die eine Firma aus Ostwestfalen eigens für die Flutopfer-Hilfe der Hilfsgruppe Eifel produziert hatte. Aktuell hat die Hilfsgruppe Eifel bereits 208.000 Euro Soforthilfe an Familien ausgezahlt, die bei der Flut ihr Hab und Gut verloren haben. (Reiner Züll)

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Riesengaudi bei der traditionellen Kürbisregatta auf dem Obergartzemer Krewelshof Eifel

Mechernich-Obergartzem – Die Kürbisregatta auf dem Krewelshof Eifel bei Obergartzem war eine Riesengaudi für die 25 Teilnehmer und ihre fast 500 Zuschauer. Unter blauem Himmel bei angenehmen 23 Grad hielt sich der sportliche Ehrgeiz erwartungsgemäß in Grenzen. „Dabeisein“ war alles, Hauptsache die Lebensfreude kam auch hierbei nicht zu kurz…

Die Kürbisregatta auf dem Krewelshof Eifel bei Obergartzem war eine Riesengaudi für die 25 Teilnehmer und ihre fast 500 Zuschauer. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

„Paddelknicker“ Jakob Assenmacher, einer der Athleten, machte mehreren Doppelpaddeln aus Leichtmetall den Garaus. Am Ende mussten die Finalteilnehmer die Schlussläufe mit nur je einer Paddelhälfte bestreiten. „Nächstes Jahr nehmen wir Karbon“, schlug einer vor, Veranstalterin Danielle Bieger hatte ein bewährtes Modell aus Holz und Kupferhülse in der Mitte mitgebracht.

Der Mann, der zwei Doppelpaddel im Wortsinn „knickte“, ein Kürbisboot versenkte und am Ende doch noch als Bronzemedaillengewinner auf den zum Treppchen umfunktionierten Strohballen stand: Jakob Assenmacher (2.v.r.) mit (v.r.) Moderator „Magic Ingo“, Veranstalterin Danielle Bieger und DLRG-Gruppenleiter Jonah Kehren. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

„Wo rohe Kräfte sinnlos walten“, unkte Rundfunkmoderator Ralf Thiel (Radio 700) angesichts von Assenmachers zweitem Paddelknicker in Folge. Thiel kommentierte die sonnige Sonntagsnachmitttags-Veranstaltung zusammen mit seinem Kollegen „Magic Ingo“ von gegenseitigen Ufern aus. Beide feuerten Athleten wie Zuschauer gleichermaßen an. Wer in den Zweierduells sein Paddel als erster an den Steg am gegenseitigen Ufer anschlug, hatte gewonnen.

Der Spaß stand im Vordergrund, und eine Abkühlung im bis zu acht Meter tiefen See des Erlebnisbauernhofs der Familie Bieger tat den gekenterten Kanuten erfrischend gut, kam aber selten vor. Die dicken ausgehöhlten Kürbisse erwiesen sich als erstaunlich stabile Wassersportfahrzeuge. Bis auf einen Kürbis, den der bereits publikumsbekannte „Paddelterminator“ Jakob Assenmacher versenkte.

Eva van Bonn (DLRG) und Lukas Kitz hatten die Paddel vorn

An den Ufern verfolgten dicht an dicht die Zuschauer – vor allem Familien mit Kindern – Vorrundenwettkämpfe und schließlich die Finales – und klatschten begeistert in die Hände, zählten die Countdowns bis zu den von Max Bieger abgefeuerten Startschüssen – und feuerten ihrerseits die Kanuten an.

Am Ende standen Eva van Bonn und Lukas Kitz in den nach Frauen und Männern getrennten Regattaklassements auf zu Siegertreppchen umfunktionierten Strohballen. Die Plätze zwei belegten Carmen Karwanska und Christian Weck. Die Bronzemedaillen errangen Maja Matthes und der erwähnte Jakob Assenmacher. Neben tollen Pokalen aus den Händen von Veranstalterin Danielle Bieger gab es Preisgelder in Höhe von 300, hundert und 50 Euro pro Wettbewerbsklasse.

Kinder gingen diesmal nicht an den Start, wie noch bei der bislang letzten Kürbisregatta 2020, die wegen Covid 19 bis in den kühlen Oktober verschoben worden war. Aber auch diesmal durften die kleineren Kanuten wenigstens probeweise in den dicken ausgehöhlten Rennkürbissen Platz nehmen und ein paar Paddelschläge tun.

Die Teilnehmer waren größtenteils aus einem Umkreis von 60 Kilometern um den Krewelshof Eifel angereist, eine ganze und dazu noch erfolgreiche Equipe kommt schon seit Jahren aus dem niedersächsischen Osnabrück zum Krewelshof.

Bekannt wurde der freudenreiche Ruder-Spaß übrigens im Jahre 2007 durch eine Wette in Thomas Gottschalks TV-Sendung „Wetten, dass..?“, so der Krewelshof-Bauer Theo Bieger: „Es folgten Meisterschaften im baden-württembergischen Ludwigsburg – wir auf dem Krewelshof sind seit 2015 mit am Start!“

Über die Sicherheit der Veranstaltung zu Land und zu Wasser wachte die DLRG, Bezirksgruppe Euskirchen, um ihren Gruppenleiter Jonah Kehren. Auch Eva van Bonn, die Siegerin der Frauen, kommt aus den Reihen der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, die während der Badesaison Wochenende für Wochenende am Freilinger See Aufsicht übt.

Neben dem Rudervergnügen rundherum auf dem Gelände erwartete die vielen Besucher an diesem Sonntag – und darüber hinaus – eine große Kürbisausstellung „Manege frei für den Kürbis-Zirkus“. Mehr als 100.000 Kürbisse wurden auf dem Krewelshof Eifel dafür aufwändig verarbeitet und kunstvoll als Zirkusfiguren in Szene gesetzt.

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Zertifizierte Experten für Bauchwand-Brüche am Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Experten für Bauchwandbrüche – Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr erhält die Auszeichnung „Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie“. Die Operation eines Bauchwandbruchs, einer Hernie, ist weltweit der häufigste Eingriff in der Allgemein- und Viszeralchirurgie. Allein in Deutschland werden pro Jahr über 350.000 Operationen durchgeführt. Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Marienhaus Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr wurde nun für ihre besondere Expertise in der Versorgung von Hernien zertifiziert und darf sich ab sofort „Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie“ nennen. Damit ist das Team um Chefarzt Prof. Dr. Klaus Prenzel das einzige im Kreis, das dieses Prädikat der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie tragen darf.

Bei einer Hernie entsteht eine Lücke in der Bauchdecke, durch die sich Bauchorgane, meist ein Teil des Dünndarms, nach außen drücken können. „Einige Patienten haben neben einer kosmetisch störenden Beule nur leichte Beschwerden wie ein Ziehen oder Drücken im betroffenen Bereich“, erklärt Prenzel. „Andere leiden unter starken Schmerzen.“ Um Komplikationen wie einem Darmverschluss vorzubeugen, rät er Betroffenen zu einer Operation.

Im Marienhaus Krankenhaus Maria Hilf werden Bauchwandbrüche – darunter Leisten-, Nabel-, Zwerchfell- und Narbenhernien – von einem spezialisierten Ärzteteam behandelt. Die meisten Hernien lassen sich ambulant oder während eines kurzen stationären Aufenthaltes schließen. „Wenn möglich, führen wir die Eingriffe minimalinvasiv durch“, sagt Prenzel. Der Vorteil: weniger Schmerzen und eine schnellere Wundheilung. Dank minimaler Schnitte bleiben zudem nur kleine Narben zurück.

Neben einem routinierten Ärzteteam gehört auch ein gut ausgestatteter OP zu den strengen Anforderung der Zertifizierung. So kommt im Krankenhaus Maria Hilf unter anderem ein moderner 3D-Operationsturm zum Einsatz, der bei minimalinvasiven Eingriffen dreidimensionale und hochauflösende Bilder liefert. Im Sinne einer langfristigen Qualitätssicherung werden die Daten aller Hernien-Operationen in einem zentralen Register dokumentiert. „Nur wenn wir erfahren, wie es unseren Patient:innen einige Jahre nach der Operation geht, können wir den Erfolg unserer Arbeit langfristig sicherstellen“, sagt Prenzel.

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Wohnraumportal der Kreisverwaltung Ahrweiler wird gut angenommen

Ahrweiler – Mehr als 65 Wohnungen an Flutbetroffene vermittelt. Vor rund fünf Wochen ist das Wohnraumportal der Kreisverwaltung Ahrweiler an den Start gegangen, um Betroffene der Flutkatastrophe bei der Suche nach einer Unterkunft zu unterstützen. Ziel dabei ist, vor allem mittel- beziehungsweise langfristig zur Verfügung stehenden Wohnraum anzubieten. Eine erste Zwischenbilanz zeigt jetzt: Mehr als 65 Unterkünfte konnten bereits erfolgreich vermittelt werden.

Das Portfolio des Portals umfasst aktuell rund 180 Wohnangebote; insgesamt wurden bereits mehr als 250 Unterkünfte inseriert. Die Angebotspalette reicht hierbei von Ein-Zimmer-Appartements über mittelgroße Wohnungen bis hin zu Häusern, die Platz für Großfamilien bieten.

„Diese Angebote sind auch rund neun Wochen nach der Flutkatastrophe noch immer gefragt. Denn der Bedarf an Unterkünften – ganz besonders aus dem Kreis Ahrweiler selbst –  ist nach wie vor sehr hoch. Viele Menschen möchten in unserem schönen Kreis bleiben“, betont der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies, MdL. Da auch viele ältere Menschen oder Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen von den Auswirkungen des Hochwassers betroffen sind, wird zudem dringend barrierefreier Wohnraum benötigt.

Anbieter können ihre Angebote online registrieren, veröffentlicht werden lediglich die Daten des eingestellten Wohnobjekts. Sofern sich Interessenten melden, vermittelt die Kreisverwaltung Ahrweiler den entsprechenden Kontakt zum Anbieter. Hierzu dient die Hotline 02641 / 975-930. Diese ist montags bis donnerstags, von 8 bis 16 Uhr, und freitags, von 8 bis 13 Uhr, erreichbar.

Das Portal für Anbieter und Suchende ist online zu finden unter https://kreis-ahrweiler.de > Button „Wohnraumvermittlungsportal Kreis Ahrweiler“.

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Emotionale Gedenk-Veranstaltung in Gemünd

Schleiden/Gemünd – Dass eine Gedenkveranstaltung mit einem anschließenden geselligen Miteinander möglich sein kann, hat die Stadt Schleiden am vergangenen Freitag bewiesen: Rund 700 Menschen kamen auf dem Marienplatz in Gemünd zusammen, um den bei der Hochwasser-Katastrophe Verstorbenen zu gedenken. Anschließend nutzten viele die Gelegenheit, sich bei einem kleinen Imbiss und einem kühlen Getränk bei ruhiger Live-Musik auszutauschen.

Bürgermeister Ingo Pfennings hielt anlässlich der Gedenkfeier eine bewegende Ansprache. Foto: Stadt Schleiden

Der offizielle Teil der Gedenkfeier wurde geprägt vom Trauern und Erinnern, dem Dank für die Hilfsbereitschaft der unzähligen Helfer die unmittelbar nach der Katastrophe angepackt haben und dies immer noch tun sowie dem Zusammenhalt im gesamten Schleidener Stadtgebiet. Für Bürgermeister Ingo Pfennings waren es bewegende Momente, die er in seiner Ansprache Revue passieren ließ. Als er die Namen der neun Menschen verliest, die in der Flutnacht im Stadtgebiet ihr Leben verloren haben, entzündeten die beiden Pfarrer Philipp Cuck und Erik Schumacher für jeden von Ihnen eine Kerze.

Zum Verarbeiten der Geschehnisse gehören auch Gespräche, um das Erlebte miteinander aufzuarbeiten. Deswegen war es für Bürgermeister Ingo Pfennings von Anfang an wichtig, im Anschluss an das Gedenken ein gemütliches Beisammensein anzubieten: „Ich hatte mit etwa 500 Teilnehmern kalkuliert und am Ende waren es über 700. Die vielen positiven Rückmeldungen, die ich hier vor Ort bekommen habe, haben mir gezeigt, dass das Konzept voll aufgegangen ist.  Ich danke daher allen Teilnehmern herzlich dafür, dass sie alle zusammen einen solch würdevollen Abend kreiert haben, der alle meine Erwartungen übertroffen hat.“

Er selbst wurde emotional aus dem Konzept geworfen, als er in seiner Ansprache den Zusammenhalt im Schleidener Stadtgebiet anspricht: Bevor er den Satz den er mit den Worten „Ich bin stolz…“ begann musste sich Pfennings zunächst sammeln. Getragen durch den Applaus der Menschen vollendete er mit stockender Stimme den Satz „…, dass ich das Ganze mit euch bestreiten darf. Ich hätte es allen anders gewünscht. Aber wir schaffen das.“

Auch Pfarrer Cuck und Pfarrer Schumacher ließen in Ihren Beiträgen die Ereignisse der letzten Wochen Revue passieren, sprachen den Menschen Mut zu und gingen auf die überragende Hilfsbereitschaft sowie das gefestigte Miteinander ein.

Im kommenden Jahr plant die Stadt Schleiden ein zweitägiges Helferfest mit Programm und Livemusik. Damit sollen der große Zusammenhalt und die immense Hilfe, die die Betroffenen von zahlreichen Helfer*innen von nah und fern erfahren haben, gewürdigt werden. „Durch das zweitägige Fest sollen auch Helfer*innen, die eine lange Anreise haben, die Gelegenheit bekommen, mitzufeiern“, so Pfennings.

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Top-Themen Tourismus

Großes „Ja“ zum Wiederaufbau in der Tourismus-Branche im Ahrtal

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Erstes Lagebild des Ahrtal-Tourismus nach der Flutkatastrophe. 60 Prozent der Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe sind betroffen. Eines der bedeutendsten wirtschaftlichen Standbeine des Ahrtals wurde durch die Flutkatastrophe am 14./15. Juli bis ins Mark getroffen: Der Tourismus im Ahrtal hat verheerende Verluste in einem nahezu unvorstellbaren Ausmaß zu beklagen. Der Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V. hat nun ein erstes Lagebild zusammengestellt. Dazu haben die Mitarbeiter in den vergangenen Wochen mehr als 450 Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe sowie Privatunterkünfte im Ahrtal kontaktiert, darunter etwa 300 eigene Mitglieder. Erstes Fazit: Insgesamt rund 60 Prozent der Betriebe sind von der Flutkatastrophe betroffen. Das entspricht 280 Anbietern. „Auch wenn wir hier seit Wochen mittendrin sind im Katastrophengebiet und uns der Ernst der Lage schnell bewusst war, machen die nackten Zahlen doch erneut sprachlos“, fasst der Vorsitzende der Ahrtal-Tourismus, Hotelier Christian Lindner seine Eindrücke zusammen.

Hotel- und Gastronomiebetriebe am schwersten getroffen

Was die Betroffenheit angeht, stellt sich jedoch die Lage in den einzelnen Gewerbesparten als unterschiedlich dar. Während von über 220 Ferienwohnungen rund 50 Prozent von der Flut betroffen sind, hat es die Hotelbetriebe und Pensionen zu über 70 Prozent getroffen, die Gastronomiebetriebe sogar zu 80 Prozent. Elf von 13 Campinglätzen sind darüber hinaus zerstört. „Unfassbare Zahlen, hinter denen Eigentümer, ganze Familien und hunderte Mitarbeiter stehen, die zu einem Großteil unmittelbar in ihrer Existenz bedroht sind“, betont Christian Lindner.

Großes Ja zum Wiederaufbau

Doch es gibt in vielerlei Hinsicht große Hoffnung: Der Wille zum Wiederaufbau ist bei rund 80 Prozent der betroffenen Betriebe und Privatquartiere vorhanden. Auch im Bereich der Winzerschaft, die ein so wichtiger Faktor für den Tourismus im Ahrtal ist, wollen über 90 Prozent der betroffenen Weingüter, Genossenschaften und Selbstvermarkter weiter machen. „Dies ist ein klares Ja der Beteiligten dafür, dass Tourismus an der Ahr Zukunft hat. Das Ahrtal ist noch da und wir bauen wieder auf“, so Lindner.

Das Team des Ahrtal-Tourismus sei hoch motiviert, den Tourismus-Standort wieder nach vorne zu bringen, auch wenn hier ebenfalls große Schäden vorliegen. Die beiden Tourist-Informationen in Bad Neuenahr und Ahrweiler sind genauso zerstört wie die Büroräumlichkeiten im Blankartshof sowie im ehemaligen Kurpark-Café mitsamt dem kompletten Inventar. Die Mitarbeiter sind derzeit auf unterschiedliche Ausweichräume aufgeteilt oder arbeiten im Homeoffice. Laut Lindner gilt es jetzt in einem ersten Schritt, Strategien für die Kommunikation über die Website und die sozialen Medien zu entwickeln. Klar sei laut Lindner anhand der Anfragen, die bereits schon wieder eingehen, dass Gäste das Ahrtal wieder besuchen möchten –  auch, um mit ihren Umsätzen zu unterstützen. Hierauf müsse man sich vorbereiten.

Ohne staatliche Hilfe geht es nicht

Vom Land Rheinland-Pfalz wünscht sich der Ahrtal-Tourismus nun vor allem, dass die zugesagten Gelder für die betroffenen Betriebe und Privatunterkünfte schnell und tatsächlich unbürokratisch fließen. Christian Lindner: „Um wieder wirtschaftsfähig zu werden, müssen die Betriebe jetzt so schnell wie möglich mit den nötigen Arbeiten starten können. Denn hiervon hängt wiederum die Erhaltung der Arbeitsplätze ab.“

In einem nächsten Schritt gelte es, gemeinsam mit allen vor Ort im Tal Beteiligten die gesamte touristische Infrastruktur zu analysieren und auch eventuell in Teilbereichen zu überdenken. „Aus Mainz benötigen wir neben den zugesagten Geldmitteln insbesondere vereinfachte Planungsverfahren für die erarbeiteten Ergebnisse. Ohne eine gut durchdachte Infrastruktur wie Rad- und Wanderwege, Parkplätze, öffentliche Verkehrsmittel, Eventflächen, Kultureinrichtungen etc. ist Tourismus langfristig kaum denkbar. Lange Verfahren, Bedenkenträgertum, Entscheidungen über die Köpfe der Beteiligten hinweg müssen jetzt zugunsten einer echten Zusammenarbeit, konkreten Ansprechpartnern, unbürokratischen Wegen und einem Umdenken von üblichen Verwaltungsstrukturen weichen. Nur dann hat das Ahrtal die Chance, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken“, erklärt Lindner.

Abschließend hält er fest: „Für die Umsetzung braucht das Ahrtal dann im letzten Schritt staatliche Unterstützung bei der Beschaffung der Unmengen an benötigtem Baumaterial und auch bei der Vermittlung von Fachunternehmen! Der Staat trägt Mitverantwortung für den gesamten Wiederaufbau von A bis Z, nicht nur für die entsprechenden Geldmittel!“