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Erste Kreisstraßen nach der Flut im Ahrtal instand gesetzt – Kurzfristig Aufträge in Höhe von 150.000 Euro vergeben

Ahrweiler – Durch das Unwetterereignis vom 14. Juli 2021 wurde auch die kommunale Infrastruktur stark in Mitleidenschaft gezogen. In seiner jüngsten Sitzung wurde der Kreis- und Umweltausschuss jetzt darüber informiert, dass sechs Kreisstraßen bereits wieder instand gesetzt werden konnten. Diese sind: die K 3 zwischen Pomster und  Barweiler, K 6 zwischen Aremberg und Antweiler, K 9 bei Ohlenhard und der L 74, K 13 Einmündung L 74 und Marthel, K 14 Landesgrenze NRW und Heistert sowie die K 31 zwischen Berg und Freisheim.

Um die betroffenen Kreisstraßen möglichst zeitnah und unkompliziert wieder herzustellen, hatte die Kreisverwaltung Ahrweiler unmittelbar nach der Unwetterkatastrophe gegenüber dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz eine Kostenzusicherung abgegeben. Nur mit einer solchen Zusicherung konnten diese Aufträge in Höhe von 150.000 Euro für notwendige Sicherungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Fachfirmen vergeben.

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Die Kümmerer – Wie der Caritasverband Westeifel e.V. den von der Flut Betroffenen hilft

Bitburg – Sie waren sehr schnell am Start, die Mitarbeitenden des Caritasverbandes Westeifel. Am Freitag nach dem Flut-Donnerstag Mitte Juli kamen bereits die ersten Hilfegesuche aus der ganzen Region bei ihnen an, blickt Fluthilfe-Koordinator Dr. Alexander Knauf nach rund zwei Monaten zurück. „Wir haben an diesem Tag bereits Lebensmittel und Hygiene-Artikel verteilt, Sachspenden angenommen und verteilt – und auch das gesamte Wochenende über.“

„Die Menschen waren völlig hilflos und kamen mit ganz grundlegenden Fragen zu uns: Ich brauche Hilfe – das ist passiert – ich weiß nicht, wo ich übernachten soll“, ergänzt Mathilde Geimer aus dem Fluthilfe-Team. Übernachtungsmöglichkeiten zu finden war das Hauptproblem – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Caritasverbandes konnten zwar das eigene große Netzwerk nutzen und starteten Anfragen bei Hotels und den Eigentümern von Ferienwohnungen. Letzten Endes liegt dieses Thema aber in der Verantwortung der einzelnen Kommunen, zu denen das Team ebenfalls unverzüglich Kontakt aufnahm. Im Anschluss erstellte dann beispielsweise die Verbandsgemeinde Südeifel eine Liste: „Wer hat welchen Wohnraum zur Verfügung? Wer benötigt Wohnraum?“ und organisierte die entsprechende Unterstützung.

Parallel dazu wurden nach diesem ersten Wochenende nach der Flut die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialberatung ganz kurzfristig geschult, um in mobilen Teams Hilfe und Beratung anbieten zu können. „Wir haben Flyer und Infomappen erstellt und unser Team damit ausgestattet – wir waren dienstags bereits in Irrel unterwegs und haben die Leute besucht, um abzufragen, ob sie Hilfe brauchen und welche“, erzählt Geimer. „Wir vom Fluthilfe-Team haben dort so viel Verzweiflung erlebt – waren aber auch froh, Unterstützung anbieten zu können. Wir waren fassungslos angesichts des Ausmaßes der Zerstörung, zum Beispiel in Irrel, Prüm etc…“

„Ich persönlich war auch geschockt darüber, wie bestimmte Menschen und ihre Armut nach kurzer Zeit einfach nicht mehr gesehen wurden“, sagt Knauf. „Mal überspitzt gesagt: Sobald der Schlamm vor dem Haus weg war, wurden sie nicht mehr wahrgenommen. Diese Menschen dürfen nicht vergessen werden.“ Viele Hilfsorganisationen – auch die Caritas – haben Soforthilfen ausgezahlt, sagt Knauf. „Da hat man dann von außen den Eindruck: Da läuft ja jetzt alles… Aber die Probleme fangen jetzt erst an.“ Er erzählt die Geschichte einer kleinen Familie, die keine Versicherung gegen die Schäden an ihrem Haus hat. Sie bekommen Gelder vom Bund – aber das löst ihre Probleme nicht: Das Haus schimmelt und es gibt einfach keine Bautrockner mehr, keine Handwerker, keine Heizung. „Das Geld ist hier gar nicht das Problem“, sagt Knauf. „Aber wie soll diese kleine Familie über den Winter kommen? Der Wohnungsmarkt ist leer!“ Der Caritasverband hat sein Netzwerk in Gang gesetzt: Ein Bankfachmann ist mit ihnen die Verträge durchgegangen und hat Kosten reduziert. Ein Bauingenieur hat das Haus angeschaut und sie beraten.

Für diese vielfältigen Problemstellungen braucht es einen langen Atem, langfristige Lösungen und Konzepte. Viele der Betroffenen brauchen jetzt auch verstärkt psychosoziale Begleitung – neben den lebenspraktischen Themen rücken zunehmend die Traumata und tiefgreifenden Ängste vor der Zukunft in den Fokus. Auch hier kann der Caritasverband professionell zur Seite stehen.

Alexander Knauf und das Fluthilfeteam des CV Westeifel e.V. bemühen sich außerdem aktiv darum, dass Themen wie der Handwerker-Mangel oder die Wohnungsnot gerade im Hinblick auf den kommenden Winter gesehen werden und sind in engem Austausch mit den Kommunen, die er hier auch in der Pflicht sieht, Lösungen zu schaffen. „Geld alleine löst die Probleme nicht“, betont er noch einmal. „Die Frage ist: Wie kommen die Leute warm und trocken durch den Winter? Das Wichtigste ist, dass die Menschen das Gefühl haben, dass sie nicht alleine gelassen sind, dass sich jemand kümmert.“ Jemand, der vertraut ist mit den Regelungen, der entspannt und entlastet, der ein Netzwerk hat, auf das er zugreifen kann – eben die von der Caritas.

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50.000 Kilometer für die Hilfsgruppe Eifel

Kall/Titz – Einmal um die ganze Welt – Radportler aus Titz-Müntz legten sich monatelang für die Kaller Kinderkrebshilfe mächtig ins Zeug – Beim Abschlussfest am Wochenende den Spendenscheck über 6260 Euro an Willi Greuel übergeben. Sie sind für die Hilfsgruppe Eifel mehr als einmal um den Erdball herum geradelt und haben dabei eifrig Spenden von Sponsoren gesammelt. Eine Gesamtleistung von 50.000 Kilometern und einen Spendenerlös von 2500 Euro hatten sich die Mitglieder des SV Malefinkbach aus Müntz, einem Ortsteil der Gemeinde Titz, Anfang Februar zum Ziel gesetzt. Beide Ziele wurden schon vor Ende des Aktionszeitraumes (1. Februar bis 30. November) erreicht, so dass die Radsportler aus dem Kreis Düren der Hilfsgruppe schon jetzt beim Abschlussfest in Müntz einen Spendenscheck in Höhe von 6260 Euro überreichen konnten.

Beim Abschlussfest in Müntz überreichte SV-Vorsitzender Ulrich Goebbels den Hilfsgruppen-Damen Kathi Greuel (Mitte) und Angelika Züll blau-weiße (Vereinsfarben) Schmetterlingshäuschen. Goebbels ist Obermeister der Tischlerinnung Düren-Jülich. Foto: Reiner Züll

Die Pedalritter des rührigen Vereins sind seit Jahren unterwegs, um krebskranke Kinder zu unterstützen, die aufgrund ihrer oft unheilbaren Krankheiten kein normales Leben leben können.  „Radeln für den guten Zweck“ lautete deshalb kurz nach dem Jahreswechsel die Devise des Vereins, dessen Vorstand um Vereinschef Ulrich Goebbels  entschieden hatte, in diesem Jahr die Hilfsgruppe Eifel mit einer recht ungewöhnlichen Aktion zu unterstützen. „50.000 Kilometer radeln = 2.500 Euro für Kinder in Not“ lautet der Name des im Februar gestarteten Hilfsprojektes.

Die rund 15 aktiven Radler des Vereins aus dem Norden des Kreises Düren hatten sich dazu keine leichte Aufgabe gestellt: Vom 1. Februar bis zum 30. November galt es, bei Radtouren oder Veranstaltungen anderer Radsportvereine eine Strecke von mindestens 50.000 Kilometer zu schaffen. Immerhin eine Kilometerleistung, die mehr als einer kompletten Weltumrundung entspricht.

„Wir schaffen das“, hatte Goebbels Vorstandskollege Gerd Wintz schon kurz nach Beginn der Aktion prophezeit:  „Die Gothaer-Versicherung als Hauptsponsor hatte uns direkt einen Betrag von 1000 Euro zugesagt“, so Wintz. Das sei eine große Motivation für die sozial eingestellten Radler aus dem 570-Seelendorf gewesen, berichtete der Medienbeauftragte des Vereins.

Allerdings habe Corona die Aktion erschwert, weil Veranstaltungen anderer Radsportvereine nicht möglich gewesen seien. Trotzdem hätten das große Engagement und der bemerkenswerte Teamgeist der Radsportler, die für die Hilfsgruppe auf Kilometerjagd gegangen seien,  dazu geführt, dass das 50.000 Kilometer-Ziel schon im August erreicht worden sei. Und auch das Ziel von 2500 Euro sei um diese Zeit bereits verdoppelt werden können.

Die letzten 500 Kilometer hatten die Benefiz-Radler symbolisch durch mehrere Runden durch Müntz und die Nachbarorte Hompesch und Hasselsweiler absolviert, wobei ihnen der Beifall der Bürger in den drei Orten gewiss war.

Während der ganzen Aktion sei der Verein von vielen Handwerkern aus der Region  unterstützt worden, freute sich Ulrich Goebbels, der sowohl Obermeister der Tischlerinnung Düren-Jülich als auch stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Titz und Ortsvorsteher in Müntz ist.

Der große Erfolg der Aktion war Grund genug für den Verein, am 18. September vor der Bürgerhalle in Titz ein großes Abschlussfest zu feiern, in dessen Verlauf Ulrich Goebbels und Gerd Wintz die 6260-Euro-Spende an Willi Greuel, den Vorsitzenden der Hilfsgruppe Eifel, offiziell übergab. Die Hilfsgruppe Eifel, so Vereins-Chef Ulrich Goebbels, sei eine Initiative, die es verdient habe, unterstützt zu werden. „Bei der von uns ausgewählten Initiative fließt jeder Cent in die Unterstützung krebskranker Kinder – und das auch noch regional in unserer Nähe“, so Goebbels zu den Festgästen.

Schon seit Jahren unterstütze der SV Malefinkbach aber auch ein Kinderhospiz in Koblenz. Diese Tradition werde man auch diesem Jahr wieder pflegen. Deshalb werde der Erlös des Abschiedsfestes dem Hospiz im benachbarten Rheinland-Pfalz zugutekommen, berichtete Vorstandsmitglied Gerd Wintz.

Willi Greuel bedankte sich bei den eifrigen Pedalrittern für diese grandiose 50.000-Kilometer-Leistung. Er erläuterte den zahlreichen Gästen die Arbeit der Hilfsgruppe und deren aktuelles Bemühen, von der schlimmen Flut betroffenen Familien mit Kindern zu helfen. Mit über 200.000 Euro habe die Hilfsgruppe seit der Hochwasser-Katastrophe Mitte Juli viele Familien unterstützt, die ihr Hab und Gut durch die Flut verloren hätten.

Die Spende aus Malefinkbach werde dem neuen Familienhaus des Eltern-Kind-Zentrums an der Uni-Klinik Bonn zugutekommen, in dem Eltern während der Behandlung ihrer krebskranken Kinder in direkter Kliniknähe wohnen können. Die Hilfsgruppe habe für das im Juli eröffnete neue Haus die komplette Inneneinrichtung von 43 Elternzimmern finanziert. (Reiner Züll)

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NRW Ministerin Ina Scharrenbach: Vor-Ort-Beratung wird weiter gestärkt – Dank an die Sparkassen

Region/Düsseldorf – Die Vor-Ort-Beratung im Rahmen des Wiederaufbaus für die Bürgerinnen und Bürger wird weiter gestärkt: Viele helfen bereits mit, Kommunen, die nicht von Hochwasser betroffen waren, schicken Personal, die Landesregierung Nordrhein-Westfalen – und hier insbesondere das Justizministerium – bringt zusätzliches Personal. Nun hilft die Sparkassenorganisation mit rund 100 ehemaligen Sparkassenmitarbeiterinnen und -mitarbeitern.

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Alle helfen mit, alle packen mit an. Der Wiederaufbau in Nordrhein-Westfalen läuft an. Ich freue mich, dass die Sparkassenorganisation meiner Initiative gefolgt ist und danke sehr: Rund 100 Pensionärinnen und Pensionäre werden zusätzlich in den von Hochwasser betroffenen Kommunen mithelfen, die Vor-Ort-Beratung im Rahmen von Antragstellungen für Bürgerinnen und Bürger zu stärken.“

Michael Breuer, Präsident des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes: „Wir unterstützen gerne mit unserem Sachverstand und unserer Tatkraft vor Ort in den betroffenen Gebieten, damit der Wiederaufbau schnell gelingen kann.“

Insgesamt haben sich aus den rheinischen Sparkassen rund 100 ehemalige Sparkassenmitarbeiter und -mitarbeiterinnen mit entsprechender Qualifikation, darunter vor allem kürzlich pensionierte, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Elternzeit, zur Unterstützung bereit erklärt. Seit Montag, 20. September 2021, stehen in den vier akut betroffenen Kreisen Kreis Euskirchen, Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Sieg-Kreis und der Städteregion Aachen schon über 30 Personen für die Vor-Ort-Betreuung zur Verfügung und werden durch die Kommunen in den Einsatz gebracht.

In den letzten Wochen hatte die Landesregierung Nordrhein-Westfalen bereits weitere Arbeitskräfte sowohl aus nicht vom Hochwasser betroffenen Kommunen als auch der Landesverwaltung organisiert, um bei der Abwicklung der Förderverfahren und Hilfeleistung für die Betroffenen zu unterstützen. Nach der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 hatte der Bund 12,3 Milliarden Euro für die Wiederaufbauhilfe in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt. Privathaushalte, Unternehmen und Kommunen können seit dem 17. September 2021 in Nordrhein-Westfalen über ein Online-Förderportal einen Antrag für die Förderung stellen.

Mit Stand 22. September 2021 sind von Privathaushalten rund 1.400 Anträge gestellt worden. Seit dem Start des Antragsverfahren vor sechs Tagen sind das rund 233 Anträge pro Tag.

Den Link zum Online-Antragsverfahren, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für eine Beantragung, das „Servicetelefon Wiederaufbau“ und weitere Hilfen finden Sie hier.

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Apotheken starten Lieferung von Grippe-Impfstoffen

Region/Berlin – Die ersten Grippe-Impfstoffe sind in den Apotheken eingetroffen und werden an die Arztpraxen ausgeliefert – viele weitere Millionen Dosen werden in den kommenden Wochen folgen. „Die Grippe-Impfsaison 2021/22 ist gestartet, und die Versorgung mit Impfstoffen ist gesichert“, sagt Thomas Dittrich, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes (DAV): „Die Apotheken beschaffen, lagern und verteilen die Grippe-Impfstoffe Woche für Woche an zehntausende Arztpraxen im ganzen Land. In der vergangenen Grippe-Saison 2020/21 haben sie mit bis zu 25 Millionen Impfdosen einen neuen Rekord in der Logistik aufgestellt.

Das ist und bleibt eine wichtige Leistung für die Gesellschaft.“ Dittrich weiter: „Der Aufruf vor allem an ältere Menschen und Risikopatienten bleibt bestehen: Lassen Sie sich baldmöglichst gegen Grippe impfen! Die Impfung ist sicher und verträglich. Wer geimpft ist, schützt nicht nur sich, sondern auch andere vor Ansteckung. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie müssen wir alles tun, um zusätzliche Infektionen zu verhindern.“

Neu ist in dieser Saison, dass Versicherte ab dem 60. Geburtstag einen Anspruch auf eine Hochdosis-Schutzimpfung gegen Influenza haben, sofern dieser Impfstoff verfügbar ist. Eine Grippe-Impfung empfiehlt sich grundsätzlich für Personen mit chronischen Grundleiden, für Schwangere, für Kinder mit chronischen Atemwegserkrankungen sowie für Personen mit erhöhtem Kontaktrisiko im Beruf wie medizinisches Personal, Feuerwehr, Polizei und Lehrkräfte.

Allein für die Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wurden im Kalenderjahr 2020 rund 19,3 Mio. Grippe-Impfdosen mit einem Umsatzvolumen von 240 Mio. Euro als sog. Sprechstundenbedarf an ambulant tätige Ärztinnen und Ärzte geliefert. Im Rahmen von regionalen Modellprojekten dürfen bestimmte Apotheken in einigen Bundesländern nach medizinischer Schulung inzwischen auch selbst Grippe-Schutzimpfungen durchführen. Ziel ist es dabei, auch diejenigen Menschen zu erreichen, die nicht zum Arzt gehen wollen oder können.

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Lambertz-Gruppe Aachen – Erfolgreicher Saisonstart für Printen, Lebkuchen, Stollen & Co.

Aachen – Zum diesjährigen Saisonstart für klassische Herbst- und Saison-gebäcke ist das Wetter in Deutschland Mitte September durchaus kühler und herbstlicher geworden. Auch wenn in der vorletzten Woche eher noch spät-sommerliche Temperaturen vorherrschten, so sind wohl – so zumindest nach den Prognosen mancher Meteorologen – strengere Herbst und Wintermonate als in der Vorjahren zu erwarten.

Für den größten Anbieter von traditionellen Herbst- und Wintergebäcken – die Aachener Lambertz-Gruppe – ist dies ein zusätzlicher und nicht unwesentlicher Faktor in Richtung einer positiven Saisonentwicklung: „Gerade für unsere Sortimente gilt ja der besondere Effekt, dass sie eben nur in einem limitierten Zeitraum von 4 Monaten angeboten werden, dann verschwinden sie wieder komplett aus den Regalen des Lebensmitteleinzelhandels. Umso größer sind dann nach acht Monaten der Auszeit die Vorfreude und die direkte Nachfrage der Konsumenten. Natürlich sind unsere Produktgruppen eng mit herbstlichen und später winterlichen Zeiten und Stimmungen verbunden, kalendarisch, aber eben gerade auch wettertypisch. Sinkende Temperaturen wirken sich dementsprechend positiv auf den Saisonverlauf aus.  Wesentlicher Punkt für die Angebotsbreite und ihre Verfügbarkeit im Handel ist aber das generelle Kauf- und Konsuminteresse der Verbraucher. Auch hier bestimmt die Nachfrage das Angebot. Regalflächen sind ein kostbares, kostenintensives Gut, die der Handel nicht einfach mal so mit Waren bestücken würde, die nur bedingt nachgefragt werden. Ganz im Gegenteil: Der Abverkauf und der Warenumschlag müssen entsprechend von Anfang an sowie im weiteren Saisonverlauf dynamisch und hoch sei“, betont Prof. Hermann Bühlbecker, Alleingesellschafter der Lambertz-Gruppe.

100prozentige Distribution in Deutschland – Export in über 60 Länder weltweit

Stärkere Nachfrage auch in Asien und Australien

Die Lambertz-Gruppe ist nationaler und internationaler Marktführer bei Herbst- und Weihnachtsgebäcken, verfügt insgesamt über 7 Produktionsstandorte (davon zwei in Polen) und beschäftigt rund 4000 Mitarbeiter*innen. Zum Portfolio der Traditionsgebäck-Segmente unter dem Lambertz-Dach, die alle regionalen EU-Herkunftsschutz genießen, gehören u.a. die Marken Lambertz und Kinkartz (Aachen), Weiss-Lebkuchen (Neu-Ulm), Haeberlein-Metzger (Nürnberg) und Dr. Quendt (Dresden). Mit ihren klassischen Herbst- und Weihnachtsprodukten verfügt die Lambertz-Gruppe über eine 100-prozentige Distribution in Deutschland. Neben der zentralen, nationalen Bedeutung exportiert die Lambertz-Gruppe ihre Traditionsgebäcke in über 60 Ländern weltweit. Vor allem in die europäischen Nachbarländer, etwa nach Österreich und in die Schweiz oder nach Frankreich sowie Großbritannien. Weitere Exportschwerpunkte liegen zudem in Osteuropa, wo Lebkuchen sogar als Ganzjahresprodukte geschätzt werden. Ein bedeutender Exportmarkt sind die USA. Originale, typisch deutsche Lambertz-Produkte werden allerdings auch immer stärken in Asien und in Australien nachgefragt.

Logistische Meisterleistung – Tägliche Produktionsmenge liegt bei 600.000 kg

Die termingerechte und umfassende Belieferung des Handels und der Verbraucher ist gerade auch zum Startschuss hin sowie in Folge bis zu den Weihnachtstagen eine planerische Meisterleistung – in der Produktion und Sortimentsbreite sowie in der Logistik, die äußerst liefersicher und flexibel gewährleistet sein muss. Die Lambertz-Gruppe produziert auf 27 Backlinien in insgesamt 8 Werken. Die Vorproduktion beginnt bereits im Juni. An Spitzentagen verlassen bis zu 10.000 Paletten die Produktionslager. Die tägliche Produktionsmenge der Lambertz-Werke liegt in der Saison bei rund 600.000 kg. Insgesamt werden etwa 664 Mio. Dominosteine und 720 Mio. Lebkuchen-„Herzen, Sterne, Brezeln“ produziert.

Keine Produktionsausfälle und Lieferprobleme für Herbst- und Weihnachts-gebäcke

Trotz diverser, globaler Engpässe in den Lieferketten und Problemen in der internationalen Logistik- und Containerwirtschaft ist unsere Produktions- und Liefersicherheit weiterhin gewährleistet. Wir haben uns frühzeitig auf mögliche Schwierigkeiten eingestellt, mit langfristigen Kontrakten abgesichert oder auf Alternativen umgestellt“, betont der Lambertz-Inhaber. Auch Corona-bedingt habe es 2020 und auch in diesem Jahr keine Produktionsausfälle in der Lambertz-Gruppe gegeben.

Eigenständige Produktcharakteristik: Kategorischer Verzicht auf Weihnachts- und Wintermotive

Das Segment der Herbstgebäcke, wesentlich vor allem Lebkuchen-Varianten, etwa  Dominosteine und andere saisonale Gebäckarten, hat sich vor allem in den letzten drei Jahrzehnten entwickelt und etabliert. Dies vor allem aufgrund einer stetig wachsenden Verbrauchernachfrage und einer dementsprechend gestiegenen Angebotsvielfalt im deutschen Lebensmittelhandel, aber etwa auch in der Schweiz und in Österreich. „Es ist einfach so, dass sich viele Verbraucher freuen, dass diese besonderen Sortimente ab dem meteorologischen Herbstanfang wieder zur Verfügung stehen. Unsere Sortimente unterscheiden sich ja vor allem dadurch, dass sie eine Reihe von exklusiven Merkmalen enthalten, die für andere Gebäcke nicht gelten. Etwa in der Bedeutung als Kulturgut, in der Tradition und im Brauchtum, in Bezug auf ihre limitierte Verfügbarkeit, in ihren Rezepturen und nicht zuletzt auch in ihren geschmacklichen Besonderheiten. Zudem stehen sie signifikant für die Jahreszeiten Herbst und Winter, eben für besondere Verzehrmomente, bedeutende Anlässe und Feierlichkeiten“, betont der Lambertz-Inhaber.  Entsprechend würden diese einmaligen Attribute die Alleinstellung und den Markenkern der Lambertz-Sortimente, gerade die Faktoren Wiedererkennung, Bekanntheit und Image betreffend, zentral bestimmen. Bühlbecker markiert den Unterschied und verspricht: „Dieser Status und dieses Vertrauen der Verbraucher  sind für unsere Saisonprodukte sowie für unsere Unternehmens-gruppe elementar. Entsprechend würden wir diese Kerneigenschaften niemals verwässern oder relativieren – nicht in den Rezepturen, nicht in den Produkten und auch nicht in den exklusiven Zeiträumen ihres Angebotes und Verkaufes.“

Elementarer Unterschied zu den klassischen Weihnachtssegmenten der Lambertz-Gruppe, die in voller Breite erst im November und Dezember im Handel zu finden sind, ist, dass die Herbstprodukte eine eigenständige Produktcharakteristik und grundsätzlich eben keine Weihnachts- oder Wintermotive aufweisen. Die Produkte sind also entsprechend modifiziert und verfügen über eine eigenständige Charakteristik. Fakt ist auch, dass in den osteuropäischen Nachbarländern Lebkuchen sogar ganzjährig konsumiert werden. Dort kann man auch teilweise nicht verstehen, dass dies in Deutschland traditionell eben anders ist. Nicht wenige Verbraucher, die sich direkt an das Unternehmen wenden oder sich über Netzportale äußern, würden sich sogar wünschen, dass die klassischen Lambertz-Produkte auch ganzjährig angeboten werden.

Neben den bekannten, klassischen Sortimenten führt die Lambertz-Gruppe mittlerweile auch eine Reihe neuer Produkte, die etwa dem Trend zum „Snacking“ und zu Riegel- sowie Mini-Formaten entsprechen. Diese modernen Varianten tragen natürlich auch den Lebkuchen-Charakter in sich, sind aber kaum mehr allein dem Segment von rein traditionellen Herbst- und Weihnachtsgebäcken zuzuordnen. Bühlbecker: „Gerade auch diese trendigen Produkt-Modifikationen werden vom Saisonbeginn an stark nachgefragt.“

Lambertz-Produktionen laufen quasi rund um die Uhr

Hauptproduktionszeitraum für die Herbstsegmente der Lambertz-Gruppe sind die Monate Juni bis August. In dieser Phase laufen die Lambertz-Produktionen – wesentlich an den Standorten Aachen, Nürnberg, Neu-Ulm und Dresden – quasi rund um die Uhr, um die bundesweite Auslieferung der erheblichen Mengen pünktlich und konstant zu gewährleisten. Aber auch weitergehend wird bis Anfang Dezember noch bei fast voller Auslastung weiterproduziert. Mit dem Nikolaustag laufen dann die letzten Saisonprodukte vom Band. „Gerne sagen wir, dies hat wohl auch mit dem ersten Genuss unserer Gebäcke nach der langen Phase des Verzichtes zu tun, dass `die Ersten immer am besten schmecken`.  Aber natürlich sind die Qualitäten und die Frische der Waren über den ganzen Zeitraum auf gleich hohem Niveau gewährleistet“, betont der Lambertz-Chef.

Klassische Rezepturen und Produkte: Bei Herbstgebäcken bleiben die deutschen Verbraucher eher konservativ

Obwohl die deutschen Verbraucher gerade bei klassischen Lebkuchen-Segmenten deutlich konservativ eingestellt sind, also bekannte Rezepturen und Produkttypen erwarten und verlangen, präsentiert die Lambertz-Gruppe auch immer wieder Innovationen, die neuen Verbraucherwünschen und Trends entsprechen. Etwa in Riegelform, in „One-Bite-Formaten“ und seit diesem Jahr auch mit einem veganen Sortiment.

Der bundesdeutsche Konsum von Herbst- und Weihnachtsgebäcken ist in den letzten Jahren auf hohem Niveau konstant. Im September und Oktober erzielt die Lambertz-Gruppe etwa 40 Prozent ihres Saisonumsatzes, die übrigen 60 Prozent folgen in den Monaten November und Dezember, meist mit einem deutlichen Peak vor dem Nikolaustag und vor Weihnachten.

Statistik: Produktionsmenge von Saisongebäcken liegt bei rund 87.000 Tonnen

Das Segment Lebkuchen belegt mit einem Anteil von 40 Prozent die Spitzen-position

Laut dem Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) lag das Volumen der in Deutschland produzierten Saisongebäcke in den letzten Jahren jeweils bei einem jährlichen Absatz von rund 87.000 Tonnen. Ein Fünftel davon ging in den Export. Nach den Daten des BDSI und des Marktforschungsinstituts Nielsen belegte das Segment  Lebkuchen mit einem Anteil von 40 Prozent die Spitzenposition auf dem deutschen Herbst-gebäckmarkt (Quelle: Nielsen Erhebung zum Herbstgebäck 2019, KW 32 – 52, bezogen auf den Absatz in Tonnen, LEH plus Drogeriemärkte). Danach folgte mit 21 Prozent das Segment Spekulatius. Stollenprodukte belegten mit 19 Prozent den dritten Rang. Dominosteine lagen bei einem Absatzanteil von 8 Prozent; der Rest entfiel auf Zimtsterne, herbstliches Mürbegebäck und andere saisonale Erzeugnisse (Quelle: BDSI/Nielsen).

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Unwetterhilfe: Sparkassen-Finanzgruppe spendet 500.000 Euro für Betroffene im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bitburg – Auch im Eifelkreis Bitburg-Prüm hat die Unwetterkatastrophe erhebliche Schäden angerichtet. Viele Wohngebäude sind nicht mehr bewohnbar, touristische Ziele für längere Zeit nicht mehr nutzbar, Landschaften wurden geschädigt und die kommunale Infrastruktur mit ihren Straßen, Kläranlagen, Brücken, Bus- und Bahnstrecken empfindlich getroffen. Familien müssen ein neues Zuhause suchen, Unternehmer eine neue Perspektive.

„Die Sparkassen lassen die Menschen in ihrer persönlichen Notlage nicht allein. Damit die Betroffenen schnelle und unbürokratische Hilfe erhalten, hat die Kreissparkasse Bitburg-Prüm zusammen mit der Sparkassen-Finanzgruppe dem DRK Kreisverband Bitburg-Prüm 500.000 Euro zur Verfügung gestellt“, teilt Michael Billen, Erster Kreisbeigeordneter und Vorsitzender des Verwaltungsrates der Kreissparkasse Bitburg-Prüm mit.

„Die menschlichen Schicksale bewegen uns zu tiefst. Da hilft es in besonderer Weise, die große Anteilnahme und Solidarität innerhalb der Sparkassenfamilie zu spüren“, so Ingolf Bermes, Vorsitzender des Vorstandes der Kreissparkasse Bitburg-Prüm. „Auch wenn derzeit noch nicht alle Schäden abzusehen sind und wir sicherlich in den kommenden Jahren die Auswirkungen noch verspüren werden, so wird die Kreissparkasse Bitburg-Prüm alles dazu tun, um ihren Kundinnen und Kunden in dieser Notsituation zur Seite zu stehen.“

Rainer Hoffmann, Vorstand des DRK Kreisverbandes Bitburg-Prüm, dankt für die großzügige Unterstützung: „Die Solidarität und die Hilfsbereitschaft der Menschen und Unternehmen ist überwältigend. Stellvertretend für die Betroffenen danke ich der Sparkassen-Finanzgruppe, die uns mit ihrer großzügigen Spende in die Lage versetzt, viele in Not geratenen Menschen im Eifelkreis schnell und unkompliziert zu unterstützen.“

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Reisen einfach digital planen, buchen und bezahlen

Region/Düsseldorf – Das Verkehrsministerium von Nordrhein-Westfalen fördert innovative „Mobility-as-a-Service“-Ideen. Das Ministerium für Verkehr NRW teilt mit: Einfach eine Zugverbindung mit dem Smartphone suchen, buchen und zahlen, an der S-Bahn-Station eine Radbox per Handy freischalten und am Zielort einen E-Scooter für die letzte Meile nutzen: Um die Entwicklung von „Mobility-as-a-Service“ (MaaS) und entsprechende plattformübergreifende, eng vernetzte Mobilitätsprojekte voranzutreiben, hat das Verkehrsministerium jetzt einen Zehn-Millionen-Euro-Förderwettbewerb ins Leben gerufen.

Verkehrsminister Hendrik Wüst: „Wir machen Nordrhein-Westfalen zur Heimat der Mobilität 4.0 und nutzen die Chancen der Digitalisierung. Bei ‚Mobility-as-a-Service‘ geht es darum, den Menschen ein besseres Mobilitätsangebot zu machen. Verschiedene Verkehrsmittel sollen aus einem Guss zur Verfügung stehen; planen, buchen, fahren und bezahlen – alles aus einer Hand auf dem Smartphone. Um die bessere Vernetzung von Reisen und Pendeln mit Bus und Bahn, E-Scooter, Leihfahrrad und Car-Sharing-Auto zu fördern, haben wir diesen Förderaufruf gestartet. So wird Mobilität besser, sicherer und sauberer.“

Der MaaS-Wettbewerb ist ein weiterer Baustein der ÖPNV-Offensive und ein weiterer Schritt hin zu einer vernetzten Mobilitätslandschaft in Nordrhein-Westfalen. Im Wettbewerb gefördert werden IT-Anwendungen zu Echtzeit-Verkehrsinformationen und ÖPNV-Auslastung, die beispielsweise an vorhandene Systeme der Fahrgastinformation in Nordrhein-Westfalen integriert werden können. Auch Daten einer App, mit der die Nutzer schon jetzt eine Fahrt mit verschiedenen Verkehrsträgern wie Bus, Bahn und On-Demand-Anbietern buchen und bezahlen können, sollen über MaaS angebunden werden.

Aufgerufen zur Teilnahme sind Verkehrsverbünde, private und öffentliche Verkehrsunternehmen sowie Gebietskörperschaften. Auch Gemeinschafts-Anträge sind möglich. Zur Förderung von Projekten stehen für die Jahre 2021 und 2022 zunächst fünf Millionen Euro zur Verfügung. Weitere fünf Millionen Euro stehen für ein separates Bewerbungsfenster im Jahr 2022 bereit.

Den Förderaufruf zu nahtloser Mobilität finden Sie unter: https://www.vm.nrw.de/service/downloads/Foerderung/Foerderaufruf-zur-nahtlosen-Mobilitaet/index.php

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Wiederaufbau Ahrtal – Über 400 Impulse zur ersten Zukunftskonferenz

Ahrweiler – Kreisbeigeordneter Gies dankt den vielen Ideengebern. Anfang September hatten der Kreis Ahrweiler und die Landesregierung zu einer ersten Zukunftskonferenz eingeladen, in deren Mittelpunkt der Wiederaufbau im Ahrtal stand. Weit mehr als 400 Ideen von Expertinnen und Experten sowie Bürgerinnen und Bürgern des Kreises wurden hierbei gesammelt. In einem nächsten Schritt werden diese nun auf ihre Umsetzbarkeit hin überprüft und weitere Schritte zur Realisierung eingeleitet.

Während der Zukunftskonferenz waren Vertreter aus Politik und Wirtschaft, der Ver- und Entsorger, der Telekommunikation sowie der Hilfsorganisationen in Arbeitsgruppen zusammengekommen. So konnten zu den fünf übergeordneten Themenbereichen „Natur, Bauen & Hochwasserschutz“, „Tourismus & Weinbau“, „Gesundheit“, „Wirtschaft“, „Infrastruktur & Versorgung“ sowie „Arbeit & Soziales“ rund 180 Ansätze zum Wiederaufbau des Ahrtals entwickelt werden. Per Online-Übertragung konnten auch Bürgerinnen und Bürger die Konferenz live mitverfolgen und ebenfalls ihre Ideen und Anregungen über eine Web-Plattform einbringen. Hierüber erfolgten bis heute alleine 250 Vorschläge.

„Dieser Ideenreichtum hat mich enorm beeindruckt. Ich möchte daher jedem einzelnen Ideengeber herzlich danken, der sich über die Web-Plattform beteiligt hat. Wir werden unsere Heimat wieder aufbauen und mindestens so stark machen wie zuvor. Die eingereichten Ideen sind dabei wichtige Impulsgeber“, so der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies, MdL.

Derzeit werden alle eingebrachten Vorschläge von Expertinnen und Experten der unterschiedlichen Themenbereiche, die den einzelnen Arbeitskreisen als sogenannte „Paten“ vorstanden, bewertet und nach ihrer zeitlichen Umsetzbarkeit (kurz-, mittel- oder langfristig) kategorisiert. Im Anschluss werden die entsprechenden am Wiederaufbau beteiligten Akteure und Institutionen miteinander vernetzt, um die Ideen unmittelbar an der richtigen Stelle anzusiedeln.

Eigene Ideen können auch weiterhin über das Webportal der Zukunftskonferenz eingebracht und kommentiert werden. Den Link hierzu gibt es auf der Homepage der Kreisverwaltung unter https://kreis-ahrweiler.de > Button „Zukunftskonferenz“ oder direkt unter www.aw-zukunftskonferenz.de.

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Top-Events Tourismus

Preview mit Talkrunde und Live-Musik am Freitag 24. September 2021 ab 19 Uhr in der Stadthalle Rondell in Gerolstein

Gerolstein/Köln/Monschau/Aachen – Aus den vielen Gesprächen mit kuriosen Eifel-Typen und den Besuchen an faszinierenden Orten hat das Redaktionsteam der ENDLICH EIFEL Bugazin®-Reihe zusammen mit den Filmprofis von EifelDrei.TV und der Moderatorin Anne Fink ein Reisetagebuch im Bewegtbildformat entwickelt.

Gedreht wurde in der ganzen Eifel: in Prüm, im luxemburgischen Teil der Eifel beim Kaffeeröster in Echternach, in der mystischen Teufelsschlucht, in Daun-Gemünden beim Schmied und Metalldesigner, am Weinfelder Maar, in Dockweiler beim wohl leidenschaftlichsten Bäcker der Eifel, im romatischen Monreal, bei der Gerolsteiner Ranchgang und auf dem Kalvarienberg im Lampertstal.

Das filmische Ergebnis „Ein schöner Tag“ präsentieren das Team des ENDLICH EIFEL Bugazins® und EifelDrei.TV in einer Preview am Freitag, 24. September 2021 ab 19 Uhr in der Stadthalle Rondell in
Gerolstein. Der Abend beginnt mit einer Talkrunde zum Thema „Lebensraum Eifel – Nach Corona und der Flut“ mit Hans Peter Böffgen (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Gerolstein und Vorsitzender der Zukunftsinitiative Eifel), Klaus Schäfer (Geschäftsführer Eifel Tourismus), Alfons Schramer (Gründer Mondo del Caffè, Echternach), Ralf Kramp (Autor und Verleger, Hillesheim) sowie Dietmar Pitzen (Vorstandsvorsitzender Kreissparkasse Vulkaneifel). Die Moderation leitet die bekannte Journalistin Gisela Steinhauer (WDR-Hörfunk und Deutschlandfunk).

Die musikalische Umrahmung des Abends übernimmt die Band „Frau Wollenweber und ihre Männer“. Der Abend klingt aus bei einem „Come together“, Getränken, Fingerfood und guten Gesprächen rund um die Eifelregion. Organisiert wird die Preview-Veranstaltung von der Verbandsgemeinde Gerolstein, der Zukunftsinitiative Eifel sowie vom Eifel Tourismus. Für die wenigen, verfügbaren Restplätze ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Kontakt: post@diebugazinmacher.de.

Die bunte Themenvielfalt, die wunderbare Naturlandschaft und die einzigartigen Stimmungsbilder machen das Gemeinschaftsfilmprojekt von ENDLICH EIFEL und EifelDrei.TV zu einem Imageformat
für die Eifel. In der ersten Folge werden neben touristisch reizvollen Schauplätzen auch besondere Charaktere vorgestellt. Weitere Folgen mit anderen Schwerpunkten (beispielsweise Wirtschaft oder Wohnen auf dem Land) sind in Planung. Parallel finden erste Gespräche mit Fernseh-Produktions- Unternehmen statt.

Ganz neu erschienen ist „Feuer der Eifel“, der 4. Band der ENDLICH EIFEL Bugazin®-Reihe, herausgegeben von Stephan Falk und Jeannette Fentroß, die beim Filmprojekt auch die Regie führten. Mit einer brennenden Leidenschaft für die Eifel haben die beiden Bugazinmacher wieder wunderbare Themen für die Leserschaft zusammengestellt. Das brandneue ENDLICH EIFEL Bugazin® stellt Fragen, wie: „Woher kommt der Name Eifel?“, „Aus wie vielen Teilen besteht eine Dampflok?“ oder „Wie kommen die Ringe in die Wand beim Klettern im Eifeler Basalt?“. Eindrucksvolle Natur- Aufnahmen, Vulkane zum Anfassen, Eifeler Feuerwehren, glühende Berufe, flammende Schauplätze und feurige Bräuche stehen neben Brandbesegnungen oder der Volksmedizin mit Feuer und Rauch.

Unterwegs auf den Spuren der Kamillentraud, mit einem poetischen Porträt des Hohen Venn, in der Toskana der Eifel, in der Heimat des Blausteins oder in der Stadt der Bilder – das Bugazin für die
ganze Eifel zeigt Zufluchtsorte, beschreibt Sehnsuchtsziele und ist immer ganz viel Heimat.