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„53. ADAC Barbarossa-Preis“ am morgigen Samstag 25. September auf dem Nürburgring

Meuspath/Nürburgring – Am morgigen Samstag, 25. September 2021, findet auf der Nordschleife der achte und vorletzte Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie statt. Das Eifeler HRT-Team tritt beim „53. ADAC Barbarossapreis“ – so die offizielle Bezeichnung der Veranstaltung – mit einem Fahrzeug unter der Nennung „Haupt Racing Team Bilstein“ an.

Während des 4-Stunden-Rennens in der „Grünen Hölle“ werden sich Patrick Assenheimer, Hubert Haupt und Manuel Metzger (alle GER) am Steuer des blau-gelben Mercedes-AMG GT3 #6 abwechseln. Das Fahrertrio war bereits bei den letzten beiden NLS-Läufen gemeinsam angetreten und hatte jeweils eine Top-Ten-Platzierung erzielt.

Für HRT, das seine Race Base in Meuspath in unmittelbarer Nachbarschaft zum Nürburgring hat, ist das Rennen auf der 24,358 km langen Strecke ein weiteres „Heimspiel“. Im letzten Jahr hatte das nur wenige Wochen zuvor gegründete Team den „52. ADAC Barbarossapreis“ für sich entscheiden können – ein Erfolg, den Assenheimer, Haupt und Metzger in diesem Jahr nur zu gerne wiederholen möchten.

Das letzte Event der NLS-Saison, der „PAGID Racing 45. DMV Münsterlandpokal“, findet am 9. Oktober 2021 statt.

Sean Paul Breslin, Teamchef HRT:
„Es wird das letzte Rennen für HRT in dieser NLS-Saison sein. Wir wollen einen schönen Abschluss finden und uns gleichzeitig schon auf die Saison 2022 vorbereiten. Auf jeden Fall freuen wir uns auf den letzten Auftritt mit Hubert, Patrick und Manuel.“

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KSK Vulkaneifel wird weiterer Hauptsponsor von Samuel Fitwi auf dem Weg zu Olympia 2024

Daun – Samuel Fitwi auf dem Weg zu Olympia 2024 – Der für die LG Vulkaneifel startende Samuel Fitwi hat Großes vor. Die Neuausrichtung der Trainingskonzeption ist jetzt voll  und ganz auf die Olympia-Marathonteilnahme im Jahr 2024 in Paris ausgerichtet. Nachdem die KSK Vulkaneifel den Deutschen Rekordhalter im 5km Straßenlauf und Spitzenathlet über 10km in der aktuellen DLV-Bestenliste, Samuel Fitwi, bereits in der Vergangenheit als Partner unterstützt hat, baut die KSK aufgrund der neuen Zielsetzung Ihr Engagement aus und wird, neben dem Ausrüster SAUCONY, der BITBURGER BRAUEREI und GLS einer von 4 Hauptsponsoren des Läufers aus Gerolstein.

Daneben haben sich auch weitere Unterstützer aus der Vulkaneifel eingefunden, wie zum Beispiel der Dauner Rotary Club „Wir wollen mit dazu beitragen, das Samuel Fitwi hier in seinem gewohnten Umfeld alle Voraussetzungen hat um die Olympiateilnahme zu verwirklichen. Auch seine bisherige Entwicklung haben wir schon mit großem Respekt verfolgt“, sagt Dietmar Pitzen, Vorstandsvorsitzender der KSK Vulkaneifel. „Für die Vulkaneifel wäre es eine richtig tolle Werbung, wenn er unsere Region bei Olympia als „sportlicher Botschafter“ repräsentiert.

Neben einem großen Logo auf dem Trikot des Athleten aus Stadtkyll wird die KSK die Kooperation auch für die Förderung des Betriebssports nutzen und sein Heimrennen in Hillesheim weiterhin fördern.

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Nach einjähriger Pause: 24. Aachener Kunstroute startet am morgigen Samstag 25. September

Aachen – Bereits  zum 24. Mal findet an diesem Wochenende die Aachener Kunstroute statt. An 39  Stationen, die sich über das ganze Stadtgebiet verteilen, können  Interessierte am Samstag, 25. September, und Sonntag, 26. September, bei  freiem Eintritt Museen, Kunstvereine, Galerien und  Künstler*innenvereinigungen besuchen und kennenlernen. Jeweils von 11 bis 18  Uhr, einige Stationen haben am Samstag auch bis 22 Uhr geöffnet, wird  Hochwertiges für Auge, Kopf und Gemüt präsentiert.

Susanne  Schwier, Beigeordnete für Bildung, Kultur, Schule, Jugend und Sport der Stadt  Aachen, freut sich, dass die Kultur nach vielen Monaten des Lockdowns „wieder  wachgeküsst wird“: „Zum goldenen Herbst gehört einfach die Kunstroute, die  nicht ganz im gewohnten Rahmen, aber dennoch stattfinden wird.“

Heinrich  Hüsch, Organisator der Aachener Kunstroute, ist „erfreut und sehr zufrieden“,  dass nach der coronabedingten Absage der Kunstroute im vergangen Jahr 39  Stationen und 300 Künstler*innen Malereien, Zeichnungen und Fotos sowie  Objekte, Drucke und Installationen präsentieren können: „Wir schaffen einen  super Neustart, präsentieren eine lebendige Aachener Kulturszene und zeigen  wahren Kunstgenuss.“

Digitale Kunstroute  #aachenerkunstroute

Erstmalig  wird die Aachener Kunstroute auch ein digitales Angebot präsentieren. „Unter  dem Hashtag #aachenerkunstroute wird in den Sozialen Medien ein virtueller  Besuch in den unterschiedlichen Stationen möglich“, erklärt Organisatorin und  Künstlerin, Britta Hoog, die in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal an der  Kunstroute teilnimmt.

Fahnenausstellung „Mein Traum  von Europa“ und Gesprächskreis

Wie  auch bereits im vergangenen Jahr wird es keine Vernissage, keine zentrale  Ausstellung in der Aula Carolina, den dort ansässigen Informationsstand sowie  kein Preisausschreiben samt Stempelkarten geben. Stattdessen wird die Fahnenausstellung  des Aachener Kulturwerkes „Mein Traum von Europa“ in der Aula zu sehen sein. Thematisch  passend lädt Olaf Müller, Leiter des städtischen Kulturbetriebs, zu  einem Gesprächskreis über die Themen „Europa“ und „Karlspreis“ am Samstag,  25. September, um 17 Uhr, in die Aula Carolina ein.

Kunstroute 2022

Im  nächsten Jahr feiert die Aachener Kunstroute 25. Geburtstag, was vom 24. bis  25. September 2022 gebührend gefeiert werden soll.

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Erdgasnetz im Ahrtal – Bereits am kommenden Dienstag gehen die ersten Stadtteile in Bad Neuenahr-Ahrweiler wieder ans Netz

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Erdgasleitung im Eiltempo wiederhergestellt. Ehlingen und Teile von Heimersheim gehen am kommenden Dienstag, 28. September wieder ans Netz. Die Arbeiten zur Wiederherstellung des zerstörten Erdgasnetzes im Ahrtal machen große Fortschritte. Wie die Energienetze Mittelrhein als Netzbetreiber mitteilen, konnten zwei wichtige Ahrquerungen bereits fertiggestellt werden. Mit einem speziellen Spülbohrverfahren konnten neue Leitungen unterhalb des Flussbettes erstellt werden. Diese sind die Voraussetzung dafür, dass in Kürze die Stadtteile Ehlingen, Heimersheim, Heppingen, Gimmigen und Kirchdaun sowie den Ortsbezirk Bengen der Gemeinde Grafschaft wieder mit Erdgas versorgt werden können. Diese Leitungen wurden bewusst deutlich tiefer verlegt als die ursprünglichen, die im Zuge der Flutkatastrophe Mitte Juli komplett zerrissen wurden.

Auch die Hochdruckleitung zwischen Lohrsdorf und Heppingen konnte in einem Rekordtempo neu errichtet werden. „Es handelt sich hierbei gewissermaßen um die Hauptschlagader unseres Erdgasnetzes im Ahrtal. Über diese Hochdruckleitung strömt das Gas von Remagen-Kripp aus kommend bis nach Walporzheim“, erläutert Pressesprecher Marcelo Peerenboom.

Die Ahrquerung in Lohrsdorf ermöglicht es, die Stadtteile Heimersheim und Ehlingen als erstes wieder mit Erdgas versorgen zu können. Parallel haben die Netzexperten der Energienetze Mittelrhein (enm) zwischenzeitlich alle Haushalte in diesem Gebiet aufgesucht, um die Netzanschlüsse zu verschließen und wo nötig die Gaszähler und Regler zu demontieren. Auch die erforderlichen Druckproben sind erfolgreich verlaufen.

Wichtig: Installateur für die Zählerneusetzung beauftragen

Für die Haushalte in Heimersheim und Ehlingen bedeutet dies: In den nächsten Tagen wird die Erdgasversorgung wieder aufgenommen. Am Dienstag, 28. September, wird die enm auf die Leitungen in Ehlingen (komplett) und in Heimersheim (teilweise) wieder Gas geben. Die restlichen Straßenzüge in Heimersheim sind dann wenige Tage später an der Reihe. In nicht überfluteten Gebieten, wo Zähler und Regler noch vorhanden sind, werden die Netzexperten der enm den Netzanschluss entlüften und ein von enm beauftragter Dienstleister sowie unterstützende Vertragsinstallationsunternehmen (VIU) die Heizungsanlage im Anschluss in Betrieb nehmen. Wurden der Zähler und Regler hingegen überflutet und folglich von der enm ausgebaut, werden die enm-Monteure den Netzanschluss nur entlüften. Im Anschluss muss das vom Hauseigentümer beauftragte VIU die Zählerneusetzung sowie die Wiederinbetriebnahme über das Netzportal der enm beantragen. Die Zähler erhält das VIU bei der enm. „Über dieses Verfahren haben wir uns mit der Innung abgestimmt und die Installationsunternehmen entsprechend informiert“, berichtet Marcelo Peerenboom. „Daher ist es wichtig, sich bereits frühzeitig mit seinem Heizungsinstallateur in Verbindung zu setzen, um schnellstmöglich wieder seine gasbetriebenen Geräte nutzen zu können.“

Über den Zeitpunkt der geplanten Wiederinbetriebnahme informiert die enm stets aktuell auf der Webseite enm.de/hochwasser. Dort werden die entsprechenden exakten Termine sofort veröffentlicht, sobald diese feststehen. Bis dahin ist zumindest eine grobe Schätzung hinterlegt. „Wir bitten um Verständnis, wenn es bei den Installateuren aufgrund der Menge der betroffenen Haushalte in den nächsten Wochen zu Engpässen kommt. Alle Beteiligten tun hier wirklich ihr Bestes im Sinne der Bürger“, appelliert Peerenboom an die Bevölkerung. Nach den Orten Heimersheim und Ehlingen werden nach den aktuellen Planungen die Orte Heppingen, Gimmigen, Kirchdaun und Bengen als nächstes an der Reihe sein.

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Erste Hochzeiten in externen Trauorten im Stadtgebiet Euskirchen

Euskirchen – „Nein hat bei mir noch niemand gesagt“, erzählt Standesamtsleiter Frank Michalski bei seinem Besuch auf der Kleeburg. Dort wird der Standesamtsleiter Anfang Oktober die zweite Trauung an einem der neu eingerichteten Trauorte im Stadtgebiet Euskirchen vornehmen. Nachdem er gemeinsam mit Jan-Christoph Neitscher, dem Leiter des Fachbereiches Recht und Ordnung, das Trauzimmer in Augenschein genommen hat, ist er sich sicher, dass in diesem schönen Ambiente auch garantiert niemand beim Ja-Wort einen Rückzieher machen wird.

Bald wird Standesamtsleiter Frank Michalski (m.) die erste standesamtliche Trauung auf der Kleeburg abhalten. Cam Tu Freifrau von Korff und Michael Freiherr von Korff stellen dafür stimmungsvolle Räumlichkeiten zur Verfügung. Foto: Kreisstadt Euskirchen

Die allererste Trauung in einem externen Trauort übernimmt Bürgermeister Sacha Reichelt persönlich: der Bürgermeister wird am kommenden Wochenende die erste standesamtliche Hochzeit an der Burg Flamersheim vornehmen.

Insgesamt gibt es drei externe Trauorte, die zukünftig zusätzlich zum Dicken Turm genutzt werden können. Das sind die Kleeburg, die Burg Flamersheim und die Alte Tuchfabrik in Euenheim. Die Terminabsprache ist ganz einfach: Ist der Termin am Trauort frei, wendet man sich an das Standesamt und dann wird geprüft, ob ein Standesbeamter frei ist. Michalski ist zuversichtlich, dass das reibungslos laufen wird, denn in den letzten Monaten haben sich sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung fortgebildet, um Trauungen übernehmen zu können.

Die Idee dazu, externe Trauorte einzurichten, entstand bei einem spontanen Gespräch auf dem Weihnachtsmarkt 2018. 2019 wurden dann verschiedene Objekte in Euskirchen überprüft, ob diese als externe Trauorte geeignet und natürlich ob die Objektinhaber einverstanden sind. Betraut damit waren das Sachgebiet Wirtschaftsförderung und das Standesamt.

In der Ratssitzung am 12.12.2019 wurden dem Rat mehrere Orte vorgestellt, die alle vom Rat genehmigt wurden. Im Rahmen der Widmung zum Standesamt waren die Objektinhaber verpflichtet, z.T. bauliche Maßnahmen durchzuführen und entsprechende Nutzungsänderungsanträge beim Bauamt zu stellen. Bedingt durch die Pandemie verliefen sowohl die baulichen Genehmigungen als auch die Vergabe von möglichen Hochzeitsterminen schleppend, so dass erst in Frühjahr 2021 alle baulichen Maßnahmen und die entsprechenden Verträge mit der Stadt Euskirchen abgeschlossen werden konnten.

Den Abschluss des Vorgangs bildete nun der Besuch von Frank Michalski und Jan-Christoph Neitscher auf der Kleeburg. Gemeinsam mit dem Inhaber Michael Freiherr von Korff wurde das Amtsschild angebracht, welches das Trauzimmer als Außenstelle des Standesamtes ausweist. Die anderen Außenstellen werden ebenfalls in den nächsten Tagen mit den entsprechenden Schildern versehen.

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„Auszahlung der Hochwasser-Nothilfe“ in Zülpich

Zülpich – Schnelle Unterstützung für stark betroffene Flutopfer. Stadt Zülpich hilft mit Mitteln aus Spendenkonto „Zülpich hält zusammen“. Dank von Bürgermeister Ulf Hürtgen an alle Helfenden und Spendenden. Gute Nachrichten für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Zülpich, die durch die Flutkatastrophe einen erheblichen finanziellen Schaden erlitten und einen Antrag auf Spendenmittel gestellt haben: Sie erhalten in Kürze eine Zuwendung aus dem Spendenkonto „Zülpich hält zusammen“.

Dabei handelt es sich um Spendengelder, die nach der verheerenden Flutkatastrophe am 14./15. Juli auf dem städtischen Sonderkonto eingegangen waren. Im August hatte die Stadtverwaltung einen entsprechenden Aufruf gestartet und ein Antragsformular auf
der städtischen Webseite zur Verfügung gestellt. Nach Ablauf der Antragsfrist entschied dann eine Nothilfekommission, die sich aus Vertretern von Rat, Verwaltung und Kirche sowie den Ortsvorstehern der vom Hochwasser betroffenen Ortsteile zusammensetzte, über die Verteilung der Spenden.

Demnach wurden 339 Anträge positiv beschieden und mit einer Zuwendung aus dem Spendentopf bedacht. Lediglich in acht Fällen konnte der Spendenanspruch nicht belegt werden. Insgesamt wurden auf diesem Weg rund 370.000 Euro für besonders stark vom Hochwasser betroffene Haushalte im Stadtgebiet bereitgestellt. Gestaffelt nach der Schadenshöhe wurden Beträge zwischen 100
und 1.500 Euro bewilligt. „Die Auszahlungen werden nun so schnell wie möglich vorgenommen“, verspricht Barbara Breuer, Geschäftsbereichsleiterin Schulen, Soziales, Sport und Kultur.

„Natürlich sind die bewilligten Zuwendungen meist nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, so Bürgermeister Ulf Hürtgen. „Dennoch hoffen wir, dass wir damit die Not der Menschen ein wenig lindern
können. Mein ausdrücklicher Dank gilt an dieser Stelle allen Helferinnen und Helfern und natürlich auch all denen, die durch ihre Spende dazu beigetragen haben, dass eine so hohe Summe für die Flutopfer zusammengetragen werden konnte.“

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LEADER-Region Rhein-Eifel – Exkursion mit Projekt-Besichtigung im Wartburgkreis

Adenau/Bad Breisig/Brohltal/Vordereifel/Mayen – Die Mitgliederstruktur der LAG Rhein-Eifel stellt eine ausgewogene und repräsentative Gruppierung von regionalen AkteurInnen aus unterschiedlichen kommunalen und sozio­ökonomischen Bereichen der Region Rhein-Eifel dar. Mitglieder sind unter anderem die Bürgermeister der Verbandsgemeinden Adenau, Bad Breisig, Brohltal, Vordereifel und der Stadt Mayen, Vertreter der Kammern, des Bauern- und Winzerverbands, der LandFrauen, der Jugendpflege, des Naturschutzes, der Senioren, der Wirtschaft und des Tourismus.

Am 09. und 10. September reisten sieben Vertreter:innen der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Rhein-Eifel nach Thüringen, um die Kooperation mit der Regionalen Aktionsgruppe (RAG) Wartburgregion fortzuführen. Bereits zum vierten Mal tauschten sich die LEADER Aktionsgruppen zu Themen der ländlichen Entwicklung aus, schauten sich gute Beispielprojekte an und hielten mögliche Kooperationsansätze für die nächste Förderperiode fest. Die Wartburgregion ist seit über 15 Jahren erfolgreich im EU-Förderprogramm LEADER dabei, während die Region Rhein-Eifel seit 6 Jahren LEADER-Region ist. In Thüringen umfassen LEADER-Gebietskulissen meist einen Landkreis, in Rheinland-Pfalz bestehen LEADER-Regionen gewöhnlich aus Kommunen mehrerer Landkreise.

Die Exkursion startete im Bad Liebensteiner Ortsteil Schweina. Unter dem Motto „Krone – Wachküssen“ setzt sich die Bürgerinitiative Krone Schweina e.V seit dem Jahr 2012 für den Erhalt und die Wiederbelebung des historischen Gebäudes des ehemaligen Gasthauses „Zur Krone“ am Marktplatz ein. Jeden Samstag treffen sich seither engagierte Bürger:innen zur Inwertsetzung des Fachwerkhauses. Im Gebäude soll ein Gemeinschaftsraum für vielfältige Nutzungsmöglichkeiten entstehen. Im Sommer können hier Bürgerstammtische, kleine Vereinsfeiern, Geburtstage, Vorträge und ähnliches stattfinden. Über das Förderprogramm LEADER wurde der Einbau von 3 Fenstern an der Gebäuderückseite bezuschusst.

Die zweite Projektbesichtigung fand im Bad Liebensteiner Ortsteil Altenstein statt. Das Schloss und der Park Altenstein sind ein Außenstandort der Bundesgartenschau Erfurt. Nach einer Führung über das Gelände informierten sich die Teilnehmenden über das Projekt „E-Kutsche“, das einen Zuschuss über das LEADER-Programm erhalten hat. Trägerin des Vorhabens ist die Bad Liebenstein GmbH, die ihr Portfolio an Stadtführungen nun um eine nachhaltige Stadtrundfahrt mit der E-Kutsche erweitert hat. Der Akku hat eine Reichweite von 120 km und wird beim Bremsvorgang wieder geladen. Bis zu sieben Personen finden in der Kutsche Platz, die von einem Chauffeur durch das älteste Heilbad Thüringens gelenkt wird. Durch ein Verdeck und eine Sitzheizung sind auch Fahrten bei kühlerem Wetter möglich.

Im Anschluss ging es für die LAG Rhein-Eifel abermals nach Treffurt. Bereits im Jahr 2019 besichtigten sie dort die historische Altstadt und das damals noch im Bau befindliche Gästehaus. Das zweigeschossiges Fachwerkgebäude aus dem Jahr 1601 wurde durch die Stadt Treffurt saniert und zu einem Hotel umgebaut. Entstanden sind 13 moderne und funktionale Gästezimmer, die barrierearm bzw. barrierefrei sind. Zudem ist das Hotel Bett & Bike zertifiziert. LEADER-Fördermittel flossen bei dem Umbau des historischen Gebäudes in die Finanzierung der Planungsleistungen und der Innenausstattung. Der Betrieb wird als Hotel Garni durch eine gemeinnützige GmbH (Inklusionsunternehmen) geführt, die viele Möglichkeiten in der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung bietet.

Beim gemeinsamen Abendessen in Treffurts historischer Altstadt tauschten sich die Teilnehmer:innen über diverse Themen der ländlichen Entwicklung aus und vereinbarten, in der nun kommenden LEADER-Förderperiode die Kooperation zu verstetigen. Der Schwerpunkt der Kooperation soll im Themenfeld „Wissenstransfer“ liegen.

Der zweite Exkursionstag startete in Berka/ Werra im „Freizeitcamp-Werra“. Inhaber Uwe Stoll bietet Tourist:innen und Kanuten einfache Übernachtungsmöglichkeiten direkt an der Werra. Auf der thüringischen Seite der Werra sind 56 Anlegestellen auf rund 200 km Flusslauf verteilt. Wehre, Querbauwerke und Hindernisse sind mit Umtragestellen versehen. Die bestehende Wasserwanderinfrastruktur muss in regelmäßigen Abständen Instand gehalten, ausgebaut und an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst werden. An 16 Standorten im Wartburgkreis, zwischen Barchfeld und Lauchröden, fanden im vergangenen Jahr Baumaßnahmen statt. Finanziert wurden diese direkt durch den Freistaat Thüringen. Im Freizeitcamp tauschten sich die Teilnehmenden nicht nur zur Wasserwanderinfrastruktur aus, sondern auch intensiv zum Thema Hochwasserschutz, Starkregenereignisse und Umweltbelastung von Gewässern.

Die zweite Projektbesichtigung an diesem Tag war die „Begegnungsstätte mit Hofkäserei und Ziegenhaltung“ auf dem Baueshof in Gerstungen. Familie Brand bewirtschaftet zurzeit rund 11 ha Weiden und Streuobstwiesen mit Schafen und Ziegen in kleinbäuerlicher Bio-Landwirtschaft. Die Produkte ihrer Hofkäserei verkaufen sie direkt ab Hof und auf Märkten in der Umgebung. Der Baueshof soll ein Lern- und Begegnungsort für alle Generationen werden. Familie Brand erhielt deshalb einen Zuschuss aus dem LEADER-Programm für die Gestaltung des Innenhofs ihres historischen und denkmalgeschützten Dreiseithofs, hier insbesondere für die Errichtung von Sitzgelegenheiten.

Als letztes Projekt besichtigten die Teilnehmer:inenn die Bauarbeiten im Dorfgemeinschaftshaus Wünschensuhl. Die Stadt Berka/ Werra erhält einen Zuschuss aus dem LEADER-Programm für den Umbau des Dorfgemeinschaftshauses zu einem zukunftsfähigen, multifunktionalen Gebäude. Barrierefreiheit soll ein generationenübergreifendes Gemeindeleben aller Bürger ermöglichen und damit das Vereinsleben, aber auch das bürgerliche Engagement stärken.

Alle Beteiligten freuen sich auf die Fortführung der Kooperation und die Verstetigung im Rahmen der Neuaufstellung der ländlichen Entwicklungskonzepte und der Bewerbung der Regionen für die neue LEADER-Förderperiode.

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RLP Minister Schweitzer im Austausch mit Vodafone – Datenaustausch in Echtzeit ist die Zukunft

Region/Mainz – Schwerpunkte und Fortschritte beim Ausbau der digitalen Netze in Rheinland-Pfalz standen im Mittelpunkt des virtuellen Austauschs von Dr. Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland, und dem rheinland-pfälzischen Digitalisierungsminister Alexander Schweitzer.

„Digitale Netze und eine gute ausgebaute stabile Infrastruktur für die Kommunikation sind wichtige Grundlage für die Menschen und auch entscheidende Faktoren für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in unserem Land“, machte Schweitzer deutlich. Das Engagement von Vodafone im Bereich des 5G-Mobilfunks sei ein gutes Beispiel für zukunftsweisende Möglichkeiten. „Das ‚5G Standalone‘-Angebot macht den Weg frei für Datenaustausch in Echtzeit. Und Datenaustausch in Echtzeit ist die Zukunft und Voraussetzung für Anwendungen, etwa in der Industrie oder in der Landwirtschaft, als auch das Internet der Dinge, das autonome Fahren und Augmented Reality“, so Schweitzer.

Der Minister betonte die gute Zusammenarbeit und das partnerschaftliche Miteinander zwischen Landesregierung und Netzbetreibern, das in Rheinland-Pfalz bereits seit Jahren gelebt wird. „Im Runden Tisch Breitband oder dem Netzbündnis für Rheinland-Pfalz arbeiten wir konstruktiv und partnerschaftlich daran, den Ausbau der Netze in Rheinland-Pfalz gemeinsam voranzubringen“, sagte der Digitalisierungsminister. Er unterstrich den Beitrag der gigabitfähigen HFC-Netze auf Basis des DOCSIS 3.1-Standards zum Erreichen des Ziels einer Gigabitgesellschaft in Rheinland-Pfalz.

„Bereits heute versorgen wir über 1,1 Millionen Haushalte in Rheinland-Pfalz mit Gigabitanschlüssen, sowohl in urbanen als auch ländlichen Gebieten. Über 600 Antennen funken bereits mit 5G-Technologie, in den kommenden zwölf Monaten werden wir weitere 900 5G-Antennen bauen“, erklärte Ametsreiter. „Mit unserem 5G Standalone-Netz ermöglichen wir als erster Netzbetreiber in Europa ganz neue Innovationen und Anwendungen für Unternehmen und Gesellschaft.“

„Auch bei der Bewältigung der Schäden der Flut im Ahrtal an der Telekommunikationsinfrastruktur haben wir mit allen Telekommunikationsinfrastrukturunternehmen einen engen und intensiven Austausch. Auch mit Vodafone. Hierbei haben wir ein engagiertes Team kennengelernt, dass die schnelle Wiederinbetriebnahme des Mobilfunks im Ahrtal mit ermöglicht hat“, so Minister Schweitzer.

„Die Flutkatastrophe hat auch in Rheinland-Pfalz auf dramatische Weise verdeutlicht, welche Bedeutung Gigabit-Netze für die Gesellschaft haben. Dank des unermüdlichen Einsatzes unserer Helfer haben wir innerhalb von zwei Wochen unsere fast 60 betroffenen Mobilfunkstationen wiederaufgebaut und dafür gesorgt, dass unsere Kunden wieder Empfang haben“, erläuterte Ametsreiter. „Darüber hinaus bauen wir in betroffenen Regionen noch mehr Glasfaser aus und erschließen somit auch neue Gebiete.“

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Zentrale Kontakt-Möglichkeiten bei Fragen zur Bauleitplanung und Wiederaufbau im Ahrtal

Ahrtal/Koblenz – Die SGD Nord informiert – Nach der verheerenden Flutkatastrophe im Juli unterstützt die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD Nord) als Obere Landesbehörde des Landes Rheinland-Pfalz den Wiederaufbau im Ahrtal insbesondere in Bezug auf das Thema Bauleitplanung.

„Um die komplexen Aufgaben fachübergreifend und gebündelt sowie möglichst pragmatisch und zeitnah innerhalb der SGD Nord abzuarbeiten, haben wir eine interne Arbeitsgruppe gebildet, in der auch die Kreisverwaltung Ahrweiler vertreten ist. Ich danke allen Beteiligten für die gute und engagierte Zusammenarbeit. Zudem haben wir eine zentrale Kontaktmöglichkeit geschaffen, um als Ansprechpartner für die betroffenen Gemeinden, Verbandsgemeindeverwaltungen sowie Bürger*innen zur Verfügung zu stehen“, so SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis.

Bitte nutzen Sie bei Fragen an die SGD Nord folgende zentrale Kontakte:

Telefonnummer: 0261 – 120 – 8005 oder Email: ahrtal@sgdnord.rlp.de

Hier eingehende Fragestellungen werden im Haus koordiniert, an die Experten aus den Bereichen Gewerbeaufsicht, Wasser- und Abfallwirtschaft, Bodenschutz, Raumordnung, Landesplanung, Naturschutz und Bauwesen weitergegeben und beantwortet.

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Tourismus

Der Eifel-Pilger-Radweg in einer neuen Folge des Wittlich LandCasts

Wittlich – Radeln mit allen Sinnen – Mitte August war es endlich soweit: Der neue Eifel-Pilger-Radweg wurde offiziell eingeweiht! Auf 45 Kilometern verbindet er Klausen mit Himmerod und schafft damit einen echten Mehrwert in vielerlei Hinsicht für die gesamte Region.

Dabei steckt die Vielfalt im Detail. Die abwechslungsreiche Strecke hat nicht nur landschaftlich, kulturell und gastronomisch einiges zu bieten, sie zieht Einheimische gleichermaßen wie Touristen an und lässt nicht nur das Herz von E-Bikern höher schlagen, auch die klassischen RadlerInnen und MountainbikerInnen kommen auf Ihre Kosten.

Im neuen Wittlich LandCast sprechen Hermann-Josef Haller und Alena Hahn mit den Verantwortlichen Andreas Hofer, Christiane Schütz und Dr. Martin Koziol über die Ideenfindungs- und Planungsphase, über einige Stolpersteine auf dem Weg zum Ziel, aber auch über die zahlreichen Highlights entlang der Radstrecke und nicht zuletzt über den geschichtlichen Background, der hinter dem gesamten Projekt steckt, ausführlich.

Hört selbst in den neuen LandCast rein und erfahrt mAIR über „Radeln mit allen Sinnen – von Klausen bis nach Himmerod“. Ab sofort verfügbar auf Spotify, Anchor und Google Podcasts.