Jülich/Düren – Der nächste kostenfreie Sprechtag der Wirtschaftsförderung des Kreises Düren findet am Mittwoch, 29. September, in dem Zeitraum von 9:00 bis 17:00 Uhr im Technologiezentrum Jülich statt. Das Beratungsangebot richtet sich an Gründungsinteressierte und Unternehmer aus dem Kreis Düren.
In den vorab vereinbarten Terminen können konkrete Fragen mit den Gründungs- und Betriebsberatern der Industrie- und Handelskammer Aachen und der Wirtschaftsförderung des Kreises Düren besprochen werden. Egal, ob man sich allgemein über ein Existenzgründungsvorhaben informieren möchte , ob ein etabliertes Unternehmen über Neuinvestitionen, Unternehmensnachfolgeregelung oder einen möglichen Rechtsformwechsel nachdenkt oder ob Corona-bedingte unternehmerische Probleme angesprochen werden sollen – Die erfahrenen Fachberaterinnen Sabrina Hauck, Elke Mehl und Birgit Müller-Langohr – alle auch für das Startercenter NRW tätig – stehen mit ihrem Praxiswissen gerne zur Verfügung. Die Berate-rinnen informieren, klären im Gespräch konkrete Fragen oder zeigen mögliche neue Wege auf.
Anmeldungen nimmt Elke Mehl vom Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung unter der Rufnummer 02421/22-1061-211 oder E-Mail an e.mehl@kreis-dueren.de an.
Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen. Foto: Stadtbild/Renate Schütt
Aachen – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen hofft nach der Bundestagswahl auf eine zügige Koalitionsbildung in Berlin und fordert von der künftigen Bundesregierung, die drängenden Zukunftsthemen des Landes schnell und konsequent in Angriff zu nehmen. Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen, sagt:
„Die Politik in Deutschland wird bunter. Dass keine Partei eine deutliche Mehrheit für sich erzielt hat, zeigt, wie vielfältig die politischen Stimmungen und Erwartungen in unserem Land sind. Umso wichtiger ist es deshalb, dass die Menschen und damit auch die Wirtschaft schnell Klarheit bekommen: Wer regiert künftig in Berlin? Welches gemeinsame Zielbild hat die Regierungskoalition? Wie soll es erreicht werden?
Ob Energiewende, Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Bürokratieabbau – die anstehenden Aufgaben sind immens. Die Politik ist gefordert, verlässliche Rahmenbedingungen für unsere Unternehmerinnen und Unternehmer zu setzen, also nicht noch mehr Subventionen und damit Staatsquote, sondern deutlich mehr Freiräume für ein nachhaltiges Wirtschaften. Unsere Mitglieder müssen die Gewissheit haben: Ihre Investitionen werden sich lohnen, der Standort Deutschland wird auch in Zukunft enorme Chancen bieten.”
Kaisersesch/Roes – QR-Code scannen und Orgelklängen lauschen. Ein besonderes interaktives Projekt wurde jetzt auch an der Schwanenkirche bei Roes umgesetzt. Auf einer vor der Kirche befestigten Tafel können Besucher*innen mit ihrem Smartphone einen digitalen QR-Code scannen und den besonderen Klängen der Stumm-Orgel aus der benachbarten St. Johannes-der-Täufer-Kirche in Hambuch lauschen.
Die Vorstandsmitglieder des Fördervereins freuen sich mit Diakon Michael Przesang (links) und dem Gemeindereferenten Markus Alt (Zweiter von links) über die neue kultur-touristische Attraktion und hoffen, dass viele Touristen, Einheimische und natürlich auch Orgelfreunde zur Schwanenkirche kommen. Foto: Albert Jung
Die Idee der sogenannten „Prélude Orgelinfo“ stammt von Kulturmanager Hermann Lewen aus Bernkastel-Kues. Verschiedene historische Instrumente der bekannten rheinland-pfälzischen Orgelbau-Dynastien Stumm und Oberlinger sind bzw. werden Teil des landesweiten geförderten Projektes sein (Informationen zum Projekt finden Sie unter www.prelude-orgel.info).
Organisiert wurde die Errichtung der Informationstafel vom Förderverein zur Renovierung und Erhaltung der Schwanenkirche e. V. Vorsitzender Josef Geiermann freut sich, dass neben dem Landkreis Cochem-Zell auch die Verbandsgemeinde Kaisersesch mit einer Spende die Umsetzung dieses besonderen Klangerlebnisses an der Schwanenkirche möglich gemacht hat.
Die Schwanenkirche ist eine von außen eher unscheinbare Kirche. Erst im Innern erwartet die Besucher*innen ein wunderschönes Erlebnis. Wenn das Licht durch die Fenster gelangt, erstrahlt der Innenraum in bunten Farben. Genießen Sie dieses Lichtschauspiel und hören Sie dazu das Orgelspiel von Wilhelm Krumbach, der auf der Stumm-Orgel der Hambucher Kirche „La procession de la fête d’un viallage surprise par un orage“ von Jules Blanc spielt. Probieren Sie es einfach aus. Wir wünschen Ihnen viel Spaß.
Auf eigene Initiative hin hat das Team der Apollo Filiale in Aachen Spenden für von
der Flut betroffene Menschen in Stolberg gesammelt. Foto: Apollo
Aachen/Stolberg/Schwabach – Das Jahrhunderthochwasser im Juli 2021 hat immense Spuren hinterlassen – nicht nur an Häusermauern, sondern vor allem bei den Menschen. Im nordrhein-westfälischen Stolberg wurde ein kleines Bächlein zu einem reißenden Fluss, der innerhalb kürzester Zeit bis zu 3.000 Häuser zerstörte. Ein Apollo Team aus dem angrenzenden Aachen zögerte nicht lange und sammelte Spenden für die betroffenen Menschen vor Ort.
Spendensumme in Höhe von 2.500 Euro
Gemeinsam wurde der Entschluss gefasst, in der Aachener Filiale eine Spendendose für Flutopfer aufzustellen. Empfänger dieser Spende ist das städtische Spendenkonto „Stolberg hilft“. Das gesammelte Geld soll insbesondere an Menschen gehen, die nicht in den bisher
ausgabeberechtigten Stadtteilen wohnen – also jene, die die offiziellen Sofort-Hilfsgelder von Bund und Ländern erhalten -, aber trotzdem teils immense Schäden erlitten haben.
Als Apollo von dem beherzten Einsatz in Aachen erfuhr, stockte der Optiker die Summe auf. So kamen am Ende 2.500 Euro für Flutopfer in Stolberg zusammen. „Wir sind sehr stolz auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ohne langes Fackeln sofort die Initiative ergriffen haben. Es freut mich zu sehen, dass Teamarbeit bei Apollo nicht nur großgeschrieben, sondern auch wirklich gelebt wird“, sagt Dr. Jörg Ehmer, CEO Apollo.
Wollen dem Fachkräftemangel vorbeugen und gleichzeitig die Qualität im Erziehungsberuf halten (v. l.): Daniel Larres, Renate Ismar-Limito, Simone Binzenbach, Trudi Baum und Heike Iven. Foto: Patrick Dost/pp/Agentur ProfiPress
Euskirchen – Dass Fachkräfte für Kindertagesstätten auf dem Arbeitsmarkt heiß begehrt sind, dürfte jedem klar sein, der die Stellenanzeigen in den Zeitungen durchblättert. Das Land Nordrhein-Westfalen setzt deshalb auf Quereinsteiger und hat im vergangenen Jahr den Raum für entsprechende Weiterbildungen geschaffen. Grund genug für die Bildungsakademie des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen, das Angebot für eine solche Qualifizierungsmaßnahme „Pädagogik der Kindheit und Entwicklungspsychologie“ zu schaffen. Jetzt gab es das „Go“ vom Ministerium, so dass der Unterricht im November starten kann.
Breit gefächerte Inhalte versprechen die drei Referentinnen Renate Ismar-Limito, Simone Binzenbach und Trudi Baum(v. l.). Foto: Patrick Dost/pp/Agentur ProfiPress
„Wir haben aus dem Bedarf heraus gehandelt“, erklärt Heike Iven, Leiterin Familienbildung beim Roten Kreuz im Kreis Euskirchen. Als Träger von 32 Kindertagesstätten im Kreisgebiet sei das DRK zwar personell „sehr gut aufgestellt“, so Daniel Larres, Leiter der Bildungsakademie. Aber angesichts der bisherigen Entwicklung werde sich der Fachkräftemangel irgendwann auch hier bemerkbar machen. So stellte die Rotkreuz-Bildungsakademie Inhalt und Ablauf einer Qualifizierungsmaßnahme zusammen – zumal sich die nächste Anlaufstelle für Interessenten aus dem Kreis Euskirchen erst in weiterer Entfernung befindet, beispielsweise in Köln, Düren oder Wuppertal.
Mehrere Zielgruppen angesprochen
Die Weiterbildung richtet sich an bestimmte Personengruppen, die nach Absolvieren der Maßnahme als Fachkraft in einer Kindertageseinrichtung eingesetzt werden dürfen. Zur Zielgruppe gehören Personen, die das Studium zum Lehramt an Grundschulen mit dem der ersten Staatsprüfung oder dem Master abgeschlossen haben; Erzieher, die nach der schulischen Ausbildung vor mehr als vier Jahren noch kein Anerkennungsjahr geleistet haben und Personen, die bereits seit einem Zeitpunkt vor dem 15. März 2008 ohne Ausbildung in der Kita tätig sind.
Noch bis Ende des Jahres gehören auch Personen mit bestimmten abgeschlossenen Ausbildungen oder abgeschlossenem Studium dazu, danach ist für sie aber die Erzieherausbildung Pflicht. Ausnahmeregelungen kann es außerdem geben, wenn die Bezirksregierung einzelne Abschlüsse aus dem Ausland anerkennt.
Die Qualifizierungsmaßnahme umfasst insgesamt 160 Stunden, die im wöchentlichen Unterricht (immer donnerstags) von November bis Juni geleistet werden. Darin enthalten sind jede Woche bis zu acht Unterrichtsstunden sowie die eigene Vor- und Nachbereitung. Das Ganze findet berufsbegleitend im Rotkreuz-Zentrum Mechernich (Bruchgasse 34) statt.
Inhaltlich breit gefächert
Die Inhalte der Weiterbildung sind auf vier Module aufgeteit: Berufliches Selbstverständnis; Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag; Lebenswelten und Diversitäten wahrnehmen und verstehen sowie Erziehungs- und Bildungspartnerschaften. Hinzu kommen einzelne Themenbereiche wie Recht, Aufsichtspflicht, Unfall, Vielfalt, Kulturen und Kinderschutz. „Die Stunden sind sehr breit gefächert, aber inhaltlich sind unsere Absolventen dann auch sehr gut vorbereitet“, sagt Simone Binzenbach, DRK-Fachberaterin für Kindertagesstätten mit dem Schwerpunkt Inklusion
Sie ist eine von drei Haupt-Referentinnen der Qualifizierungsmaßnahme, zusammen mit Renate Ismar-Limito (Erzieherin und Multiplikatorin für Partizipation) und Trudi Baum (DRK-Fachberaterin Kitas und Kompetenztrainerin). Trudi Baum: „Wir kommen aus der Praxis und wissen, was für den Transfer von der Theorie in den Kita-Alltag nötig ist.“
Wichtig sei es außerdem, die eigene Haltung zu hinterfragen, so Renate Ismar-Limito. So könne man sich auch neuen Ansätzen stellen und neue Aspekte aufgreifen, die sonst im anstrengenden Alltag untergehen. Dafür soll die Qualifizierungsmaßnahme auch Raum für Gespräche geben, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen. „Da es sich um eine berufsbegleitende Weiterbildung handelt, kann das Gelernte dann auch direkt praktisch im Arbeitsalltag umgesetzt werden“, betont Daniel Larres.
Qualität im Erziehungsberuf halten
Gab es bisher keine Alternative zur Erzieherausbildung, so ist die Qualifzierungsmaßnahme ein Schritt hin zu mehr Fachkräften in Kindertagesstätten. „Gleichzeitig verfolgen wir damit unser Anliegen, die Qualität im Erziehungsberuf zu halten“, sagt Trudi Baum.
Die Kosten für die Weiterbildung belaufen sich auf 1.250 Euro, die aber auch teilweise oder sogar komplett vom Träger übernommen werden können, bei dem der Teilnehmer beschäftigt ist. Die komplette Maßnahme, die am Donnerstag, 4. November, startet, kann im Fall von notwendigen Corona-Einschränkungen auch online durchgeführt werden. Anmeldungen werden bis Freitag, 22. Oktober, vom DRK Euskirchen entgegengenommen unter Telefon 02251-791183 oder über die Homepage www.drk-eu.de.
Alicia Hietbrink fuhr ihren Kammersieg in einem vierköpfigen Wettbewerbsfeld ein – drei davon waren weiblich!Foto: Klaus Herzmann
Region/Mayen-Koblenz – Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks (PLW) findet jährlich bundesweit in über 130 Gewerken und in bis zu vier aufeinander aufbauenden Stufen (Innungs-, Kammer-, Landes- und Bundesebene) statt. Es ist ein Wettbewerb mit Tradition, denn die ersten Sieger 1951 gehen heute auf die 90 Lebensjahre zu. Die jüngsten Sieger in dieser 70-jährigen Geschichte werden aktuell ermittelt oder kamen jüngst mit Corona-Verspätung zu Bundes-Gold.
Deutschlands bester Nachwuchsmaler- und lackierer ist Ben-Luca Franzmann aus Allenfeld (Landkreis Bad Kreuznach). Aufgrund der Corona-Kontaktbeschränkungen wurde der Bundesentscheid 2020 erst jetzt ausgetragen. Was den 19-Jährigen offensichtlich nicht aus der Ruhe brachte, denn mit seiner Leistung überzeugte er die Jury und konnte sich unter den Finalisten aus acht Bundesländern durchsetzen. Ausgebildet wurde Ben-Luca im Unternehmen Timo Franzmann (Allenfeld). Damit ist Gold hier Familiensache, denn das „Trainingslager“ ist der eigene Betrieb unter „Cheftrainer“ Vater Timo. Gegründet wurde der Malerbetrieb vor 100 Jahren und ist das Lebenswerk von fünf Generationen. „Darunter ist mit meiner Mutter Ruth Franzmann die erste Meisterschülerin in der Geschichte der Handwerkskammer Koblenz“, weiß Heinz Franzmann stolz zu berichten. Er ist der Opa des Bundessiegers und natürlich auch sehr stolz auf den Titel des Enkels. Denn auch, wenn die Familie schon auf eine lange Maler-Geschichte zurückschauen kann – einen Bundessieger gab es unter den Franzmännern bisher noch nicht.
Insgesamt vier Stunden dauerte der Bundesentscheid in Fulda. „Zunächst gab es einen schriftlichen Test, dann ging es in die Praxis“, erzählt Ben-Luca. Dabei mussten zwei Farbproben in Augenschein genommen und dann möglichst farbecht nachgemischt werden. Im zweieinhalbstündigen „Hauptwettbewerb“ musste eine DIN A4-große Mustervorgabe vergrößert auf eine Wandansicht übertragen und anschließend sauber ausgemalt werden. „Die Inhalte waren abwechslungsreich und anspruchsvoll“, kommentiert der frischgebackene Bundessieger diesen Tag, der für ihn sehr erfolgreich endete.
Zeitgleich haben die ersten Nachwuchshandwerker des Jahres 2021 ihre Kammerentscheide ausgetragen.
Bei den Maler und Lackierern siegte Alicia Hietbrink aus Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ausgebildet wurde sie im Betrieb Daniel Josten aus Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die 20-Jährige setzte sich in einem vierköpfigen Starterfeld durch, das durch Frauen dominiert wurde. Drei der vier besten Maler und Lackierer aus dem Kammerbezirk (HwK) Koblenz sind weiblich. Alicia wird nun für das nördliche Rheinland-Pfalz beim Landeswettbewerb in Mainz antreten. Dort entscheidet sich unter den besten Nachwuchshandwerkern der Kammerbezirke Koblenz, Rheinhessen (Mainz), der Pfalz (Kaiserslautern) und Trier, wer das Ticket zum Bundesentscheid lösen wird.
Bei den Metallbauern, Konstruktionstechnik, siegte auf Kammerebene Malik Lenzewski aus Birken-Honigsessen (Landkreis Altenkirchen). Ausgebildet wurde der 21-Jährige im Betrieb „Stahlbau Buchen“ aus Wissen. Auch Malik wird nun für die HwK Koblenz beim Landesentscheid antreten und um den Einzug ins Bundesfinale kämpfen.
Weitere Informationen zum Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks (PLW) gibt bei der HwK Koblenz Theresa Just, Tel. 0261/ 398-421, lehrlingsrolle@hwk-koblenz.de.
Einer der drei kreativen Köpfe hinter dem Spiel „EifelLandFluss“: Georg Panz aus Weyer. Foto: Isabel Bröhl/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Weyer/Bonn – Neues Spiel „EifelLandFluss“ soll Betroffene der Flutkatastrophe unterstützen – Kaufpreis wird gänzlich gespendet – Mechernicher Georg Panz und seine Frau haben mit Freunden aus Bonn eine Sondervariante des Spieleklassikers Stadt-Land-Fluss entwickelt – Kann in ausgewählten Eifeler Verkaufsstellen erworben werden sowie unter www.roterfaden-pr-shop.com und www.etsy.com/de/shop/RoterFadenPR.
Mit „EifelLandFluss“ ist aus einer Mechernich-Bonner Idee nun eine ganz spezielle Eifel-Version des Spieleklassikers erschienen, dessen Verkaufspreis von 10 Euro laut den Vertreibern komplett an die Betroffenen der Flutkatastrophe gespendet wird. Foto: Roter Faden-PR/pp/Agentur ProfiPress
Auch zwei Monate nach der Flut flaut die Welle der Solidarität in Mechernich nicht ab. Jetzt haben Georg Panz und seine Frau Isabel Bröhl aus Weyer gemeinsam mit ihrer Freundin Karin Scherer aus Bonn ein Spiel namens „EifelLandFluss“ entwickelt.
Mit der kreativen Stadt-Land-Fluss-Variante können Freunde der Eifel ihr Wissen über die Region unter Beweis stellen und gleichzeitig Gutes tun. Die mit dem Verkauf des Spiels erzielten Einnahmen gehen laut den Verantwortlichen zu hundert Prozent an Hilfsprojekte für die von der Flutkatastrophe im Juli betroffenen Menschen.
„Macht süchtig“
„EifelLandFluss macht süchtig!“ versprechen die kreativen Köpfe hinter dem Spiel. Ob alteingesessen, neu zugezogen oder einfach Eifel-Fan: Mit Kategorien wie „Sehenswürdigkeiten“, „Typisch Eifel“ oder „Eifeler Platt“ lernen die Spieler die Region mit Land und Leuten, Kultur und sämtlichen netten Eigenheiten (noch einmal ganz neu) kennen.
Hinter dem Projekt stehen die Eifeler Drechslerei „Atelier 360°“ sowie die PR-Beratung „Roter Faden PR“ und die Grafikdesign-Agentur „boo graphics“ aus Bonn. „Wir hatten immer schon die Idee, eine Eifel-Version des Spieleklassikers zu entwickeln, dazu ist es jedoch nie gekommen. Die Flutkatastrophe haben wir schließlich zum Anlass genommen, das Spiel endlich auf den Markt zu bringen, um damit Betroffenen längerfristig auch nach den ersten Aufräumarbeiten zu helfen“, berichtete Panz dem Mechernicher Bürgerbrief. Der Verkaufspreis liege bei zehn Euro. Eine befreundete Grafikerin aus Bonn habe das Layout des Spiels unentgeltlich entworfen.
Das Spiel besteht aus einem 25-seitigen Spielblock und einer Spielanleitung. Erhältlich ist dies an ausgewählten Verkaufsstellen in der Region, darunter Konditorei Arns (Weyer), Café Land-Genuss an der Kakushöhle (Dreimühlen), Bücher Schwinning (Mechernich), Möbel Brucker (Kall) und Bäckerei-Café zur Römerquelle (Nettersheim), sowie online unter www.roterfaden-pr-shop.com und www.etsy.com/de/shop/RoterFadenPR.
Oliver Brüß, Sabine Preiser-Marian und Reiner Huthmacher (von links). Foto: Gothaer
Bad Münstereifel – Das Unwetter Bernd hat in Bad Münstereifel und Umgebung im Juli 2021 Verwüstungen eines bis dato nicht vorstellbaren Ausmaßes angerichtet. Der Kölner Versicherer Gothaer hat für die von der Flutkatastrophe betroffenen Regionen einen Hilfsfonds ins Leben gerufen, aus dem Gothaer Vertriebsvorstand Oliver Brüß gemeinsam mit Bezirksdirektor Reiner Huthmacher heute 25.000 Euro an Sabine Preiser-Marian, die Bürgermeisterin der Stadt Bad Münstereifel, überreichte. Mit der Spende sollen neue Spielgeräte für die vollkommen zerstörte Fußgängerzone der Stadt angeschafft werden.
„In dieser Ausnahmesituation hat für die Gothaer die schnelle Hilfe für die Menschen in den betroffenen Regionen die oberste Priorität. Seit der Katastrophe haben uns unsere Kundinnen und Kunden bislang 7.900 Schäden mit einem geschätzten Volumen von rund 455 Mio. Euro gemeldet. 35 Prozent dieser Schäden konnten unsere Schadenregulierer und Vertriebspartner vor Ort bereits bewerten und regulieren,“ erklärt Oliver Brüß, Vertriebsvorstand der Gothaer. „680 Schäden wurden der Gothaer allein aus dem Kreis Euskirchen gemeldet, 197 betroffenen Familien in Bad Münstereifel und Umgebung konnte ich in einer gemeinsamen Kraftanstrengung mit meinem Team und den Regulierern bereits helfen,“ ergänzt Reiner Huthmacher, Inhaber der gleichnamigen Gothaer Bezirksdirektion.
Um in den betroffenen Regionen auch über die Versicherungsleistungen für Gothaer Kundinnen und Kunden hinaus zu helfen, hat das Unternehmen einen Hilfsfonds mit einem Volumen von zunächst 500.000 Euro ins Leben gerufen. Gefördert werden vor allem soziale Projekte oder solche, die zu einem nachhaltigen Wiederaufbau in den betroffenen Regionen beitragen.
Aus dem Gothaer Hilfsfonds übergaben Brüß und Huthmacher heute eine Spende in Höhe von 25.000 Euro an Sabine Preiser-Marian, die Bürgermeisterin der Stadt Bad Münstereifel. Mit dem Geld sollen neue Spielgeräte für die vollkommen zerstörte Fußgängerzone der Stadt angeschafft werden. „Es ist besonders schön, dass wir den Kindern mit dieser Spende ein Stück Heimat und Kindheit zurückgeben können. Während der Corona-Pandemie waren sie die Leidtragenden, doch die Flut hat ihnen noch weitere Orte genommen. Ich freue mich sehr, den Kleinsten nun einen neuen Ort, an dem sie unbeschwert Kind sein können, zu schaffen“, so die Bürgermeisterin.
Wegepaten und kommunale Wegemanager unterwegs auf dem Zuweg der Eifelleiter am Bahnhof Engeln Foto: Manfred Rippinger (Eifelverein))
Nierderzissen/Brohltal – Wie kaum ein anderer Wanderweg glänzt die Eifelleiter mit ihren einzigartigen Naturspektakeln abseits von hektischem Treiben, Sorgen und Stress. Die mystischen Waldpassagen laden ein, schweigend und achtsam die Natur um sich herum bewusst wahrzunehmen und einfach mal die Seele baumeln zu lassen. Entspannung pur bieten auch die landschaftlichen Höhepunkte: Aussichtspunkte verführen zu Blicken in die Ferne, Naturerlebnisse laden zum Verweilen ein, Vulkanismus und der feurige Ursprung der Eifel werden greifbar. Endlos erscheinende Wiesen, Felder sowie Waldsäume, aufgepeppt mit einzigartigen Natur-Juwelen wie das Rodder Maar oder die Hohe Acht. Jenseits des Rheins beginnt das Abenteuer Eifelleiter und gipfelt in einem Tanz auf dem Vulkan. Die Eifelleiter, einer der zehn beliebtesten Fernwanderwege Deutschlands entführt die Wanderer in ein außergewöhnliches Wandervergnügen zwischen unterschiedlichsten Landschaftsräumen. Von der Prise Rheinromantik, über einsame Maar-Idyllen, erloschene Vulkankegel und mediterran anmutende Heidelandschaften bis zur Hohen Acht, dem mit 747 m Höhe höchsten Berg der Eifel ist in der Tat alles dabei, was Rhein und Eifel zu bieten haben – die Eifelleiter verspricht einer unvergesslichen Reise zu den Ursprüngen unserer Erde, ein Spiel mit den Elementen Feuer und Wasser, eine Erfahrung zwischen Stille und Ursprünglichkeit.
Dieses Jahr trafen sich, nach coronabedingter Pause 2020, auf Einladung des Eifelvereins September vertraute Gesichter, Wegepaten der ersten Stunde, Touristiker und Vertreter und Vertreterinnen der Kommunen und Gemeinden am Bahnhof Engeln. Der Geschäftsführer des Eifelvereins, Manfred Rippinger, nutzte diese Gelegenheiten, um sich nochmals ausführlich bei den Wegepaten der Eifelleiter zu bedanken. Auch Dipl.-Ing. Matthias Irle vom Planungsbüro Irle in Manderscheid, der im Auftrag des Eifelvereins das professionelle Wegemanagement auf der Eifelleiter verantwortet war selbstverständlich bei diesem Termin dabei. Herr Irle fungiert als Schnittstelle zwischen Eifelverein, Wegepaten, Kommunen und den Touristikern.
Ohne Wegepaten geht es nicht – das war das einstimmige Credo von Manfred Rippinger und Matthias Irle. Daher stand der Dank für das ehrenamtliche Engagement der an erster Stelle. Das professionelle Wegemanagement ist einer der Gründe, warum die Eifelleiter so beliebt bei den Wanderfreunden aus Nah und Fern ist. Das System der dezentralen Wegepaten hat sich bewährt, das war der einhellige Tenor der Runde. Dies ist nicht zuletzt nach dem Starkregenereignis in einigen Teilen der Eifel mehr als deutlich geworden. Herr Irle berichtete, dass die Wegepaten in sehr kurzer Zeit vor Ort waren und Rückmeldung geben konnten über die Beschaffenheit der Wege, eventuell notwendige Umleitungen oder gar die Sperrung einer Etappe. Die Wegepaten sind die Augen und Ohren vor Ort. Dieses außerordentliche Engagement der Wegepaten und die gute und schnelle Zusammenarbeit mit den Kommunen und Touristikern habe dann auch manch eine Stornierung von Urlaubern verhindert, denn es konnte rasch Auskunft gegeben werden, wo das Wandern in der Eifel nach wie vor bzw. wieder möglich und ist.
Generell, so Herr Irle, werde durch den Klimawandel die Arbeit der Wegepaten in Zukunft noch wichtiger werden. Trockenheit und Starkregen setzen den Wegen zu, z.B. durch den Abbruch von Wegekanten oder durch den stärkeren Bewuchs von Brachflächen, die dann freigeschnitten werden müssten. Wichtig ist hier das vorausschauende Agieren der Wegepaten, die aufgrund ihrer Erfahrung Schäden frühzeitig an die Kommunen melden können.
Dann – und auch dies ist ein Vorteil der regionalen Treffen – ging es bei schönstem Wetter hinaus auf den Zuweg der Eifelleiter. Die Sonne strahlte über den sanften Hügeln der Eifel und schon nach wenigen Metern traf man auf den ersten Pfosten mit dem markanten Logo der Eifelleiter. „Wir wollen gute Dinge noch besser machen“, so Herr Irle. Dann legte er selbst Hand an und wackelte energisch am Pfosten. Dies rate er jedem Wegepaten, denn nur wer auch einmal zupacke, könne die Standfestigkeit des Pfostens wirklich sicher prüfen. Schon nach wenigen Metern war dann eine Weggabelung erreicht, die Gelegenheit bot, über die Wichtigkeit von Bestätigungs- und Beruhigungsmarkierungen zu sprechen. „Besser eine Markierung zu viel als eine zu wenig“, gab Herr Irle den Wegepaten mit auf den Weg.
Zudem sprach Herr Irle noch einen wichtigen Aspekt an – das Thema Umleitungen von Wanderwegen. Gerade nach dem Hochwasser gebe es hier verstärkten Handlungsbedarf. Ihm komme es dabei vor allem auf Einheitlichkeit an. Statt individueller Lösungen präsentierte er ein ganz einfaches System, mit dem Umleitungsstrecken auf der Eifelleiter beschildert werden könne – ein einfacher Aufkleber „Umleitung“ in roter Schrift auf dem Markierungszeichen mit dem Logo und schon ist dem Wanderer klar, aha, ich befinde mich auf einer Umleitungsstrecke. Auf diesen Streckenabschnitten ist dann auch eine Grundmarkierung ausreichend. Anfang- und Endpunkte werden dann jeweils noch einmal gesondert ausgeschildert.
Die zwei Stunden am Bahnhof Engeln gingen schnell vorbei und am Ende konnten auf Einladung des Eifelvereins bei Kaffee und herzhaften Brötchen der individuelle Erfahrungsaustausch intensiviert werden. Dies wurde rege genutzt. Alle Beteiligten waren sich einig: die Einführung der regionalen Wegepatentreffen ist eine wirklich gute Idee.
BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün. Foto: Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi)
Region/Aachen/Berlin – Das Ergebnis der gestrigen Bundestagswahl lässt bis auf Weiteres Fragen offen. Trotz des knappen Wahlsiegs der SPD zeichnet sich aktuell noch keine klare Richtung für die politische Ausrichtung der nächsten Legislatur ab, denn zwei Bündnisse scheinen nun realistisch. Die Parteien sind nun angehalten, in ihren Sondierungen für die Bildung einer zukunftsgewandten Regierung zu sorgen, welche Perspektiven schafft für wirtschaftlichen Aufschwung, Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit nach der schweren Zeit der Pandemie.
Als Stimme des digitalen Mittelstands appelliert der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) an die Beteiligten, insbesondere den Aufbruch in die digitale Souveränität zum Leitbild ihrer digitalpolitischen Zielsetzungen zu machen und es fest im Koalitionsvertrag zu verankern.
BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün kommentiert den Ausgang der Bundestagswahl wie folgt: „Wir brauchen eine digitalpolitische Trendwende, die sich vor allem in einer pragmatischeren Herangehensweise an digitale Vorhaben ausdrückt. Zu lang blieben die Stärken unserer eigenen IT-Branche weitgehend ungenutzt. Zu oft wurden gute Ideen zerredet, während andere auf der Welt die Standards setzten. Das muss sich mit der neuen Regierung unbedingt ändern. Wir hoffen nun auf konstruktive und zielgerichtete Koalitionsgespräche. Denn wir dürfen mit der Digitalisierung keine weitere Zeit verlieren.“
Die Sicherung digitaler Souveränität ist für die Entfesslung wirtschaftlicher Dynamik, die Bekämpfung des Klimawandels sowie die Sicherung von Wohlstand in den kommenden Jahren und darüber hinaus elementar. Die mittelständisch geprägte Digitalwirtschaft in Deutschland ist mit ihrer Agilität und Innovationskraft auf diesem Weg ein unverzichtbarer Treiber der digitalen Transformation der gesamten Wirtschaft.
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