Kategorien
Top-Events

Überfall der „Eifel-Gäng“ am Freitag 01. Oktober in Kall

Kall – Die berüchtigten Spitzbuben Manni Lang, Günter Hochgürtel und Ralf Kramp mischen am Freitag, den 1. Oktober den Saal Gier in Kall auf – Heftige Angriffe auf die Zwerchfelle der Besucher – Karten im Vorverkauf.

Das geplante Kulturprogramm der Gaststätte Gier für das Jahr fiel komplett der Corona-Pandemie zum Opfer und auch das Nachholen der Veranstaltungen in diesem Jahr ist mit großen Problemen behaftet. Doch nun entschied sich der geschäftsführende Vorstand des Vereins zur Erhaltung der Gaststätte Gier, die Kultur im Saal langsam wieder anzukurbeln, soweit es die Corona-Schutz-Verordnungen zulassen.

Den Auftakt der kulturellen Neubelebung nach der Pandemie machen die drei unberechenbaren Spitzbuben der berüchtigten „Eifel-Gäng“, die den Saal Gier am Freitag, 1. Oktober, um 20 Uhr, heimsuchen werden. Dann heißt es: „Mut antrinken“, denn ein Überfall der legendären „Eifel-Gäng“ wird an diesem Abend Realität.

Die fleischgewordenen Nachfahren des „Schinderhannes“, Günter Hochgürtel, Ralf Kramp und Manni Lang, verschaffen sich in der Regel mit Hieb-, Stich- und Schusswaffen Zugang zur Bühne, von wo aus sie die Zwerchfelle der Besucher auf das grausamste malträtieren.

Dazu bedient sich Hochgürtel, der „Schinder-Hunnes“,  Klampfe und Mundharmonika und singt lustige Lieder zur Gitarre. Kramp, der Al Capone von Hillesheim, ist ein Meister des schwarzen Humors und der schaurigen Vortragskunst. Manni Lang alias „Oss Mama will laden“ strapaziert die Lachmuskulatur der Besucher bis weit über die Schmerzgrenze hinaus. Der ins Priesterhabbit gehüllte Diak(l)on ist nur auf den ersten Blick harmloser als seine Zigarre qualmenden Kumpane.

Der Verein um seinen Vorsitzenden Uwe Schubinski geht davon aus, dass bei der inzwischen hohen Impfquote im Kreis Kultur-Veranstaltungen wieder möglich sein können. Dennoch gelten dabei im Saal Gier die Corona-Schutzverordnung sowie die 3-G-Regelung, so dass nur Geimpfte, Genesene und aktuell Getestete Zutritt zu den Veranstaltungen bekommen werden.

Das im vergangenen Jahr ausgefallene und bereits ausverkaufte Konzert mit Gerd Köster, Frank Hocker und Helmut Krumminga  soll am Samstag, 6. November stattfinden. Derzeit bemüht sich der Vorstand um einen weiteren Ersatztermin für die ausgefalle Travestie-Schau mit Regina Red. Ein ursprünglich für den 13. November vorgesehener Auftritt musste erneut verschoben werden. „Bereits verkaufte Karten für die Travestie-Schau behalten natürlich ihre Gültigkeit“, versichert Reiner Züll, der Schriftführer des Vereins zur Erhaltung der Gaststätte Gier.

Der Kartenvorverkauf für die Veranstaltung mit der „Eifel-Gäng“ am 1. Oktober ist unter (info@gaststaette-gier.com oder (rz@zuell-kall.de) im Gange. Auch in der Gaststätte sind Eintrittskarten während der Öffnungszeiten zu bekommen. Im Vorverkauf kosten die Tickets 15 Euro, an der Abendkasse 17 Euro.

www.gaststaette.Gier.com

Kategorien
Tourismus

Dialektführung mit Mayener Geschichte(n) – Jetzt anmelden!

Mayen – Am Sonntag, den 3. Oktober wartet auf alle Liebhaber des „Mayener Platt“ wieder ein spezielles Angebot: „Su woar et und su ess et“ – die Mundartführung mit dem echten Mayener Jung Werner Blasweiler. Angeboten wird an diesem Tag ein besonderer Stadtrundgang zu den historischen Sehenswürdigkeiten und versteckten Winkeln, zu denen es ganz besondere Geschichten zu erzählen gibt.

Die Führung startet um 14 Uhr an der Tourist-Information vor dem Theodore-Dreiser-Haus und dauert ca. 2 Stunden. Die Teilnahme kostet für Erwachsene 5 Euro, für Kinder zw. 6-16 Jahren jeweils 2,50 Euro. Kinder unter 6 Jahren dürfen kostenfrei teilnehmen. Insgesamt sind 20 Plätze verfügbar und die Berücksichtigung der 3 G Regel ist verpflichtend.

Anmeldungen sind bei den Mitarbeitern der Tourist-Information der Stadt Mayen im Theodore-Dreiser-Haus, Telefon 02651 – 903004, E-Mail: touristinfo@mayenzeit.de möglich.

Kategorien
News

Notruf-App für alle – „nora“ geht bundesweit an den Start

Region/Düsseldorf – Innenminister Reul: Ein passgenauer Notruf mit wenigen Klicks – das ist vor allem für unsere sprach- und hörbehinderten Mitmenschen eine richtig gute Nachricht. Das Ministerium des Innern NRW teilt mit: Ob Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienste: Von nun an sind alle auch per App in Notsituationen erreichbar – „nora“ macht es möglich. Die bundesweite Notruf-App ist unter Federführung des nordrhein-westfälischen Innenministeriums entstanden und steht ab sofort in den App-Stores zum kostenlosen Download bereit. Innenminister Herbert Reul hat nora am heutigen Dienstag (28. September 2021) vorgestellt.

Minister Reul: „Ein barrierefreier Notruf ist enorm wichtig für die Teilhabe und das Sicherheitsempfinden jeder und jedes Einzelnen in unserem Land. In erster Linie richtet sich nora an Menschen, die z. B. aufgrund einer Sprach- oder Hörbehinderung nicht oder nicht gut telefonieren und deshalb den Sprachnotruf über die 110 und 112 nicht nutzen können. Grundsätzlich ist nora jedoch eine App für alle Menschen in Deutschland.“

Menschen mit Sprach- und Hörbehinderungen standen bisher ein Notruf-Fax und ein Gebärdendolmetscherdienst (TESS-Relay) zur Verfügung. Der Dolmetscherdienst stellt die Kommunikation zwischen den Notrufenden und der jeweiligen Einsatzleitstelle her und übersetzt. Das Notruf-Fax muss von einem Standort mit Faxgerät versendet werden und lässt Rückfragen der Einsatzleitstelle nur unter großem Aufwand zu. Ein mobiler Notruf ist über dieses System in der Regel nicht möglich.

„Nora schließt hier eine Lücke. Die App ergänzt die bestehenden Notrufsysteme um eine mobile Komponente. Wir bieten unseren Mitmenschen ein großes Stück mehr Sicherheit und Selbstbestimmung und auf dieses Ergebnis bin ich stolz. Der Start der App ist jedoch nur ein erster Schritt. Wir werden nora in den kommenden Jahren weiterentwickeln, um sie noch besser zu machen“, so Reul.

Die App ist so aufgebaut, dass in Notsituationen ganz ohne zu sprechen und auch mit geringen Sprachkenntnissen ein Notruf abgesetzt werden kann. In diesem Notruf per App sind dann die wichtigsten Informationen enthalten wie unter anderem persönliche Daten, der Notfall-Ort und die Art des Notfalls. Die persönlichen Daten bleiben auf dem Smartphone gespeichert und werden nur bei einem Notruf an die Einsatzleitstellen übermittelt. Es können Angaben wie Alter, Geschlecht, Vorerkrankungen und Behinderungen auf freiwilliger Basis hinterlegt werden.

Informationen zur konkreten Notsituation werden über maximal fünf aufeinanderfolgende Fragen abgefragt. Dabei helfen Symbole, Texte in leichter Sprache und eine intuitive Nutzerführung. In bedrohlichen Situationen, in denen der Notruf möglichst unbemerkt bleiben soll, ist auch ein „stiller Notruf“ möglich. Der Notfall-Ort wird über das Mobilfunkgerät ermittelt und zusammen mit den anderen Angaben an die zuständige Einsatzleitstelle übermittelt. Der App-Notruf für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste kann im ganzen Bundesgebiet genutzt werden. Neben Deutsch ist die App auch in englischer Sprache verfügbar.

Stellvertretend für alle Bundesländer organisiert die Geschäfts- und Koordinierungsstelle Notruf-App-System des NRW-Innenministeriums alle Belange rund um den App-Notruf. Die technische Konzeption und Umsetzung sowie der Anwender-Support erfolgen durch die bevuta IT GmbH mit Sitz in Köln. Bis 2021 betragen die Kosten des Projekts für Nordrhein-Westfalen gemäß Königsteiner Schlüssel rund 475.000 Euro.

Kategorien
News

Der 500. Förderantrag geht an Achim Cremer

Düren – „Das wird mein Monat“, sagte der Dürener Bauherr Achim Cremer bei der offiziellen Übergabe seines Förderbescheids im Kreishaus in Düren. Er ist der 500. Antragsteller, der im Rahmen des Klimaschutzprogramms des Kreises Düren „1000×1000: Alles für das Klima“ eine Förderung für eine Photovoltaikanlage sowie einen Batteriespeicher erhält. Landrat Wolfgang Spelthahn hatte ihn daher ins Kreishaus eingeladen, um mehr über seine Pläne zu erfahren.

„Mit Ihrer Investition setzen Sie ein Zeichen für den Klimaschutz und dieser 500. Förderantrag ist zugleich ein Signal dafür, dass immer mehr Menschen in die Nachhaltigkeit investieren“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Denn keine zwei Monate nach dem Start des Förderprogramms war der 500. Antrag bereits da. Kurze Zeit später erhielt Achim Cremer ihn bewilligt zurück.

Bereits beim Neubau seines Mehrfamilienhauses in Düren hat der Bauherr den Klimaschutz im Blick. Denn er investiert eine größere Summe in eine PV-Anlage sowie einen Batteriespeicher. Zudem wird es einen Carport mit begrüntem Dach und Steckdosen für E-Autos geben – ganz unabhängig vom Förderprogramm. Aktuell befindet sich das Haus noch in der Rohbauphase, im nächsten Jahr wird die PV-Anlage dann aber aufs Dach kommen. Neben dem wirtschaftlichen Vorteil durch die Förderung geht es ihm dabei vor allem um die klimaschonende Versorgung der Wohneinheiten.

„Ich war erstaunt, wie schnell und unkompliziert die Förderung abgewickelt wurde“, sagte Cremer. Zudem fühlte er sich durch das Amt für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung gut beraten bei dem Weg hin zur Förderung. Um das Klimaschutzpaket abzurunden, überreichte Landrat Wolfgang Spelthahn ihm dann noch ein Insektenhotel aus dem Klimaschutzprogramm 2020 und einige Saatgut-Tütchen aus dem diesjährigen Programm, um die Insekten auch bestens zu versorgen.

Interessenten für die einzelnen Programme und Projekte des Klimaschutzprogramms“1000×1000: Alles für das Klima“ finden alle Informationen rund um die Förderung und Antragstellung unter www.kreis-dueren.de/klimaschutz2021. Wer vor einer Antragstellung – oder sonst – Fragen hat, kann unter der E-Mail-Adresse klimaschutz@kreis-dueren.de Kontakt mit dem Kreis Düren aufnehmen.

Kategorien
News

Jetzt noch bewerben für den Ehrenamtspreis „JugendPlus“ 2021 in Eschweiler

Eschweiler – Das ehrenamtliche Engagement hat für die Stadt Eschweiler einen hohen Stellenwert. Vielfältiges bürgerliches Engagement ist ein wichtiger Faktor für gelingendes Zusammenleben in unserer Gemeinschaft.

Das Jugendamt der Stadt Eschweiler lobt in diesem Jahr zum 19. Mal den Preis „JugendPlus“ aus. Mit diesem Preis sollen junge Eschweiler Bürgerinnen und Bürger (bis 21 Jahre) und/oder Jugendgruppen ausgezeichnet werden, die durch ihr ehrenamtliches Engagement bzw. durch Leistungen in Schule, Freizeit, Sport, Umweltschutz, Kultur, Soziales, Nachbarschaftliches oder Verein eine besondere Beachtung und öffentliche Würdigung verdient haben.

Insbesondere durch die Coronapandemie ist ehrenamtliches Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit in vielen Fällen in den digitalen Raum verlagert worden. Digitale Angebote für Kinder und Jugendliche sind in Pandemiezeiten wichtiger denn je und eine Anerkennung wert.

Ein besonderer Dank gilt schon an dieser Stelle Herrn Mau Jr. von der Firma HEMA-Immobilien, der auch wie in den vergangenen Jahren das Preisgeld in Höhe von 1.500,00 € zur Verfügung stellt.

Bis zum 31. Oktober 2021 können junge Menschen für den Ehrenamtspreis „JugendPlus 2021“ bei der Abteilung für Kinder- und Jugendförderung des städtischen Jugendamtes, Christian Kolf, Telefon (02403) 7487461, E-Mail christian.kolf@eschweiler.de, vorgeschlagen werden.

Mit der Benennung sollte auch eine kurze Begründung, evtl. auch das Engagement belegende Unterlagen, wie z.B. Fotos und/oder Zeitungsausschnitte für den Vorschlag eingereicht werden.

Aus den Vorschlägen wählt eine Jury den oder die Preisträger aus. Die Verleihung des „JugendPlus“-Preises ist im Rahmen des Neujahrsempfangs 2022 der Stadt Eschweiler geplant. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Kategorien
Top-Themen

Ahrtal – Gasnetz in Teilen wieder in Betrieb genommen

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Erdgasnetz in Ehlingen und Teilen von Heimersheim wieder in Betrieb. Nach dem Neubau einer Ahrquerung können auch Orte südlich der Ahr versorgt werden. Es war ein besonderer Moment – sowohl für die Netzexperten der Energienetze Mittelrhein (enm) als auch für die Bürger in den Ortsteilen Green, Ehlingen und Teilen von Heimersheim: Am Dienstag um 8:22 Uhr öffneten Uwe Kaltbeitzer und Hubertus Schmickler von der enm den Schieber an der Ernst-Thrasolt-Straße im Ortsteil Green, sodass wieder Erdgas durch die Leitungen strömen konnte.

Zahlreiche Monteure, Installateure und Dienstleister verfolgten diesen speziellen Augenblick und freuten sich, als akustisch deutlich vernehmbar Gas wieder strömte. „Wir sind sehr froh, dass es uns innerhalb weniger Wochen gelungen ist, das Erdgasnetz in diesem Bereich wiederherzustellen. Somit erhalten die Menschen, die lange Zeit ohne warmes Wasser und ohne Heizung auskommen mussten, wieder ein Stück Normalität zurück“, erklärte der Sprecher der evm-Gruppe, Marcelo Peerenboom. Er dankte im Namen der evm-Gruppe allen Beteiligten für ihren bemerkenswerten Einsatz im Sinne der betroffenen Bürger.

Damit diese Ortsteile südlich der Ahr wieder ans Gasnetz angeschlossen werden konnten, war viel Vorarbeit notwendig: Vor allem musste eine neue Ahrquerung erstellt werden. Mit einem speziellen Spülbohrverfahren konnte eine neue Erdgasleitung unterhalb des Flussbettes gebaut werden. Diese wurde dann mit der bestehenden Hochdruckleitung, die über Bad Bodendorf nach Lohrsdorf führt, verbunden.

Nachdem am Dienstagmorgen wieder Gas auf die Leitung gegeben wurde, konnten die Monteure und Installateure ausschwärmen, um in den einzelnen Gebäuden die Netzanschlüsse zu entlüften. Dort, wo ein Gaszähler noch vorhanden ist, konnten dann auch gleich die Heizungsanlagen wieder in Betrieb genommen werden. In anderen Häusern, in denen Gaszähler unter Wasser standen und in der Folge Zähler ausgebaut wurden, werden Installateure die Heizungsanlagen überprüfen ggf.- Instand setzen neue Zähler montieren und die Anlagen in Betrieb nehmen. Die restlichen Straßenzüge in Heimersheim werden ab kommendem Montag wieder versorgt werden können.

In den nächsten Wochen will die enm nach und nach die Ortsnetze in den nächsten Stadtteilen und Ortschaften wieder in Betrieb nehmen. Die Arbeiten hierfür machen täglich große Fortschritte. „Nach dem aktuellen Stand werden wir bis Ende November alle Orte wieder anschließen können“, berichtete Marcelo Peerenboom.

Kategorien
News

„Barrierefreier Notruf durch neue bundesweit einheitliche Notruf-App möglich“

Region/Berlin – Der Beauftragte des Bundeswirtschaftsministeriums für die Digitale Wirtschaft und Start-ups Jarzombek teilt mit – Der Notruf wird digital: Die Zeiten, in denen ein Notruf ausschließlich mit einem Anruf oder Fax an die 110 und 112 ausgelöst werden konnte, sind nun vorbei. Der Notruf wird durch die neue bundesweit einheitliche Notruf-App (nora-Notruf-App) ergänzt und vereinfacht nicht nur das Absetzen eines Notrufs, sondern schafft vor allem eine barrierefreie Alternative.

Beauftragter des Bundeswirtschaftsministeriums für die Digitale Wirtschaft und Start-ups Thomas Jarzombek: „App basierte Anwendungen gehören heute zum Alltag vieler Menschen. Jetzt sind auch die bekannten Notrufnummern 110 und 112 mit der neuen Notruf-App zu erreichen. Über die Notruf-App eröffnet sich nun auch endlich ein zeitgemäßer barrierefreier Notruf. Menschen mit eingeschränkten Hör- und Sprechfähigkeiten können über die App ohne Zeitverzug direkt mit der örtlich zuständigen Leitstelle kommunizieren.“

Beim Absetzen eines Notrufes über die Notruf-App wird, wie bei einem Sprachnotruf, der Standort des Notrufenden automatisch ermittelt und mit den grundlegenden Informationen zum Vorfall an die örtlich zuständige Notrufabfragestelle übertragen. Die Kommunikation zwischen der Notrufleitstelle und dem Nutzenden erfolgt dann textbasiert, vergleichbar mit der Bedienung eines üblichen Messengersystems. Die Notruf-App ist kostenlos und kann ab heute aus den jeweiligen App Stores heruntergeladen werden.

Die Förderung der Entwicklung eines Prototyps für eine solche bundesweit einsetzbare App und deren anschließende Erprobung mit ausgewählten Leitstellen erfolgte durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unter enger Beteiligung der übrigen betroffenen Ressorts, der Länder, Vertreterinnen und Vertretern der kommunalen Spitzenverbände und anderen betroffenen Organisationen.

Kategorien
News

Bunter Herbst – Zeit Wachtberg zu entdecken – Attraktiver Bildband „Wachtberg – Drachenfelser Ländchen“

Wachtberg – Der Herbst lockt mit spätsommerlichen Temperaturen und sich bunt färbendem Laub… wer freut sich da nicht auf einen Spaziergang an frischer Luft. Dass hier in Wachtberg, vor der eigenen Haustür, ein wahres Paradies liegt, lässt sich auch in dieser Jahreszeit besonders schön erkunden.

Der Bildband „Wachtberg – Drachenfelser Ländchen“, den Heinz Contzen und Hans-Jürgen Döring anlässlich des 50jährigen Bestehens der Gemeinde Wachtberg 2019 präsentierten, bietet hierzu viele Anregungen. Das Buch begeistert mit fantastischen Fotografien und informativen Texten. Contzen, der letztes Jahr leider verstorben ist, war Fotograf aus Leidenschaft. Auf rund einhundert Seiten hat der Niederbachemer Wachtbergs landschaftliche und architektonische Schönheiten mit der Kamera festgehalten. Jeder Ortsteil wurde von ihm bedacht, aus persönlicher Sicht mit oft überraschenden Details. Begleitende Texte zu dem mit Unterstützung der Gemeinde Wachtberg vom atemwort-Verlag herausgegebenen Bildband hat Bürgermeister a.D. Hans-Jürgen Döring beigesteuert. In kurz gefassten Beiträgen hat dieser das ihm persönlich wesentlich Erscheinende zur Historie und den Besonderheiten der jeweiligen Orte dargestellt.

Der Bildband ist zum Preis von 20 Euro im Rathaus erhältlich.

Kategorien
News

Andreas Kruppert wird neuer Landrat im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bitburg – Das vorläufige Ergebnis der Landratswahl steht fest: Die Bürgerinnen und Bürger haben am Sonntag Andreas Kruppert, amtierender Bürgermeister der Verbandsgemeinde Arzfeld, zum neuen Landrat des Eifelkreises gewählt.

Andreas Kruppert (42) ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt mit seiner Familie in der Ortsgemeinde Sülm. Seit 2010 ist er Bürgermeister der Verbandsgemeinde Arzfeld und seit 2019 Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag Bitburg-Prüm. Seine Kandidatur um das Amt des Landrats trat Andreas Kruppert als Einzelbewerber mit Unterstützung von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP an.

Eindeutiges Votum
Mit 64,5% der Stimmen setzte sich Andreas Kruppert gegen die Kandidatin Dr. Julia Köster durch. Die Wahlbeteiligung lag bei 67,4 Prozent. Insgesamt waren mehr als 80.000 Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, eine Nachfolge für Dr. Joachim Streit zu wählen, dessen Amtszeit am 17. Mai 2021 aufgrund seines Wechsels in den Landtag von Rheinland-Pfalz vorzeitig endete.

Gratulation des Ersten Beigeordneten Billen
Der Erste Kreisbeigeordnete Michael Billen beglückwünsche den Wahlsieger zu seinem Erfolg und sprach Dr. Julia Köster, die als Mitbewerberin ins Rennen gegangen war, seine Anerkennung aus: „Besonders freue ich mich darüber, dass beide Bewerber einen überaus fairen und rücksichtsvollen Wahlkampf geführt haben. Dies zeichnet beide Persönlichkeiten aus. Dass die Bürgerinnen und Bürger ihr Vertrauen in deutlicher Mehrheit Andreas Kruppert ausgesprochen haben, ist ein klares Zeichen. Der Eifelkreis bekommt für die kommenden acht Jahre einen neuen Landrat und der heißt Andreas Kruppert.“

Der Gewählte bedankte sich für das starke Wählervotum und die Gratulation des Ersten Beigeordneten. Kruppert versprach, die vielfältigen Herausforderungen gemeinsam mit dem Kreistag, den Bürgerinnen und Bürgern des Eifelkreises sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung entschlossen anzugehen: „Bei allem Respekt vor der großen Verantwortung für den Eifelkreis freue ich mich riesig auf die neue Aufgabe“.

Termin der Amtseinführung
Das endgültige Wahlergebnis stellt der Kreiswahlausschuss am Freitag, den 1. Oktober 2021 offiziell fest. Am 4. Oktober wird der Kreisvorstand festlegen, wann die Amtseinführung des neuen Landrats erfolgen wird. Bis dahin werden die Amtsgeschäfte weiterhin durch die gewählten Kreisbeigeordneten geführt.

Kategorien
News

Müll-Sammelaktion der Rotarier Clubs am Laacher See war voller Erfolg

Mayen/Maria Laach – Rotarier der Clubs Mayen und Neuwied-Andernach trafen sich am Samstagvormittag in Maria Laach, um mit vereinten Kräften und mit Unterstützung ihrer Familien die Wanderwege rund um den Laacher See vom Müll zu befreien. Die Präsidenten Karl-Josef Esch und Bernhard Eckel freuten sich über die rege Teilnahme. Bei strahlendem Sonnenschein durchstreiften alle gut gelaunt Wald und Wege. Erstaunlich, was so alles gefunden wurde: Neben dem üblichen Müll wie Flaschen und Taschentücher oder Masken kamen auch Decken, Handtücher, Glühbirnen, Schnuller und Schuhe zum Vorschein. Mehrfach mussten die gut gefüllten Säcke am Wegesrand abgestellt werden, wo sie dann später von einem Pick-up aufgesammelt werden konnten. Alles in allem hielt sich die Menge des Mülls aber angesichts des großen Areals erfreulicherweise noch in Grenzen.

Zum Abschluss lud Philipp Lohse, Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe des Klosters Maria Laach, alle Teilnehmer zu einer zünftigen Erbsensuppe unter freiem Himmel ein. Alle waren sich einig: diese Aktion war sinnvoll und hat dazu auch noch Spaß gemacht – Wiederholung nicht ausgeschlossen.

Rotary hat sich weltweit zur Aufgabe gemacht, den Umweltschutz voran zu bringen. Besonderes Augenmerk wird dabei unter dem Motto „End Plastic Soup“ auf die Gewässer gelegt. Landauf und landab starten viele Rotary Clubs deshalb Aktivitäten rechts und links der Gewässer, um Verunreinigungen zu bekämpfen, die ansonsten vielfach in die Weltmeere, und damit letztendlich in die Nahrungsketten kommen. Auch die beiden Rotary Clubs Neuwied-Andernach und Mayen fühlen sich dieser weltweiten Aufgabe verpflichtet.