Gewinnübergabe GesundLand-Vereinsgewinnspiel - Valerie Schneider überreichte dem 1. Vorsitzenden Paul Heinz das Preisgeld in Höhe von 500 Euro. Foto: GesundLand Vulkaneifel
Daun – Der Kultur- und Brauchtumspflegeverein Oberehe-Stroheich e.V. ist der Sieger des GesundLand-Vereinsgewinnspiels. Valerie Schneider überreichte dem 1. Vorsitzenden Paul Heinz das Preisgeld in Höhe von 500 Euro.
Das Vereinsgewinnspiel hatte von Mai bis Juni im Rahmen der Wahl zu „Deutschlands schönster Wanderweg“ stattgefunden. Dem Verein, der die meisten Abstimmungskarten mit Stimme für den VulkaMaar-Pfad sammeln konnte, winkte das Preisgeld.
„Wir gratulieren dem Verein ganz herzlich, der sich den Preis mit unglaublichen 526 ausgefüllten Karten redlich verdient hat“, freut sich Valerie Schneider, Pressesprecherin von GesundLand Vulkaneifel, bei der Übergabe des Preisgeldes: „Bei nur 26 Mitgliedern im Verein ist das eine stolze Leistung, die wir gerne würdigen.“ Paul Heinz, Vorsitzender des Vereins, nahm den Gewinn dankend entgegen: „Wir sind gerade dabei, die Küche im Gemeindehaus zu erneuern. Da kommt ein Zuschuss nur gelegen. Das Gewinnspiel des GesundLand Vulkaneifel war für uns eine tolle Möglichkeit, die Vereinskasse zu füllen.“
Der Kultur- und Brauchtumspflegeverein unterstützt verschiedene traditionelle Veranstaltungen und Aktionen der Ortsgemeinde Oberehe-Stroheich, zum Beispiel das Aufstellen des Maibaums, den Umzug am Martinstag, die Entsendung des Nikolaus, den Seniorentag und -ausflug, etc. Diese Veranstaltungen führt die Ortsgemeinde zur Pflege des Brauchtums in der Gemeinde durch und finanziert sie auch. An den Veranstaltungen können die Bürger und Einwohner der Gemeinde teilnehmen. Seit 2008 konnte der Verein bereits mehr als 14.000€ zur Unterstützung solcher Zwecke zur Verfügung stellen.
Wer fragen hat zum Verein, beitreten oder unterstützen möchte, kann sich direkt an Paul Heinz wenden.
Aachen – Fische für die Innenstadt, grüne Fassaden und leuchtender Beton. Ab Dienstag, 5. Oktober, kann die neue Ausstellung „Smarter Handel und lebenswerte Innenstadt“ im OecherLab im Kapuzinerkarree, Kapuzinergraben 19, entdeckt werden. Besucher*innen sind eingeladen, sich von Zukunftsideen inspirieren zu lassen und neue Ideen weiterzudenken.
Fische und Pflanzen in Symbiose für den Regionalmarkt kultivieren, Nahrungsmittelanbau durch „Urban Farming“ bis in luftige Höhe erproben oder den Wein aus dem Frankenberger Viertel per virtuellem Knopfdruck bestellen. Die Ausstellung hält manche Überraschung parat. Vorbeikommen und mitmischen: Auch für Leckereien aus dem intelligenten Regal der Zukunft ist gesorgt!
Die Exponatsgeber*innen reichen von Studierenden über Start-Ups bis hin zu etablierten Unternehmen, die sich mit smarten Ideen für Aachens Handel und die Innenstadt auseinandersetzen.
Wie bereits bei den vergangenen Zukunftsräumen „Smart City“ sowie „Intelligente Mobilität und Innenstadtlogistik“ wird der kommende Zukunftsraum thematisch von verschiedenen interaktiven Workshops und Veranstaltungen begleitet, um Aachens Zukunft gemeinsam mit Bürger*innen zu gestalten. Die Ausstellung lässt sich bis zum 24. November im OecherLab erleben. Danach geht es mit dem Zukunftsraum „Digitale Gesundheitswirtschaft“ weiter.
Ahrweiler – Kreissparkasse Ahrweiler unterstützt die Winzerinnen und Winzer im Ahrtal – Am Dienstag, 05. Oktober, werden die besten Spätburgunder der Winzerbetriebe und -genossenschaften im Ahrtal mit dem Siegel des Weinwettbewerbs „Ahrwein des Jahres 2021“ ausgezeichnet. Der renommierte Weinpreis „Ahrwein des Jahres“ feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum unter der Schirmherrschaft der Kreissparkasse Ahrweiler. Die Kreissparkasse Ahrweiler verbindet die Auszeichnung der Sieger mit einer Spendenaktion zugunsten der betroffenen Winzerinnen und Winzer des Ahrtals in einem digitalen Format.
„Die Flutwelle, die in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 das gesamte Ahrtal überrollte, hat vielen Winzerinnen und Winzern buchstäblich den Boden unter den Füßen weggerissen. Es ist uns eine Herzensangelegenheit, die Weinerzeuger in diesen schwierigen Zeiten beim Wiederaufbau zu unterstützen. Durch das neue Format erreichen wir viele Weininteressierte, Freunde des Ahrtals, aber auch Menschen, die das Ahrtal bisher noch nicht kannten. Wir möchten diese Reichweite nutzen, um auf die aktuelle Lage unserer Weinerzeuger hinzuweisen und um noch einmal mehr, die Top-Qualitäten der Ahrweine in den Fokus zu rücken“, so Dieter Zimmermann, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Ahrweiler.
Alexander Kohnen, International Wine Institute, weist auf die Besonderheiten der Prämierungs-Show hin: „Für den rund einstündigen Livestream haben wir mit dem Weinkomödianten Ingo Konrads erneut einen außergewöhnlichen Moderator und Entertainer gewinnen können, der zudem das Thema Wein „verkörpert“. Gemeinsam mit der ehemaligen Deutschen Weinkönigin Eva Lanzerath führt er durch das kurzweilige und spannende Programm. Wir freuen uns ganz besonders, dass wir mit Bernd Stelter einen prominenten und bekennenden Freund des Ahrtals für den Benefiz-Stream gewinnen konnten.“
Neben der Vorstellung der Winzer und der Sieger verlost die Kreissparkasse Ahrweiler unter allen teilnehmenden Zuschauern ein Weinpräsent zu den Kategorien „Bester Rosé“, „Bester Blanc de Noir“, „Bester Frühburgunder“, „Bester Klassiker“ und „Bester Premium-Wein“. Zu der höchsten Kategorie „Bester KULT-Wein“ wird ein großzügiger Hauptgewinn ausgelost.
Geschäftsführer Christian Senk bedankt sich im Namen der Winzer für das besondere Engagement der Kreisparkasse Ahrweiler. „Ahrwein des Jahres“ hat sich in den letzten zehn Jahren zu einer Qualitätsmarke für den deutschen Weinbau entwickelt. Der Weinbau im Ahrtal hat verheerende Verluste in einem nahezu unvorstellbaren Ausmaß zu beklagen. Die Spenden, die durch den Live-Stream generiert werden, gehen auf das Konto des Vereins AHR- A wineregion needs Help for Rebuilding e.V. und unterstützen die betroffenen Winzerinnen und Winzer beim Erhalt ihrer Existenzgrundlage und tragen maßgeblich zum Erhalt der Kulturlandschaft bei.“
Gespendet werden kann ab sofort und während des Live-Streams über das Spendenportal der Kreissparkasse Ahrweiler: www.KSK-ahrweiler.de/spendenportal – „Wiederaufbau der Weinregion Ahr – Hoffnung Spenden“.
Die Sieger des Wettbewerbs werden am Dienstag, 5. Oktober, ab 20.15 Uhr im Rahmen eines kostenlosen Livestreams auf folgenden Kanälen oder über folgende Links gekürt:
Uwe Willner, Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Düren (l.), Angelika Schmitz(2.v.l.) und Elke Ricken-Melchert (r.) vom Amt für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren und Landrat Wolfgang Spelthahn (2.v.r.) stellen den neuen Familienplaner vor. Foto: Kreis Düren
Düren – Termine der gesamten Familie auf einen Blick: Das ist der große Vorteil des Familienplaners des Kreises Düren. Daher darf er natürlich auch im Jahr 2022 nicht in den Haushalten des Kreises fehlen. Ab sofort ist er wieder kostenfrei erhältlich.
Die Initiative „Familie im Kreis Düren – Eine runde Sache!“ hat den praktischen Wandkalender in fröhlichen Farben und mit einem großen Platzangebot daher auch für das kommende Jahr wieder im A3-Format gestaltet. Da er auf allen zwölf Monatsblättern jeweils fünf freie Spalten hat, bietet er genügend Platz für Termineinträge der gesamten Familie. 2022 wartet der Planer zudem mit vielen Tipps und Hinweisen zu den Angeboten des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren auf und stellt die direkten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner auch gleich vor. Der Planer ist ab sofort während der Öffnungszeiten im Infocenter des Kreishauses an der Bismarckstraße 16 in Düren sowie in der Geschäftsstelle an der Düsseldorfer Straße 6 in Jülich kostenfrei erhältlich.
„Neben all den digitalen Angeboten der Terminpflege bietet unser Familienplaner genügend Platz für alle wichtigen Termine und dank des großen Formats auch eine gute Übersicht für alle Familienmitglieder“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Da für den Kreis Düren die Familie im Mittelpunkt stehe, sei der Kalender dank der Unterstützung der Sparkasse Düren daher kostenfrei.
Weitere Informationen zur Initiative „Familie im Kreis Düren – Eine runde Sache!“ gibt es unter der Rufnummer 02421/22-10 51 400 oder per E-Mail an amt51@kreis-dueren.de.
Schulministerin Yvonne Gebauer. Foto: Land NRW / R. Sondermann
Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Gebauer: Unser Beratungstelefon ist für Lehrkräfte eine wichtige Anlaufstelle. Das Ministerium für Schule und Bildung NRW teilt mit: Die „Sprech:ZEIT 24/7“, das telefonische psychosoziale Beratungsangebot für Lehrerinnen und Lehrer in Nordrhein-Westfalen, wurde während der Pandemie häufiger in Anspruch genommen als in Vor-Corona-Zeiten.
Das geht aus dem Jahresbericht 2020 des arbeitsmedizinischen Dienstes B∙A∙D hervor, der die Telefonberatung im Auftrag des Ministeriums für Schule und Bildung anbietet. Danach gingen im vergangenen Jahr 2020 durchschnittlich mehr als 260 Anrufe pro Monat bei der „Sprech:ZEIT 24/7“ ein, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Besonders im April, Mai und August war die Zahl der Anruferinnen und Anrufer erhöht. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer betonte, dass der Gesundheitsschutz für die Landesregierung oberste Priorität habe: „Als wir das Beratungstelefon 2018 gestartet haben, gab es die Pandemie noch nicht. Heute, drei Jahre später, bin ich froh, dass wir dieses niedrigschwellige, vertrauliche und für Lehrkräfte kostenfreie Angebot haben.
Jede Lehrerin und jeder Lehrer kann dort zu jeder Zeit und mit jedem Problem anrufen und bekommt Hilfe. Entweder können die Beraterinnen und Berater direkt am Telefon mit Rat und Tat zur Seite stehen oder den Weg zu einer weiteren Unterstützung aufzeigen. In den vergangenen Monaten hat sich gezeigt, wie wertvoll die Sprechzeit ist. Sie hilft uns dabei, die Folgen der Pandemie besser zu bewältigen. In dieser Zeit ist die Sprechzeit für Lehrerinnen und Lehrer mit Sorgen und Nöten eine wichtige erste Anlaufstelle. Deswegen werden wir das Angebot selbstverständlich weiterführen.“
Wie der B∙A∙D-Jahresbericht zeigt, war die arbeitsmedizinische Betreuung der Lehrkräfte im Jahr 2020 durch die mit der Pandemie verbundenen Herausforderungen geprägt. Die B∙A∙D GmbH hat zahlreiche Beratungen im Zusammenhang mit Corona durchgeführt. Der größte Teil der Anruferinnen und Anrufer hatte Beratungsbedarf in den Themenbereichen „Belastungen durch die Auswirkungen von Krankheit“ und „Psychische Belastungen“. Fragestellungen aus andere Themengebieten, wie zum Beispiel „Konflikte“, nahmen dagegen deutlich ab.
Rund um die Uhr können Lehrerinnen und Lehrer in allen fünf Regierungsbezirken des Landes die „Sprech:ZEIT 24/7“ nutzen und erhalten dort eine erste und vertrauliche Unterstützung. Auf Wunsch kann eine persönliche Beratung direkt vor Ort vermittelt werden. Beide Beratungen sind für alle Lehrkräfte in NRW frei zugänglich und unentgeltlich. Jede Lehrerin und jeder Lehrer kann die Angebote unmittelbar für sich in Anspruch nehmen.
Die B∙A∙D GmbH ist als überbetrieblicher Dienst mit der arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Betreuung und Beratung der Lehrerinnen, Lehrer und Schulleitungen in Nordrhein-Westfalen beauftragt.
Die „Sprech:ZEIT 24/7“ ist seit dem 1. September 2018 rund um die Uhr unter folgender Telefonnummer erreichbar: 0800 00 07 715
Günter Nießen ist alter und neuer Vorsitzender des Bergbaumuseumsfördervereins Mechernich. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich – Bei der Mitgliederhauptversammlung des Bergbaumuseums Mechernich wurde Günter Nießen als Vorsitzender des Fördervereins wiedergewählt, ebenso sein Stellvertreter Ralf Ernst.
Karoline Schommer hütet die Kasse, zwei der fünf Beisitzer/innen haben spezielle Aufgaben, Toni Reitz ist zuständig für die Grube, Dieter Schwinning für die Grillhütte. Außerdem wurden Ulla Zens, Doris Beckel und Mario Fuss zu Beisitzern im Vorstand gewählt.
Günter Nießen begrüßte die anwesenden Mitglieder. Zu Ehren der 2020 und 2021 verstorbenen Mitglieder erhoben sich die Sitzungsteilnehmer von ihren Plätzen. Nießens umfangreicher Tätigkeitsbericht fand großen Anklang.
Am vergangenen Donnerstag, 30.09.2021, haben 20 Teilnehmer den Interkommunalen Brandmeisterlehrgang in Eschweiler erfolgreich abgeschlossen.
Bürgermeisterin Nadine Leonhardt überreichte die Ernennungsurkunde auf der Feuer- und Rettungswache der Stadt Eschweiler. Foto: Stadt Eschweiler
Eschweiler – Die interkommunale Zusammenarbeit bei der Ausbildung der Brandmeisteranwärter wird in der Region Aachen-Düren seit 2006 am Standort Eschweiler praktiziert. Für den 15. B 1-Ausbildungslehrgang begann am 01.04.2020 die 18-monatige Ausbildungszeit, an deren Ende 20 Teilnehmer aus den Städten Würselen, Stolberg, Herzogenrath, Alsdorf, Eschweiler sowie des Kreises Düren die Prüfung für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst steht.
Die fachpraktische und fachtheoretische Ausbildung hatte folgende Inhalte:
– feuerwehrtechnische Grundausbildung
– Feuerwehrrecht, Beamtenrecht, Staatsbürgerkunde, Physik und Chemie
– Rettungssanitäter-Lehrgang
– Praktika bei den unterschiedlichen Feuer- und Rettungswachen
– Erwerb des Sportabzeichen
– Rettungsschwimmerprüfung
– Erwerb des LKW-Führerscheins
Bei diesem interkommunalen Brandmeisterlehrgang übernahmen alle Kommunen mit hauptberuflichen Feuerwehren der Städteregion sowie das feuerwehrtechnische Zentrum des Kreises Düren jeweils Teile der Ausbildung an ihren Standorten und stellten Referenten für die unterschiedlichen Lehrbereiche zur Verfügung. Jede Wehr konnte sich so mit ihren Stärken einbringen, was eine abwechslungsreiche und interessante Ausbildung auf hohem Niveau garantierte. Darüber hinaus wirkte sich die interkommunale Arbeitsteilung positiv auf die Ausbildungskosten aus.
Das Amt für Brandschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz der Stadt Eschweiler übernimmt bei diesem interkommunalen Brandmeisterlehrgang den Part der Ausbildungsbehörde für alle beteiligten Kommunen und Organisationen.
Staatssekretär Dr. Denis Alt rät: „Kenne deinen Status!“ Foto: GK-Mittelrhein
Region/Mayen-Koblenz – Zur „wohl langjährigsten und hochkarätigsten Fortbildung im Kemperhof“ luden wieder der Arbeitskreis AIDS/STI Rheinland-Pfalz Nord in Kooperation mit dem Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, dem Förderverein Immunologische Ambulanz Koblenz, der Landeszentrale für Gesundheitsförderung, Mainz und der Deutschen AIDS-Gesellschaft ein.
Die Mitglieder des Arbeitskreises AIDS/STI Rheinland-Pfalz Nord. Foto: GK-Mittelrhein
Dr. Ansgar Rieke, Chefarzt der Inneren Medizin – Nephrologie und Infektiologie im Kemperhof, begrüßte in der Hybridveranstaltung rund 150 Teilnehmer vor Ort und am heimischen Rechner in allen Ecken Deutschlands und Europas. Zu diesem besonderen Jubiläum bedankte er sich bei Prof. Dr. Manfred Rister für den langjährigen Vorsitz im Förderverein und Joachim Palm, der dieses wichtige Amt nun übernommen hat. Sein Dank ging aber auch an den Arbeitskreis, Kooperationspartner, Aussteller und Sponsoren, sein Team der Immunologischen Ambulanz und insbesondere an die Covidstation, die „unter schwerer Belastung im Vollschutz den Spagat zwischen Hygiene und menschlicher Zuwendung geschafft hat.“
„Für eine solche Erfolgsgeschichte braucht es Menschen, die sich dauerhaft engagieren und Einsatz zeigen“, bedankt sich auch Dr. Denis Alt, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz. Welchen Einfluss Infektionen auf unsere Gesellschaft haben können, hat uns Corona gezeigt. „Jeder ist betroffen, ob beim Abstand halten, weil Veranstaltungen ausgefallen sind oder durch eine Erkrankung“. Bei AIDS und Hepatitis ist die breite Bevölkerung weniger massiv betroffen. Durch die Therapeutika ist ein Leben mit AIDS möglich, mit Hepatitis C meistens Heilung. „Aber Aufklärung und Information bleiben entscheidend.“ Mit einer Inzidenz von 5,5 ist die Zahl der Neuinfektionen bei Hepatitis C in 2020 weiter gesunken, eine „beachtliche Entwicklung in Hinsicht auf Test- und Präventionsmaßnahmen“, betont Alt, warnt jedoch davor, voreilige Schlüsse zu ziehen. „Jeder fünfte Betroffene weiß nichts von einer Infektion, 34 Prozent der Infektionen werden erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt“.
Schon immer gab es tödliche Pandemien, seien es die Pest, die spanische Grippe, AIDS/HIV oder zuletzt Covid. „HIV geht global – Gott sei Dank – zurück, die Ziele sind jedoch immer noch nicht erreicht“, so Dr. Ansgar Rieke. Diese sind laut WHO die Diagnostizierung von 90 Prozent der Infektionen, von diesen mindestens 90 Prozent auf Therapie zu setzen und davon wiederum 90 Prozent viral so zu supprimieren, dass das Virus unter der Nachweisgrenze liegt und damit nicht mehr übertragen werden kann. Doch wo stehen wir in Deutschland? Zwei Drittel der Infektionen liegen unter der Nachweisgrenze, bei antiretroviraler Therapie gar 93 Prozent aller HIV-Infektionen. Bei einer solchen Therapie entspricht die Lebenserwartung HIV-Infizierter der von Menschen ohne Infektion. Das heißt: „Gut und stabil eingestellt, ist HIV ist eine chronische Infektion, die gut behandelbar ist und ein relativ normales Leben verspricht, ähnlich Diabetes.“ Dies rechtzeitig zu erkennen, ist “eine Herzensangelegenheit, der mit diesem Forum Rechnung getragen werden soll“, so Rieke.
Um eine effektive Behandlung der Patienten zu ermöglichen, ist die Infektiologie als Schwerpunkt der Inneren Medizin genauso unerlässlich wie eine gute Vernetzung. Der Ursprung neuer Viren liegt in der Ökologie, der Exposition und der Evolution. Die soziale Determinante und Infektionen gehen Hand in Hand. „Wir dürfen nie aus den Augen verlieren, mit welcher Wucht Viren weitergegeben werden“, leitet Dr. Rieke zu seinem nächsten Vortrag über. „Covid ist eine der tödlichsten Erkrankungen mit nur zwei Möglichkeiten: Impfen oder infizieren!“, so sein klares Statement. Die vierte Corona-Welle ist rückläufig, was nicht zuletzt der hohen Anzahl an Impfungen zu verdanken sei. Mit einer Impfrate von 79,33 Prozent rangiert Koblenz mit an der Spitze. „Wir sind klasse!“, dürfen aber nicht müde werden, momentan ist ein Rückgang der Impfmotivation zu beobachten.
Dass die Covid-Pandemie global Einfluss auf HIV hat und hatte, steht zweifelsohne fest. Es gab Lieferunterbrechungen, Teststationen wurden geschlossen, Therapien unterbrochen, circa eine Million Todesfälle waren zu beklagen. Eine solche Situation erfordert Kreativität, zum Beispiel mit der Durchführung von Videosprechstunden. Und sie sind dringend notwendig. „Der Rückgang der Testungen ist beunruhigend“, mahnt Rieke. Covid 19 ist ein Risikofaktor für nicht behandelte oder nicht gut eingestellte HIV-Infektionen. „Jeder Infizierte sollte geimpft sein, denn Covid ist brandgefährlich.“ Die hohe Wirksamkeit der Impfstoffe gilt anhand der Daten inzwischen als gesichert, eine dritte, sogenannte Boosterimpfung für anfällige Risikogruppen wird empfohlen. Dass neben den mRNA- und vektorbasierten Impfstoffen mit einer eiweißbasierten Variante hoffentlich bald ein weiterer Impfstoff zum Einsatz kommt, dessen Vorteil in der einfachen Kühlschanklagerung ähnlich den Grippevakzinen liegt, macht Riekes Vermutung, dass der Medizin-Nobelpreis 2021 nach Deutschland gehen wird, nachvollziehbar.
Einen weiteren Meilenstein stellt Prof. Dr. Kilian Weigand, Chefarzt der Inneren Medizin – Gastroenterologie, Gastroenterologische Tumortherapie und Diabetologie im Kemperhof, vor. Er bezieht sich dabei auf die Meldung der Kassenärztlichen Vereinigung, dass ab sofort im Check-up 35 auf Hepatitis B und C getestet wird. In seinem wissenschaftlichen Vortrag stellt er das Riesen-Krankheitsbild der viralen Hepatitis vor, insbesondere die seiner und Expertenansicht nach sehr gut gelungene, in 2021 erschienene neue Hepatitis-B-Leitlinie und schließt mit der Aussage: „Wir behandeln exakt nach State of the Art!“
Dass Impfen noch nie so wertvoll wie heute war, zeigt Carolynne Schwarze-Zander, Ärztin für Innere Medizin in Bonn, eindrücklich in ihrem Vortrag „Update Impfen 2021 – Wer soll wie geimpft werden?“. „Die Impfskepsis stand 2019 an Platz 8 der 10 Gefahren globaler Bedrohung und ist mit Corona sicher auf Platz 2 nach vorn gerückt“. Sie lobt die großartige Arbeit der Kinderärzte, die Kindern und Jugendlichen zwischen 0 und 17 Jahren 90 Prozent aller empfohlenen Impfungen verabreichen. Sie hebt hervor, dass das lange unangetastete Impfen bei Immunsuppression mit einer Überarbeitung des Grundlagenpapiers endlich voranschreitet und appelliert an alle: „Impfen ist einfach und wird – gut vermittelt – zur wirksamsten Präventionsmaßnahme. Jede Impfung zählt!“
Nicht geimpft werden kann die Erde. „Die Erde hat Fieber. Sie leidet an geistigem und körperlichem Verfall sowie Nierenversagen. Die Patientin gehört auf die Intensivstation“. Deutliche Worte, die Moritz Schad, Facharzt für Innere Medizin / Gastroenterologie und Vertreter der 2019 gegründeten Health for Future Koblenz findet, um Prof. Dr. August Stich, Tropenmediziner der Missioklinik am Klinikum Würzburg Mitte anzukündigen. „Klimawandel ist eine Bedrohung unserer Gesellschaft und muss als solche behandelt werden.“ Der Gesundheitssektor ist besonders betroffen, führen die Veränderungen der Umwelt zu gesundheitlichen Problemen wie Übersterblichkeit durch Hitze bis zu einer Zunahme chronischer Lungenerkrankungen durch Feinstaub. Durch die Erderwärmung, die Zunahme der (Klima-)Flüchtlingsströme und die Tatsache, dass jeder Ort der Welt heute binnen 24 Stunden zu erreichen ist, breiten sich sowohl nicht-infektiöse als auch infektiöse Erkrankungen immer schneller aus. Stich verweist auf die Querverbindung zwischen Klimawandel und einer qualitativen und quantitativen Gesundheitsveränderung. „Wir brauchen keine Studien mehr, um den Klimawandel zu beweisen. Wir müssen handeln.“ Er betont dabei die besondere Bedeutung, „die uns Medizinern zukommt. Wir Ärzte genießen hohes Ansehen und können andere Hebel in Bewegung setzen.“ Auch wenn es zum Verzweifeln ist, große Ziele und Ideale einerseits, das Korsett aus Hygiene und Ökonomie, in dem Krankenhäuser zunehmend stecken, andererseits. „Es ist spät. Aber noch nicht zu spät.“
Kleine Preise, Neuware und 50 Prozent Rabatt – „jecke“ Schnäppchenjäger und Trödelmarktinteressierte sind herzlich eingeladen am 9., 10., sowie 11. bis 15. Oktober im Mechernicher Tierheim zu stöbern. Foto: Tierheim Mechernich/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Burgfey – Kostüme, Neuware, 50 Prozent Rabatt und mehr – Einnahmen für freilebende Katzen – Drei-G-Regel gilt. Wer braucht noch Ausstattung für die anstehende fünfte Jahreszeit? Der kann am kommenden Wochenende, 9. und 10. Oktober, von 12 bis 17 Uhr und von Montag, 11. Oktober, bis Freitag, 15. Oktober, von 14 bis 17 Uhr auf dem Karnevalströdelmarkt des Burgfeyer Tierheims shoppen gehen.
Dort gibt es laut Rainer Bauer vom Tierheim „Kostüme für große und kleine Jecken und jede Menge Zubehör“. Dabei solle auch Neuware im Sortiment sein und 50 Prozent Rabatt auf alles geben.
Verwendet werden sollen die Einnahmen hauptsächlich für Kastrationen von freilebenden Katzen. Die Drei-G–Regel muss beachtet werden.
Saffig – Energieunternehmen überrascht Schülerinnen und Schüler in den Verbandsgemeinden Mendig, Maifeld und Pellenz. Nachhaltig hergestellte Präsente für Unterricht und Freizeit Kurz nach dem Start des neuen Schuljahrs dürfen sich die Erstklässlerinnen und Erstklässler der Grundschulen aus den Verbandsgemeinden Mendig, Maifeld und Pellenz über Schulheftpakete und Trinkflaschen von Westenergie freuen.
Grundschule Kruft. Foto: Westenergie
Rund 14.200 Schulheftpakete und über 13.200 Trinkflaschen verteilt das Energieunternehmen in diesem Jahr an Kinder in Nordrhein-Westfalen, Niedersachen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Jörg Lempertz, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Mendig, Maximilian Mumm, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maifeld und Thomas Münzer von der Verbandsgemeinde Pellenz, übergaben die Trinkflaschen und Schulheftpakete gemeinsam mit Regionalmanager Fabian Vocktmann von Westenergie an die Erstklässlerinnen und Erstklässler der Grundschulen Rieden, Welling und Kruft. Alle Beteiligten haben dabei selbstverständlich die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln eingehalten.
Grundschule Welling. Foto: Westenergie
„Auch in diesem Jahr sind Nachfrage und Zuspruch von den Grundschulen erfreulich hoch. Es ist schön zu sehen, dass wir einen Beitrag leisten können, um den Kindern einen besonderen Start in den neuen Lebensabschnitt zu ermöglichen“, erklärte Kommunalmanager Patrick Ley von Westenergie.
Für Westenergie hat die Erstklässleraktion inzwischen Tradition: Seit 2006 konnten sich Mädchen und Jungen bereits über 869.200 Präsente freuen. In diesem Jahr führt Westenergie eine Neuerung ein: Anstelle von Frühstücksboxen und Bewegungspaketen konnten die Schulen zwischen Trinkflaschen oder Schulheftpaketen wählen.
Die nachhaltige Trinkflasche „Carve ‚School‘“ mit einem Fassungsvermögen von 0,7 Litern eignet sich ideal für Schule, Sport und Freizeit. Die zwei praktischen, gegenüberliegenden Griffmulden sorgen für einen sicheren Halt – auch mit kleinen Händen. Alternativ dazu bietet Westenergie das Schulheftpaket mit „Brunnen“-Schreiblernheften im DIN A4-Format an. Die Hefte haben einen Umfang von 16 Blatt. Die Lineatur mit dem grauen Mittelband unterstützt besonders gut das leichtere Erlernen der Grundschrift. Der von den Frühstücksboxen bekannte Jumbo-Schreiblernstift ist ebenfalls nachhaltig produziert und liegt dem Paket bei.
Hintergrund: Neben der Energieversorgung engagiert sich Westenergie in ihren Partnerkommunen traditionell in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Klimaschutz und Bildung. Über Sponsorings und Kooperationen unterstützt das Unternehmen sowohl kleine Initiativen als auch große Vereine, um mit den Menschen vor Ort auch auf gesellschaftlicher Ebene gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Die Erstklässleraktion ist Teil der Bildungsinitiative 3malE.
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