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Einen Tag auf Lohn verzichtet

Kall/Mechernich – Für die Hochwasser-Hilfe opferte das Personal des Salons Tobehn-Herriger in Mechernich seinen Ruhetag – Jetzt den Erlös von 2300 Euro an Willi Greuel übergeben – Hilfsgruppe hat schon 250.00 Euro an Flutopfer vergeben – SV Rinnen startet am 16. Oktober ein Weinfest für den guten Zweck.

Die große Spendenbereitschaft der Eifeler Bevölkerung für die Flutopfer-Hilfe der Hilfsgruppe Eifel ist weiterhin ungebrochen. „Wir konnten Familien mit Kindern, die durch die schlimme Flut in der Nacht zum 15. Juli Hab und Gut verloren haben, bisher mit rund 250.000 Euro Soforthilfe unterstützen“, freut sich Hilfsgruppen-Vorsitzender Willi Greuel über die andauernde Welle der Hilfsbereitschaft und die große Dankbarkeit der Betroffenen.

Die Not sei noch groß und die Familien brauchten auch weiterhin Unterstützung. Deshalb setzt der Hilfsgruppen-Chef auf das weitere Wohlwollen des Finanzamtes, das der Hilfsgruppe eine bis zum 31. Oktober befristete Sondergenehmigung erteilt hat, damit diese  satzungsfremden Ausgaben an die von der Flut betroffenen Familien geleistet werden können. Greuel hofft, den Familien auch nach Ablauf der Frist zum Oktober-Ende weiter helfen zu können.

Um die Hilfe des Kaller Vereins zu unterstützen, lassen sich die Eifeler immer wieder neue Dinge einfallen. So auch Petra Tobehn-Herriger, die Chefin des gleichnamigen Friseursalons in Mechernich.

Sie hatte im August ihrem Team den Vorschlag unterbreitet, an einem eigentlich arbeitsfreien Montag  den Salon zu öffnen und den ganzen Umsatz an die Hilfsgruppe zu spenden. Beim ihrem Personal lief sie offenen Türen ein, und so startete am 30. August der „Haarschneide-Tag“ zugunsten der Hilfsgruppe. Das gesamte Team verzichte nicht nur auf den üblichen Ruhetag, sondern auch auf eine Entlohnung für die Sonderschicht. Und auch alle Trinkgelder gingen in den großen Spendentopf.

Sie sei stolz auf ihr engagiertes Team und dankbar für deren Bereitschaft, zugunsten der Flutopfer auf einen freien verzichtet zu haben, ließ Petra Tobehn  verlauten, als sie jetzt den Erlös des Aktionstages in Höhe von 2300 Euro an Willi Greuel übergab. Dank richtete sie auch an ihre treue Kundschaft, die sich an diesem Tag in den Dienst der guten Sache gestellt und so manchen  zusätzlichen Euro gespendet habe.

Weinfest am Kallbachtal

Am Samstag, 16. Oktober, unterstützt der SV Rinnen die Flutopferhilfe der Hilfsgruppe ab 16 Uhr mit einem Benefiztag. „Weinfest am Kallbachtal“ heißt das Motto der Veranstaltung, zu der sich der Sportplatz am Ortsrand von Rinnen in ein kleines Weindorf verwandelt. „Wir werden im stilvollen Ambiente den Zauber eines zünftigen Weinfestes in die Eifel holen“, verspricht SV-Vorsitzender Timo Hermanns. Der gesamte Erlös des Festes werde zu 100 Prozent für Betroffene der Flutkatstrophe gespendet.

Ob Rotwein, Weißwein oder Rosé – trocken, lieblich oder feinherb – Riesling, Burgunder oder Chardonnay: beim Fest werde für jeden Geschmack der passende Wein angeboten, so dass jeder Gast, vom Neuling bis zum Kenner, auf seine Kosten komme.

Damit die Benefiz-Veranstaltung ein Fest der kulinarischen Sinne wird, wird der SV Rinnen zwei Experten an den Start bringen. Hermanns: „Wir freuen uns, mit Marc Baum und Patrick Zimmer zwei lokale Kenner für Genuss und Geschmack für das „Weinfest am Kallbachtal“ gewonnen zu haben“. Die beiden werden die Besucher auf eine kulinarische Reise mitnehmen.

Marc Baum werde als bekannter lokaler Weinhändler (WeinBaum) und Bachelor in internationaler Weinwirtschaft verschiedene Weine und deren Eigenschaften vorstellen. Bäckermeister Patrick Zimmer aus der gleichnamigen Bäckerei  in Sistig ergänze die Weine mit eigens für das Weinfest gebackenen Broten, die er als Brotsommelier dem Publikum ebenfalls näher bringen werde. Für eine gute Grundlage werde Caterer Ludwig Werle aus dem benachbarten Sötenich mit herzhaften Gerichten zu Wein und Brot sorgen.

Neben den kulinarischen Highlights dürfen sich die Gäste auf eine professionelle Live-Musik-Show freuen. „Der bekannte Musiker und Entertainer Uwe Reetz lädt am frühen Abend zum stimmungsvollen Mitsingkonzert ein“, kündigt Timo Hermanns an.

Den Abschluss des Weinfestes bilde schließlich die Showreihe „The night of the Proms“, wobei sich Stars & Sternchen aus aller Welt die Klinke in die Hand geben. Der SV-Vorsitzende: „Die Gäste dürfen auf diesen abschließenden Höhepunkt mit einheimischen Größen gespannt sein“.

Im Verlauf des Festes werden Fanartikel von Bundesligamannschaften versteigert. Darunter auch zwei originale und von allen Spielern signierten Trikots des 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach. Auch die Dortmunder Borussia hat dem SV Rinnen ein großes Fan-Paket mit Trikot und Schal zukommen lassen um die Flutopfer zu unterstützen. Bis zum 16. Oktober werden noch weitere Fanpakete von Bundesligisten erwartet. Fußballfans können sich also beim Benefiz-Weinfest auf einiges gefasst machen.

SV-Vorsitzender Hermanns weist darauf hin, dass das „Weinfest am Kallbachtal“ um 16 Uhr seine Tore öffnet und der Zutritt zum Sportplatz  nach der 3-G-Regel nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete  möglich sein wird. (Reiner Züll)

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Führerschein-Stelle im Landkreis Mayen-Koblenz führt Online-Terminvergabe ein

Region/Mayen-Koblenz – Alle Bürger des Landkreises Mayen-Koblenz, die einen Termin bei der Führerscheinstelle der Kreisverwaltung benötigen, können diesen ab sofort online buchen.

„Wir kommen damit den Wünschen vieler Bürger nach, die sich nun flexibel selbst Termine reservieren können“, erklärt Nicole Schmutzler, Leiterin des Referates Straßenverkehr im Kreishaus.

Zur Online-Terminvergabe gelangt man über die Internetseite der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz unter www.kvmyk.de/termine. Sofern keine Möglichkeit besteht das Online-Angebot zu nutzen, ist die Fahrerlaubnisbehörde für eine Terminvergabe unter der Rufnummer 0261/108-756 erreichbar.

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Wieder Präsenz an den Hochschulen: 765.000 Studierende starten in Nordrhein-Westfalen ins Wintersemester

Region/Düsseldorf – Präsenzlehre wird wieder zur Regel – 3G-Regel als Grundlage, Kontrolle über Stichproben – Ministerin Pfeiffer-Poensgen: Damit machen wir eine sichere Präsenz an den Hochschulen möglich. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW teilt mit:

Mit dem Start des in diesen Tagen beginnenden Wintersemesters werden die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen wieder zu Orten der persönlichen Begegnung und des wissenschaftlichen Austauschs: Der überwiegende Teil der Lehrveranstaltungen wird im Wintersemester 2021/2022 an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen in Präsenz stattfinden können. Nach den aktuellen Bestimmungen bilden die 3G – geimpft, genesen, getestet – die Grundlage für ein sicheres Miteinander auf dem Campus. Für die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen ist ein Nachweis einer Immunisierung bzw. ein Negativtestnachweis erforderlich. Um den Hochschulen eine praktikable Kontrolle der 3G zu ermöglichen, hat die Landesregierung mit einer Aktualisierung der Coronaschutzverordnung zum 1. Oktober Stichproben-Kontrollen ermöglicht. Die Hochschulen haben hierfür Zugangskonzepte entwickelt, um eine möglichst umfassende Kontrolle sicherzustellen.

„Seit dem Beginn der Pandemie ist es das gemeinsame Ziel der Landesregierung und der Hochschulen, so schnell wie möglich wieder zum Präsenzbetrieb zurückzukehren, wenn die Entwicklung der Pandemie es zulässt. Auch wenn das kommende Semester noch kein normales Semester wie vor Corona sein wird, werden Präsenzveranstaltungen nun wieder zur Regel. Mit der Möglichkeit von Stichprobenkontrollen zur Einhaltung der 3G schaffen wir eine praktikable Lösung, die den Gesundheitsschutz von Studierenden und Lehrenden gewährleistet und gleichzeitig Warteschlangen vor Hörsälen und Laboren verhindert. Damit machen wir eine sichere Präsenz an den Hochschulen möglich. Denn die Corona-Pandemie hat zwar gezeigt, dass digitale Formate eine große Bereicherung sind – das Leben auf dem Campus können sie aber nicht ersetzen. Das Studium ist eine besondere Lebensphase, für die die persönlichen Kontakte und das Miteinander auf dem Campus unverzichtbar sind. Ich freue mich sehr, dass dieses jetzt in Nordrhein-Westfalen wieder möglich wird und wünsche allen Studierenden und Lehrenden ein schönes und erfolgreiches Semester“, sagt Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Auch die Kultusministerkonferenz (KMK) von Bund und Ländern hatte sich mit Beschluss vom 6. August darauf verständigt, dass zum Wintersemester 2021/2022 bundesweit der Präsenzbetrieb an den Hochschulen unter Berücksichtigung der jeweiligen Bedingungen und Gegebenheiten vor Ort wieder zum Regelfall werden soll.

Nach ersten Schätzungen der Hochschulen sind im Wintersemester 2021/2022 rund 765.000 Studierende eingeschrieben. Dies entspricht in etwa dem Niveau des Vorjahres (- 0,7 Prozent / WS 20/21: 770.000). Die Zahl der Erstsemester liegt nach diesen Schätzungen bei rund 93.000 Personen und damit leicht unter dem Niveau des vergangenen Wintersemesters (- 5,1 Prozent / WS 2020/21: 98.000). Hinsichtlich der Zahl der Bildungsausländerinnen und -ausländer unter den Studierenden lässt sich im Vergleich zum Vorjahr hingegen ein leichter Anstieg erkennen (+ 2 Prozent, auf ca. 75.000).

Professor Lambert T. Koch, Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der Universitäten, sagt: „Bei uns ist eine richtiggehende Aufbruchsstimmung zu verspüren angesichts der nun rechtlich gesicherten Möglichkeit, endlich wieder eine Mehrzahl der Lehrveranstaltungen in Präsenz anbieten zu dürfen. Natürlich erzeugt die 3G-Regel bei uns viel Mehraufwand. Doch nehmen wir dies für die gute Sache in Kauf und ich danke allen, die sich für eine erfolgreiche Umsetzung unserer Zugangskonzepte engagieren.“

„Wir sind Präsenzhochschulen und wollen dies bleiben. Daher freuen wir uns sehr, dass wir in diesem Semester unter Einhaltung der 3G-Regeln wieder stärker in Präsenz lehren können. Gerade der hohe Praxisbezug an den HAWs erfordert diese Präsenz. Das Engagement der Hochschulen bei der Erarbeitung von Hygiene- und Zugangskonzepten, die die örtlichen Gegebenheiten berücksichtigen, ist immens. Ein großer Dank gilt daher den Lehrenden, Mitarbeitenden und Studierenden, die an der Umsetzung mitwirken“, ergänzt Professor Bernd Kriegesmann, Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften.

Professor Thomas Grosse, Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der Kunst- und Musikhochschulen, sagt: „Aufgrund der Besonderheit ihrer Ausbildungsformate haben die Kunst- und Musikhochschulen bereits im vergangenen Jahr große Anstrengungen unternommen, um unter den jeweils geltenden Regelungen Präsenz zu ermöglichen – so konnten die Hochschulen vor allem den künstlerisch-praktischen Ausbildungsbetrieb aufrechterhalten und sicherstellen. Die Kunst- und Musikhochschulen befürworten die Initiative des Landes, die gesammelten Lerngewinne im Bereich der digitalen Lehre für die zukünftige Hochschulpraxis zu sichern. Des Weiteren begrüßen sie es, unter Einhaltung der 3G-Regel auch in den theoretisch-wissenschaftlichen Fächern weitestgehend zum Normalbetrieb zurückkehren können. Dennoch gilt nach wie vor unser Appell an alle Studierenden, Lehrenden und Hochschulmitarbeitenden, sich impfen zu lassen. Nur so kann die anhaltend schwierige Lage mittelfristig gemeistert werden.“

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Neue Mitarbeiter bei der Stadtverwaltung Mayen begrüßt

Mayen – In diesen Tagen traten fünf neue Mitarbeiter ihren Dienst bei der Stadtverwaltung Mayen an. So hieß Oberbürgermeister Dirk Meid, Christiane Müller-Grün als Einrichtungsleiterin für die KiTa Weiersbach, Susanne Retterath als Einrichtungsleiterin für die KiTa Hausen sowie Christina Franke als stellv. Einrichtungsleiterin für die KiTa Kürrenberg willkommen.

Ebenso begrüßen konnte er Laura Hein, die von nun an als Sozialarbeiterin für die KiTa Hausen und Kürrenberg zuständig ist sowie Melanie Degen, die ab sofort das Team des Einwohnermeldeamtes tatkräftig unterstützt.

„Ich freue mich, dass Sie sich alle für die Stadt Mayen einbringen möchten und wünsche Ihnen allen einen guten Start“, so der Oberbürgermeister. Den guten Wünschen schloss sich Büroleiter Christoph Buttner sowie Svenja Schäfges-Zimmer für den Personalrat an.

 

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Testungen werden nach den Herbstferien in RLP weitergeführt – Warnstufen-System gilt weiterhin

Region/Mainz – „Die Testungen an unseren Schulen werden auch nach den Herbstferien fortgeführt. In den ersten beiden Wochen finden dabei zwei Testungen pro Woche statt, um das Einschleppen von Corona durch Reiserückkehrer aufzufangen. Danach werden die Schülerinnen und Schüler einmal pro Woche getestet, und zwar jeweils montags. An den Berufsbildenden Schulen wird der Test an dem Tag stattfinden, an dem die Schülerinnen und Schüler das erste Mal wieder in der Schule sind. Darüber hinaus gelten die Regelungen zur anlassbezogenen Testung von Schülerinnen und Schülern selbstverständlich weiter. Das bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler sich nach dem Auftreten eines positiven Falls in ihrer Lerngruppe weiterhin fünf Tage am Stück jeden Tag mittels Selbsttest auf das Corona-Virus testen und die Maske tragen müssen. Darauf haben wir uns mit dem Gesundheitsministerium verständigt.“ Das kündigte Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig Anfang vergangener Woche in Mainz an.

Mit Blick auf die Testungen seit den Sommerferien verzeichne man eine gute Entwicklung, so die Ministerin: „In den Kalenderwochen 37 bis 39 gab es 2,05 Millionen Tests bei den Schülerinnen und Schülern. Davon wurden 563 Infektionen mittels PCR-Test positiv bestätigt. Das waren insgesamt 0,03 Prozent.“

„In Rheinland-Pfalz gilt mit Blick auf die Maskenpflicht weiterhin das Warnstufensystem, in das auch unsere Schulen integriert sind. In allen Warnstufen gilt die Maskenpflicht im Schulgebäude und auf dem Weg ins Klassenzimmer, in Warnstufe 1 gibt es jedoch keine Maskenpflicht am Platz im Unterricht. In Warnstufe 2 ist eine Maskenpflicht für die weiterführenden Schulen am Platz vorgesehen. In Warnstufe 3 gilt die Maskenpflicht dann auch für die Grundschule im Unterricht. So können wir flexibel auf die jeweilige Situation reagieren“, sagte die Ministerin abschließend.

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Hotlines für Aufbauhilfe im Kreis Euskirchen und der Stadt Mechernich

Mechernich/Euskirchen – Wer Hilfe bei den Anträgen für Aufbauhilfe benötigt, kann sich an verschiedene Hotlines wenden. Die Service-Hotline des Kreises Euskirchen ist unter der Rufnummer (0 22 51) 15-88 50 freigeschaltet. Sie ist montags bis freitags von 8.30 bis 20 Uhr und samstags und sonntags von 8.30 bis 14 Uhr erreichbar. Das Service-Telefon „Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen“ ist montags bis freitags von 8 Uhr bis 18 Uhr und samstags und sonntags in der Zeit von 10 Uhr bis 16 Uhr unter (0211) 4684-4994 erreichbar.

Ergänzend hat die Stadt Mechernich eine weitere Hotline für die „Wiederaufbauhilfe“-Anträge unter Telefon (02443) 49-4444 eingerichtet. Sie ist ab sofort während der allgemeinen Öffnungszeiten erreichbar.

„Mit dem Start der Wiederaufbauhilfe haben sich viele Menschen ratsuchend direkt an uns oder die Ortsbürgermeister gewendet. Allen, die noch Hilfe bei der Antragstellung brauchen, möchten wir als Stadt unterstützend und beratend zur Seite stehen “, so Bürgerbüro-Chefin Silvia Jambor. Unter der Hotline sowie außerdem weiterhin online unter https://hochwasser.kreis-euskirchen.de/termin können Beratungen für das Mechernicher Büro im hinteren Fraktionsgebäude, Bergstraße 17, gebucht werden.

Anträge online ausfüllen

„Grundsätzlich müssen die Anträge weiterhin online ausgefüllt werden. Jedoch ist das nach dem Hochwasser nicht allen Hochwasserbetroffenen in Mechernich möglich“, sagt Jambor. Deshalb werde zusätzlich ein Ansprechpartner aus der Mechernicher Verwaltung im Mechernicher Bürgerbüro eingesetzt, der beim Ausfüllen des Online-Antrags und auch beim Einrichten der hierfür notwendigen Emailadresse helfen kann. Das Angebot gilt jedoch ausschließlich für Anträge von Privatleuten.

Silvia Jambor weist zusätzlich auf die „Checkliste“ für die benötigten Dokumente sowie auf die „Schritt-für-Schritt-Anleitung“ zum Online-Antrag hin, die auch auf der Sonderseite zum Hochwasser auf www.mechernich.de unter dem Stichwort „Wiederaufbauhilfen“ heruntergeladen werden können. Die Antragsstellung ist noch bis zum 30. Juni 2023 möglich.

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Stille Stars des Landkreises Bernkastel-Wittlich ausgezeichnet

Wittlich – Auch im Jahr 2020 hatte der Landkreis Bernkastel-Wittlich den Bürgerpreis „Stille Stars“ ausgelobt, um ehrenamtlich engagierte Persönlichkeiten oder ehrenamtliche Initiativen auszuzeichnen, die sich meist im Stillen, verborgen vor der Öffentlichkeit und abseits von traditionellen Ehrungen für das Allgemeinwohl und die Gemeinschaft engagieren.

Leider konnte der für Dezember 2020 geplante Festakt wegen der Corona-Pandemie nicht durchgeführt werden, dies wurde nun in der Synagoge in Wittlich nachgeholt. Landrat Gregor Eibes überreichte die Auszeichnungen, die auch jeweils mit einem Preisgeld verbunden sind, an die „Stillen Stars“.

Folgende Initiativen wurden als „Stille Stars“ ausgezeichnet:

Die Dorfgemeinschaft Papiermühle wurde insbesondere für ihr vorbildliches ehrenamtliches Engagement in der Umsetzung des innovativen Projektes „Umwandlung der Filialkirche Papiermühle zu einem multifunktionalen Gebäude“ und für ihr vielseitiges Wirken für die Dorfgemeinschaft geehrt.

Aus der Not der Corona-Pandemie heraus ist die „Initiative Wittlich-Land und Stadt hilft sich“ über eine Facebook-Gruppe von Daniel Müller aus Bergweiler ins Leben gerufen worden. Die jetzt ausgezeichnete Initiative vernetzt Menschen, die andere Mitbürger unterstützen und ihnen Hilfen vermittelt, sei es fürs Einkaufen, für Besorgungen aus der Apotheke, zur Kinderbetreuung, Fahrten zum Arzt, Gassi gehen, etc. Durch diese Initiative wurde in der Wittlicher Region eine riesige Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst und das auch nach der Flutkatastrophe Mitte Juli 2021.

Für die Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen in sozialer Not engagiert sich seit mehr als 175 Jahren die 170 Mitglieder starke St. Josefsbruderschaft Wittlich, deren Wirken sowohl Gruppen, sozialen Einrichtungen als auch Einzelpersonen und Familien zugutekommt.

Folgende Einzelpersonen wurden als „Stille Stars“ ausgezeichnet:

Doris Atzor und Ilona Spang aus Salmtal wurden mit dem Bürgerpreis für ihren Einsatz im Umweltschutz und für ihre Müllsammelaktionen bei ihren Walking-Touren rund um Salmtal, ausgezeichnet.

Karin Hettgen aus Sehlem engagiert sich seit 25 Jahren ehrenamtlich in der Seniorenbetreuung im Altenzentrum St. Wendelinus in Wittlich und leistet damit einen wichtigen Beitrag gegen die Vereinsamung älterer Menschen. Darüber hinaus ist sie auch sehr für die Dorfgemeinschaft ihrer Heimatgemeinde Sehlem aktiv.

Erich Morbach aus Zeltingen-Rachtig, seit Jahrzenten in der Freiwilligen Feuerwehr aktiv, unterstützt seit Jahren auch ehrenamtlich sehr tatkräftig die Arbeit des Teams der Notfallnachsorge im Landkreis. Er hat immer ein offenes Ohr für Menschen in Not.

Das herausragende Engagement von Elke Merges aus Hupperath als ehrenamtliche Palliativ- und Sterbebegleiterin wurde ebenfalls mit dem Bürgerpreis gewürdigt, weil sie mit viel Empathie und großer Kompetenz den betroffenen schwerstkranken Menschen und deren Angehörigen wertvolle Hilfe, Beistand und Unterstützung leistet.

Kurt Stumm aus Kleinich wurde für sein ehrenamtliches Tun beim Aufbau und Betrieb des „Kleinen Scheunenmuseums“ in Kleinich und für seinen vielfältigen ehrenamtlichen Einsatz für die Dorfgemeinschaft, zum Beispiel als Mitglied des Heimat- und Verkehrsvereins geehrt.

Seit Beginn der Corona-Pandemie engagiert sich Renate Wagner aus Maring-Noviand als ehrenamtliche Helferin und Betreuerin im Seniorenheim in Piesport. So unterstützt sie das Pflegepersonal und bewahrt durch ihr wertvolles soziales Tun die Bewohnerinnen und Bewohner vor Vereinsamung.

Heinz Wagner aus Gornhausen war „ehrenamtlicher Mehrkämpfer“ und wird für sein ehrenamtliches Lebenswerk, für sein jahrzehntelanges, vielseitiges freiwilliges Wirken in den verschiedenen Ortsvereinen und für die Dorfgemeinschaft ausgezeichnet. Leider ist er im Sommer 2021 verstorben. Für ihn nahm posthum sein Sohn Stefan Wagner die Auszeichnung entgegen.

Musikalisch umrahmt wurde die Preisverleihung durch Beiträge der Musikschülerin Alexandra Rubas (Klavier) und den Musikschullehrern Ingrid Wagner (Gesang) und Rolando Valdés (Klavier).

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In Mechernich gibt es eine Änderung in der Müllabfuhr

Mechernich – Entsorgerwechsel zum 1. Januar 2022. Die Firma RMG GmbH übernimmt die Sammlung und den Transport von Bio- und Restabfall zum 01. Januar 2022 von der Fa. Schönmackers, die jetzt Mülltonnen vorzeitig aus dem Verkehr ziehen will.

Bei der EU-weiten Ausschreibung, die aufgrund der auslaufenden Verträge zum 31. Dezember durchgeführt werden musste, wurden fünf verschiedene Lose der neun teilnehmenden Kommunen gebildet.

Auf der Grundlage der Submissionsergebnisse wurde der Auftrag für das Los 1 (Bio- und Restabfall) an die billigstbietende Fa. RMG GmbH vergeben, die Lose 2, 3, 4 (Schadstoffmobil, Sperrmüllabfuhr, Weihnachtsbaumsammlung, Grüngutabfuhr, Altpapiersammlung) gingen an die Fa. Schönmackers, Los 5 (Altpapierverwertung) an die Fa. Bongaerts.

Die bis dahin mit der Abfuhr beauftragte Fa. Schönmackers will laut Medienberichten die bislang verwendeten Müllgefäße (Mietgefäße) vor dem 31. Dezember aus dem Verkehr ziehen, was natürlich nicht die Billigung der Stadt findet, die bereits rechtliche Schritte im Falle des frühzeitigen, vertragswidrigen Tonnenabzugs prüft. Für die Übergangszeit will die bislang zuständige Entsorgungsfirma Schönmackers dem Vernehmen nach Müllsäcke an die Bürger verteilen.

Die vom neuen Auftragnehmer RMG GmbH neu zu stellenden Rest- und Bioabfallbehälter (Mietgefäße) werden ab der 45. Kalenderwoche (ab 8. November) bis zur 47. Kalenderwoche im Stadtgebiet verteilt. Somit erhalten alle Haushalte mit Mietgefäßen ein fabrikneues Abfallgefäß.

Kein Gefäßtausch während Umstellung

Das teilte der zuständige Verwaltungsmitarbeiter Lothar Hilgers dem Mechernicher „Bürgerbrief“ mit. Ab November bis Jahresende sind Gefäßtausch, Rückgabe und Neuaufstellung von Gefäßen nicht möglich. Die neuen Abfallgefäße werden vor den jeweiligen Grundstücken von der Fa. RMG GmbH abgestellt, sodass die Grundstückseigentümer diese nur noch auf das Grundstück ziehen müssen.

Falls jemand keine neuen Mülltonnen (Mietgefäße) erhält oder verteilte Behälter nicht der bisherigen Größe entsprechen, bitte bei Sabine Floß im Rathaus melden: s.floss@mechernich.de; Tel. (0 24 43) 49 41 52. Fehlende oder falsche Tonnen werden voraussichtlich im Dezember verteilt bzw. ausgetauscht.

Betroffen sind nur gemietete Tonnen

Vom Austausch nicht betroffen sind die Altpapierbehälter (Blaue Tonne) und die Leichtverpackungsbehälter (Gelbe Tonne). Sie verbleiben in den Haushalten. Ebenso graue und braune Tonnen, die sich im Eigentum der Haushalte befinden. Sie können auch ab 2022 weiter benutzt werden. Ob ein Abfallbehälter Eigentums- oder Mietbehälter ist, erkennt man auf dem Grundbesitzabgabenbescheid unter der Rubrik „Abfallbeseitigung“. Dort steht, ob es sich um ein Miet-, Leih- oder Eigentumsgefäß handelt.

Fa. weiterhin im Stadtgebiet tätig

Gewonnen hat die Fa. Schönmackers die Abfuhr von Altpapier (Blaue Tonne) sowie Sperrmüll, Elektrogeräten, Schadstoffen, Grün- und Weihnachtsbaumabfall. Auch die Leerung der Glascontainer und die gelbe Tonne für Leichtverpackungen sind vom Wechsel nicht betroffen. Sie stehen nicht in der Trägerschaft der Kommunen, sondern des dualen Systems und wurden aktuell nicht ausgeschrieben.

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Tourismus

Ahrtalbahn bis nach Adenau weiterbauen – Gies fordert schnellen und klimafreundlichen Ausbau

Ahrweiler – Der Erste Kreisbeigeordnete und Landtagsabgeordnete Horst Gies hat sich in einem Brief an die rheinland-pfälzische Verkehrsministerin Daniela Schmitt dafür stark gemacht, die Ahrtalbahn bis nach Adenau weiter zu bauen. Diese Teilstrecke wurde 1985 stillgelegt. Gerade aufgrund der durchgehenden Verbindungen der Ahrtalbahn nach Bonn ist eine solche Erweiterung für Pendler aus der Verbandsgemeinde Adenau besonders attraktiv. Gleiches gilt umgekehrt für Touristen aus dem angrenzenden Nordrhein-Westfalen, die so schnell in die Eifel gelangen können.

Gies setzt sich auch dafür ein, die gesamte Ahrtalbahn klimafreundlich auszubauen: „Die Verkehrswende erfordert umweltfreundliche Alternativen zu dieselbetriebenen Zügen. Wir müssen den Wiederaufbau der weitgehend zerstörten Ahrtalbahn dazu nutzen, die Bahn zukünftig elektrifiziert zu betreiben. Wenn das aus technischen Gründen nicht möglich ist, könnte auch ein Einsatz von Batterie- oder Wasserstoffzügen sinnvoll sein. In jedem Fall müssen die erforderlichen Planungsverfahren sehr schnell vorangetrieben werden.“

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„Fairtrade Town Alsdorf“ nimmt Fahrt auf

Alsdorf – Kinder haben Rechte – weltweit. Das war die Botschaft, die zur Feier des Weltkindertags verbreitet wurde. Beim jüngsten Familienfest an der Burg war auch die Steuerungsgruppe „Fairtrade Town Alsdorf“ vertreten. Mit Spielen, Schaubildern und Schokolade lockte sie viele Kinder und Eltern an ihren Stand. Janine Ivančić, Leiterin der Steuerungsgruppe, erklärte: „Wo fängt man an, wenn nicht bei der Bildungsarbeit? Wir wollen schon den Jüngsten klarmachen, dass es Kinder gibt, die arbeiten müssen, dass es Familien gibt, die sich keine Schule leisten können.

Und dass wir etwas daran ändern können.“ Das kann man etwa, indem man beim Einkauf zum Beispiel auf das „Fairtrade-Siegel“ achtet, das soziale Mindeststandards sicherstellt. Gertrud Kutscher von Verein „fair handeln e. V.“ zeigte sich zufrieden: „Viele Alsdorfer wissen gar nicht, dass es den Eine-Welt-Laden in Alsdorf gibt. Hier konnten wir viele Menschen auf unsere Projekte in Sambia und unsere Angebote aufmerksam machen.“ Auch Bürgermeister Alfred Sonders ließ es sich nicht nehmen, am Stand vertreten zu sein. Seit vielen Jahren Mitglied im Verein „fair handeln“, ist der faire Handel für ihn eine Herzensangelegenheit. Weiterhin werde er das Projekt unterstützen, wo er kann. Ideen für die weitere Arbeit der Fairtrade Town gibt es noch viele.

Der Verein ira e. V., der auch in der Steuerungsgruppe mitarbeitet, war am Familientag durch Géraldine Wronski vertreten. ira e.V. setzt sich für Überlebende von sexualisierter Gewalt und gegen Menschenhandel und weiblicher Genitalverstümmelung ein. „Unser Fokus ist, zu zeigen, wie wichtig es ist, speziell Frauen und Mädchen zu stärken und wie miese Arbeitsbedingungen in den Herkunftsländern und weibliche Migration zusammenhängen, wie fairer Handel sowie Bildungsprojekte langfristig geschlechtsspezifischer Gewalt entgegenwirken können.“ Hier seien Vortragsabende und Workshops gemeinsam mit fair handeln e.V. denkbar. Der nächste Schritt, erklärt Ivančić, sei jedoch zunächst die formale Bewerbung als Fairtrade Town. Kürzlich stellte die Stadtverwaltung auf fairen Kaffee und Zucker um. Geschäfte, Vereine, Schulen, Presse – Alsdorf erfüllt damit alle Voraussetzungen, den Ratsbeschluss aus dem Frühjahr noch in diesem Jahr umzusetzen. (apa)