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Bessere Förder-Bedingungen für Klein- und Mittelständler

Region/Berlin – Das Bundeswirtschaftsministerium erweitert Effizienzförderung für die Wirtschaft: Bessere Förderbedingungen für Klein- und Mittelständler und neuer Förderschwerpunkt Ressourceneffizienz. Am 1. November 2021 treten zwei neue Förderrichtlinien des Bundeswirtschaftsministeriums in Kraft. Beide Förderrichtlinien verbessern und erweitern die Effizienzförderung für die Wirtschaft und passen so die Förderung an die gestiegenen energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung an. Neben Energieeffizienz wird künftig auch Ressourceneffizienz gefördert. Zudem werden die Förderbedingungen vor allem für Klein- und Mittelständler verbessert. Konkret geht es um die Förderrichtlinien „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft – Zuschuss und Kredit“ sowie „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz – Förderwettbewerb“.

Bis zum Jahr 2045 will Deutschland Treibhausgasneutralität erreichen. Dafür brauchen wir eine energieeffiziente Wirtschaft und eine Senkung des Primärenergieverbrauchs unserer Volkswirtschaft.

Die aktuelle Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft“ (kurz: EEW) ist das zentrale Förderprogramm des BMWi zur Steigerung der Energieeffizienz in der Industrie. Mit mittlerweile über 10.000 Anträgen pro Jahr hat sich die EEW seit Einführung in 2019 als erfolgreiches Förderprogramm für Energieeffizienz und erneuerbare Prozesswärme etabliert. Aufgrund des gestiegenen Ambitionsniveaus, insbesondere im Rahmen des Klimaschutzgesetztes, wird die EEW jetzt novelliert und erweitert. Erstmals werden auch Maßnahmen im Bereich Ressourceneffizienz gefördert – weshalb das Programm in „Bundesförderung für Energie und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft“ (EEW) umbenannt wird.

Studien zeigen, dass durch den effizienteren Einsatz von Ressourcen ein enormes Potential zur Reduktion von Emissionen und Energieverbräuchen liegt. Die neue EEW hebt dieses Potential. Unter dem neuen Fördergegenstand Ressourceneffizienz sind erstmalig u.a. Investitionen in Anlagen förderfähig, die zu einem geringeren Materialverbrauch (z.B. Stahl) führen sowie Anlagen zur Herstellung und betriebsinternen Verwendung eines Rezyklats.

Zur Unterstützung von Unternehmen bei der Planung und Umsetzung der eigenen Transformation hin zur Klimaneutralität, wird als weiterer neuer Fördergegenstand die Erstellung von Transformationskonzepten gefördert. Darüber können sich Unternehmen auch eine CO2-Bilanzierung und -zertifizierung fördern lassen.

Erheblich verbessert wurden auch die Förderbedingungen in anderen Bereichen des Programms. So wird die Förderquote für Maßnahmen zur außerbetrieblichen Abwärmenutzung um 10 Prozentpunkte erhöht.

Auch die zweite Förderrichtlinie „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz – Förderwettbewerb“ wird deutlich erweitert. Die maximale Förderquote wird von 50% auf 60% angehoben und auch das Rundenbudget deutlich erhöht.

Weitere Verbesserungen, wie ein erleichterter Zugang zur Förderung im Bereich Digitalisierung, Energie- und Ressourceneffizienz und bessere Förderbedingungen für Projekte zur Reduktion des Stromverbrauchs ermöglichen zusätzliche CO2-Einsparungen.

Anträge auf Förderung können ab dem 1. November beim BAFA für die Zuschussvariante bzw. der KfW für die Kreditvariante mit Tilgungszuschuss gestellt werden. Anträge auf Förderung im Förderwettbewerb und für Transformationskonzepte können ebenfalls ab dem 1. November beim VDI/VDE IT gestellt werden.

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Stadt Mayen schloss die Aktion Interkulturelle Woche 2021 erfolgreich ab

Mayen – Immer Ende September findet die alljährliche Aktion „Interkulturelle Woche“ statt. Auch in diesem Jahr war das Stadtjugendamt, vertreten durch die Familien-Flüchtlingskoordinatorin Sarah Sondermann in Kooperation mit dem Fachdienst Migration des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr und dem Jugendmigrationsdienst (JMD) und dem Beirat Migration und Integration wieder mit dabei und brachten die Interkulturelle Woche 2021 am Samstag, den 2. Oktober, mit einem Informationsstand auf dem Mayener Marktplatz zum Abschluss.

Unter dem Motto „Traumbaum“ konnten Passanten auf bunten Kärtchen ihren persönlichen Traum für ein funktionierendes Miteinander in Deutschland/ Mayen notieren und am Baum befestigen. Viele Leute besuchten den Stand von 9 -13 Uhr und beteiligten sich an der Aktion.

„Es freute mich sehr, zu sehen wie viele bei der Traumbaum Aktion mitgemacht haben und gemeinsam Fragen zu Migration und Integration zu beantworten“, so die Familien-Flüchtlingskoordinatorin Sarah Sondermann. „Der Ahornbaum wird zeitnah in der Alleestraße eingepflanzt und steht symbolisch für ein gemeinsames wachsen“, so Sondermann weiter.

Auch im nächsten Jahr möchte man wieder bei der jährlichen Interkulturellen Woche dabei sein, um Möglichkeiten zu bieten, Begegnungen zu schaffen und Fragen zu Migration und Integration zu beantworten.

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Orden in Rom verliehen

Mechernich-Kommern/Rom – Kommerner Sebastianusschützen pilgerten zum Sterbeort ihres Patrons und ehrten Jürgen Erken mit dem Hohen Bruderschaftsorden. In Rom erhielt der Kommerner Sankt-Sebastianus-Schütze Jürgen Erken jetzt den Hohen Bruderschaftsorden aus den Händen des Steinfelder Salvatorianerpaters Wieslaw Kaczor.

Pater Wieslaw Kaczor, der Präses der Wahlener St-Ruchus-Schützenbrudersdchaft, verleiht dem Sebastianer Jürgen Erken aus Kommern den Hohen Bruderschaftsorden in der Kirche San Sebastiano all Palatino, dem legendären Sterbeort des Märtyrers und Schützenheiligen Sebastian. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Die hohe Auszeichnung war bereits im März 2020 beantragt worden – und lag seither bei Schützenpräsident Diethard Eichinger-Heß in der Schublade. Die Corona-Pandemie hatte bislang eine Verleihung im entsprechenden Rahmen verhindert.

Gruppenfoto mit Schützen und Pilgern. Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Die Romwallfahrt der Kommerner Sankt-Sebastianer bot jetzt die passende Kulisse in der Kirche San Sebastiano all Palatino, dem legendären Sterbeort des Märtyrers  und Schützenheiligen Sebastian. Jürgen Erken, der von der Verleihung nichts wusste, war sichtlich gerührt. Nach einer kurzen Laudatio von Diethard Eichinger-Heß segnete Pater Wieslaw den Orden und heftete ihn Erken an. Kaczor ist Präses der St.-Rochus-Schützenbruderschaft aus Wahlen (Gemeinde Kall).

Nächste Tour Oktober 2022

Alle Teilnehmer der Romfahrt 2021 waren von der Andacht und der Ordensverleihung berührt. Die Schwestern der Fraternité de Jerusalem, die dort in klösterlicher Stille leben, nahmen ebenfalls an der Zeremonie teil und bewirteten die Pilger nachher in ihrem wunderschönen Garten.

Ein Erlebnis besonderer Art war der Besuch am Grab des im Mai in die Reihe der Seligen aufgenommen Ordensgründers der Salvatorianer, Pater Jordan, an der Via della Conziliatione direkt am Petersplatz. Überwältigend war die Aussicht von der Dachterrasse auf den Vatikan.

Voraussichtlich Anfang Oktober 2022 ist die nächste Romwallfahrt der Kommerner Schützen geplant – dann sollen auch wieder Kinder und Jugendliche mitfahren. Interessenten können sich schon jetzt beim Präsidenten Diethard Eichinger-Heß unverbindlich erkundigen.

 

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RLP Innenminister Lewentz übergibt 67,3 Millionen Euro für Abfall-Entsorgung im Ahrtal

Ahrweiler/Mainz – Innenminister Roger Lewentz hat einen Bescheid über 67,3 Millionen Euro an den Ersten Beigeordneten des Kreises Ahrweiler, Horst Gies, übergeben. Damit werden dem Kreis die im Nachgang der Flutkatastrophe geleisteten Ausgaben für Abriss- und Aufräumarbeiten auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen sowie in Gewässern einschließlich der Entsorgung erstattet. Es handelt sich um eine Zuwendung aus dem Sondervermögen „Aufbauhilfe 2021“.

„Die furchtbare Flut im Ahrtal hat ganze Gebäude, Autos, Bäume, Bauteile, Öltanks und Unmengen an Hausrat mit sich gerissen und kilometerweit verteilt. Dadurch wurden Straßen, Plätze, Parks und Brücken vielfach zerstört, beschädigt oder unpassierbar. Den Unrat von den öffentlichen Flächen zu entfernen war, ist und bleibt eine Herkulesaufgabe. Auch Schlamm, Öl und sonstige teils gefährliche Stoffe mussten mit großem Aufwand entfernt werden. Für die entstandenen Kosten erhält der Landkreis Ahrweiler eine Erstattung über 67,3 Millionen Euro aus dem Aufbauhilfefonds. Die Zuwendung zeigt auch, dass die umfassenden Aufbauhilfen von Bund und Ländern jetzt dort ankommen, wo sie gebraucht werden“, so Innenminister Roger Lewentz bei der Bescheidübergabe in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Von den von der Kreisverwaltung beantragten Kosten in Höhe von 74,7 Millionen Euro wurden bereits 7,4 Millionen Euro aus dem Soforthilfeprogramm für Kommunen erstattet.

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Ein sagenhafter Abend im Bahnhof Engeln

Engeln/Brohltal – Was sind Geschichten wert, die nicht gelesen und was sind Lieder wert, die nicht gesungen werden? Diese Frage stellte sich Marco Wrobel als er das Buch Sagen und Legenden aus der Eifel in die Hände bekam und bei (fast) jeder Geschichte eine passende Melodie im Kopf hatte. So wurde die Idee für eine musikalische Lesung geboren, die dann in den kommenden Wochen und Monaten Stück für Stück in die Tat umgesetzt wurde.

Die ursprüngliche Idee einer Premiere auf der Burg Olbrück musste leider verworfen werden und man musste an diesem 02. Oktober auf den Bahnhof Engeln ausweichen. Aber auch hier wurde durch kleine Lichteffekte und Kaminfeuer die passende Stimmung erzeugt. Die Gewandung von Christiane Flock, der Buchautorin, vollendete das Bild, so dass dem Genuss der Geschichten und Lieder nichts mehr im Wege stand. 6 Sagen wurden ausgewählt zu denen Wrobel 6 + 1 Lieder schrieb die den Inhalt noch einmal wiedergaben bzw. einen Aspekt aus der Legende herausnahm und diesen näher ausformte.

So erfährt man während der Lesung zum Beispiel so manches über die Tragfähigkeit von Eis, Ritualen auf Feierlichkeiten von Zwergen und warum es sich empfiehlt einen Armburstschützen zur Hand zu haben, wenn man auf dem Berg wohnt. Die Aneinanderreihung der Geschichten und Songs ist dabei so gewählt, dass sich der Spannungsbogen von verträumt-beschaulich bis hin zu furios-wild spannt und in einem akustischen Feuerwerk endet – so gut es halt mit einer Gitarre und einem Bass geht. Nicht ganz unschuldig an diesem Erlebnis ist auch Joachim Grams, der vielen aus etlichen anderen Bandprojekten bekannt ist. Er spielt den Bass, weit weg vom üblichen „Grundtonbass“ sondern mit Harmonieläufen und rhythmischen Finessen, die man auf einem Liedermacherabend üblicherweise nicht erwartet.

Am Ende des Abends waren sich alle einig, dass die Kombination aus Lesung und Liedermacherei durchaus funktioniert und sich eignet wunderschöne Abende zu gestalten. Nachdem die Künstler die Stube wieder in den Ursprungszustand versetzt hatten und ihren Deckel gezahlt haben war es jedem klar, dass es bald weitere Veranstaltungen dieser Lesung an anderer Stelle geben wird.

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Fliegerbombe in Daun erfolgreich entschärft

Daun – Die Fliegerbombe, die bei Bauarbeiten im Bereich der künftigen Junior Uni – ehemals alte Brotfabrik – gefunden wurde, ist am gestrigen Sonntag, 10. Oktober 2021 erfolgreich vom Kampfmittelräumdienst entschärft worden. In einem Sicherheitsradius von 300 Metern rund um den Bombenfundort sind alle Gebäude evakuiert worden. Hiervon waren rund 500 Anwohnerinnen und Anwohner, darunter ca. 150 Bewohnerinnen und Bewohner des Regina-Protmann-Hauses, betroffen.

Um 10.59 Uhr teilte der Kampfmittelräumdienst mit, dass die Entschärfung reibungslos verlaufen ist, sodass alle evakuierten Personen am Sonntagmittag wieder in ihre Häuser zurückkehren konnten. Auch die Straßensperrungen wurden aufgehoben.

„Ich freue mich sehr, dass die Entschärfung problemlos verlaufen ist. Besonders bedanken möchte ich mich bei allen Beteiligten, die in den letzten Tagen durch ihr hohes Engagement und die hervorragende Zusammenarbeit zu diesem reibungslosen Ablauf beigetragen haben. Auch den Anwohnerinnen und Anwohnern möchte ich meinen herzlichen Dank für das Verständnis und die Mithilfe aussprechen. Es ist schön, dass alle Betroffenen so zeitnah wieder in ihre Wohnungen zurückkehren können“, so Bürgermeister Thomas Scheppe am Sonntagmittag.

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Max Götz krönt sich beim Heimrennen am Norisring zum DTM-Champion 2021

Meuspath/Nürnberg – Maximilian Götz (GER) vom Eifeler Mercedes-AMG Team HRT hat das nahezu Unglaubliche möglich gemacht und sich ausgerechnet bei seinem Heimrennen am Norisring zum DTM-Champion 2021 gekrönt. Dank zweier Siege durch zwei beeindruckende Leistungen konnte Götz seinen Rückstand von 26 Punkten aufholen und sich seine erste Fahrermeisterschaft in der DTM sichern. Für das Haupt Racing Team ist dies der erste Titel seit der Gründung des Teams vor einem Jahr.

  • Max Götz krönt sich zum DTM-Champion 2021
  • Mercedes-AMG Team HRT #4: Doppelsieg für Maximilian Götz
  • Mercedes-AMG Team HRT #5: P8 für Vincent Abril

Nach seinem souveränen Sieg im Samstagsrennen musste Maximilian Götz in seinem pink-blauen BWT Mercedes-AMG GT3 #4 mit einem Zusatzgewicht von 25 Kilogramm in den zweiten Renntag gehen, wo er aber eigentlich nur theoretische Chancen auf den Titel hatte.

Götz erwischte wie am Samstag einen sehr guten Start in das Rennen und profitierte direkt in der ersten Runde vom Drama um die beiden Titelfavoriten Liam Lawson und Kelvin van der Linde. Götz zeigte sich, wie bei seinem Sieg im Samstagsrennen, angriffslustig und extrem konzentriert und machte weiter Tempo. In Runde 17 absolvierte Götz seinen Pflichtboxenstopp, der mit soliden 7,4 Sekunden absolviert wurde.

Im weiteren Rennverlauf erwischte es seinen Kontrahenten, der im engen Titelkampf einen Reifenschaden hinten links erlitt und nach einem Dreher und Boxenstopp weit zurückfiel. Der Weg war frei für Götz zum Sieg und damit zum Titelgewinn. Götz holte in einer spektakulären ersten DTM-Saison beim Finale vor großer Kulisse am Norisring insgesamt 230 Punkte und sichert sich und seinem Team HRT den ersten Titel in der DTM. Mit dem Titel in der Fahrerwertung konnte das Haupt Racing Team einen perfekten Abschluss der Premieren-Saison in der DTM feiern.

Sein Teamkollege Vincent Abril (MCO), der den blau-gelben Mercedes-AMG GT3 im Design von Teampartner Bilstein mit der #5 steuert, wurde im Rennen Achter. In der Gesamtwertung belegt er Rang 14.

DTM gewinnt, auch dank eines neuen Fernseh-Deals, weiter an Attraktivität


Die DTM hat in diesem Jahr eine sehr gute Entwicklung genommen und bis zum letzten Rennen am Norisring für Spannung bei den Fans und Zuschauern gesorgt. Nun ist eine spannende und teilweise spektakuläre Saison zu Ende gegangen, doch wie HRT, stellt auch die ITR GmbH, als Dachorganisation der DTM, ihre Weichen in Richtung Zukunft. Die DTM wird durch einen neuen TV-Deal zukünftig nicht mehr bei Sat1 zu sehen sein, bleibt der Sendergruppe aber erhalten. Mit dem Wechsel zu ProSieben wird die erfolgreiche Partnerschaft zwischen der DTM und #ranracing fortgeführt.

Die DTM-Saison 2022 startet mit dem ersten Rennwochenende in Portimao (29. April bis 1. Mai 2022) und endet mit dem Finale am Hockenheimring (7. bis 9. Oktober 2022). Für die kommenede Saison sind insgesamt neun Rennwochenenden geplant, mit Rennen in Deutschland, Österreich, Belgien und Portugal, in denen auch das Haupt Racing Team wieder um Titel mitfahren will.

Maximilian Götz, Mercedes-AMG Team HRT #4
„HRT ist DTM-Meister, Max Götz ist DTM-Meister. Vor dem Rennen hätten wir das niemals für möglich gehalten. Wir haben aber das ganze Jahr gute und konstante Leistungen gezeigt und sind immer fair gewesen. Ich glaube bei den Kontrahenten sind heute etwas die Nerven durchgebrannt. Wir mussten einfach nur unseren Job machen und Ruhe bewahren. Du kannst eine Meisterschaft nur gewinnen, wenn du Fehler vermeidest und genau das haben wir heute getan. Ich bin sehr stolz auf alle, die einen Teil zu diesem Erfolg beigetragen haben.”

Vince Abril, Mercedes-AMG Team HRT #5
„Ich freue mich sehr für Maxi und das Team, dass sie diesen Titel eingefahren haben. Ich hätte gerne noch mehr Punkte heute geholt, aber in aller erster Linie zählt heute der Erfolg von Maxi und dem Team.“

Ulrich Fritz, Geschäftsführer Haupt Racing Team GmbH
„Mit dem heutigen Gewinn der Fahrermeisterschaft geht eine ereignisreiche DTM Saison für das Haupt Racing Team zu Ende. Ich bin Beeindruckt, was dieses junge Team direkt in seinem ersten Jahr in dieser extrem anspruchsvollen Meisterschaft erreicht hat. Der Gewinn dieses Titels ist nicht nur Ergebnis des unglaublichen Engagements und Commitments jedes einzelnen Teammitglieds, sondern auch, dass man immer an sich glauben muss und niemals aufgeben darf, denn noch heute nach dem Qualifying war der Titel eigentlich schon in weite Ferne gerückt. Das haben wir gemeinsam als Team gedreht und dafür möchte ich nicht nur unserem ganzen Team, unseren Fahrern und Partnern danken, sondern insbesondere auch Mercedes-AMG und den anderen AMG Customer Racing Teams für deren Support.“

Hubert Haupt, Teambesitzer und Fahrer, Mercedes-AMG Team HRT #5
„Es ist ein unfassbares Ergebnis, wenn man sich vorstellt, dass wir gestern eigentlich keine Chance mehr auf den Titel hatten. Max hat das das ganze Jahr zusammen mit dem Team perfekt gearbeitet und immer gepunktet. Es war ein unglaubliches Rennen und ein großer Sieg für die DTM. Das Rennen war eine große Empfehlung für diese Serie. Ich bin einfach nur glücklich und stolz auf unser Team.“

Sean-Paul, Teamchef
„Ich kann es noch kaum in Worte fassen. Wir lagen in der Meisterschaft schon sehr weit zurück und der Titel war nur noch rechnerisch möglich. Die anderen Konkurrenten schienen uneinholbar, doch wir haben die Überraschung geschafft. Es ist ein unglaubliches Gefühl, die DTM zu gewinnen.“


Über HRT
HRT steht für HAUPT RACING TEAM. Das im Juli 2020 von dem Rennfahrer und Unternehmer Hubert Haupt gegründete Team ist im internationalen GT3-Sport erfolgreich. Bei zahlreichen Einsätzen geht HRT mit erweiterter Werksunterstützung durch Mercedes-AMG an den Start. Die Vorbereitung der Einsätze und Fahrzeuge erfolgt unweit des Nürburgrings von Meuspath aus. Darüber hinaus engagiert sich HRT mit einem eigenen eSPORTS Team im professionellen Segment des Sim-Racings und ist ein gefragter Partner für Motorsport-Events aller Art. HRT verfügt über zahlreiche Experten mit großer Motorsport- und Engineering-Erfahrung, mit denen das breit aufgestellte Motorsport-Unternehmen unter anderem auch technische Entwicklungsprojekte für und mit seinen Partnern durchführt. Unternehmenssitz der Haupt Racing Team GmbH ist Grünwald bei München. Neben dem Motorsport ist Hubert Haupt vor allem als erfolgreicher Projektentwickler bekannt. Mit seiner Immobilien Holding realisiert er im süddeutschen Raum hochwertigste Wohn- und Gewerbekonzepte – von innovativen Gebäuden bis hin zu kompletten Stadtteilen.

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LG Laacher See unterstützt Laufvereine von der Ahr mit 2100,00 Euro – Scheckübergabe beim SolidAHRlauf

Ahrweiler/Ahrtal – Drei Monate sind es nun her, als das verheerende Unwetter das Leben der Menschen an der Ahr völlig verändert hat. Kaum ein Stein ist auf dem anderen geblieben. Neben dem persönlichen Leid, dass die Leute erfahren haben, wurden auch die Sportvereine hart getroffen. Als Zeichen der Solidarität veranstaltete die TUS Ahrweiler einen SolidAhrlauf für die Laufvereine der Region in Bölingen/Grafschaft. Es wurden ein 10 km Lauf, sowie ein Spendenlauf angeboten. Hinzu kamen noch 400 m und 1000 m für Schüler*innen.

Bei schönem Ambiente an der Schutzhütte erlebten die Sportler einen tollen Sporttag mit Lauffreunden. Beim Spendenlauf galt es Runden über 1000 m zu laufen oder zu walken. Für jede Runde spendeten die Teilnehmer 1,50 €. Der gesamte Erlös dieser Aktion ging an die von der Flut betroffenen Laufvereine.

Die Laufgemeinschaft LG Laacher See hatte sich im Vorfeld schon Gedanken gemacht, wie sie die Lauffreunde von der Ahr unterstützen könnte. Im Rahmen der Laufveranstaltung „Rund um den Laacher See“ mit dem PSD Bank-Cup wurden Spenden gesammelt. Diese Summe hat die LG Laacher See mit einem Betrag ihrer Unterstützer aufgestockt, sodass den sieben Vereinen eine Spende von je 300,00 € übergeben werden konnte. Im Einzelnen sind das Blau-Gelb Dernau, LT SV Westum, Selbstläufer SV Altenahr, SV Hönnigen/Ahr, TUS Ahrweiler, TV Bad Neuenahr und TV Sinzig.

Der Vorsitzende der LG Laacher See, Klaus Jahnz, nahm selbst aktiv an der Veranstaltung in Bölingen teil und konnte gemeinsam mit weiteren LG’ler den anwesenden Vereinsvertretern die freudige Nachricht überbringen. Alle hatten Schreckliches erlebt und es gab viel zu erzählen. Viele Lauffreunde hatten sich wegen Corona teilweise seit fast zwei Jahren nicht mehr gesehen. „Nach der Flutkatastrophe und der Coronapandemie war die Veranstaltung ein Schritt in die Normalität“, resümierte der Organisationsverantwortliche Rainer Kehrbusch.

„Das ist zwar ein Tropfen auf den heißen Stein, aber vielleicht können die Vereine ihren Mitgliedern eine kleine Freude machen“, erklärt Jahnz. „Wir sind mit den Lauffreunden der Ahr sehr verbunden und waren bisher bei vielen Veranstaltungen dort vertreten und werden es in Zukunft hoffentlich wieder sein“, ergänzt Elisabeth Waldorf. Eule Frings von den Selbstläufern SV Altenahr bedankt stellvertretend für viele Aktive bei der LG Laacher See und erklärt: „Wir überlegen, wie es weiter geht. Unseren Panoramalauf „Rund um die Burg Are“ wird es so wie wir es gewohnt waren wird es so nicht mehr geben. Aber aufgeben gibt es nicht, wir machen weiter und werden eine neue Laufstrecke finden“.

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Wir vergessen die Menschen im Ahrtal nicht – Bundespräsident besuchte am gestrigen Sonntag erneut das Ahrtal

Ahrweiler/Ahrtal/Mainz – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat erneut die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe besucht, um ihnen Mut zuzusprechen und sich über den Wiederaufbau im Ahrtal zu informieren. Begleitet wurde der Bundespräsident unter anderem von der stellvertretenden Ministerpräsidentin und Klimaschutzministerin Anne Spiegel, aber auch von Innenminister Roger Lewentz und dem Ersten Kreisbeigeordneten des Landkreises Ahrweiler, Horst Gies.

Bundespräsident Steinmeier besuchte insgesamt drei Orte. Zunächst begegnete er Bewohnerinnen und Bewohnern der vom Hochwasser schwer getroffenen Stadt Ahrweiler. Danach machte er sich ein Bild von dem Weinort Mayschoß, in dem nach enormen Zerstörungen der Wiederaufbau angelaufen ist. Am frühen Abend wird der Bundespräsident das Helfer-Camp in der Verbandsgemeinde Grafschaft besuchen und zu Helferinnen und Helfern, die von ihrem Einsatz im Ahrtal zurückkommen, sprechen. Der privat organisierte Shuttle-Dienst #SolidAHRität bringt Engagierte und Hilfebedürftige zusammen.

„Wir werden Sie nicht vergessen – so lautete das Versprechen nach der Hochwasserkatastrophe. Deswegen ist es mir wichtig, nochmals mit den Leidtragenden und Leidgeprüften zu sprechen und ihnen zu versichern: Wir vergessen Sie nicht, wir kommen immer wieder zu Ihnen zurück“, erklärte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. „Das Maß der Zerstörung wird einem erst richtig klar, wenn man hier durch die Straßen geht und mit den Bewohnerinnen und Bewohnern spricht. In den Gesprächen, die ich hatte, wird aber auch klar: In dem Gefühl des Unglücks ist auch viel Dankbarkeit für die Hilfe, die den Menschen zu teil geworden ist.“

Auch die stellvertretende Ministerpräsidentin Anne Spiegel betonte, dass es im Ahrtal vorangeht: „Nach der verheerenden Extremwetterkatastrophe gibt es im Ahrtal viele erste Signale der Hoffnung. Gemeinsam mit den Kommunen und Menschen vor Ort arbeiten wir an einem nachhaltigen und klimaresilienten Wiederaufbau der Region. Mit der Ausweisung des Überschwemmungsgebietes haben wir einen zentralen Baustein des hochwasserangepassten Wiederaufbaus gelegt. Damit geben wir den kommunalen Vertreterinnen und Vertretern sowie Bürgerinnen und Bürgern Planungssicherheit.“

Die Klimaschutzministerin erklärte weiter: „Es steht außer Frage, dass noch ein weiter Weg vor uns liegt: Dabei stehen wir als Landesregierung den Menschen vor Ort zur Seite.“ Die stellvertretende Ministerpräsidentin betonte: „In den kürzlich gestarteten Bürgerversammlungen werden alle Anwohnerinnen und Anwohner über ihre Betroffenheit informiert und erhalten Informationen zur Umsetzung eines hochwasserangepassten und klimaresilienten Wiederaufbaus.“

Ministerin Spiegel richtete den Blick auf zukünftige Aufgaben. „Ein weiterer zentraler Baustein der Prävention ist eine noch intensivere Hochwasservorsorge für die Region. Wichtig ist: Die Hochwasservorsorge ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Bürgerinnen und Bürgern, Kommunen sowie dem Land und umfasst ein umfangreiches Maßnahmenpaket: Im Ahreinzugsgebiet haben wir in den vergangenen zehn Jahren Investitionen von rund 36,4 Millionen Euro für eine Vielzahl an Maßnahmen – von der Gewässerrenaturierung bis hin zum Bau von Rückhaltebecken – getätigt. Das Land unterstützt schon jetzt die Kommunen mit einer Förderung von 90 Prozent bei der Aufstellung eines örtlichen Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzeptes“, so die Ministerin.

Im Landkreis Ahrweiler sind 21 solcher Konzepte in der Aufstellung beziehungsweise liegen bereits vor – zwei Konzepte befinden sich in der Umsetzung. „Gerade überregionale Fragestellungen müssen jedoch im gesamten Flussgebiet besprochen und abgestimmt werden. Daher beginnt die Entwicklung und Begleitung neuer – und nach der Hochwasserkatastrophe zusätzlicher – Maßnahmen in der kommenden Sitzung der Hochwasserpartnerschaft Ahr, zu der ein kommunale Moderator eingeladen hat. Das Land wird vorschlagen, als ersten Schritt für das angekündigte überregionale Hochwasservorsorgekonzept eine Studie zu den Hochwasserrückhaltepotenzialen im Einzugsgebiet der Ahr für die Partnerschaft in Auftrag zu geben. Zudem wird es anbieten, auf absehbare Zeit auch die Geschäftsführung der Partnerschaft zu übernehmen“, erläuterte Spiegel.

Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt nannte den Besuch ein wichtiges Signal an die betroffenen Menschen vor Ort. „Er zeigt, dass die Bewältigung der Flutkatastrophe auch auf Bundesebene absolute Priorität hat und zu den zentralen Aufgaben einer neuen Bundesregierung gehören wird. Das gibt den Menschen Perspektive und Zuversicht“, so die Ministerin anlässlich des Besuchs des Bundespräsidenten im Ahrtal. Schmitt betonte, dass die Landesregierung alles unternehme, um den Wiederaufbau mit vereinten Kräften von Bund und Land schnellstmöglich zu gestalten. Mit einem eigenen LBM-Projektbüro „Wiederaufbau im Ahrtal“ und dem 15 Milliarden Euro umfassenden Aufbaufonds habe man die Weichen für einen zügigen Wiederaufbau der Infrastruktur gestellt. Dieser sei zentral, denn „jede freigegebene Brücke, jede reparierte Straße verbessert die Erreichbarkeit der Ortschaften und Stadtteile für die Bürgerinnen und Bürgern, für die Betriebe und Winzer sowie für die Einsatz- und Hilfskräfte“. Gerade die Winzerinnen und Winzer seien während der aktuellen Traubenernte auf befahrbare Straßen angewiesen. „Dafür sorgen wir“, sagte Schmitt.

Der Landesbetrieb Mobilität sei Tag für Tag für die Menschen im Einsatz, er räume, prüfe und repariere, so dass Straßen zumindest provisorisch schnell wiederhergestellt werden könnten. Es sei erfreulich, dass heute alle Ortschaften wieder erreichbar und viele Brücken wieder für den Verkehr freigegeben seien. „Das zeigt, wir bündeln alle Kräfte und sind beim Wiederaufbau rund drei Monate nach der Flut entscheidende Schritte vorangekommen“, zeigte sich Schmitt zuversichtlich.

Innenminister Roger Lewentz erklärte: „Die Betroffenen im Ahrtal haben die schlimmste Naturkatastrophe in der Geschichte der Bundesrepublik erleben müssen. Der Besuch des Bundespräsidenten unterstreicht, dass diese Region nicht in Vergessenheit gerät und die Kommunen den Wiederaufbau ihrer Heimat im Schulterschluss mit Bund und Land gemeinsam angehen. Vor Ort ist immer noch spürbar, wie umfassend die Betroffenen von tausenden Einsatzkräften und privaten Helfern in den zurückliegenden Wochen unterstützt wurden. Diese Unterstützung wird auch noch lange gebraucht werden, denn der Wiederaufbau ist in vollem Gange.“

Innenminister Lewentz ging auch auf die umfassenden finanziellen Hilfen ein: „Seit Ende September können Fördergelder aus dem alleine für Rheinland-Pfalz rund 15 Milliarden Euro schweren Aufbaufonds beantragt werden. Privatleute erhalten beim Wiederaufbau einen Zuschuss in Höhe von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten. Auch das zeigt, dass Bund und Länder beim Wiederaufbau solidarisch an der Seite der Betroffenen stehen.“

„Der Besuch des Bundespräsidenten ist ein starkes Signal für die Bürgerinnen und Bürger im Ahrtal, dass der Bund in dieser schwierigen Situation auch weiter an ihrer Seite steht. Gleichzeitig bietet er aber auch die Gelegenheit, dass sich Bundespräsident Steinmeier ein Bild davon machen kann, was in den letzten Wochen bereits alles von freiwilligen und professionellen Helferinnen und Helfern geleistet wurde“, betonte der Erste Kreisbeigeordnete des Landkreises Ahrweiler, Horst Gies MdL.

 

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Malwettbewerb der KSK Mayen – Jetzt abstimmen und das schönste Bild auswählen

Mayen/Region – Grundschüler malten rund 1.000 Bilder zum Thema „Die Welt der Bienen“. Die Corona-Pandemie war und ist eine enorme Herausforderung. Gerade für Grundschulkinder war es nicht immer einfach mit Homeschooling, Wechselunterricht und eingeschränkten sozialen Kontakten.

Um die Lehrkräfte im Rahmen des Lehrplans „Sachunterricht“ zu unterstützen und die Kinder zu Hause zu beschäftigen, schrieb die Kreissparkasse (KSK) Mayen den Malwettbewerb „Mein Garten und die Welt der Bienen“ aus.

„Dieses Thema resultiert aus der Selbstverpflichtung für Klimaschutz und nachhaltiges Wirtschaften, die wir im Januar unterzeichnet haben. Wir intensivieren unsere Aktivitäten für mehr Nachhaltigkeit und unterstützen die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens“, so Karl-Josef Esch, Vorstandsvorsitzender der KSK Mayen, „Es hat uns sehr gefreut, dass fast alle Grundschulen der Region an unserem Malwettbewerb teilgenommen und damit auch die Kleinsten für das Thema sensibilisiert haben“.

„Seit Beginn der Pandemie unterstützen wir die Kinder-, Jugend- und Vereinsarbeit mit dem Corona-Spendenfonds der Kreissparkasse Mayen und hoffen, mit dieser Aktion den Lehrerkräften und Kindern eine kleine Abwechslung vom Corona-Alltag schaffen zu können“, so Christoph Weitzel, Vorstandsmitglied der KSK Mayen.

Vor den Sommerferien erhielt jedes Grundschulkind im Geschäftsgebiet der KSK einen Zeichenblock und Buntstifte. Und dann hieß es: An die Stifte, fertig, los! Die Kinder konnten ihrer Fantasie freien Lauf lassen und ein Bild malen, dass sie mit dem Thema Garten und Bienen in Verbindung bringen.

Die Kreissparkasse Mayen hat die rund 1.000 Bilder eingesammelt und durch eine fachkundige Jury nach Klassenstufen unterteilt bewerteten lassen. Übrig geblieben sind 10 Bilder pro Klassenstufe, die bis zum 17.10.2021 auf der Facebookseite der KSK Mayen zur Abstimmung bereitstehen.

Die Sieger der jeweiligen Klassenstufen erhalten tolle Preise. Außerdem werden die Siegerbilder rund um den Weltspartag am 29. Oktober in den BeratungsCentern der KSK Mayen präsentiert. Nach der Ausstellung erhält jedes Kind sein Bild mit einem kleinen Präsent über die Grundschule zurück. Die Schulen erhielten als Dankeschön für ihre Teilnahme einen Korb mit Büchern für ihre Bibliotheken, die sich thematisch passend mit Bienen, Insekten und Umweltthemen befassen.