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„EEG-Umlage 2022 sinkt auf den niedrigsten Stand seit 10 Jahren“

Region/Berlin – Gestern haben die Übertragungsnetzbetreiber die Höhe der EEG-Umlage für das Jahr 2022 bekanntgegeben: Die EEG-Umlage wird von derzeit 6,5 ct/kWh ab Januar 2022 auf 3,723 ct/kWh abgesenkt. Im Vergleich zum Vorjahr sinkt die EEG-Umlage um 2,8 ct/kWh bzw. 43 Prozent.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Die EEG-Umlage 2022 liegt auf dem niedrigsten Stand seit 10 Jahren. Die Erneuerbaren Energien werden gegenüber fossilen Energieträgern immer wettbewerbsfähiger. Gerade in Zeiten, in denen die Weltmarktpreise von Gas, Öl, Kohle steigen, ist die stark gesunkene EEG-Umlage eine gute und wichtige Nachricht für die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland wie auch für die Wirtschaft, vor allem den Mittelstand. Ich sage aber deutlich: Auf diesem Niveau dürfen wir mit der EEG-Umlage nicht stehenbleiben. Die gesunkene EEG-Umlage 2022 darf nicht als Einmaleffekt verpuffen. Wir müssen die EEG-Umlage so schnell wie möglich komplett abschaffen, um gerade in der aktuellen Lage zu Entlastungen zu kommen.“

Gründe für den starken Rückgang der EEG-Umlage sind zum einen die gestiegenen Einnahmen des EEG-Kontos durch gestiegene Börsenstrompreise und zum anderen die Bundeszuschüsse, die auch in 2022 dazu kommen. Durch die gestiegenen Börsenstrompreise sind die Vermarktungserlöse für den Erneuerbaren Strom gestiegen und reduzieren den Förderbedarf erheblich. Wie im vergangenen Jahr wird die Umlage auch durch einen Bundeszuschuss gesenkt. Über Einnahmen aus der nationalen CO2-Bepreisung und dem Konjunkturpaket hat das EEG-Konto im laufenden Jahr 2021 einen Zuschuss von 10,8 Mrd. Euro erhalten. In 2022 erhält die EEG-Umlage einen Bundeszuschuss von 3,25 Mrd. Euro aus der nationalen CO2-Bepreisung.

 

 

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Pilotlehrgang DFB-Kindertrainer Zertifikat: Letzte freie Plätze zu vergeben – Anmeldung bis Montag 18. Oktober möglich

Region/Hennef – Noch bis Montag, 18. Oktober, können sich interessierte Trainer*innen von Kinderfußballmannschaften (Bambini-, F- und E-Junioren) aus dem Fußballkreis Aachen und Umgebung für den kostenfreien Pilot-Lehrgang „DFB-Kindertrainer Zertifikat“ anmelden.

Das DFB-Kindertrainer Zertifikat umfasst insgesamt 20 Lerneinheiten und wird vom 25. Oktober bis 6. Dezember im Blended Learning-Format (Mix aus Präsenz- und Online-Phasen) durchgeführt.

Inhalte des Lehrgangs sind unter anderem die kindgerechte Gestaltung von Spielstunden bzw. Trainingseinheiten und neue Wettbewerbsformate im Kinderfußball sowie übergreifende Themen wie Aufsichtspflicht und Kinderschutz. Die Inhalte sind praxisnah aufgebaut und liefern sofortige Hilfestellungen für das Kindertraining. Die Teilnehmer*innen erhalten im Anschluss ein Zertifikat. Da es sich um einen Pilotlehrgang des DFB handelt, ist dieser Lehrgang kostenfrei.

Die Präsenztermine finden am 6. und 27. November jeweils bei der DJK Nütheim Schleckheim (Nerscheider Weg 175; 52076 Aachen) statt. Ansprechpartner ist Oliver Berrer; E-Mail: oliver.berrer@fvm.de; Mobil: 0172/5945179. Den Link zur Anmeldung finden Interessierte unter www.fvm.de.

Direktlink Anmeldung:  https://www.dfbnet.org/coach/goto/education/offers/details/0123456789ABCDEF0123456700004120/02FSD4VA3G000000VS5489B6VU20S9S9

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Team Kreissparkasse Mayen belegt beim Stadtradeln in Mayen Platz 5

Mayen/Region – Für jeden gefahrenen Kilometer spendet die KSK einen Euro für bienenfreundliche Bepflanzung. Einen Spendenscheck über 1.600 Euro durfte kürzlich Mayens Oberbürgermeister Dirk Meid aus den Händen von KSK-Vorstand Karl-Josef Esch vor dem Mayener Rathaus entgegennehmen. Im Rahmen vom diesjährigen „Stadtradeln“ in Mayen“ hatten MitarbeiterInnen der Kreissparkasse Mayen (KSK) im Zeitraum vom 06.09. bis 26.09.2021 insgesamt knapp 1.600 Kilometer zusammengefahren und somit in der Gesamtwertung von elf teilnehmenden Teams den 5. Platz belegt. Der KSK-Vorstand entschloss sich spontan dazu, die gefahrenen Kilometer in Euro umzurechnen und die Summe von 1.600 Euro der Stadt Mayen für die bienenfreundliche Bepflanzung im Sinne der Nachhaltigkeit zu spenden.

KSK-Vorstand Karl Josef Esch nahm die Gelegenheit gerne wahr, den symbolischen Spendenscheck persönlich an Oberbürgermeister Dirk Meid zu übergeben und gratulierte zum erfolgreichen Verlauf beim diesjährigen Stadtradeln in Mayen, bei dem insgesamt beachtliche 31.126 Kilometer gefahren wurden, was einer CO2 Vermeidung von 5 Tonnen entspricht.

„Zweck des Stadtradelns war es, über den Zeitraum von drei Wochen bewusst möglichst viele Kilometer mit dem Rad zurückzulegen, auch um herauszufinden, welche Alltagsstrecken, die man normalerweise mit dem Auto zurücklegt auch mit dem Rad absolviert werden können. Sinn und Zweck der Kampagne ist aber auch die Förderung der eigenen Gesundheit und vor allem mehr Klimaschutz im Verkehrssektor durch Radverkehr“, betonte Mayens Oberbürgermeister Dirk Meid.

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Heute Samstag 16. Oktober – Weltweiter Tag der Wiederbelebung

Region/Berlin – Anlässlich des „World Restart a Heart Day“, dem weltweiten Tag der Wiederbelebung am heutigen 16. Oktober, appelliert die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Prof. Dr. Claudia Schmidtke: „Ein plötzlicher Herz-Kreislauf-Stillstand kann jede und jeden zu jeder Zeit treffen. Frischen Sie Ihre Erste Hilfe-Kenntnisse auf und beginnen Sie im Notfall sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Das kann wortwörtlich Leben retten.“

Der „World Restart a Heart Day“, der jährlich am 16. Oktober stattfindet, soll das Bewusstsein für die Bedeutung außerklinischer Herz-Kreislaufstillstände stärken. Ziel ist es, weltweit so viele Menschen wie möglich in Wiederbelebungsmaßnahmen zu schulen. Gemäß dem Motto „Your two hands can save a life” – „Deine beiden Hände können ein Leben retten“ sollen in diesem Jahr Geschichten im Mittelpunkt stehen, die zeigen, wie wichtig und einfach Wiederbelebung ist.

In Deutschland beginnen vier von zehn Ersthelferinnen und Ersthelfern, die einen Herzstillstand beobachten, mit Wiederbelebungsmaßnahmen. In den vergangenen Jahren konnte diese Quote dank verschiedener Maßnahmen und Anstrengungen im Gesundheitswesen um rund ein Drittel gesteigert werden. Dennoch bleibt Deutschland damit unter dem EU-Durchschnitt. Wenn sofort reanimiert werden würde, könnten allein in Deutschland jedes Jahr 10.000 Menschen gerettet werden, in Europa sind es rund 100.000.

Schmidtke: „Viele Menschen wissen nicht, wie Wiederbelebungsmaßnahmen im Notfall durchzuführen sind, andere trauen sich womöglich nicht. Dabei ist es ganz einfach: Prüfen, Rufen, Drücken lautet die Faustregel im Notfall. Dabei kann man nichts falsch machen. Um bereits frühzeitig den Kindern die Hemmschwelle zu nehmen, einen Menschen wiederzubeleben, sollten Übungen zur Reanimation flächendeckend und regelmäßig in den Schulen angeboten werden. In Dänemark ist es durch Erste Hilfe-Unterricht gelungen, die Überlebensrate bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zu verdreifachen. Daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen! Daher unterstütze ich die Kampagne #ichrettedeinleben vom Deutschen Rat für Wiederbelebung, die sich für die bundesweit verpflichtende Einführung eines Wiederbelebungs-Unterrichts ab der 7. Klasse einsetzt.“

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Westnetz beendet den Einsatz von Notstrom-Aggregaten im Ahrtal

Saffig – Mittelspannungsnetz vielerorts wieder intakt. Warnung vor Stromausfall durch Überlastung. Enger Kontakt zu Elektro-Installateuren innerhalb der Ortschaften. Die Auswirkungen der Unwetterkatastrophe im Ahrtal waren auch in den Stromnetzen der Westnetz spürbar. Inzwischen ist es Westnetz gelungen, die Stromversorgung für fast alle der ursprünglich betroffenen Menschen im Ahrtal wieder herzustellen. Gleichzeitig laufen die Arbeiten weiter, um die Infrastruktur wieder aufzubauen. Um die Versorgung in den schwer zerstörten Regionen zu sichern, kamen Notstromaggregate zum Einsatz. Diese Aggregate konnten jetzt alle den Einsatz im Ahrtal beenden.

Ein Notstromaggregat ist ein variabler, nicht ortsgebundener elektrischer Stromgenerator, der mit Diesel oder Benzin Strom erzeugt. Im Verteilnetz kann ein Notstromaggregat beispielsweise eine zerstörte Ortsnetzstation ersetzen und damit die Stromversorgung sichern. Je nach Größenordnung kann über ein Aggregat ein Baustromverteiler oder auch mehrere Straßenzüge versorgt werden.

Seit Beginn der Hochwasserkatastrophe kamen in den betroffenen Gebieten im Ahrtal zeitgleich über 20 der Kraftpakete zum Einsatz. Diese wurden auch von Schwestergesellschaften aus dem E.ON-Konzern bereitgestellt. Um die Notstromaggregate kontinuierlich mit Treibstoff zu versorgen, wurden extra Tankwagen eingesetzt sowie Dienstleister beauftragt.

Notstromaggregate stellen überall dort kurzfristig Strom bereit, wo Reparaturarbeiten ad hoc zu lange dauern. Sie sind Provisorien und stellen nur Übergangslösungen dar, bis die Infrastruktur des Stromnetzes wieder aufgebaut werden kann. Bis zur nachhaltigen Wiederherstellung des Netzes kann es vereinzelt weiterhin zu Stromausfällen kommen. Das gilt insbesondere dort, wo beispielsweise durch Bautrockner derzeit ein erhöhter Strombedarf besteht.

Innerhalb der betroffenen Ortschaften halten die Westnetz-Kolleginnen und Kollegen engen Kontakt zu den Elektro-Installateurinnen und Installateuren, die als Verantwortliche die Hausinstallation prüfen und bei Schäden die Stromverteilung reparieren.

Bei Fragen zu Störungen und Stromausfällen empfiehlt Westnetz, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Kundenservice telefonisch unter 0800 411 2244 anzusprechen.

Sachstand Stabilisierung der Stromversorgung

Nachdem die Versorgung zunächst an einigen Stellen provisorisch wieder hergestellt wurde, arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Westnetz daran, die Netze im Katastrophengebiet wieder instand zu setzen und für eine stabile Stromversorgung zu sorgen. In immer mehr Teilbereichen konnte dabei eine zweiseitige Anbindung der Orte erreicht werden. Jetzt beginnt die Planung, die Stromnetze zukunftsorientiert, intelligent und hochwasserfester aufzubauen.

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Die Flut für eine Woche vergessen – Ferienfreizeit für Kinder aus dem Ahrtal organisiert

Ahrtal/Trier – Schwimmen, Bowlen, ins Kino gehen – all das ist für die Kinder aus den überfluteten Regionen an der Ahr unmöglich geworden. „Für sie ist die Situation besonders schlimm. Nicht nur ihr Zuhause ist zerstört, sondern auch die Schulen und Freizeitmöglichkeiten“, sagt Katja Bruch vom Dekanat Trier. Die Pastoralreferentin und ihr Kollege Roland Hinzmann vom Dekanat Schweich-Welschbillig wollen Kindern und Jugendlichen aus den Flutgebieten eine Auszeit verschaffen und haben sie nach Trier eingeladen. Vom 10. bis 15 Oktober waren die 20 jungen Leute im Alter von zehn bis 15 Jahren im Kolpinghaus Warsberger Hof in der Innenstadt untergebracht.

Neben Bouldern, Stadtbummeln und Skaten stand zum Beispiel auch ein Gebärdenworkshop auf dem Plan der Freizeit. „Jede Veranstaltung wird von den Kindern dankbar angenommen“, sagt Pastoralreferent Hinzmann. Eine Mutter habe ihm erzählt, dass ihre Tochter seit Monaten zum ersten Mal wieder gelacht hat am Telefon. Auch die anderen Kinder wirken gut gelaunt. „Die Freizeit dürfte ruhig noch ein paar Tage länger dauern“, sagt der 15-jährige Benedikt.

Die nahende Rückkehr sieht die 13-jährige Tonjesa zwiespältig: „Ich freue mich auf meine Eltern, aber der Abschied wird mir schwerfallen, da ich hier viele neue Freunde gefunden habe.“ Dass die Kinder evangelisch, katholisch und muslimisch sind, spielt während der Freizeit keine Rolle. „Die Führung im Dom haben trotzdem alle gebannt mitverfolgt“, so Seelsorger Hinzmann. „Die Solidarität untereinander ist groß.“

Viele der Kinder haben die Flutkatastrophe im Ahrtal unmittelbar miterlebt. „Wir haben sehr belastende Wochen hinter uns und noch vor uns. Wir wissen noch nicht, wie es mit unserem Haus weitergeht“, sagt Gabi Dohmen, die ihren 12-jährigen Sohn Benjamin am Sonntag nach Trier gebracht hat. „Für die Kinder ist die Situation vor Ort natürlich gravierend. Sie haben nirgendwo mehr die Möglichkeit Fußball zu spielen. Es gibt keine Sportplätze mehr, das Freizeitangebot ist gleich null.“ Auch die Schulsituation sei schwierig, erzählt die Mutter. „Die Kinder müssen viel Selbstständigkeit beweisen. Da war es uns wichtig, wenigstens in den Herbstferien ein paar Tage zu organisieren, die unbeschwert und fröhlich sind.“ Die Kinder zeigen sich über das Angebot dankbar. „Die haben so viel zurückgegeben“, sagt Pastoralreferent Hinzmann. „Das habe ich so noch nie erlebt.“

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Rathausverein und creatEvent laden ein zum Krönungsmahl am 23. Oktober in Aachen – Noch wenige Restkarten verfügbar

Aachen – Festmahl im außergewöhnlichen Ambiente, mit exquisitem Diner und einem erstklassigem Unterhaltungsprogramm – trotz Corona. Organisiert wird das traditionelle Mahl vom Rathausverein Aachen, unterstützt vom creatEvent und der finanziellen Hilfe zuverlässiger Sponsoren. Der Erlös des Abends kommt dem Rathaus zugute. Gastredner sind Armin Laschet, Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens, sowie Professor Dr. Harald Müller vom Lehrstuhl für Mittlere Geschichte an der RWTH Aachen

Der Rathausverein Aachen und in diesem Jahr erstmalig creatEvent laden am 23. Oktober im Krönungssaal des Aachener Rathauses zum inzwischen 18. Aachener Krönungsmahl zu Tisch. In diesem Jahr wird damit die 500 +1. Wiederkehr der Königskrönung Karls V. in Aachen gefeiert, auf die sich das jährliche Krönungsmahl bezieht.

Am 7. August 936 begann mit der Krönung Ottos I. eine rund 600-jährige Tradition der Königskrönungen in Aachen. Die auf die Krönungen folgenden Festmähler wurden z7unächst in der karolingischen Pfalz und seit dem 14. Jahrhundert im Reichssaal des an gleicher Stelle errichteten gotischen Rathauses ausgerichtet. Das prunkvollste und größte dieser Mähler fand bei der Krönung von Karl V. im Jahre 1520 statt.

Modernes Krönungsmahl

In Erinnerung an dieses besondere Festmahl entwickelte der Rathausverein Aachen im Jahr 2002 gemeinsam mit dem Hotel Quellenhof und der finanziellen Hilfe zuverlässiger Sponsoren ein moderneres und zeitlicheres Krönungsmahl. Die Idee: Auf höchstem Niveau kulinarisch genießen und damit gleichzeitig den Rathausverein Aachen unterstützen. Neben dem kulinarischen Geschmackserlebnis gibt es Festansprachen besonderer Persönlichkeiten sowie ein Musikprogramm auf höchstem Niveau.

Das ist sicher auch in diesem Jahr so. Aber, wie Georg Helg, der stellvertretende Vorsitzende des Rathausvereins, es formulierte, ist „in diesem Jahr auch vieles neu, vieles anders und vieles vor allem überraschend“. Vor allen Dingen sei dies der Pandemie geschuldet, die sowieso die „gewohnte“ Anzahl der Teilnehmenden halbiere und man deshalb nur noch rund 150 Gäste in den Krönungssaal einladen könne.

Festliches Konzert im Dom

Anders als in den Vorjahren orientiere man sich, so Helg, diesmal am traditionellen mittelalterlichen Ablauf der Krönungszeremonie in Aachen, der mit der Krönungsmesse im Münster begann. Von dort aus sein alle Gäste gemeinsam zu Fuß zum Festmahl in das Rathaus gezogen. Das Aachener Krönungsmahl startet anno 2021 entsprechend ganz außergewöhnlich im Aachener Dom. Dort bildet ein festliches Konzert mit dem Titel „Lobgesänge auf Carolus Magnus und Carolus Maximus“ den Auftakt zu den Feierlichkeiten anlässlich der 500.+1. Wiederkehr der Königskrönung Karls V. und nimmt die Zuhörer*innen mit auf eine musikalische Zeitreise ins 15. und 16. Jahrhundert. Geladene und auch interessierte Gäste dürfen sich auf dieses Programm freuen. Die Gäste des Krönungsmahls ziehen danach begleitet von den Stadtreitern zum Rathaus und werden dort von der Rathausgarde „Öcher Duemjroefe“ begrüßt.

Festmahl aus der Feder von Heijo Prümper und Tilo Busch

Das 4-Gänge-Menü zum Krönungsmahl kommt in diesem Jahr aus der Küche von Heijo Prümper und Tilo Busch von dpd-eventmanagement. Die Gäste können als Auftakt des Krönungsmenüs Dreierlei vom Lachs genießen. Als Zwischengang werden ihnen Rote Beete Carpaccio mit Ziegenkäse und Erbsensprossen serviert. Als Hauptgang präsentieren Heijo Prümper und Tilo Busch ein Bürgermeisterstück mit Kartoffelstrudel und Meerrettich- Schnippelbohnen. Zum krönenden Abschluss des Menüs sollen schließlich Moelleux au Chocolat, Printenzabaione und Mandarine die Gäste begeistern. Der Krönungswein, diesmal ein Commendator Enrico IGT aus dem Jahre 2015, stammt wie immer aus dem Weinkeller von Pro-Idee.

Die Deutsche Stiftung Musikleben zaubert ein musikalisches Klangmenü

Das Krönungsmahl ist aber nicht nur für seine kulinarischen Genüsse in außergewöhnlichem Ambiente bekannt, sondern auch wegen seines erstklassigen Unterhaltungsprogramms. Preisträger und Stipendiaten der Deutschen Stiftung Musikleben werden dabei ein musikalisches Klangmenü zaubern. Auch dieses Jahr vermittelte Stiftungsleiterin Irene Schulte-Hillen nämlich exzellente junge Künstler für das Krönungsmahl. Neben Gabriel Yeo (Klavier) werden die Schwestern Helene (Violine) und Wilhelmine (Klavier) Freytag unter anderem Maurice Ravels „Miroirs“ zu Gehör bringen.

Zwei Gastredner

Ministerpräsident Armin Laschet ist einer der beiden Gastredner beim Aachener Krönungsmahl. Er wird an diesem Abend über „sein Aachen und die Öcher“ sprechen. Und Professor Dr. Harald Müller vom Lehrstuhl für Mittlere Geschichte an der RWTH Aachen lädt als „Häppchen zwischen den Gängen“ wie er selbst sagt, zu „historischen Reflektionen über das Krönungsmahl“ ein.

Am Aachener Rathaus ist immer etwas zu tun

Seit seiner Gründung im Jahr 2002 hat der Rathausverein ungefähr zwei Millionen Euro einnehmen können „Der Rathausverein hat in den vergangenen Jahren sehr viel in den Innen- und aktuell in den Außenbereich des Aachener Rathauses investiert, sagt Georg Helg. Und erklärt: „Am Aachener Rathaus ist immer etwas zu tun. Vor allem die Fassade ist noch lange nicht fertig. Wer zum Krönungsmahl kommt, sollte also nicht nur ein offenes Herz für die Ideen des Rathausvereins mitbringen, sondern auch ein offenes Portemonnaie.“

Anmeldung

Wer Interesse hat, am 23. Oktober am Aachener Krönungsmahl teilzunehmen, kann sich unter der Mail-Adresse kroenungsmahl@mail.aachen.de an die städtische Protokollabteilung wenden und dort noch einen der wenigen freien Plätze beim Krönungsmahl anfragen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, sich im Internet unter der Adresse www.rathausverein-aachen.de/kroenungsmahl direkt online zur Veranstaltung anzumelden. Um an der Veranstaltung teilnehmen zu können, wird eine Bescheinigung über eine vollständige Impfung, einen Negativnachweis oder ein Nachweis der Immunisierung durch Genesung benötigt.

Karten für das festliche Konzert im Dom mit dem Titel „Lobgesänge auf Carolus Magnus und Carolus Maximus“ am 23. Oktober um 18.30 Uhr gibt es zum Preis von 10 Euro pro Person in der Dominformation.

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Kämpfernatur, Rollifahrer, Teamplayer – HWK zeichnet Adam Krapp aus Pluwig zum Lehrling des Monats aus

Region/Trier – Als Adam Krapp erfährt, dass die Handwerkskammer ihn zum „Lehrling des Monats“ ausgewählt hat, ist er ganz aus dem Häuschen: „Damit hätte ich im Leben nicht gerechnet! Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung!“ Präsident Rudi Müller würdigte den angehenden Kaufmann für Büromanagement heute in der HWK. Mit dem Titel ehrt die Kammer junge Persönlichkeiten, die in ihrer Ausbildung ein Vorbild für andere Lehrlinge sind. Und das ist der 23-Jährige Adam – wie kaum ein anderer!

Schon in der Kindheit lernt er, sich durchzukämpfen und eine enorme Herausforderung zu meistern: Adam kommt mit einer spastischen Zerebralparese auf die Welt. Sein Nerven- und Muskelsystem funktioniert nur eingeschränkt. Er kann sich nur im Rollstuhl fortbewegen und ist auf Hilfe angewiesen. Regelmäßig muss er zur Physiotherapie. Im Berufsalltag braucht er persönliche Assistenz. Auch beim Sprechen benötigt Adam seine Zeit. Diese besonderen Lebensumstände halten ihn jedoch nicht davon ab, Karriere zu machen. Nach elf Jahren Förderschule startet er durch, wechselt auf die Moseltal Realschule plus, danach auf die Integrierte Gesamtschule in Trier. Mit dem Abitur in der Tasche sucht er nach einer passenden Lehrstelle.

Schon damals machen ihm Schreibarbeiten am PC Spaß, Word und Excel sind sein Ding. Das kommt ihm zugute, muss er doch im Leben vieles digital erledigen – von Schulaufgaben bis hin zu Förderanträgen, die im Zusammenhang mit seiner Einschränkung häufig anfallen. Durch eine Stellenanzeige bei der Agentur für Arbeit wird der junge Mann auf die Ausbildung bei der HWK aufmerksam. „Neben dem Stellenprofil hat mich besonders das Leitbild der Kammer angesprochen“, erinnert er sich. „Denn dort wird der Teamgedanke großgeschrieben. Und ich bin gerne Teil eines Teams!“ Ein gutes Gespann waren Adam und sein jüngerer Bruder schon als Schüler beim Austragen von Werbezeitungen in ihrem Heimatdorf: „Die Blättchen haben wir in meinem Rollstuhl transportiert, und Artur steckte sie in die Briefkästen. So zogen wir zusammen durch Pluwig.“

Ein Teamplayer ist Adam auch im Umgang mit seinen Arbeitsassistenten von den Johannitern – meistens Lisa oder Marius. Sie gehen ihm im Büro zur Hand. „Da sage ich dann ganz oft ‚wir‘ anstatt ‚ich‘.“ Derzeit arbeitet Adam in der HWK-Wirtschaftsförderung. Serienbriefe und Tabellen zu erstellen, gehört zu seinen Lieblingsaufgaben: „Am liebsten schreibe ich Anlagenverzeichnisse, also Aufzeichnungen über das Anlagevermögen von Unternehmen.“ Sehr stolz ist er auf die Gestaltung einer Stellenanzeige im Kammerdesign inklusive Gruppenfoto des HWK-Azubiteams. In diesem Stil bewirbt die HWK jährlich auf Social Media den potenziellen Nachwuchs. „Für dieses Projekt habe ich viel Anerkennung erhalten“, freut sich Adam.

Der Lehrling im dritten Ausbildungsjahr wird in der HWK seinen Fähigkeiten entsprechend gefordert und gefördert: „Ich erledige meine Aufgaben so gut es geht und in meinem eigenen Tempo. Wenn ich helfen kann, ist das ein echt gutes Gefühl. Und eine Genugtuung, weil ich selbst so oft auf Unterstützung angewiesen bin.“ Am Ende liefert Adam in der Regel Top-Ergebnisse ab, denn hinter seinem optimistischen und offenen Wesen steckt ein kluger Kopf. Das beweist auch seine Zwischenprüfung mit der Note „sehr gut“.

Adam mag es, Neues zu lernen und den Dingen auf den Grund zu gehen: „Es ist wirklich faszinierend, wie eine Verwaltung und eine Kammer funktionieren. Wer wissbegierig und ausdauernd ist, sich weiterentwickeln möchte und gerne am PC arbeitet, dem empfehle ich eine Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement.“ Vor allem auch jenen, die in seiner Situation sind: „Macht Euren Weg und lasst Euch nicht davon abhalten, auf dem primären Arbeitsmarkt Fuß zu fassen!“, sagt Adam, der gerne Rap hört und bei den Trierer Dolphins Rollstuhlbasketball spielt. „Und wenn Ihr im Leben mal scheitert: Hauptsache, Ihr habt es probiert! Ich musste auch Niederlagen einstecken und bin immer wieder aufgestanden. Daraus habe ich gelernt. Schmiedet an Eurem Glück: Irgendwann funktioniert’s!“

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Kreis Düren zeigt Zukunfts-Projekte auf Immobilien-Messe Expo Real

Düren – Der Kreis Düren wächst – gemeinsam mit seinen 15 Kommunen. Die Einwohnerzahl soll in den nächsten Jahren von derzeit gut 270.000 auf 300.000 steigen. „Wir sind innovativ, familienfreundlich und modern“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn auf der größten Immobilienmesse Europas, der Expo in München. Der Kreis Düren präsentierte sich dort einem internationalen Publikum und potenziellen Investoren unter anderem mit einem „Meisterklasse“-Workshop, auf dem verschiedene Zukunftsprojekte vorgestellt wurden.

„Unser Wachstum richtet sich aber nicht nur nach Zahlen, sondern soll vor allem nachhaltig sein“, betonte der Landrat. Wichtig sind Klimaschutz, Digitalisierung und Bildung sowie attraktive Arbeitsplätze und Freizeitangebote. Seit langem setzt der Kreis Düren deshalb auf das Innovationsthema Wasserstoff, das Dr. Martin Robinius (Umlaut Energy GmbH) vorstellte. Der Wissenschaftler bezog sich unter anderem auf eine Studie, die belegt, dass mit der Wasserstoff-Produktion und -nutzung allein bis 2035 knapp 800 neue Jobs im Kreis entstehen werden.

Dr. Bernhard Hoffschmidt stellte das innovative Gewerbegebiet Brainergy Park vor, das unter anderem ein Gründer-Zentrum und ein Start Up-Village erhalten wird. Der Geschäftsführer der Brainergy Park GmbH nahm einen 6,3 Millionen Euro schweren Scheck von Christoph Dammermann entgegen, dem Staatssekretär im NRW-Wirtschaftsministerium.

„Dies zahlt ein auf einen gelingenden Strukturwandel“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn auf der Expo in München, an der auch viele Bürgermeister aus dem Kreis Düren die Gelegenheit nutzten, mit Investoren und Projektentwicklern Gespräche zu führen. „Wichtig ist dabei ein Schulterschluss zwischen dem Kreis, seinen Kommunen und der Region.“

Jürgen Frantzen, der Bürgermeister von Titz, präsentierte beim „Meisterklasse“-Workshop des Kreises Düren das Primus-Quartier, das „modern, innovativ und familienfreundlich wird“. Geplant ist unter anderem ein neues Baugebiet, ein Bildungs-Campus mit Primus-Schule und eine Gemeinde-Kita.

Merzenichs Bürgermeister Georg Gelhausen stellte das Projekt „Alt-Morschenich vor“, aus dem nun ein „Ort der Zukunft“ werden soll. Es geht um Agrar- und Klimazukunft, Forschungslabore, Start-Ups, Bildungseinrichtungen und innovative Wohnformen, aber auch um neue Anbaumethoden.

Dürens Bürgermeister Frank-Peter Ullrich präsentierte mit dem Beigeordneten der Stadt, Thomas Hissel, das geplante neue Stadtviertel am Bahnhof. Dabei geht es um aktiven Klimaschutz und ressourcenschonendes Bauen. Kern ist das „Innovation Center“, ein zukunftsweisendes Gründer- und Technologiezentrum mit einem Coworking-Space.

„Man sieht, wie viele gute Ideen und Kreativität den Kreis Düren mit seinen Kommunen auszeichnen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. „Ich bin sicher, dass wir unter diesen Vorzeichen den Strukturwandel für die Menschen in der Region äußerst positiv gestalten können.“

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Gelenkersatz an Hüfte oder Knie – Was ist für Patienten wichtig? Online-Vortrag Montag 18. Oktober

Mayen – Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Mayen informiert am Montag, den 18. Oktober über künstliche Gelenke im Rahmen eines Online-Vortrags. Verschlissene Knie- und Hüftgelenke werden immer häufiger durch Endoprothesen ersetzt. Das bedeutet für viele Betroffene nicht nur das Ende eines langen Leidensweges, sondern meist auch eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Doch wann ist ein künstliches Gelenk überhaupt sinnvoll? Muss beispielsweise ein individuelles Implantat angefertigt werden? Und sind moderne Implantate wirklich besser? Um diese und weitere Fragen aufzuklären, informiert Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Mayen am Montag, 18. Oktober, im Rahmen eines Online-Vortrags. Interessierte können zwischen 17 und 18 Uhr am Online-Vortrag des zertifizierten Endoprothetikzentrums teilnehmen und im Anschluss ihre Fragen an den Experten stellen.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Es genügt eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Über alles weitere wird dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich per E-Mail informiert.