Kategorien
Top-Themen

60 kg weniger dank eines Schlauchmagens

Region/Mayen-Koblenz – Adipositaszentrum Mittelrhein bietet Hilfe im Kampf gegen das Übergewicht. Zu Spitzenzeiten brachte er 150 kg auf die Waage. Jetzt sind es nur noch 90 kg. Ein Schlauchmagen brachte das Ende eines Kampfes gegen die Kilos.

„Als ich 30 Jahre alt war, ging es los mit dem Übergewicht“, erzählt Roland Börner. Unaufhaltsam kletterte die Waage immer höher. „Vor 20 Jahren habe ich dann mit Diäten angefangen“, erinnert sich der heute 69-Jährige, aber leider erfolglos: 15 kg runter und danach 25 kg wieder rauf. „Dreimal habe ich einen Versuch gestartet, aber durch den Jojo-Effekt wurde es immer mehr statt weniger.“ Dann wurde Roland Börner ernsthaft krank. Trotz einer Krebserkrankung verlor der 1,76 m große Mann nur 10 kg an Gewicht. Dazu kam ein Herzinfarkt. Nun beschloss der ehemalige Fernfahrer, seine Lebensweise drastisch zu ändern. „Statt ein neues Auto zu kaufen haben wir ein Schwimmbad in den Garten gebaut. Sport und Bewegung war angesagt und meine Frau war immer an meiner Seite dabei. Aber leider hat auch das nicht geholfen. Nach dem Sport hatte ich mehr Hunger – es war ein Teufelskreis!“

Aufgrund seiner Vorerkrankung hatte Roland Börner Kontakt zu Prof. Dr. Samir Said im Ev. Stift St. Martin bekommen. Er ist neben seiner Funktion als Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie auch Leiter des Adipositaszentrums im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein. „Wir haben Roland Börner zu einer Schlauchmagen-Operation geraten“, so der Chefarzt. „Bei der Herstellung eines Schlauchmagens wird mit Hilfe eines Klammernaht­gerätes mit minimal-invasiver Technik der größte Teil des Magens entfernt. Es verbleibt ein etwa 1,5 cm breiter schlauchförmiger Magenrest, dessen Aufnahmekapazität rund 80 bis 150 ml beträgt. Hierdurch wird das Magenvolumen beträchtlich vermindert und es werden nur noch kleine Nahrungsmengen aufgenommen.“ Im März 2020 erfolgte die Operation. „Nach der OP habe ich mich wunderbar gefühlt“, strahlt Roland Börner. „Außer fünf kleinen Löchelchen war gar nichts zu sehen und es hat wirklich nichts wehgetan. Bis heute kann ich nur ganz wenig essen und ein Hungergefühl oder großes Verlangen auf Essen habe ich gar nicht mehr.“ Prof. Said erklärt, warum das so ist: „Durch die Operation gibt es auch hormonelle Veränderungen im Körper. Da ändert sich was im Kopf und man hat einfach keine Lust mehr auf so viel und vor allem nicht auf fettige Nahrung.“ Der Grund ist die chirurgische Ausschaltung des Hungerhormons Ghrelin im oberen Anteil des Magens (der mit entfernt wird) und die Dehnung der Magenwand, die dann ein frühzeitiges Sättigungsgefühl erzeugt. Die Portionen sind nun wesentlich kleiner. Rund 150 ml pro Mahlzeit schätzt Roland Börner, das sind etwa 30 Prozent einer normalen Hauptmahlzeit. „Man muss allerdings ordentlich und langsam kauen. Trinken geht in kleinen Mengen, soviel man will. Solange es rutscht, ist alles prima – ich kann nämlich nicht mehr richtig aufstoßen. Und was manchmal noch dazu kommt ist Sodbrennen. Aber das macht nichts. Mir geht es jetzt richtig gut. Ich hoffe, dass das so bleibt. Ich kann diese Operation absolut empfehlen. Essen ist einfach kein Hauptthema mehr in meinem Leben. Ich bin froh, dass ich den Eingriff habe machen lassen!“

Die Operation dauerte etwa eine Stunde. Im Krankenhaus blieb er fünf Tage. Danach ging es direkt nach Hause. Heute hat Roland Börner ein ganz neues und viel besseres Lebensgefühl. Auf seiner Speisekarte steht viel Salat, wenig Fleisch, keine süßen Getränke und im Alltag viel Bewegung. „Eine normale Portion Salat im Restaurant schaffe ich gar nicht mehr. Bei mir ist jetzt alles in bester Ordnung“, strahlt er – und nach seinem schönsten Erlebnis nach der Operation gefragt antwortet er: „Dass ich mir endlich die Schuhe wieder selbst zubinden kann, früher war ja der Bauch im Weg.“

Kontakt zum Adipositaszentrum Mittelrhein: Telefon: 0261 137-1985,
E-Mail: adipositas@gk.de. Weitere Infos unter: www.adipositaszentrum-mittelrhein.de

Kategorien
News

Busspende an den BC Ahrweiler – Im Kleinbus geht´s zu Training und Wettkampf

Ahrweiler – Freude beim BC Ahrweiler über eine weitere große Geste der Hilfsbereitschaft nach der Flutkatastrophe: Der Sportverein ist nun im Besitz eines 16 Sitzer-Kleinbusses, gespendet von der BwFuhrparkService GmbH.

Diese reagierte prompt auf ein Schreiben des Sportbundes Rheinland (SBR) und stellt dem Verein das Fahrzeug vorerst für sechs Monate zur Verfügung. BC-Jugendleiter Gerd Treffer fällt ein Stein vom Herzen, als er das Fahrzeug vor den Toren des Apollinarisstadion vom Vorsitzenden des Sportkreises Ahrweiler, Fritz Langenhorst und SBR-Geschäftsführer Martin Weinitschke in Empfang nimmt. Werden doch besonders die Eltern und weitere ehrenamtliche Helfer entlastet, die derzeit Kinder und Jugendliche zum Training und Wettkampf in entfernte Sportstätten fahren.

Der Fußballverein stellt 16 Jugend- und drei Seniorenmannschaften. „Wir sind derzeit in zwei Bundesländern, vier Kreisen und sechs Kommunen unterwegs, um einen geregelten Trainingsbetrieb möglich zu machen“, sagt Treffer. Da komme der Bus gerade zur rechten Zeit. Langenhorst und Weinitschke hoffen nun, dass die Spende der BwFuhrparkService GmbH Nachahmer findet. „Wir haben noch weitere Unternehmen und Organisationen in der Region angeschrieben, von denen wir annehmen, dass sie Fahrzeuge für Sportvereine zur Verfügung stellen können“, sagt Weinitschke.

Fritz Langenhorst blickt unterdessen mit Sorge in die Zukunft. „Wir stehen vor dem Winter und an einen geregelten Trainings- und Wettkampfbetrieb ist noch lange nicht zu denken. Der Sport im Ahrtal ist weiter auf jede Unterstützung angewiesen!“

Kategorien
News

„Dafür sind wir sehr dankbar“

Kall/Weiler am Berge – Ungebrochen ist die Spendenbereitschaft der Eifeler Bevölkerung, wenn es darum geht, die derzeitige Flutopfer-Hilfe der Hilfsgruppe Eifel zu unterstützen. Beim jüngsten Monatstreffen der Hilfsgruppe in Roggendorf wurden erneut zwei größere Spenden von 5440 und 1700 Euro übergeben. Wie der Vorsitzende der Hilfsgruppe, Willi Greuel, berichtete, ist die Not bei Familien auch drei Monate nach der schlimmen Flut noch immer groß. Die große Spendenbereitschaft zeige erneut, dass sich die Hilfsgruppe auf die Eifeler Bevölkerung verlassen könne. Greuel: „Und dafür sind wir ihr sehr dankbar“.

Ralf Pütz und Edith Dederichs (links) von der Band „Die Old Timer“ übergaben den Erlös des Flutopfer-Konzertes am 19. September in Kall an Ralf Heistert und Dagmar Poth von der Hilfsgruppe Eifel. Foto: Hilfsgruppe Eifel

Von der Band „Die Old Timer“, die am 19. September auf dem Gelände des Möbelhauses Brucker ein großes Flutopfer-Konzert gegeben hatten, waren Frontfrau Edith Dederichs und Bandkollege Ralf Pütz zur Sitzung der Hilfsgruppe gekommen, um den Konzerterlös von 5538,80 Euro zu übergeben. Die Band habe viele positive Resonanzen bekommen, berichtete Edith Dederichs. Auch der Band selbst und den Gastmusikern habe das Konzert an dem sonnigen Sonntag viel Spaß bereitet.

Die Besucher hätten sich spendenfreudig gezeigt. Auch die e-regio habe mit 500 Euro zum großen Erfolg für die Unterstützung der Flutopfer beigetragen.  Man habe auf der Bühne gespürt, dass das Publikum nach langer Corona-Pause wieder so richtig Lust darauf hatte, sich draußen mit Freunden zu treffen und Musik zu hören.

Eine Spende von 1700 Euro überbrachten die Vorsitzende des Ortskartells Weiler am Berge, Tanja Kreuser, und deren Stellvertreterin  Birgit Stoll. Auch das Kartell hatte sich am Sonntag; 19. September, in den Dienst der Hilfsgruppe gestellt, um Flutopfer in der Region zu unterstützen. Man habe im Ort einen Dorftrödel veranstaltet, für den von den Dorfbewohnern fleißig Kuchen gebacken worden sei.

Im Vorfeld der Veranstaltung sei man sich schnell einig gewesen, den Erlös an die Hilfsgruppe zu spenden, die viele Familien unterstütze, die von  der Flutkatastrophe schwer betroffen sind. So seien alle Erlöse aus dem Trödel sowie auch die fällig gewordenen Standgebühren in den Spendentopf gewandert. Außerdem seien auch viele Spenden von Dorfbewohnern hinzugekommen.

Sie sei stolz auf so eine tolle Dorfgemeinschaft und auf den Erlös von 1700 Euro. Ein großes Lob hatte Tanja Kreuser auch für die Hilfsgruppe parat: „Sie sind ein tolles Team und sie machen einen super Job“.

Kategorien
News

Gute Nachrichten für Vereine und ehrenamtliche Initiativen im Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Baumaßnahmen können flutbedingt erneut gefördert werden. Um Vereine, Ortsgemeinden sowie ehrenamtliche Projekte und Initiativen, die von der Flutkatastrophe betroffen sind, zu unterstützen, werden die Antragsvoraussetzungen in den Förderprogrammen Ehrenamt, Vereinswesen und Sport sowie des Ländlichen Raumes neu definiert. Das hat der Kreis- und Umweltausschuss in seiner jüngsten Sitzung beschlossen.

Konkret bedeutet dies, dass Baumaßnahmen an von der Flut beschädigten vereinseigenen Anlagen auch dann gefördert werden können, wenn sie innerhalb der letzten fünf Jahre bereits eine Förderung erhalten haben. Auch bereits geförderte Flächen im Rahmen des Projekts „Artenreiche Wiese – Lebensraum für Biene, Schmetterling & Co.“, die durch die Flut beschädigt wurden, können erneut finanziell unterstützt werden. Außerdem wird in diesen Förderprogrammen grundsätzlich ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn bei von der Flut betroffenen Projekten erteilt.

Ansprechpartnerin für die Vereinsförderung ist Ann-Kathrin Schäfer, Telefon 02641/975-583, E-Mail ann-kathrin.schaefer@kreis-ahrweiler.de; Ansprechpartner für das Förderprogramm Ländlicher Raum ist Timo Schäfer, Telefon 02641/975-228, E-Mail timo.schaefer@kreis-ahrweiler.de.

Weitere Informationen zu den Förderprogrammen des Landkreis Ahrweilers gibt es unter www.kreis-ahrweiler.de/Ehrenamt.

Kategorien
News

Fritz Kohl zieht im neuen Wittlich LandCast Fazit

Wittlich – Seit Ende Mai führt der Erste Beigeordnete Fritz Kohl die Amtsgeschäfte der Verbandsgemeinde Wittlich-Land. Mittlerweile haben die Bürgerinnen und Bürger einen neuen Bürgermeister gewählt, der am 02. November sein neues Amt in der Verwaltung antritt.

Spannende fünf Monate liegen nun hinter Fritz Kohl. Angefangen bei der anhaltenden Corona-Pandemie, über die Hochwasserkatastrophe im Sommer hin zu zahlreichen wie auch vor allem zielführenden Entscheidungen in den unterschiedlichsten Bereichen.

Hermann-Josef Haller (OK Wittlich e.V.) und Alena Hahn von der Verbandsgemeinde fragen nach, wie er die Herausforderungen gemeistert hat, was ihm besonders positiv in Erinnerung geblieben ist, aber auch was evtl. noch Verbesserungspotenzial mit sich bringt.

Erfahre mAIR im neuen Wittlich LandCast „Fritz Kohl zieht Fazit“, der ab sofort auf Spotify, Anchor, Apple Podcasts sowie Google Podcasts kostenlos verfügbar ist. Viel Spaß beim Reinhören!

Kategorien
News

Kultur geht sicher weiter – Plakat- und Online-Kampagne in NRW macht Lust auf Kunst und Kultur

Region/Düsseldorf – Zweite Phase der Kultur-Kampagne UNRWARTET unterstützt Kultureinrichtungen in Nordrhein-Westfalen – Ministerin Pfeiffer-Poensgen: Wir wollen die Menschen ermutigen, wieder Kulturveranstaltungen zu besuchen. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW teilt mit:

Nach langen Monaten der pandemiebedingten Einschränkungen können die Kultureinrichtungen in Nordrhein-Westfalen mittlerweile wieder ihre Türen öffnen. Egal ob im Theater, im Konzertsaal oder auf der Freilichtbühne – überall zeigt sich: Die Kulturlandschaft in Nordrhein-Westfalen ist voller Vitalität, Spiellaune und neuen Ideen aus der harten Phase der Pandemie gekommen. Mit einer Plakat-Kampagne in rund 35 Städten in allen Regionen Nordrhein-Westfalens möchte die Landesregierung die Kulturorte im Land unterstützen und Lust darauf machen, Kunst und Kultur wieder persönlich und ungefiltert zu erleben. Start der Kampagne war der vergangene Freitag 22. Oktober.

„Die Kultur in Nordrhein-Westfalen sprüht nur so vor Kreativität, die entdeckt werden will. Die ersten Theater- oder Konzertbesuche nach den harten Pandemiemonaten haben gezeigt, wie bereichernd gemeinsame und unmittelbare Kulturerlebnisse sind. Gleichzeitig berichten Kultureinrichtungen und Veranstalter, dass viele potenzielle Besucherinnen und Besucher – gerade ältere Menschen – nach wie vor zurückhaltend sind. Mit der Plakat- und Online-Kampagne UNRWARTET wollen wir den Menschen in Nordrhein-Westfalen Lust auf Kunst und Kultur machen und sie ermutigen, wieder ein Konzert, eine Ausstellung oder eine Aufführung in ihrer Stadt oder ihrer Gemeinde zu besuchen. Die Einrichtungen unternehmen ihr Möglichstes, um den Gesundheitsschutz ihrer Besucherinnen und Besucher zu gewährleisten. Unsere Botschaft, die sich auch auf den Plakaten findet, ist daher klar: Kultur geht sicher weiter“, sagt Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

In den kommenden Tagen und Wochen werden mehr als 3.000 City-Light-Poster (CLP) und insgesamt 375 Großflächen-Plakate in rund 35 nordrhein-westfälischen Städten Orte und Projekte vorstellen, die die Kulturszene des Landes so unverwechselbar machen. Die Geschichten hinter den Motiven werden parallel dazu auf dem Landesportal „kulturkenner.de“ erzählt und die Plakat-Kampagne so multimedial erweitert.

Welche Veranstaltungen finden wo von wem gerade statt? Um das zu zeigen, lädt die Kulturkenner-Redaktion Kulturschaffende aus ganz Nordrhein-Westfalen dazu ein, ihre Projekte und Aktionen sichtbar zu machen. Schon jetzt speisen rund 270 Museen, Theater und Orchester, aber auch freie Kulturschaffende regelmäßig ihre Termine in das Kulturportal ein. Wer Teil des Kulturkenner-Netzwerks werden will, schreibt einfach eine Mail an redaktion@kulturkenner.de.

Weitere Informationen: www.kulturkenner.de

Kategorien
News

Schutz vor Corona im Kreis Düren durch Auffrisch-Impfung

Düren – Wer 70 Jahre oder älter ist, hat nun die Möglichkeit, sich bei den niedergelassenen Ärzten, aber auch im Impfbus und in der Impfstelle in Düren eine Auffrischimpfung gegen das Coronavirus geben zu lassen. Dies wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen, da durch eine dritte Impfung der Schutz noch einmal deutlich gestärkt wird. Die betroffenen Menschen werden in den kommenden Tagen per Brief von Landrat Wolfgang Spelthahn und NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann darüber informiert.

Die Auffrischimpfung darf frühestens sechs Monate nach der vollständigen Corona-Schutzimpfung verabreicht werden. Zur Verfügung steht hierbei der Impfstoff von Biontech. „Der Impfschutz ist sechs Monate nach der zweiten Impfung zwar immer noch relativ gut“, erklärt Kreisgesundheitsamtsleiter Dr. Norbert Schnitzler. „Aber dieser Schutz lässt ab dann bei den Älteren kontinuierlich nach. Daher wird die Auffrischimpfung empfohlen.“

Nicht nur den über 70-Jährigen wird dies nahegelegt – auch Immungeschwächten, medizinischem Personal, das im Risikobereich tätig ist, als auch denjenigen, die vollständig mit AstraZenca oder Johnson & Johnson geimpft sind, wird diese Impfung mit Biontech empfohlen. „Der Kreis Düren liegt mit einer Impfquote von rund 70,6 Prozent über dem Landesdurchschnitt. Ich freue mich, dass sich viele im Kreis haben impfen lassen und hoffe, dass auch viele Ältere sich für die zusätzliche Impfung entscheiden werden, um noch besser vor einer schweren Erkrankung geschützt zu sein“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn.

Neben den Arztpraxen gibt es folgende Impfmöglichkeiten im Kreis Düren: Der Impfbus hält jeden Tag an verschiedenen Haltestellen im gesamten Kreisgebiet. Hier stehen die Impfstoffe von Biontech und Johnson & Johnson zur Verfügung. Es sind sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen für alle Menschen ab 12 Jahren als auch Auffrischimpfungen für bestimmte Personengruppen möglich. Die Impfstelle des Kreises Düren ist in der Zehnthofstraße 4 in Düren zu finden. Sie hat montags bis freitags von 12 bis 18 Uhr und samstags von 9 – 15 Uhr geöffnet. Die Impfstelle in Jülich bleibt geschlossen. Eine beantragte Verlängerung durch den Kreis Düren wurde nun vom NRW-Gesundheitsministerium abgelehnt.

Zur Impfung sollte der Personalausweis und (wenn vorhanden) der Impfpass mitgebracht werden. Ein Termin ist nicht nötig. Weitere Infos sowie alle Haltestellen des Impfbusses gibt es unter www.kreis-dueren.de/impfen.

Kategorien
Wirtschaft

Leistungs-Wettbewerb des Deutschen Handwerks – Der Norden schneidet im Rheinland-Pfalz-Entscheid sehr gut ab

Region/Mayen-Koblenz – 34 Teilnehmer aus dem Bereich der Handwerkskammer (HwK) Koblenz nahmen am diesjährigen Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks auf Landesebene in Mainz teil und schafften dabei 34 Podiumsplätze! „Eine erfolgreiche Bilanz, die uns sehr stolz macht“, freut sich HwK-Präsident Kurt Krautscheid. 24 Teilnehmer schafften es in ihren Gewerken auf Platz eins, neun Teilnehmer belegten Platz zwei und einmal gab es Bronze.

Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks ist ein Traditionswettbewerb, der seit 1951 ausgetragen wird unter den besten Absolventen der Gesellenprüfungen: Er findet nach zwei Vorentscheiden mit dem Bundesfinale seinen Höhepunkt. Für das haben die 24 Nachwuchshandwerker aus dem Koblenzer Kammerbezirk mit dem Landessieg nun ihre Tickets gelöst.

Die ersten Landessieger, ihr Wohnort und der Ausbildungsbetrieb sind:

Beton- und Stahlbetonbauer Moritz Wilhelm aus 55627 Merxheim, Hans Schneider Bauunternehmung GmbH, 55627 Merxheim

Elektroniker, Fachrichtung Automatisierungstechnik, Jonas Kramb aus 56290 Beltheim, ERN Elektrosysteme Rhein-Nahe GmbH, 55469 Simmern

Elektroniker, Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik, Lukas Mohr aus 56858 Grenderich, ERN Elektrosysteme Rhein-Nahe GmbH, 55469 Simmern

Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik Luca Fuhrmann aus 56729 Kehrig, Andreas Fuhrmann, 56729 Kehrig

Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk, Schwerpunkt Konditorei, Michelle Matlok aus 56567 Neuwied, Heinrich Baumann Konditorei-Cafe-Köstlichkeiten Inh. Jean Warnecke-Brühl, 56068 Koblenz

Fotografin Virginia Tibus aus 56812 Cochem, ARTs UNLIMITED GmbH, 56727 Mayen

Fleischerin Luisa Botte aus 56244 Hartenfels, Markus Botte, 56244 Hartenfels

Friseurin Darlene Becker aus 56818 Klotten, Helena Waldorf, 56823 Büchel

Goldschmiedin Selina Jasek aus 57645 Nister, Markus Kreuzberg, 56470 Bad Marienberg (Westerwald)

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker, Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik, Marcel Enders aus 67826 Hallgarten, Ralf Wölfert, 55543 Bad Kreuznach

Kauffrau für Büromanagement Katharina Schwab aus 56745 Bell, Achim Lohner GmbH & Co. KG, 56751 Polch

Keramiker Malte Joel Hartmann aus 56203 Höhr-Grenzhausen, Ulf Huppertz und Ines Segger, 56206 Hilgert

Konditor Johannes Dhein aus 55497 Schnorbach, Heinrich-Jürgen Dhein, 55496 Argenthal

Kraftfahrzeugmechatronikerin, Schwerpunkt Pkw-Technik, Sabine Sauer aus 56332 Dieblich, AE Dittert Autohaus Ehrenbreitstein GmbH, 56077 Koblenz

Land- und Baumaschinenmechatroniker Nicola Heucher aus 56814 Landkern, Agrom Agratechnik GmbH, 56743 Thür

Malerin und Lackiererin Alicia Hietbrink aus 53474 Bad Neunahr-Ahrweiler, Daniel Josten, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Raumausstatterin Tabea Heil aus 56322 Spay, Michael Kreuz, 56154 Boppard

Rolladen- und Sonnenschutzmechatroniker Jonas Wick aus 56249 Herschbach, Matthias Wick Fensterbau GmbH, 56249 Herschbach

Sattler, Fachrichtung Fahrzeugsattlerei, Enrico Keller aus 65551 Limburg, Saskia Ueberberg, 56472 Fehl-Ritzhausen

Schilder- und Lichtreklameherstellerin Alicia Katharina Linscheid aus 56410 Montabaur, Gebr. Heymann GmbH, 56355 Nastätten

Silberschmied Leon Troost aus 56072 Koblenz

Steinmetz- und Steinbildhauer, Fachrichtung Steinbildhauerarbeiten, Jonathan Christ aus 56290 Uhler, Kirchberger Natursteinwerk Wehmeyer-Bug e. K., 55481 Kirchberg

Straßenbauer Lars Reischl aus 55765 Birkenfeld, Tiefbau Behnke GmbH, 55765 Birkenfeld

Zahntechnikerin Marisa Hardt aus 35781 Weilburg, R. Rumpf Zahntechnik GmbH, 65582 Diez

Die zweiten Landessieger, ihr Wohnort und der Ausbildungsbetrieb sind:

Augenoptikerin Luisa Neuber aus 54518 Altrich, Fielmann AG & Co. Forum Mittelrhein OHG, 56068 Koblenz

Bäckerin Rebecca Dany aus 56412 Welschneudorf, Mühlenbäckerei Rudolf Jung GmbH & Co. KG, 56457 Westerburg

Dachdecker Thore Berkemeier aus 56584 Rüscheid, Martin Wals Bedachungen GmbH, 56584 Rüscheid

Fahrzeuglackierer Simon Steinbrecher aus 56357 Ehr, Gebr. Heymann GmbH, 56355 Nastätten

Informationselektroniker, Schwerpunkt Geräte- und Systemtechnik, Felix René Wehner aus 56271 Mündersbach, Uwe Vollmer, 56271 Mündersbach

Maurer Moritz Haupt aus 56379 Singhofen, Beckermann & Zimmermann GmbH, 56076 Koblenz

Metallbauer, Fachrichtung Konstruktionstechnik, Malik Lenzewski aus 57587 Birken-Honigsessen, Stahlbau Buchen GmbH & Co. KG, 57537 Wissen

Orthopädietechnik-Mechanikerin Katrin Reinhard aus 56068 Koblenz, Sanitätshaus Wittlich GmbH, 56170 Bendorf

Sattlerin, Fachrichtung Reitsportsattlerei, Celina Lemm aus 47178 Duisburg, Rieser Sattlerei und Schmuck e. K., 56593 Obersteinebach

Die dritten Landessieger, ihr Wohnort und der Ausbildungsbetrieb sind:

Tischler Mohammad Hussein Janblat aus 56179 Vallendar, Alfons Müller GmbH, 56073 Koblenz

Weitere Informationen zum Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks (PLW) gibt bei der HwK Koblenz Theresa Just, Tel. 0261/ 398-421, lehrlingsrolle@hwk-koblenz.de

Kategorien
News

Neues Eifeljahrbuch erschienen

Düren – Der Eifelverein hat sein neues Eifeljahrbuch 2022 herausgegeben. Seit 1926 nimmt der Eifelverein seine Leser vor Winterbeginn mit auf eine literarische Reise kreuz und quer durch die Eifel. Auf 222 Seiten haben 25 Autoren ihre Beiträge über Natur, Kultur, Geschichte und das Wandern zu Papier gebracht.

Diesmal erscheint das Eifeljahrbuch in einer Zeit, in der Teile der Eifel vor besonderen Herausforderungen gestellt werden. Nach wie vor haben die betroffenen Gebiete mit den Auswirkungen des Juli-Starkregens zu kämpfen, und die Wiederaufbauphase ist noch lange nicht abgeschlossen. Mut, Entschlossenheit und Optimismus sind heute  – neben finanzieller und personeller Unterstützung – mehr denn je gefragt, damit die Eifel in Gänze wieder zu vollem Glanz erstrahlen kann.

Dass es sich gerade jetzt lohnt, die verschiedenen Eifelregionen zu besuchen und somit die ortsansässige Bevölkerung zu unterstützen, zeigt die Vielfalt der Beiträge im neuen Eifeljahrbuch.

StädteRegion Aachen

Von einem besonderen musikalischen Talent weiß Heinrich Rüttgers zu berichten: Wilhelm Pitzen aus Stolberg/Breinig. Er war bereits mit 16 Jahren Geiger im städtischen Orchester von Aachen, übernahm nach dem Ersten Weltkrieg die Leitung des Männergesangschores Aachen und feierte fortan einen musikalischen Erfolg nach dem anderen. Kein geringerer als Herbert von Karajan empfahl Pitzen für die Leitung des Bayreuther Festspiel-Chores. Weltruhm erlangte Pitzen dann mit der Leitung des Londoner Philarmonischen Chors.

LK Ahrweiler

Matthias Bertram fasst die Erkenntnisse über das damalige Leben von Juden im Ahrtal zusammen. Seine Recherchen führten ihn zweimal nach Israel und lösten Gegenbesuche in Dernau und Ahrweiler aus, verbunden mit großen Familientreffen. Dies war der Beginn einer grenzenlosen Freundschaft mit Nachkommen jüdischer Mitbürger aus dem Ahrtal.

Die Autoren Jürgen Haffke und Winfried Sander setzen sich kritisch-analytisch mit den staatlichen Bestrebungen auseinander, den Nürburgring ganzjährig und somit auch im Winter einer touristischen Nutzung zuzuführen. Ihr Fazit: Es fehlte weder an ambitionierten Plänen noch an beträchtlichen Investitionen, dennoch stellten sich die erhofften strukturfördernden Effekte für die gesamte Eifel nicht ein.

LK Bernkastel-Wittlich

Wenige Jahre vor der NSDAP-Machtergreifung entstand in der Stadt Wittlich eine Försterschule, deren Schüler nicht nur bei gesellschaftlichen Anlässen, sondern auch bei den Wittlicher Mädchen gern gesehen waren. Diese und andere Anekdoten gibt Albert Klein zum Besten in seinem Rückblick auf 45 Jahre Försterausbildung in der Wittlicher Kreisstadt.

LK Bitburg-Prüm

Der Wandervorschlag 2022 führt in die Schönecker Schweiz, idyllisch gelegen in der Verbandsgemeinde Prüm. Die von Ehepaar Ursula und Hans-Eberhard Peters vorgestellte Tour zeigt ihr schönstes Gesicht im Frühjahr, wenn Märzbecher und Bärlauch blühen.

Wer weiß schon, dass der Ortsname St. Thomas an der Kyll auf den Hl. Thomas Becket aus Canterbury zurückgeht, der im 12. Jahrhundert brutal ermordet worden ist. Die gleichnamige Klosterkirche in der ehemaligen Verbandsgemeinde Kyllburg zieht auch heute noch die Besucher in ihren Bann und lässt sie den Geist des Mittelalters atmen, so der Autor Andreas Britz.

Kreis Cochem-Zell

Akribisch und informativ lässt André Uzulis die über 2.000-jährige Geschichte des Bad Bertricher Kurbetriebs Revue passieren. Die Glaubersalzquelle, erstmalig von den Römern erfasst, war Kristallisationspunkt für die Entstehung der Siedlung Bad Bertrich, die seit über 500 Jahren Staatsbad ist. Heute wird das wertvolle Quellwasser für die Befüllung der Schwimmbecken in der Vulkan-Therme und zur Speisung von Trinkbrunnen genutzt.

Kreis Düren

Wie immer spannend und phantasievoll nimmt sich die Autorin Gabriele Goslich historischer Gegebenheiten an und entwickelt daraus eine Geschichte, die sich in der Tat so zugetragen haben könnte. Diesmal im Fokus steht das Kreuz im Tiefenbachtal bei Kall. Es erzählt von dem Schicksal eines Mühlenknechtes aus Dreiborn/Schleiden, der hier auf tragische Weise verunglückte.

Das Wirken der weitverzweigten Familiendynastie Hoesch aus Düren analysiert Rolf Krutwig. Beginnend im 18. Jahrhundert mit der Verhüttung von Eisenerz und Errichtung einer Eisenschneidemühle in Schneidhausen/Lendersdorf, über den Erwerb von Papiermühlen im Dürener Land und Gründung des Eisen- und Stahlwerks in Dortmund bis zur Übernahme weiterer metallverarbeitender Betriebe Anfang des 20. Jahrhunderts, darauf gründet der Pioniergeist und das Vermögen der Familie Hoesch, die lange zu den reichsten Familien Deutschlands zählte. Seit den 1970er Jahren werden in Schneidhausen unter dem Namen Hoesch-Design hochwertige Sanitärartikel aus Kunststoff produziert.

Kreis Euskirchen

Kurioses rund um das Bad Münstereifeler Rathaus gibt Harald Bongart zum Besten. Vom Bürgermeister, der nicht dick sein sollte, über Verwirrungen bei der Abfolge der Bauzeiten bis hin zum Secktürmchen am Rathaus. Da sind allerlei Mythen aufgekommen, mit denen Bongart aufräumt und stattdessen plausible Erklärungen liefert.

Durch den Zufallsfund eines 200 Jahre alten Manuskripts konnte Norbert Knauf nachweisen, dass es bereits damals in Mechernich ein Besucherbergwerk und in Kommern eine großzügig angelegte Parkanlage gab,  auf deren Areal vor 50 Jahren (1972) sogar eine Landesgartenschau eröffnet wurde. Als ausgewiesener Mineraloge erläutert Knauf die historische Abbautechnik und Ausstattung der Anlagen.

Wer kennt ihn nicht, den Maler der Eifel: Curtius Schulten aus Blankenheim. Sohn Marius gibt Einblicke in die Lebensweise seines 1967 verstorbenen Vaters, der nicht nur einer der letzten bedeutendsten freischaffenden Künstler seiner Zeit, sondern auch ein bemerkenswerter Lebenskünstler war.

Einblicke in die Epoche einer der bedeutendsten Orgelbauerfamilien in Deutschland gewährt Hans-Georg Reinertz. Über 100 Jahre lang stellte die Familiendynastie Müller aus Reifferscheid/Hellenthal bis in die 1920er Jahre kunstvoll gestaltete Orgeln auf handwerklich höchstem Niveau her. Heute sind nur noch sehr wenige Originale in Kirchen erhalten. Vier davon hat kürzlich das luxemburgische Kultusministerium als Nationales Monument unter Schutz gestellt.

LK Mayen-Koblenz

Franz G. Bell erinnert an den Zuckertoni, ein Mayener Original, der in den Nachkriegsjahren bis Ende der 1960er Jahre mit seinem Handkarren durch Mayen zog. Im zu Ehren wurde ein Denkmal errichtet und sogar ein Schauspiel bei den Mayener Burgfestspielen gewidmet.

LK Vulkaneifel

Karl-Josef Bales befasst sich mit der Entwicklung des Christentums in der Eifel von der Franken- bis zur Preußenzeit. Anhand ausgewählter Kirchen- und Klosterstandorte zeigt er exemplarisch die wechselvolle Geschichte der klerikalen Herrschaft in der Eifel auf. Dabei gibt Bales dem preußischen Einfluss auf bedeutsame Sakralbauten wie der Kölner Dom oder die Kapelle Mirbach, auch Eifeldom genannt, besonderen Raum.

Nordeifel

Von floristischen Kostbarkeiten in den Muschelkalk-Kuppen von Embken und der Zülpicher Börde weiß Hermann Bothe zu berichten. Über 500, größtenteils geschützte Pflanzenarten, darunter 14 verschiedene Orchideen, verteilen sich auf diese Areale und verzaubern das Herz jeden Naturliebhabers.

Thema Wolf

Die Diskussion um das sporadische Auftreten des Wolfs in der Eifel polarisiert die Gemüter. So bricht der Autor Bruno P. Kremer eine Lanze für dieses Großsäugetier und verweist auf dessen rechtlich verbriefte Unterschutzstellung. Die seit 2012 vorliegenden wissenschaftlichen Wolfsnachweise in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ließen nur auf das Auftreten einzelner Wanderwölfe, und das nur in ehemaligen Truppenübungsplätzen, rückschließen. Der promovierte Biologe Kremer plädiert für einen gelassenen Umgang mit dem Heimkehrer und sieht ihn als eine Bereicherung der heimischen Fauna an.

Wolfgang Schmid als habilitierter Geschichtswissenschaftler gibt mit gebührender Nüchternheit die Schilderungen der Wolfsangriffe auf Menschen im 19. Jahrhundert in der Eifel wieder und verweist auf die damaligen rabiaten Methoden der Heilungsversuche und Methoden zur Ausrottung des Wolfs. Die einstigen Lebensbedingungen, unter denen sich Wolf und Mensch gegenüber gestanden hätten, seien mit den heutigen nicht mehr vergleichbar. Alleine aus diesem Grund sei mehr Sachlichkeit in der emotionalisierten Diskussion um die Rückkehr des Wolfs gefragt.

Das farbige Eifeljahrbuch 2022 kostet 17,50 Euro und ist über die Hauptgeschäftsstelle Eifelverein, Stürtzstr. 2-6, 52349 Düren, Tel. 02421/13121, Fax. 02421/13764, E-Mail: info@eifelverein.de und im Buchhandel unter ISBN 978-3-944620-40-4 erhältlich.

Kategorien
News

Stadt-Jugendamt Mayen erhält erneute Kleiderspende von Esprit

Mayen – Bereits zum zweiten Mal konnte das Stadtjugendamt Mayen, vertreten durch Sarah Sondermann, eine beachtliche Kleiderspende von Herrn Adolf Oetz, Inhaber der Esprit Stores in Mayen und Andernach, entgegennehmen.

Herr Oetz spendete erneut etwa 40 Kartons mit Neuware aus der vergangenen Frühjahrs- und Sommerkollektion. Neben Pullovern, Jacken, Hosen und Shirts sind auch wieder einige Accessoires wie Taschen und Tücher dabei, welche zeitnah verteilt werden können.

Mit Unterstützung des Netzwerkes Flüchtlingshilfe wird die Ware in den nächsten Wochen ausgepackt und sortiert. Anschließend wird die Kleidung bedürftigen Menschen aus Mayen zukommen gelassen.

Es ist Herrn Oetz ein besonderes Anliegen, dass er mit diesen Kleidungsstücken Menschen eine besondere Freude bereiten kann, welche finanziell nicht so gut gestellt sind.  „Ich bin sehr dankbar dafür, dass es mir so gut geht und ich wünsche mir, dass ich mit dieser Spende ein kleines bisschen dazu beitragen kann, anderen Menschen eine Freude zu bereiten“, so Adolf Oetz.

Schon mit seiner ersten großen Spende konnten zahlreiche Familien mit neuer Kleidung ausgestattet werden, unter anderem auch einige von der Flut betroffene Familien.

„Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Spende im Namen des Stadtjugendamtes Mayen nun schon zum zweiten Mal entgegennehmen durfte und freue mich darauf, die Kleidung bald an ihre neuen Besitzerinnen übergeben zu können“, so Sarah Sondermann.