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Die „Neujahrs-Million“ von LOTTO Rheinland-Pfalz – Beste Chance auf 1 Million Euro

Region/Koblenz – 250.000 Lose – 1 Million Euro Spitzengewinn –
Teilnahmeschluss spätestens am 31. Dezember 2021. Am 2. November 2021 startet die fünfte Auflage der Neujahrs-Million, der Jahresendlotterie von LOTTO Rheinland-Pfalz. Wie in den Jahren zuvor gilt auch dieses Mal: Es gibt in Deutschland bislang keine Lotterie mit einer größeren Chance auf den Millionengewinn.

Nachdem die Neujahrs-Million bereits viermal erfolgreich ausverkauft wurde, wird es die limitierten 250.000 Lose der Jahresendlotterie auch in diesem Jahr wieder exklusiv nur in den rheinland-pfälzischen Lotto-Annahmestellen zum Preis von je 10 Euro geben. Und zwar mit derselben hervorragenden Chance auf den Hauptgewinn von 1 Million Euro.

„Darüber hinaus haben wir den im vergangenen Jahr erfolgreich optimierten Gewinnplan beibehalten, in dessen Folge es bei der Lotterie insgesamt zu deutlich mehr Gewinnerlebnissen gekommen ist“, sagt Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner.

Auf eins der verkauften Lose entfällt auf jeden Fall der Spitzengewinn von 1 Million Euro. Daneben gibt es bei der Lotterie noch zwei Mal 100.000 Euro und viele weitere Gewinne von 1.000 Euro und 25 Euro. Die theoretische Chance auf den Spitzengewinn von 1 Million Euro liegt je Los bei 1 zu 250.000. Verkaufsstart ist am Dienstag, 2. November 2021.

„Nachdem die Neujahrs-Million in den ersten Jahren immer mehr an Bekanntheit gewonnen hat, feiern wir mit der fünften Auflage nun also schon ein kleines Jubiläum“, freut sich Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner, der davon ausgeht, dass die Nachfrage nach dieser besonderen Lotterie weiter steigt und sie wie im Vorjahr durchaus erneut vor Heiligabend „ausverkauft“ sein könnte.

Die ersten Neujahrs-Millionen sicherten sich in den vergangenen vier Jahren Gewinner aus Koblenz, Rheinhessen, dem Westerwald und der Eifel. Im zweiten Rang durften sich bei der letzten Neujahrs-Million zwei Glückspilze aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis bzw. dem Donnersberg-Kreis jeweils über 100.000 Euro freuen.

So funktioniert die „Neujahrs-Million“

Das Spielschein der „Neujahrs-Million“ wird über das Terminal der LOTTO-Annahmestelle eingelesen. Aus einem Nummernkreis von 000001 bis 250000 wird dann nach dem Zufallsprinzip eine Nummer ermittelt. Diese Nummer wird auf eine Spielquittung aufgedruckt und dem Spielteilnehmer ausgehändigt. Diese Spielquittung ist maßgeblich für die Gewinnermittlung. Jede Losnummer wird nur einmal vergeben. Gleiches gilt für die Teilnahme per Quick-Tipp.

Sind alle Losnummern von 000001 bis 250000 im Rennen, ist die Lotterie ausverkauft. Darüber hinaus werden keine weiteren Losnummern aufgelegt.

Der Annahmeschluss für die „Neujahrs-Million“ ist spätestens am 31. Dezember 2021, um 12 Uhr – falls die Lotterie nicht vorher schon ausverkauft ist. Die Ziehung der Gewinnzahlen findet wie üblich unter behördlicher Aufsicht im offiziellen Ziehungsraum von LOTTO Rheinland-Pfalz statt. Die Gewinnzahlen werden am Neujahrstag ab 13 Uhr unter www.lotto-rlp.de und ab dem 3. Januar 2022 in allen LOTTO-Annahmestellen bekanntgegeben. Die Teilnahme ist ab 18 Jahren gestattet.

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Neuer NRW Ministerpräsident Hendrik Wüst ernennt Kabinett

Region/Düsseldorf – Landesregierung NRW nimmt umgehend Arbeit in erster Kabinettsitzung auf. Ina Brandes ist neue Verkehrsministerin / Zwei neue Staatssekretäre ernannt. Die Staatskanzlei teilt mit: Einen Tag nach seiner Wahl und Vereidigung im Landtag hat Ministerpräsident Hendrik Wüst am Donnerstag seinen Ministerinnen und Ministern ihre Ernennungsurkunden überreicht.

Alle Ministerinnen und Minister der bisherigen Landesregierung gehören auch dem Kabinett Wüst an. Neues Mitglied der Landesregierung ist Ina Brandes, die als Ministerin für Verkehr Wüst in diesem Amt nachfolgt. Die 44-Jährige war zuletzt als Sprecherin der Geschäftsführung bei dem schwedischen Planungskonzern Sweco tätig. Im Anschluss an die Ernennung des Kabinetts fand im K21 Ständehaus in Düsseldorf die erste Kabinettsitzung unter Leitung von Ministerpräsident Wüst statt.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Die vor uns liegenden Aufgaben sind groß – aber der Tatendrang dieser Landesregierung ist es ebenso. Es war mir deshalb wichtig, dass wir nach dem Amtswechsel mit unserer Arbeit für Nordrhein-Westfalen und seine Menschen sofort wieder durchstarten. Mit der Ernennung meiner Ministerinnen und Minister und der ersten Kabinettsitzung ist der Start gelungen – ich freue mich auf die gute Zusammenarbeit im Team. Dass wir mit Ina Brandes eine ausgewiesene Expertin als Verkehrsministerin gewinnen konnten, freut mich außerordentlich.“

Der Ministerpräsident weiter: „Keine 24 Stunden nach meiner Wahl haben wir in der ersten Kabinettsitzung mehrere wichtige Themen angepackt, um den Alltag der Menschen in Nordrhein-Westfalen konkret zu verbessern. Zur Beschleunigung des Wiederaufbaus nach der Flut schaffen wir für die noch schnellere Abwicklung der Förderanträge 284 neue Stellen. Tempo machen wollen wir auch mit einem Mittelstandsförderungsgesetz zum Abbau unnötiger Bürokratie. Und wir haben eine Änderung des Krankenhausgestaltungsgesetzes auf den Weg gebracht, um in Krankenhäusern unter anderem ein gesetzliches Besuchsrecht für Patienten und Angehörige zu verankern. Bei allen drei Themen ist unser Ansatz derselbe: Wir gehen Herausforderungen an und sorgen mit schnellen, konsequenten Entscheidungen für gute Lösungen zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger. So wollen wir an die erfolgreiche Arbeit der zurückliegenden viereinhalb Jahre anknüpfen.“

Im Nachgang zur Kabinettsitzung ernannte Ministerpräsident Wüst eine neue Staatssekretärin und einen neuen Staatssekretär. In Nachfolge von Serap Güler, die neu in den Deutschen Bundestag gewählt worden ist, wird Gonca Türkeli-Dehnert neue Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration. Seit Februar 2018 war die Juristin Geschäftsführerin der Deutschlandstiftung Integration. Zuvor war sie im Arbeitsstab der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung im Bundeskanzleramt tätig. In Nachfolge von Annette Storsberg, die in den Ruhestand eingetreten ist, wird Dr. Dirk Günnewig neuer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft. Der promovierte Politikwissenschaftler hat bereits verschiedenste Funktionen in der öffentlichen Verwaltung durchlaufen, bis zuletzt war er Leiter der Abteilung für Grundsatzangelegenheiten der Mobilität, Digitalisierung und Vernetzung des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

Dem Kabinett von Ministerpräsident Hendrik Wüst gehören an:

Dr. Joachim Stamp

Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration

Stellvertreter des Ministerpräsidenten

Lutz Lienenkämper

Minister der Finanzen

Herbert Reul

Minister des Innern

Prof. Dr. Andreas Pinkwart

Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie

Karl-Josef Laumann

Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales

Yvonne Gebauer

Ministerin für Schule und Bildung

Ina Scharrenbach

Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung

Peter Biesenbach

Minister der Justiz

Ina Brandes

Ministerin für Verkehr

Ursula Heinen-Esser

Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz

Isabel Pfeiffer-Poensgen

Ministerin für Kultur und Wissenschaft

Dr. Stephan Holthoff-Pförtner

Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales

Klaus Kaiser

Parlamentarischer Staatssekretär

im Ministerium für Kultur und Wissenschaft

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Sieger des KSK-Mal-Wettbewerbes „Mein Garten und die Welt der Bienen“ kommen aus Kruft, Mendig, Ettringen und Weiler

Mayen/Region – Über 2.100 Stimmen wurden beim Voting abgegeben. Zum Weltspartag stellt die Kreissparkasse Mayen (KSK) die Siegerbilder ihres Malwettbewerbs „Mein Garten und die Welt der Bienen“ aus. Mit dem Thema will die KSK dazu beitragen, Kinder für das Thema „Nachhaltigkeit“ und Natur zu sensibilisieren und Lehrkräfte im Sachunterricht entsprechend zu unterstützen.

Rund 1.000 Bilder haben die Grundschulkinder aus der Region zum Thema gemalt, eine fachkundige Jury hatte die besten 10 Bilder je Klassenstufe ausgewählt. Diese standen auf der Facebookseite der KSK Mayen zur Abstimmung bereit. „Über 2.100 Stimmen wurden für die 40 Bilder abgegeben! Über diese enorme Teilnahme haben wir uns sehr gefreut“, so Udo Lohner, stellvertretendes Vorstandsmitglied der KSK Mayen.

Gewonnen haben Lotta Zinken (GS Kruft), Payten Sroka (GS Mendig), Charlotte Burg (GS Ettringen) und Noah Schmitt (GS Weiler).

Die vier Siegerbilder werden auf Rollbannern in den zehn BeratungsCentern der KSK Mayen ausgestellt. In der Hauptstelle in Mayen sind rund um den Weltspartag auch die 40 Bilder zu sehen, für die auf der Facebookseite abgestimmt werden konnte.

Mitte November werden alle Bilder mit einem kleinen Dankeschön für die teilnehmenden Kinder zurück in die Schulen gebracht. Auf die drei Sieger je Klassenstufe wartet im Dezember noch eine Siegerehrung im Tolli-Park in Mayen.

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Neuer Ahrtal-Store präsentiert einzigAHRtige Souvenirs

Ahrtal – Erste Ahrtal-Kollektion unterwww.ahrtal-store.de Gemeinschaftsprojekt für Tourismus und Wirtschaft. Ein T-Shirt mit Aufdruck „einzigAHRtig“, eine Tasse unter dem Motto „Küss mich, ich bin ein Weinglas“ oder der AdentskalendAHR: Im frisch aufgelegten Ahrtal-Store finden Fans erstmals eine Kollektion von Ahrtal-Souvenirs und können sich so das Ahrtal auch nach Hause holen – mal witzig, mal mit Augenzwinkern oder im Zeichen der SolidAHRität. Der Store unter www.ahrtal-store.de ist ein Gemeinschaftsprojekt des Ahrtal-Tourismus Bad Neuenahr-Ahrweiler e.V., der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH und der Marketingflotte.

Lebensfreude des Ahrtals vermitteln

Die Idee zum Ahrtal-Store wurde bereits vor der Flutkatastrophe mit der Agentur Marketingflotte entwickelt. Geschäftsführer Marc Ulrich und sein Team haben die vergangenen Wochen nun genutzt, um den Online-Store in Windeseile aufzusetzen und um eine Kollektion mit dem Hashtag solidAHRität zu erweitern. Die Artikel sind dabei nicht einfach nur mit dem …natürlich im Ahrtal-Logo versehen, sondern sollen Käufer mit einem Spruch oder Motiv zum Schmunzeln bringen. „Wir wollen so die Lebensfreude und Mentalität des Ahrtals vermitteln. Wir sind hier kein Standard und unsere Fan-Artikel sollen das auch nicht sein“, sagt Ahrtal-Tourismus Geschäftsführer Christian Senk. Nun ist der Shop mit T-Shirts, Pullovern, Tassen, Postkarten, Pins und Wein auch rechtzeitig online, bevor das Weihnachtsgeschäft startet. Das Sortiment wird stetig größer werden.

Stationärer Verkauf in Betrieben

Souvenirs sind beliebte Mitnahme-Artikel bei einem Besuch vor Ort. Daher sollen die Artikel auch stationär verkauft werden. „Damit möchten wir insbesondere unseren Mitgliedsbetrieben eine weitere Einkommensmöglichkeit bieten und sie unterstützen, indem sie vor allem auch zukünftig die Möglichkeit haben, das eigene Sortiment zu ergänzen und zusätzliche Einnahmen zu generieren“, erklärt Senk. Die Fan-Artikel könne jeder Mitgliedsbetrieb zu günstigen Konditionen einkaufen und entsprechend mit Gewinn wiederverkaufen. Die Erlöse aus dem Online-Shop kommen dem Ahrtal-Tourismus und damit auch allen Mitgliedsbetrieben zu Gute.

Die Tourist-Information in der Hauptstraße 80 im Stadtteil Bad Neuenahr wird eine erste Verkaufsstelle sein. Wer Interesse daran hat, Wiederverkäufer für die Ahrtal-Fanartikel zu werden, kann sich an Fabian Wünn von der Marketingflotte (Tel: 02641 918 77-49, E-Mail: f.wuenn@marketingflotte.de) wenden.

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Manuel Follmann zum neuen Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wittlich-Land vereidigt

Wittlich – Ernennung des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Wittlich-Land sowie Vereidigung und Einführung in das Amt. Die Amtszeit beträgt 8 Jahre, beginnt am 01.11.2021 und endet zum 31.10.2029. Manuel Follmann wurde am Sonntag, den 26.09.2021 von den Wählerinnen und Wählern mit 68,31 % (11.889 Stimmen) der gültigen Stimmen zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wittlich-Land gewählt. Unter Berücksichtigung der pandemiebedingten Vorgaben fand zur Amtseinführung eine vom Ersten Beigeordneten Fritz Kohl moderierte Feierstunde in der Dreyshalle in Dreis statt.

Der neue Bürgermeister wurde gemäß § 54 GemO in öffentlicher Sitzung ernannt, vereidigt und in sein Amt eingeführt. Die Ernennung, die Vereidigung und die Einführung des neuen Bürgermeisters erfolgte durch den Ersten Beigeordneten Fritz Kohl. Kohl wünschte dem frisch ernannten Bürgermeister Follmann für die neue herausfordernde Aufgabe viel Erfolg, Gottes Segen und ein glückliches Händchen bei den zu treffenden Entscheidungen.

Im Anschluss daran richtete Landrat Gregor Eibes im Namen des Landkreises Bernkastel-Wittlich und der hauptamtlichen Bürgermeisterkollegin und -kollegen einige persönliche Worte an Bürgermeister Follmann. Eibes erklärte, dass er die Amtseinführung von Manuel Follmann mit einem lachenden, aber auch einem weinenden Auge wahrnehme. Weinend, da für ihn mit Manuel Follmann nicht nur sein engster und wichtigster Mitarbeiter die Kreisverwaltung verlässt, sondern ein Freund, dem er blind vertraut habe. Lachend, da man mit Blick auf seinen beruflichen Werdegang keinen kompetenteren und besser geeigneten Bürgermeisterkollegen in der kommunalen Familie hätte begrüßen können.

Für die im Verbandsgemeinderat vertretenen Fraktionen sprachen Claudia Becker (CDU), Ulrich Müller (FWG), Günter Theis (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Angelika Brost (SPD), Daniel Müller (FDP) und Brigitte Hoffmann (AFD) dem neuen Bürgermeister fraktionsübergreifend ihr Vertrauen aus und sicherten ihm ihre Unterstützung bei den anstehenden Aufgaben zu, verbunden mit dem Ziel, Wittlich-Land gemeinsam voranzutreiben und weiterzuentwickeln. Als Vertreter der Ortsgemeinden und der Stadt Manderscheid beglückwünschte Ortsbürgermeister Werner Monzel Manuel Follmann zur Ernennung des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Wittlich-Land in der Hoffnung, dass Follmann zumindest für die gewählte Amtszeit seinem neuen Amt treu bleibe.

Den Gratulationen und Wünschen schloss sich Personalratsvorsitzender Jürgen Heinz, der auch im Namen der Verbandsgemeindewerke sprach, an. Heinz wies schmunzelnd daraufhin, dass Follmann bereits 2003 im Rahmen seiner Gastausbildung für die Verbandsgemeinde Wittlich-Land tätig war und dies sicherlich ein Grundstein für die heutige Ernennung zum Bürgermeister einer der größten Verbandsgemeinden in Rheinland-Pfalz gewesen sei. Bürgermeister a.D. Dennis Junk, MdL erklärte, dass Manuel Follmann und ihn bereits eine lange politische aber auch freundschaftliche Beziehung verbinde, die damals in der Jungen Union begonnen habe. Er attestierte Manuel Follmann ebenfalls eine außerordentliche Fachkompetenz und wünschte ihm für die zukünftigen Herausforderungen viel Fortune. Junk sicherte zu, dass er, wie bereits seine Vorgänger, dem neuen Bürgermeister wann immer dieser es für notwendig erachtet, gerne mit Rat und Tat zur Seite stehe.

Abschließend folgte eine emotionale Antrittsrede von Manuel Follmann als neuem Bürgermeister der Verbandgemeinde Wittlich-Land. Bürgermeister Follmann bedankte sich zunächst bei allen Vorrednern für die Gratulationen und Glückwünsche sowie bei seiner ganzen Familie für die tolle Unterstützung. Insbesondere bedankte er sich bei dem Ersten Beigeordneten Fritz Kohl, der fast ein halbes Jahr lang in ehrenamtlicher Funktion eine der größten Verbandsgemeinden in Rheinland-Pfalz leitete und repräsentierte. Ein großes Engagement, dass weit über die Grenzen einer ehrenamtlichen Tätigkeit hinausgegangen sei, insbesondere auch deshalb, da für Kohl nicht nur die üblichen und täglichen Verwaltungsarbeiten anstanden, sondern mit der Corona-Pandemie und der Flutkatastrophe darüber hinaus große Herausforderungen zu bewerkstelligen waren.

Follmann erklärte, dass er angesichts seiner bisherigen Funktion als Mitarbeiter der Kreisverwaltung sowie als Fraktionsvorsitzender und langjähriges Mitglied im Verbandsgemeinderat sowie im Ortsgemeinderat Altrich wisse, wo in den Gemeinden der Schuh drücke und die Probleme liegen. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass er vor seiner Wahl alle 44 Ortsgemeinden sowie die Stadt Manderscheid besucht habe und dort viele tolle Menschen kennen lernen durfte, die ihm die Probleme vor Ort erläutert haben. Er sicherte den Gemeinden, den anwesenden Mandatsträgern sowie allen Bürgerinnen und Bürgern von Wittlich-Land seine volle Unterstützung und Zusammenarbeit bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben zu.

Zum Schluss seiner Rede stellte Follmann nochmals heraus, dass es wichtig sei, unabhängig von den zu bewältigenden Themen, Mensch zu sein und auch bei strittigen Themen Mensch zu bleiben. Musikalisch begleitet wurde die Amtseinführung durch die Musikschule des Landkreises Bernkastel-Wittlich unter der Leitung des Verbandsgemeinderatsmitglied Ulrich Junk beim Saxophon-Trio sowie von Frau Ingrid Wagner am Flügel im Rahmen zweier Gesangsdarbietungen.

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Kreuzau heimatet – Jugend und Kultur-Förderverein Kreuzau e.V. erhält den Ehrenpreis

Kreuzau – Heimat-Preis zum dritten Mal vergeben. „Nordrhein-Westfalen heimatet wieder“: Bürgermeister Ingo Eßer konnte in diesem Jahr nach 2019 und 2020 zum dritten Mal den „Heimat-Preis“ der Gemeinde Kreuzau zur Würdigung des örtlichen Engagements vergeben. Ausgezeichnet wurde der Jugend und Kulturförderverein Kreuzau e.V. Für außerordentliches Engagement erhielt der Verein von Bürgermeister Ingo Eßer eine Ehrentrophäe, eine Urkunde sowie einen Scheck über von 5.000 Euro.

„Der Begriff „Heimat“ ist mit Tradition, Lebensgefühl, Landschaft und Menschen verbunden und hat mit unsichtbaren Wurzeln eines jeden Einzelnen zu tun. „Heimat“ bietet Halt und Orientierung in einer zum Teil unübersichtlich gewordenen Welt. „Heimat“ bedeutet für viele Menschen Vertrauen, Sicherheit und Geborgenheit.“, so steht es in den Richtlinien der Gemeinde Kreuzau zur Vergabe des Heimat-Preises.

Der Jugend und Kulturförderverein Kreuzau e.V. setzt sich seit seiner Gründung im Jahr 2010 zum Ziel, die Gemeinde Kreuzau beim Erhalt der Hans-Hoesch-Stiftung mit den beiden Sälen (große und kleine Festhalle) sowie dem Bürgerhaus für kulturtreibende Vereine in Kreuzau sowie die Jugendarbeit intensiv zu unterstützen. Durch die erfolgreiche Arbeit in den zurückliegenden zehn Jahren trägt der Verein in großem Maße dazu bei, eine „Heimat“ für Veranstaltungen und Feste zur Verfügung zu stellen, um damit das „Heimat-Gefühl“ in der Gemeinde Kreuzau zu stärken.

Der „Heimat-Preis“ ist eine Initiative der Landesregierung Nordrhein-Westfalen, um in Kommunen herausragendes Engagement von Menschen für die Gestaltung der Heimat vor Ort in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Hierzu wird der Gemeinde Kreuzau durch das Land ein Betrag von jährlich 5.000 Euro zur Verfügung gestellt.

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Wirtschaft

Hohe Holzpreise – stabile Ausbildungszahlen – Holzbau- und Zimmerer-Innung Westeifel tagte

Prüm/Schwirzheim – Die Holzbranche ächzt unter den weiterhin hohen Holzpreisen. Auch wenn im Sommer der Höchststand erreicht war, so hat sich der Preis wenig geringer auf einem hohen Niveau eingependelt. Immerhin ist Bauholz wieder verfügbar, was auch die Innungsmitglieder der Holzbau- und Zimmerer-Innung Westeifel bei ihrer Jahreshauptversammlung Anfang Oktober im Schwirzheimer Gasthaus Kostisch etwas optimistisch stimmt.

Innungsobermeister Michael Fandel berichtete der Versammlung über den regionalen „runden Tisch Holz“, der sich kurz zuvor bei der Geschäftsstelle der Innung, der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region, in Prüm getroffen hatte. Regionale Vertreter des Forsts, der Kommunen, der Holzvermarktung sowie der Handwerksorganisationen und Unternehmer hatten dort zusammen Strategien gegen die Materialknappheit unter die Lupe genommen. Im Sinne der Nachhaltigkeit will man regionales Holz aus der Eifel mit einer positiven Außenwirkung vermarkten. Die Innungsfachbetriebe arbeiten an einer Ermittlung von Abnahmevolumina, um sich für die Zukunft mit regionalem Holz besser gegen Einflüsse aus dem Weltmarkt absichern zu können.

Positiv wurde die Zahl der aktuellen Ausbildungsverhältnisse gewertet. Karl-Heinz Schwall, Ausbildungsberater bei der Handwerkskammer Trier, konnte über recht stabile Lehrverhältnisse berichten. Anders als in anderen Branchen, gab es hier keinen Einbruch. Erfreulich auch der Leistungsdurchschnitt der jungen Zimmerer. Von 12 Plätzen in der aktuellen Begabtenförderperiode werden drei von Zimmerern belegt, und das bei 80 möglichen Ausbildungsberufen. Im Zuge der Berichte aus dem Ausbildungswesen wurden auch zwei Mitglieder des Gesellenprüfungsausschusses (GPA) verabschiedet. Die Lehrervertreter Klaus Müller und Klaus-Jürgen Willmes hatten sich als langjährige Mitglieder um die Ausbildung im regionalen Zimmererhandwerk verdient gemacht, was Obermeister Fandel und GPA-Vorsitzender Peter Nosbers an dem Abend würdigten.

Auch die Flutkatastrophe vom Juli beschäftigte die Versammlung. Drei Innungsbetriebe waren vom Hochwasser betroffen, zwei im besonderem Maße. Die Innung unterstützt mit 5.000 Euro das Spendenkonto „Fluthilfe“ der Kreishandwerkerschaft Mosel-Eifel-Hunsrück-Region, Geschäftsstelle der Innungen. Von diesem Spendenkonto hatten betroffene Handwerksbetriebe bereits im August jeweils 1.000 Euro Soforthilfe erhalten. Weitere Zahlungen sind vorgesehen. „Einmal mehr ein Zeichen der Solidarität unserer Handwerksorganisation Innung“, so Geschäftsführer Dirk Kleis.

Auf das Spendenkonto Fluthilfe, Kontoinhaber Kreishandwerkerschaft MEHR IBAN: DE85 5865 0030 0008 0774 97 BIC: MALADE51BIT, kann weiterhin eingezahlt werden. Die Deckungslücken sind bei vielen Betrieben enorm.

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Gerade erst da – und schon geklaut

Mechernich-Lessenich – Neuer Defibrillator in Lessenich ist weg – Anzeige gegen Unbekannt wurde bereits bei der Polizei gestellt. Geklaut! Marco Kaudel kann es nicht fassen. Der gerade frisch installierte und mit viel Herzblut und enormen Engagement junger Lessenicher organisierte Defibrillator ist weg. „Das ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Ich bin sprachlos“, so der Ortsbürgermeister.

Der Defibrillator war erst vor wenigen Tagen an der Wand der St.-Stephanus-Kirche befestigt und eigens Strom von Innern des Gebäudes nach außen verlegt worden, damit das elektrische Gerät für den Einsatz permanent geladen werden kann. Wenn das Gerät entnommen wird, gibt der Kasten automatisch einen lauten Sirenenton von sich – normalerweise.

„Das Stromkabel wurde jedoch fein säuberlich abgetrennt“, sagt Marco Kaudel. Daher gab es weder ein Signal noch einen Warnton. Da der Diebstahl somit still und leise passierte, hatte auch wohl niemand etwas beobachtet. Zuerst habe man noch vermutet, dass er von einem Einsatz tags zuvor noch nicht wieder zurückgefunden hatte. Leider habe sich das aber nicht bewahrheitet, wie Kaudel erklärt. Deshalb wurde inzwischen Anzeige bei der Polizei gegen Unbekannt erstattet. „Wer etwas gesehen oder beobachtet hat, wendet sich bitte an die Polizei“, appelliert der Ortsbürgermeister.

Zuvor Spenden gesammelt

Die Lessenicher waren mit dem neuen Defibrillator, der anders als viele andere im Kreis Euskirchen für alle rund um die Uhr frei zugänglich ist, mit gutem Beispiel vorangegangenen. Medizinstudent und Krankenpfleger Jan Schäfer ist registrierter Corapp-Helfer und hat sich mit seinen Mitstreitern für diesen externen Schockgeber eingesetzt und im Dorf Spenden gesammelt, weil das kleine Gerät Menschenleben retten kann und soll.

Die Bürgerschaft sei zutiefst erschüttert, sagte auch Thomas Nolden, der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft. Man könne nicht begreifen, wie man sich an Gemeinschaftseigentum bedienen kann, dass zudem einem höheren Ziel dient, nämlich „Leben zu Retten“!

Defibrillatoren und aktive Ersthelfer sind wichtige Bausteine in der Rettungskette in der Zeit, bis der Notarzt am Einsatzort eintrifft. Wird in den ersten Minuten nicht gehandelt, bestehen laut Jesko Priewe, dem ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes im Kreis Euskirchen, wegen der Sauerstoff-Unterversorgung des Gehirns kaum Chancen, das Leben des Patienten zu retten.

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Dürener Landrat Wolfgang Spelthahn ehrt und verabschiedet Kreistags-Mitglieder

Düren – „Sie haben exzellente Arbeit geleistet. Vielen Dank für die zahlreichen Stunden, die Sie investiert haben“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn in seiner Begrüßungsrede während der feierlichen Ehrung langjähriger und der Verabschiedung ausgeschiedener Kreistagsmitglieder am Mittwoch im Kreishaus.

„Wir haben in der Wahlperiode 2014 bis 2020 großartige Dinge auf den Weg gebracht“, sagte der Landrat. „Die meisten Entscheidungen wurden einstimmig getroffen. Egal welcher Partei man angehört, die Begegnungen waren geprägt von Wertschätzung. Denn was alle verbindet ist, dass man die Aufgabe wahrnimmt, um für das Gemeinwohl einzustehen.“ Dabei nehme der Gegenwind zu. „Aber sie nehmen die Aufgabe nicht wahr, um Applaus zu bekommen, sondern weil Sie sich mit viel Empathie und Freude für Ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger einsetzen wollen. Sie wollen Lösungen finden und etwas bewegen.“ Der Landrat dankte allen aktiven und ehemaligen Kreistagsmitgliedern für Ihren Einsatz von Herzen, bevor er die Ehrung einzeln vornahm. 27 ehemalige Mitglieder und Jubilare bekamen eine Urkunde und eine Auszeichnung überreicht. Die höchste und größte war der goldene Löwe an Reiner von Laufenberg, der mehr als 40 Jahre Teil des Kreistages ist. Unter lang anhaltendem Applaus nahm er die Auszeichnung entgegen, die er den Bürgerinnen und Bürgern widmet.

Die ausgeschiedenen Kreistagsmitglieder aus der vergangenen Wahlperiode: Nihal Cekme, Erich Cremer, Franz-Josef Fiedler, Ingrid Geistler, Wilhelm Kleiker, Axel Korn, Doris Mauer-Schwer, Lothar Pörtner, Stephan Thiel und Rainer Valder.

Mit der silbernen Verdienstnadel für 15-jährige Kreistagszugehörigkeit wurden geehrt: Reiner Hans Grassmann, Jörg Hamel, Friedrich Kessel, Hans-Friedrich Oetjen und Hans-Peter Schmitz.

Die Nadel in Gold gab es für die, die mehr als 20 Jahre dem Kreistag angehören: Heinz-Peter Braumüller, Helga Conzen, Dr. Ralf Nolten, Katharina Rolfink und Hermann-Josef Weingartz.

Der Ehrenring für die mehr als 25-jährige Arbeit im Kreistag wurde verliehen an: Gerd Clemens, Hans-Wilhelm Dohmen, Astrid Natus-Can, Josef-Johann Schmitz und Paul-Ulrich Titz.

Karl Schavier bekam die goldene Taschenuhr für seine Mitgliedschaft im Kreistag, die mehr als 35 Jahre anhält.

Zuletzt wurde Reiner von Laufenberg geehrt, der seit mehr als 40 Jahren dem Kreistag angehört. Ihm wurde der goldene Löwe verliehen.

In einer Gedenkminute wurde zudem der beiden gestorbenen Kreistagsmitglieder der vergangenen Wahlperiode gedacht: Leo Neulen und Elmar Fuchs.

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Es läuft wieder bei der LG Laacher See

Laacher See/Föhren/Koblenz – Meisterschaften in Föhren – Winterzeitlauf in Koblenz – KSK Winterläufe in Bell – Antonio Blanco mit persönlicher Bestzeit. Frostige Temperaturen herrschten bei den Rheinland-Meisterschaften am 24. Oktober in in Föhren. Nachdem eine Woche zuvor die Rheinland Meisterschaften für 10 km erfolgreich verlaufen waren, veranstaltete die LG Meulenwald diese nun im Halbmarathon.

Antonio Blanco bei der Siegerehrung in Föhren. Foto: LG Laacher See e.V.

Von der LG starteten hier Antonio Blanco (M 40) und Klaus Jahnz (M 70). Mit einer Zeit von 1:27:31 Std. verpasste Antonio knapp einen Platz auf dem Siegertreppchen. Die Strecke ist inzwischen seine Lieblingsstrecke, zum dritten Mal konnte er in Föhren seine persönliche Bestzeit verbessern. Klaus erreichte mit einer Zeit von 2:20:16 Std das Ziel und. lief er ebenfalls auf Rang 4.

Kühle Temperaturen und strahlender Sonnenschein herrschten auch beim 11. Winterzeitlauf in Koblenz. Genau wie der Sommerzeitlauf wird dieses Event von Meddys LWT „Rund um die CMG Arena“ am Stadion Oberwerth durchgeführt. Eine kleine Delegation der LG Laacher See war hier vertreten. Raheb Rahimi, Roland Wesche und Herbert Esper absolvierten sechs Runden á 3,2 km. Elisabeth Waldorf schaffte vier Runden. Danach ging es glücklich und zufrieden wieder nachhause.

Nach dem gleichen Prinzip veranstaltet die LG Laacher See am 11. Dezember den ersten KSK Winterlauf auf dem Sportplatz in Bell. Am 8. Januar ist die 2. Veranstaltung. Die Läufe finden auf einen Wald-Rundkurs über 2,5 km statt. Sinn ist es, dass die Sportler an den Veranstaltungstagen beliebig viele Runden zurücklegen können. „Die Sportler können bei uns laufen, walken oder ganz einfach gehen. Dies ist auch ein Grund dafür, dass unsere Winterläufe gerne besucht werden“, erklärt Axel Schäfer.

„Es ist kein Wettkampf und Zeiten werden nicht gestoppt. Jeder kann teilnehmen, eine Vereinszugehörigkeit ist nicht erforderlich, “ erklärt Michael Krämer, der mit Axel für die Organisation verantwortlich ist. Er steht unter 0176-14021971 für Rückfragen zur Verfügung. Informationen und Anmeldung unter www.winterlaeufe.de.

Lauf- und Walkingtrainingszeiten:

dienstags, 18:10 Uhr         Mendig, Kreissporthalle Fallerstraße
19:30 Uhr         Funktionelle Gymnastik
donnerstags, 18:25 Uhr     Mayen, Radweg am Ostbahnhof, Parkplatz Autohaus Nett, hinter
Fa. Würth
samstags, 13:55 Uhr         Laacher See, Parkplatz am Naturkundemuseumparkplatz

Für Rückfragen und weitere Informationen steht Klaus Jahnz 02651-769 07 oder (0175/2962172) allen Interessierten zur Verfügung. www.lglaachersee.de