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Benefiz-Advents-Kalender der FVR-Stiftung ist ab Dienstag 02. November erhältlich

Region/Koblenz – Der Benefiz-Adventskalender von „Fußball hilft!“, der Stiftung des Fußballverbandes Rheinland geht in seine siebte Auflage: Mehr als 190 Preise im Wert von rund 15.000 Euro verstecken sich im Adventskalender 2021, von dem insgesamt 8.000 Exemplare zum Einzelpreis von 5 Euro angeboten werden. Zu gewinnen gibt es unter anderem eine mehrtägige Busreise, tolle Hotel-Gutscheine, Tickets für das DFB-Pokalfinale 2022 sowie viele weitere hochwertige Sachpreise und Gutscheine.

Der vollständige Erlös aus dem Verkauf der Kalender dient der Erfüllung der Stiftungszwecke. So werden im kommenden Jahr insbesondere Kinder unterstützt, die unter der Corona-Pandemie leiden, und Vereine bezuschusst, die von der Flutkatastrophe stark betroffen sind. Aber auch Kunst und Kultur in Verbindung mit Fußball sowie der internationale Austausch junger Menschen werden gefördert, und hilfsbedürftigen Menschen wird unbürokratisch geholfen.

Ab Dienstag, 2. November 2021, ist ein Kauf in der Geschäftsstelle des Fußballverbandes Rheinland und der Sportschule Oberwerth in Koblenz möglich. Auch über die Vorsitzenden der Fußballkreise werden die Kalender verkauft, sie nehmen Bestellungen bereits jetzt entgegen. Privatpersonen können die Kalender online unter www.fvr-stiftung.de/kalender/online-kaufen-21/ erwerben; der Verkauf an Vereine erfolgt ausschließlich über den jeweiligen Kreisvorsitzenden. Die Verkaufsphase endet am 30. November um 10 Uhr, sofern nicht bereits zuvor alle Kalender vergeben sind.

„Der Benefiz-Adventskalender ist in diesem Jahr nicht nur für die Arbeit der Stiftung wichtig: Es geht in der schwierigen Zeit der Flutkatastrophe und der Pandemie auch um ein Stück Solidarität“, sagt Walter Desch, Präsident des Fußballverbandes Rheinland und Vorsitzender der FVR-Stiftung. „Ich bin ganz sicher, dass wir uns gerade jetzt auf die Freunde des Fußballs verlassen können.“

Wie funktioniert der Kalender?

Die Auflage umfasst 8.000 Kalender, die zum Preis von je 5 Euro verkauft werden. Die individuelle Gewinn-Nummer befindet sich auf der Rückseite oben rechts. Jeder verkaufte Kalender nimmt an der Verlosung teil und kann ein Mal gewinnen. Die Auslosung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges, aber selbstverständlich unter Teilnahme eines Notars.

Die Gewinn-Nummern werden ab dem 1. Dezember 2021 tagesaktuell unter www.fvr-stiftung.de veröffentlicht.

Die Gewinner müssen sich generell bis zum 31. Januar 2022 bei der Stiftung gemeldet haben. Bei Eintrittskarten für Veranstaltungen, die vor dem 31.01.2022 stattfinden, muss sich der Gewinner drei Tage vor der jeweiligen Veranstaltung gemeldet haben, ansonsten verfallen die Preise zugunsten gemeinnütziger Aktivitäten unserer Stiftung.

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Ungehörtes und Unerhörtes – Dienstag 02. November im Kulturhof Weilerswist-Metternich

Weilerswist-Metternich – Literatur trifft Musik: Mit seinem literarischen Portrait des Jazz-Saxofonisten Heinz Sauer kommt der Autor Rainer Wieczorek zur Lit.Eifel. Am Dienstag, 02. November, 19.30 Uhr, liest er im Kulturhof Velbrück (Meckenheimer Straße 47, 53919 Weilerswist-Metternich) aus seinem Buch „Im Gegenlicht: Heinz Sauer – Ein literarisches Portrait“. Der Eintritt zur Lesung kostet zwölf Euro, ermäßigt sechs Euro.

Heinz Sauer ist einer der bedeutendsten deutschen Jazzmusiker. Seit vielen Jahrzehnten ist er mit seinem expressiven Ton, mit seiner Schärfe und schroffen Phrasierungskunst auf dem Tenorsaxofon unverwechselbar. Tourneen mit Albert Mangelsdorff führten ihn um die ganze Welt. Im letzten Jahrzehnt waren es vor allem Duo-Konzerte mit Michael Wollny, die den beiden zahlreiche Preise einbrachten.

Skizze aus Schlüsselmomenten

In einem literarischen Portrait nähert sich Rainer Wieczorek dem Saxofonisten, erzählt von dessen Jazzmusik und von den Lebensbedingungen, unter denen sie sich entwickelte. Dabei werden drei Perspektiven in Gesprächen miteinander verwoben: der Erzähler, Heinz Sauer und Danski, eine literarische Figur aus einem anderen Buch Wieczoreks. In dieser Konstellation wird das Leben von Heinz Sauer und sein Zugang zur Musik über einzelne Schlüsselmomente skizziert.

Das Buch, an dessen Entstehung Heinz Sauer selbst mitwirkte, ist auch das Ergebnis gewachsenen Vertrauens. In gemeinsamen Gesprächen hat Wieczorek bisher Ungehörtes und Unerhörtes rausgekitzelt und neu verarbeitet.

Der Autor Rainer Wieczorek erreichte mit seinen Künstlernovellen große Aufmerksamkeit. So wie Heinz Sauer in der Musik setzt er beim Schreiben auf die Kunst des Weglassens, um zum Wesentlichen zu finden. Bis 2009 leitete er zusammen mit Andreas Müller das Darmstädter Literaturhaus. Der Lehrer für Deutsch und Politikwissenschaft lebt mit Frau und Tochter in Darmstadt.

Die Lit.Eifel-Lesung findet im außergewöhnlichen Ambiente des „Kulturhof Velbrück“ statt. Das „Haus Velbrück“ war eine Burg in Metternich und Stammsitz der Fürsten von Metternich-Winneburg. Heute befindet sich dort der Sitz der Velbrück GmbH Verlage sowie des gemeinnützigen Vereins „Kulturhof Velbrück e.V.“ zur Förderung von Kunst und Kultur. Die Eintrittsgelder der Lit.Eifel-Lesung kommen dem Verein zugute, der selbst von dem verheerenden Juli-Hochwasser betroffen war.

Tickets für die Lit.Eifel-Veranstaltung gibt es unter anderem online bei Ticket Regional. Weitere Informationen und Vorverkaufsstellen gibt es im Internet unter www.lit-eifel.de. Es gelten die aktuellen Vorschriften der Corona-Schutzverordnung.

 

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„Nacht der Heiligen“ lädt zum Gruseln ein

Region/Trier – Am heutigen 31. Oktober und am 1. November lädt die „Nacht der Heiligen“ Gruselbegeisterte zu einem interaktiven Theaterstück ein. An beiden Tagen gibt es je zwei 65-minütige Aufführungen um 19.30 und 21 Uhr.  Interaktives Theaterstück in Trierer Herz-Jesu-Kirche zu sehen. In der Nacht zu Allerheiligen, besagt ein alter Volksglaube, fällt der Schleier zwischen den Reichen der Toten und der Lebenden und so manches Gruselspektakel nimmt seinen Lauf. Eines davon in der Trierer Herz-Jesu-Kirche nimmt das Publikum mit in die „sieben Kreise der Hölle“.

„Ein Totentanz in die sieben Kreise der Hölle“ heißt die diesjährige Darbietung, in der die Teilnehmenden von Visionen der Apokalypse verfolgt werden. Der Teufel will die sieben Todsünden in die Welt entlassen und damit die Endzeit einleiten, doch die Heiligen rufen die Gemeinschaft der Gläubigen zusammen, um den Plan zunichte zu machen. Das Publikum schlüpft dabei in die Rolle eines Gottesdienstbesuchers, der plötzlich in ein mysteriöses Abenteuer verwickelt wird. Die Heiligen erwachen zum Leben und fordern das Publikum auf, ein geheimes Artefakt zu finden. Angelehnt an das Format des „Escape Rooms“ in Verbindung mit theatralischen und musikalischen Elementen ist die „Nacht der Heiligen“ Nachfolger der „Trierer Horrornacht“. Entstanden ist das Theaterensemble unter Leitung von Regisseur Marc-Bernhard Gleißner aus dem Bistums-Projekt „Initiative Kulturelle Diakonie im Trierer Süden“. Die Inszenierung findet im Rahmen des Programms Trierer Unterwelten statt und wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz sowie der Stadt Trier gefördert.

Pro Aufführung stehen 70 Plätze zur Verfügung, davon 25 für Nicht-Immunisierte (2G+). Geimpfte müssen beim Einlass einen entsprechenden Nachweis vorbringen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Karten gibt es unter www.sredna-herzjesu.de/die-nacht-der-heiligen-ii-kartenvorbestellung. Veranstaltungsort ist die Herz-Jesu-Kirche in der Friedrich-Wilhelm-Straße in Trier.

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Die Sommerzeit endet am 31. Oktober 2021

RegionAm morgigen Sonntag, dem 31. Oktober 2021, um 3:00 Uhr morgens, endet dieses Jahr in Deutschland die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Zu diesem Zeitpunkt wird die Uhr um eine Stunde auf Winterzeit zurückgestellt, das heißt auf 2:00 Uhr Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Die Zeitumstellung erfolgt in allen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie in weiteren Nachbarstaaten. Die Winterzeit gilt bis zur nächsten Zeitumstellung am 27. März 2022.

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Neue Hauptschlagader für Gasversorgung ist Meilenstein für Wärme-Versorgung im Ahrtal

Bad Neuenahr-Ahrweiler – „Diese Hochdruckleitung ist ein Zeichen der Hoffnung für die Menschen im Ahrtal und ein Meilenstein für die Wärmeversorgung im nahenden Winter“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Inbetriebnahme der Gashochdruckleitung in Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Wir freuen uns, dass diese neue Hauptschlagader der Erdgasversorgung heute nach einer Rekordbauzeit wieder in Betrieb gehen kann,“ dankte die Ministerpräsidentin dem örtlichen Netzbetreiber für die schnelle und pragmatische Wiederherstellung der Versorgung. Ministerpräsidentin Malu Dreyer dankte auch den insgesamt 17 Energieversorgungsunternehmen aus ganz Deutschland, die so tatkräftig im Ahrtal mit anpacken: „Ohne diese große Solidarität aus der ganzen Bundesrepublik hätte die Energieversorgung im Flutgebiet nicht so schnell wiederhergestellt werden können.“

„Nach dem Wiederaufbau wird die Wärmeversorgung im Ahrtal zukunftsfähig und dem Klimaschutz dienlich sein. Unsere Energieberater- und beraterinnen hören vor Ort fast ausschließlich den Wunsch nach einer langfristig nachhaltigen und zukunftssicheren klimafreundlichen Wärmeversorgung. Jetzt allerdings geht es auf den Winter zu, und da sind schnelle Lösungen gefragt. Da geht es um jeden Haushalt, der wieder ans Gasnetz angeschlossen ist“, erklärte Anne Spiegel, Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität.

„Angesichts des baldigen Wintereinbruchs ist die Wiederherstellung einer flächendecken Wärmeversorgung im Ahrtal derzeit eine drängende Herausforderung für die Energieversorger. Die Landesregierung hat die Verantwortlichen dabei von Anfang an eng begleitet und unterstützt. Mitte Oktober konnte das Land durch die Inbetriebnahme einer mobilen Gasversorgungsanlage, die durch die ADD in Bad Neuenahr-Ahrweiler installiert wurde, sogar selbst 1.100 Haushalte ans Gasnetz anschließen. Dass nun auch die Gashochdruckleitung der EVM wieder in Betrieb geht, ist ein weiterer wichtiger Schritt nach vorne für die Menschen vor Ort“, unterstrich Innenminister Roger Lewentz.

Das Versorgungsnetz in Bad Neuenahr-Ahrweiler war durch die verheerende Flutkatastrophe im Ahrtal vor rund drei Monaten weitgehend zerstört worden. „In einer Rekordbauzeit von weniger als 100 Tagen ist es der Energieversorgung Mittelrhein und ihrer Tochtergesellschaft Energienetze Mittelrhein gelungen, ein komplett neues Hochdrucknetz aufzubauen“, erklärte Josef Rönz, Vorstandsvorsitzender der Energieversorgung Mittelrhein. Dieses Netz sei die Voraussetzung dafür, dass auch die restlichen Gebiete von Bad Neuenahr-Ahrweiler wieder mit dem effizienten und klimaschonenden Energieträger Erdgas versorgt werden können. Außerdem bestehe mit der neuen Leitung ab sofort wieder hundertprozentige Versorgungssicherheit in den Orten der Gemeinde Grafschaft sowie Vollversorgung für die Industrieunternehmen, die teilweise zuvor nicht beliefert werden konnten.

„Mit dieser neuen Hochdruckleitung haben wir nach nur 14 Wochen wieder den Versorgungsstand erreicht, den wir vor der Flut hatten“, erklärte Josef Rönz. Bereits wenige Tage nach der Flutnacht starteten die Netzexperten der evm-Gruppe mit dem Wiederaufbau der zerstörten Hochdruckleitung. Schnell war aufgrund des Ausmaßes der Zerstörung klar, dass die Erdgashochdruckleitung nicht wieder dort aufgebaut werden kann, wo sie war. Sie verlief bis zum 14. Juli von Remagen-Kripp aus kommend an der Ahr entlang bis nach Bad Neuenahr-Ahrweiler. Bauarbeiten in Ufernähe schieden sofort aus, sodass der Netzbetreiber sich dazu entschied, einen völlig neuen Verlauf zu planen – weiter weg von der Ahr und damit auch hochwassersicherer.

So verläuft das neue Rohrsystem ab dem Stadtteil Lohrsdorf entlang der Landskroner Straße parallel zur Bahnstrecke und später dann an den Weinbergen entlang. Hier hat die evm-Gruppe auf einer Länge von rund zwei Kilometern eine provisorische Hochdruckleitung erstellt, die dem Wiederaufbauprojekt eine Beschleunigung von rund drei Monaten verschaffte. Für die gesamte 5,3 Kilometer lange neue Hochdruckleitung und die Behebung aller Schäden am Gasnetz inklusive der provisorischen Lösung wird die evm-Gruppe voraussichtlich rund 20 bis 30 Millionen Euro aufwenden. Mit dem Bau der endgültigen Leitung beginnt der Netzbetreiber im kommenden Jahr. Zur Beschleunigung der Arbeiten hatte ein sehr pragmatisches und zügiges Handeln vieler Beteiligter beigetragen. So wurde teilweise auf aufwendige Genehmigungsverfahren, Bodengutachten und Probebohrungen verzichtet. Für dieses zielorientierte Handeln dankte Vorstandsvorsitzender Josef Rönz auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer und den Mitarbeitenden der Landesbehörden.

Inzwischen konnten schon zahlreiche Bereiche im Ahrtal wieder mit Erdgas versorgt werden: Mehr als 80 Prozent der Haushalte sind wieder angeschlossen. Die restlichen Gebiete nimmt die evm-Gruppe sukzessive in Betrieb. Bis Ende November soll die Wiederinbetriebnahme abgeschlossen sein. Besondere Herausforderungen sind aktuell noch in der Altstadt von Ahrweiler zu meistern: Dort sind im Ortsnetz noch zahlreiche Leckagen zu orten und zu verschließen. Josef Rönz: „Wir sind aber zuversichtlich, dass wir auch hier sehr bald das Netz wieder betriebsbereit haben.“

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Wirtschaft

Modernste Molkerei Europas startet – Anlage soll jährlich rund 800 Millionen Liter Milch verarbeiten

Mechernich – GEA Group AG und Hochwald Foods GmbH haben diese Woche die erste Milch in ihrem neuen Werk in Mechernich-Obergartzem angenommen. Das teilte die Pressestelle des Unternehmens dem Mechernicher „Bürgerbrief“ mit. „Die neue Fabrik in Mechernich wird die modernste Molkerei Europas sein und die kommerzielle Produktion bereits Januar 2022 aufnehmen“, heißt es in der Pressemitteilung.

Die neue Hochwald-Molkerei in Mechernich-Obergartzem soll ab Januar 2022 rund 800 Millionen Liter Milch per anno zu hochwertigen H-Produkten verarbeiten. Das sind pro Tag zirka zwei Millionen Liter oder 86 Tanksammelwagen, die in der Milchannahme ankommen. Jetzt wurde die erste Milch angeliefert. Bild: Hochwald Foods GmbH/pp/Agentur ProfiPress

Stefan Klebert, CEO GEA, ist vom bisherigen Projektverlauf in enger Kooperation mit der Stadt Mechernich beeindruckt: „GEA hat in Mechernich den Herausforderungen getrotzt. Wir haben das Neubauprojekt durch die Covid-19-Zeit und die Flut im Sommer 2021 auf Kurs gehalten: im Zeitplan und in außergewöhnlich konstruktiver Zusammenarbeit mit unseren langjährigen Kunden.“

Inzwischen laufen die Inbetriebnahmen der verschiedenen Verfahrensschritte. „Hochwalds neue Wirkungsstätte ist ein Leuchtturmprojekt für eine nachhaltige Produktion, auf das wir alle stolz sein können“, so Klebert.

Teamleistung unter Mitwirkung der Stadt

„GEAs hocheffiziente Prozesstechnologie legt für Hochwald dafür die Basis“, schreibt Pressesprecherin Kathrin Lorenz: „Die besonders langen Laufzeiten der GEA-Anlage sorgen für einen ressourcenschonenden Betrieb. Zudem spart das ausgeklügelte Cleaning-in-Place-(CIP-) Konzept Wasser. Energieeffiziente Wärmetauscher führen die sonst verschwendete Abwärme aus dem Prozess in einen Energiekreislauf zurück, um sie an anderer Stelle wieder zu nutzen.“

Hochwald will in der neuen Anlage 800 Millionen Liter Milch pro Jahr zu hochwertigen Milchprodukten wie H-Milch, H-Sahne, H-Mischmilchprodukte sowie Kondensmilch und H-Trinkjoghurt verarbeiten. Detlef Latka, CEO Hochwald Foods, nahm die erste Milchannahme zum Anlass, allen Projektbeteiligten für die herausragende Termintreue und Qualität im bisherigen Projektverlauf zu danken: „Vor vier Jahren haben die Mitglieder unserer Genossenschaft mit ihrem Beschluss den Weg für den Bau einer neuen Molkerei frei gemacht.“ Von der Grundstückssuche über die Stadtverwaltung Mechernich über die Planung bis hin zu den Bauarbeiten sei das Projekt das Ergebnis einer großartigen Teamleistung.

Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der sich selbst für die Ansiedlung und für eine ausreichende Wasserversorgung starkgemacht hatte, sagte 2019 beim Ersten Spatenstich: „Hochwald bedeutet Fortschritt für unsere Stadt und für die ganze Region. Als Bürgermeister mit landwirtschaftlichem Hintergrund bin ich besonders glücklich, dass es uns gelungen ist, einen großen genossenschaftlichen Betrieb, der den Bauern selbst gehört, hier anzusiedeln.“

„Als Generalausrüster umfasst der GEA-Auftrag die Ausführungsplanung, Herstellung, Lieferung, Montage und Inbetriebnahme sowie Abnahme aller prozesstechnischen Be- und Verarbeitungsanlagen zur Herstellung der unterschiedlichen Milchprodukte.“

Schwerpunkt in Mechernich sei die Herstellung besonders lang haltbarer H-Produkte. Diese mache es möglich, dass Qualität und Geschmack von Nahrungsmitteln sechs Monate und länger halten – sogar ohne Kühlung und Konservierungsstoffe, was wiederum die Umweltbilanz der Produkte verbessere.

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Top-Events Tourismus

Uferlichter werden im Winter in Bad Neuenahr-Ahrweiler leuchten

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Kunsthandwerk- und Gastronomiestände bis Ende Januar im Kurpark. Sie sollen die dunkle Jahreszeit erhellen: Ab dem 2. Advent werden die Uferlichter wieder rund um den Kurpark und das Ahrufer in Bad Neuenahr leuchten. Der Uferlichter Kultur e. V. und die Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH arbeiten gemeinsam daran, das Event im Herzen des Kurviertels in diesem Jahr umzusetzen. Und die Lichter werden dieses Mal deutlich länger leuchten als in den Jahren zuvor.

Eröffnet werden die Uferlichter am Freitag, 3. Dezember. Ehrenamtliche Helfer werden zuvor die floralen Kunstwerke aufbauen, die zusammen mit der festlichen Illumination die Uferlichter ausmachen. „Leider sind viele Gerüste und Ständer für die Floraldesigns auch den Fluten zum Opfer gefallen, daher werden die Installationen dieses Jahr etwas anders aussehen, als gewohnt“, sagt Christian Lersch vom Uferlichter e. V. Insbesondere in diesem Winter seien die Uferlichter den Organisatoren aber ein besonderes Anliegen und die ehrenamtlichen Helfer seien hochmotiviert, trotz eigener Betroffenheit die Uferlichter in diesem Jahr leuchten zu lassen. „Sie gehören zu Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wir hoffen, dass sie für Einwohner gerade in der dunklen Jahreszeit einen Lichtblick bieten“, ergänzt Frank Mies vom Uferlichter Kultur e. V. Umgesetzt werden können die floralen Kunstwerke dank des Sponsorings der Kreissparkasse Ahrweiler und der Volksbank RheinAhrEifel.

Kulturprogramm begleitet Uferlichter

Vergangenes Jahr konnten sie leider Corona-bedingt nicht aufgebaut werden, doch dieses Jahr soll es auch wieder ein Angebot an Kunsthandwerk- und Gastronomieständen zu den Uferlichtern geben, sofern die Pandemie-Situation dies zulässt. Diese werden wie gewohnt ihren Platz im Kurpark finden. Der Park wird aktuell provisorisch hergestellt, voraussichtlich Anfang November sollen die Wege und Wiesenstrukturen wiederhergerichtet sein. „Der Kurpark soll wieder ein Ort der Auszeit und Erholung sein, die gerade in der aktuellen Zeit besonders wichtig sind“, sagt Christian Senk, Geschäftsführer der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH. Durch die provisorische Wiederherstellung wird auch der Aufbau der Stände möglich. Es wir eine bunte Auswahl der bekannten Standbetreiber dabei sein. Sie werden ab dem 3. Dezember bis zum 30. Januar immer freitags bis sonntags sowie auch zwischen den Jahren ihre Stände öffnen. „Wir werden auch ein begleitendes Kulturprogramm mit Uferlichter-Konzerten anbieten“, ergänzt Geschäftsführer Jan Ritter. „Mit den Angeboten wollen wir so im Winter wieder ein Stück Alltag zurückbringen und Möglichkeiten für eine Auszeit bieten.“

Informationen zu den weiteren Angeboten rund um die Uferlichter werden die Veranstalter zeitnah bekannt geben. Weitere Informationen sind unter www.uferlichter.de zu finden.

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Top-Events

„Das Wandern ist des Mörders Lust“ am heutigen Samstag 30. Oktober in Hillesheim

Hillesheim – Interessierte Krimi- und Wanderfans treffen sich ohne Voranmeldung am Kriminalhaus, Am Markt 5-7 in 54576 Hillesheim am heutigen Samstag, den 30.10.2021, um 11 Uhr.

Mit „Das Wandern ist des Mörders Lust“ veröffentlicht TV-Moderator und Wander-Fan Holger Wienpahl eine Krimi-Anthologie rund ums Wandern. Beste Qualität und beste Unterhaltung, mitunter skurril und oft nah am wahren Leben. Das sind die Kriterien, nach denen Holger Wienpahl kriminell gute Wanderkrimis in einem Band gesammelt hat.

Holger Wienpahl und Ralf Kramp laden gemeinsam mit der Tourist-Information Gerolsteiner Land zu einer Krimi-Wanderung mit spannenden Lesehäppchen aus der Neuerscheinung ein.

Die Wanderung führt nach Dohm-Lammersdorf, wo die Gruppe gegen 12 Uhr im Gemeindehaus eine Buchvorstellung mit Lesehäppchen von Holger Wienpahl und Ralf Kramp erwartet. Insgesamt ist die Gruppe circa drei Stunden unterwegs und wird gegen 14 Uhr wieder in Hillesheim eintreffen.

Dieses Buch gehört in jeden Rucksack! Cover: KBV Verlags- und Medien-GmbH
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Ein Jahr im Amt für Aachen – OBin Sibylle Keupen zieht Bilanz

Aachen – Ein Jahr ist vergangen, seit Sibylle Keupen ihren Dienst als Oberbürgermeisterin der Stadt Aachen angetreten hat. Mit mehr als 67% der Stimmen war sie in der Stichwahl am 27. September gewählt worden. Ihr früh formulierter Anspruch: hohe Transparenz in der Arbeit zu zeigen und nah an den Menschen zu sein. Inzwischen sind die wöchentlichen Videobotschaften aus dem Rathaus ebenso wie die Social Media-Kanäle Instagram, Twitter und LinkedIn eingeführte und regelmäßig genutzte Plattformen zur Information wie auch zum Austausch.

Grundlage der Arbeit von Sibylle Keupen ist aber vor allem, die Stadt gemeinsam mit Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft zu entwickeln. Diesen Ansatz formulierte sie in der Pressekonferenz vom 29. Oktober 2021 noch einmal sehr deutlich als roten Faden ihrer Arbeit. Gleichzeitig dankte sie ausdrücklich den Beteiligten auf dem Weg zum Umbau und zur Entwicklung der Stadt, darunter dem großen Team von 5.600 Mitarbeitenden.

Gut funktionierende kooperative Strukturen als Voraussetzung für die Entwicklung der Stadt 

„Ohne dieses Team an der Seite, ohne die Politik, die die großen Linien möglich macht, und ohne die engagierte Stadtgesellschaft kann eine Oberbürgermeisterin keine großen Schritte machen. Deshalb danke ich ganz herzlich allen Beteiligten, die die Stadt im letzten Jahr gemeinsam mit mir nach vorn gebracht haben. Wir haben viel auf die Beine gestellt und sind ein erstes großes Stück weitergekommen in Richtung einer klimaneutralen und gerechten Stadt.“

Beispiele für die erfolgreiche Zusammenarbeit sind die Initiativen „Ladenliebe“ und „Citygold“ des Citymanagements, bei denen Immobilienbesitzende, Wirtschaft und engagierte Macher an einem Strang ziehen. Auch die am Büchel geplante „Zwischenzeit“ als Übergangsprojekt bis zur endgültigen Bebauung zum neuen Teil der Stadt oder der anstehende Umbau des Theaterplatzes sind beispielhafte Projekte, bei denen konkrete Erlebnisräume für die Innenstadt im Fokus stehen.

Veränderungen hat es auch in der Verwaltung gegeben. Bereits im November startet Heiko Thomas als Leiter des neu eingerichteten Klimadezernats, während die Umstrukturierung des Fachbereichs Verwaltungsleitung zum Fachbereich Verwaltungsleitung und Bürger*innendialog bereits Erfolge zeigt. Unter der Leitung von Dana Duikers ist der Fachbereich als Schnittstelle für die dialogorientierte, kooperative Stadtentwicklung inzwischen eine feste Größe im Stadtgeschehen.

Erfolgreiches Krisenmanagement  

Größte Herausforderung des letzten Jahres waren sicher die beiden Krisen um Corona und das Hochwasser. Sibylle Keupen: „Insgesamt war es eine schwere Zeit, auch für die Arbeit in Rat und Ausschüssen. Die sozialen Folgen der Pandemie waren vor allem für Familien und Kinder schwer zu meistern. Gemeinsam haben wir es aber geschafft, die Ausstattung der Schulen für den Online-Unterricht so zu verbessern, dass alle Kinder zumindest weitgehend gleiche Chancen der Teilnahme haben.“

Auch für die vielen Kulturschaffenden begann mit der Pandemie eine schwere Zeit. Mit einem Förderprogramm und der Veranstaltungsreihe „Stadtglühen“ konnte dann wenigstens in den Sommermonaten Kultur live erlebt werden.

Dank des Soforthilfepakets „Aachen hilft“ standen Politik und Verwaltung den Betroffenen der Hochwasserkatastrophe schnell zur Seite. „Die Verwaltung war unglaublich engagiert, alle haben an einem Strang gezogen, auch Region und Nachbarstädte der Euregio haben zusammengestanden – eine gute Erfahrung trotz des Leids und großer Schäden.“

Klimaschutz und Mobilitätswende als wichtigste Themen neben den Krisen 

Ein 100 Millionen-Programm für den Klimaschutz, 18 Millionen Euro für Solaranlagen auf städtischen Gebäuden und Fördermittel für den Solarausbau der übrigen Stadtgesellschaft, 4,2 Kilometer neue Radhauptverbindungen, 1076 neue Fahrradständer, 150 neue Ladestationen für E-Fahrzeuge, die ersten Wasserstoff-Abfallsammelfahrzeuge in Deutschland – das sind Fakten, die geschaffen wurden. Dass für die Mobilitätsaktivitäten mit dem Civitas Award ein europaweiter Preis heraussprang, ist eine schöne Bestätigung. Wichtig ist Sibylle Keupen, noch einmal zu betonen: „Wir haben einen klaren Auftrag der Wählerinnen und Wähler und einen nahezu einstimmigen Ratsbeschluss für die Umsetzung der Ziele des Bürgerbegehrens Radentscheid und den Aufbau einer sicheren Infrastruktur für den Radverkehr. Damit dies gut gelingen kann, brauchen wir kluge Lösungen und Dialogbereitschaft auf allen Seiten.“

Wichtige Themen des Amtsjahres waren aber auch die Hilfen bei Sucht und Wohnungslosigkeit und die Suche nach der Lösung der Probleme rund um die Peterskirche. Hier sind neue Konzepte in der Erarbeitung, um die Hilfen und die gemeinsame Nutzung des öffentlichen Raums auch für Umwohnende und Gewerbetreibende zu verbessern. Meilensteine bildeten außerdem Hochschulthemen wie der Campus West, der ab 2022 erschlossen wird, und die Erweiterung des Campus der FH an der Eupener Straße. In beiden Fällen sind Lernen, Leben und Mobilität zentrale Elemente der Planung.

Weitere Schwerpunkte für 2022 

„Um es auf den Punkt zu bringen: Das Handlungskonzept Wohnen und ein Euregionales Wohnforum werden Anfang des Jahres Weichen im Bereich Wohnen stellen. Zudem werden wir den Auftrag der Politik umsetzen, die Gründung einer neuen, städtischen Wohnungsbaugesellschaft voranzutreiben. Das Innenstadtsofortprogramm „innenstadtmorgen“ wird Maßnahmen für die Innenstadt auf den Weg bringen, der sozial gerechte ökologische Wandel wird uns stetig begleiten. Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung sowie der Ausbau des ÖPNV stehen ebenfalls ganz oben auf der Agenda für 2022 und die folgenden Jahre. Dafür brauchen wir neben den eigenen städtischen Mitteln auch die Unterstützung von Land und Bund“, sagt Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen.

Und führt weiter aus: „Komplexe Zukunftsaufgaben und ein ebenso komplexer Prozess der Veränderung liegen vor uns. Dafür brauchen wir auch in den nächsten vier Jahren die kooperative und konstruktive Zusammenarbeit von Politik und Verwaltung und die Expertise der gesamten Stadt – gemeinsam mit Bürger*innen, Verbänden, Hochschulen, Wirtschaft und Handel. Bringen Sie sich weiterhin aktiv und engagiert ein!“

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Vom Verlieren und Finden – Anne Gesthuysen liest bei der Lit.Eifel am Montag 08. November in der Markthalle Monschau

Monschau – Anne Gesthuysen ist vielen noch als Gesicht des ARD-Morgenmagazins bekannt. Diesen Job gab sie 2014 zugunsten der Familie auf, um sich fortan dem Schreiben zu widmen. Bei der Lit.Eifel liest sie aus ihrem inzwischen vierten Roman „Wir sind schließlich wer“ – und zwar am Montag, 8. November, um 19 Uhr in der Monschauer Markthalle (Ruhrstraße 9, 52156 Monschau). Der Eintritt zur Lesung kostet 12 Euro, ermäßigt 6 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf unter www.ticket-regional.de.

Anne Gesthuysen ist in Alpen am Niederrhein aufgewachsen – und dort spielt auch ihr Roman, in dem eine junge Pastorin ihre Gemeinde aufmischt. Zugleich geht es in der Geschichte aber auch um das Aufwachsen zweier ungleicher Schwestern in Adelskreisen und um den Mut, den es braucht, ein Leben selbst zu gestalten, wenn alles vorherbestimmt scheint.

Als Anna von Betteray die Vertretung des erkrankten Pastors übernimmt, sind die Bürger der Gemeinde Alpen skeptisch. Schließlich ist sie geschieden, blaublütig, mit Mitte dreißig viel zu jung für den Posten und eine Frau. Der einzige Mann an ihrer Seite: ihr Hund Freddy. Während Anna versucht, ein dunkles Kapitel ihrer Vergangenheit zu bewältigen und die Gemeinde behutsam zu modernisieren, gerät das Leben ihrer Schwester Maria komplett aus den Fugen.

Unterstützung von überraschender Seite

Ihr Mann wird verhaftet, kurz darauf verschwindet auch noch ihr Sohn. Ausgerechnet sie, die in den Augen der standesbewussten Mutter die Vorzeigetochter war, die auf Schützenfesten zur Königin gekrönt wurde und einen Grafen heiratete, während Anna mit schmutzigen Hosen im Stall spielte und sich in die falschen Männer verliebte.

Erst in der Not überwinden die Schwestern ihre Gegensätze – und erhalten Unterstützung von überraschender Seite. Denn wenn es darum geht, einen kleinen Jungen zu finden, halten die Alpener fest zusammen. Und allen voran: Ottilie Oymann aus dem Seniorenstift Burg Winnenthal. „Anne Gesthuysen erzählt in ihrem neuen Roman mit unvergleichlichem Witz, großer Herzenswärme und Feingefühl von einer Familie, die sich erst verlieren muss, um sich zu finden“, schreibt der Verlag Kiepenheuer & Witsch.

Die Autorin wurde 1969 am Niederrhein geboren und wuchs in Alpen auf. Nach dem Abitur in Xanten studierte Anne Gesthuysen Journalistik und Romanistik. In den 90er-Jahren arbeitete sie bei Radio France. Als Reporterin und Moderatorin hat sie für WDR, ZDF und VOX gearbeitet. Ab 2002 moderierte sie das „ARD-Morgenmagazin“. Diese Nachtschichten gab sie nach dem großen Erfolg ihres ersten Romans „Wir sind doch Schwestern“ Ende 2014 auf. 2015 erschien „Sei mir ein Vater“, 2018 folgte „Mädelsabend“. Sie lebt mit Frank Plasberg, ihrem Sohn und dem Goldendoodle Freddy in Köln.

Tickets für die Lit.Eifel-Veranstaltung gibt es unter anderem online bei Ticket Regional. Weitere Informationen und Vorverkaufsstellen gibt es im Internet unter www.lit-eifel.de. Es gelten die aktuellen Vorschriften der Corona-Schutzverordnung.