Kategorien
News

Weihnachten ohne Krippe? – Spendenaktion schenkt Betroffenen der Flutkatastrophe im Ahrtal kleinen Lichtblick

Lantershofen – „Unsere Krippe ist hinfort geschwommen“, berichtet Marion Ley aus Heimersheim, „aber eine Krippe gehört zwingend zu Weihnachten dazu.“ Sie ist eine von rund 40 Personen, die am 20. und 21. November an der Aktion „Herbergssuche anders“ teilgenommen hat und mit einer neuen alten Krippe das Studienhaus St. Lambert in Lantershofen verlassen hat. Ermöglicht hatten das private Spenderinnen und Spender sowie Organisationen, die fast 100 unterschiedliche Krippen verschenkten, sowie das Initiatorenteam bestehend aus der Dekanatsratsvorsitzenden Andrea Krämer, Sabine Hüttig, Mitglied im Dekanatsrat, und Andrea Kien-Groß, Dekanatsreferentin im Dekanat Ahr-Eifel.

Natürlich könne man sich auch einfach eine neue Krippe im Internet bestellen, gibt Andrea Kien-Groß zu, aber die abgegebenen Krippen hätten alle bereits eine Geschichte erlebt. „Viele haben noch einen Brief beigelegt und schreiben darüber, woher die Krippe ist und was sie schon alles erlebt hat.“ Diese Lebendigkeit fühle man, berichtete ihr eine Besucherin. „Die positive Energie und Wärme wird mit den Krippen weiterverschenkt“, ist sich die Gemeindereferentin sicher.

Energie und Wärme stellen momentan auch ganz irdische Probleme bei den Betroffenen dar. Jenen, die zurück in ihre Häusern oder Wohnungen gekehrt sind, fehlt es oft noch an funktionierenden Heizungen. Bei Kaffee und Kuchen kamen die Organisatorinnen schnell mit den Familien, Paaren und Einzelpersonen ins (seelsorgliche) Gespräch, die eine Krippe abholen wollten. Erinnerungen und Emotionen des Erlebten sind noch sehr präsent. Dabei war das Thema „Herberge“ allgegenwärtig: „Wo seid ihr denn untergekommen?“ oder  „Wann könnt ihr wieder nach Hause?“ waren einige der Fragen. Viele Familien konnten zum Überbrücken der ersten Räumungs-Phase in Ferienwohnungen ziehen. Die neue Anschrift wirft auch bei den Kleinsten im Zugehen auf Heiligabend Unsicherheiten auf, erzählt Marion Ley, die Erzieherin ist: „Wird das Christkind mich überhaupt finden?“. Daher habe sie gemeinsam mit den Kindern einen Brief ans Christkind geschrieben, um die neuen Adressen bekannt zu machen.

Die Übergangs-Unterkünfte sind oftmals kleiner als die bisherigen Wohnungen. „Die sind meist zu eng für einen Weihnachtsbaum. Doch für eine Krippe ist dann doch oft Platz“, so der Eindruck von Andrea Kien-Groß. „Die Krippe wird uns an den Weihnachtstagen sicherlich viel Freude machen“, blickt Marion Ley in die kommende Zeit.

Weitere Informationen zur Hochwasserhilfe von Bistum Trier und Caritas und die Spendenkonten zur Unterstützung Betroffener der Hochwasserkatastrophe sind zu finden unter https://t1p.de/hochwasser-hilfe.  Näheres zur Krippenaktion gibt es beim Dekanatsbüro Ahr-Eifel, unter Tel.: 02641 912780 oder per an E-Mail dekanat.ahreifel(at)bistum-trier.de

Kategorien
News

Adventszeit – mit Sicherheit

Region – Abstand halten und nach Möglichkeit zu Hause bleiben, sind auch in diesem Jahr die Empfehlungen, um gesund zu bleiben. Deshalb geben sich viele Menschen im Advent noch viel Mühe, ihr zu Hause besonders schön zu gestalten. Kerzen, Lichterketten und dekorative Leuchtmittel sollen für Gemütlichkeit sorgen. Damit die Dekorationsartikel nicht brandgefährlich werden, rät die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord zur Vorsicht beim Kauf und Gebrauch von Advents- und Weihnachtsdekorationen.

Kerzen sollten beispielsweise auf einer nicht entflammbaren Unterlage stehen, nicht bis ganz nach unten abbrennen, sondern stattdessen rechtzeitig ausgetauscht werden. Am besten ist es, wenn sie auch vor Zugluft geschützt sind und nicht in der Nähe von Gegenständen stehen. Besondere Vorsicht gilt bei Metallstiften zur Befestigung der Kerzen, denn sie können das flüssige Wachs leicht in den Kranz oder das Gesteck transportieren, was eine zusätzliche Gefahr darstellt. Verwenden Sie deshalb lieber Kerzenhalter oder -teller, die die Kerze nach dem Abbrennen gefahrlos verlöschen lassen. Eine Alternative sind sogenannte „Sichere Kerzen“.

Wer Adventskränze oder Gestecke mit Kerzen gewerbsmäßig herstellt und verkauft, muss die Bestimmungen des Produktsicherheitsgesetzes beachten. Dieses fordert, dass Kerzen nach dem Abbrennen gefahrlos verlöschen müssen. Zudem soll die Ware so beschaffen sein, dass sie sicher ist und die Gesundheit nicht gefährdet wird.

Auch beim Kauf von Lichterketten und sonstigen Leuchtmitteln gibt es einiges zu beachten.

Diese Waren müssen das CE-Kennzeichen tragen. Nur bei Waren mit dieser Kennzeichnung kann davon ausgegangen werden, dass sie den geltenden Anforderungen innerhalb der EU entsprechen. Ein zusätzliches GS-Kennzeichen („geprüfte Sicherheit“) auf dem Produkt ist von Vorteil. Die Verpackung oder das Produkt müssen mit Namen und Adresse des Herstellers oder des Importeurs gekennzeichnet sein. Eine Benutzerinformation mit Verwendungshinweisen und Gebrauchsanleitungen in deutscher Sprache muss ebenso beiliegen.

Bei weiteren Fragen können Sie sich an Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord wenden:

  • SGD Nord, Regionalstelle Gewerbeaufsicht Idar-Oberstein, Telefon 06781/565-0
  • SGD Nord, Regionalstelle Gewerbeaufsicht Koblenz, Telefon 0261/120-0
  • SGD Nord, Regionalstelle Gewerbeaufsicht Trier, Telefon 0651/4601-0
Kategorien
Top-Events

Kölsche Weihnacht der Paveier als Benefiz-Konzert in Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Am 15. Dezember in der Großen Bühne im Kurpark Bad Neuenahr. Nach einem Jahr Corona-Zwangspause kehren die Paveier im Advent mit ihrer „Kölschen Weihnacht“ auf die Bühnen des Rheinlandes zurück. Zum siebten Mal gastieren sie am Mittwoch, 15. Dezember, mit ihrer weihnachtlichen Konzertspielreihe in Bad Neuenahr – und zwar mit einem Benefizkonzert für Betroffene der Flutkatastrophe.

Kölsche Weihnacht mit Paveier & Friends. Foto: Herrmann Hermes

In der Großen Bühne im Kurpark Bad Neuenahr (Festzelt) präsentiert die Band um 19.30 Uhr alte und neue Lieder in kölscher Sprache, in denen das schönste Fest des Jahres besungen wird. Mal heiter und mit einem gehörigen Augenzwinkern, mal zu Herzen gehend und besinnlich, stammen die Titel meist aus der, seit vielen Jahren bekannten, Album-Serie „Kölsche Weihnacht“. Und die Band kommt mit hochkarätigen Gästen nach Bad Neuenahr. Mit dabei sind Sopranistin Constanze Störk, Kempes Feinest und „Sitzungspräsident“ Volker Weininger.

Zu dem Konzert laden die Paveier alle von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen im Ahrtal ein. „Wenn wir den Betroffenen dann an dem Abend ein wenig Zerstreuung und Ablenkung bieten können, ist dies unser bescheidener Beitrag, den wir gerne für die Betroffenen der Flutkatastrophe leisten können.“, sagt Sven Welter, der Frontmann der Paveier. So verzichtet die Band und alle weiteren Mitwirkenden auf eine Gage.

Die kostenlosen Tickets sind gegen Vorlage der Betroffenheitsbescheinigung bei Hugo Heinzen in der Plattenkiste Bad Neuenahr erhältlich. Die Plattenkiste finden Besucher im Erdgeschoss der neuen Pop-up-Mall auf dem City-Parkplatz Ost (Moses-Parkplatz) in Bad Neuenahr.

Der Einlass beginnt um 18.30 Uhr. Es gilt die aktuelle Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz.

Kategorien
Tourismus

Das LVR-Freilichtmuseum Kommern lädt am ersten Advent-Wochenende zum „Advent für alle Sinne“ ein

Mechernich-Kommern – Das LVR-Freilichtmuseum Kommern lädt am 1. Adventswochenende, dem 27. und 28. November, jeweils von 10-18 Uhr, zu einem vorweihnachtlichen Erlebnis der ganz anderen Art ein: Dem „Advent für alle Sinne“.

Neben einem kleinen Adventsmarkt in und vor dem Tanzsaal aus Pingsdorf mit Spielzeug, Papeterie, Glaskunst, Patchwork und vielem Mehr, locken auch tolle vorweihnachtliche Aktionen auf dem gesamten Museumsgelände.

So erklingt in den Stuben der Museumshäuser weihnachtliche Musik, der Chor „Kreuz und Quer“ tritt in der Baugruppe Westerwald auf und es warten jede Menge Mitmach-Aktionen auf die kleinen und großen Besucher*innen.

Besenbinder, Schmied, Weber, Drechsler, Steinmetzin und viele andere Handwerker zeigen ihre traditionellen Fertigkeiten und auch für die klassischen Adventsdüfte wie Bratäpfel, gebrannte Mandeln und Eierpunsch aus den Museumsbacköfen ist gesorgt.

Als neue Attraktion wartet im Heyerhof, in der Baugruppe Niederrhein, die Lebkuchen-Küche auf die Museumsgäste. Kommen Sie vorbei und verzieren Sie nach Herzenslust Lebkuchen-Figuren.

Für die Veranstaltung wird der Kauf eines Online-Tickets dringend empfohlen, da die Anzahl der Museumsgäste auf dem Gelände begrenzt werden muss. Derzeit gilt die 3G Regelung. Es ist jedoch mit einer Umstellung auf 2G in den nächsten Tagen zu rechnen.

Bitte informieren Sie sich auf der Homepage des Museums unter: www.kommern.lvr.de über die am 1. Adventswochenende geltenden Regelungen.

Für eventuell längere Wartezeiten vor der Kasse, bitten wir um Verständnis!

Kategorien
News

Bombe in Mayen entschärft – Dank an 320 Einsatzkräfte

Mayen – Es ist geschafft: Die Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz haben die am Freitag, 26. November gefundene 250 kg schwere Fliegerbombe entschärft. Um 12:28 Uhr erklang die Sirene: Die Bombe ist entschärft!

Sehr zur Erleichterung der Verantwortlichen, allen voran Oberbürgermeister Dirk Meid. Die rund 1900 Bürgerinnen und Bürger im betroffenen Evakuierungsbereich 300 Meter rund um den Bombenfundort können jetzt ihre Wohnungen, Häuser und Grundstücke wieder betreten.

Oberbürgermeister Meid bedankte sich bei den rund 320 Einsatzkräften, die zum reibungslosen Verlauf der Aktion beigetragen haben: „Ich bin sehr froh, dass die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen beteiligten Stellen so gut funktioniert hat. Mein Dank gilt auch den Bürgerinnen und Bürgern, die Verständnis für die Evakuierung gezeigt haben und den Anordnungen der Stadtverwaltung sowie der Polizei und den Rettungskräften vor Ort gefolgt sind. Ein solch großer Einsatz ist sicherlich nicht alltäglich und wir sind in diesen Situationen natürlich auch auf die Unterstützung der Betroffenen angewiesen. Doch in diesem Fall hat es wirklich wieder gut funktioniert.“

Kategorien
News

Sötenicher packen an

Sötenich – Vier Monate nach der Flut bekommt der geschändete Ortsmittelpunkt langsam wieder neuen Glanz – Die Ortsgruppe des Eifelverein hat die Regie übernommen – Neue Sitzgruppen – Der Ortsvorsteher ist stolz auf den Zusammenhalt der Vereine – „Es geht weiter, es tut sich was“

Am Treffpunkt „Bei Eddi an d’r Eck“ hat der Eifelverein mit einigen Helfern eine neue Sitzgruppe aufgestellt. Vorsitzende Brigitte Schäfer (2.v.l.) und Ortsvorsteher Thomas Müller (rechts) planen weitere Verschönerungen des Ortes. Foto: Eifelverein/Schäfer

Als die Flut in der Nacht zum 15. Juli dieses Jahres über Sötenich herein brach, hinterließ sie im Ortskern Bilder der Verwüstung. Das Bürgerhaus als Dorfmittelpunkt wurde so stark zerstört, dass es abgerissen werden musste. Auch die Metzgerei und der Friseursalon an der Rinner Straße Hauptstraße trugen derart schwere Hochwasser-Schäden davon, dass sich beide Inhaber entschlossen, ihre Geschäfte nicht mehr zu eröffnen. „Der Mittelpunkt des Dorfes ist weg“, bedauert Ortsvorsteher Thomas Müller.

Mit dem Verschwinden des Bürgerhauses sei auch das Vereinsleben im Ort von der Flut quasi lahmgelegt, und die Früchte jahrelanger ehrenamtlicher Arbeit vernichtet worden. Doch Aufgeben ist für die Sötenicher keine Option: „In kleinen Schritten“, so der Ortsvorsteher,  wolle man dem geschändeten Ortsbild durch den Einsatz vieler freiwilliger Akteure wieder zu neuem Glanz verhelfen.

Eine große Hilfe ist dabei der „Dorf-Etat“, den die Sötenicher im vergangenen Jahr gebildet hatten, als sie von der Gemeinde eine einmalige Finanzspritze von rund 4000 Euro bekommen hatten. Im Vereinskartell, das wenige Tage der Flut zusammengekommen war,  wurde beschlossen, kleine Verschönerungs-Aktivitäten zu starten und aus diesem Topf mit zu finanzieren. Thomas Müller, der stolz auf den  Zusammenhalt der Vereine in diesen schwierigen  Zeiten ist: „Dieses Geld können wir jetzt gut brauchen“.

Die Sötenicher Ortsgruppe des Eifelvereins unter Führung ihrer Vorsitzenden Brigitte Schäfer hat die Federführung über die Neugestaltung des Ortsmittelpunktes übernommen. Mit Hacke und Schaufel bewaffnet stellen Mitglieder des Eifelvereins seit Wochen hinaus eindrucksvoll unter Beweis, dass sie nicht nur die Pflege der Wanderwage und die Unterhaltung der „Elzenberghütte“ beherrschen, sondern auch versierte Bauhandwerker sind.

Erste Erfolge sind bereits deutlich erkennbar. Im Bereich der Kreuzung an dem sogenannten Treffpunkt „Bei Eddi an d‘r Eck“ unterhalb der Kirche ersetzt eine neue, rustikale Sitzgruppe die alten, von der Flut beschädigten Sitzgelegenheiten. Eine zweite neue Sitzgruppe wurde auf dem Dorfplatz aufgestellt, wo einst das Bürgerhaus stand. Es seien bisher nur Kleinigkeiten, aber, so Thomas Müller: „Wir wollen damit zeigen, dass es in Sötenich weitergeht, dass sich etwas tut“.

Bevor die Sitzgruppen aufgestellt werden konnten, musste das alte Pflaster entfernt und die alten, einbetonierten und zerstörten Tischfundamente heraus gestemmt werden. Nach der Vorbereitung des Untergrundes wurde das gereinigte Pflaster vom Eifelverein wieder eingebaut. Bei diesen rustikalen Arbeiten packte auch die Vorsitzende Brigitte Schäfer kräftig mit an.

Dankbar sind der Ortsvorsteher und der Eifelverein dem Bauhof der Gemeinde, der die Arbeiten unterstützt habe und Konzepte für weitere Aktionen mit entwickle. Ebenso dankbar ist die Vorsitzende Birgit Schäfer der Sistiger Firma Völler, die beide rustikale Sitzgruppen hergestellt, und den Sötenichern eine davon gestiftet hat.

Bürgermeister Hermann-Josef Esser hat sich spontan entschlossen, eine weitere Bank zu stiften. Diese soll nach seinem Wunsch an einem der Feldwege Richtung Keldenich aufgestellt werden, wo sie von Wanderern und Spaziergängern beider Ortschaften gut zu erreichen ist. „Von dort oben bietet sich ein wunderbarer Blick über Sötenich und das Urfttal weiter bis nach Steinfeld und zur Sistig-Krekeler Heide, dem höchsten Punkt der Gemeinde. Auch Rinnen ist von dort aus gut zu erkennen“, so der Bürgermeister: „Besonders reizvoll für Spaziergänger sind die Baumreihen entlang der Wiesen“.

Als nächste Verschönerungsaktion wird der Eifelverein an den drei Ortseingängen von Sötenich Willkommens-Schilder aufstellen.  Und auch an Weihnachten ist gedacht worden. „Die IG Weihnachtsbaum wird auf alle Fälle wieder ein schönen, geschmückten Baum auf dem Dorfplatz aufstellen“,  verspricht Brigitte Schäfer.

Kategorien
News

Bomben-Entschärfung in Mayen soll um 12 Uhr beginnen

Mayen – Sirenenalarm wird über erfolgreiche Entschärfung informieren! Die Evakuierung im Radius von 300 Metern rund um die Fundstelle hat heute um 8 Uhr begonnen und verlief bisher weitestgehend reibungslos. Um ca. 11:15 Uhr wird das Gebiet nochmal mit einem Hubschrauber überflogen. Um 12 Uhr soll mit der Entschärfung begonnen werden.

Sobald die Entschärfung erfolgreich durchgeführt wurde, erfolgt ein Sirenenalarm. Außerdem wird die Info unter www.mayen.de/bombenfund sowie www.facebook.com/StadtMayen bekannt gegeben.

Das Bürgertelefon ist unter 02651 – 88 6000 oder 02651 – 881004, 881016 oder 88 6206 erreichbar.

Kategorien
Top-Events

Aktionstag RWTH Ausstellung im Centre Charlemagne am Sonntag 28. November

Aachen – Centre Charlemagne – Neues Stadtmuseum Aachen. Aktionstag zur Ausstellung „Lernen. Forschen. Machen. 150 Jahre RWTH Aachen“ am Sonntag, dem 28. November 2021 von 10 bis 18 Uhr.

Die gemeinsame Jubiläumsausstellung der RWTH Aachen und der Stadt Aachen im Centre Charlemagne ist bisher sehr erfolgreich angelaufen. Am kommenden Sonntag findet bei freiem Eintritt ein Aktionstag im Centre Charlemagne statt.

Programm Aktionstag:

11 − 17 Uhr:
Hörlabor für 3D-Audio mit VR-Brille, präsentiert vom Institut für Kommunikationstechnik

13 − 14 Uhr:
Aachen und Bolivien − Hand in Hand.
Vortrag v. Stephanie Mäurer, Aktion Sodis e.V.

14 − 15 Uhr:
Führung durch die Wechselausstellung mit Florian Renneberg

14.15 − 15.15 Uhr:
Der treppensteigende Rollstuhl.
Vortrag und Live-Demonstration von Manuel Wessely, Autak e.V.

15 − 16 Uhr:
Führung durch die Wechselausstellung mit Olesja Zimmer

16 − 17 Uhr:
Führung durch die Wechselausstellung mit Philip Hofmann

Kategorien
News

Kultur erleben bei den Wintertreffs in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Konzerte, Lesungen, Spielenachmittage, Comedy-Events Angebote für alle Generationen. Die Wintertreffs sind Begegnungspunkte für Jung und Alt und sollen Abwechslung und ein Stück Normalität für alle Einwohner der Stadt zurückbringen. Sie bieten täglich mittags ein kostenloses Essen für Betroffene und sind ausgestattet mit Zeitungen und Zeitschriften, Bücherecken und einer Spielecke für Kinder. Hier kann man sich austauschen, unterhalten und Kontakte zu anderen Einwohnern knüpfen – und auch wieder Kultur erleben. Denn in den  kommenden Monaten wird auch eine Vielzahl an Konzerten, Comedy-Events, Spielenachmittag, Karaoke, Adventssingen und vielem mehr geboten.

Das Programm richtet sich dabei ganz nach dem Bedarf und den Besuchern des jeweiligen Wintertreffs. „Wir sind im ständigen Austausch mit den Betreibern und schauen, was vor Ort gewünscht ist, also ob es zum Beispiel eher Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien braucht oder eher für ältere Besucher“, erklärt Ellen Tappe, Mit-Organisatorin der Wintertreffs und verantwortlich für das Kulturprogramm. Mit an Bord sind beispielsweise auch die OKUJA, die Caritas und AWO mit ihren Angeboten wie Trommelworkshops, Stickabende oder Bingo-Nachmittage.

Auf dem Programm werden auch immer wieder größere Events stehen, wie zuletzt der We AHR Family-Tag am 20. November oder auch der Auftritt von Comedian Bernd Stelter Anfang November. „Mitte Dezember werden wir beispielsweise eine bekannte Kölner Band mit ihrem Weihnachtsprogramm zu Gast haben. Die Ticketvergabe wird in Kürze starten“, verrät Jan Ritter, Geschäftsführer der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH, die das Kulturprogramm mitgestaltet und organisiert.

Was in welchem Wintertreff angeboten wird, erfahren Interessierte unter anderem auf www.bad-neuenahr-ahrweiler.de/wintertreffs sowie auf Programmplakaten vor Ort. Bei allen Veranstaltungen gilt die aktuelle Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz.

Kategorien
News

LG Laacher See beim Rursee-Marathon auf eifeltypischen Strecken

Laacher See – Antonio Blanco mit persönlicher Bestzeit beim Rursee-Marathon. Es sollte in diesem Jahr eigentlich die 25. Veranstaltung für den Verein Rursee Marathon e. V. sein. Durch Corona mussten sie wie viele andere Vereine eine Zwangspause einlegen. Nochmal ausfallen lassen wollten sie nicht. Deshalb organisierten sie die beliebte Lauf- und Walkingveranstaltung in abgespeckter Form. Die Wettbewerbe sind gleichgeblieben. Das Rahmenprogramm musste enorm abgespeckt werden. So gab es kein Zelt, in dem die Sportler mit vielfältiger Verpflegung versorgt wurden. Auf Duschen und Umkleidekabinen mussten sie ebenfalls verzichten. Durch die feuchtkalten Temperaturen hielten sich die Athleten leider nicht lange auf.

Die Wettbewerbe 16,5 km Walking und 5 km Jedermannlauf wurden wie immer samstags durchgeführt. Elisabeth Waldorf und Klaus Jahnz nutzen dies, um einen lockeren Lauf zu machen. Am Sonntag wurden der Marathon und 16,5 km Laufen ausgerichtet. Üblicherweise läuft Klaus am Rursee immer einen Marathon. Seinen letzten ist er exakt vor zwei Jahren auch hier gelaufen. Doch in diesem Jahr ist alles anders, ihm fehlten die langen Trainingsläufe. So entschied er sich für die „kurze“ Distanz. Mit dem 4. Platz der M 70 und einer Zeit von 2:03:17 Std. finishte er dieses Rennen.

Antonio ist auch ein Wiederholungstäter. Vor zwei Jahren lief er bereits am Rursee seinen ersten Marathon. Die Strecke, das Ambiente und das besondere Flair hatten es ihm angetan, sodass er sein Training auf den 7. November ausrichtete. Vor dem Rennen fühlte er sich unsicher und konnte seine Form auf dieser schweren Strecke nicht gut einordnen. Mit einer Zeit von 3:26:15 Std. unterbot sein Ergebnis von 2019 deutlich. Damals lief der 42jährige 3:43:36 Std.

Bei den Läufen am Rursee handelt sich um eifeltypische Strecken. Hier wird die Liebe zur Natur geweckt. Die Sportler genießen überwiegend die wunderbare Herbstlandschaft mit dem besonderen Reiz des Rursees.

Bitte vormerken – 38. KSK– Winterläufe 2021/2022 in Bell


Informationen und Anmeldung unter www.winterlaeufe.de.

Samstag, 11.12.21 – Sportplatz Bell (13:00 bis 16:00 Uhr)

Samstag, 08.01.22 – Sportplatz Bell (13:00 bis 16:00 Uhr)