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Die Ahr braucht Platz

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Rund um die B266n wird die 4-Spurigkeit von Vielen nicht vermisst. Jedes Einengen bringt uns näher an die nächste Hochwasserkatastrophe. Es ist auch Monate nach der Flur noch schockierend, die Zerstörungskraft zu sehen. Das Kanalisieren der Ahr hat einen ganz erheblichen Anteil an der Katastrophe. Das Wasser kann sich nicht ausbreiten, die Wassermassen werden beschleunigt und schlagen an Engstellen mit voller Wucht zu. Auch rund um die ehemalige Heppinger Brücke hat die Ahr sich den Raum geholt, den sie ursprünglich eingenommen hat.

Die GRÜNEN aus Bad Neuenahr-Ahrweiler besichtigten mit der Landtagsabgeordneten Jutta Blatzheim-Roegler das Überflutungsgebiet auf Höhe von Ehlingen und Heimersheim. Im Süden der Ahr hat die Flutwelle die nördlichen Fahrspuren der B266n zerstört, der Verkehr fließt jetzt auf zwei anstatt auf vier Fahrbahnen. Das macht zum einen die Umfahrung der A61 über A571 und Schnellstraße unattraktiv, ist für viele Anwohner und Anwohnerinnen aus Ehlingen und Heimersheim andererseits ein Gewinn an Lebensqualität.

Viele würden mehr Platz für die Ahr anstatt der Fahrspuren auch zukünftig begrüßen. „Auch der Radweg könnte weg von der Ahr südlich der B266n ausgeschildert werden“, so der Heimersheimer GRÜNE Christoph Scheuer. Es werden in den nächsten Wochen und Monaten immer wieder schwierige Entscheidungen zu treffen sein, was möchte man für den Hochwasserschutz tun und was schränkt man damit an anderer Stelle ein, waren sich alle GRÜNEN einig. Die Flutkatastrophe hat gezeigt, wie überlebenswichtig der Klimaschutz ist. Das 1,5 Grad-Ziel der Pariser Papiere ist in weiter Ferne. „Wir müssen vor Ort alles daran setzen, unser Tal zukunftsfähig zu machen, vom Naturschutz über deutlich weniger CO2-Ausstoss bis zu einem Viel-Mehr an Erneuerbaren Energien“, fasste die GRÜNE OV-Sprecherin Birgit Stupp den Willen aller zusammen.

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Land RLP verlängert die „Fachkräfte-und Qualifizierungs-Initiative Pflege 2.0“ bis zum Jahr 2024

Region/Mainz – „Die Fachkräftesicherung in der Pflege und im Gesundheitswesen ist und bleibt eine der größten Herausforderungen für unsere Gesellschaft. Dieser Aufgabe stellen wir uns in Rheinland-Pfalz gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern der Fachkräfte- und Qualifizierungsinitiative“, betonte Arbeits- und Sozialminister Alexander Schweitzer beim gestrigen 6. Fachkräftegipfel Pflege in Mainz.

Der Austausch über den aktuellen Stand der „Fachkräfte- und Qualifizierungsinitiative Pflege 2.0“ und die aktuellen Herausforderungen für die Branchen bildete den Mittelpunkt des hybrid veranstalteten Fachkräftegipfels, der im Internet übertragen wurde. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung verständigten sich auf eine Verlängerung der aktuellen Initiative bis zum Jahr 2024. Schweitzer betonte die langjährige gute Zusammenarbeit innerhalb der Initiative: „Wir haben gemeinsam bereits wichtige Ziele erreichen können, beispielsweise die Steigerung der Ausbildungszahlen in den Pflegeberufen. Wir dürfen in unserem gemeinsamen Engagement aber auch in Zukunft nicht nachlassen. Ich freue mich, dass wir uns mit unseren Partnerinnen und Partnern auf ein „Update“ und eine Erweiterung der Fachkräfteinitiative verständigt haben. Gemeinsam mit den Partnerinnen und Partnern der „FQI Pflege 2.1“ stellt sich das Land den neuen Herausforderungen und sucht nach gemeinsamen Lösungen für die Pflegebranche“, so Schweitzer.

Neben den bereits fünf bestehenden Handlungsfeldern wird die „FQI Pflege 2.1“ um das 6. Handlungsfeld „Digitalisierung“ erweitert. „In der veränderten digitalisierten Medienlandschaft muss auch in der Pflege ein digitaler Wandel neu durchdacht werden. Digitalisierung in der Pflege kann den Arbeitsalltag in der Pflege entlasten“, so der Minister. Er kündigte eine digitale Bildungsoffensive für die Pflegeaus-, -fort- und -weiterbildung an.

Dr. Alexander Scherrer vom Fraunhofer ITWM ist seit vielen Jahren im Gesundheitssektor mit Forschungs- und Entwicklungsprojekten aktiv. Er betonte in seinem Input zu Künstlicher Intelligenz in der Pflege: „Die Digitalisierung des Pflegewesens birgt enorme Entwicklungspotentiale. Mit digitalen Assistenzsystemen können Pflegeleistungen zielführend und individuell für die jeweiligen Bedarfe geplant und so eine höhere Versorgungsqualität erzielt werden. Und mit Methoden der Künstlichen Intelligenz können Pflegedatenbestände genau analysiert und so Verbesserungsmöglichkeiten in existierenden Strukturen und Abläufen identifiziert werden.“

In einer Podiumsdiskussion diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem die aktuelle Fachkräftesituation in der Pflege. Minister Schweitzer stellte heraus, dass mit dem Start der neuen generalistischen Pflegeausbildung im Schuljahr 2020/2021 ein Zuwachs um fast sechs Prozent der Auszubildendenzahlen in Rheinland-Pfalz erreicht werden konnte. „Die neue Pflegeausbildung hat sich damit in ihrem Einführungsjahr als attraktiver Ausbildungsberuf bewiesen – und das trotz schwieriger Bedingungen nicht zuletzt aufgrund der Corona-Pandemie“, sagte Schweitzer. Die insgesamt stabile Entwicklung der Pflegeausbildung mit positiver Tendenz mache deutlich, dass nicht nur Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und -dienste trotz aller pandemiebedingten Belastungen ihrem gesellschaftlichen Ausbildungsauftrag nachkommen.

Die Vorstandsvorsitzende der PflegeGesellschaft Rheinland-Pfalz e.V., Regine Schuster, sagte: „Die Corona-Pandemie hat den unschätzbaren Wert guter Pflegeeinrichtungen und motivierter Pflegekräfte mehr als deutlich gemacht. Unsere gemeinsame Aufgabe ist es daher, die Rahmenbedingungen nachhaltig zu verbessern, Pflegeeinrichtungen von den hohen bürokratischen Anforderungen endlich zu entlasten und den Pflegekräften Zeit für die so wichtige Arbeit mit den Menschen zu geben. Politik muss zudem dringend einen Ausgleich für die immensen Mehrbelastungen bieten, denen die Pflege stetig ausgesetzt ist.“

„Die im Gesundheitsdienst und in der Wohlfahrtspflege Tätigen haben während der Pandemie besondere Leistungen erbracht, die eine hohe Anerkennung verdienen. Die jüngsten Zusatzbelastungen haben aber auch den ohnehin festgestellten Personalmangel noch verschärft. Gerade deshalb sehen die Akteure der „FQI Pflege 2.1“ die getroffenen Vereinbarungen zur Steigerung der Attraktivität der Beschäftigungsbedingungen als einen zentralen und wichtigen Bestandteil der Initiative an. Attraktive Arbeitsbedingungen sind untrennbar verbunden mit Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz, mit Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, mit guter Unternehmenskultur sowie entsprechenden Führungskompetenzen. Sie sind die Basis dafür, dass Personal gewonnen und Personal gehalten werden kann. Nur mit physisch und psychisch gesundheitsgerechten Arbeitsbedingungen können Beschäftigte die Belastungen des Arbeitsalltags ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen stemmen. Darauf wollen wir gemeinsam hinarbeiten“, so Dr. Christoph Heidrich, Abteilungsleiter Prävention der Unfallkasse Rheinland-Pfalz.

Der Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz, Andreas Wermter, sieht die Krankenhäuser und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter insbesondere in der Pflege als das Rückgrat der medizinischen Versorgung in der Pandemie, nicht nur in der Behandlung von Covid-Patientinnen und -patienten. Um einen sich schon heute abzeichnenden Mangel an Fachkräften zu begegnen, werden die Krankenhäuser auch weiterhin ein aktiver Partner der Politik sein. „Die Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz haben in den letzten Jahren große Fortschritte z.B. in der Verbesserung des Arbeitsalltags der Beschäftigten in der Pflege erreichen können und die Ausbildungsplatzkapazitäten in der Pflege, wie auch in weiteren Gesundheitsfachberufen, deutlich ausgebaut. Mit der nun durch die Bundespolitik angestrebten kurzfristigen Einführung eines Personalbemessungsinstrumentes wird für die Pflegenden künftig besser sichtbar, dass eine positive Personalentwicklung in Gang kommt und sich die Arbeitsbelastung des Einzelnen dadurch reduziert. Insgesamt müssen Politik, Krankenkassen und auch Krankenhäuser alles dafür tun, den Pflegeberuf attraktiver zu machen, mit besseren Arbeitsbedingungen und natürlich guten Gehältern, die auskömmlich refinanziert werden“, erklärte Wermter.

Auch Themen wie Anerkennung und Respekt im Kampf um bessere Arbeitsbedingungen und Löhne waren wieder ein großes Thema der diesjährigen Veranstaltung. „Wir brauchen und müssen Perspektiven für alle Pflegerinnen und Pfleger schaffen, die Tag für Tag diesen Beruf ausüben und ihren Dienst an der Gesellschaft leisten. Ein guter Lohn schafft einen Anreiz. Wir haben einen Fachkräfteengpass und es geht auch darum, die Arbeitsverdichtung der Pflegenden durch mehr Personal zu verteilen. Alle müssen nun Verantwortung für diese Branche übernehmen“, forderte Arbeits- und Sozialminister Alexander Schweitzer.

„Die Gewerkschaft ver.di begrüßt und unterstützt die „Fachkräfte- und Qualifizierungsinitiative 2.1“ inhaltlich in all ihren sechs Handlungsfeldern. Für das Gelingen einer solchen Initiative – sei es bezüglich der Aus- und Weiterbildung, der Rahmenbedingungen der Pflegeberufe, die Familienfreundlichkeit oder auch bezüglich der Beschäftigungsbedingungen – ist ein tiefgreifender, struktureller gesundheitspolitischer Wandel auf Bundes- und Landesebene obligat. Die Inhalte des neuen Koalitionsvertrags, allem voran die geplante Einführung des Personalbemessungsinstruments PPR 2.0, ist also ein sehr begrüßenswerter Anfang, mit dem aber weitere Maßnahmen einhergehen müssen, so zum Beispiel auch mit einer deutlichen finanziellen Aufwertung der Pflegeberufe. Denn Attraktivität, Familienfreundlichkeit und Work-Life-Balance eines Berufes beginnen damit, dass Löhne und Arbeitsbedingungen den Beschäftigten und ihren Familien gute und gesicherte Lebensverhältnisse ermöglichen“, sagte Frank Hutmacher von der ver.di, als zuständiger Landesfachbereichsleiter für das Gesundheitswesen.

Die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz ist ein starker Partner der Fachkräfte- und Qualifizierungsinitiative des Landes und beteiligt sich seit Jahren aktiv an der Umsetzung der Vereinbarung. Dr. Markus Mai, Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz, stellte heraus: „Die Pandemie legt seit rund zwei Jahren die enormen Herausforderungen im Berufsalltag der Pflegenden schonungslos offen. Die in vielen Krankenhäusern, Pflegeheimen und weiteren Einrichtungen ohnehin angespannte Personalsituation hat sich seit März 2020 vielerorts dramatisch verschärft. Der Fachkräftegipfel Pflege bringt die Verantwortlichen und Betroffenen an einen Tisch und gibt uns die Chance, gemeinsam konkrete und zeitnahe Lösungen im Sinne einer guten Pflegeversorgung und der Pflegefachpersonen zu formulieren. Ich begrüße es sehr, dass die handelnden Akteure die gut begonnene „Fachkräfte- und Qualifizierungsinitiative Pflege 2.1“ bereits in 2021 zu einem fortlaufenden Miteinander der Akteure ausbauen. Das neu hinzugekommene eigenständige Handlungsfeld Digitalisierung, würdigt in seiner Themenzusammenführung die besonderen Herausforderungen aber auch Chancen der Digitalisierung in der Pflege und muss neben der Gegenwartsperspektive auch eine deutliche Fokussierung auf strategische Digitalisierungs- und Technisierungsaspekte legen.“

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„Klima-Wald Kreis Düren“ – Der erste Jubiläumsbaum steht in Kreuzau

Düren – Der erste Jubiläumsbaum ist in der Erde. Die Winterlinde, die in Kreuzau an der Dürener Straße am gestrigen Mittwoch, den 08. Dezember eingepflanzt wurde, markiert den Start des Projektes „Klima-Wald Kreis Düren“. Weitere Jubiläumsbäume werden in der nächsten Zeit in anderen Kommunen gepflanzt.

Mit dem „Klima-Wald Kreis Düren“ wollen wir aktiv dem Waldsterben entgegenwirken und aufforsten“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Es sollen 300.000 Bäume gepflanzt werden – eine Anlehnung an die Wachstumsoffensive des Kreises Düren, die das Ziel verfolgt, bis 2025 die Einwohnerzahl im Kreis auf 300.000 zu steigern. Gegen eine Spende von 5 Euro erhält jeder einen sogenannten Basisbaum, für 50 Euro gibt es anlässlich des 50. Geburtstags des Kreises Düren den Jubiläumsbaum für besondere Anlässe. Auf Wunsch inklusive einer nachhaltigen Plakette, die am Baum auf den Spender hinweist.

Familie von Berg aus Kreuzau hat sich für solch einen Jubiläumsbaum entschieden, der nun in ihrer Heimatgemeinde gepflanzt wurde. Stellvertretend für ihre Familie war Uschi von Berg bei der Pflanzung dabei freut sich, dass ihr Baum als erstes gepflanzt werden kann: „Wir finden die Idee dahinter richtig toll und sind ganz begeistert, dass die Linde jetzt hier steht. Wir wollten eigentlich jeweils einen Baum für unsere drei Kinder pflanzen, aber haben uns dann einfach für einen Familienbaum entschieden“, sagte sie. Landrat Wolfgang Spelthahn ist begeistert von dem Engagement: „Danke für Ihren Beitrag zum Klimaschutz und danke auch an die Gemeinde, dass sie die Fläche zur Verfügung stellt.“ Bürgermeister Ingo Eßer schloss sich dem Dank an.  „Ich freue mich, dass hier in Kreuzau der erste Baum gepflanzt werden konnte und freue mich auf alle, die noch folgen.“ Bisher wurden rund 120 Jubiläumsbäume von Bürgerinnen und Bürgern gespendet, die bis zum Ende des Frühjahrs in vielen Kommunen eingepflanzt werden können. Die DGA (Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung) übernimmt das Einpflanzen der Jubiläumsbäume in den Kommunen, die Basisbäume werden in Kooperation mit Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde gepflanzt.

Wer sich am Klima-Wald, egal ob Basis- oder Jubiläumsbaum, des Kreises Düren beteiligen will, findet auf der Homepage www.kreis-dueren.de/klimawald alle Informationen und das Kontaktformular. Wer eine Spendenquittung haben und/oder eine Urkunde sowie Fragen hat, wendet sich bitte an: klimaschutz@kreis-dueren.de.

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Kreis Mayen-Koblenz weitet Impfangebote aus

Region/Mayen-Koblenz – Mit einem mobilen Impfteam sowie einer festen Impfstelle in Vallendar weitet die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz das Impfangebot im Landkreis erheblich aus.

Impfstelle BFW Vallendar (mit Terminvergabe)

Gemeinsam mit dem Berufsförderungswerk (BFW) Koblenz gibt es in Vallendar ab dem 16. Dezember eine neue Impfstelle, in der bis zu 360 Impfungen pro Öffnungstag durchgeführt werden können. Geimpft wird dort dann an sechs Tagen im Dezember. Die Terminvergabe erfolgt über das Landesportal www.impftermin.rlp.de. Auf der Seite wird die neue Impfstelle als „Landesimpfzentrum Mayen-Koblenz“ aufgeführt. „Der Standort und die die Unterstützung durch das Berufsförderungswerk gepaart mit der einfachen und erprobten Terminvergabe der Landes bieten einen echten Mehrwert für die Mayen-Koblenzer“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig zum zusätzlichen Angebot.

Mobiles Impfteam MYK (ohne Terminvergabe)

Analog zu den Impfbussen des Landes hat die Kreisverwaltung ein mobiles Impfteam ins Leben gerufen, das vor allem in jenen Verbandsgemeinden und Städten im Landkreis zum Einsatz kommt, in denen es keine andere stationäre Impfeinrichtung gibt. Für die Stationen des Impfteams ist keine Terminvergabe erforderlich. Folgende Standorte sind geplant:

  • Dezember, 14 bis 20 Uhr:

Weißenthurm, VG Verwaltungsgebäude

  • Dezember, 9 bis 15 Uhr:

Andernach, Stadthausgalerie

  • Dezember, 9 bis 15 Uhr:

Nachtsheim, Gemeindehaus

  • Dezember, 9 bis 15 Uhr:

Maifeld (Ort wird noch bekanntgegeben)

  • Dezember, 9 bis 15 Uhr: Mendig

(Ort wird noch bekanntgegeben)

  • Dezember, 14 bis 20 Uhr: Pellenz

(Ort wird noch bekanntgegeben)

  • Dezember, 14 bis 20 Uhr:

Kobern-Gondorf, Schlossberghalle

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Wirtschaft

BITMi zu Bildung der neuen Bundesregierung

Aachen/Berlin – Nach der gestrigen Vereidigung des neuen Bundeskanzlers Olaf Scholz (SPD) sowie seiner Ministerinnen und Minister beginnt die Bundesregierung nun offiziell ihre Arbeit. Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) begrüßt die zügige Regierungsbildung von SPD, GRÜNEN und FDP und erwartet eine konstruktive Zusammenarbeit. Dazu BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün:

„Die bisher bekannt gewordenen Ziele der Ampel-Koalition geben uns Hoffnung, dass mit der neuen Bundesregierung ein koordinierter, digitaler Aufbruch gelingen kann. Für dessen Erfolg ist es besonders wichtig, dass digitalpolitische Kompetenzen im Bundesministerium für Verkehr und Digitales (BMVD) möglichst vollumfassend gebündelt werden. Damit die Digitalpolitik der Ampel im Verkehrsministerium nicht ins Leere läuft, braucht es eine Digitalstrategie sowie Zuständigkeiten für digitale Infrastruktur, digitale Schlüsseltechnologien und die Digitalisierung der Verwaltung in einer Hand.

Es gibt zahlreiche gute Ansätze, vieles ist derzeit aber noch unkonkret. Als Vertreter der mittelständischen Digitalwirtschaft wird der BITMi den intensiven Austausch auch mit der neuen Bundesregierung fortsetzen, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Um die digitale Souveränität unseres Wirtschaftsstandorts zu sichern, muss der Fokus aus Sicht des IT-Mittelstands insbesondere auf den folgenden Themen liegen:

Wir brauchen hervorragende Rahmenbedingungen zur Stärkung digitaler Geschäftsmodelle, um Innovationen aus unserer mittelständisch geprägten Digitalwirtschaft zu fördern. Zudem benötigen wir einen deutlichen Schub bei der Versorgung mit Breitband-Internet, sodass IT-Unternehmen global anschlussfähig bleiben und die Internetversorgung für digitale Mittelständler nicht zur Standortfrage wird. Darüber hinaus erhoffen wir uns von der Ampel-Regierung eine neue Dynamik für den Einsatz der Digitalisierung zum Wohle von Nachhaltigkeit und Klimaschutz. In der Digitalwirtschaft sehen wir die Klimakrise nicht als Einschränkung für Wohlstand, sondern als große Chance für Innovationen und neue Märkte. Mit der Unterstützung der Politik können digitale Lösungen große Fortschritte im Kampf gegen den Klimawandel bewirken.“

Über den Bundesverband IT-Mittelstand:

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 2.200 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

Weitere Informationen: Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi), Pascalstraße 6, 52076 Aachen, kontakt@bitmi.de, Tel.: 0241/1 89 05 58, Fax: 0241/1 89 05 55, Internet: www.bitmi.de
Hauptstadtbüro: Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin, Tel.: 030/226 05 005, Fax: 030 /226 05 007

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Abgesagt! Das Neujahrskonzert “ Die himmlische Nacht der Tenöre “ am 09. Januar ist abgesagt

Niederzissen/Brohltal – Absage Neujahrskonzert der Verbandsgemeinde Brohltal. Leider muss aufgrund der Entwicklung der Corona-Pandemie das Neujahrskonzert der Verbandsgemeinde Brohltal am Sonntag, 9. Januar 2022 um 18.00 Uhr in der Kaiserhalle Burgbrohl abgesagt werden. Bereits gekaufte Karten können an der jeweiligen Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden.

Weitere Infos: Tourist-Info Vulkanregion Laacher See/Niederzissen: Tel. 0 26 36 – 1 94 33, info@vulkanregion-laacher-see.de oder im Internet bei www.ticket-regional.de.

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Neue Bundesregierung – Landwirtschaft in Rheinland-Nassau ist dialogbereit

Region/Koblenz – Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, beglückwünscht die neue Bundesregierung unter Führung von Bundeskanzler Olaf Scholz zur Amtseinführung und fordert, den notwendigen Transformationsprozess gemeinsam zu gestalten.

„Die Landwirtschaft, wie auch die gesamte deutsche und europäische Wirtschaft stehen vor gewaltigen Herausforderungen. Wir begrüßen ausdrücklich die Absicht der neuen Bundesregierung, eine umwelt-, klima- und tiergerechte Landwirtschaft weiterzuentwickeln, die den Bäuerinnen und Bauern wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Dabei steht für uns klar das Ziel der Nahrungsmittelproduktion und Ernährungssicherung an erster Stelle.“ Auch wenn der Koalitionsvertrag in vielen Punkten vage bleibe und ein Mehr an Regulierung und Kontrolle bedeutete, machten die ersten Aussagen des neuen Bundeslandwirtschaftsministers, Cem Özdemir, Hoffnung, dass er als oberster Anwalt der Bäuerinnen und Bauern die Belange der Landwirtschaft und Umwelt zusammenführen werde.

„Dass gleich zwei von 16 Ministerinnen und Ministern der neuen Bundesregierung aus Rheinland-Pfalz stammen, ist ein positives Signal auch für die Bauern und Winzer in Rheinland-Nassau, und kann unseren Anliegen auf Bundesebene Gehör verschaffen“, so Horper weiter. Als Bundesminister für Verkehr und Digitales sei Volker Wissing aufgefordert, bei den Themen Verkehrswege und digitale Infrastruktur als Anwalt des ländlichen Raumes und der Landwirtschaft aufzutreten. Anne Spiegel vertrete als neue Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein Ressort mit vielen Anknüpfungspunkten für das Erreichen gleichwertiger Lebensbedingungen zwischen Stadt und Land.

Besondere Hoffnung legt Horper in den geplanten Klima- und Transformationsfonds: „Die Landwirtschaft muss am Klima- und Transformationsfonds partizipieren, wenn sie durch Kohlenstoffbindung in Böden und Bereitstellung von Bioenergie eine wesentliche Rolle beim Erzielen der Klimaziele spielen soll“, fordert der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau und sichert den Ministerinnen und Ministern der neuen Bundesregierung Dialogbereitschaft bei der Bewältigung der bestehenden Herausforderungen zu.

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Landratswahl 2022 im Kreis Ahrweiler – Eine Kandidatin und drei Kandidaten treten an

Ahrweiler – Wahlausschuss prüft und lässt alle eingereichten Vorschläge zu. Der Wahlausschuss unter der Leitung des Kreiswahlleiters, Kreisbeigeordneter Friedhelm Münch, hat alle vier für die Landratswahl im Kreis Ahrweiler am 23. Januar 2022 eingereichten Wahlvorschläge in seiner heutigen öffentlichen Sitzung zugelassen. Das teilt die Kreisverwaltung mit.

Folgende Kandidatin und Kandidaten treten an: Für die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) bewirbt sich Horst Gies aus Bad Neuenahr-Ahrweiler um das Amt des Landrats im Kreis Ahrweiler. Außerdem stellen sich eine Einzelbewerberin und zwei Einzelbewerber zur Wahl (in alphabetischer Reihenfolge): Dr. Axel Ritter aus Bad Neuenahr-Ahrweiler, Christoph Schmitt aus Niederzissen sowie Cornelia Weigand aus Altenahr.

Sollte keiner der zur Wahl Stehenden am 23. Januar mehr als 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinen können, findet zwei Wochen später, am 6. Februar 2022, eine Stichwahl statt.

Auch in den von der Flut besonders stark betroffenen Gebieten werden die Wählerinnen und Wähler ihr Wahlrecht uneingeschränkt ausüben können. Neben der Option der Briefwahl wird die Möglichkeit bestehen, die Stimmabgabe in mehreren Wahllokalen am Tag der Wahl (23. Januar 2022) persönlich vorzunehmen.

Die Wahlbenachrichtigungen, aus denen sich auch das konkrete Wahllokal sowie nähere Informationen zur Briefwahl entnehmen lassen, werden voraussichtlich noch vor Weihnachten an alle Wahlberechtigten im Kreis Ahrweiler versandt.

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Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken zum Start der neuen Bundesregierung

Region/Berlin – Die Bundesrepublik Deutschland hat eine neue Regierung. Den Start der Regierungskoalition aus SPD, Grünen und FDP kommentiert Marija Kolak, Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) wie folgt: „Es ist gut, dass Deutschland wieder eine handlungsfähige Regierung hat, nicht nur mit Blick auf die anhaltende Pandemie, sondern für die Zukunft unseres Landes. Nun muss die Koalition ihre Arbeit mit Geschlossenheit und Tatkraft angehen.“

Mit dem Koalitionsvertrag gibt es eine gute Grundlage für die nächsten Jahre. Bundeskanzler Olaf Scholz, aber auch die Ressortchefs für Finanzen und Klima sowie das gesamte Kabinett stehen vor großen Aufgaben. Kolak: „Der Mittelstand ist und bleibt das Herz unserer Volkswirtschaft, er ist die Triebfeder für Wachstum, Beschäftigung und Innovation. Dies darf auch in den herausfordernden Transformationsprozessen hin zu mehr Nachhaltigkeit und Digitalisierung nicht vergessen werden.“

Auch in Europa stehe die Koalition vor großen Herausforderungen, um Stabilität und Wachstum zu sichern. „Der BVR wird weiter darauf achten, dass Risiko und Haftung auch bei der Bankenunion nicht auseinanderfallen“, so Kolak weiter.

Die Forderung im Koalitionsvertrag nach mehr Proportionalität in der Bankenregulierung und zum Erhalt des deutschen Dreisäulensystems sei erfreulich, beide Aspekte müssen aber auch in der anstehenden Regulierung mit Leben erfüllt und mit praktischen Maßnahmen unterlegt werden. Dezentrale Banken bürgen für Wachstum in den Regionen.

Die Regierungskoalition möchte mit einer Investitionsoffensive die Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft voranbringen. Das ist sehr zu begrüßen. Da die meisten Investitionen von privaten Akteuren getätigt werden, braucht man starke Kreditinstitute. Dafür muss auch die Politik die entsprechenden Weichen stellen.

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Übernahme des Geschäfts-Betriebes des ‚Modeshaus Küster‘ in Mayen durch die TEH-Textilhandel GmbH

Mayen – Modehaus Küster in Mayen ab Januar 2022 mit neuem Eigentümer. Das Traditionshaus ‚Modehaus Küster‘ wird ab Januar 2022 durch einen neuen Eigentümer weitergeführt. Die Sortimentsgestaltung wird auf Basis des bisherigen Erfolges fortgeführt und weiterentwickelt, alle Mitarbeiter werden übernommen.

Mit dem Start in das neue Jahr 2022 wird das Modehaus Küster Teil der TEH- Textilhandelsgesellschaft Gruppe, Dortmund, die von dem ehemaligen Management- team der SiNN Gruppe geführt wird.
‚Die führende Position des Modehauses Küster im nördlichen Rheinland-Pfalz wird uns helfen, das profitable Wachstum der TEH-Textilhandelsgesellschaft voran zu treiben‘ wird Friedrich-Wilhelm Göbel, Geschäftsführer der TEH zitiert. ‚Das seit Jahrzehnten erfolgreiche Modehaus Küster ist eine regional bestens eingeführte Marke mit einem hochmotivierten und qualifizierten Personal, dessen Wert man nicht hoch genug einschätzen kann. Es ist unser Ziel, den Charakter und die regionale Eigenständigkeit und damit auch den Namen zu erhalten, gleichzeitig aber für das Modehaus die Vorteile der Zugehörigkeit zu einer größeren Gruppe zu realisieren. Der Standort Mayen ist ‚kerngesund‘ und wir freuen uns, die Attraktivität von Mayen als Einzelhandelsstandort mitgestalten zu können‘.

Die bisherigen Eigentümer und Geschäftsführer des Modehaus Küster, Katja Küster- Schmitt und Markus Schmitt erklären dazu: ‚Die Entscheidung für einen Verkauf des seit drei Generationen geführten Familienunternehmens ist uns nicht leichtgefallen, aber die generelle Marktentwicklung sowie die corona-bedingten Einschränkungen der letzten 1½ Jahre haben unser als Einzelhaus geführtes Unternehmen vor immer größere Herausforderungen gestellt. Die TEH schätzt und versteht unsere Werte, wird alle Arbeitsplätze erhalten und auch der Stadt Mayen, der gesamten Region und den Kunden von Küster die gewohnte Qualität der Beratung und der Sortimente bieten. Die Zukunft des Hauses wird mit diesem Schritt gesichert, was uns außerordentlich freut. Insbesondere der Fortbestand der Arbeitsplätze unserer insgesamt 45 Mitarbeiter/innen lag uns bei dieser Entscheidung sehr am Herzen.‘

Für die Kundinnen und Kunden des Modehauses Küster wird sich keine ‚fühlbare‘ Veränderung ergeben, persönliche Betreuung der Kunden und verlässliche, modisch attraktive Sortimente sind auch Basis des Erfolges des neuen Eigentümers. Das digitale Einkaufserlebnis wird jedoch in Zukunft an Bedeutung gewinnen, da die TEH Gruppe die interaktive Kommunikation mit allen Kundinnen und Kunden durch eine Kunden App unterstützt.

Die Kunden App wird im März 2022 eingeführt, durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Küster erläutert und kann bei Bedarf auch auf dem Smartphone der Kunden installiert werden. Alle bisherigen Kundenvorteile und Bonusprogramme werden in der Kunden App fortgeführt.

Über Modehaus Küster:

Seit 1950 ist das Modehaus Küster in Mayen mit derzeit 45 Mitarbeiter*innen für modebewusste Kunden und Besucher die erste Adresse für Fashion, Lifestyle & Trends mit Qualität und Anspruch. Im modernen Ambiente des mit 3000 qm großzügig gestalteten Modehauses im Herzen von Mayen – direkt am Marktplatz gelegen – werden auf 3 Etagen stets die angesagten Modetrends und eine große Auswahl an internationalen Markenkollektionen präsentiert. Die angenehme Einkaufsatmosphäre und die persönliche Fachberatung durch das Küster Mode-Team zeichnen das Haus besonders aus.

Über TEH-Textilhandelsgesellschaft mbH:

Die TEH- Textilhandel GmbH, Dortmund, ist ein national agierender stationärer Multibrand Textilhändler im gehobenen Preissegment, der eine Konsolidierungsstrategie verfolgt, d.h. durch die Fortführung von bestehenden Textilhändlern und textilen Handelsstandorten wächst. Persönliche Betreuung der Kund*innen, eine mit den Industriepartnern gemeinschaftlich verantwortete Sortimentspolitik und eine geschwindigkeitsoptimierte Logistik sind die besonderen Merkmale der TEH Strategie. Das Führungsteam der TEH besteht ausnahmslos aus langjährig erfahrenen Branchenprofis. In 2022 werden die Standorte Mayen, Göppingen und Bad Kreuznach eröffnet, weitere Standorte sind in Planung.