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Weihnachtsdorf auf dem Alten Markt in Euskirchen

Euskirchen – Nach der pandemiebedingten Absage im vergangenen Jahr, plant die Stadt Euskirchen am dritten Adventswochenende, vom 10. bis 12. Dezember 2021, zum dritten Mal das Weihnachtsdorf. Sofern sich die landesweiten Vorgaben nicht noch verändern, kann das Weihnachtsdorf unter Einhaltung der 2G-Regel stattfinden.

„Wir haben lange überlegt, ob wir am Weihnachtsdorf festhalten sollen. Mit den getroffenen Maßnahmen sind wir allerdings der Ansicht, dass die Veranstaltung sicher durchgeführt werden kann und wir so etwas vorweihnachtliche und hoffnungsfrohe Stimmung in die Stadt bringen können.“, so Bürgermeister Sacha Reichelt.

Dieses Jahr ist alles anders, nicht zuletzt auch aufgrund der Flutkatastrophe, die auch vor der Euskirchener Innenstadt nicht Halt gemacht hat. Und so soll auch das Weihnachtsdorf in diesem Jahr ein anderes, ein besonderes sein, mit besonderem Erscheinungsbild und besonderen Angeboten.

Unter atmosphärischem Lichterschmuck im historischen Ambiente des Alten Marktes bieten in diesem Jahr Kunsthandwerker ihre liebevoll hergestellten Unikate in weihnachtlich geschmückten Holzbuden an.

Lokale Gastronomen verwöhnen die Besucherinnen und Besucher mit kulinarischen Köstlichkeiten, von Wildspezialitäten über vegetarische Angebote bis hin zu duftenden Süßspeisen wie Bratapfel mit Vanillesoße und Waffeln. So wird für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Weihnachtsengel und Märchenerzählerin verbreiten märchenhafte Stimmung und weihnachtliche Kinderlieder sorgen für Unterhaltung, Spaß und gute Laune. Abgerundet wird das Weihnachtsdorf durch ein adventliches Musikprogramm.

Das Weihnachtsdorf öffnet am Freitag, 10.12., von 16 bis 20 Uhr, Samstag, 11.12., von 11 bis 20 Uhr und Sonntag, 12.12., von 11 bis 19 Uhr.

Auf dem gesamten Platz gilt die 2G-Regel: Der Zugang zum Weihnachtsdorf ist nur für Menschen möglich, die eine gültige Corona-Impfung nachweisen können oder innerhalb der letzten sechs Monate von einer Corona-Infektion genesen sind. Die Besucher zeigen beim Zugang ihren Nachweis vor und erhalten ein Armband, das sie bei entsprechenden Kontrollen als zugangsberechtig ausweist. Alle weiteren aktuellen Regelungen der CoronaSchVO NRW sind ebenfalls einzuhalten. Da nicht sicherzustellen ist, dass überall die erforderlichen Abstände eingehalten werden können, ist im Sinne der Rücksichtnahme auf dem Platz eine FFP2 oder medizinische Maske zu tragen.

Programm

Freitag, 10.12.2021

16.00 Uhr                   Eröffnung durch Bürgermeister Sacha Reichelt

Anschließend             Die Band „Fragile Matt“ vermittelt irisches Lebensgefühl mit stimmungsvollen Folk-Songs

18.00 – 19.00 Uhr       Musikschule Euskirchen mit weihnachtlichem Blockflötenensemble

Samstag, 11.12.2021

14.00 – 14.45 Uhr       Zauberhafte Weihnachtsmärchen mit Frau Mäder

15.00 – 16.00 Uhr       Besinnliches und „Beswingliches“ Das Saxophonquartett „SaxophoniX“ spielt sowohl die swingenden amerikanischen Christmas-            Klassiker als auch traditionelle Weihnachtsliteratur

16.00 – 17.00 Uhr       Trompetenstücke, die unter die Haut gehen, präsentiert von Alexander Hense

17.00 – 17.30 Uhr       Adventliches Klangkonzert des Tambourcorps Oberwichterich

18.00 – 20.00 Uhr       Euskirchener Band „SchohnZeit“  als weihnachtliches Duett

Sonntag, 12.12.2021

Ab 14.00 Uhr              Der Weihnachtsengel mit seinem Weihnachtself besucht das Weihnachtsdorf (bis 18.00 Uhr)

14.30 Uhr                   Lebendiger Adventskalender: Das 12. Türchen wird beim Weihnachtsdorf geöffnet

15.00 – 15.40 Uhr       Uwe Reetz begeistert (nicht nur die Kleinen) mit fetzigen Weihnachtssongs

16.15 – 17.15 Uhr       Die Eifler Alphornissen bescheren mit den wohligen Klängen ihrer Alphörner ein Gefühl von Ruhe und Frieden

17.30 – 19.00 Uhr       Stimmungsvolle „Kölsche Weihnacht“ mit Achim Könn & Band

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Tourismus

Kostenfreie Themenführung am Samstag 11. Dezember – Auf den Spuren Konrad Adenauers in Maria Laach – Anmeldung erforderlich

Maria Laach – Nach den Kommunalwahlen am 12. März 1933 in Köln wurde Konrad Adenauer von den Nationalsozialisten aus seinem Amt als Kölner Oberbürgermeister entfernt. Um den stärker werdenden Agitationen gegen seine Person zu entgehen, zog Adenauer sich hinter die Mauern der Benediktinerabtei Maria Laach in der Eifel zurück. Um ein bis zwei Monate Aufenthalt hatte Adenauer den dortigen Abt, Ildefons Herwegen, gebeten. Es sollte ein ganzes Jahr daraus werden.

Carsten Sick, Leiter des Besucherdienstes der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus in Rhöndorf und Autor des Buches „Bruder Konrad. Konrad Adenauers Aufenthalt in Maria Laach 1933-1934“  führt am Samstag, 11. Dezember um 14.00 Uhr zu diesem Thema durch die Klosteranlage.  Besichtigt werden u. a. die Grabstätte Ildefons Herwegens in der Basilika, die sogenannte „Adenauerpforte“ sowie die Klosterbibliothek. Treffpunkt ist vor der Kunst- und Buchhandlung Maria Laach. Die Führung ist kostenfrei. Um eine vorherige Anmeldung unter Tel. 02224/921-234 oder unter besucherdienst@adenauerhaus.de wird gebeten. Medizinische Masken sind in den Innenräumen verpflichtend. Ebenso ist ein Nachweis im Sinne der 2G-Regel erforderlich!

Eine Veranstaltung des Besucherdienstes der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus in Rhöndorf.

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Angela Merkel – Vorbild für viele Frauen

Region/Mainz/Berlin – 16 Jahre war sie Kanzlerin, nun endet eine Ära. Angela Merkel hat nach Auffassung von Ursula Groden-Kranich, Landesvorsitzender der Frauen Union (FU), viel für die Frauen in diesem Land erreicht. „Vielen Frauen ist sie Vorbild. Sie hat mit ihrer Vita und ihrer Karriere gezeigt: es gibt nichts, was frau nicht erreichen kann“, so Groden-Kranich.

Im Ausland, etwa in Frankreich, wird Ursula Groden-Kranich oft auf Angela Merkel angesprochen. Denn dort wird die unprätentiöse Art und der unaufgeregte, konsensorientierte Führungsstil Merkels als sehr wohltuend empfunden. „Angela Merkel ist es gelungen, mit ihrer ruhigen Sachlichkeit das Schiff Deutschland und das Schiff Europa auch bei hoher See sicher und mit klarem Kurs zu steuern“, sagt Ursula Groden-Kranich.

Merkel, mit ihrer ganz besonderen Lebensgeschichte und ihrer Amtsführung, ihrer werteorientierten Art, sei bis heute Vorbild für viele Frauen. „Weil sie so ist, wie sie ist, konnte sie auch Frauen, die womöglich nicht der Union nahestanden, überzeugen“, so die Einschätzung der FU-Landesvorsitzenden.

Merkel, die stets Unterschätzte: Von der stellvertretenden Regierungssprecherin der letzten DDR-Regierung über das Amt der Familienministerin unter Helmut Kohl, noch als „Kohls Mädche“ belächelt, Umweltministerin, CDU-Generalsekretärin bis hin zur Kanzlerin 2005. Es war letztlich die unfassbare Macho-Attitüde Gerhard Schröders noch am Wahlabend, die Merkel zum endgültigen Durchbruch verhalf. Dass Olaf Scholz vor allem daran gemessen wird, wie viel „Merkel“ in ihm steckt, spricht Bände über das Standing der Kanzlerin auch in den Medien.

Der Abtritt Angela Merkels von der politischen Bühne und die verlorene Bundestagswahl sind für die CDU eine Zäsur. Ursula Groden-Kranich ist überzeugt: Jetzt steht die Parteiarbeit im Vordergrund. Das bedeutet, dass der neue Parteivorsitzende zuerst nach innen, in die Partei hinein, wirken müsse. Die Frage einer Kanzlerkandidatur stelle sich derzeit überhaupt nicht. „Wir brauchen jetzt einen neuen Parteivorsitzenden und keinen Kanzlerkandidaten.“ Es gehe darum, Geschlossenheit in der Partei zu erzeugen, „und zwar von unten nach oben“. Die CDU sollte künftig überlegen, ob sie Parteivorsitz und Kanzleraufgaben in einer Hand lassen wolle.

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Wirtschaft

Schnelles Internet für Nickenich

Nickenich – Vorvermarktung der Westenergie Breitband für Glasfaserausbau läuft noch bis zum 31. Januar 2022. Jetzt kostenlosen Glasfaserhausanschluss sichern. Gemeinsam mit der Westenergie Breitband GmbH plant die Ortsgemeinde Nickenich den Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes für superschnelles Internet. Hierzu startete Westenergie Breitband am 1. November 2021 die Vorvermarktung für den ersten Bauabschnitt in Nickenich. Bei Erreichen einer Vorvermarktungsquote von 40 Prozent wird der Netzbetreiber ein flächendeckendes Glasfasernetz in FTTH-Bauweise (FTTH = Fiber to the Home) ausbauen. Die Quote wurde jedoch bisher noch nicht erreicht. Bis zum 31. Januar 2022 haben alle Bürgerinnen und Bürger im Ausbaugebiet noch die einmalige Gelegenheit, sich gemeinsam für einen kostenlosen Glasfaserhausanschluss zu entscheiden.

Der Bauabschnitt betrifft folgende Straßen: Ahornstraße, Andernacher Straße, Arnulfusstraße, Auf der Burg, Auf der Hohl, Bachstraße, Birkenstraße, Bürresheimer Straße, Büschweg, Eckertshohl, Eicher Straße, Frankenstraße, Grabenstraße, Hauptstraße, Heidentalring, Hintergasse, Keltenstraße, Kiefernhof, Kirchstraße, Klottengasse, Kolpingstraße, Laacherstraße, Lärchenhof, Pellenzstraße, Plaidter Straße, Plaidterwegsrest, Rauscherstraße, Tannenhof, Untergasse, Von-Are-Straße, Von-Dadenberg-Straße, Von-dem-Weiher-Straße, Von-Helfenstein-Straße, Von-Mainfelder-Straße, Von-Schilling-Straße, Von-Winkelin-Straße und die Waldstraße.

„Mit diesem Ausbau sind die Anwohner zukunftssicher aufgestellt, denn die Glasfaserkabel werden direkt bis in die Gebäude verlegt. Jedes Haus im Ausbaubereich erhält seinen eigenen Anschluss. Übertragungsraten von 1.000 Megabit stellen dann kein Problem mehr dar, für Gewerbe und Industrie sind spezielle Übertragungsraten im Gigabitbereich möglich“, erläutert Patrick Ley, Kommunalmanager bei Westenergie.

Bis zum 31. Januar 2022 wird der Westenergie Vertriebspartner „2locate“, unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln, auf die Haushalte zukommen, um mit Ihnen bei Interesse über Ihr persönliches Angebot zu sprechen. Gerne können Interessierte auch direkt unter der Rufnummer
02632 93 2094 einen unverbindlichen Beratungstermin bei sich zu Hause vereinbaren.

Zusätzlich bietet die Ortsgemeinde Nickenich allen Bürgerinnen und Bürgern eine persönliche Vor-Ort-Beratung am Montag, den 20. Dezember 2021 sowie am Dienstag, den 21. Dezember 2021 von jeweils 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr im Rathaus in Nickenich an. Auch hierbei gelten die allgemein gültigen Abstands- und Hygieneregeln.

„Ich freue mich sehr, dass nunmehr auch die Bürgerinnen und Bürger in Nickenich die Möglichkeit erhalten, durch einen Glasfaseranschluss direkt bis ins Haus von einer schnellen und stabilen Internetverbindung profitieren zu können. Insbesondere die Corona-Pandemie zeigt eindrücklich, wie wichtig es ist, zu Hause einen schnellen und stabilen Zugang zum Internet zu haben – sei es für Homeschooling, Homeoffice oder auch andere Bereiche gesellschaftlicher Teilhabe. Ich hoffe, dass noch viele Anwohnerinnen und Anwohner im Ausbaugebiet das attraktive Angebot eines kostenloses Hausanschlusses im Rahmen der Vorvermarktung nutzen werden“, erklärt Detlev Leersch, Ortsbürgermeister von Nickenich.

Alle Anwohnerinnen und Anwohner im Ausbaugebiet von Nickenich, die einen E.ON-Highspeed
Telefonie-/ Internetdienst im Rahmen der Vorvermarktung abschließen, erhalten den Glasfaserhausanschluss kostenlos. Dieses Angebot wird bis zum 31. Januar 2022 aufrecht erhalten. Auskünfte über die Angebote erhalten Sie telefonisch beim Westenergie Vertriebspartner „2locate“
unter der Rufnummer 02632 93 2094. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.eon-highspeed.com

Zum Unternehmen

Die Westenergie Breitband GmbH, vormals innogy TelNet GmbH, ist eine 100-prozentige Tochter der Westenergie AG und zuständig für den Ausbau des Breitbandnetzes in den Städten und Gemeinden.

Die Ansprache von Kunden im Ausbaugebiet und der Vertrieb von passenden Breitbandprodukten erfolgt durch die E.ON Energie Deutschland.

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Gedenken und Danken

Kall – „Ein Jahr danach“ – Die Gemeinde Kall veranstaltet am 15. und 16. Juli 2022 ein großes Fest für die Opfer und die Helfer der Flutkatastrophe in diesem Sommer – Gottesdienst und Live-Musik.

Unter dem Motto „Gedenken und Danken” steht ein zweitägiges Bürger-Fest, das die Gemeinde Kall im nächsten Jahr am Freitag, 15., und Samstag, 16. Juli, auf dem neuen Bahnhofsvorplatz veranstalten wird. An diesem Freitag, 15. Juli, jährt sich zum ersten Mal der Tag der schlimmen Flut, die im Sommer in der Gemeinde Kall große Schäden angerichtet und den Tod von drei Mitbürgern gefordert hat.

Unter dem Arbeitstitel „Ein Jahr danach“ hat jetzt ein Arbeitskreis unter der Leitung von Bürgermeister Hermann-Josef Esser die Arbeit aufgenommen, um das Programm für die beiden Tage zu gestalten. Der Freitagabend soll im Zeichen des Gedenkens stehen, samstags soll dann ab 15 Uhr mit den vielen Fluthelfern und den Familien aus der Gemeinde gefeiert werden, wobei nachmittags besonders die Kinder im Mittelpunkt stehen sollen.

„Es lohnt sich, die beiden Tage schon jetzt im Kalender rot anzustreichen“, empfiehlt Bürgermeister Hermann-Josef Esser. Nach ersten Plänen des Arbeitskreises, dem neben dem Bürgermeister auch dessen Stellvertreterin Steffi Hübner, Ortsvorsteher Stefan Kupp, Bedienstete der Verwaltung, Vertreter der Hilfsgruppe Eifel und Kaller Bürger angehören, soll am Jahrestag der Flut, am 15. Juli, am frühen Abend ein Gottesdienst mit der Musikkapelle Kall stattfinden. Danach sind Reden geplant und am späteren Abend Live-Musik.

Am Samstag, 16. Juli, soll ab 15 Uhr der Dank an die Fluthelfer und Feiern angesagt sein. Für Kinder wird ein Nachmittags-Programm erstellt und auf der Bühne oberhalb der großen Bahnhofstreppen wird es Live-Musik mehrerer Gruppen geben. Natürlich sind in den Planungen auch mehrere Imbiss- und Getränkestände vorgesehen.

Bürgermeister Esser hofft, dass der Arbeitskreis das genaue Programm bis zum Jahresende festgezurrt hat. Der Arbeitskreis hofft zudem, dass die zweitägige Veranstaltung von Sponsoren unterstützt wird. Spendengelder, die bei der Gemeinde für Flutopfer eingegangen sind, werden nicht für das Fest verwendet. (Reiner Züll)

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Gesundheitsamt Mayen-Koblenz stellt Kontakt-Verfolgung ab Mittwoch 15. Dezember um

Region/Mayen-Koblenz – Landrat Dr. Saftig: Schutz von Risikogruppen muss Priorität haben.Trotz personeller Aufstockung und erneuter Unterstützung durch die Bundeswehr drängt die vierte Corona-Welle die Kontaktnachverfolgung von Infektionsketten durch das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz an ihre Grenzen. Um die wichtige Kontaktnachverfolgung dennoch aufrecht zu erhalten, wird die Aufgabe ab Mittwoch, 15. Dezember, an die Infizierten übertragen, die ihre Kontaktpersonen selbst benachrichtigen müssen.

Wie andere Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz stützt sich die Kreisverwaltung damit auf Paragraf 5 der Absonderungsverordnung des Landes. „Es war uns wichtig, die Kontaktnachverfolgung so lange wie möglich in den Händen des Gesundheitsamtes zu belassen, deswegen haben wir die seit Monaten bestehende Landesregelung nicht schon viel früher genutzt. Diese Tätigkeit nun in weiten Teilen einzustellen, ist in der jetzigen Phase der Pandemie aber ein notwendiges Mittel, um insbesondere Risikogruppen zu schützen oder ohne Zeitverlust auf größere Ausbrüche in Einrichtungen reagieren zu können“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig und wirbt um Verständnis für diesen Schritt, der bundesweit in anderen Gesundheitsämtern seit vielen Wochen Normalität ist.

Im Einzelnen bedeutet das: Wer sich mit dem Coronavirus infiziert hat, wird nach Eingang des Laborbefundes durch das Gesundheitsamt kontaktiert und über Verhaltensregeln und eine mögliche Quarantäne informiert. Nach wie vor sollen an Covid-19 erkrankte Personen ihre Kontakte per Formular ans Gesundheitsamt melden. Im nächsten Schritt liegt der entscheidende Unterschied zur bisherigen Vorgehensweise nun darin, dass nicht mehr das Gesundheitsamt diese Listen – die nicht selten mittlere zweistellige Anzahlen von Personen aufweisen –abarbeitet, sondern der Infizierte selbst. Die dafür notwendigen und weiterzugebenden Informationen erhält die Corona-positive Person vorab vom Gesundheitsamt.

Gemäß Paragraf 5 der Absonderungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz müssen positiv Getestete alle Personen unverzüglich unterrichten, zu denen sie in den letzten zwei Tagen vor dem Test beziehungsweise vor Ausbruch typischer Symptome engen persönlichen Kontakt hatten. Dazu zählen vor allem Personen, mit denen für einen Zeitraum von mehr als zehn Minuten und mit einem Abstand von weniger als 1,5 Metern ein Kontakt bestand, bei dem beide keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen haben. Außerdem zählen Personen dazu, mit denen man sich über eine längere Zeit einen schlecht oder nicht belüfteten Raum geteilt hat.

Alle wichtigen Informationen sowie Dokumente für mit dem Coronavirus infizierte Personen sowie Kontaktpersonen sind zum Umstellungstermin am 15. Dezember auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.kymyk.de/corona zu finden.

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Westnetz ist auf den Winter vorbereitet

Saffig – Verteilnetzbetreiber stärkt Stromnetze in den Hochwassergebieten und erhöht Bereitschaften. Ersatzmaterial und Aggregate stehen zur Verfügung. Westnetz ist auf die dunkle Jahreszeit in den Hochwassergebieten vorbereitet. Damit Licht und Wärme im Advent, an Weihnachten und zum Jahreswechsel möglichst durchgängig zur Verfügung stehen, trifft Westnetz vorbereitende Maßnahmen. „Neben der Planung des langfristigen, zukunftsgerichteten Neuaufbaus resilienter Stromnetze liegt der Fokus unserer Arbeit derzeit auf der Winterfestigkeit der Versorgung“, erläutert Johannes Stürmer, Leiter Taskforce Neuaufbau der Westnetz.

Dafür werden die Netze laufend beobachtet. Falls eine hohe Belastung es erfordert, werden sie verstärkt, beispielsweise durch zusätzliche Kabel oder den Austausch von Stationen und Transformatoren. Ersatzbetriebsmittel stehen hierfür bereit, ebenso Aggregate für den Notfall, um mögliche Ausfälle schnell zu überbrücken. Auch die Kapazitäten für Tiefbau und Montage haben Westnetz und ihre Partnerfirmen vorsorglich erhöht. Die Bereitschaft des Netzbetreibers wird verstärkt, um Störungen schnellstmöglich zu beheben.

Hintergrund und Hinweis der Westnetz
Die Heizperiode läuft bereits seit einigen Wochen, und mit ihr ein Stresstest für die Stromnetze in den Hochwassergebieten. Denn dort, wo vielerorts die Wärmeversorgung über Heizsysteme noch nicht funktioniert, heizen die Menschen mit Strom.
Elektrodirektheizungen und Bautrockner belasten die Stromnetze. Zum Teil liegen die Lastspitzen sogar deutlich höher als vor der Unwetterkatastrophe. Diese Belastung trifft auf ein Netz, das zwar wiederhergestellt, aber störanfälliger als zuvor ist. Nach wie vor treten  beispielsweise Wasserschäden in Kabeln oder Stationen auf, die durch Reparatur oder Austausch behoben werden müssen. Der Neuaufbau einer zukunftsgerichteten Infrastruktur für einen modernen Regelbetrieb wird noch viele Monate in Anspruch nehmen.
Auch weiterhin können Bürgerinnen und Bürger unterstützen, indem sie Westnetz die Verwendung zusätzlicher elektrischer Großgeräte wie Bautrockner oder Heizungen melden. Dann können die Netze bei Bedarf gezielt verstärkt werden. Bei Störungen in der Stromversorgung können sich Kundinnen und Kunden der Westnetz unter 0800 4 11 22 44 informieren.

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Ludwig van Beethovens Besuch in Ersdorf

Meckenheim – Bürgerstiftung finanziert neue Infotafel am Rheindorfer Hof. Er gilt als einer der größten Komponisten überhaupt und musizierte in jungen Jahren sogar in Meckenheim. Ludwig van Beethoven reiste im Sommer 1781 gemeinsam mit seinem Vater Johann nach Ersdorf. Bei seinem Besuch spielte er auf dem Clavichord der Familie Rheindorf. Nachzulesen ist der Abstecher des Musikgenies auf einer neuen Informationstafel, die am Rheindorfer Hof angebracht ist. Idee und Engagement gehen auf den Bürgerverein Meckenheim zurück. Die Finanzierung des wetterbeständigen Schildes übernahm die Bürgerstiftung Meckenheim. Nachdem die Corona-Pandemie die Umsetzung verzögert hatte, wurde die Tafel jetzt, ein Jahr nach dem 250. Beethoven-Jubiläum, offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

Mitglieder der Bürgerstiftung und des Bürgervereins hatten sich gemeinsam mit der Eigentümerin des Rheindorfer Hofes, der Familie von Eichborn, an der Beethoven-Tafel eingefunden. Bürgermeister Holger Jung, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Bürgerstiftung Meckenheim, sprach allen Projekt-Beteiligten seinen herzlichen Dank aus. „Ludwig van Beethoven war ein überzeugter Rheinländer. Diese Tafel informiert anschaulich über seinen Aufenthalt in unserem Stadtgebiet und belegt, dass er ein Kind der Region war. Darauf können wir stolz sein“, sagte Holger Jung.

Das Schild geht auf die Historie des Rheindorfer Hofes ein und thematisiert den Besuch der van Beethovens im Jahr 1781. Nach mündlicher Überlieferung soll der junge Beethoven schon vier Jahre zuvor in Ersdorf musiziert haben – neuerdings nachzulesen auf der Informationstafel in der Rheinbacher Straße 31.

Bevor Mitarbeitende des städtischen Baubetriebshofes das Schild anbringen konnten, hatte der Bürgerverein die Gestaltung des entsprechenden Mauerbereichs übernommen.

Die Bürgerstiftung Meckenheim findet sich im Internet unter: www.buergerstiftung-meckenheim.de.

Die Bankverbindung lautet:

Raiffeisenbank Voreifel eG, DE69 3706 9627 1001 0000 19

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Zwölf neue Stiel-Eichen im Stolberger „Bürgerwald“ gepflanzt

Stolberg – Mitte November kamen die Wurzelballen in die Erde – Zwölf neue Stiel-Eichen wurden im Bürgerwald der Kupferstadt Stolberg gepflanzt – wegen der derzeitigen Pandemielage leider erneut unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Lediglich die neuen Bauminhaber*innen konnten der Pflanzaktion beiwohnen und nach Wunsch auch selbst Hand anlegen.

Die Kupferstadt Stolberg bietet Interessierten im so genannten „Bürgerwald“ zwischen Zweifall und Breinig die Möglichkeit, einen besonderen Anlass mit einem eigenen Baum zu krönen. Besondere Anlässe können beispielsweise eine Hochzeit, ein runder Geburtstag, eine Geburt oder auch ein Andenken an einen Verstorbenen sein. Gleichzeitig leistet jede Pflanzung eines Baums einen wichtigen Beitrag für den Wald und den Klimaschutz.

Die Pflanzaktion wird mit Unterstützung des städtischen Forstes einmal jährlich im Winter durchgeführt. Als besondere Erinnerung kann eine Plakette mit Namen oder auch ein Spruch an den jeweiligen Baum angebracht werden.

Pflanzwünsche nehmen das Amt für Personenstandswesen oder die Forstabteilung der Kupferstadt gerne entgegen. Die Unkosten für die Pflanzung eines Bürgerwald-Baums betragen einmalig 90,00€.
Weitere Informationen können gerne bei der Forstabteilung erfragt werden. Tel.: 02402/134-73; Mail: forstamt@stolberg.de

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STADTRADELN 2021 – Eschweiler wieder mal Spitzenreiter der StädteRegion Aachen

Eschweiler – Wie bereits im vergangenen Jahr ist die Stadt Eschweiler der regionale Spitzenreiter der StädteRegion Aachen. Allein die 496 aktiven Eschweiler Radler*innen haben in dem dreiwöchigen Aktionszeitraum insgesamt 126.208 km mit dem Rad zurückgelegt und konnten somit mehr als 18 Tonnen CO2 einsparen. Damit belegen die Eschweiler*innen mit deutlichem Abstand zum Zweitplatzierten den ersten Platz innerhalb der StädteRegion Aachen.

Und auch im bundes- und länderweiten Vergleich können sich die Ergebnisse der Stadt Eschweiler sehen lassen: In der Gesamtwertung belegt die Stadt aktuell den 14ten Platz innerhalb der Städte gleicher Größe in NRW – ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann!

Vom 01.06 bis 21.06.2021 beteiligten sich gemeinschaftlich alle Kommunen der StädteRegion Aachen bereits zum dritten Mal an der Aktion STADTRADELN des Netzwerks Klima-Bündnis. Insgesamt legten 2.532 Radelnde 533.411 klimafreundliche Kilometer zurück und vermieden damit mehr als 78 Tonnen CO2.

Maßgeblich beteiligt an diesem Erfolg sind die Gewinner der vier Auszeichnungskategorien der Stadt Eschweiler:

  1. Das fahrradaktivste Team in Eschweiler (Gruppenauszeichnung): Wie bereits im vergangenen Jahr gewinnt das Team Mission Herzrasen diesen Titel und trat sogar noch etwas stärker in die Pedale. 111 Radelnde legten knapp 46.000 klimafreundliche km zurück und sparten somit mehr als 6.700 kg CO2 ein.
  2. Die fahrradaktivste Schule in Eschweiler (Gruppenauszeichnung): Auch diesen Titel konnte das Gewinnerteam des vergangenen Jahres verteidigen, die Bischöfliche Liebfrauenschule Eschweiler. 131 Radelnde legten mehr als 18.500 klimafreundliche km zurück und sparten somit mehr als 2.700 kg CO2 ein.
  3. Das fahrradaktivste Unternehmen in Eschweiler (Gruppenauszeichnung): Gleiches gilt für das Team Pflegedienst Hagen & Freunde, die ihren Titel auch in diesem Jahr verteidigen konnten. Das Team radelte mit nur 3 Teilnehmern knapp 1.000 klimafreundliche km und konnte somit knapp 150 kg CO2 vermeiden.
  4. Der fahrradaktivste Verein in Eschweiler (Gruppenauszeichnung): Diese neue Auszeichnung sicherte sich mit mehr als 3.700 km und knapp 550 kg vermiedenen CO2 Emissionen der Verein der Freien evangelischen Gemeinde Eschweiler.
  5. Der aktivste Eschweiler Radler (Einzelauszeichnung): der Spitzenreiter des Siegerteams Mission Herzrasen, Matthias Dohm, konnte seinen Titel aus dem Jahr 2020 mit 3.750 klimafreundlichen km auch in diesem Jahr wieder verteidigen.

Die Gewinner werden für ihre Bemühungen mit einem Geldpreis von jeweils 100 € belohnt, dass freundlicherweise von der RWE Power AG zur Verfügung gestellt wird.

Zusätzlich zu diesem Preisgeld erhält das Team Mission Herzrasen ein Preisgeld von 300 € von der StädteRegion Aachen, da es sich mit seiner Fahrleistung auch den Spitzenplatz im ehemaligen Kreis Aachen sichern konnte.

Frank Schmitz vom Team „Mission Herzrasen“ freut sich sichtlich: „Im Rahmen der Aktion Stadtradeln 2021 habe ich persönlich Spenden in Höhe von rund 12.000 € gesammelt, die ich jetzt an den Herzkrankes Kind Aachen e. V., an ein elfjähriges schwer erkranktes Mädchen aus Aachen sowie an eine von der Hochwasserkatastrophe betroffene Familie aus Mulartshütte übergeben darf“.

Alle Sieger werden von der Stadt Eschweiler schriftlich informiert. Corona-bedingt konnte in diesem Jahr leider keine Siegerehrung mit allen Teilnehmenden stattfinden.