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Neuer Stadtbus-Verkehr in Mendig – Weitere Neuerungen ab Sonntag 12. Dezember

Mendig – Neue Buslinien bringen den Nahverkehr in der Verbandsgemeinde Mendig richtig in Schwung. Zusätzliche Angebote in der ganzen VG Mendig. Zahlreiche und umfangreiche Verbesserungen und ein gesamtheitliches Konzept im ÖPNV bringen mit dem Fahrplanwechsel zum 12. Dezember mehr Verbindungsmöglichkeiten im Landkreis Mayen-Koblenz und im Besonderen in der Verbandsgemeinde Mendig.

„Seit einigen Jahren wird an der neuen Konzeption gearbeitet. Viele Verbesserungsvorschläge konnte die Verbandsgemeinde zusammen mit den hiesigen Kommunen erfolgreich in das neue Linienbündel einbringen. Neue Buslinien, zusätzliche Haltestellen, ein ganz neuer Stadtbusverkehr in Mendig, bessere Vernetzungen mit der Region und auch die Anbindung unserer Tourismusziele sind wichtige Erfolge zur Stärkung des ÖPNV“, so Bürgermeister Jörg Lempertz.

Kernelemente des neuen Verkehrskonzeptes und den damit einhergehenden Verbesserungen sind die sogenannten „Knotenpunkte“. Busse verschiedener Linien aus unterschiedlichen Richtungen sowie die RegioBahn ermöglichen eine bessere Abstimmung der Ankunfts- und Abfahrtszeiten und einen zeitnahen Umstieg auf andere Bus- bzw. Bahnlinien.

Der Mendiger Bahnhof spielt dabei eine zentrale Rolle. Der neue Busbahnhof, den die Stadt Mendig dort zusammen mit P+R Parkplätze oberhalb der Bahnlinie an der Bahnstraße aktuell baut, wird einen wichtigen Knotenpunkt in dem Konzept darstellen. Dort haben nun die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, mit einer Regionalbahn, 13 verschiedenen Buslinien und zwei Nachtbussen öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Im sogenannten Rheinland-Pfalz-Takt ist es zukünftig möglich, innerhalb von nur 34 Minuten zwischen Mendig und Koblenz zu pendeln.

Das neu geschaffene Mobilitätsnetz hat als sich zusätzlich als Ziel gesetzt, alle Ortschaften mit mehr als 200 Einwohnern wochentags von 6 bis 20 Uhr mindestens alle zwei Stunden eine Fahrtmöglichkeit anzubieten.

In der Verbandsgemeinde Mendig haben folgende Neuerungen ab dem 12. Dezember Gültigkeit:

  • Der bisherige RegioBus 335 wird zwischen Mayen und Andernach durch die neuen RegioBusse 300 und 320 ersetzt. Am Bahnhof Niedermendig wird dabei die Liniennummer gewechselt, ein Umsteigen ist nicht erforderlich.
  • Künftig direkte Anbindung mit der Linie 389 von Volkesfeld und Rieden nach Mendig im Einkaufs-/Besorgungsverkehr auch an Ferientagen.
  • Mit den Stadtbussen 391 und 392 erfolgt erstmalig eine Erschließung des südlichen Teils von Niedermendig und des westlichen Teils von Obermendig. Diese erfolgt mit einem Minibus (13-16 Sitzplätze) im 60-Minuten-Takt und am Wochenende als Anruf-Linien-Fahrten (ALF).
  • Der künftige FreizeitBus 322 verbindet Mendig mit Maria-Laach- Engeln (Bahnhof Brohltalbahn) und Kempenich. An Wochenenden wird hierbei das Angebot auf einen Stundentakt verbessert, zusätzlich wird auf dieser Linie noch der Ort Spessart angebunden.
  • Der neue FreizeitBus 333 verbindet zahlreiche Vulkanpark-Attraktionen zwischen Saffig, Plaidt, Kruft, Mendig und Maria Laach im Sommerhalbjahr.
  • Quer durch die Vulkanregion Laacher See ist der neue FreizeitBus 399 zwischen Namedy und Mayen im Sommerhalbjahr unterwegs. Er verbindet komfortabel u.a. das Geysirzentrum Andernach, Nickenich, Maria Laach, den Riedener Waldsee und das Schloss Bürresheim. An Ferientagen und den Wochenenden kommen auf dieser Linie Doppelstockbusse zum Einsatz.

Als weitere Verbesserungen in den Bussen gelten die niedrigen Einstiegsmöglichkeiten, damit auch ältere und mobilitätseingeschränkte Fahrgäste, zum Beispiel mit Rollatoren, Eltern mit Kinderwagen oder im Rollstuhl sitzende Personen einen erleichterten Ein- und Ausstieg haben. Zusätzlich verfügen die Busse über eine Klimaanlage, was den Fahrkomfort deutlich steigert. Um insbesondere seh- und hörbeeinträchtigten Fahrgästen die Teilnahme am ÖPNV zu erleichtern und Ortsunkundigen eine bessere Orientierung zu bieten, verfügen die Fahrzeuge über moderne, anschaulich gestaltete Anzeigen und Ansagen der nächsten Haltestellen.

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Appell von Bischof Dr. Helmut Dieser zur Corona-Impfung

Aachen – „Lassen Sie sich um der anderen willen impfen!“ Aber: Nicht die beschimpfen, die sich (noch) nicht impfen lassen wollen. Verpflichtung aus Gerechtigkeit, Solidarität und Nächstenliebe. Mit einem eindringlichen Appell ruft der Aachener Bischof Dr. Helmut Dieser angesichts der vierten Welle der Corona-Pandemie alle, denen es möglich ist, dazu auf, sich impfen zu lassen: „Es ist meine innerste Überzeugung: Lassen Sie sich um der anderen willen impfen!“

Wer vollständig geimpft ist, steckt sich viel seltener mit Covid-19 an und verbreitet das Virus auch viel weniger als ein nicht-geimpfter Erkrankter. Zudem verhindert eine vollständige Impfung zum größten Teil einen schweren Verlauf der Erkrankung. „Die Impfung rettet Leben. Und mehr geimpfte Menschen bedeuten auch weniger Corona-Patienten auf den Intensivstationen. Auch hier müssen wir an unsere Mitmenschen denken, an all die Pflegerinnen und Pfleger, Ärztinnen und Ärzte, die seit anderthalb Jahren unermüdlich um das Leben der Erkrankten kämpfen“, betont der Aachener Bischof.

Zugleich, sagt Bischof Dr. Helmut Dieser, dürfen die Menschen, die sich (noch) nicht impfen lassen wollen, nicht verbal angegriffen werden. „Hören wir auf, die zu beschimpfen, die in ihrem Innersten noch immer anderer Meinung sind“, so der Aachener Bischof. Es gehe vielmehr darum, weiter um die Impfung zu werben, die Menschen über den Nutzen und die Vorteile der Impfung aufzuklären, um so auch den vielfach kursierenden Verschwörungstheorien und Fake News entgegenzuwirken.

Impfen sei in der Pandemie eine Verpflichtung aus Gerechtigkeit, Solidarität und Nächstenliebe, so hatte es auch der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz vor wenigen Tagen betont. Um sich selbst und andere – besonders vulnerable Gruppen wie Alte, Kranke und Kinder – zu schützen, sei die Impfung das wirksamste Mittel. Ebenso Papst Franziskus, der anlässlich des Weltgesundheitstages betonte: „Wir alle sind aufgerufen, die Pandemie zu bekämpfen. In diesem Kampf stellen die Impfstoffe ein wesentliches Instrument dar. Dank Gott und der Arbeit vieler haben wir jetzt Impfstoffe, um uns vor Covid-19 zu schützen.“

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Traktorcorso mit Nikolaus in Mechernich-Floisdorf

Mechernich-Floisdorf – Der „Hellije Mann“ und „Hans Muff!“ waren in Floisdorf mit illuminierten Schleppern und Musikbegleitung unterwegs. Ein Drittel abendlicher Bescherungsgang von Nikolaus und „Hans Muff“, ein Drittel Lichterzug und ein Drittel amerikanische Santa-Claus-Gaudi waren dieses Jahr an Nikolausabend in Floisdorf angesagt.

Der Verein „Miteinander Füreinander Floisdorf“ (MFF) hatte sich diese Art Corso anlässlich des ersten Seuchen-Winters 2020/21ausgedacht und dieses Jahr tradiert. Der Journalist und Buchautor Stephan Everling war dabei und berichtete.

Der mobile Nikolaus sei als Notlösung gedacht, schreibt er, nachdem der Weihnachtsmarkt ebenso abgesagt werden musste wie der Besuch des Nikolaus im Kindergarten. „Es musste eine Alternative her“, so René Winkel, der auch dieses Mal mit Bischofsmitra, Stab, Chormantel und Rauschebart in die Rolle des „Hellije Manns“ schlüpfte. Manfred Hack trat als „Hans Muff (Knecht Ruprecht) an seine Seite.

Mit 1700 Schleppern an der Ahr

„Im Vergleich zum vergangenen Jahr hatte der Nikolaus seinen Fuhrpark aufgerüstet“, schreibt Stephan Everling: Nicht nur der alte McCormick Winkels war mit Marcel Schoddel am Start. Dahinter fuhr ein alter Fahr mit zünftigem Geknatter und dicken Rauchwolken, gesteuert von Manfred Lorbach, der als Beifahrer seine Söhne Anton und Theo an Bord hatte.

Der Fahr transportierte als Bagageschlepper Glühwein und Kakao, mit denen Esther Lorbach, Anja Esser und Stephan Brauner die Menschen am Straßenrand bewirteten. Am Ende des Trosses fuhr Alexander Inden mit seinem mit Lichterketten dekorierten Deutz. „Am Samstag war ich auch an der Ahr, wo wir mit 1700 Traktoren unterwegs waren“, erzählte er dem Reporter.

Für Weihnachtsmusik sorgte eine Abordnung des Musikvereins Cäcilia Floisdorf. 48 Kinder standen auf der Besuchsliste des Nikolaus. Doch auch für Überraschungsgäste war vorgesorgt – man hatte insgesamt 80 Tüten dabei. Und für Zaungäste und Opas am Fenster den einen oder anderen „Stubbi“.

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Betrüger geben sich in Aachen als städtische Mitarbeitende aus

Aachen – Anwohner*innen in Diepenbenden sind am Donnerstagabend, 9. Dezember, von angeblichen Mitarbeitenden des Aachener Stadtbetriebs angesprochen worden. Die Betrüger*innen gaben sich als Müllwerker aus und forderten Anwohner*innen zu Spenden für eine Weihnachtssammlung auf.

Der Aachener Stadtbetrieb weist ausdrücklich darauf hin, dass solche Sammlungen oder Anfragen nicht von Mitarbeitenden ausgehen. Sollte es zu Beobachtungen dieser Art kommen werden Betroffene gebeten, sich an die Polizei zu wenden.

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Stellungnahme zur SPIEGEL-Bericht-Erstattung „Der Teufel hinter der Kirchentür“

Region/Trier – „Der detaillierte Bericht zeigt einmal mehr, wie bedeutend die Aufarbeitung ist. Mir ist es wichtig, dass dies intern, aber vor allem auch durch unabhängige Instanzen geschieht. Die Reportage zeigt an mehreren Stellen auf, dass Verantwortliche in unserem Bistum nicht angemessen gehandelt und Fehler gemacht haben. Dies gilt für den Umgang mit Betroffenen und auch bei der Bearbeitung der Fälle.

Deshalb lege ich großen Wert darauf, die Fälle sexualisierter Gewalt im Bistum Trier mit Blick auf die systemischen Faktoren und auf Fehlverhalten von Verantwortlichen prüfen zu lassen. Seit mehr als einem Jahrzehnt sind wir im Bistum mit der Be- und Aufarbeitung von Fällen sexualisierter Gewalt intensiv befasst. Dabei haben wir unsere Arbeit immer weiter professionalisiert. Trotzdem bleiben Fehler nicht ausgeschlossen. Intervention und Aufarbeitung sind eine permanente Lerngeschichte. Auch die einschlägigen kirchlichen und staatlichen Gesetze und Regelwerke haben sich weiterentwickelt.

Ich weise noch einmal darauf hin, dass ich für dieses Bistum der Gemeinsamen Erklärung mit dem Unabhängigen Beauftragten für sexuellen Kindesmissbrauch folge. Im Jahr 2021 hat sich der Betroffenenbeirat konstituiert. Ebenso hat die Unabhängige Aufarbeitungskommission ihre Arbeit aufgenommen. Ich lege die Aufarbeitung und Bewertung der Fälle sexualisierter Gewalt in die Hände dieser Kommission. Und ich werde mich dem Ergebnis der Untersuchung der Kommission stellen.“

Dr. Stephan Ackermann – Bischof von Trier
Trier, 10. Dezember 2021

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Zwei weitere „Stumme Schwestern“ für die Pflege im Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Um die Pflegekräfte auf den Stationen zu entlasten, hat der Förderverein des Krankenhauses Maria Hilf in Bad Neuenahr zwei weitere „Stumme Schwestern“ angeschafft. Sie messen Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung sowie Körpertemperatur und übermitteln diese automatisch in die elektronische Patientenakte. „Stumme Schwestern“ heißen die mobilen Geräte, die Pflegekräfte in ihrem Arbeitsalltag unterstützen sollen. Eine Entlastung, die auch auf den Stationen des Krankenhauses Maria Hilf in Bad Neuenahr willkommen ist.

„Die Pandemie hat die Belastung der Pflegekräfte noch mal erhöht“, sagt Gerhard Kreuter, Vorsitzender des Fördervereins des Krankenhauses Maria Hilf in Bad Neuenahr. „Uns war es daher ein Anliegen, speziell an dieser Stelle zu entlasten.“ Da kam es gelegen, dass der Lions Club Bad Neuenahr einen Teil des Erlöses aus dem Adventskalender 2020 zur Unterstützung der Pflege spenden wollte. Nach Rücksprache mit der Pflegeleitung des Krankenhauses, entschied sich der Förderverein zur Anschaffung von zwei weiteren Connex Spot Monitoren der Firma Welch Allyn. Der Förderverein ließ es sich natürlich nicht nehmen, die 5.000 Euro des Lions Clubs um weitere rund 5.000 Euro aufzustocken. Damit sind jetzt insgesamt elf „Stumme Schwestern“ im Hause im Einsatz.

Da die Monitore gleichzeitig Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung und Körpertemperatur messen, lassen sich dank ihres Einsatzes mehrere sonst notwendige Arbeitsgänge zu einem zusammenfassen. Darüber hinaus erlaubt es die Technik, bis zu 20 manuelle Parameter wie Größe, Gewicht, Schmerz und Atmung einzugeben und daraus einen Frühwarnwert (Early Warning Score) zu errechnen. Das Gerät stellt dafür eine drahtlose Verbindung zu der elektronischen Patientenakte her und sendet vom Behandlungsort aus wichtige Daten direkt an die Fieberkurve.

Zusätzlich ließ der Förderverein allen Mitarbeiterbereichen des Krankenhauses Überraschungstüten mit verschiedensten Leckereien zukommen, um in dieser Form einfach einmal Danke zu sagen – für den unermüdlichen Einsatz in unser aller Interesse und Gesundheit.

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6.500 Termine für Auffrischungs-Impfungen im Eifelkreis vergeben

Bitburg – Der Eifelkreis Bitburg-Prüm setzt ein Ausrufezeichen in der Versorgung seiner Bürgerinnen und Bürger mit der Corona-Auffrischungsimpfung. In Zusammenarbeit mit dem DRK-Kreisverband werden nach sieben Impftagen im Dezember fast 6.500 Auffrischungsimpfungen erfolgt sein.

Nachdem Ende November zunächst knapp 4.000 Einzeltermine ausschließlich für die sog. Booster-Impfungen angeboten werden konnten und diese nach wenigen Stunden vergeben waren, erklärten sich die ehrenamtlichen Kräfte des DRK bereit, durch Verlängerung der einzelnen Impftage und mit einen zusätzlichen Angebot am 15.12., weitere 2.500 Termine zu ermöglichen.

Auch diese Termine sind bereits ausgebucht.

Landrat Andreas Kruppert und der DRK-Kreisverband planen derzeit mit dem Land die Öffnung des Impfzentrums im Januar 2022. So könne die Versorgung der Region fortwährend sichergestellt werden und jedermann zum angezeigten Zeitpunkt Zugang zu einer Impfung erhalten, erklärte Kruppert.

Weitere Details zum Betrieb des Impfzentrum und zur Anmeldung werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Impftermine ohne Anmeldung können auch weiterhin bei den Impfbussen wahrgenommen werden. Im Rahmen der Sonderimpfaktion besteht dort für Bürgerinnen und Bürger ab 12 Jahren die Möglichkeit zur Corona Erst- und Zweitimpfung aber auch zur Auffrischungsimpfung für Personen ab 18 Jahren.

Verbandsgemeinde Arzfeld
Arzfeld, Parkplatz, Luxemburger Str. 6
16.12.2021, 9 bis 17 Uhr
27.12.2021, 9 bis 17 Uhr

Stadt Bitburg / Verbandsgemeinde Bitburger Land
Bitburg, Katastrophenschutzzentrum, Else-Kallmann-Str. 16
14.12.2021, 9 bis 17 Uhr

Verbandsgemeinde Prüm
Schönecken, Forum im Flecken (FIF) Am Forum 1
22.12.2021, 9 bis 17 Uhr
29.12.2021, 9 bis 17 Uhr

Verbandsgemeinde Südeifel
Neuerburg, Gesundheitszentrum, Bitburger Str. 17
20.12.2021, 9 bis 17 Uhr

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Das Rathaus in Aachen strahlt in Solidarität mit Geflüchteten am Sonntag 12. Dezember von innen grün

Aachen – Auf Anregung der Seebrücke Aachen sowie der Aktion Bürger*innenAsyl Aachen strahlen am 3. Advent sowohl das Rathaus als auch der Katschhof von innen grün. Anlass gibt eine Aktion der Anwohner*innen im polnisch-belarussischen Grenzgebiet, die grüne Lichter leuchten lassen, um den Schutzsuchenden Unterstützung zu signalisieren. Viele deutsche Städte sind aufgerufen, sich dieser Aktion anzuschließen.

Am Sonntag, 12. Dezember, werden entsprechend von 14 bis 24 Uhr die untere Etage des Rathauses zum Katschhof hin wie auch die Fenster der Fraktionsbüros Richtung Katschof grün beleuchtet. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und die Ratsfraktionen setzen damit ein gemeinsames Zeichen, um auf die menschenunwürdige Situation der Geflüchteten an der polnisch-belarussischen Grenze hinzuweisen.

Im Mai dieses Jahres hatte die Stadt Aachen bereits die Resolution „Aachen wird sicherer Hafen“ beschlossen. In der Resolution heißt es unter anderem: „Seenotrettung ist kein Verbrechen. Der Rat der Stadt fordert alle in Bund, Land und Europa Verantwortlichen auf, Flüchtlingen aus der Seenotrettung zu helfen. Wie zahlreiche weitere Kommunen in der Bundesrepublik unterstützt auch die Stadt Aachen die Initiative „Seebrücke – Schafft sichere Häfen“, die sich damit bereit erklärt, auch weiterhin Geflüchtete aufzunehmen und Willkommenskultur zu leben.“

„Mit der Aktion am 3. Advent“, so Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen, „zeigen wir Solidarität mit den Menschen an der polnisch-belarussischen Grenze und machen gleichzeitig deutlich, dass der sichere Hafen in Aachen nicht nur auf dem Papier besteht.“

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Musikverein probt digital zu Hause

Mechernich-Bleibuir – Bleibuirer Blasorchester beteiligt sich an einem vom Kulturstaatsministerium geförderten Projekt zur Proben- und Aufführungspraxis in pandemischen Zeiten. Der Musikverein Bleibuir nimmt an einem Bundesprogramm zur Stärkung der Amateurmusik in Deutschland teil. Sein Name ist „Impuls“ und es wird vom Bundesverband für Chor und Orchester (BMCO) verwaltet.

Bereits im Corona-Jahr 2020 hatte das Bleibuirer Blasorchester an einem Projekt mitgewirkt, bei dem Tausende Musiker von zu Hause aus gemeinsam digital Titel eingespielt hatten. Foto: Musikverein Bleibuir/pp/Agentur ProfiPress

Ziel ist die Aufrechterhaltung der Proben- und Aufführungspraxis in pandemischen Zeiten. Bereits im Corona-Jahr 2020 hatte das Bleibuirer Blasorchester an einem Projekt mitgewirkt, bei dem Tausende Musiker von zu Hause aus gemeinsam digital Titel eingespielt hatten.

Diesmal musizierten die Bleibuirer unter anderem einen eigens von Heinz Schröder für den Musikverein komponierten „Bleibacher Musikantenmarsch“, und zwar in Einzelaufnahmen zu Hause, aber auch bereits wieder bei einer gemeinsamen Probe im Dorfhaus „Alte Schule“, das der Musikverein zurzeit instand setzt. Das Ergebnis kann sich im Übrigen unter www.mv-bleibuir.de hören lassen…

Martin Radermacher sagte dem Mechernicher „Bürgerbrief“: „Im Rahmen des Förderprogramms »Neustart Kultur« hat Kulturstaatsministerin Monika Grütters mit dem Förderprogramm „Impuls“ insgesamt fast 20 Millionen Euro für die Amateurmusik in ländlichen Räumen bereitgestellt.“ Die Förderung solle den Musizierenden Impulse und Motivationshilfen liefern, in pandemischen Zeiten nicht zu resignieren, sondern einen Neustart zu wagen.

„Bleibacher Musikantenmarsch“

Der Musikverein habe im Rahmen dessen Probenarbeit für Orchestermitglieder und Schüler organisiert. Hauptbestandteil waren Musikaufnahmen, die eigenständig von den Musikern zu Hause durchgeführt wurden und dann zusammengefügt wurden.

Michael Bartsch (l.) und Volker Zart bei Tonbandaufnahmen während einer Zusammenkunft im neuen Probenlokal Dorfhaus Alte Schule Bleibuir. Foto: Martin Radermacher/pp/Agentur ProfiPress

Mit den Fördermitteln konnte der 1920 gegründete Verein professionelle Aufnahmetechnik anschaffen. Dabei unterstützte der Profimusiker und frühere Dirigent Michael Bartsch die Bleibuirer. Bislang konnte das Orchester fünf verschiedene Titel einspielen. Unter anderem den genannten Musikantenmarsch Heinz Schröders.

„Wir wollten zeigen, dass wir nicht ausschließlich Dicke-Backen-Musik aufführen, sondern auch neue Wege bei der Probenarbeit gehen“, so Martin Radermacher: „Neue Mitglieder lassen zwar noch etwas auf sich warten, aber die Teilnahme an den einzelnen Aufnahmen, einem Fotoshooting und der digitalen Notenorganisation war sehr zahlreich und positiv. So etwas wollen wir in Zukunft nach Möglichkeit beibehalten – gerne auch in Kooperation mit anderen Musikgruppierungen.“

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Online-Vortrag – Chefarzt informiert am Montag 13. Dezember über künstliche Gelenke

Mayen – Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen informiert am Montag, 13. Dezember, im Rahmen eines Online-Vortrags. Gelenkersatz an Hüfte oder Knie – Was ist für Patienten wichtig?

Verschlissene Knie- und Hüftgelenke werden immer häufiger durch Endoprothesen ersetzt. Das bedeutet für viele Betroffene nicht nur das Ende eines langen Leidensweges, sondern meist auch eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Doch wann ist ein künstliches Gelenk überhaupt sinnvoll? Muss beispielsweise ein individuelles Implantat angefertigt werden? Und sind moderne Implantate wirklich besser? Um diese und weitere Fragen aufzuklären, informiert Dr. Horst Kray, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im St. Elisabeth Mayen am Montag, 13. Dezember, im Rahmen eines Online-Vortrags. Interessierte können zwischen 17 und 18 Uhr am Online-Vortrag des zertifizierten Endoprothetikzentrums teilnehmen und im Anschluss ihre Fragen an den Experten stellen.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot des GK-Mittelrhein, um auch in Zeiten der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen in gewohnt kompetenter Weise mit Patienten und Interessierten in den Austausch zu gehen. Abgedeckt werden ausgewählte Themen der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Wie kann man mitmachen? Es genügt eine E-Mail mit dem Thema des Vortrags im Betreff an veranstaltungen@gk.de. Über alles weitere wird dann rechtzeitig vor der Veranstaltung persönlich per E-Mail informiert.