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Verkehrs-Entspannung nach Öffnung des Meckenheimer Kreuzes

Meckenheim – Bürgermeister Jung freut sich für die Betroffenen. Auf der Autobahn A61 rollt der Verkehr wieder durchgängig. Fünf Monate nach der verheerenden Hochwasser-Katastrophe wurden die Sperrungen zwischen den Kreuzen Meckenheim und Kerpen aufgehoben. „Das ist ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für alle, die von den Sperrungen und Umleitungen betroffen waren.

Ich denke dabei nicht nur an die Autofahrerinnen und Autofahrer, sondern auch und vor allem an die Anwohnerinnen und Anwohner, die unter der erheblichen Verkehrslast auf unseren Straßen im gesamten Stadtgebiet zu leiden hatten“, erklärt Bürgermeister Holger Jung. Ersten Rückmeldungen zufolge war die Entlastung insbesondere in den Ortschaften Altendorf und Ersdorf bereits am ersten Tag sofort spürbar. „Darüber freue ich mich sehr und bedanke mich bei allen Betroffenen vor Ort für ihre Geduld, die in den letzten Monaten auf eine harte Probe gestellt wurde“, so Jung, der allen Beteiligten für die zügigen Arbeiten dankt.

Das Starkregen-Ereignis hatte die Autobahn A61 massiv beschädigt, sodass umfangreiche Wiederaufbauarbeiten eingeleitet und Teilabschnitte gänzlich gesperrt werden mussten.

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Ein Licht das alle verbindet – Friedenslicht aus Bethlehem erreicht das Bistum Trier

Region/Trier – Menschen guten Willens zu verbinden: Das beabsichtigt die Friedenslichtaktion seit 1986. Jedes Jahr in der Adventszeit wird in der Geburtskirche Jesu in Bethlehem ein Licht entzündet, das von Pfadfinderinnen und Pfadfindern in aller Welt verteilt wird. Am gestrigen Dienstag, 14. Dezember hat das Licht das Bistum Trier erreicht.

Mehr als 3.000 Kilometer hat das Friedenslicht zurückgelegt, bevor es Ben, Eliah und Jonah von der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg Bezirk Koblenz an Bischof Stephan Ackermann übergeben haben. Von Bethlehem aus reiste das Licht mit dem Flugzeug nach Wien, wo es am dritten Adventswochenende in alle Orte Österreichs und in die meisten europäischen Länder gesandt wurde. Von dort aus haben es Pfadfinderinnen und Pfadfinder auch nach Deutschland gebracht. Hier wird es als Zeichen des Friedens an zahlreichen Orten im Land an die Menschen weitergereicht – getreu dem diesjährigen Motto „Friedensnetz – ein Licht, das alle verbindet“.

Die Aktion Friedenslicht wurde 1986 vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem. Seit 1994 setzen sich Pfadfinderinnen und Pfadfinder in ganz Deutschland dafür ein, das Licht und die Friedensbotschaft Jesu an möglichst viele Menschen in der Vorweihnachtszeit weiterzugeben.

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Landesregierung NRW und Vertreter des Karnevals verabreden gemeinsames Vorgehen

Region/Düsseldorf – Gesundheitsschutz und Planungssicherheit haben oberste Priorität. Die Landesregierung und Vertreter des organisierten Karnevals haben sich am heutigen Dienstag, 14. Dezember 2021, auf einen gemeinsamen Fahrplan mit Blick auf die kommende Session 2021/2022 verständigt.

Der Karneval wird angesichts des Infektionsgeschehens, der Belastung der Krankenhäuser und der großen Unsicherheit durch die Omikron-Variante auch in dieser Session nicht wie gewohnt stattfinden können. So erscheinen Veranstaltungen, bei denen sich viele Menschen in engen Innenräumen begegnen, auch in der Session 2021/ 2022 nicht verantwortbar. Das gilt etwa für Karnevalsbälle, Partyformate und gesellige Karnevalssitzungen, bei denen Abstandgebote und Maskenpflicht nur schwerlich umsetzbar sind. Das Infektionsgeschehen und die Belastung der Krankenhäuser machen Karnevalsveranstaltungen selbst für Geimpfte oder Genesene unter Einhaltung hoher Schutzmaßnahmen (2G+) nicht bedenkenlos möglich.

In enger Abstimmung mit der Landesregierung werden die Karnevalsveranstalter daher mit Blick auf den Gesundheitsschutz auf entsprechende Veranstaltungen verzichten. Um existenzgefährdende Absagen zu vermeiden, wird eine Absicherung durch Wirtschaftshilfen für Vereine und Veranstalter notwendig werden. Der Staat hilft hier bei pandemiebedingten Absagen mit finanzieller Unterstützung unter anderem durch den Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen, der für Karnevalsveranstaltungen bei pandemiebedingten Absagen auf nachdrücklichen Einsatz des Landes einschlägig ist, sowie dem Förderprogramm „Neustart miteinander“ des Landes für eingetragene Vereine.

„Der Karneval gehört zur Identität Nordrhein-Westfalens und ist fester Bestandteil unseres Brauchtums und unserer Kultur – aber er ist mehr als Partys, die nicht zum gegenwärtigen Infektionsgeschehen und der Ausbreitung der Omikron-Variante passen. Der organisierte Karneval in Nordrhein-Westfalen ist sich seiner großen Verantwortung in diesen schweren Zeiten bewusst. Damit beweisen die Karnevalistinnen und Karnevalisten im ganzen Land außergewöhnliche Solidarität, da sie in erster Linie an die Gemeinschaft denken. Ich danke allen Vertretern des Karnevals für den erneut konstruktiven und ergebnisorientierten Austausch und bin dankbar, dass wir gemeinsam die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Menschen an die erste Stelle rücken. Die vielen Vereine und Künstler benötigen Planungssicherheit und finanzielle Unterstützung bei Veranstaltungsabsagen. Die Landesregierung steht an der Seite des vielfältigen Vereinswesens im Karneval und werden das karnevalistische Brauchtum in diesen schweren Zeiten weiter unterstützen“, sagt Ministerpräsident Hendrik Wüst.

Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval und Regionalpräsident des Bundes Deutscher Karneval: „Jeder Veranstalter macht sich derzeit Gedanken, welchen Einfluss größere Menschenansammlungen in Innenräumen selbst unter strengsten 2G-Plus-Regeln auf das Infektionsgeschehen haben – das betrifft nicht nur, aber auch den Karneval, für den wir die Verantwortung tragen. Daher sind wir seit Monaten im engen Austausch mit der Staatskanzlei und dem Gesundheitsministerium und sind dort bei unseren Gesprächen auf offene Ohren gestoßen. Niemand kann den Karneval absagen, aber wir können mit Augenmaß daran gehen, große gesellige Veranstaltungen in engen Sälen zu unterlassen.“

Frank Prömpeler, Präsident des Festausschusses Aachener Karneval und Vizepräsident des Bundes Deutscher Karneval: „Es war wichtig, dass wir auch finanzielle Lösungen bei pandemiebedingten Absagen für die Karnevalsgesellschaften finden. Die Staatskanzlei hat uns zugesichert, sich weiterhin dafür einzusetzen, dass die mit großem ehrenamtlichen Engagement agierenden Karnevalsgesellschaften und die mit ihnen verbundenen Künstler geschützt werden. Die Landesregierung möchte das Ehrenamt nicht alleine lassen.”

Die Landesregierung bleibt weiterhin aktiv, günstige Rahmenbedingungen zu schaffen, um Künstler, Technik- und Hilfspersonal sowie Saalbetreiber finanziell zu unterstützen und die karnevalistische Kulturszene zu erhalten. So soll Vereinen, die durch die Corona-Pandemie in eine wirtschaftliche Schieflage geraten sind, effektiv geholfen werden. Weiterhin stehen auch die Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen zur Verfügung. Dadurch können Einnahmeeinbußen und Verluste bei Total- oder Teilabsagen ausgeglichen werden. Für Sonderfonds und Landesprogramm gilt: Sie springen mit Ausfallzahlungen auch dann ein, wenn private Veranstalter oder Vereine pandemiebedingt freiwillig die Veranstaltung absagen. Der Sonderfonds erkennt Absagen von Kulturveranstaltungen, die vom 18. November 2021 bis 28. Februar 2022 stattfinden sollten, grundsätzlich als „pandemiebedingt“ an. Die Anträge werden bei den Bezirksregierungen gestellt.

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Neues Hörbuch „Mordshäppchen“ – Bernd Stelter liest Carsten Sebastian Henn

Hillesheim – Mit „Mordshäppchen“ ist nun ein Hörgenuss für Freunde kriminell guter Gaumenfreuden erschienen. Ob die Eifeler Kuchen-Spezialität Birrebunnes, ob Frühburgunder aus dem Ahrtal oder Aachener Printen – keine kulinarische Spezialität ist vor Carsten Sebastian Henn sicher.

Beobachten Sie ein winterliches Grill-Trainings-Camp am Rursee oder einen Pâtissier, den ein Laubbläser in den Wahnsinn treibt. Erfahren Sie, wie schrecklich schief eine Aufzeichnung von »Bauer sucht Traumfrau« in einer Ziegenkäserei gehen kann, und werden Sie als Krönung des Ganzen Zeuge der mysteriös-blutigen Geschehnisse im Restaurant des berühmtem Serienhelden Julius Eichendorff.

Kongenial gelesen werden Henns kriminelle Leckereien auf dieser CD vom großartigen Kabarettisten und Weingenießer Bernd Stelter!

Autoreninfo

Bernd Stelter (*1961 in Unna) ist einer der beliebtesten Comedians des gesamten deutschsprachigen Raumes. Der Schauspieler, Sänger und Fernsehmoderator wurde bekannt durch seine Bühnenauftritte im Rheinischen Karneval, durch die RTL-Sendung »7 Tage – 7 Köpfe«, die Sitcom »Bernds Hexe« und das »NRW Quizduell«, das er im WDR moderierte. Von Carsten Sebastian Henn hat er bereits »Weinwissen für Angeber« als Hörbuch eingelesen.

www.bernd-stelter.de

Carsten Sebastian Henn (*1973) lebt in Hürth bei Köln. Er besitzt einen Weinberg an der Mosel, hält Hühner und Bienen, studierte Weinbau, ist ausgebildeter Barista und einer der renommiertesten Restaurantkritiker Deutschlands.

www.carstensebastianhenn.de

Bernd Stelter liest die besten kulinarischen Kurzkrimis von Carsten Sebastian Henn Hörbuch 1 MP3-CD, ca. 4 Std. ISBN 978-3-95441-582-3 – Preis 12,00 € (D)
Auch als Download bei den gängigen Hörbuchportalen.

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RLP Wirtschafts-Ministerin Daniela Schmidt: „Hohe Schutz-Maßnahmen sollen auch vor Lockdown schützen“

Region/Mainz – „Unser Ziel ist, dass die Gastronomie sicher bleibt“, sagten Gesundheitsminister Clemens Hoch, Familienministerin Katharina Binz und Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt im Anschluss an die heutige Ministerratssitzung. Sie haben auf dem Mainzer Ernst-Ludwig-Platz den Dialog mit Vertretern und Vertreterinnen aus der Gastronomie und Hotellerie gesucht. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband – kurz DEHOGA – Rheinland-Pfalz hatte zu einer Demonstration gegen die neue Corona-Regel für die Gastronomie aufgerufen. „Wir stehen in einer kritischen Pandemie-Phase. Auf unseren Intensivstationen kämpfen Menschen um ihr Leben und das Pflegepersonal ist an der Belastungsgrenze. In Rheinland-Pfalz ist die Situation besser als in vielen anderen Bundesländern, aber darauf können wir uns nicht ausruhen. Mit der Virusmutante Omikron haben wir ein zusätzliches großes Risiko. Deswegen setzen wir als Landesregierung auf Sicherheit“, so die Vertreterinnen und Vertreter der Landesregierung weiter. Das sei aus deren Sicht auch der sicherste Weg, dass es nicht wieder zu einer Situation komme, in der Einrichtungen schließen müssten. „Überall dort, wo Menschen ohne Maske zusammenkommen, ist zusätzlich zur Impfung auch ein negativer Corona-Test vorgesehen. Die Landesregierung habe großes Verständnis für die Sorgen des Hotel- und Gaststättengewerbes, werbe jedoch um Verständnis für die Corona-Schutzmaßnahmen. Der Test vor dem Besuch von Hotels und Gaststätten soll den Aufenthalt sicherer machen. Um die Gastronomen zu entlasten, habe man die praktische Umsetzung erleichtert, indem auch Selbsttests unter Aufsicht möglich seien. Zudem seien Menschen, die bereits eine Booster-Impfung erhalten haben, von der zusätzlichen Testpflicht ausgenommen, so die Ministerinnen und der Minister. Außerdem habe die Landesregierung mit ihren Partnern in einem unglaublichen Kraftakt daran gearbeitet, dass es jetzt wieder 1700 Teststellen überall im Land gebe und Tests damit auch wieder sehr unkompliziert durchzuführen seien, so Gesundheitsminister Clemens Hoch.

„Wir haben mit dem heutigen Tag über eine Million Auffrischungsimpfungen im Land verabreicht. Damit sind über 25 Prozent aller Rheinland-Pfälzerinnen und Reinland-Pfälzer und sogar fast 30 Prozent der Erwachsenen zusätzlich geschützt und können ohne Test die Gastronomie besuchen“, so Gesundheitsminister Clemens Hoch weiter. Für Kinder unter 12 Jahren und 3 Monaten gelten ohnehin keine Beschränkungen, für ältere Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre gelte 3G. „Wir schaffen aktuell rund 330.000 Impfungen in der Woche, das ist wichtig, um die Infektionszahlen und schwere Krankheitsverläufe zu verhindern. Dass Schutzmaßnahmen und Impfkampagne wirken, zeigen die endlich wieder sinkenden Infektionszahlen. Doch für eine Entwarnung ist es noch zu früh“, so der Minister.

Die Landesregierung sehe auch, dass Hotellerie und Gastronomie eine deutliche Tarifsteigerung für ihre Beschäftigten und die Auszubildenden abgeschlossen habe, um die Beschäftigten zu halten. Das Kurzarbeitergeld unterstütze ebenfalls. Umso wichtiger sei es, mit vereinten Kräften die Infektionszahlen zu senken, damit bald wieder ein normaler Betrieb möglich werde“, so die Ministerinnen und der Minister.

Wirtschaftshilfen sollen Corona-Einbußen abmildern

Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt wies auf die Überbrückungshilfen für Gastronomen hin. Gastronomen können die Überbrückungshilfe III Plus für einen Monat von Juli bis Dezember 2021 beantragen, wenn sie in diesem Monat einen coronabedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Vergleichsmonat im Jahr 2019 erlitten haben. Demnach sind auch Einbußen eines schleppenden Weihnachtsgeschäfts inbegriffen. Die Überbrückungshilfe III Plus deckt wesentliche betriebliche Fixkosten eines Unternehmens ab. Der Zuschuss liegt – je nach Umsatzrückgang – zwischen 40 und 100 Prozent der Fixkosten. Besonders schwer getroffene Unternehmen erhalten einen Eigenkapitalzuschuss, der zusätzlich zur Fixkostenhilfe ausgezahlt wird.

Bei der Überbrückungshilfe III Plus besteht die Möglichkeit, einen Änderungsantrag für einen bestehenden Antrag einzureichen, wenn sich beispielsweise die prognostizierten Umsatzahlen deutlich verändert haben. Die Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge endet am 31. März 2022. Das bedeutet: Wer größere Einbußen als angenommen hat, reicht einen Änderungsantrag ein.

Gerade die im vergangenen Jahr auf Drängen der Bundesländer eingeführten Sonderregelungen zur Saisonware sei für viele Unternehmen hilfreich, so die Ministerin. So können Gastronomen beispielsweise bei Lebensmitteln Wertverluste aus verderblicher Ware oder saisonaler Ware als zusätzliche förderfähige Kosten in der Überbrückungshilfe III Plus geltend machen.

Ab Januar soll die Überbrückungshilfe IV greifen. Die Überbrückungshilfe IV sieht einige Verbesserungen gegenüber der Überbrückungshilfe III Plus vor. So erhalten Unternehmen, die von Absagen von Advents- und Weihnachtsmärkten betroffen sind, einen erhöhten Eigenkapitalzuschuss. Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt fordert, diese Sonderregel auszuweiten: „Sie muss auch für Gastronomie und Hotellerie gelten, da das wichtige Dezembergeschäft zum zweiten Mal in Folge deutlich eingeschränkt wurde oder gar weggefallen ist.“

„Vor dem Hintergrund der pandemischen Entwicklung sind die derzeitigen Maßnahmen notwendig. Über die Ausnahmen für geboosterte Bürgerinnen und Bürger hinaus sehen sie auch familienfreundliche Ausnahmen für Kinder und Jugendliche vor“, stellt Familienministerin Katharina Binz fest.

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Geschenke und Nikoläuse aus Dülmen – Verteilung am Samstag 18. Dezember in Euskirchen

Euskirchen – Eine besonders weihnachtliche Spende kam vor wenigen Tagen aus Dülmen nach Euskirchen. Dort hatte Markus Becker zum Spenden aufgerufen. Sein Ziel war es, den vom Hochwasser betroffenen Kindern in Euskirchen in der Adventszeit eine Freude zu bereiten. Zahlreiche Dülmener haben daraufhin liebevoll Geschenke gepackt und Nikoläuse beigetragen.

Die Stadt Dülmen hat bereits direkt nach dem Hochwasser in Euskirchen auf verschiedene Weise geholfen. Die Dülmener Spendenaktion verdeutlicht nochmal die große überregionale Solidarität mit den Hochwasserbetroffenen und sendet das Signal, dass sie auch fünf Monate nach der Flut nicht vergessen sind.

Die geplante Verteilung der Geschenke im Rahmen des Lebendigen Adventskalenders in der Innenstadt konnte coronabedingt nicht stattfinden. Deswegen wurde ein Teil der gepackten Geschenkpakete nun im Rahmen des Weihnachtsdorfs an Kinder verteilt.

Die restlichen Geschenke werden an von der Flut betroffene Familien weitergegeben. Hierbei erhält die Stadt Euskirchen ehrenamtliche Unterstützung von Geli Winkler und Saskia Lakomy. Die Verteilung soll nun am Samstag, 18. Dezember, 15 bis 17 Uhr auf der Brictiusstraße 10 in Euenheim stattfinden. Wichtig sind Mundschutz und die Flutopfer-Bescheinigung, damit die Geschenke auch wirklich an Betroffene verteilt werden.

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Touristenfahrten-Termine 2022 auf dem Nürburgring – Preise bleiben weiterhin konstant

Nürburg – Stabile Preise: Neue Geschäftsführung mit wichtiger Entscheidung für Touristenfahrer. Highlights im Kalender: Green Hell Driving Days und Osterwochenende. Verkauf der Saisonkarte 2022 startet am 11. Januar. Die neue Geschäftsführung am Nürburgring beginnt mit ihrer Arbeit offiziell eigentlich erst am 1. Januar.

Im Rahmen der Touristenfahrten auf dem Nürburgring kann jeder die legendäre Rennstrecke mit dem eigenen Auto befahren. Foto: Racetracker

Dennoch haben Ingo Böder und Christian Stephani bereits eine wichtige Entscheidung getroffen: Die Preise für die Touristenfahrten bleiben weiterhin stabil – trotz Inflation und trotz gestiegener Kosten. Zeitgleich veröffentlicht die Rennstrecke die Termine für die Touristenfahrten 2022 auf der Grand-Prix-Strecke und der legendären Nordschleife. Hierzu gehören auch die Highlight-Wochenenden wie die „Green Hell Driving Days“ und das Oster-Wochenende, die gleich mehrere Tage Fahrspaß am Stück bieten. Für Vielfahrer gibt es weiterhin das Angebot der Saisonkarte, die ab dem 11. Januar erhältlich ist.

„In diesen Zeiten, in denen gerade so vieles teurer wird, möchten wir den Fans unserer Rennstrecke ein Stück Beständigkeit geben“, heißt es von der zukünftigen Geschäftsführung der Nürburgring-Betreibergesellschaft. Die Entscheidung für stabile Preise sei deshalb auch ein Zeichen des Zusammenhaltens in schwierigen Zeiten. Denn neben Gelegenheitsfahrern aus der ganzen Welt hat sich eine große Gemeinschaft an Fans gebildet, die regelmäßig mit ihrem eigenen Fahrzeug auf der Strecke unterwegs sind. Die Regeln für eine Fahrt im Rahmen der Touristenfahrten sind denkbar einfach: Grundsätzlich kann jeder, der im Besitz eines Führerscheins ist und ein zugelassenes, verkehrstüchtiges Auto oder Motorrad besitzt, auf der Grand-Prix-Strecke oder Nordschleife fahren. Es gelten die Regeln der Straßen-Verkehrsordnung. Das bedeutet, dass beispielsweise das Rechtsfahrgebot gilt und das Überholen demnach ausschließlich links erlaubt ist. Eine Stoppuhr darf ebenfalls während der Fahrt nicht mitlaufen. Diese Regeln definieren die Touristenfahrten als Fahrangebot für jedermann und grenzen sie klar von Rennveranstaltungen ab.

Touristenfahrten nahezu täglich – erster Termin am 12. März
Für alle, die die geschichtsträchtige Rennstrecke unter die eigenen Räder nehmen möchte, hat die Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG nun die Termine auf ihrer Homepage (www.nuerburgring.de) veröffentlicht. Der offizielle Startschuss für die Saison der Touristenfahrer fällt am Samstag, 12. März. Ab 21. März geht es dann richtig los: Beinahe täglich öffnet dann die Rennstrecke ihre Schranken für Privatfahrer. Echte Highlights versprechen wieder die Green-Hell-Driving Days und das Oster-Wochenende zu werden. Vom 15. bis 18. April, vom 16. bis 19. Juni und vom 1. bis 3. Oktober kann der Nürburgring gleich mehrere Tage am Stück von morgens bis abends befahren werden.

Eine Runde Nordschleife gibt es ab 25 Euro
Neben den Terminen 2022 gibt es auf der Webseite des Nürburgrings die Möglichkeit das Guthaben für die Touristenfahrten aufzuladen. Mit einem eigenen Kundenkonto hat jeder seine persönlichen Daten im Blick. Da die Rundenpreise auch im sechsten Jahr stabil bleiben, kostet eine Runde über die Nordschleife weiterhin von Montag bis Donnerstag 25 Euro und von Freitag bis Sonntag sowie an Feiertagen 30 Euro. Auf der Grand-Prix-Strecke gibt es – unabhängig vom Wochentag – den 15-Minuten-Stint ebenfalls für 30 Euro. Wer das Fahrvergnügen ohne Limit sucht, ist mit der Saisonkarte gut beraten. Sie gibt es für 2.200 Euro und berechtigt zum Fahren auf der Nordschleife und der Grand-Prix-Strecke. Bis es wieder losgeht, müssen sich die Fans allerdings noch etwas gedulden. Aktuell wird der Asphalt auf dem winterlichen Nürburgring erneuert. Die Arbeiten werden rechtzeitig zum Saisonbeginn fertiggestellt sein und dann allen Fahrern wie gewohnt die besten Bedingungen bieten.

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Schwerpunkttag für Kontrollen zur 3G-Pflicht im Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Zum Auftakt einer überregionalen Aktion ist am Montag (13. Dezember) die Einhaltung der 3G-Pflicht in Bussen und Bahnen in Nordrhein-Westfalen kontrolliert worden. Bei den Kontrollen auf Zulaufstrecken zu den Hauptbahnhöfen in Köln, Düsseldorf, Bielefeld und Münster haben Verkehrsunternehmen und Ordnungsbehörden nach rund sieben Stunden 260 Fahrgäste ohne den erforderlichen 3G-Nachweis angetroffen.

Ziel der gemeinsamen Aktion vom Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, von den SPNV-Aufgabenträgern, dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), der Deutschen Bahn AG und Eisenbahnverkehrsunternehmen sowie der Bundespolizei ist es, Fahrgäste für die Einhaltung der 3G-Regel zu sensibilisieren. Zeitgleich zu den Kontrollen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) haben heute die kommunalen Verkehrsunternehmen gemeinsam mit den Ordnungsämtern in Bussen und Straßenbahnen in großen Städten kontrolliert.

Wie viele Bußgeldverfahren eingeleitet werden, kann erst nach einer abschließenden Bilanz ermittelt werden. Die Einhaltung der 3G-Pflicht wird im Rahmen der überregionalen Aktion auch in den nächsten Tagen überprüft.

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Die Stadt Sinzig erhält 80.000 Euro für die Entwicklung der Innenstadt

Sinzig/Mainz – Staatssekretärin Nicole Steingaß hat dem Bürgermeister der Stadt Sinzig (Landkreis Ahrweiler), Andreas Geron, einen Förderbescheid über weitere 80.000 Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ überreicht. Land und Bund unterstützen die Entwicklung des Fördergebiets in Sinzig seit 2017 und haben seither 470.000 Euro bereitgestellt.

„Die Stadt will die Mittel hauptsächlich für weitere Vorbereitungsmaßnahmen einsetzen. So sind unter anderem die Aufstellung eines Bebauungsplans für die Innenstadt und die Erarbeitung einer Gestaltungssatzung vorgesehen. Die Maßnahmen sollen die Innenstadt weiter stärken und sind Teil einer ganzheitlichen Entwicklungsstrategie für Sinzig“, sagte Staatssekretärin Steingaß.

Das Programm „Wachstum und nachhaltige Entwicklung“ unterstützt Städte und Gemeinden bei der Bewältigung des wirtschaftlichen und demographischen Wandels. Ziel des Programms ist es, diese Gebiete zu zukunftsfähigen und lebenswerten Quartieren zu entwickeln. Mit den Programmen „Lebendige Zentren“ und „Sozialer Zusammenhalt“ stehen weitere Programme für die Entwicklung von Innenstädten sowie sozial benachteiligten Stadtteilen zur Verfügung. Das Angebot wird durch ein Investitionsprogramm für Sportstätten abgerundet.

„In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass das Fördersystem im Bereich der Städtebauförderung sehr gut funktioniert und erfolgreich dazu beiträgt, die rheinland-pfälzischen Innenstädte weiter aufzuwerten und sie nachhaltig und attraktiv weiterzuentwickeln“, so Steingaß.

Im Programmjahr 2021 können in der Städtebauförderung insgesamt wieder rund 90 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln bereitgestellt werden. Im Zeitraum von 2010 bis 2020 profitierten rund 200 Städte, Gemeinden und andere kommunale Gebietskörperschaften in Rheinland-Pfalz mit etwa 780 Millionen Euro von der Städtebauförderung.

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Die Terminvergabe für die Kinder-Impfungen in den Aachen Arkaden ist gestartet

Aachen/StädteRegion Aachen – Die Impfungen von Kindern zwischen fünf und elf Jahren starten bei den kommunalen Angeboten in Nordrhein-Westfalen einheitlich am 17. Dezember. Die StädteRegion Aachen richtet eine eigene Kinderimpfstelle ein, die am 17. Dezember um 8 Uhr in den Aachen-Arkaden (Trierer Str. 1) ihren Dienst aufnimmt. Hier werden nur erfahrene Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte impfen. Zudem werden großzügige Zeitfenster bereitgestellt, um Eltern und Kinder ausführlich beraten zu können. Die Kinderimpfstelle wird montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags jeweils von 8 bis 18 Uhr geöffnet sein.

Geimpft wird ausschließlich mit vorheriger Terminbuchung unter:

www.staedteregion-aachen.de/kinderimpfung. Die Termine für die Kinderimpfung können ab sofort gebucht werden.

Für die Erstimpfung der Kinder stehen bis zum 06.01.2022 rund 4.000 Dosen zur Verfügung. Für die Zweitimpfung, die im Abstand von drei Wochen erfolgen soll, werden weitere 4.000 Impfdosen bereitgehalten. Der zweite Impftermin wird direkt vor Ort bei der Erstimpfung vereinbart.

Für die Kinderimpfungen wird ausschließlich der BioNTech-Kinderimpfstoff, der sich von der Handhabung und Dosierung von dem regulären Impfstoff unterscheidet, genutzt. Das Impfangebot wird für alle Kinder zwischen fünf und elf Jahren zur Verfügung stehen. In die Impfung der Kinder müssen die Sorgeberechtigten einwilligen.

In den Praxen der Kinderärzte kann es auch schon früher als am 17. Dezember Impfungen geben. Um dem besonderen medizinischen Beratungsbedarf der Eltern zu entsprechen, wird der Schwerpunkt der Kinderimpfungen in den Praxen der Kinder- und Jugendmedizinerinnen und -mediziner liegen und um das Angebot der Hausärztinnen und -ärzte ergänzt.