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Enge Zusammenarbeit von IHK und Kreis Ahrweiler zahlt sich aus

Ahrweiler – Unterstützung und Beratung von Unternehmen beim Wiederaufbau. Die Hochwasserkatastrophe hat auch Firmen im Kreis Ahrweiler schwer getroffen. Laut Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz sind im Ahrtal geschätzt 1400 Betriebe, davon rund 800 IHK-zugehörige Unternehmen, unmittelbar stark von der Flutkatastrophe betroffen oder zerstört worden. Vor diesem Hintergrund traf sich der Erste Kreisbeigeordnete Horst Gies MdL jetzt mit Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz und Tino Hackenbruch, Leiter der Kreiswirtschaftsförderung, um den Stand des Wiederaufbaus und die allgemeine wirtschaftliche Lage im Kreis zu erörtern.

„Die Kreiswirtschaftsförderung arbeitet seit Jahren intensiv mit der IHK zusammen. Auf dieser Grundlage können wir jetzt gemeinsam unsere Unternehmen in dieser herausfordernden Situation bestmöglich unterstützen“, betont Gies. „Ein Baustein dabei ist die gemeinsame Standortkampagne „AWstark!“. Mit diesem zielgerichteten Standortmarketing werden wir die Stärken des Kreises Ahrweiler auch zukünftig transportieren und hier auf unsere gestiegene Bekanntheit setzen“, so Gies weiter.

Auch Rössel setzt auf eine weiterhin enge Zusammenarbeit: „Der Wiederaufbau im Ahrtal ist für viele unserer Mitgliedsbetriebe eine enorme Herausforderung, bei der wir  sie bestmöglich unterstützen. Dazu zählen auch Gespräche mit der Politik und Verwaltung, um sich gegenseitig über die nächsten Schritte auf dem Laufenden  zu halten.“

Befürchtungen, dass das Thema Ausbildung aufgrund der Auswirkungen der Flut für die Wirtschaft im Kreis keine Rolle mehr spielen könnte, haben sich bisher nicht bewahrheitet. Informationen über hochwasserbedingte Lehrabbrüche liegen der IHK bislang nicht vor. Vielmehr konnten in Einzelfällen über Helfer neue Azubis für Betriebe gewonnen werden.

Bisher wenig in Anspruch genommen wird die Aufbauhilfe des Landes Rheinland-Pfalz für Unternehmen. Der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) liegen bislang 80 Anträge vor. Das Land Rheinland-Pfalz und der Bund gewähren staatliche Förderungen zum Wiederaufbau für Betroffene des Hochwassers und Starkregens im Juli. Die IHK stellt für den Antrag die sogenannte „Kammerbestätigung“ zur Identität des Antragstellers aus. Bis Ende November wurden bei der IHK nur rund 270 Betroffenheitsbescheinigungen angefordert, bei der Handwerkskammer Koblenz waren es 140 Bestätigungen.

Die Aufbauhilfe für Unternehmen erstattet im Regelfall 80 Prozent der beihilfefähigen Kosten. Die an einer Betriebsstätte entstandenen Schäden, dazu gehören Sachschäden und/oder Einkommenseinbußen, müssen mindestens 5000 Euro betragen. Anträge können noch bis zum 30. Juni 2023 online über das Self-Service-Portal der ISB gestellt werden. Die IHK bietet dazu Unternehmen auch weiterhin eine ausführliche Beratung unter der IHK-Hochwasser-Hotline, Telefon 0261/106-502, beziehungsweise per Mail unter fluthilfe@koblenz.ihk.de an.

Auch die Kreiswirtschaftsförderung steht den Unternehmen nach wie vor beratend zur Seite. Unter anderem wurde auch ein eigener Podcast zur Wiederaufbauhilfe mit dem Titel „Pole Position für Unternehmen“ entwickelt. Der Podcast zur Wiederaufbauhilfe kann unterwegs, im Büro oder zu Hause unter https://kreis-ahrweiler.de/ und auf allen gängigen Streaming-Plattformen abgerufen werden.

Weitere Informationen unter www.kreis-ahrweiler.de/wirtschaft/wirtschaftsfoerderung/.

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Grundschüler erlaufen Spenden für Flutopfer in Euskirchen

Euskirchen – Die Kinder der GGS Kuchenheim haben Anfang Oktober bei einem Sponsorenlauf eine stattliche Summe für ihren Förderverein erlaufen. Angefeuert von Eltern und haben die Schülerinnen und Schüler so viele Runden auf der circa einen Kilometer langen Strecke erlaufen, dass nun 4000 Euro an die Kindergärten in Weidesheim und Roitzheim verteilt werden können.

Zusätzlich können mit den Spenden Anschaffungen für die Bücherei getätigt, Spielgeräte für den Schulhof sowie Unterrichtsmaterial finanziert werden. Außerdem wird ein Zirkusprojekt im kommenden Mai auf die Beine gestellt.

„Ein besonderer Ansporn für die Kinder war es, dass die Spenden auch an Opfer der Flut gehen“, so berichtete Schulleiter Björn Dreesbach.

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SGD Nord: Naturschutz im Landkreis Vulkaneifel wurde 2020 mit rund 188.000 Euro unterstützt

Daun/Koblenz – Viele Tier- und Pflanzenarten finden keine geeigneten Lebensräume mehr und drohen, bei uns auszusterben. Die Gründe dafür sind vielfältig – sei es nun die fortschreitende Bebauung von Flächen, die veränderte landwirtschaftliche Nutzung, die Umweltverschmutzung oder der vom Menschen verursachte Klimawandel. Umso wichtiger ist es, dieser Entwicklung entgegenzusteuern. Der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord fällt in dieser Hinsicht als Oberer Naturschutzbehörde eine wichtige Rolle zu – auch im Landkreis Vulkaneifel.

„Wir müssen unsere Natur unbedingt schützen, nicht nur, um heimische Tier- und Pflanzenarten vor dem Aussterben zu bewahren, sondern auch, um künftigen Generationen ein Leben in einer lebenswerten Umwelt zu ermöglichen“, sagt SGD-Nord-Präsident Wolfgang Treis. „Die SGD Nord hat einen großen Anteil daran, dass wichtige Naturschutzprojekte umgesetzt werden können, indem sie diese fachlich begleitet und dafür sorgt, dass die Maßnahmen vom Land auch finanziell unterstützt werden.“ Im Jahr 2020 sind für Naturschutzmaßnahmen im Landkreis Vulkaneifel durch die SGD Nord und im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Fördermittel in Höhe von rund 188.000 Euro ausgezahlt worden. „Das Geld hilft dabei, Ökosysteme und Lebensräume zu erhalten oder wiederherzustellen“, so Wolfgang Treis.

Im Kreis Vulkaneifel wurden zum Beispiel Pflegemaßnahmen am Wöllersberg bei Gerolstein-Lissingen durchgeführt. Beim Wöllersberg handelt es sich um eine Kuppe aus quartären vulkanischen Schlacken mit Felsköpfen, Magerrasen, artenreichen Mähwiesen, Streuobstwiesen, Gebüschen und Feldgehölzen. Er gehört zum FFH-Gebiet (FFH steht für Flora-Fauna-Habitat) „Gerolsteiner Kalkeifel“. Anfang der 2000er-Jahre hat das Land  insgesamt 21,3 Hektar dieses geologisch, kulturhistorisch, floristisch und faunistisch hochinteressanten Gebiets gekauft. Nach dem Ankauf wurden die Magerrasen von Büschen befreit, Äcker in Grünland umgewandelt und Felsen freigestellt. Das Magergrünland im zentralen Teil des Gebietes wird seither von einer Herde von Landschafen beweidet und damit offen gehalten, was vielen Arten zugutekommt.

Nach zehn Jahren Beweidung wurde in den Jahren 2019 und 2020 aber eine Nachpflege der Weideflächen nötig. So kamen in dem steilen Gelände ferngesteuerte Mähroboter, ein Schreitbagger und Motorsägen zum Einsatz, um vor allem Ginster und Schlehenaufwuchs herunterzuschneiden, damit die Schafe wieder ungestört weiden können. Zudem wurden ein Wacholderheidenrest und ein kleiner Steinbruch mit Sandsteinfelsen wieder frei gestellt. Steinschmätzer, Gartenrotschwanz und Neuntöter wurden dort nachgewiesen. Andere Arten, zum Beispiel die Violette Sommerwurz, breiten sich aus. Die Blauflügelige Ödlandschrecke hat man dort erstmals nachgewiesen. Das zeigt, dass die Arbeit Erfolg hat.

Fördergelder flossen auch in den Schutz des Seeufers am Schalkenmehrener Maar im Naturschutzgebiet „Dauner Maare“. Wegen der Corona-Pandemie und der Reisebeschränkungen war der Andrang von Badegästen am Maar im vergangenen Jahr besonders groß. Das führte leider auch zu einer illegalen Nutzung des geschützten Seeufers mit dem naturnahem Schilfgürtel, den Seggenrieden und dem Magergrünland, wodurch diese Bereiche gefährdet und teilweise auch zerstört wurden. Eine Sperrung der Wirtschaftswege mit Schranken führte in dieser Hinsicht zu ersten Erfolgen. Die zerstörten Uferregionen wurden durch Holzzäune gesperrt und mit Röhrichtwalzen aus Kokosfasern und Schilfpflanzen gesichert, um eine weitere Nutzung in der kommenden Badesaison zu verhindern.

Die Naturparks Vulkaneifel und Nordeifel, die zum Teil ebenfalls auf dem Gebiet des Landkreises liegen, wurden 2020 zusätzlich mit rund 127.000 (Vulkaneifel) beziehungsweise rund 97.000 Euro (Nordeifel) unterstützt.

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Wo kann ich mich im Landkreis Bernkastel-Wittlich impfen lassen?

Wittlich – Das Wittlicher Impfzentrum, Schlossstraße 31 in Wittlich hat montags bis samstags geöffnet. Für die Impfung ist grundsätzlich eine Terminreservierung vorab auf https://impftermin.rlp.de/ oder über die Hotline 0800 57 58 100 (Mo – Fr 8:00 – 18:00 Uhr und Sa – So 9:00 – 16:00 Uhr) erforderlich.

Für eine Impfung donnerstags von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr ist kein Termin erforderlich.  Am heutigen Mittwoch, 15.12., ist von 8:30 Uhr bis 16:00 Uhr ebenfalls ausnahmsweise eine Impfung ohne Termin möglich.

Zur Verfügung stehen die Impfstoffe von Biontech für Unter-30-jährige sowie Moderna für 1., 2. oder Booster-Impfungen. Zum Termin sind Personalausweis und soweit vorhanden Impfausweis mitzubringen.

Die Impfbusse des Landes machen an verschiedenen Stationen im Landkreis von 9 bis 17 Uhr Halt. Es stehen die Impfstoffe von Johnson&Johnson und Biontech zur Verfügung. Personen ab 12 Jahren können in Begleitung eines Erziehungsberechtigten eine Schutzimpfung erhalten. Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren können mit einer schriftlichen Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten das Impfangebot wahrnehmen. Bitte schauen Sie einen Tag vorher auf https://corona.rlp.de/de/impfen/informationen-zur-corona-impfung-in-rheinland-pfalz/ , ob der Termin vom Land bestätigt wurde.

15.12.2021 Morbach, Baldenauhalle, Jahnstraße 5

17.12.2021 Bernkastel-Kues, Güterhalle, Bahnhofstraße

21.12.2021 Morbach, Baldenauhalle, Jahnstraße 5

23.12.2021 Bernkastel-Kues, Güterhalle, Bahnhofstraße

28.12.2021 Traben-Trarbach, Lorettahalle, Neue Rathausstr. 18

30.12.2021 Bernkastel-Kues, Güterhalle, Bahnhofstraße

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Betriebe in Nordrhein-Westfalen setzen Coronaschutz-Maßnahmen größtenteils um

Region/Düsseldorf – Arbeitsministerium stellt erste Bilanz der Corona-Kontrollen des nordrhein-westfälischen Arbeitsschutzes vor. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit: Die Arbeitsschutzverwaltung des Landes kontrolliert seit dem 26. November im Rahmen einer aktuellen Schwerpunktsetzung die Umsetzung der Coronaschutzmaßnahmen in den Betrieben in Nordrhein-Westfalen. In den ersten zwei Wochen wurden landesweit mehr als 2.600 Betriebe hinsichtlich der Einhaltung der Vorschriften der Corona-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) und des § 28 b des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) überprüft. Die Corona-Schutzmaßnahmen und insbesondere die 3G-Regel werden von der Mehrheit der überwachten Betriebe umgesetzt. In 23 Prozent aller überprüften Betriebe wurden allerdings auch Mängel festgestellt.

Die größte Zahl von Mängeln stellten die Arbeitsschützerinnen und -schützer bei der Umsetzung der Homeoffice-Pflicht fest. Ihre Einhaltung wurde in 1.672 Betrieben überprüft. In 227 Betrieben gab es hier Mängel. 82 der kontrollierten Unternehmen wiesen Mängel bei der Kontrolle oder Einhaltung der 3G-Zutrittsbeschränkung auf. 124 Betriebe hatten Mängel bei den Dokumentationspflichten hinsichtlich von Kontrollen. In 21 Fällen wogen die Fehler so schwer, dass Bußgeldverfahren eingeleitet wurden.

„Durch die Schwerpunktkontrollen zeigen auch die Behörden des Landes, dass der Staat die Umsetzung der Coronaschutzregelungen ernst meint. Der Einsatz der Arbeitsschutzbehörden ist dabei auch eine wichtige Unterstützung und Entlastung für die kommunalen Behörden. Ich bin froh, dass sich Arbeitgeber und Unternehmensleitungen ihrer besonderen Verantwortung bewusst sind und den Infektionsschutz auch im eigenen Interesse sehr ernst nehmen. Wir werden die Kontrollen fortsetzen. Die Botschaft lautet klar und deutlich: Regelverstöße und ‚schwarze Schafe‘ werden konsequent sanktioniert”, erklärt Arbeitsschutzminister Karl-Josef Laumann.

Der Arbeitsschutz legte bei seinen Kontrollen dieses Mal einen besonderen Schwerpunkt auf Baustellen. Bis auf wenige Einzelfälle waren die kontrollierten Arbeitnehmer sehr kooperativ und zeigten unverzüglich die 3G-Dokumente vor. Insgesamt wurden die Kontrollen von den meisten Betrieben begrüßt. Viele der aufgesuchten Betriebe zeigten ein hohes Eigeninteresse an der Vermeidung von Infektionen.

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Im Rathaus Mayen wurden Dienstjubiläen gefeiert

Mayen – Kürzlich feierten zwei städtische Mitarbeiterinnen ihr 25. Dienstjubiläum. Sandra Dietrich-Fuchs ist gelernte Bundesbahnassistentin und absolvierte direkt nach dieser Ausbildung ihr Studium im Bereich Sozialarbeit. 1996 begann sie mit einem Berufspraktikum bei der Stadtverwaltung Mayen und erhielt 1997 die Staatliche Anerkennung als Sozialarbeiterin. Nachfolgend war Sandra Dietrich-Fuchs im Jugendhaus und danach in der Verwaltung im Bereich des Jugendamtes tätig. Seit 2016 hat sie die Bereichsleitung Jugendamt im Fachbereich 2 inne.

von links nach rechts: stellvertretende Personalratsvorsitzende Dagmar Luxem, Beate Thelen, Oberbürgermeister Dirk Meid und Büroleiter Christoph Buttner. Foto: Jaqueline Blang / Stadt Mayen

Auch Beate Thelen ist seit 25 Jahren im öffentlichen Dienst und begann im August 1995 ihre Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte bei der Stadtverwaltung Mayen, die sie im Jahr 1998 abschloss. Nach einigen Jahren der Tätigkeit in verschiedenen Bereichen wechselte Beate Thelen zum Standesamt und hatte die Stelle als Standesbeamtin bis 2012 inne. Während dieser Tätigkeit machte sie eine Weiterbildung zur Verwaltungsfachwirtin von 2004 bis 2007. Nachfolgend wechselte sie zum Bereich Organisation im Fachbereich 1 und 2016 in den Bereich Sicherheit und Ordnung, Bürger-Service. Seit 2017 ist sie in der Verkehrsbehörde eingesetzt.

Zu diesem besonderen Anlass ließ es sich Oberbürgermeister Dirk Meid nicht nehmen, mit genügend Abstand, seinen Mitarbeiterinnen für die geleistete Arbeit persönlich zu danken. Den guten Wünschen schlossen sich Christoph Buttner für den Bereich Verwaltungssteuerung und der Personalrat an.

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Neuer eezy Tarif macht nachhaltige Mobilität mit dem ÖPNV in NRW noch einfacher

Jülich – Über Tarifgrenzen hinweg einfach ein- und auschecken per App, nur Luftlinie bezahlen. Viele Menschen möchten nachhaltig mobil sein. Im ÖPNV wird das oft durch komplizierte Tarife erschwert, besonders, wenn man über Tarifgrenzen hinweg unterwegs ist.

Hier setzt der neue verbundübergreifende elektronische Tarif eezy.nrw an. Statt am Ticketautomaten oder im Internet lange nach dem passenden Tarif zu suchen, checkt man an der Starthaltestelle über die mobil.nrw-App ein. Auf dem Smartphone erscheint nun ein QR-Code für die Ticketkontrolle. Am Ziel angekommen checkt man ebenfalls über die App wieder aus. So wird es noch einfacher, das Auto gelegentlich auch mal stehen zu lassen.

Da der Preis auf Basis der Luftlinienentfernung berechnet wird, ist die Fahrt mit dem eezy.nrw Tarif oft günstiger. Für die Fahrt von Jülich Bf nach Köln Hbf bezahlt man mit dem neuen digitalen Tarif 10,55 Euro. Ein Einzelticket für diese Strecke kostet am Automaten 14,80 Euro.

Der Tarif wurde am 01.12.2021 in NRW eingeführt. Mehr Informationen zum eezy.nrw Tarif finden Sie in der Pressemeldung des Verkehrsministeriums NRW.

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ÖPNV-Chaos in Teilen des Landkreises Mayen-Koblenz

Region/Mayen-Koblenz – Landrat Dr. Saftig und VRM: „Verkehrsunternehmen VREM verletzt vertragliche Pflichten!“ Am 12. Dezember sind die neuen Busfahrpläne in Mayen-Koblenz in Kraft getreten. Gleichzeitig haben zwei Verkehrsunternehmen ihren Betrieb aufgenommen, um die täglich 102 Linien im Landkreis, welche sich auf fünf Bereiche verteilen, zu bedienen. Während die Aufgabenübernahme bei der Firma Zickenheiner aus Koblenz, die hauptsächlich für die Gemeinden entlang der Rheinschiene zuständig ist, nahezu reibungslos funktionierte, gab es beim anderen Busunternehmen, den Verkehrsbetrieben Rhein-Eifel-Mosel (VREM), massive Probleme in den Bereichen Maifeld, Pellenz, Andernach und Vordereifel. Kreisverwaltung und Verkehrsverbund Rhein-Mosel sind nicht bereit, diesen Zustand zu akzeptieren und fordern die VREM dazu auf, sofort ihre vertraglichen Pflichten zu erfüllen und den reibungslosen Betrieb zu gewährleisten.

Die Schülerbeförderung ist zunächst durch das vertraglich beauftragte Verkehrsunternehmen zu erbringen. Dennoch handeln Landkreis und der Verkehrsverbund. Der Verkehrsverbund Rhein-Mosel vermittelt derzeit in Absprache mit der Kreisverwaltung weitere ortskundige Verkehrsunternehmen zur Unterstützung der VREM. Als Rückfallebene bei ausfallenden Schulfahrten kann das jeweils ortsansässige Taxi- und Mietwagengewerbe zur Unterstützung herangezogen werden. Dazu Stephan Pauly, Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Rhein-Mosel: „Die Rechnungen oder Quittungen sind bei dem Verkehrsunternehmen VREM einzureichen und werden von diesem beglichen.“

„Wir werden mit unfassbaren Schilderungen von Fahrgästen und besorgten Eltern, deren Kinder Schulbusse nutzen, konfrontiert“, so Landrat Dr. Alexander Saftig und Stephan Pauly. Zahlreiche Busse konnten gar nicht losfahren, weil es offenbar erhebliche Personalausfälle bei VREM zu verzeichnen gab. „Wenn viele Busfahrer gleichzeitig ausfallen und es keine personellen Reserven gibt, dann hat das natürlich auch Auswirkungen auf den Fahrbetrieb“, erklärt Geschäftsführer Pauly. Davon unabhängig sei aber leider auch festzustellen, dass in der Vorbereitung nicht alle Hausaufgaben vom Verkehrsunternehmen erledigt wurden. So fehlten beispielsweise an den Bushaltestellen zum Linienstart die neuen Fahrpläne in den Schaukästen.

Trotz Schulungen, konnte seitens VREM nicht sichergestellt werden, dass die eingesetzten Busfahrer ortskundig und adäquat der deutschen Sprache mächtig sind. Landrat Dr. Saftig ergänzt: „Es wurde an Haltestellen vorbeigefahren oder es wurden sogar komplett andere Routen gewählt, auf denen der Bus eigentlich gar nichts verloren hat.“  Neben den organisatorischen Mängeln in der Betriebsführung erreichen das Kreishaus auch Hinweise, die zu erkennen geben, dass unter dem Chaos auch die Sicherheit der Fahrgäste leiden könnte. Dazu Landrat Dr. Saftig und Geschäftsführer Pauly unmissverständlich: „Das ist nicht akzeptabel, denn die Verkehrsunternehmen haben eine hohe Verantwortung gegenüber den Mitfahrenden.“

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Wegen der großen Nachfrage – Weitere Impftermine im Dezember in Eschweiler

Eschweiler – Durch die Kooperation der StädteRegionAachen mit dem St.-Antonius-Hospital und der Stadt Eschweiler gibt es nun im Dezember weitere Termine für Impfwillige im MVZ in der Englerthstraße 49 / 3. Etage: Donnerstag 16.12. / Freitag 17.12. / Dienstag 21.12. / Mittwoch 22.12 in der Zeit zwischen 9:00 Uhr und 15:30 Uhr.

Termine für Samstag, den 18. Dezember sind aktuell ausgebucht.
Anmeldung über das Online-Portal zwingend erforderlich
Interessierte müssen sich vorab Termine über ein Online-Portal buchen.

Den Link dazu finden Sie hier: https://vac.no-q.info/impfzentrum-am-st-antonius-hospital-mvz/checkins#/ sowie auf der Homepage des St.-Antonius-Hospitals und der Homepage der Stadt Eschweiler. Die notwendigen Erklärungen (Einwilligungs- und Aufklärungsbogen zu den mRNA-Impfstoffen) werden nach der Buchung des Termins per Mail zugesendet und sollten ausgefüllt mitgebracht werden. Wenn ein Termin nicht eingehalten werden kann, bitte diesen über den Storno-Button in der Bestätigungs-Email stornieren. Ohne Termin wird kein Einlass ins MVZ gewährt.

Das Angebot richtet sich an alle Altersgruppen über 18 Jahren. Alle unter 30-Jährigen und Schwangeren werden mit dem mRNA-Impfstoff von BioNTech/Pfizer, alle anderen mit dem mRNA-Impfstoff von Moderna geimpft..

Es werden sowohl Erst-, Zweit- als auch Booster-Impfungen vorgenommen. Personen, bei denen in der Vergangenheit eine Dosis des COVID-19 Vakzins von Johnson & Johnson verimpft wurde, können schon nach 4 Wochen eine Auffrischimpfung erhalten

Leider ist der Fahrstuhl in Folge des Hochwassers nicht funktionsfähig und der Zugang zum MVZ ausschließlich über das Treppenhaus möglich. Der Zugang zum MVZ ist nur mit einem medizinischen Mund-Nasen-Schutz/FFP2 sowie bei Vorlage der Krankenkassenkarte, des Personalausweises und – wenn vorhanden – des Impfpasses möglich. Die weiteren Hygienebestimmungen vor Ort sind zu beachten.

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Unser Dorf hat Zukunft im Kreis Düren – Die Gewinner des Kreis-Wettbewerbes stehen fest

Düren – Die Fachjury hat entschieden. Die Gewinner des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ auf Kreisebene stehen fest. Teilgenommen haben 26 Ortschaften, von denen nun drei mit Goldstatus ausgezeichnet wurden. Vlatten (Stadt Heimbach), Gey (Gemeinde Hürtgenwald) und Kelz (Gemeinde Vettweiß) sind die Spitzenreiter. Die letzten beiden Orte haben sich für den NRW-Landeswettbewerb 2022 qualifiziert.

 Bei dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ steht die Verbesserung der Zukunftsperspektiven in den Dörfern, die Steigerung der Lebensqualität im ländlichen Raum und die Stärkung der regionalen Identität im Mittelpunkt. Die Dörfer haben sich im Herbst einer Fachjury präsentiert. Diese hat die Konzepte nach festgelegten Kriterien bewertet und neben den drei Goldmedaillen auch sechs Silber-Plus-Medaillen, acht Silbermedaillen, zwei Bronze-Plus-Medaillen und sieben Bronzemedaillen vergeben. Die Einstufung in eine Preiskategorie wurde teils nur mit einem kleinen Punkteunterschied entschieden. Die Jury hat sich daher entschieden, die „Plus“-Kategorien einzuführen, um dem den Leistungen der jeweiligen Dorfgemeinschaften gerecht zu werden.

„Ich freue mich, dass so viele Dörfer an dem Wettbewerb teilgenommen haben. Die Ergebnisse zeigen, dass die dörflichen Strukturen im Kreisgebiet durchaus ein sehr gutes Zukunftspotenzial haben“, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn. Besonders herausragende Projekte mit „Best Practice Charakter“ wurden zusätzlich mit Sonderpreisen ausgezeichnet. 13 Orte erhielten diese zusätzliche Ehrung. Darunter auch Blens (Heimbach), die mit der liebevoll gestalteten und geschmückten „Tratschbank am Feenbaum“, den Sonderpreis für Integration von Neubürgerinnen und Neubürgern bekamen. Gey überzeugte hierbei zudem mit der Grüngestaltung und Kelz mit digitaler Dorfentwicklung. Die Auslobung der Sonderpreise wurde von der Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH unterstützt. Vier Orte erhielten den indeland-Sonderpreis und ein Preisgeld für diese Ideen mit vorbildlichem Charakter.

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage wurde die feierliche Abschlussveranstaltung und Preisverleihung abgesagt. Die teilnehmenden Ortschaften erhielten ihre Urkunden per Post