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Booster-Impftag im Mayener Rathaus

Mayen – Impfen ist und bleibt der Königsweg aus der Pandemie. Die Stadtverwaltung Mayen hat daher im Rahmen ihres Gesundheitsmanagements, in Kooperation mit der Gemeinschaftspraxis Dr. med. Sebastian Kotulla & Frau Dr. med. Lampa, für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Angehörige am 14.12.2021 eine Booster-Impfung angeboten.

So konnten an diesem Tag weit über 50 Personen in etwas mehr als 3 Stunden geimpft werden. Für Januar 2022 ist ein weiterer Termin in Planung.

Oberbürgermeister Dirk Meid bedankte sich herzlich für das Engagement bei dem Impfteam der Gemeinschaftspraxis und allen, die am Impftermin teilgenommen habe sowie für die Koordination verantwortlich waren.

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Neuer Orts-Bürgermeister in Firmenich

Mechernich-Firmenich – In Toni Schröders Fußstapfen tritt Tobias Heidemann. In Firmenich erfolgt ein Ortsbürgermeister-Wechsel. Der bisherige Amtsinhaber Toni Schröder (70) hört nach vierzehn Jahren zum 31. Dezember auf. In seine Fußstapfen tritt Ratsherr Tobias Heidemann. Die Veränderung kommt nicht überraschend.

Denn Tobias Heidemann ist „Ziehsohn“ Toni Schröders. „Es gab in den vergangenen Monaten für mich eine Anlernzeit, wie man das in jedem guten Betrieb auch hat“, so Heidemann, der außerdem seit der Kommunalwahl 2020 über sein Direktmandat für die Christdemokraten im Rat der Stadt aktiv ist. Er hatte damals im Wahlbezirk 12 (Firmenich, Obergartzem) Vorgänger Martin Fuchs abgelöst.

Schröder wie auch Heidemann sind beide in Firmenich geboren und Urgesteine des Ortes. Gute Voraussetzungen also auch für den Nachfolger. Er kennt Ort und Leute wie seine Westentasche. Aber mehr noch zeichnet Tobias Heidemann aus. Der 36-jährige Firmenicher, verheiratet, zweifacher Vater, ist seit vielen Jahren aktives Mitglied in gleich mehreren der insgesamt neun Vereine im Ort – so im Sportverein SSC Firmenich, „DoDo“ Bürger- und Kulturverein und Vereinskartell.

„Etwas zurückgeben“

Beruflich schlug er den Weg des Bankbetriebswirts ein, aktuell arbeitet er im Dienst des Bundesverbands öffentlicher Banken in Bonn. Über seine Beweggründe die Aufgabe des Ortsbürgermeisters anzunehmen, sagt er: „Ich bin seit 33 Jahren im Sportverein und habe die Vorzüge des Vereinslebens in vollen Zügen genießen dürfen, ich lebe in einem wunderbaren Dorf und möchte nun etwas zurückgeben.“

Er registriere aktuell einen sich vollziehenden Generationenwechsel in vielen Bereichen des Ortes. Dieser „Kick“ motiviere besonders. „Alle sind offen für Veränderungen“, so Heidemann. Die Entwicklung Firmenichs als dritter Siedlungsschwerpunkt biete reichlich Potential, aber auch sicherlich Herausforderungen.

„Nah dran am Bürger“ will er sein und für Neubürger eventuell bestehende Hemmschwellen abbauen, um deren Integration in die Dorfgemeinschaft zu erleichtern. Beispielsweise soll auch ein Firmenicher Flyer mit Veranstaltungen, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten aufgelegt werden. Gleichzeitig will er gezielt Impulse setzen, um die Zusammenarbeit unter den Vereinen zu fördern. Er ist ein Teamplayer: „Ich freue mich über viele Hände und Köpfe, die mit mir unser Ortsleben gestalten wollen.“

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ÖPNV-Chaos in MYK: Schülerverkehre müssen oberste Priorität haben!

Region/Mayen-Koblenz – Landkreis Mayen-Koblenz und VRM drängen auf Umstrukturierung der Dienstpläne. Am 12. Dezember sind die neuen Busfahrpläne in Mayen-Koblenz in Kraft getreten. Bei den zum Transdev-Konzern gehörenden Verkehrsbetrieben Rhein-Eifel-Mosel (VREM) gibt es weiterhin massive Probleme in den Bereichen Maifeld, Pellenz, Andernach und Vordereifel. Da momentan keine Besserung in Sicht ist und eine vertragsgemäße Erbringung sämtlicher Linien durch das Unternehmen nicht erbracht werden kann, haben der Landkreis Mayen-Koblenz und der Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) die Transdev unmissverständlich aufgefordert, alle Kräfte in eine reibungslose Erbringung der Schülerverkehre zu stecken und die dafür erforderlichen Umplanungen der Dienstpläne vorzunehmen.

Landkreis und VRM betonen, dass dies kein Entgegenkommen dem beauftragten Unternehmen gegenüber ist. Vielmehr sei diese umstrukturierende Maßnahme aktuell die einzige kurzfristige Möglichkeit, wie man den zahlreichen betroffenen Familien im Landkreis entgegenkommen kann. „Selbst wenn in einem ersten Schritt die Schüler wieder zur Schule kommen und dafür Fahrten am späten Abend ausfallen müssen, kann dies zwar zu einer kurzfristigen Entspannung der Situation beitragen, ist aber immer noch ein nicht zu akzeptierender Zustand“, stellen Landkreis und VRM klar.

Aufgrund der rund 40 krankheitsbedingten Ausfälle unterstützt der Verkehrsverbund darüber hinaus derzeit mit allen Kräften die Transdev dabei, verfügbare Busfahrer anderer Unternehmen zur Unterstützung zu vermitteln.

„Auch heute haben uns unzählige Beschwerden und Schilderungen erreicht, die uns schockieren und eine mangelnde Vorbereitung des Personals wiederspiegeln. Das können wir nicht dulden“, betonen Kreis und VRM. Die Transdev sicherte zu, ihre Fahrer diesbezüglich nochmals ausdrücklich zu belehren und auf sie einzuwirken.

Außerdem wurde von Transdev-Seite bestätigt, dass sämtliche Taxikosten aufgrund ausgefallender Fahrten übernommen werden. Es wurde zugesagt, dass die aktuell nicht erreichbare Hotline (02633/2009600) ab morgen adäquat besetzt sei, um Fahrgästen Auskünfte geben zu können.

Die jeweils am nächsten Tag absehbar ausfallenden Linien sollen ab sofort jeweils am Vortag durch die Transdev mitgeteilt und auf der Homepage des VRM unter www.vrminfo.de veröffentlicht werden.

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Die AWO Ansprechbar ist ab sofort für Sie da!

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Am Dienstag, 14.12.2021 hat die AWO Ansprechbar, ein Hochwassercontainer des AWO Bezirksverbands Rheinland e.V. in der Kurgartenstraße, Bad Neuenahr-Ahrweiler eröffnet. Vergangenen Dienstag fand die Eröffnungsfeier der AWO Ansprechbar in der Kurgartenstraße, Bad Neuenahr-Ahrweiler statt.

Am Dienstag, 14.12.2021 hat unser Hochwassercontainer die „AWO Ansprechbar“ in Bad Neuenahr-Ahrweiler geöffnet. Foto: AWO

Von 11.00 bis 18.00 Uhr waren Mitarbeiter*innen des AWO Bezirksverbands Rheinland e.V. vor Ort und machten auf den Container aufmerksam. Nicht nur Kinder und Jugendliche wurden mit Popcorn, Zuckerwatte und Luftballons glücklich gemacht, Jede*r wurde mit Plätzchen, heißem Punsch und schönen Tassen versorgt.
Die AWO Ansprechbar dient ab sofort der Hochwasserhilfe.

Kommende Woche wird dort ein Internet Café eingerichtet und unsere Berater*innen sind vor Ort, um den Opfern der Hochwasserkatastrophe mit Sozialberatungen und einem offenen Ohr zur Seite zu stehen. Kommen Sie vorbei oder teilen Sie es mit Bekannten, die von der Hochwasserkatastrophe betroffen sind und Hilfe benötigen.

Unsere Öffnungszeiten im Dezember lauten wie folgt:
15.-22.12.2021 von 09.00-17.00 Uhr
23.-24.12.2021 von 09.00-12.00 Uhr
27.-30.12.2021 von 10.00-15.00 Uhr
31.12.2021 von 10.00-13.00 Uhr

Die Öffnungszeiten für das kommende Jahr 2022 werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Weitere Informationen finden Sie unter www.awo-rheinland.de/hochwasserhilfe.

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Dritter Schwerpunkttag für Kontrollen zur 3G-Pflicht im Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Am dritten Schwerpunkttag ( heute Mittwoch, 15. Dezember 2021) einer überregionalen Aktion zur verstärkten Kontrolle der 3G-Pflicht in Bussen und Bahnen ist die Zahl der Verstöße gegen die 3G-Pflicht im Vergleich zu den Vortagen noch einmal deutlich gesunken. Die allermeisten Fahrgäste halten die geltenden Regeln ein. Bei den stichprobenartigen Überprüfungen auf Zulaufstrecken zu den Hauptbahnhöfen in Aachen, Dortmund und Hamm haben Verkehrsunternehmen und Ordnungsbehörden nach rund sieben Stunden lediglich 26 Fahrgäste ohne den erforderlichen 3G-Nachweis angetroffen.

Ziel der gemeinsamen Aktion vom Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, von den SPNV-Aufgabenträgern, dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), der Deutschen Bahn AG und weiterer Eisenbahnverkehrsunternehmen sowie der Bundespolizei ist es, Fahrgäste für die Einhaltung der 3G-Regel zu sensibilisieren. Zeitgleich zu den Kontrollen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) haben auch die kommunalen Verkehrsunternehmen gemeinsam mit den Ordnungsämtern in Bussen und Straßenbahnen in großen Städten kontrolliert. In Dortmund wurde bereits gestern in Bussen und Straßenbahnen kontrolliert. Dabei wurden 21 Fahrgäste ohne 3G-Nachweis angetroffen.

Gestern (Dienstag, 14. Dezember) waren auf Zulaufstrecken zu den Hauptbahnhöfen in Bonn, Essen und Siegen 124 Fahrgäste ohne Nachweis unterwegs. Bei Kontrollen zum Auftakt der Aktion am Montag (13. Dezember) hatten Verkehrsunternehmen und Ordnungsbehörden in Köln, Düsseldorf, Bielefeld und Münster noch 260 Fahrgäste ohne den erforderlichen 3G-Nachweis angetroffen.

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Spenden statt Präsente

Kall/Ellwangen – Das Unternehmen INNEO Solutions GmbH“ unterstützt die Hilfsgruppe Eifel mit einem Betrag von 1000 Euro – Unbürokratische Hilfe in ganz Deutschland, der Schweiz, Ecuador, Ghana und Kamerun. Die „INNEO Solutions GmbH“ mit Hauptsitz in  Ellwangen verzichtet bereits seit einigen Jahren auf das Vergeben Weihnachts-Präsenten und unterstützt stattdessen verschiedene soziale Projekte finanziell. In diesem Jahr wurde auch die Hilfsgruppe Eifel erstmals von dem Unternehmen für Produktentwicklung und Digitalisierung unterstützt. In der Marketingabteilung der Kölner Niederlassung übergab Holger Ahlrichs der Hilfsgruppe Eifel jetzt einen Spendenscheck in Höhe von 1000 Euro, der von Dieter Züll entgegen genommen wurde.

Jede Spende sei wichtig und könne mithelfen, die Welt zu verändern. „Das Team von INNEO ist sich dieser sozialen Verantwortung bewusst und versucht unbürokratisch dort zu helfen, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird“, so Holger Ahlrichs. Das Unternehmen stelle durch einen direkten Kontakt zu den Projektverantwortlichen stets sicher, dass die Spenden direkt und vollständig bei den Bedürftigen ankommen. Bei der Hilfsgruppe Eifel sei das gewährleistet, versicherte Dieter Züll bei der Entgegennahme des Spendenschecks.

Das Unternehmen INNEO sei die innovative Antriebskraft für den Erfolg seiner Kunden in Deutschland, der Schweiz und in Großbritannien, umschrieb Holger Ahlrichs die Firmenphilosophie. Über 300 Mitarbeiter in zwölf Niederlassungen böten ihren Kunden umfassende Kompetenzen in den Bereichen Produktentwicklung & Fertigung, Digitale Realität, Simulation, Informationstechnologie und Prozessoptimierung. Die Firma sei für über 6.000 Kunden aus unterschiedlichsten Branchen der verlässliche Partner, wenn es um Digitalisierung gehe.

Neben der Hilfsgruppe Eifel als Förderkreis für Tumor- und Leukämieerkrankte Kinder hat INNEO in diesem Jahr neun weitere soziale Projekte mit jeweils 1000 Euro unterstützt. Dazu zählen unter anderem das Balthasar Kinder- und Jugendhospiz in Olpe, der Verein „Kinderherzkammer“ in Leipzig, die Inklusive Kindertagesstätte „Tausendfüßler“ in Aalen, das Malteser-Cafe Malta für Demenzkranke in Ellwangen, die Notschlafstelle „Pfuusbus“ in Zürich, ein Kinderheim in Ecuador sowie ein Schulprojekt in Kamerun und ein Waisenhaus in Ghana. http://www.inneo.de/spendenprojekte

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Haute Couture bei der Tafel

Mechernich/Lückerath – Lückerather Grundschüler packten wieder über 100 Weihnachtspakete für Hilfsbedürftige – Auch das AWO-Familienzentrum, machte dieses Jahr mit. Seit etwa 15 Jahren packen Lückerather Grundschüler Weihnachtspakete für Bedürftige, die von der „Tafel“ verteilt werden. Die Zahl der in den Familien zusammengestellten Hilfslieferungen schwankt kaum – im vergangenen Jahr gab es trotz Corona-Pandemie mit 115 Gabenpaketen allerdings einen Rekord, aber immer waren es um die hundert – am Mittwoch, 15. Dezember 2021 genau 101.

Auf der Lückerather Aulabühne hatten sich während des Advent 101 Gabenpakete für Bedürftige angesammelt. Am Mittwoch gaben die Lückerather Grundschüler sie ab, am Donnerstag werden sie von der „Tafel“ verteilt. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Vorsitzender Wolfgang Weilerswist, Manuela Pütz, Peter Schulte und Toni Klinkhammer von der Mechernicher Tafel nahmen die Pakete aus den Händen der Lückerather Grundschüler entgegen und luden sie in einen Transporter. Wenig später fuhr der „Tafel“-Sprinter auch beim Familienzentrum der Arbeiterwohlfahrt im Sande vor, wo Familien ebenfalls für die „Tafel“-Kunden gepackt hatten.

„Nichts Verderbliches“, das sei die oberste Regel bei den Geschenkgütern, so Grundschulleiterin Sonja Daniels. „Und kein Alkohol“, ergänzt Toni Klinkhammer. Pakete für Kinder müssen besonders gekennzeichnet werden, je nach Spielsachen, die sie enthalten für Jungen oder Mädchen.

Gesamtwert 1,7 Millionen

„Dieses Jahr haben wir eine besondere Premiere“, sagte „Tafel“-Chef Wolfgang Weilerswist am Rande: „Ein hessisches Modekaufhaus, das wegen Corona schließen musste, hat seine gesamte Winterkollektion an hochwertigen Anziehsachen den hessischen Tafeln gestiftet.“

Es handele sich um Ware im Gesamtwert von 1,7 Millionen Euro, so Wolfgang Weilerswist. Die hessischen Tafeln wiederum hätten mit den Schwesterorganisationen in den Überschwemmungsgebieten von NRW und Rheinland-Pfalz geteilt, sodass ein Teil der Markenklamotten am Donnerstag, 16. Dezember, „bei uns in der Uralthauptschule im Sande in Mechernich zur Verteilung gelangt“, so der Vorsitzender Weilerswist.

Ebenfalls am Donnerstag, 16. Dezember, ab 14 Uhr werden zwischen 350 und 400 Weihnachtspakete ausgegeben, darunter die 101 Päckchen von der Katholischen Grundschule Lückerath. Die normale Lebensmittelausgabe erfolgt dann nochmals in der Weihnachtswoche dienstags und donnerstags, 21. und 23. Dezember, zwischen 10.30 und 13 Uhr, so Peter Schulte. Auch am Donnerstag vor Silvester, 30. Dezember, hat die Mechernicher „Tafel“ nochmals zwischen 10.30 und 13 Uhr für Bedürftige geöffnet.

Das Lückerather Päckchen-Pack-Projekt vor Weihnachten geht auf die Grundschullehrerin Adelheid Weiß-Kanonenberg zurück. „Der älteste erhaltene Elternbrief in der Sache, den wir im Computer haben, stammt von 2008“, so Schulleiterin Sonja Daniels. Auch sie und ihr Kollegium freuen sich außerordentlich über die ungebrochene Spendenfreudigkeit ihrer 200 Schüler und deren Familien.

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Omikron-Variante im Kreis Ahrweiler erstmals nachgewiesen

Ahrweiler – Bei einer Person mit Wohnsitz im Kreis Ahrweiler wurde gestern erstmals die Virusvariante Omikron (B.1.1.529) labordiagnostisch nachgewiesen. Die Ansteckung erfolgte in Zusammenhang mit einer Reise nach Kenia. Nachdem  ein PCR-Test positiv ausfiel und es bereits einen Verdacht auf das Vorliegen der Omikron-Variante gab, lieferte eine Genomsequenzierung der Probe nun schließlich die Bestätigung.

Die betroffene Person befindet sich bereits seit Vorliegen eines vorausgegangenen positiven Schnelltest-Resultates in Quarantäne und wird vom Kreis-Gesundheitsamt  betreut. Ein vollständiger Impfschutz liegt bei der betroffenen Person seit Juli dieses Jahres vor. Zudem wurde auch bei einer engen Kontaktperson eine Quarantäne angeordnet.

Das Gesundheitsamt geht davon aus, dass sich die hochansteckende Omikron-Variante im Kreis Ahrweiler in den kommenden Wochen weiter verbreiten wird

Heute gibt es 44 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Kreis. Seit dem 2. März 2020 gibt es 7700 Personen mit nachgewiesener Coronavirus-Infektion. 73 Personen sind bisher an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Die tagesaktuelle 7-Tage-Inzidenz für den Kreis Ahrweiler liegt laut LUA bei 183,2.

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Mayener Christmas-Shopping am Donnerstag 16. Dezember bis 22 Uhr mit besonderem Lichtkonzept!

Mayen – Bändchen erleichtern Zugang zum Einzelhandel. Auch in diesem Jahr hat man beim 8. Mayener Christmas-Shopping am 16. Dezember bis in die späten Abendstunden die Möglichkeit seine Weihnachtsgeschenke zu besorgen.

In entschleunigter Atmosphäre und fernab vom üblichen Rummel bieten Mayens Fachgeschäfte sowie der Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz für jeden das passende Geschenk. Der Markt hat an diesem Tag von 16 bis 22 Uhr geöffnet. Zusätzlich zur wunderschönen Weihnachtsbeleuchtung, wird es ein besonderes Lichtkonzept geben. Diese Momente kann man auf dem Mayener Marktplatz in einer Fotobox vor einem beleuchteten Herz kostenfrei festhalten.

Oberbürgermeister Dirk Meid macht sich stark für einen Einkauf der Weihnachtspräsente in Mayen: „Gerade in der Innenstadt lässt das Angebot der Fachgeschäfte, von Bekleidung und Schuhen für Groß und Klein bis hin zu Schmuck, Accessoires, Parfüm, Büchern und vielem mehr, kaum Wünsche offen“.

Der Stadtchef wirbt dafür, lokal einzukaufen und rät deswegen seinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern: „Kaufen Sie auch dort ein, wo Sie leben. Damit stärken Sie nicht nur den Einzelhandel in Ihrer Heimat, sondern auch die Stadt Mayen im Gesamten.“

Und für alle, die ihre Weihnachtsgeschenke bereits beisammen haben, lädt der Mayener Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz ein sich mit warmen Getränken und leckeren Speisen auf die festlichen Tage einzustimmen.

Aufgrund der aktuell geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung gilt sowohl für die Essens- und Getränkestände des Weihnachtsmarktes als auch für die Mehrheit der Innenstadtgeschäfte die 2G-Regelung. Um den Besuchern den Nachweis zu erleichtern, erhalten alle Besucher des Weihnachtsmarktes beim ersten Essens- oder Getränkekauf ein entsprechendes Bändchen. Dieses Bändchen berechtigt auch dann auch zum Shoppen, der Impf- oder Genesenennachweis muss nicht erneut vorgezeigt werden.

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Kitas in Stadt und StädteRegion Aachen digitalisieren Rituale und Traditionen und schaffen so Nähe und Stabilität in Zeiten von Corona

Aachen – Das Weihnachtsfest, Sankt Martin und Nikolaus: Rituale und Traditionen sind für Kinder auch in Zeiten der Pandemie immens wichtig. Wochenlang und voller Vorfreude fiebern sie auf diese Termine hin, basteln Geschenke und lernen Gedichte. Die Feste vermitteln im frühkindlichen Bildungsbereich nicht nur ein Gefühl für den Jahreskreis an sich, sondern bieten durch ihre Regelmäßigkeit auch ein hohes Maß an Sicherheit und Orientierung.

Aufgrund der Corona-Pandemie können diese Feste jedoch nur eingeschränkt stattfinden. Kitas aus der Region Aachen sind deshalb neue Wege gegangen. Mithilfe digitaler Medien haben sie wichtige Rituale für ihre Kindergartenkinder aufrechterhalten – ganz gleich, welche Corona-Regeln gerade vorherrschten. Das Euregionalen Medienzentrum der Stadt und der StädteRegion Aachen sammelt seit einigen Monaten diese Beispiele aus der Praxis und stellt bei Bedarf die entsprechende Technik zur Verfügung.

„Bekannte, wiederkehrende Rituale nicht einfach wegfallen zu lassen, sondern neu zu denken, stärkt das Wir-Gefühl und bietet Kindern eine Orientierung in unsicheren Zeiten“, erklärt Susanne Schwier, Beigeordnete der Stadt Aachen für Bildung, Kultur, Schule, Jugend und Sport. Zwei ihrer Aachener Kitas haben nun vorgelebt, wie mit einem sinnvollen Einsatz digitaler Medien wichtige gesellschaftliche Feste unter pandemischen Bedingungen in Bildungseinrichtungen stattfinden können.

Derzeit bastelt Erzieher Gereon Hillen von der städtischen Kita „Schagenstraße 61“ mit seiner Gruppe an einer Schneelandschaft. „Dies ist der Vorspann unseres selbstgedrehten Trickfilms mit dem Titel „Unser schönster Weihnachtsbaum“, erklärt er. Im Rahmen eines Fortbildungsangebots erhielt die Kita kürzlich Verleih-Tablets vom Euregionalen Medienzentrum. Gemeinsam mit den 3- bis 6-Jährigen überlegte der Pädagoge daher, was man alles mit einem solchen mobilen Gerät machen könne. Es kamen viele Erfahrungen von zu Hause zu Tage, doch wenig Kreatives. Nachdem der Erzieher den Kindern jedoch die Möglichkeit des Filmedrehens vorgestellt hatte, lief alles wie von selbst.

„Ein Mädchen berichtete letzte Woche im Morgenkreis, dass sie am Wochenende mit ihrer Familie den Weihnachtsbaum geschmückt habe“, so Gereon Hillen: „Darauf schlug ein anderes Kind vor, dass man ja einen Film über den schönsten Weihnachtsbaum drehen könnte“. Bevor dieser aber in die Häuser komme und geschmückt werde, stehe der Weihnachtsbaum eben noch gemeinsam mit anderen Bäumen in einer zauberhaften Landschaft. „Dieses Projekt zeigt, dass digitale Medien in Kitas genau dann eine Bereicherung sind, wenn sie zielgerichtet zum Einsatz kommen und als Werkzeuge verstanden werden“, erklärt die Medienpädagogin des Euregionalen Medienzentrums, Anna Metzger. Neben der Selbststärkung, dem Gefühl, etwas geschafft zu haben, lernen die Kinder auf spielerische Weise ganz nebenbei auch den kritischen und kreativen Umgang mit solchen Medien kennen.

Auch die Aachener Kita „Oberforstbacher Straße“ setzte auf das Medium Film, um einen geplatzten Sankt Martinsumzug trotz aller Widrigkeiten feiern zu können – wenn eben auch etwas abgewandelt. Gemeinsam mit der Vorschulgruppe wurde ein digitaler Sankt Martinszug samt Gesangseinlage in Form eines kleinen Trickfilmes produziert. Der fertige Film wurde anschließend nicht nur am Sankt Martinstag in der großen Sporthalle allen Kindern gezeigt, sondern hinterher auch den Eltern mit nach Hause gegeben. Die beteiligten Kinder waren sehr stolz auf das Ergebnis und werden noch lange Zeit auf ihr besonderes Sankt Martinsfest in Zeiten von Corona zurückblicken.

„Mit der entsprechenden Technik und kreativen Ideen können Fachkräfte aus der Kita Rituale und Traditionen sogar über die Distanz hinweg mit den Kindern gemeinsam erleben. Um dabei allen gleichermaßen gerecht zu werden, sollten auch mit jüngeren Kindern vorab klare Regeln zum Umgang mit den Medien vereinbart werden“, sagt Lara Langfort-Riepe, Leiterin des Euregionalen Medienzentrums. Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren benötigen bei der Nutzung digitaler Medien die Unterstützung von Eltern und Erziehenden, jedoch wird gerade bei ihnen der Grundstein für einen verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien gelegt. Eine spannende Sache ist der Einsatz digitaler Medien für die Altersgruppe aber allemal.

Die Kinder der Kita „Schagenstraße 61“ jedenfalls freuen sich zurzeit täglich, an ihrem Weihnachtsfilm weiter zu arbeiten. „Denn natürlich wird es am Ende auch eine kleine Geschenküberraschung für die Eltern geben“, sagt Gereon Hillen schmunzelnd.

Weitere Anregungen für den pädagogischen Einsatz digitaler Medien in der Kita stellt das Euregionale Medienzentrum auf seiner Internetseite zur Verfügung:

www.medienzentrum-aachen.de .