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Dietrich Schnell schenkt dem Burgenmuseum Nideggen kostbare Keramikwerke

Nideggen/Düren – Der Nideggener Sammler Dietrich Schnell schenkt dem Burgenmuseum erneut kostbare Keramikwerke. Seinen 80. Geburtstag nahm er zum Anlass, dem Burgenmuseum erneut eine wertvolle Schenkung zu überlassen. Bereits zum 40. Bestehen des Museums schenkte er 160 historische Keramikwerke.

 Nun vermachte er dem Museum historische Bartmannkrüge, die aus dem 15. bis 17. Jahrhundert stammen und die Schenkung aus dem Jahr 2019 vervollständigen. Insgesamt überreichten Dietrich Schnell und seine Frau Helga Schnell zehn Werke an das Burgenmuseum. „Wir danken von Herzen für diese Schenkung, die wirklich sehr wertvoll ist – nicht nur aus materieller Sicht, sondern vor allem auch aus historischer“, sagt Museumsleiterin Luzia Schlösser.

Zur neuen Sammlung gehören zum Beispiel ein Bartmannkrug mit dem Kölner Wappen aus dem Jahr 1580, ein großer Krug aus Frechen mit Spruchband und Ornamentik und ein Bartmannkrug mit dem Wappen der Stadt Amsterdam aus dem 16. Jahrhundert. Aber auch eine Doppelhenkelflasche, ebenfalls aus dem 16. Jahrhundert, sowie ein Kugeltopf aus dem Jahr 1450. Die Sammlung ermöglicht dem Museum zu zeigen, wie der Alltag der Menschen im Mittelalter und der Renaissance ausgesehen hat, wie sie ihre Nahrung zubereitet und Vorräte gehalten haben.

Dietrich Schnell hat seine berufliche Professionen im Hotel- und Gaststättengewerbe gefunden. Er war Leiter der „ZIHOGA“ (Zentrale und Internationale Management- und Fachvermittlung für Hotel- und Gaststättenpersonal) in Frankfurt und wurde von der Zeitschrift „NGZservice Manager“ als Hotelier des Jahres mit dem Special Award für ein Nachwuchs-Konzept im Jahr 1994 ausgezeichnet. Seine Ernennung zum Mitglied der Gastronomischen Akademie Deutschlands e.V. brachten den vielgereisten Dietrich Schnell auch immer wieder zur Kunst und kostbaren Sammlungsstücken.

Das Burgenmuseum hat von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Letzter Einlass ist um 16.30 Uhr. Es gilt die 2G-Regelung.

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NRW Ministerin Gebauer: Das Geld für die Digitalisierung unserer Schulen muss überall ankommen

Region/Düsseldorf – DigitalPakt Schule: Schulträger haben bereits 715 Millionen Euro beantragt. Das Ministerium für Schule und Bildung NRW teilt mit: Die Digitalisierung an den Schulen in Nordrhein-Westfalen nimmt weiter an Fahrt auf. Bislang haben die nordrhein-westfälischen Schulträger bereits rund 715 Millionen Euro der ihnen zur Verfügung stehenden 949 Millionen Euro aus dem DigitalPakt Schule beantragt (Stand 30. November 2021). Das entspricht einem Anteil von über 75 Prozent.

Die Schulträger standen in diesem Jahr vor besonderen Herausforderungen, sie mussten sowohl auf die Coronavirus-Pandemie und vielerorts auch auf die Folgen des Hochwassers im Sommer reagieren. Die Landesregierung verlängert deshalb einmalig die Budgetbindung und den Bewilligungszeitraum im Förderprogramm DigitalPakt Schule bis zum 31. Juli 2022. Damit erhalten die Schulträger zusätzlich sieben weitere Monate Zeit, um Mittel aus dem DigitalPakt Schule zu beantragen. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärte: „Ich freue mich, dass die Schulträger die Gelder aus dem DigitalPakt Schule in Anspruch nehmen. Damit unsere Schülerinnen und Schüler ihre Fähigkeiten in einer digitalisierten Welt bestmöglich entfalten können, brauchen wir an den Schulen eine digitale Infrastruktur auf der Höhe der Zeit. Dafür müssen Fördergelder überall dort ankommen, wo sie für die Digitalisierung unserer Schulen dringend benötigt werden. Weil die Schulträger pandemiebedingt und regional durch das Hochwasser im Sommer vor besonderen Herausforderungen standen, geben wir ihnen bis zum Schuljahresende Zeit, um die ihnen bereits seit dem Jahr 2019 zur Verfügung gestellten Mittel aus dem DigitalPakt Schule zu beantragen.“

Sollten nach Ablauf des verlängerten Bewilligungszeitraums noch Mittel zur Verfügung stehen, wird das Schulministerium Möglichkeiten schaffen, dass alle Schulträger darauf zugreifen können, um sinnvoll in die Digitalisierung ihrer Schulen zu investieren.

„Ich danke den Schulträgern, dass sie bereits einen so großen Teil der Mittel beantragt haben und gehe davon aus, dass auch die restlichen Mittel aus dem DigitalPakt Schule beansprucht werden. Die Entwicklung der vergangenen Wochen stimmt mich sehr zuversichtlich, dass dies ebenso gelingt wie bei den Programmen zur Ausstattung von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften“, so Ministerin Gebauer.

Dazu hatten Bund und Länder die Zusatzvereinbarung „Sofortausstattungsprogramm zum Digitalpakt “ auf den Weg gebracht. Mit Stand vom 30. November 2021 wurden die Mittel der Sofortausstattungsprogramme fast vollständig abgeschöpft. Von den zur Verfügung stehenden 105,4 Millionen Euro des Förderprogramms für die Ausstattung der Lehrkräfte mit dienstlichen Endgeräten wurden bereits über 104 Millionen Euro beantragt. Das entspricht einem Anteil von rund 99 Prozent. Von den zur Verfügung stehenden rund 160 Millionen Euro des Förderprogramms für die Ausstattung der Schülerinnen und Schüler mit besonderem Bedarf wurden bereits 158 Millionen Euro beantragt, was einem Anteil von rund 99 Prozent entspricht.

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Der Impfbus kommt am heutigen Montag 20. Dezember nach Mayen

Mayen – Am heutigen Montag, 20. Dezember kommt der Impfbus erneut nach Mayen. Um dem großen Zulauf besser gerecht zu werden, kommt der Impfbus dieses Mal nicht in die Innenstadt, sondern macht von 9 – 17 Uhr Halt am Bürgerhaus in Hausen. Dort stehen ausreichend kostenfreie Parkplätze zur Verfügung.

Wer geimpft werden möchte, kann einfach vorbei kommen. Wichtig ist: Ausweis nicht vergessen! Terminvereinbarungen sind weder erforderlich, noch möglich.

Möglich sind Erst-, Zweit- sowie Booster-Impfungen. Personen ab 12 Jahren können in Begleitung eines Erziehungsberechtigten eine Schutzimpfung erhalten. Jugendliche zwischen 16-18 Jahren können mit einer schriftlichen Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten das Impfangebot wahrnehmen.

Wir bitten zu beachten, dass Booster-Impfungen in einem Abstand von fünf Monaten zur Zweitimpfung bei einem mRNA-Impfstoff verabreicht werden.

Die Impfaktion richtet sich nicht nur an die Mayener Bürgerinnen und Bürger, sondern auch an die Bürgerinnen und Bürger umliegender Kommunen. Fragen können per E-Mail an Impfen@lv-rlp.drk.de gerichtet werden.

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Bäume aus Kaarst finden in Euskirchen ein Zuhause

Euskirchen – Die Baumschule Schmitz aus Kaarst musste zwangsweise einen Teil ihres Geländes abgeben und damit wären auch 100 Bäume verloren gegangen. Allerdings konnte die Baumschule durchsetzen, dass sie die Bäume zumindest verschenken konnte, um sie vor dem Schredder zu retten.

So kamen einige Kommunen, darunter auch die Stadt Euskirchen zu neuen Bäumen. In der Kreisstadt sind insgesamt 18 Bäume mit Unterstützung der Baumschule angepflanzt wurden. Vier Eiben wurden am Schillerstein im Stadtwald gepflanzt, zehn Hainbuchen entlang der Straße Am Lindenbaum in Roitzheim, eine Waldkiefer am Tuchmacherweg, eine Schwarzkiefer im Ruhrpark, eine weitere Hainbuche in Schweinheim und eine Stieleiche in Roitzheim.

„Es ist toll, dass wir die Bäume auf diesem Wege retten konnten, schließlich haben diese ausgewachsenen Bäume einen hohen ökologischen Wert“, so Jürgen Nonn vom Grünflächenamt.

Zusätzlich wurde darauf Wert gelegt, dass dort Bäume gepflanzt wurden, wo die Flut besonders gewütet hatte. So ist beispielsweise am Tuchmacherweg ein Baum, der von der Flut umgerissen wurde, durch eine neue Anpflanzung ersetzt worden.

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Virtuelles Krankenhaus Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Mehr als 500 COVID-Patientinnen und-  Patienten profitierten in der Pandemie von telemedizinischer Klinikvernetzung. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW teilt mit: Seit dem Start der Vorstufe des Virtuellen Krankenhauses Nordrhein-Westfalen (VKh.NRW) im März 2020 haben bereits 530 schwerst an COVID-19 erkrankte Patientinnen und Patienten von telemedizinischen Behandlungen im Rahmen des Virtuellen Krankenhauses Nordrhein-Westfalen profitieren können.

Bei 3.299 Telekonsilen – digitale fachliche Beratungen – entfallen im Schnitt sechs bis sieben auf den einzelnen Patienten. Mittlerweile haben sich etwa 140 Krankenhäuser aus Nordrhein-Westfalen dem telemedizinischen Netzwerk angeschlossen. Das Virtuelle Krankenhaus ist seinem Ziel, medizinische Expertise durch Telekonsile flächendeckend im Land bereitzustellen, ein gutes Stück nähergekommen.

„Durch die enge Vernetzung von Expertinnen und Experten können wir auch angesichts der vierten Welle der Corona-Pandemie dem erhöhten Bedarf an intensivmedizinischer und infektiologischer Expertise besser gerecht werden. Das Virtuelle Krankenhaus hilft uns dabei, die Kapazitäten der nutzbaren Intensivbetten zu erhöhen und Zeit zu gewinnen, da durch die erhöhte Behandlungsqualität die Verweildauer verkürzt werden kann. Das zeigt uns einmal mehr, wie wichtig diese unterstützende Form der Versorgung in der Pandemie ist“, sagt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

„Wir sind sehr froh, Ärztinnen und Ärzte auch in der vierten Welle der COVID-19-Pandemie über das Netzwerk der Vorstufe des VKh.NRW dabei unterstützen zu können, COVID-Patientinnen und -Patienten auf ihren Intensivstationen optimal zu versorgen“, so Univ.-Prof. Dr. med. Gernot Marx, Klinikdirektor für Operative Medizin und Intermediate Care der Universitätsklinik Aachen sowie Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Er ist verantwortlich für die Leitung und Steuerung der Vorstufe des VKh.

„Wir vernetzen Medizin digital und interdisziplinär. Das Virtuelle Krankenhaus ermöglicht eine zeitnahe Beratung mit den Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachbereichen, was die Behandlung und Prognose gerade bei schwer erkrankten Patientinnen und Patienten deutlich verbessern kann“, so Nadja Pecquet, Geschäftsführerin der Virtuelles Krankenhaus NRW gGmbH.

Hintergrund:

Das Virtuelle Krankenhaus ist im März 2020 mit einer Vorstufe gestartet, um schwer an COVID-19 erkrankte Menschen standortunabhängig zu versorgen. Durch den Einsatz von Telekonsilen können landesweit Kliniken auf die Expertise der Unikliniken Aachen und Münster zurückgreifen. Die Uniklinik RWTH Aachen gehört seit Jahren zu den Vorreitern in der digitalen Medizin. Zudem konnten die Uniklinik RWTH Aachen und das Universitätsklinikum Münster mit dem Innovationsfondsprojekt TELnet@NRW gemeinsam das Fundament für das Virtuelle Krankenhaus legen.

Gerade in Krankenhäusern der Allgemeinversorgung lässt sich dadurch die Versorgung optimieren. Verlegungen sind nur in Ausnahmefällen erforderlich, können dann aber passgenau und sehr zeitnah erfolgen.

Nach dem erfolgreichen Start der Vorstufe geht es nun darum, das Virtuelle Krankenhaus Schritt für Schritt in die Regelversorgung zu integrieren. Dafür wird das Angebot in der Pilotphase auf die Indikationsfelder therapierefraktäre Herzinsuffizienz, resektable Lebertumore und Seltene Erkrankungen ausgeweitet – alles Spezialbereiche, in denen hochspezialisiertes Expertenwissen in ausgewiesenen Fachzentren gebündelt ist. Der strukturierte Austausch mit den behandelnden Kolleginnen und Kollegen in den Arztpraxen und Krankenhäusern vor Ort soll das Wissen in die Fläche bringen.

Das Virtuelle Krankenhaus hat bereits mit über 100 Krankenhausträgern in Nordrhein-Westfalen Kooperationsverträge geschlossen. Zeitnah sollen nun auch erste Einrichtungen im ambulanten Bereich angeschlossen und mit der Konsilvermittlung in den neuen Indikationsfeldern gestartet werden. Die Pilotphase wird wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse dienen dazu, die Praxis zu verbessern und die Telekonsile optimal auf die Bedürfnisse der konsil-anfragenden Netzwerkpartner auszulegen.

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„Globales Aachen“ – Neue Stadt-Rundgänge zum Thema Fairtrade-Stadt

Aachen – Was bedeutet eigentlich Fairtrade und Nachhaltigkeit? Wo und wie werden Konsumgüter produziert? Welche direkten Auswirkungen hat unser Kauf- und Konsumverhalten auf die Menschen und die Umwelt im globalen Süden? Und wie sah die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Aachen in Hinblick auf soziale Gerechtigkeit aus?

Passend zum zehnjährigen Jubiläum der Verleihung des Titels „Fairtrade-Town“ an die Stadt Aachen hat der „aachen tourist service“ (ats) gemeinsam mit der Stadt und der Fairtrade-Steuerungsgruppe neue Stadtführungen im Themenfeld „Globales Aachen“ entwickelt. Die Organisation Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) hat dieses Projekt mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit gefördert.

Ein großes Thema – drei verschiedene Rundgänge

Im Mittelpunkt der Stadtrundgänge stehen Orte, die sich für Fairen Handel, Nachhaltigkeit und ein gerechtes Miteinander einsetzen. Das Thema ist dabei so umfassend und spannend, dass gleich drei Rundgänge zum „Globalen Aachen“ entstanden sind. „Es ist toll, dass sowohl für Einwohner*innen als auch für Gäste Aachen als Fairtrade-Stadt erlebbar wird“, sagt Fabiola Blum vom Fachbereich Klima und Umwelt der Stadt Aachen. Sie arbeitet für die Stadt Aachen in der Fairtrade-Steuerungsgruppe mit.

Die Führung „Globales Aachen – die Arbeit kleiner Hände“ stellt die sozialen Aspekte der wirtschaftlichen Stadtentwicklung und die sich im Laufe der Industrialisierung verschärfende Kluft zwischen den gesellschaftlichen Schichten in den Fokus.

Auch der Rundgang „Globales Aachen – wirtschaftliche Verflechtungen im Laufe der Zeit“ setzt einen historischen Schwerpunkt und schlägt den Bogen von Aachens überregionalen Handelsbeziehungen in der Steinzeit bis hin zur Rolle der heutigen Hochschulen, die mit ihren internationalen Kontakten und Forschungsergebnissen im Fokus der Globalisierung stehen.

Was Fairen Handel ausmacht und wo nicht nur Gästen der Stadt, sondern auch Aachener*innen das Thema im Alltag begegnet, erfahren die Teilnehmenden bei der dritten Stadtführung „Globales Aachen – Fairtrade Stadt“. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchen bei einem informativen Spaziergang durch Aachen die verschiedensten Verkaufsstellen von fairen Produkten“, erläutert Mona Pursey vom Eine Welt Forum Aachen e.V.: „So können sie beim nächsten Einkaufsbummel gezielt Geschäfte besuchen, die den Fairen Handel unterstützen.“ Die Produktpalette der Geschäfte ist dabei groß: von Lebensmitteln wie Kaffee, Tee und Zucker über Getränke und Früchte, Brotaufstriche, Gewürze, Getreide und Süßwaren bis hin zu Accessoires, Blumen, Kosmetik, Kleidung und Textilien. Die Vielfalt umfasst viele Lebensbereiche.

Fokus auf Fairtrade und Nachhaltigkeit gelegt

ats-Vorständin Caroline Noerenberg betont: „Wir freuen uns, dass wir ein tolles, neues Produkt gemeinsam mit der Stadt anbieten. Ziel ist es, unseren Gästen das Thema Fairtrade auf unterhaltsame Art und Weise näherzubringen. Mit den drei Themenschwerpunkten können wir zudem ganz unterschiedliche Zielgruppen erreichen.“ Und ihre Vorstandskollegin Katrin Hissel ergänzt: „Im letzten Jahr haben wir auch bei uns im touristischen Marketing einen Fokus auf die Themen Fairtrade und Nachhaltigkeit gelegt. Ökologisches Reisen wird im Tourismus immer wichtiger.“

Bereits vor der den einzelnen Stadtführungen lädt das Café Ferbers in der Tourist-Information am Elisenbrunnen zum Verweilen ein. Besucherinnen und Besucher können hier in Ruhe eine Tasse eines frisch aufgebrühten und in Aachen gerösteten Kaffees genießen.

Die Führungen dauern jeweils zwei Stunden und sind als Gruppenführung buchbar, und zwar über folgende Internetadresse: https://www.aachen-tourismus.de/aachenfuehrungen/. Tickets gibt es zudem in der Tourist-Info Elisenbrunnen. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter der Rufnummer +49 241 18029-50.

In der Aachener Fairtrade-Steuerungsgruppe arbeiten Vertreter*innen der Stadt, des Eine Welt Forums, des Weltladens, des Gaststätten- und Einzelhandels-verbands DEHOGA, des Märkte- und Aktionskreises City (MAC), des Hilfswerks Misereor sowie von Weltweit am Dom mit.

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Seniorengerechte Bank in Meckenheim lädt zum Verweilen ein

Meckenheim – Lions-Club Bonn-Rhenobacum übergibt Spezialanfertigung der Stadt Meckenheim. Auf einer besonderen Holzbank können es sich die Bürgerinnen und Bürger neuerdings an der Promenade zwischen Danziger Straße und Marienburger Straße bequem machen. Dort lädt ein speziell gefertigtes Möbelstück zum Verweilen ein. Die massive Bank verfügt über eine breitere und höher montierte Sitzfläche. Ihre dritte Armlehne ermöglicht ein sicheres Abstützen und ein rascheres Aufstehen. Insbesondere Seniorinnen und Senioren werden sich freuen, zielt die Bauweise doch auf ihre Bedürfnisse ab.

Während Mitarbeitende des Baubetriebshofes das Aufstellen der Sitzgelegenheit übernahmen, geht die Idee und Umsetzung auf den Lions-Club Bonn-Rhenobacum zurück. Die Lions finanzierten die Bank mit einer Summe von rund 500 Euro und übergaben sie der Stadt Meckenheim. Bürgermeister Holger Jung hatte sich auf der Promenade eingefunden, um die Holzbank zusammen mit Vertretern des Lions-Clubs, darunter der Präsident Michael F. Firmenich, einzuweihen. „Eine hervorragende Idee und eine tolle Bank“, sprach der Bürgermeister den Lions einen herzlichen Dank für deren Initiative aus, nachdem er auf dem neuen Möbelstück Platz genommen hatte.

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Wirtschaft

Land Rheinland-Pfalz geht gezielt gegen Corona-Folgen auf dem Arbeitsmarkt vor

Region/Mainz – Neuer Aufruf für Projekte aus dem Programm REACT-EU am Freitag, 17. Dezember gestartet. „Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie sind weiterhin auch auf dem rheinland-pfälzischen Arbeitsmarkt spürbar. Bereits seit Juni dieses Jahres unterstützen wir mit Maßnahmen, die aus dem Programm REACT-EU gefördert werden, vor allen Dingen die Menschen, die die Krise besonders direkt trifft. Das sind auch im Hinblick auf die Transformation der Arbeitswelt wichtige Unterstützungsangebote. Nun steht eine zweite Förderrunde an“, informierte Arbeits- und Transformationsminister Alexander Schweitzer.

Am Freitag hat das Arbeits- und Transformationsministerium dazu einen neuen Aufruf für arbeitsmarktpolitische Projekte veröffentlicht. Interessierte Projektträger werden aufgerufen, Projektvorschläge für Förderansätze einzureichen, die das Ziel haben, die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Beschäftigung und den Arbeitsmarkt abzumildern. Die Projekte sollen sich beispielsweise an Soloselbstständige, Beschäftigte und Jugendliche ohne Ausbildungsplatz richten, die ein individuell zugeschnittenes Coaching erhalten. Für die Zielgruppe Lehrender und Lernender im Weiterbildungsbereich geht es um Angebote zur Verbesserung ihrer digitalen Kompetenzen.

Das Programm REACT-EU wurde von der Europäischen Union als Reaktion auf die Corona-Pandemie aufgelegt. Es soll zu einer grünen, digitalen und stabilen Erholung der Wirtschaft beitragen. Umgesetzt wird es in Rheinland-Pfalz unter anderem über den Europäischen Sozialfonds. Eingereicht werden können Projektvorschläge für die Förderansätze „Beschäftigungscoach“, „Jump – Mit Zusatzqualifikation in die Ausbildung“, „ReStart – Coaching für Selbstständige und Kleinstunternehmer“ und „Förderung des digitalen Wandels in Bildung und Weiterbildung“.

Die Projekte können mit bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten aus Mitteln des Programms REACT-EU finanziert werden. Dafür stehen bis zu 6,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die Projektlaufzeit sollen zwischen dem 1. Mai und dem 1. Juni 2022 beginnen und kann bis zum 31. Dezember 2022 gefördert werden. Die Frist für Projektanmeldungen endet am 21. Januar 2022.

Weitere Informationen zum Aufruf und zu den Rahmenbedingungen der einzelnen Förderansätze sind unter www.esf.rlp.de abrufbar. Unter der Rubrik REACT-EU erhalten betroffene Soloselbstständige, Beschäftigte, Jugendliche ohne Ausbildungsplatz sowie Lehrende und Lernende, die ihre Digitalkompetenzen verbessern möchten, Informationen und Kontaktdaten zu den bereits laufenden Coaching- und Weiterbildungsangeboten in ihrer Region.

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Gesundheits-Ministerium in NRW präzisiert Vorgaben zu Auffrischungs-Impfungen

Region/Düsseldorf – Mindestabstand zur Grundimmunisierung soll im Regelfall mindestens fünf Monate betragen – Vier Wochen Mindestabstand nur in Einzelfällen möglich. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS)  in Nordrhein-Westfalen hat in einem weiteren Erlass die am Montag , 13. Dezember 2021 genannten Vorgaben für die Kreise und kreisfreien Städte zur Fortführung der Auffrischungsimpfungen präzisiert: MAGS empfiehlt zurzeit die Auffrischungsimpfungen für alle Personen ab 18 Jahren, deren vollständige SARS-CoV-2-Grundimmunisierung bereits mindestens fünf Monate her ist. Insbesondere zur Bekämpfung der Omikron-Variante ist es dringend erforderlich, die Auffrischungsimpfungen mit vollem Tempo weiter voranbringen.

Im Rahmen der kommunalen Impfangebote können sich auch Personen boostern lassen, deren Grundimmunisierung mindestens vier Monate zurückliegt. Davon unberührt bleiben Einzelfallentscheidungen aufgrund einer medizinischen Indikation für eine frühere Auffrischungsimpfung, sofern hier ein Mindestabstand von vier Wochen erreicht ist.

Der im Impferlass vom 13. Dezember 2021 thematisierte Mindestabstand von vier Wochen stellt demnach ausdrücklich keine Empfehlung, sondern eine absolute Untergrenze für Einzelfallentscheidungen dar. Dieses Impfintervall orientiert sich an der aktuellen Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) zu COVID-19-Impfungen, wonach zum Beispiel eine Auffrischungsimpfung bei immundefizienten Personen mit einer erwartbar stark verminderten Impfantwort bereits vier Wochen nach der zweiten Impfstoffdosis zur Optimierung der Impfserie verabreicht werden kann.

Der neuerliche Erlass trägt darüber den aktuellen Entwicklungen Rechnung und ermöglicht den Kreisen und kreisfreien Städten, auch am 1. und 2. Weihnachtstag sowie am Neujahrstag Impfangebote zu organisieren, um die Impfungen der Bevölkerung weiter schnellstmöglich voranzubringen.

Zum Hintergrund:

Aktuell empfiehlt die STIKO regelhaft sechs Monate nach erfolgter SARS-CoV-2-Grundimmunisierung eine Auffrischungsimpfung für Personen ab 18 Jahren. Verkürzungen dieses Impfabstands sind nach ärztlichem Ermessen möglich und können insbesondere bei immuninsuffizienten Personen angezeigt sein. Seitens zahlreicher Experten wird zurzeit jedoch darauf hingewiesen, dass eine Auffrischungsimpfung aufgrund der damit einhergehenden Steigerung der Zahl der Antikörper eine geeignete Maßnahme sein könnte, um eine schnelle Ausbreitung der Omikron-Variante zu vermeiden. Zu diesen Experten zählen insbesondere die Europäische Arzneimittelagentur, Impfstoffhersteller, Mediziner sowie Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach.

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„Ideenschmiede für den Schulcampus Zülpich“

Zülpich – Mit dem Schulcampus wurde im Zülpicher Schulzentrum ein Bereich geschaffen, der die Aufenthaltsqualität für die Schülerinnen und Schüler der Zülpicher Schulen deutlich verbessert. Das Areal wurde komplett offen und durchlässig sowie ohne Begrenzung zur benachbarten Wohnbebauung konzipiert und soll damit auch die Funktion eines öffentlichen Quartiersplatzes für alle Bürgerinnen und Bürger übernehmen, der auch außerhalb der Schulzeiten rege genutzt werden soll.

„Der Schulcampus bietet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für alle Generationen“, sagt Bürgermeister Ulf Hürtgen. So zum Beispiel lädt der Streetcage zur sportlichen Betätigung ein, und das Amphitheater
eignet sich ideal für kleine kulturelle Veranstaltungen unter freiem Himmel. Um ein möglichst vielseitiges Angebot zu schaffen, möchte die Stadt Zülpich nun eine Ideenschmiede initiieren, bei der alle
Bürgerinnen und Bürger Ideen, Vorschläge und Anregungen für die weitere Nutzung des Schulcampus machen können. Diese sollen zunächst in schriftlicher Form gesammelt werden. Im nächsten Schritt
sollen dann die interessierten Akteure eingeladen werden, um die Ideen und Vorschläge zu diskutieren und zu konkretisieren. Ob diese Veranstaltung in Präsenz oder als Videokonferenz durchgeführt wird,
hängt von der Entwicklung der Corona-Lage ab.

Vereine und Institutionen, aber auch Privatpersonen, die Ideen und Anregungen für die Nutzung des Schulcampus machen möchten, können diese an die E-Mail-Adresse schulcampus@stadt-zuelpich.de
schicken.

„Der Schulcampus Zülpich ist in dieser Form einzigartig in der Region. Das dokumentiert allein schon die Tatsache, dass er als eines von deutschlandweit nur sechs Projekten vom Bundesbauministerium als
Best-Practice-Beispiel für die Schaffung einer grünen und sozialen Infrastruktur ausgewählt wurde“, so Bürgermeister Hürtgen. „Nun gilt es, ihn – auch außerhalb der Unterrichtszeiten – mit Leben zu füllen,
damit er zu einem Platz wird, auf dem sich alle Generationen wohlfühlen.“