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Nürburgring erfüllt weiterhin höchsten Sicherheits-Standard

Nürburg – Der Nürburgring erhält auch für die kommenden drei Jahre seine internationalen Streckenlizenzen. Das ist das Resultat der erfolgreichen Streckeninspektion durch Offizielle des Automobil-Weltverbandes FIA. Nach der ausführlichen Begehung von Nordschleife und Grand-Prix-Strecke steht fest: Der Nürburgring ist bestens gerüstet für die Saison und kann weiterhin hochklassigen Motorsport ausrichten. Die Streckenlizenzen sind bis 2025 gültig.

Bei der Streckenbegehung prüften die Offiziellen rund um die FIA Streckeninspekteure Roland Bruynseraede und Oliver Grodowski die gesamten rund 26 Kilometer des Nürburgrings. Kriterien hierbei waren auf Grand-Prix-Strecke und Nordschleife etwa der Zustand der Fahrbahn, Größe der Auslaufzonen, Anzahl sowie die Position von Fangzäunen, Reifenstapeln und weitere Punkte. Die FIA kam anschließend zu dem Schluss, dass die Strecke und ihre Sicherheitseinrichtungen weiterhin die angelegten Standards erfüllen.

Die Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings erhält im Anschluss an die Prüfung den „FIA Grade 1“. Es ist die höchste Kategorie des Weltverbandes FIA für den Sicherheitsstandard und das Leistungsvermögen einer Rennstrecke. Nur wenige können sich weltweit mit diesem Qualitätsmerkmal schmücken. Die Lizensierung ist Voraussetzung, damit internationale Spitzen-Rennserien bis hin zur Formel 1 auf der Strecke fahren dürfen. Die 1984 eröffnete Grand-Prix-Strecke verfügt seit jeher über den „FIA Grade 1“ und hält seitdem dank verschiedener Maßnahmen diesen Status.

Die Nordschleife hat ihre Prüfung ebenfalls problemlos bestanden. Durch die massiven Investitionen in die Sicherheit der Rennstecke in den vergangenen Jahren, sowie durch die fortlaufende Instandhaltung und Modernisierung der 95 Jahre alten Rennstrecke, wird hier weiterhin der „FIA Grade 3T“-Standard gelten. Damit kann auf der längsten permanenten Rennstrecke der Welt auch weiterhin internationaler GT3-Motorsport wie bei den ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring oder der Nürburgring Langstrecken-Serie sowie die Tourenwagen Weltmeisterschaft ausgetragen werden.

Die Streckenlizenzen wurden durch die erfolgreiche Prüfung nun für die Dauer der kommenden drei Jahre bestätigt. Die nächste Prüfung wird im Regelfall in 2025 fällig.

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Vereine versammeln sich am 24. März in Mechernich

Mechernich – Vorberatung der Aktivitäten beim Stadtfest / Brunnenfest 13./14. August 2022 zur „Goldenen Hochzeit“ von Kommern und Mechernich – Anmeldung vorab bei der Stadt Mechernich. Breiter Raum soll den Mechernicher Vereinen gegeben werden bei der „Goldhochzeit“ von Mechernich und Kommern, die am Samstag/Sonntag, 13./14. August, im und vor dem Rathaus sowie in der ganzen City groß als „Stadtfest“ und gleichzeitig Jubiläum (25 Jahre) des legendären Mechernicher „Brunnenfestes“ gefeiert werden soll.

Den Vereinen und Organisationen soll am Sonntag, 14. August, großer Raum zur Selbstdarstellung gegeben werden, wie hier der Freiwilligen Feuerwehr beim „Mechernicher Brunnenfest“ 2010. Archivfoto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Die Vereine, Schulen, Kindergärten und Organisationen sollen vorab zu einem Infoabend ins Mechernicher Rathaus kommen. Als Termin ist Donnerstag, der 24. März, 19 Uhr, vorgesehen. Anmeldung an das Orga-Team um Manuela Holtmeier (02443/ 49 40 03; m.holtmeier@mechernich.de) und Ralf Claßen (02443/ 49 45 00; r.classen@mechernich.de). Die dann geltende aktuelle Coronaschutzverordnung ist zu beachten. Informationen zum Brunnenfest bei Cheforganisator Heinz Schmitz, Bahnstraße 8, 53894 Mechernich, Tel. (02443) 24 24, info@betten-schmitz.de, Fax (02443) 48 924.

Anlass der Feierlichkeiten ist die Zweite Kommunale Neugliederung 1972, die vor 50 Jahren aus den 1969 bereits zu Großgemeinden gewachsenen Kommunen Kommern und Mechernich eine Gebietskörperschaft machte, die vier Jahre später die Stadtrechte verliehen bekam.

Ehrenamtsstraße, Handwerkermarkt

Der Troisdorfer Rautenberg-Verlag und der Weiss-Verlag in Monschau planen Sonderveröffentlichungen, die vor und auf dem Brunnenfest/Stadtfest vorliegen bzw. in alle 11.500 Haushalte im Stadtgebiet verteilt werden.

Am Sonntag, 14. August, soll zum Stadtfest auch das legendäre Brunnenfest wiederbelebt werden mit Darstellung der Geschäfts- und Vereinswelt auf den Plätzen in der City. Außerdem sind Bühnenprogramm, Ehrenamtsstraße, Schauen und offene Geschäfte geplant. Auch ein musikalisches Opening auf der Bühne vor dem Rathaus am Vorabend, 13. August, ist Teil der bisherigen Überlegungen im Orga-Team.

Wie und was genau organisiert wird, soll am 24. März mit den Vertretern von Vereinen, Organisationen und Schulen besprochen werden. Treffpunkt 19 Uhr im Ratssaal (2.OG).

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Mayener Marktmeister Horst Krämer in den Ruhestand verabschiedet

Mayen – In den letzten Tagen verabschiedete der Stadtchef, im Rahmen des Wochenmarktes, den Markmeister Horst Krämer in den Ruhestand. Nach über 44 Jahren bei der Stadt Mayen, und davon mehr als 30 Jahre, war Krämer als Marktmeister tätig.

Auch die zahlreichen Wochenmarkthändler und Schausteller verabschiedeten sich von Horst Krämer. Foto: Jaqueline Blang/Stadt Mayen

In seiner Laufbahn als Marktmeister betreute er, zusammen mit dem Marktaufseher Karl Weber, über 4.500 Wochenmärkte.  Auch die bekannten und beliebten Krammärkte, Trödelmärkte, Adventmärkte, Stein- und Burgfeste und nicht zu vergessen Lukasmärkte, wurden mit viel Herzblut von ihm organisiert und durchgeführt. Der letzte Arbeitstag des Marktmeisters wird der 9. März sein. Anschließend wird er in die Freistellungsphase der Altersteilzeit übergehen.

„Das Marktwesen war eine interessante und vielseitige Aufgabe, die mir sehr viel Spaß bereitet hat. Nun habe ich nach meinem persönlichen Navi das Ziel erreicht und freue mich auf den Ruhestand. Meine Nachfolge liegt bei der Kollegin Yvonne Müller in guten Händen“, so der Marktmeister a.D.

Neben den zahlreichen Wochenmarkthändeln und Schaustellern bedankten sich Oberbürgermeister Dirk Meid und Fachbereichsleiter Uwe Hoffmann für die gute und langjährige Zusammenarbeit. „Sie haben über Jahrzehnte die Geschehnisse der Stadt begleitet und sich um die Stadt Mayen mehr als verdient gemacht“, so der Stadtchef, der sich bei dem Marktmeister Horst Krämer besonders bedankte.

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Projekt Leseförderung der Jugendstiftung kommt bei den Grundschülern gut an

Ahrweiler – Die Jugendstiftung der Kreissparkasse Ahrweiler fördert in ihrem aktuellen Projekt das Lesevermögen von Grundschülern durch Bereitstellen von Büchern und Lehrermaterial sowie der Möglichkeit einer Autorenlesung. An dem Projekt haben sich mittlerweile 21 Grund- und Förderschulen aus dem gesamten Kreisgebiet beteiligt. Insgesamt hat die Jugendstiftung fast 900 Kinderbücher bei ortsansässigen Büchereien bestellt und den Schülern der dritten Klassenstufe zur Verfügung gestellt.

Der Carlsen Verlag hat darüber hinaus den Bibliotheken der Grund- und Förderschulen die gesamte Buchreihe „Im Zeichen der Zauberkugel“, welche aus insgesamt sieben Bänden besteht, bereitgestellt. Das Lesevermögen gilt als das Fundament unseres Bildungswesens und als Grundlage des gesellschaftlichen Miteinanders, weil hierdurch kognitive Fähigkeiten sowie emotionale und soziale Kompetenzen gefördert werden. Der Wortschatz der Kinder wird vergrößert, sie steigern hierdurch ihre Konzentrationsfähigkeit und erweitern ihr Vorstellungsvermögen.

Die erste Lesung des Kinder- und Jugendbuchautors Stefan Gemmel hat bereits in der Grundschule in Bad Neuenahr vor begeisterten Kindern stattgefunden. Weitere Vorlesungen in den teilnehmenden Schulen sind für die zweite Jahreshälfte geplant.

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Der Kreis Euskirchen hat den Ukraine-Krisenstab aktiviert

Euskirchen – Die Kreisverwaltung hat ihren „Ukraine-Krisenstab“ aktiviert, der am heutigen Freitag das erstemal tagte. Dieser soll schnellere Abstimmungen und Entscheidungsprozesse im Kontext der Ukraine-Krise ermöglichen und sich insbesondere mit den Fragen im Zusammenhang mit der Unterbringung, Versorgung und Betreuung geflüchteter Menschen befassen. Zudem gibt es einen regelmäßigen Austausch zwischen Kreis und kreisangehörigen Kommunen sowie einen engen Kontakt zur Bezirksregierung.

Immer mehr Menschen, die aufgrund des Krieges die Ukraine verlassen müssen, kommen auch im Kreis Euskirchen an. Diese Menschen sind zumeist auf privaten Wegen in den Kreis Euskirchen gekommen.

Bislang gibt es keine geregelte Zuweisung durch das Land Nordrhein-Westfalen. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass im Interesse der hilfesuchenden Menschen, privat organisierte Hilfen in Form von Transporten von Geflüchteten zwingend im Voraus mit den Stadt- bzw. Gemeindeverwaltungen abgestimmt werden müssen, damit die Menschen vor Ort auch tatsächlich untergebracht werden können.
Aufgrund der Tatsache, dass bisher der weit überwiegende Teil der geflüchteten ukrainischen Staatsbürger*innen über gültige Ausweispapiere verfügen, ist die vorläufige Registrierung und Anmeldung bei den Einwohnermeldeämtern rechtlich unkompliziert. Aufgrund der Auslastung kann es hierbei zu Einschränkungen bei der Terminvergabe in manchen Einwohnermeldeämtern kommen.

Für die zuständigen Verwaltungen in den Städten und Gemeinden ist es sehr wichtig, schnellstmöglich auch mit denjenigen in Kontakt zu kommen, die zwar aktuell besuchsweise bei Freunden oder Verwandten untergekommen sind, mittelfristig aber auf staatliche Leistungen wie Unterkunft, Lebensunterhalt oder ärztliche Versorgung angewiesen sind. Diese Personen werden gebeten dazu Kontakt mit der zuständigen Stadt oder Gemeinde aufzunehmen.

„Auf uns werden vielfältige Herausforderungen zukommen. In den kommenden Wochen wird es nicht nur um Unterbringungs- und Versorgungfragen, sondern auch um Kinderbetreuungsangebote in Kitas und Schulen sowie um Integrations- und Sprachkurse gehen“, so Landrat Ramers. „Ich bin mir sicher, wir werden auch diese Herausforderung gemeinsam mit den Städten, Gemeinden und Wohlfahrtsverbänden und allen freiwilligen Helfern bewältigen.“

Für die Beratung der Geflüchteten stehen die spezialisierten Beratungsstellen der Caritasverbände, des DRK sowie des Jugendmigrationsdienstes zur Verfügung. Die Kontaktdaten und alle wichtigen Informationen sind auf der Homepage des Kreises, auch in ukrainischer Sprache, bereitgestellt. Dort können Sie sich ebenfalls melden, wenn Sie als Sprachmittler tätig sein wollen und über entsprechende Sprachkenntnisse verfügen (ukrainisch/russisch). Ebenfalls gesucht werden Menschen, die sich anderweitig ehrenamtlich engagieren wollen und geflüchteten Menschen das Ankommen im Kreis Euskirchen erleichtern wollen.

(www.kreis-euskirchen.de/ukrainehilfe)

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DFB-Bundestag: FVM gratuliert Bernd Neuendorf zum Amt des DFB-Präsidenten

Region/Hennef/Bonn – Das Präsidium des Fußball-Verbandes Mittelrhein gratuliert Bernd Neuendorf zur Wahl in das Amt des Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes. Der 60-Jährige ist am heutigen Freitag auf dem DFB-Bundestag in Bonn von den Delegierten mit 193 von 250 Stimmen zum neuen Vorsitzenden des weltgrößten Sportfachverbandes gewählt worden.

„Bernd Neuendorf ist fachlich wie menschlich der geeignete Mann an der Spitze des DFB: Er geht die wichtigen Themen an. Er legt den Fokus auf den Fußball und dessen Weiterentwicklung. Der Fußball hat eine unglaubliche Kraft und gesellschaftspolitisch eine große Bedeutung. Das muss wieder spürbarer werden, erklärt FVM-Vizepräsident Hans-Christian Olpen.

FVM-Vizepräsidentin Johanna Sandvoß ergänzt: „Wir sind überzeugt davon, dass Bernd Neuendorf nicht nur inhaltlich, sondern auch mit seinem ausgleichenden und von Kommunikation geprägten Führungsstil nach innen und außen das nötige Vertrauen herstellt, das der deutsche Fußball so dringend benötigt. Für seine Aufgaben wünschen wir ihm viel Erfolg.“

Sein bisheriges Amt als Präsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein legt Neuendorf ordnungsgemäß nieder. Bis zum Verbandstag des Fußball-Verbandes Mittelrhein am 18. Juni in Hennef, auf dem Neuendorfs Nachfolgerin bzw. Nachfolger gewählt wird, führen die beiden Vizepräsident*innen Hans-Christian Olpen und Johanna Sandvoß den FVM an.

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Landesregierung bündelt die Kräfte und setzt Kabinettausschuss zu den Folgen des Krieges in der Ukraine für Nordrhein-Westfalen ein

Region/Düsseldorf – Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Die Folgen von Putins Krieg in der Ukraine auch für Nordrhein-Westfalen sind vielfältig und betreffen eine Vielzahl zentraler gesellschaftlicher und politischer Bereiche und Handlungsfelder über Ressortgrenzen hinweg.

Die Landesregierung hat ergänzend zu den Beratungen des Kabinetts einen Kabinettausschuss zu den Folgen des Krieges in der Ukraine für Nordrhein-Westfalen eingesetzt. Das hat das Landeskabinett am Mittwochabend in einer Sondersitzung in Düsseldorf beschlossen. Der Ausschuss tagt regelmäßig unter der Leitung von Ministerpräsident Hendrik Wüst und soll die vielfältigen Folgen des Krieges in der Ukraine für das Land Nordrhein-Westfalen und ihre Aspekte ressortübergreifend umfassend beleuchten und operative Maßnahmen auf allen Handlungsfeldern koordinieren. Dem Ausschuss gehören als ständige Mitglieder der Minister für Kinder, Familien, Flüchtlinge und Integration, der Minister des Innern, der Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, die Ministerin für Schule und Bildung, die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales sowie der Chef der Staatskanzlei an.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Die Folgen von Putins Krieg in der Ukraine auch für Nordrhein-Westfalen sind vielfältig und betreffen eine Vielzahl zentraler gesellschaftlicher und politischer Bereiche und Handlungsfelder über Ressortgrenzen hinweg. Das verlangt rasches Handeln, eine spezifische Koordination und besondere politische Führung. Deshalb hat sich das Landeskabinett entschlossen, die bereits etablierten operativen Arbeitseinheiten auf diesem Wege unter dem Dach eines starken politischen Führungsgremiums zu verzahnen.“

Das Integrations- und Flüchtlingsministerium hat aufgrund der aktuellen Entwicklungen zudem den Stab „Außergewöhnliches Ereignis – Flucht Ukraine“ eingerichtet, der unmittelbar dem Staatssekretär unterstellt ist. Dieser orientiert sich an der im Krisenmanagement bewährten Aufbau- und Ablauforganisation. So können die Maßnahmen des Ministeriums landesweit gesteuert und eng mit den Bezirksregierungen abgestimmt werden. Der Stab ist auch Schnittstelle zu den anderen Ressorts der Landesregierung. Dadurch ist ein schneller Informationsaustausch sichergestellt.

Integrations- und Flüchtlingsminister Joachim Stamp: Die Bilder aus der Ukraine sind unerträglich. Es steht außer Frage, dass wir denjenigen helfen, die vor Putins Krieg fliehen. Mit dem Stab werden wir Abläufe und Kommunikation der unterschiedlichen Ebenen ordnen. Klar ist, dass es in einer solchen Lage zunächst noch viele Fragen zu klären gibt und aufgrund der ungeordneten Fluchtbewegung aus der Ukraine auch improvisiert werden muss. Das ist unvermeidlich. Die Koordination des Stabs in Zusammenarbeit mit den Krisenstäben von Bezirksregierung und Kommunen wird aber eine gute Grundstruktur bieten. Die Aufgabe, die vor uns liegt, ist riesig. Doch wir werden sie gemeinsam meistern. Und sie ist nichts im Vergleich zu dem, was die Menschen in der Ukraine zurzeit zu erdulden haben.“

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Sparkasse Düren unterstützt Ukrainehilfe mit 30.000 Euro

Düren – Die Sparkasse Düren unterstützt die Ukraine-Hilfe der Stadt Düren sowie des Kreis Düren mit einer Spende in Höhe von insgesamt 30.000 Euro. „Die Bilder aus der Ukraine machen uns betroffen“, erklärt Uwe Willner, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Düren.

„Es ist uns ein Anliegen, dass wir den Menschen in der Ukraine in dieser Situation helfen. Daher unterstützen wir finanziell die Hilfsleistungen, die Stadt und Kreis Düren bereits auf den Weg gebracht haben.“

Dr. Gregor Broschinski, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Düren, ergänzt: „Jetzt geht es um schnelle Hilfe für die Betroffenen, die noch immer in der Ukraine sind. Darüber hinaus werden wir als Sparkasse in den kommenden Monaten auch den Menschen hier vor Ort helfen, die vor dem Krieg Zuflucht im Kreis Düren finden.“

Der Kreis Düren hat ein Spendenkonto eingerichtet, um den Geflüchteten hier vor Ort finanziell zu helfen:

Sparkasse Düren
IBAN: DE80 3955 0110 0000 35 6212
Verwendungszweck: Ukraine

Die Stadt Düren hat ein Spendenkonto eingerichtet für Geldspenden für die Betroffenen in Dürens Partnerstadt Stryj:

Sparkasse Düren
IBAN: DE84 3955 0110 0000 1101 48
Verwendungszweck: Düren hilft Stryj

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Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt am heutigen 11. März

Region/Mainz – Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Wir alle müssen uns immer wieder gegen Hass, Extremismus und Terror zur Wehr setzen. „Terroristische Anschläge haben unser Land in den vergangenen Jahren immer wieder erschüttert und unermessliches Leid gebracht. Viele Menschen haben dabei ihr Leben verloren, noch mehr wurden verletzt und traumatisiert. Viele leiden ihr Leben lang an den Folgen. Wir wollen deutlich machen, dass wir die Opfer und ihre Angehörigen nicht vergessen“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer zum Nationalen Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt am 11. März.

Das Andenken an die Getöteten sei dabei ebenso wichtig wie die Unterstützung der Hinterbliebenen. Den Betroffenen auch langfristig zu helfen, sei eine grundlegende gesellschaftliche Verpflichtung, erinnerte die Ministerpräsidentin.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer hatte die Einführung des Gedenktages, der dieses Jahr zum ersten Mal begangen wird, stark befürwortet. „Anschläge, wie wir sie in Hanau oder Halle erlebt haben, zeigen uns die traurige Aktualität dieser Bedrohung. Wir alle müssen uns immer wieder gegen Hass, Extremismus und Terror zur Wehr setzen. Auch dafür ist dieser Gedenktag eine Mahnung“, so die Ministerpräsidentin weiter.

Im Februar hatte die Bundesregierung die Einführung des Gedenktags und dessen jährliche Begehung am 11. März beschlossen. Sie knüpfte damit an den Europäischen Gedenktag für die Opfer des Terrorismus an, der nach den Bombenanschlägen in Madrid vom 11. März 2004 eingeführt wurde und seit 2005 jährlich begangen wird. Anlässlich des Gedenktags hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Trauerbeflaggung der Dienstgebäude des Landes für den heutigen 11. März angeordnet.

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Menschen aus der Ukraine herzlich am Kreishaus in Düren begrüßt

Düren – Nach einer 24-stündigen Busfahrt sind am gestrigen Donnerstag, 10. März 37 Menschen aus der Ukraine im Kreis Düren angekommen. Sie sind mit einem Bus der Rurtalbus GmbH, der auf dem Hinweg viele Hilfsgüter ins polnisch-ukrainische Grenzgebiet transportiert hat, gekommen und wurden am Kreishaus herzlich begrüßt.

37 Menschen aus der Ukraine sind in Düren angekommen und im Kreishaus herzlich empfangen worden. Foto: Kreis Düren

Es sind vorwiegend Frauen, Kinder und Jugendliche, die nun im Kreisgebiet untergebracht werden. Im Kreishaus erhielt jede Person ein kleines Willkommensgeld. Der Kreis hatte um Wohnraum-Angebote und Spenden gebeten. „Ich danke allen, die unterstützen, spenden und sich so eindrucksvoll engagieren von Herzen“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. „Die Hilfsbereitschaft hier bei uns im Kreis Düren ist enorm.“

Die Menschen aus der Ukraine, die auf ihrer Flucht aus dem Kriegsgebiet nur mit wenig Hab‘ und Gut im Kreis Düren ankamen, „sind vielfach schwer traumatisiert“, sagte Nik Asbach, Geschäftsführer der Rurtalbus GmbH; er hat den Bus, der dankenswerterweise von Mercedes zur Verfügung gestellt wurde, mit zwei weiteren Kollegen gefahren. Mit an Bord waren ein ehrenamtlicher Arzt, zwei ukrainisch sprechende Helfer und zwei Mitarbeiter der Rurtalbus. Während auf der Hinfahrt einmal im polnischen Krakau übernachtet wurde, ging es auf der Rückfahrt in einem Rutsch durch. Entsprechend müde kamen die Menschen, wovon einige noch in andere Städte weiterreisten, an.

Unmittelbar nach ihrer Ankunft am Dürener Kreishaus konnten sie sich ein wenig stärken. Sybille Haußmann, Dezernentin für Arbeit, Bildung und Integration, dankte den Gastgebern, Dolmetschern und Willkommensberaterinnen des Kreises Düren, die den Geflüchteten mit Rat und Tat in allen Fragen des Alltags zur Seite stehen. „Die allermeisten von uns können sich nicht vorstellen, was Krieg tatsächlich für die Menschen bedeutet“, sagte sie.

„Wir alle hoffen, dass dieser Krieg so schnell wie möglich beendet wird“, hatte Landrat Wolfgang Spelthahn schon zum Start der Hilfsaktion betont. Die Menschen in der Ukraine erlebten schlimmstes, kaum vorstellbares Leid. „Diese Situation ist unerträglich.“

Der Kreis Düren bittet weiter darum, Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Wer dazu bereit ist, meldet sich bitte unter der Mail-Adresse fluchtwohnung@kreis-dueren.de. Ebenso wird weiter um Spenden gebeten: (Konto: IBAN: DE 80 3955 0110 0000 35 6212. Verwendungszweck: Ukraine).