Kategorien
News

JÜkrainer – Neue Sammelstelle für Spenden in Jülich

Jülich – Breite Unterstützung aus der Bevölkerung und von Jülicher Firmen. Das Team um die JÜkrainer meldet sich zurück, nachdem innerhalb von zwei Tagen der Umzug in die neue Annahmestelle für Sachspenden geschafft ist. Seit Donnerstag ist die Annahmestelle nun in der Elisabethstr. 1, im Gebäude der Firma BOOS. Ein großes Banner an der Gebäudefront macht die neue Spendenannahmestelle sichtbar. Hier gibt es nun ausreichend Lagerfläche für die zahlreichen Sachspenden der Bevölkerung.

Die Firma Lamers aus Jülich, vertreten durch Herrn Mertens, überreicht 3 Generatoren und 100 KFZ-Verbandskästen an die Sprecherin der JÜkrainer und Mitarbeitende der Stadt Jülich. Foto: Fa. Lamers/A. Derichs

Viele Bürgerspenden trafen hier bereits ein. Zunehmend melden sich auch Jülicher Firmen mit Sammelspenden und gezielten Sachspenden:

Die Firma Lamers-Bau überreichte drei neue Generatoren und 100 KFZ-Verbandskästen. Diese Sachspenden werden dringend in der Ukraine benötigt. An vielen Stellen ist dort die Stromversorgung zusammengebrochen. Die KFZ-Verbandskästen werden von zivilen Verteidigungsgruppen benötigt für die Versorgung der Verwundeten.

Die Firma Fielmann überreichte eine Medikamentenspende. Das Gymnasium Zitadelle hatte ebenfalls zur Schulsammlung aufgerufen.

Eine große Sammelspende erreichte uns aus Kelmis in Belgien. Mandy Sterck hatte dort zur Abgabe von Spenden für die Aktion in Jülich aufgerufen. Mit zwei gefüllten Transportern wurde in Jülich die Sammelspende an die Firma Agilis übergeben. Es ist wunderbar, dass über die Grenzen hinaus unsere Nachbarn die Hilfsaktion in Jülich unterstützen. So entstehen grenzübergreifend neue Kontakte.

Inzwischen werden auch Kleiderspenden in der Elisabethstr. 1 angenommen. Diese werden jedoch nicht in die Ukraine transportiert, sondern sollen für die nach Jülich geflüchteten Menschen sein. Die Menschen kommen mit sehr wenigen Habseligkeiten an und haben eine strapaziöse Fluchtstrecke hinter sich, die über mehrere Tage andauerte. Die Gruppe der JÜkrainer richtet nun eine Stelle in der Elisabethstr. 1 ein für ein „Kleiderlager“, damit von dort die Kleidung gezielt verteilt werden kann.

Ein großes Dankeschön gilt allen, die mit Sachspenden, Geldspenden oder praktischer Hilfe die Spendenaktion unterstützen.

Wer spenden möchte, findet alle wichtigen Informationen – insbesondere die Liste der benötigten Sachspenden – tagesaktuell auf www.juekrainer.de . Geldspenden können auf das Spendenkonto bei der Stadt Jülich (IBAN DE44 3955 0110 0000 0254 11) mit Verwendungszweck „Spende Ukraine“ überwiesen werden.

Ein Highlight des Donnertags war die Mitteilung, dass nun auch der zweite LKW-Transport sein Ziel erreicht hat und in der Ukraine entladen wurde. An diesem Wochenende wird der dritte Transport auf die Reise geschickt.

Für die nächsten Tage sind weitere Sammelspenden von Schulen und Firmen angekündigt.

Die Wetteraussichten sind weiterhin gut, so dass auch die Annahme von Sachspenden unter einem guten Zeichen steht. Auch am Samstag und Sonntag können Spenden abgegeben werden von 12 bis 16 Uhr (bitte Zeiten überprüfen).

Kategorien
News

Woche der Ausbildung vom 14. bis 18. März – IHK Trier berät Azubis online und vor Ort

Region/Trier – Zur bundesweiten Woche der Ausbildung vom 14. bis 18. März besuchen die Ausbildungsberater der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier alle neun Berufsbildenden Schulen der Region. Auszubildende können vor Ort in vertraulichen Gesprächen von ihren Problemen berichten oder einfach offene Fragen rund um die Ausbildung besprechen.

Die Termine sind:

Berufsbildende Schule Wirtschaft Trier: Mittwoch, 16. März
Berufsbildende Schule Gestaltung und Technik Trier: Donnerstag, 17. März
Berufsbildende Schule Ernährung Hauswirtschaft Trier: Mittwoch, 16. März
Berufsbildende Schule Saarburg: Dienstag, 15. März
Berufsbildende Schule Bitburg: Donnerstag, 17. März
Berufsbildende Schule Prüm: Mittwoch, 16. März
Berufsbildende Schule Gerolstein: Montag, 14. März
Berufsbildende Schule Bernkastel: Donnerstag, 17. März
Berufsbildende Schule Wittlich: Dienstag, 15. März

Da an den entsprechenden Tagen nicht immer alle Auszubildenden in der Schule sind, bietet die IHK Trier zusätzlich in der gesamten Woche einen AzubiChat über die Homepage an. Der Chat ist live zwischen 9 und 17 Uhr.

Weitere Fragen beantwortet: IHK Trier, Jürgen Thomas,
Telefon: (06 51) 97 77-3 30, E-Mail: thomas@trier.ihk.de

Kategorien
News

Neue Öffnungszeiten der Impfstellen im Kreis Düren ab Montag 14. März

Düren – Im Kreis Düren sind mittlerweile 65 Prozent der Gesamtbevölkerung dreimal geimpft (81,5 Prozent haben zwei Impfungen erhalten). Der Kreis Düren liegt sowohl bei den Zweit- als auch Drittimpfungen über dem Landesschnitt von derzeit 78,6 Prozent (Zweitimpfung) bzw. 60,2 Prozent (Drittimpfung).

Die Öffnungszeiten der Impfstellen werden ab der kommenden Woche entsprechend der Nachfrage angepasst. Ab Montag, 14. März, gelten diese geänderten Öffnungszeiten:

Jülich (Öffnungszeiten Mo-Sa von 14.30 bis 17.30 Uhr, So 12 bis 14 Uhr) 

  • Maxis Gruppe, Freifläche Zuckerfabrik, Dürener Straße (Kreisverkehr gegenüber Königskamp)

Niederzier (Öffnungszeiten Mo-Sa von 16 bis 20 Uhr und So von 14 bis 18 Uhr) 

  • DWS Test-Impfzentrum, Rurbenden 2

Düren  

  • Annakirmesplatz: Öffnungszeiten, Fr bis So 14 bis 18 Uhr
  • Stadtmitte, Zehnthofstraße 4: Öffnungszeiten Mo-Fr von 10 bis 16 Uhr, Sa 9 bis 15 Uhr

Nideggen (Öffnungszeiten mittwochs und samstags jeweils 14 bis 18 Uhr) 

  • Mehrzweckhalle, Konrad-Adenauer-Straße

 Bei den Impfangeboten im Kreis Düren sind für alle ab 12 Jahren sowohl Erst-, Zweit- als auch Auffrischimpfungen möglich. Die erste Auffrischimpfung ist frühestens drei Monate nach der Zweitimpfung möglich. Wer mit Johnson & Johnson geimpft wurde, kann bereits nach vier Wochen die zweite Impfung erhalten, ebenso Personen mit einer Immunschwäche. Hinweis: Wer das erste Mal mit Johnson & Johnson geimpft wurde, benötigt insgesamt drei Impfungen, um als geboostert zu gelten.

Die vierte Impfung (2. Auffrischimpfung) ist jetzt laut der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) für bestimmte Personengruppen möglich. Diese zweite Auffrischimpfung wird demnach frühestens 3 Monate nach der zweiten Impfung empfohlen für:

Alle Menschen ab 70 Jahren, Bewohner und Betreute in Pflegeeinrichtungen unabhängig vom Alter, für Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf in Einrichtungen der Eingliederungshilfe und Menschen mit Immunschwäche bereits ab 5 Jahren. (Impfungen für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren sind bei den Kinder- oder Hausärzten möglich.)

Menschen, die in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen beschäftigt sind, sollen die 2. Auffrischimpfung frühestens nach 6 Monaten erhalten.

Personen, die nach der 1. Auffrischimpfung eine Corona-Infektion durchgemacht haben, wird keine weitere Auffrischimpfung empfohlen.

Zu einer Impfung sollte der Personalausweis und (wenn vorhanden) der Impfpass mitgebracht werden. Ein Termin ist nicht erforderlich.

















Fotoquelle: Tim Reckmann / pixelio / pp / Agentur ProfiPress

Kategorien
Wirtschaft

Woche der Ausbildung vom 14. bis 18. März – Junge Menschen bei Berufs-Orientierung unterstützen

Region/Mainz – Anlässlich der „Woche der Ausbildung“, die vom 14. bis 18. März 2022 stattfindet, machen Arbeitsminister Alexander Schweitzer und die Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, Frau Heidrun Schulz, auf die Situation junger Menschen aufmerksam, die nach der Schule keine direkte Anschlussperspektive haben. „Vor allem für Jugendliche war eine Berufsorientierung während der Corona-Pandemie stark eingeschränkt, da unter anderem Berufsorientierungsangebote oder Praktika nicht in gewohnter Form stattfinden konnten“, sagte Arbeitsminister Alexander Schweitzer.

Mittlerweile ist vielfach wieder Normalität eingekehrt, die Angebote wurden zum Teil in digitale Formate überführt, finden aber oftmals auch wieder vor Ort und in Präsenz statt. Die Betriebe bieten zudem wieder vermehrt Praktika zur Berufsorientierung an. Dennoch gibt es Jugendliche, die als unmittelbare Folge der Pandemie nicht direkt den Weg in eine Ausbildung finden. „Ein Schwerpunkt der Arbeitsmarktpolitik des Landes liegt deshalb auch in Zukunft auf der Unterstützung von Jugendlichen beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf“, betonte Schweitzer.

Minister Alexander Schweitzer verwies in diesem Zusammenhang auf den aus Mitteln des Programms REACT-EU finanzierten Förderansatz JUMP – Mit Zusatzqualifikation in die Ausbildung, der Jugendlichen ein persönliches Coaching sowie passende Zusatzqualifikationen für das spätere Berufsleben biete.

„Die Berufsberaterinnen und -berater der Agenturen für Arbeit informieren und unterstützen Jugendliche und deren Eltern bei allen Fragen zum Thema Berufsorientierung und Ausbildungsplatzsuche. Wie kann es nach der Schule weitergehen, welche Ausbildungsberufe gibt es und wie finde ich den passenden Ausbildungsberuf: Diese Themen werden in den Gesprächen mit der Berufsberatung vorrangig besprochen. Ich rate jungen Menschen diese Chance zu nutzen und Kontakt zur Berufsberatung aufzunehmen“, so Heidrun Schulz.

Das Selbsterkundungstool der Agentur für Arbeit „Check-U“ kann zusätzlich unterstützen. Das Erkundungstool ermittelt anhand psychologisch fundierter Testverfahren, welche Stärken die Jugendlichen haben und fasst ihre Interessen gut zusammen. Anhand der ermittelten Stärken hilft es dann herauszufinden, mit welchen der 350 Ausbildungsberufe und der vielen Studienfelder sie sich bei der Berufsorientierung näher beschäftigen sollten. „Wir unterstützen und beraten gerne auf dem Weg der Berufswahl“, sagte Heidrun Schulz.

„Um die jungen Menschen noch besser zu erreichen, haben wir in enger Abstimmung mit der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit das Förderprogramm Jugendberufsagenturen Plus konzipiert, das aus dem ESF+ gefördert wird. Unser Ziel ist es, auf diese Weise Jugendliche durch aufsuchende Arbeit und soziale Betreuung zu erreichen und ihnen über die JBA individuelle Hilfe aus einer Hand anzubieten“, ergänzte Schweitzer.

Das Angebot der Assistierten Ausbildung richtet sich an die individuellen Bedürfnisse der Auszubildenden und der Betriebe. Konkret erhalten Jugendliche Unterricht zum Abbau von Sprach- und Bildungsdefiziten, Hilfen zur Förderung fachtheoretischer Kenntnisse und Fähigkeiten sowie sozialpädagogische Begleitung und Unterstützung bei Problemen im Betrieb oder zu Hause. Auch im Rahmen einer Einstiegsqualifizierung kann die Assistierte Ausbildung bereits genutzt werden.

„Die fundierte Erstausbildung ist eine sichere Eintrittskarte für unseren Arbeitsmarkt, an dem diese Qualifikation schon grundlegende Voraussetzung für eine gute Beschäftigung ist. Im weiteren Arbeitsleben kann darauf immer weiter aufgebaut werden“, informierte Schulz.

Kategorien
News

„Haltung zeigen“ – Wir im Kreis Euskirchen gegen Rassismus

Mechernich/Euskirchen – Internationale Wochen gegen Rassismus vom 17. bis 27. März 2022 wurde beim Roten Kreuz im Kreis Euskirchen vorgestellt – Initiative verschiedener Kooperationspartner. Wir im Kreis Euskirchen gegen Rassismus“: Unter diesem Titel hat sich ein Aktionsbündnis zusammengeschlossen, dem Institutionen, Behörden, Verbände und zivilgesellschaftlicher Initiativen aus dem ganzen Kreis angehören. Mit dem gleichen Slogan sind auch die Internationalen Wochen gegen den Rassismus vom 14. bis 27.  März 2022 überschrieben.

In dieser Zeit finden verschiedene Veranstaltungen im Kreis Euskirchen statt. „Unser Ziel ist es, Menschen zu sensibilisieren, anderen Menschen gegenüber nicht voreingenommen zu sein“, brachte es Rolf Klöcker, der Geschäftsführer des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen auf den Punkt, in dessen Räumen Aktionsbündnis und Programm am Mittwoch vorgestellt wurden.

„Die meisten von uns haben es noch nie selbst erlebt, wie es ist, anders behandelt zu werden“, fuhr Klöcker fort: „Nur, weil man so ist, wie man geboren wurde.“ Damit brachte er die Intention der Initiative auf den Punkt. Um die Menschen besser zu erreichen und das Thema in der Gesellschaft sichtbarer zu machen, wolle man die geplanten und kommenden Veranstaltungen unter einem Dach bündeln und nach außen tragen, erläuterte Boris Brandhoff, Leiter des Rotkreuz-Teams Migration/Integration, die Beweggründe für ein gemeinsames Auftreten der verschiedenen Akteure.

Landrat Schirmherr

Sylvie Dayiku Pomame (DRK-Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit) ergänzte: „Gerade jetzt ist es wichtig, Haltung zu zeigen, denn die Menschen leiden auch heute unter Rassismus auf der Flucht aus der Ukraine“. Mit den genannten waren auch Landrat Markus Ramers, Carsten Düppengießer (Caritas Euskirchen), Lena Winter (Caritas Eifel), Sabine Sistig (Kreis Euskirchen) und Katharina Wonnemann (Vogelsang IP) mit von der Partie, als die Aktionswochen der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen auch unter www.drk-eu.de/iwgr.

Landrat Markus Ramers ist nicht nur Schirmherr des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen, er habe sich auch mit großer Freude der Initiative „Haltung zeigen: Wir im Kreis gegen Rassismus“ angeschlossen. Er dankte allen Institutionen und Kooperationspartnern, dass sie sich für diese Projekte engagieren, denn im Idealfall würde dies dazu führen, Menschen zu sensibilisieren und zu ermuntern, selbst in ihrer Nachbarschaft oder im beruflichen Alltag „Haltung zu zeigen“, so der Schirmherr auch über das Aktionsbündnis.

Ramers‘ Resümee: „Ich finde es eine großartige Sache, dass wir uns hier gemeinsam auf den Weg machen, um im Kreis Euskirchen noch mehr Haltung zu verbreiten, als es vielleicht bisher der Fall war.“

Die Initiative „Haltung zeigen: Wir im Kreis Euskirchen gegen Rassismus“ ist das erste große Vorhaben des Arbeitskreises gegen Institutionellen Rassismus, der im Jahr 2021 von der DRK-Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit gegründet worden ist.

Dort treffen sich einmal im Monat Menschen aus unterschiedlichsten Verbänden, Bildungseinrichtungen und Behörden, um gemeinsam starre Strukturen und Rassismus zu erkennen und Strategien für Veränderung und positive Entwicklungen zu erarbeiten.

Teil dieser Initiative ist auch das Kommunale Integrationszentrum Kreis Euskirchen, das sich mit einem Online-Workshop von Serge Palasie (Eine Welt Netz NRW), am Mittwoch, 23. März, von 16 bis 18 Uhr an den Aktionswochen beteiligt. Thema des Workshops: „Kolonialismus und sein Erbe als Thema der Bildungsarbeit“. Anmeldung bei Julia Gennet, unter julia.gennet@kreis-euskirchen.de

Es geht um Handeln im Alltag

Am Tag der Veranstaltung soll im Eingangsbereich des Kreishauses eine Stellwand positioniert werden, auf der alle Besucher die Möglichkeit haben, einen Satz zu vervollständigen: „Ich zeige Haltung gegen Rassismus im Alltag, indem ich…“ Hier darf sich jeder zum Thema Gedanken machen und die Stellwand bereichern. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse soll am „Diversity-Day“ (Tag der Vielfalt), Dienstag, 31. Mai, ebenfalls im Kreishaus ausgestellt werden.

Die DRK-Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit bietet gleich zwei Veranstaltungen an: Am Montag, 14. März, von 16 bis 18 Uhr das „Respektwerk“, ein Online-Training, wie man sich diskriminierendes Sprechen über andere („Hatespeech“) abgewöhnt oder, noch besser, in eine Welle des Respekts verwandelt. Das ist gleichzeitig der Auftakt der Initiative „Respektwerk – Euskirchen für mehr Courage im Netz“, ein Netzwerk für alle, die einen aktiven Beitrag zum fairen und respektvollen Umgang im digitalen Raum leisten wollen.

Am Dienstag, 22. März, von 16 bis 18 Uhr ist eine weitere Online-Veranstaltung geplant: „Verlernen und Fairlernen“. Es geht um Rassismus und die Geschichte Afrikas. Anmeldung jeweils bei Sylvie Dayiku Pomame sdayiku@drk-eu.de

Ebenfalls online findet ein Workshop der Servicestelle Antidiskriminierungsarbeit, Caritasverband Eifel, am Dienstag, 15. März, von 14 – 16 Uhr statt. Der Workshop „Umgang mit Rassismus in der Schule“ richtet sich an Fachkräfte, Schüler/innen und Schulpersonal. Anmeldungen bei Lena von Seggern unter l.v.seggern@caritasl-eifel.de

Das Landesförderprojekt „NRWeltoffen“ beteiligt sich in der Akademie Vogelsang IP ebenfalls mit zwei Veranstaltungen: Montag, 21. März, von 17 bis 19 Uhr zum Thema „Hate-Speech, wie rechtsalternative Akteur/innen das Internet erobern“. Anmeldungen unter weltoffen@kreis-euskirchen.de

Kulturelle Hintergründe

Am Dienstag, 29. März, von 17 bis 19 Uhr gibt es einen Workshop „Antimuslimischer Rassismus – Was ist das?“ mit Nicole Erkan (Muslimisches Familienbildungszentrum – MINA e.V., Duisburg). Unter anderem wird dabei die Frage geklärt, was der Islam mit Rassismus zu tun hat und welche Rolle die Kultur spielt. Dieser Workshop findet in Kooperation mit dem Caritasverband Eifel und dem Kommunalen Integrationszentrum Kreis Euskirchen statt. Veranstaltungsort ist das Kreishaus, Sitzungssaal, Jülicher Ring 32, 53879 Euskirchen. Es gelten die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen. Anmeldung unter weltoffen@kreis-euskirchen.de Weitere Informationen unter www.kreis-euskirchen-ist-weltoffen.de

Abschließend findet am Sonntag, 3. April, ab 15 Uhr, im Erftstadion Euskirchen auf Einladung des ETSC und des Caritasverbandes Euskirchen ein Lokalderby zweier Fußballmannschaften statt, Interkulturelle Mannschaft / ETSC gegen SV Frauenberg. Unter dem Aspekt „Fußball spricht alle Sprachen“ möchten die Organisatoren ein Zeichen gegen Rassismus setzen und laden auch zum internationalen Buffet ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es gelten die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen.

Kategorien
Wachstum

Niedrigschwellige Impfangebote für Kriegs-Flüchtlinge bei Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) hat die Koordinierenden Covid19-Impfeinheiten (KoCI) der Kreise und kreisfreien Städte gebeten, kurzfristig niedrigschwellige Impfangebote für aus der Ukraine geflüchtete Personen zu schaffen. Impfungen können zum einen im Rahmen der kommunalen Impfangebote beispielsweise durch die Bereitstellung von Impfbussen an zentralen Punkten durchgeführt werden. Zum anderen können aufsuchende Impfangebote in Einrichtungen zur Flüchtlingsunterbringung geschaffen werden.

„Wir gehen davon aus, dass viele Menschen, die aus der Ukraine zu uns kommen, mit Impfstoffen geimpft wurden, die nicht in der Europäischen Union zugelassen sind oder aufgrund der schrecklichen Lage in ihrem Heimatland ihren Impfstatus nicht vervollständigen können. Der Landesregierung ist es wichtig, dass diese Menschen einen unkomplizierten Zugang zu Impfungen bekommen. Daher haben wir die Kommunen gebeten, zielgerichtete Angebote für diese Gruppe zu schaffen“, so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

Zudem hat das MAGS die Kommunen gebeten, die für die Boosterkampagne des Landes hochgefahrene Zahl der Impfangebote – auch im Sinne der Wirtschaftlichkeit – an den tatsächlichen Bedarf anzupassen. Niedrigschwellige Basisangebote für die Allgemeinbevölkerung wird es weiterhin geben. Darüber hinaus steht den Bürgerinnen und Bürgern, die sich impfen lassen wollen, das Regelsystem zur Verfügung, etwa niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Betriebsmediziner oder Apotheken, die ein entsprechendes Impfangebot vorhalten.

Die KoCIs sollen sich künftig verstärkt auf Personengruppen konzentrieren, die bislang über Arztpraxen, Betriebsärztinnen und -ärzte oder Apotheken nur schlecht oder gar nicht erreicht werden. Hierzu gehören beispielsweise Menschen, die wohnungslos sind oder über keinen Krankenversicherungsstatus verfügen. Darüber hinaus werden die KoCIs Impfangebote für Saisonarbeiterinnen und Saisonarbeiter organisieren, die beispielsweise in Kürze als Erntehelferinnen und Erntehelfer in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen. Bei dieser Personengruppe ist durch deren Tätigkeit und die Unterbringung in Sammelunterkünften ein ausreichender Impfschutz von besonderer Bedeutung.

Kategorien
News

DEKRA – Falscher Scheibenreiniger kann zum Sicherheitsrisiko werden – Es werde Sicht!

Region/Stuttgart – Autofahrer müssen in jeder Situation den Durchblick behalten. Wenn Schmutzreste oder Wasserschlieren auf der Frontscheibe die Sicht behindern, kann dies den Fahrer irritieren und die Unfallgefahr erhöhen, warnen die Sachverständigen von DEKRA. Ein geeigneter Scheibenreiniger, intakte Scheibenwischer und eine funktionstüchtige Waschanlage sind wichtige Sicherheitsfaktoren.

  • Winterreiniger im Frühjahr und Sommer ungeeignet
  • Hausmittel können Kunststoff und Lack angreifen
  • Defekte Wischerblätter: Erheblicher Mangel bei der HU

„Jetzt im Frühjahr empfiehlt es sich, für die frostfreie Zeit wieder auf Sommerscheibenreiniger umzustellen, da sich die Schmutzzusammensetzung auf der Scheibe in den wärmeren Monaten stark ändert“, sagt Thilo Kunst, Experte für Autochemie bei DEKRA. Der Sommer-Mix bekämpft zuverlässig den typischen Sommerschmutz mit eiweißhaltigen Insektenrückständen. Die lösemittelhaltigen, auf Frost und Vereisungsschutz ausgelegten Winterreiniger kommen damit schlechter oder gar nicht zurecht und hinterlassen öfter einen gefährlichen Schmierfilm.

Lichtstreuungen auf der Frontscheibe
„Ein ungeeigneter Scheibenreiniger oder nur Wasser im Wischwasserbehälter können ein echtes Sicherheitsrisiko darstellen“, warnt DEKRA Experte Kunst. „Vor allem bei Dunkelheit oder tiefstehender Sonne kann Gegenlicht auf einer verschmutzten Windschutzscheibe zu Lichtstreuung führen, die Sicht des Fahrers beeinträchtigen und so die Unfallgefahr erhöhen.“

Der Experte empfiehlt, vor dem Wechsel auf Sommermischung den im Waschwassertank enthaltenen Winterscheibenreiniger ganz aufzubrauchen. In der Regel sind Sommer- und Wintermischungen zwar miteinander mischbar. Unter Umständen können jedoch Ausflockungen entstehen, etwa wenn eine nicht hartwasserstabile Fertigmischung in den Tank gefüllt wird, in dem sich noch eine größere Menge mit hartem Leitungswasser verdünntes Konzentrat befindet.

Vom Spritzer „Spüli“ ist abzuraten
Wer auf Nummer sicher gehen will, kann in der Übergangszeit auch auf Ganzjahresprodukte mit geringerem Frostschutz zurückgreifen. Diese reinigen auch im Sommer gut und schützen gleichzeitig vor Frost. Von einem Spritzer „Spüli“ und ähnlichen Hausmitteln im Waschwassertank rät der DEKRA Experte ab: „Ungeeignete Reiniger können Lacke oder Kunststoffe aufquellen lassen, das Material anlösen und am Polycarbonat von Scheinwerfern zu Spannungsrissen führen.“

Für gute Sicht sind auch sauber arbeitende Scheibenwischer unverzichtbar. Schmiert der Wischer, schafft die Reinigung mit einem sauberen Tuch und Wasser zuweilen Abhilfe. Sind die Wischerblätter im Winter aber spröde oder rissig geworden, produzieren sie Schlieren oder erfassen nur noch einen Teil des Sichtfeldes, ist ein Austausch fällig. Bei der Hauptuntersuchung werden unwirksame Wischerblätter oder eine defekte Scheibenwaschanlage übrigens als erheblicher Mangel eingestuft, der beseitigt werden muss, bevor eine neue HU-Plakette erteilt werden kann.

Unerwünschte Lichtspiele durch „Magic Dust“
„Fogging“ oder „Magic Dust“ heißt ein anderer Effekt, der zu Sichtbehinderungen führen kann. Wird die Innenseite der Frontscheibe nicht regelmäßig gereinigt, kann sich hier, vom Fahrer oft längere Zeit unbemerkt, ein matter Schmutzfilm aus Schmutz, Zigarettenrauch oder Kunststoffausdünstungen absetzen. Auch dies verringert die Lichtdurchlässigkeit und führt leicht zu unerwünschten Lichtspielen auf der Scheibe.

Kategorien
News

Landkreis Mayen-Koblenz will Vorwarnzeiten bei Hochwasser verbessern

Region/Mayen-Koblenz – Arbeitsgruppe prüft zusätzliche Pegel-Messstellen an Gewässern im Kreisgebiet und deren Zuflüssen. Nach dem verheerenden Hochwasser im Juli 2021 möchte der Landkreis Mayen-Koblenz die Vorwarnzeiten an den Gewässern im Kreisgebiet bei künftigen Starkregenereignissen verlängern. Einen entsprechenden Beschluss hat der Kreistag im vergangenen Jahr gefasst. Durch zusätzliche Pegel-Messstellen sollen frühzeitige Hilfs- und Schutzmaßnahmen früher eingeleitet und dadurch Menschenleben und materielle Schäden verhindert werden.

Da Meteorologen Starkregen zwar vorhersagen, jedoch nicht abgrenzen können, wo genau die Wassermassen niedergehen, ist die Bedeutung von lokalen Hochwasserpegeln sehr wichtig. Diese können den Anstieg der Wasserstände an den Gewässern, insbesondere an wichtigen Zusammenflüssen einzelner Bachläufe und oberhalb von betroffenen Ortslagen kontinuierlich messen und automatisch entsprechende Warnmeldungen an die zuständigen Stellen senden. Damit könnten die Katastrophenschutzeinheiten, Feuerwehren und viele weitere Institutionen sowie die Bevölkerung frühzeitig gewarnt werden.

Bisher gibt es im gesamten Kreisgebiet außer den Pegeln an Rhein und Mosel aber nur drei solcher Messstellen: Zwei an der Nette in den Bereichen Nettegut und Burg Wernerseck sowie eine am Baybach in Burgen. In der Hochwasserpartnerschaft Mayen-Koblenz wurde deshalb die Arbeitsgruppe „Pegel“ eingerichtet, der neben Vertretern des Kreises und aller Städte und Verbandsgemeinden Feuerwehr, Katastrophenschutz, Wasserwirtschaftsverwaltung und die Hochschule Koblenz angehören. Dabei waren alle Kommunen aufgefordert, auf Grundlage ihrer Ortskenntnis, wie zum Beispiel Zusammenflüssen von verschiedenen Gewässern oder gefährdeten Ortslagen, Vorschläge für zusätzliche lokale Pegel für die Hochwasservorsorge einzureichen. Um frühzeitig Hinweise von den Zuflüssen und Oberläufen der durch den Landkreis fließenden Gewässer zu erhalten, werden auch die an den Landkreis angrenzenden Städte und Verbandsgemeinden ebenfalls um Benennung entsprechender Standorte für lokale Hochwasserpegel gebeten.

Mitglied der Arbeitsgruppe ist unter anderem. Prof. Dr. Lothar Kirschbauer von der Hochschule Koblenz, der den Wiederaufbau an der Ahr wissenschaftlich begleitet. Er wird sich zusammen mit seinen Studierenden unter anderem im Rahmen einer Masterarbeit damit auseinandersetzen, ob die vorgeschlagenen Standorte für zusätzliche Messstellen geeignet sind. Mit dem Ergebnis wird im Sommer gerechnet. Dann wird feststehen, welche Vorschläge die notwendigen Vorwarnzeiten sicherstellen und in die Umsetzung gehen können. Organisatorisch begleitet werden die Kommunen vom Informations- und Beratungszentrum Hochwasservorsorge Rheinland-Pfalz. Der gewässerkundliche Dienst bei der SGD Nord hat ebenfalls seine Unterstützung zugesagt.

Das Land betreibt ein amtliches gewässerkundliches Netz aus derzeit rund 150 Pegeln, an denen alle 15 Minuten der Wasserstand gemessen und der Abfluss berechnet wird. Darüber hinaus werden an anderen Stationen Niederschläge und weitere meteorologische Werte gemessen. Die aktuellen Wasserstände und Abflüsse, langjährige Haupt- und Extremwerte und weitere Informationen aller Landespegel werden im Wasserportal des Landes unter https://wasserportal.rlp-umwelt.de/servlet/is/8181/ veröffentlicht. Der Hochwassermeldedienst des Landes gibt auf seiner Webseite www.hochwasser-rlp.de die Daten vieler gewässerkundlicher Pegel auch an kleineren Gewässern sowie die Daten der Messstellen an den Bundeswasserstraßen heraus.

 

Kategorien
News

Derzeitige Aufnahme-Situation von Geflüchteten aus der Ukraine im Stadtgebiet Bad Münstereifel

Bad Münstereifel – Durch die erschütternden Ereignisse der vergangenen Wochen in der Ukraine wird uns der Schrecken des Krieges in all seinen Ausmaßen allzu deutlich vor Augen geführt. Viele Menschen müssen die Ukraine verlassen und begeben sich auf die Suche nach einer neuen vorübergehenden Heimat. Die Anteilnahme und Hilfsbereitschaft, auch der hiesigen Bevölkerung, ist überwältigend, viele Menschen helfen mit Sach- und Geldspenden oder sogar durch die private Aufnahme von Geflüchteten, so dass bereits die ersten Menschen aus der Ukraine in Bad Münstereifel angekommen sind.

Bisher hat die Stadt Bad Münstereifel gemäß dem Zuweisungsschlüssel für Geflüchtete (Königssteinerschlüssel) keine Zuweisungen Ukrainischer Geflüchteter erhalten.

Das hat damit zu tun, dass die Stadt derzeit einem Zuweisungsstopp aufgrund der Flutkatastrophe unterliegt. Die Flut hat zwei Flüchtlingsunterkünfte unbewohnbar gemacht, so dass uns zahlreiche Unterbringungsmöglichkeiten derzeit fehlen. Wir arbeiten mit Hochdruck am Wiederaufbau dieser, was noch einige Monate in Anspruch nehmen wird.

Zudem haben wir auch Betroffene der Flutkatastrophe in städtischen Unterkünften untergebracht. Der Zuweisungsstopp gilt derzeit bis zum 1.4. diesen Jahres und wir haben eine Verlängerung bei der Bezirksregierung Arnsberg beantragt.

Mit dem Kreis Euskirchen und der Bezirksregierung Köln, wurde die Situation erörtert. Es gibt zentrale Landeseinrichtungen, die zur Aufnahme Geflüchteter zur Verfügung stehen, wie z.B. eine Einrichtung in Bonn.

Derzeit sind bereits 30 Geflüchtete, die durch Familien oder Ehrenamtler zu uns gekommen sind untergebracht. Zum Teil bei den Familien selbst und zum Teil in den restlich vorhanden Unterkünften der Stadt.

Die Stadtverwaltung Bad Münstereifel bittet daher Betroffene bzw. deren Helfer bereits vor dem Zuzug nach Bad Münstereifel Kontakt mit der Verwaltung aufzunehmen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Auskunft erteilt Herr Baltes unter 02253/505-159.

Kategorien
News

Solidaritäts-Kundgebung für die Ukraine auch in der Stadt Wittlich

Wittlich – Rund 500 Menschen bekundeten am vergangenen Donnerstag auf dem Ottensteinplatz in Wittlich ihre Solidarität mit der Ukraine.

Solidaritätsbekundung auch in Wittlich. Foto: Tonimedia

Ein überparteiliches Bündnis aus CDU, SPD, Grünen, FDP und FWG hatte gemeinsam mit der Wittlicher pax christi-Gruppe alle Menschen guten Willens – egal welcher Herkunft, welcher Kultur, welcher Religionszugehörigkeit – zu dieser Solidaritätskundgebung und Mahnwache eingeladen, um gemeinsam ein Zeichen zu setzen für die Solidarität mit den Menschen in der Ukraine, für die Solidarität mit den Opfern, für die sofortige Beendigung aller Kämpfe, für eine freundliche Aufnahme von Flüchtenden aus der Ukraine und für eine Rückkehr zum Frieden in der Ukraine und ganz Europa.