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U21-Länderspiel Deutschland – Lettland in Aachen – Gruppentickets für Vereine

Region/Hennef/Aachen – Die deutsche U21-Nationalmannschaft kommt nach Aachen. Das Europameister-Team von DFB-Trainer Antonio Di Salvo trifft am 25. März um 18:15 Uhr in der EM-Qualifikation auf dem Aachener Tivoli auf Lettland.

„Wir freuen uns darauf, mit den Zuschauern in Aachen in das Länderspieljahr der U 21 zu starten.“, sagt Toni Di Salvo. „Die Tabellensituation in unserer Gruppe ist sehr eng, wir wollen und müssen gegen Lettland drei Punkte einfahren und wir hoffen, dass uns die Fans im Aachener Tivoli dabei lautstark unterstützen.“

Vereine und Gruppen (Familien, Schulklassen etc.) ab zehn Personen können vergünstigte Gruppentickets von 8 Euro pro Person für dieses Länderspiel bestellen. Alle Informationen zu Gruppentickets finden Interessierte unter www.fvm.de, zum Ticketing allgemein unter www.dfb.de.

Der Fußball-Verband Mittelrhein bietet für das Fußballhighlight günstige Gruppentickets für Vereine und Gruppen (Familien, Schulklassen etc.) für nur acht Euro pro Ticket an. (Direktlink: www.fvm.de/service/ticketcenter/fvm-ticketaktion-u21-em-qualifikation)

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Wachstum

Brigadegeneral Jens Arlt zu Gast beim DomWort am heutigen Freitag 11. März 19.00 Uhr im Trierer Dom – Eintritt frei

Region/Trier – Krieg in Europa: Seit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine vor rund zwei Wochen ist diese abwegige Vorstellung zur Realität geworden. Menschen weltweit erfüllt das mit Ängsten, denn auch das eigene Sicherheitsgefühl wird von den Ereignissen berührt. Fragen nach Bündnisverpflichtungen und der Macht des Militärs werden gesellschaftlich und politisch neu debattiert. Der Abschluss der Vortragsreihe DomWort des Bistums Trier zum Thema „Macht“ könnte angesichts dessen kaum passender gewählt sein: Am heutigen Freitag, 11. März, wird Brigadegeneral Jens Arlt über „Macht und Sicherheit“ referieren. Als Kommandeur war er verantwortlich für die militärischen Evakuierungsmissionen in Kabul (Afghanistan) und Taschkent (Usbekistan) und wurde dafür mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Der 52-Jährige wird in seinem Vortrag auf seine Erfahrungen mit Macht und Sicherheit eingehen und gibt in einem Interview bereits einen Vorgeschmack.

Nicht erst seit der Invasion der Ukraine stellen sich Fragen nach der Ausstattung und Aufrüstung europäischer Armeen. Wie viel militärische Macht ist notwendig, wie wird sie begrenzt? Für Arlt steht außer Frage, dass die Macht des Militärs in Deutschland durch das Grundgesetz vorgegeben und begrenzt ist, und jede Entscheidung über Einsätze beim Parlament liegen. Bei Konflikten gebe es für einen Staat immer einen Mehrklang aus verschiedenen Optionen, für die Sicherheit seiner Bürger zu sorgen, allen voran die Diplomatie, aber auch wirtschaftliche Sanktionen und militärische Stärke zur Abschreckung. Dafür müssten Streitkräfte dann aber auch vernünftig ausgestattet sein, sonst mache man sich unglaubwürdig, so Arlt.

Bei unklarer Lage nicht unüberlegt handeln

Die Bundeswehr sei dabei ein Baustein innerhalb der Sicherheitsarchitektur Deutschlands im Inneren und nach außen. So umfassten ihre Einsätze im Inneren etwa auch den Katastrophenschutz wie bei der Flut im Ahrtal, die Unterstützung bei der Covid-19-Eindämmung durch Impfzentren, aber auch die Rückholung deutscher Bürger aus anderen Ländern bei Ausbruch der Corona-Pandemie. Fragen äußerer Sicherheit hätten sich durch internationale Bündnisse wie die EU und die NATO weiterentwickelt und seien heute räumlich weiter gefasst. Ereignisse wie die Terroranschläge vom 11. September 2001 in New York hätten in diesem Zusammenhang eine Zäsur bedeutet, da aus einer imaginären eine gefühlte Bedrohung geworden sei. Ein Staat könne jedoch nicht alle Sicherheitsrisiken für seine Bürger auffangen – ein gutes Beispiel dafür sei die Cybersicherheit. „Das Militär ist insofern auch kein Garant für eine vollständige Sicherheit“, betont Arlt, denn dafür sei der Begriff „Sicherheit“ viel zu komplex, entwickle sich permanent weiter. Objektive und subjektive Sicherheit in Einklang zu bringen, sei ein Spagat, den man leisten müsse und an dem viele Akteure beteiligt seien – beispielsweise auch die Medien. „In solchen Situationen mit unklarer Lage, wie wir sie jetzt haben, ist es wirklich angezeigt, etwas Abstand zu nehmen, Ruhe zu bewahren und mit kühlem Kopf zu entscheiden und nicht unüberlegt zu handeln“, unterstreicht Arlt.

Deutschland sei mit seiner Historie aus gutem Grund vorsichtig mit dem Einsatz militärischer Mittel, Autokratien setzten diese ganz anders zur Machtsicherung ein. Arlt begrüßt jedoch, dass die Bundeswehr durch ihre Einsätze gerade im Inneren wieder präsenter als Teil der Gesellschaft wahrgenommen wird, dass Vorurteile ausgeräumt werden.

Was Jens Arlt noch zum Thema Macht und Sicherheit zu sagen hat, können Interessierte am heutigen Freitag, 11. März um 19.30 Uhr im Trierer Dom erfahren. Einlass ist ab 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Anmeldungen unter www.domwort.de sind erwünscht. (sb)

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Wirtschaft

5. Energiegipfel in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – NRW Minister Pinkwart: Wir müssen die Versorgung sichern, die Preisdynamik bremsen und so wirtschaftliche und gesellschaftliche Verwerfungen vermeiden. 5. Energiegipfel Nordrhein-Westfalen zur Energieversorgung in Deutschland und Nordrhein-Westfalen anlässlich des Kriegs in der Ukraine.

Der Angriff Russlands gegen die Ukraine hat zu einer Kriegs- und Krisensituation in Europa geführt. Auch energiewirtschaftlich hat sie eine völlig neue Lage geschaffen. Die Situation entwickelt sich dynamisch und erfordert neue Bewertungen – für Deutschland und Nordrhein-Westfalen. Vor diesem Hintergrund hat Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Pinkwart gestern, 10. März 2022, zum fünften Energiegipfel Nordrhein-Westfalen eingeladen. Das Spitzengespräch mit 100 Vertreterinnen und Vertreter von Industrie, Energiewirtschaft, kommunalen Spitzenverbänden und Tarifpartnern diente dem Austausch zur aktuellen energiewirtschaftlichen Situation und zu den Handlungsoptionen zur Sicherung der Energieversorgung.

Wirtschafts- und Energieminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Der russische Krieg gegen die Ukraine macht deutlich, dass es kein ‚Weiter so‘ in der Energieversorgung Deutschlands geben kann. Um die Versorgung zu sichern, die Preisdynamik zu bremsen und wirtschaftliche und gesellschaftliche Verwerfungen zu verhindern, wägen wir im Austausch mit Versorgern, Industrie, Tarifpartnern und Verbänden alle Handlungs-Optionen verantwortlich ab. Dazu müssen wir alles tun, um durch neue Bezugsquellen das Energieangebot zu erhöhen, Lieferwege zu erhalten, Märkte zu stabilisieren und so die Preisentwicklung zu dämpfen. Dazu kann auch der Staat einen Beitrag leisten: Nordrhein-Westfalen hat ein Maßnahmenpaket in den Bundesrat eingebracht, das am Freitag beraten wird. Dankbar bin ich der Bundesregierung für ihre klare Ablehnung von Forderungen nach einem Embargo. Ein Stopp der Energie-Lieferungen aus Russland, das hat der Energiegipfel gezeigt, wäre für Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland ein tiefer Einschnitt und hätte auch Folgen für die sichere Versorgung der europäischen Nachbarn bis hin zur Ukraine.“

Die im Dezember 2021 vorgestellte Energieversorgungsstrategie Nordrhein-Westfalen weist dem Erdgas eine Schlüsselrolle als Brücke in das Zeitalter der Erneuerbaren Energien zu. Ministerpräsident Hendrik Wüst hatte eine Überprüfung der Energieversorgungsstrategie beauftragt, um die Abhängigkeit von russischen fossilen Brennstoffen zu beenden. Jetzt prüft die Landesregierung im Dialog mit den Stakeholdern, wie diese Strategie kurzfristig ergänzend abgesichert und fortgeschrieben werden kann.

Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Wir müssen nun entscheiden, wie unsere Energieversorgung klimafreundlich und bezahlbar abgesichert werden kann. Unsere mittelfristigen Ziele sind dabei weiterhin gültig. Wir stehen dabei im engen Austausch und Schulterschluss mit Bund und Ländern.“

 

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Fortschritt News

Mitwirkende Vereine in Simmerath für Kraremanns Tag am 24. April gesucht!

Simmerath – Kraremanns Tag am 24. April 2022 mit neuem Konzept. Vielfältiger, bunter, abwechslungsreicher, mit viel Musik und besonderen Aktionen – so präsentiert der Kraremanns Tag in Simmerath in diesem Jahr sein neues Konzept. Am Sonntag, den 24. April 2022, werden abwechslungsreiche Angebote von Vereinen und Gewerbetreibenden in Simmerath vorgestellt, verbunden mit einem verkaufsoffenen Sonntag.

Zwei große Bühnen auf der Hauptstraße und dem Rathausplatz bieten konstant abwechslungsreiche Unterhaltung. Dazu sorgen besondere Live-Aktionen für Spaß und Überraschung.

Neben dem Kraremanns Tag feiert auch das erste „Simmerather Streetfood-Festival“ Premiere, das bereits am Freitag, 22. April 2022, auf dem Rathausplatz beginnt.

Vereine und Organisationen werden zum Kraremanns Tag viele Informationen, Mitmach-Aktionen und Vorführungen an ihren Ständen entlang der Hauptstraße anbieten.

Alle Simmerather Vereine und Organisationen sind herzlich eingeladen, sich zu präsentieren und können sich bei Interesse möglichst bis zum 25.03.2022 melden: Gemeinde Simmerath, Frau Brigitte Jansen, Tel. 02473-607198 // brigitte.jansen@gemeinde.simmerath.de

Ab 11 Uhr findet der „Kraremanns Lauf“ statt, der von der Hansa-Gemeinschaft 1921 e. V. Simmerath organisiert wird. Angeboten werden Bambini- und Schülerläufe, ein Jedermannlauf (Eifel Cup-Wertung), Walking, Nordic-Walking und ein Volkslauf (Eifel Cup-Wertung). Start und Ziel ist das Ortszentrum Simmerath, Ecke Hauptstraße/Kirchplatz. Informationen und Anmeldung unter www.hansa-simmerath.de/kraremannslauf.

Die Geschäfte, die am verkaufsoffenen Sonntag teilnehmen, haben von 13 bis 18 Uhr geöffnet und laden zu entspanntem Shopping ein. Zusätzlich informieren Gewerbetreibende an separaten Ständen über Ihr spezielles Angebot.

Im Rahmen des Streetfood-Festivals präsentieren ein gutes Dutzend Food-Trucks kulinarische Highlights aus aller Herren Länder. Neben französischen, amerikanischen, fernöstlichen, italienischen, iberischen und heimischen Leckereien wartet auf die Feinschmecker sowohl „Wild“ und „Fisch“ als auch Veganes und Vegetarisches! Zudem wird man am Freitag und Samstag beim Schmausen musikalisch unterhalten.

Für die Organisation des Streetfood-Festivals kooperiert der Gewerbeverein e.V. mit dem Ausrichter „Streetfoodevent Beaumart“ (www.streetfoodevent.de).

Die an den Veranstaltungstagen aktuell gültige Fassung der Corona-Schutzverordnung findet hier Anwendung.

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Impulse

„Start in den Frühling“ lädt Besucher in die Innenstadt von Mayen ein

Mayen – Erstes Sonntags-Shopping zum „Frühlingserwachen“ am 13. März. Die Einkaufsstadt Mayen zieht viele Kunden an und ist auch regelmäßig der Veranstaltungsort für die verschiedensten Feste und Märkte. Das Marktjahr startet mit dem „Start in den Frühling“ am 13. März und dem Halbfastenmarkt am 22. März.

Um den Frühling schon einmal einzuläuten hat die Wirtschaftsförderung der Stadt Mayen und die MY-Gemeinschaft die Schaufensterbemalung aus 2020 noch einmal aufgenommen, um die Innenstadt attraktiv zu gestalten. Vorrangig ging es der Wirtschaftsförderung und der MY-Gemeinschaft darum die Nebenstraßen, wie Göbel- und Neustraße, zu beleben und auf die dort ansässigen Geschäfte aufmerksam zu machen. Weitere Schaufensterbemalungen folgen in der Markt- und Brückenstraße. Somit ist die Innenstadt für den „Start in den Frühling“ und dem damit verbundenen verkaufsoffenen Sonntag am 13. März, von 13 – 18 Uhr gerüstet.

Den Besucherinnen und Besuchern wird einiges geboten: Ob Frühlingsmode in bunten Farben, luftige Sommerschuhe oder ein gutes Buch für die ersten lauen Abende auf dem Balkon – in Mayen findet jeder, was er sucht! Wie in den Vorjahren, werden wieder viele tausend bunt-blühende Zwiebelpflanzen als „Frühlings-Gruß“ an die Kundinnen und Kunden des Einzelhandels verteilt.

Neben dem verkaufsoffenen Sonntag, kann man auf dem Marktplatz von 11-18 Uhr, ein Teil des diesjährigen Biathlon sein. Die Aktion läuft unter dem Motto: „Jeder Freund dieser Sportart kann selbst und kostenlos für einen Tag zum Biathleten werden“, initiiert wurde diese Veranstaltung von der MY-Gemeinschaft und unterstützt von den Unternehmen Autohaus Nett und Euro Repar Car & Reifenservice Mayen sowie der Reichskronen-Apotheke.

Auch ein Kinderkarussell, Süßwaren, Geschenkartikel, Crêpes sowie Spezialitäten warten auf dem Marktplatz auf die Besucher.  „Kommen Sie nach Mayen, genießen Sie ein entschleunigtes Einkaufserlebnis, bummeln Sie durch unsere Fachgeschäfte und stärken Sie sich zwischendurch mit Kaffee und Kuchen in einem unserer vielen Cafés“, lädt Oberbürgermeister Dirk Meid die Besucher in seine Heimatstadt ein.

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Wirtschaft

Rasting bekennt sich zum Stammsitz in Meckenheim

Meckenheim – Fleischhof und Stadtverwaltung stellen Neubaupläne vor. Die Stadt Meckenheim und der Fleischhof Rasting haben gemeinsam die Pläne zum Neubau des Unternehmenssitzes vorgestellt. Um sich für die Zukunft aufzustellen und die Voraussetzungen für weiteres Wachstum zu schaffen, investiert Rasting über 140 Millionen Euro und baut auf der freien Fläche „An der Allee“ gegenüber des EDEKA-Lagers neu. Damit bekennt sich das Unternehmen zur Stadt Meckenheim, sichert über 500 Arbeitsplätze und schafft perspektivisch neue.

„Wir freuen uns sehr, dass Rasting sich der Stadt verpflichtet fühlt, eine solche Summe und damit in Arbeitsplätze vor Ort investiert“, so Bürgermeister Holger Jung. Wolfgang Ehret, Geschäftsführer der Fleischhof-Rasting GmbH, sprach nicht zuletzt ob der nachhaltigen Ausrichtung von einem Leuchtturmprojekt in der Lebensmittelindustrie. „Durch den Neubau kann Rasting den Erfolgskurs fortsetzen, weiterwachsen und die EDEKA-Kaufleute in der Region auch zukünftig effizient und zuverlässig mit frischem Fleisch, Wurst und Fisch beliefern“, berichtete er. „Gleichzeitig können wir am neuen Standort weitere Impulse setzen und Innovationen ausbauen.“ Unter anderem wird die Hauptenergieversorgung des neuen Unternehmenssitzes auf Biomasse (Altholz) basieren, sodass Rasting demnächst komplett CO2-neutral produzieren kann. Um den eigenen Strombedarf nahezu eigenständig abzudecken, entsteht zudem auf etwa 65 Prozent der Dachfläche eine Photovoltaikanlage. Aus dieser Anlage werden auch die bis zu 50 Ladestationen für E-Autos gespeist.

Der heutige Rasting-Standort ist schon seit Jahren ausgelastet und eine Erweiterung war nicht möglich. Am neuen Unternehmenssitz sind Verwaltung und Produktion auf einer Fläche von rund 32.000 Quadratmetern geplant. Die moderne Verwaltung umfasst unter anderem eine Kochschule sowie Seminarräume. Die neue Produktion entsteht auf über 27.500 Quadratmetern. Hier verarbeitet Rasting frisches Schweine-, Rind- und Kalbsfleisch sowie Geflügel. Der neue Betrieb umfasst ebenso eine eigene Manufaktur, in der das Unternehmen hochwertige Convenience-Produkte wie Suppen, Eintöpfe und Salate nach alten Hausrezepten handwerklich herstellt.

„Rasting hat sich am Wirtschaftsstandort Meckenheim seit 1984 sehr gut entwickelt und ist inzwischen zusammen mit EDEKA Rhein-Ruhr der größte Arbeitgeber in unserer Stadt. Um dem Unternehmen auch weiterhin die Möglichkeit zu geben, erfolgreich zu wirtschaften und auch am Standort Meckenheim zu expandieren, hat der Stadtrat schon 2018 den Verkauf eines rund 12 Hektar großen Grundstücks beschlossen“, erklärte Bürgermeister Holger Jung. Im Rahmen der Tiefbauarbeiten für den neuen Unternehmerpark Kottenforst wurde auch das Industriegrundstück für Rasting erschlossen. „Der Lebensmittelbetrieb ist Mitglied in unserem Netzwerk bio innovation park Rheinland e.V., setzt auf Nachhaltigkeit und hat die Absicht, in Meckenheim zukünftig klimaneutral zu produzieren. Daher freue ich mich besonders über die Unternehmensentscheidung und die Millioneninvestition hier bei uns in Meckenheim“, so Jung.

Dank der guten Zusammenarbeit befindet sich das Projekt derzeit im Bauleitplanverfahren, um Baurecht zu schaffen. Im Anschluss wird der Bauantrag gestellt. Das Planungsbüro io-consultants aus Heidelberg führt die Generalplanung durch und wird die Realisierung vor Ort begleiten.

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Wachstum

Mehr als 800 Fachleute diskutieren zur Zukunft der Wasser-Wirtschaft

Region/Düsseldorf – 55. ESSENER TAGUNG: Wasserwirtschaft im Klimawandel. NRW Ministerin Heinen-Esser: Wir müssen vorsorgen – sowohl vor langen Trockenperioden als auch vor Starkregen und beim Hochwasserschutz. Der Klimawandel ist in Nordrhein-Westfalen längst angekommen und bringt spürbare und sichtbare Veränderungen mit sich. Über die Herausforderungen des Klimawandels für die Wasserwirtschaft tauschen sich seit Mittwoch, 09. März, bis Freitag, 11. März, mehr als 800 Fachleute aus allen Bereichen der Wasserwirtschaft im Rahmen der digitalen 55. ESSENER TAGUNG aus.

„Die zurückliegenden Jahre mit drei Hitze- und Trockenjahren, gefolgt von der verheerenden Hochwasserkatastrophe im vergangenen Jahr haben gezeigt, dass Wetterextreme, bedingt durch den Klimawandel, auch in Nordrhein-Westfalen zunehmen werden: Über längere Perioden fällt zu wenig Niederschlag, dann in Form von Starkregenfällen zu viel“, sagte Umweltministerin Ursula Heinen-Esser, die die Tagung eröffnete. Das Ministerium gehört zu den Mitveranstaltern der zweieinhalbtägigen Tagung.

Auf Grundlage der bisherigen Analysen und Diskussionen, auch in der wasserwirtschaftlichen Fachwelt, hat das Umweltministerium im Januar 2022 einen umfassenden Arbeitsplan „Hochwasserschutz in Zeiten des Klimawandels“ erstellt, der ständig erweitert und angepasst wird. Er umfasst insgesamt zehn Handlungsfelder für den Hochwasserschutz und das Management von Starkregenereignissen. Der Arbeitsplan definiert die Aufgaben und Herausforderungen, um die Menschen in Nordrhein-Westfalen so gut wie möglich vor Hochwasser- und Starkregenereignissen zu schützen.

Zugleich erarbeitet das Umweltministerium eine Konzeption für langanhaltende Trockenphasen. Darin sollen konkrete Maßnahmen und Lösungsansätze diskutiert und beschrieben werden, zum Beispiel die Schaffung von Versickerungsflächen, die Entsiegelung von Flächen oder die Entwicklung und Einsatz effizienter Techniken bei der Bewässerung.

Um langfristig eine sichere Wasserversorgung zu gewährleisten, betonte Ministerin Heinen-Esser das Ziel, gemeinsam mit allen Beteiligten geeignete Lösungswege abzustimmen. „Nur wenn wir mögliche Konflikte etwa in Trockenphasen, zum Beispiel zwischen Landwirtschaft und Industrie, vorausschauend erkennen und die handelnden Akteuren dazu an einen Tisch bringen, wird es uns gelingen, die verschiedenen Ansprüche der Wasserwirtschaft so zu steuern, dass sich Härten für einzelne Bereiche vermeiden lassen“, sagte sie. Um Anlagen auch in Extremsituationen effektiv betreiben zu können, sei eine hohe Flexibilität der Anlagenkapazitäten erforderlich.

Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und der wasserwirtschaftlichen Praxis beleuchten im Rahmen der ESSENER TAGUNG auch Wege in die Klimaneutralität und hochaktuelle Themen, wie die abwasserbasierte Epidemiologie, die Digitalisierung der Wasserwirtschaft und neue Verfahren in der Wasseraufbereitung und Abwasserbehandlung sowie Möglichkeiten der Ressourcenrückgewinnung aus Klärschlamm.

Aktuelle Forschungsergebnisse zu aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Siedlungswasserwirtschaft stehen im besonderen Fokus.

Informationen zur Essener Tagung: https://www.essenertagung.de/

Informationen zum Arbeitsplan „Hochwasserschutz in Zeiten des Klimawandels“:
https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/umweltministerin-stellt-arbeitsplan-hochwasserschutz-in-zeiten-des-klimawandels-vor-1642681404

Informationen zum dritten Bewirtschaftungsplan und die zugehörigen Maßnahmenprogramme nach EU-Wasserrahmenrichtlinie für den Zeitraum 2022 bis 2027:

https://www.umwelt.nrw.de/presse/detail/gewaesserschutz-weg-zum-erhalt-und-wiederherstellung-sauberer-gewaesser-wird-konsequent-fortgesetzt-1641553763

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Vor-Ort-Service zum Hochwasser-Schutz stößt auf Interesse der Bürgerinnen und Bürger in Meckenheim

Meckenheim – HKC-Infomobil und weitere Fachleute in den betroffenen Ortsteilen. Um die Folgen künftiger Starkregenereignisse einzudämmen, unternimmt die Stadt Meckenheim beim Hochwasserschutz große Anstrengungen. Sie beschreitet unter anderem interkommunale Wege und hat sich bei der Aufarbeitung der Flut-Katastrophe vom vergangenen Juli und der künftigen Ausrichtung ausgewiesene Fachleute ins Boot geholt. Auch richten sich Service-Angeboten direkt an die Bürgerinnen und Bürger.

Gleich zweimal legte das Infomobil des Hochwasser Kompetenz Centrums e.V. (HKC) in den betroffenen Ortsteilen Station ein. Dem Beratungstermin auf dem Meckenheimer Kirchplatz ging die Veranstaltung auf dem Schulhof der Katholischen Grundschule in Altendorf voraus. Hier gab neben den HKC-Fachleuten auch das Team des Wiederaufbau-Stabes Hilfestellungen, informierte und machte auf die Beratungsleistungen des Rhein-Sieg-Kreises aufmerksam.

Bürgermeister Holger Jung verschaffte sich ein umfassendes Bild von dem Angebot. „Uns ist es wichtig, unsere Bürgerinnen und Bürger auf dem direktesten Weg zu erreichen und ihnen die Gelegenheit vor Ort zu geben, Expertentipps einzuholen. Der HKC-Service und die weiteren Angebote sind hierfür das ideale Instrument“, sagte Jung, der allen Beteiligten dankte. Zu ihnen gehörten unter anderem die Caritas und die Arbeiter-Wohlfahrt (AWO). Sie hatten das Angebot auf dem Kirchplatz in der Meckenheimer Altstadt ergänzt.

Das HKC-Infomobil hielt Anschauungsmaterial zum allgemeinen Hochwasserschutz und weitere Informationen bereit. Die Beratungen umfassten auch Tipps für den hochwassersicheren Objektschutz von Wohn- und Geschäftshäusern. Neben Empfehlungen für bauliche Maßnahmen an Gebäuden wurden Hinweise für die Verhaltensvorsorge ausgesprochen.

Beim Hochwasser Kompetenz Centrum handelt es sich um einen gemeinnützigen Verein, in dem sich rund 100 verschiedene Akteure mit Kompetenzen und Erfahrungen auf diesem Sektor zusammengeschlossen haben. Neben Fachunternehmen, -verbänden und Versicherungen sind dies Universitäten und Kommunen.

Die Stadt Meckenheim hat die zwei Beratungstermine als Service organisiert, der sich direkt an ihre Einwohnerinnen und Einwohner richtet.

Zuvor wurde bereits ein digitales Bürgerportal eingerichtet – im Nachgang zum Juli-Ereignis. Über dieses Angebot haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich via Internet aktiv zu beteiligen. So können sie Hinweise und Dokumente zum damaligen Geschehen beitragen und Verbesserungsvorschläge unterbreiten. Das Bürgerportal ist im Internet zu finden unter: https://mapview.hydrotec.de/models/Meckenheim/viewer/index.html.

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Der Energie auf der Spur

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Kurt Hürter von Westenergie unterrichtet als Gastlehrer am Peter-Jörres-Gymnasium in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Einen Tag voller Energie gab es für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10b und 10c des Peter-Joerres-Gymnasiums in Bad Neuenahr Ahrweiler: Energieexperte Kurt Hürter von Westenergie schlüpfte dabei in die Rolle des Lehrers und beantwortete im Rahmen des Physik-Unterrichts alle Fragen rund um das Thema Energieversorgung.

Dabei vermittelte der Energieexperte praxisorientiert die Grundlagen der Energieversorgung, die Funktionsweise eines Hochspannungsnetzes und Transformators sowie die Auswirkungen der Energiewende auf die Stromnetze. Während der Unterrichtsstunde diskutierten die Schülerinnen und Schüler angeregt über das Thema Erneuerbare Energien und die Versorgungssicherheit in unserem Land.

Kurt Hürter berichtet, dass die Schülerinnen und Schüler sehr wissbegierig und interessiert waren. Auch der Physiklehrer Thomas Fetz sei von dieser praxisorientierten Exkursion zum Thema Energieerzeugung begeistert gewesen. „Der Austausch und die Diskussion mit den Schülerinnen und Schülern hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich freue mich, dass ich mein Praxis-Wissen über Energie weitergeben und die komplexen Herausforderungen der Energiebranche den jungen Menschen veranschaulichen durfte“, so Hürter.

Das Projekt „Energiebotschafter – Mitarbeiter machen Schule“ ist Teil der Bildungsinitiative „3malE-Bildung mit Energie“. Dabei können Mitarbeiter des Energieversorgers während ihrer Arbeitszeit, ihr Wissen über Energie an junge Menschen weitergeben. Mit dem Konzept soll den Schülern ein praxisnaher Einblick in die Welt der Energiewirtschaft ermöglicht werden.

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Frühjahrsputz und Neubepflanzung

Mechernich-Firmenich/Obergartzem – 50 kleine und große Müllsammler machten sich am Wochenende auf, um den Doppelort Firmenich/Obergartzem und anliegende Felder und Wälder von allerlei Unrat zu befreien. Im Zuge dessen bepflanzten sie auch gleich die örtlichen Kriegsdenkmäler.

„Die teilweise mit Traktoren und Anhängern erschienen Helfer hatten alle Hände voll zu tun“, berichtete Tobias Heidemann, Ortsbürgermeister von Firmenich, und Mitglied des Stadtrates, dem Mechernicher „Bürgerbrief“. Neben Reifen, Fritteusen und allerlei Plastikverpackungen landeten auch Möbel und Bauschutt in den Müllbeuteln und auf Anhängern. „Der eigens am Sportplatz platzierte Container war nach rund drei Stunden Sammelarbeit randvoll“, berichtet der „Sheriff“ von Firmenich.

Abschluss und „Klima Klaus“

Die von Heidemann organisierte Aktion fand Ihren Abschluss in gemütlicher Runde am Vereinsheim des SSC Firmenich. Hier hielt die Awo-Kita „Bleibachzwerge“ auch schon einen warmen Imbiss für alle fleißigen Helfer bereit und übergab im Zuge des Projektes „Klima Klaus“ eine Überraschung samt „Müllsammelurkunde“ an die kleinen Sammler.

„Alle Helfer signalisierten bereits jetzt, beim nächsten Mal wieder mit dabei zu sein und die Kleinsten haben schnell begriffen, wie wichtig es ist, die Umwelt nicht zu verschmutzen und den Verpackungsmüll zu reduzieren“, resümierte Tobias Heidemann den Putztag im Sinne der Nachhaltigkeit.

Das Kita-Projekt „Klima Klaus“ soll den „Bleibachzwergen“ eine nachhaltige Förderung in den Bereichen Klima, Natur und Umwelt vermitteln.  Mit einer reich bestückten „Klimakiste“ (Bilder- und Sachbücher, Globus, Thermometer und Solarlampe), begleitet das Projekt die Kleinen und sensibilisiert sie für Themen wie Mülltrennung, gesunde Ernährung und Naturschutz. Auch individuelle Wünsche und Interessen der Kinder zum Thema Naturschutz und Klima sollen berücksichtigt werden.