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Einreise von Kriegs-Flüchtlingen aus der Ukraine – Kreisverwaltung Mayen-Koblenz informiert

Region/Mayen-Koblenz – Die Einreise von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine beschäftigt viele Menschen im Landkreis Mayen-Koblenz, die sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren oder geflüchtete Menschen zukünftig unterstützen wollen. Daher beantwortet die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz die wichtigsten Fragen.

Können Menschen aus der Ukraine privat aufgenommen werden?

Verwandte, Bekannte oder weitere Personen aus der Ukraine bei sich aufzunehmen, bis sich die Situation im Heimatland verbessert, ist möglich. Die ukrainischen Staatsangehörigen müssen lediglich ihren neuen Wohnsitz beim Meldeamt der Stadt oder Verbandsgemeine anmelden. Außerdem sollen sich Betroffene bei der Ausländerbehörde der Kreisverwaltung (auslaenderbehoerde@kvmyk.de) melden, die daraufhin die Antragsunterlagen nach der „Massenzustrom-Richtline“ bereits vorab zur Verfügung stellt.

Was ist, wenn die Menschen nicht dauerhaft bei mir wohnen können, weil der Wohnraum nur zeitlich begrenzt zur Verfügung steht?

Personen, die sich im Landkreis Mayen-Koblenz bei Verwandten oder Bezugspersonen aufhalten, aber nicht dauerhaft bei ihnen bleiben können, sollen einen Termin mit der Ausländerbehörde vereinbaren, um das weitere Verfahren zu besprechen.

Erhalten die geflüchteten Menschen Sozialleistungen?

Ja, ukrainische Staatsangehörige, die ihren Lebensunterhalt nicht sicherstellen können, erhalten Sozialleistungen. Dafür müssen sie einen entsprechenden Antrag beim Sozialamt der für ihren Wohnsitz zuständigen Stadt- oder Verbandsgemeinde stellen.

Wer übernimmt die Kosten im Krankheitsfall?

Bei akuter Erkrankung oder bei der Notwendigkeit von Hilfe erhalten die Vertriebenen die notwendigen „Hilfen zur Gesundheit“ vom Staat. Dazu sollen sich die Betroffenen an das Sozialamt wenden, bei dem der Antrag auf Asylbewerberleistungen gestellt wurde.

Werden die Kosten für die Unterkunft übernommen (Miete, Nebenkosten, Heizkosten)?

Sofern jemand aus dem Landkreis einen ukrainischen Staatsangehörigen in seinem Haus oder seiner Eigentumswohnung unterbringen möchte, können im Rahmen der Asylbewerberleistungen auch die Kosten der Unterkunft (Miete, Nebenkosten, Heizkosten) übernommen werden. Voraussetzung hierfür ist, dass ein Mietvertrag abgeschlossen wird. In einem solchen Fall soll Kontakt mit dem zuständigen Sozialamt aufgenommen werden.

Sofern Verwandte in gerader Linie aufgenommen werden (z.B. die eigene Mutter oder das eigene Kind), können keine Kosten der Unterkunft übernommen werden, da hier eine gesetzliche Unterhaltspflicht besteht.

Man möchte Wohnraum zur Verfügung stellen – Wo kann ich diesen melden?

Wer Wohnraum zur Verfügung stellen möchte, kann diesen beim Sozialamt der jeweiligen Verbandsgemeinde oder Stadt melden oder eine E-Mail an asylwesen@kvmyk.de mit den Rahmendaten zum Objekt senden. Für genauere Informationen dazu kann das Sozialamt vor Ort kontaktiert werden.

Sind ukrainische Kinder schulpflichtig?

Ukrainische Staatsangehörige, die minderjährig sind und sich aufgrund des Krieges länger in Rheinland-Pfalz aufhalten, müssen auch zur Schule gehen. Für weitere Informationen soll man sich an die entsprechende Schule vor Ort wenden.

Wie erreicht man die richtigen Ansprechpartner?

  • Ausländerbehörde: E-Mail mit dem Anliegen und den Kontaktdaten an auslaenderbehoerde@kvmyk.de
  • Für allgemeine Fragen zur Flüchtlingshilfe erreichet man die Koordination Flüchtlingshilfen unter der Tel: 0261/108-655 oder per E-Mail an fluechtlingshilfen@kvmyk.de
  • Bei Fragen zur Unterbringung und landesweiten Verteilung von Flüchtlingen steht ein Ansprechpartner unter Tel: 0261/108-145 oder per E-Mail an asylwesen@kvmyk.de zur Verfügung.

Hier gibt es weitere Informationen:

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge beantwortet unter www.bamf.de (Suchbegriff: FAQ Ukraine) viele Fragen für Betroffene auf Deutsch und Ukrainisch. Die Informationen werden ständig aktualisiert.

Auch das Land Rheinland-Pfalz hat eine FAQ-Seite, auf der bundeslandbezogene Fragen beantwortet werden. Die FAQ sind zurzeit nur auf Deutsch unter www.mffki.rlp.de/de/startseite/ukraine-krieg/faqs-fragen-und-antworten/ verfügbar.

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News

Enwor unterstützt die Stadtbücherei Alsdorf

Alsdorf – Wie schon in den vergangenen Jahren konnte sich die Stadtbücherei Alsdorf über eine Spende von „enwor – energie & wasser vor ort GmbH“ freuen. Ina Albersmeier, Leiterin der Stabsstelle Marketing/Öffentlichkeitsarbeit bei enwor, hat einundzwanzig neue Bücher für die Kinder- und Jugendbücherei an Heike Krämer von der Stadtbücherei Alsdorf übergeben. Enwor unterstützt Schulen, Kindergärten und auch Büchereien, um die Lesefähigkeit der Kinder zu fördern, denn diese ist für gute schulische Leistungen eine wichtige Voraussetzung und Enwor hat die Bedeutung der Lesekompetenz von Kindern und Jugendlichen ebenso erkannt wie die Stadtbücherei Alsdorf und es ist beiden wichtig, dass der Zugriff auf Bücher für alle weiterhin einfach und kostengünstig bleibt.

„Besonders bei den Kleinsten sollte die Beschäftigung mit Büchern zur Normalität gehören, um ihnen damit den Zugang zu den unterschiedlichsten Themen zu verschaffen. So gibt es für alle Gefühlslagen oder Situationen das passende Bilderbuch, um diese mit den Kleinen auf eine spielerische Art und Weise anzugehen“, sagt Büchereileiterin Heike Krämer. „Dabei lernen die Kids den Umgang mit dem Medium Buch, das ihnen so viele Kompetenzen vermitteln kann. Denn Bücher dienen nicht nur der Unterhaltung, sondern sie vermitteln Wissen, unterstützen die Übung der Sprache und bereichern den Wortschatz ungemein.“

Aus diesem Grund wurden hauptsächlich neue Bilderbücher zu den unterschiedlichsten Themen, aber auch neue Bücher für die größeren Kids angeschafft.

Damit jedes Kind die Möglichkeit hat, diese Bücher zu nutzen, sind die Büchereiausweise für Kinder bis einschließlich 11 Jahren in der Stadtbücherei Alsdorf kostenlos. Die Anmeldung erfolgt durch einen Erziehungsberechtigten, der seinen Personalausweis samt Adressdaten mitbringen muss. Dann wird für das Kind ein Büchereiausweis ausgestellt und die Ausleihe kann starten. Neben Büchern findet man in der Bücherei auch DVDs, Hörbücher, Tonies, Zeitschriften und Zeitungen, für jeden ist etwas dabei.

Alle neuen Medien können ab sofort in der Stadtbücherei Alsdorf am Denkmalplatz zu den gewohnten Öffnungszeiten ausgeliehen werden. Sollten Sie weitere Fragen zu den Veranstaltungen, Angeboten oder den Medien der Stadtbücherei haben, wenden Sie sich an die Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei. Sie erreichen sie telefonisch unter 02404/93950 oder schreiben eine Mail an stadtbuecherei@alsdorf.de

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Wirtschaft

Blitzumfrage der IHK-Arbeits-Gemeinschaft Rheinland-Pfalz

Region/Koblenz/Ludwigshafen/Mainz/Trier – Trotz wirtschaftlicher Folgen: 89 Prozent der Unternehmen befürworten Sanktionen. Die Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz hat in einer Blitzumfrage ihre Mitgliedsunternehmen um eine Einschätzung der Lage mit Blick auf den Russland-Ukraine-Konflikt gebeten.

Die große Mehrheit der regionalen Wirtschaft unterstützt die Sanktionen gegen Russland: 89 Prozent der Unternehmen halten die Sanktionen gegen Russland und Belarus für angemessen, fünf Prozent tun dies nicht. „Dies zeigt, wie solidarisch die Betriebe in Rheinland-Pfalz zu den Maßnahmen gegen die Aggression Russlands steht. Mehr noch: Trotz aller wirtschaftlichen Einschränkungen geben 65 Prozent der befragten Unternehmen an, Hilfsangebote für die Ukraine und ihre Bürgerinnen und Bürger zu leisten“, fasst Karina Szwede, Sprecherin International der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz und stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der IHK Koblenz, die Ergebnisse der Blitzumfrage zusammen, an der sich 472 Unternehmen aller Größen und Branchen beteiligt haben.

Insbesondere Exportgeschäft betroffen

23 Prozent der Unternehmen geben an, von den Sanktionen stark oder sehr stark betroffen zu sein. Von den antwortenden Unternehmen machen 47 Prozent in Russland, Belarus oder Ukraine Geschäfte. Hierbei ist der Export von Waren oder Dienstleistungen mit 38 Prozent die vorherrschende Geschäftsbeziehung, bei 10 Prozent der Unternehmen geht es um das Importgeschäft. Vier Prozent unterhalten Niederlassungen oder Firmen in den besagten Ländern.

Auswirkungen der Sanktionen sind vielfältig

Viele Lieferungen nach Russland oder in die Ukraine sind unmöglich geworden. Die Probleme im Zahlungsverkehr halten besonders große Unternehmen davon ab, jedes Produkt einer genauen Sanktionsprüfung zu unterziehen, stattdessen wird teilweise die gesamte Geschäftsbeziehung eingestellt. Dies wiederum schädigt spezialisierte Tochterunternehmen. Auch die Zulieferung von Spezialmaterialien aus diesen Ländern ist kaum realisierbar. „Unsere betroffenen Firmen sind gezwungen, sich um neue Zulieferer zu bemühen, neue Handelsbeziehungen aufzubauen und Preissteigerungen aufgrund der geringen Verfügbarkeit hinzunehmen. Dies gilt auch für die Versorgung mit Erdgas und Erdöl. Bereits vor dem Russland-Ukraine-Konflikt waren die steigenden Rohstoff- und Energiepreise das größte Hemmnis für die rheinland-pfälzischen Betriebe. Vor allem die Industrie belasten die enormen Preissteigerungen, die sich nun vermutlich noch verschärfen“, fasst Karina Szwede die Ergebnisse zusammen.

Die Arbeitsgemeinschaft der IHKs hat bereits ein breites Angebot an Maßnahmen umgesetzt mit Telefonhotlines, Informationsaufarbeitung und -bereitstellung per Sondernewsletter und auch Webinaren zum Umgang mit den Sanktionen.

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Wirtschaft

IHK Aachen erinnert! Transparenz-Register: Registrierungs-Fristen für Unternehmen laufen ab

Aachen – Die Uhr tickt: Aktiengesellschaften, Europäische Gesellschaften und Kommanditgesellschaften auf Aktien müssen sich bis Donnerstag, 31. März 2022, im Transparenzregister des Bundesanzeiger-Verlags eingetragen haben. Wer der Verpflichtung nicht nachkommt, muss mit hohen Bußgeldern bis zu 100.000 Euro, in besonders schweren Fällen sogar in Millionenhöhe rechnen. Darauf weist die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen ihre Mitgliedsunternehmen hin. Für Gesellschaften mit beschränkter Haftung, Genossenschaften, Europäische Genossenschaften und Partnerschaften endet die Frist am 30. Juni 2022, für alle anderen Rechtsformen am 31. Dezember 2022. Mit dem bereits am 1. August 2021 in Kraft getretenen Transparenzregister- und Finanzinformationsgesetz sollen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung verhindert werden.

Alle Gesellschaften sind verpflichtet, Angaben zu ihren wirtschaftlich Berechtigten zu machen – auch dann, wenn diese bereits in bestehenden digitalen Registern wie dem Handels-, Genossenschafts- oder Partnerschaftsregister vermerkt sind. Deshalb kritisiert die IHK Aachen die zusätzliche und mit jährlichen Kosten verbundene Registrierung im Transparenzregister: „Wir sind klar für Transparenz im Geschäftsalltag. Diese neue Regelung ist jedoch übertrieben bürokratisch und eine unnötige Zusatzbelastung für unsere Unternehmerinnen und Unternehmer“, sagt Christian Laudenberg, IHK-Geschäftsführer für die Bereiche Recht, Gründung und Unternehmensförderung. „Das für das Transparenzregister zuständige Bundesverwaltungsamt hat bei der bisherigen Durchsetzung der Regeln jeglichen Kooperationswillen und Praxisbezug vollständig vermissen lassen.“

Die IHK Aachen hat auf ihrer Website alle relevanten Informationen zur Registrierungspflicht unter www.aachen.ihk.de/transparenzregister aufbereitet. Bei Rückfragen können Unternehmerinnen und Unternehmer IHK-Rechtsexperte Ulf Schmidt kontaktieren: telefonisch unter 0241 4460-267 oder per E-Mail an ulf.schmidt@aachen.ihk.de.

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Ein Plus für den Eifelkreis Bitburg-Prüm

Bitburg – Erneute Verlängerung des Modellprojekts „Gemeindeschwester plus“. Am 31.12.2021 ist das bisher sehr erfolgreiche Modellprojekt „Gemeindeschwester plus“ befristet ausgelaufen. Das zuständige Ministerium hat bereits mitgeteilt, dass eine Verlängerung des Projektes für ein weiteres Jahr stattfindet.

Die Gemeindeschwester plus leistet mit einem präventiven Hausbesuch ein Angebot für hochbetagte Menschen, die keine Pflege brauchen, sondern Unterstützung und Beratung in ihrem aktuellen Lebensabschnitt. Sie soll eine der kommunalen Ansprechpartnerinnen für ältere Bürgerinnen und Bürger sein und im Gespräch Wünsche, Sorgen und Bedarfe der Seniorinnen und Senioren ermitteln.

Das präventive und gesundheitsfördernde Angebot soll dazu beitragen, dass die Selbstständigkeit Älterer in der Regel hochbetagter Menschen möglichst lange erhalten bleibt. Gleichzeitig soll das zivilgesellschaftliche Unterstützungspotential gestärkt werden, damit ältere Menschen die Möglichkeit behalten, trotz ihres fortgeschrittenen Alters am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und sich sozial aktiv beteiligen zu können.

Am 07.03.2022 fand die offizielle Vertragsunterzeichnung zwischen Kreis und den Anstellungsträgern statt. Im Eifelkreis Bitburg-Prüm werden zwei Gemeindeschwestern plus eingesetzt. Die Einstellung erfolgt beim DRK Kreisverband Bitburg-Prüm e. V. sowie den VG-Verwaltungen Prüm und Arzfeld; Anstellungsort werden die Pflegestützpunkte in Bitburg und Prüm sein. Zuständigkeitsbereich für die Gemeindeschwester plus ist schwerpunktmäßig das Gebiet des Pflegestützpunktes, dem die Gemeindeschwester zugeordnet ist.

Das Folgeprojekt Gemeindeschwester plus ist zunächst auf die Dauer bis zum 31.12.2022 ausgelegt.

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Kinder City in Meckenheim erneuert und wiedereröffnet

Meckenheim – Anlaufstelle im Ruhrfeld für junge Menschen des Stadtteils. Mit einer kleinen Feier ist Kinder City offiziell wiedereröffnet worden. Der Standort der offenen Kinder- und Jugendarbeit mitten im Wohngebiet „Ruhrfeld“ war zuvor umfangreich saniert worden. Im Zuge der Maßnahme wurden das Flachdach und die komplette Heizungsanlage erneuert sowie der Innenbereich renoviert. Arbeiten an der Abhangdecke gehörten ebenso zum Leistungsumfang wie jene am Bodenbelag und an der Beleuchtung. Zudem erhielten die Räume einen neuen Anstrich. In dieser Zeit bliebt die öffentliche Einrichtung der Stadt Meckenheim für rund zwei Jahre geschlossen. Die Gesamtkosten für die Sanierung belaufen sich auf rund 56.000 Euro.

„Wir sind froh darüber, unseren Kindern und Jugendlichen mit dem sanierten Kinder City wieder einen Standort bieten zu können, der, neben dem Mosaik-Kulturhaus am Schulcampus, hier im Ruhrfeld eine zweite Anlaufstelle darstellt“, sagte Bürgermeister Holger Jung. Der Bürgermeister schaute bei der Eröffnung, die Corona-bedingt auf dem Außengelände vor dem Gebäude stattfand, in viele strahlende Kinderaugen.

Kinder City spricht mit seinem Angebot insbesondere junge Menschen des Stadtteils im Alter von 6 bis 13 Jahren an. Die Kinder können hier ihre Freizeit gemeinsam gestalten und erleben, ganz unabhängig von ihrer sozialen Stellung, von Geschlecht, Herkunft, Religionszugehörigkeit und Weltanschauung. Das Team des städtischen Kooperationspartners RheinFlanke öffnet zunächst an drei Nachmittagen wöchentlich, dienstags und freitags jeweils von 15 Uhr bis 18 Uhr sowie mittwochs von 16 Uhr bis 17.30 Uhr. Geplant ist eine Erweiterung auf vier Nachmittage je Woche, einschließlich des beliebten Zirkusangebotes. Die Kinder können sich dann an artistischen Kunststücken probieren und die Zirkuswelt näher kennenlernen.

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Flaggen in Nordrhein-Westfalen werden zum 11. März 2022 auf Halbmast gesetzt

Region/Düsseldorf – Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt: NRW Innenminister Reul ordnet Trauerbeflaggung an. Innenminister Herbert Reul hat für Freitag, 11. März 2022, aus Anlass des Gedenktages für die Opfer terroristischer Gewalt Trauerbeflaggung angeordnet.

Die Anordnung gilt für alle Dienstgebäude des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie der übrigen Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht des Landes unterliegen.

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Woche der Ausbildung im Kreis Euskirchen – informieren, orientieren und Zukunft klarmachen!

Euskirchen – Vom 14. bis zum 18. März 2022 finden im Rahmen der bundesweiten Woche der Ausbildung der Agentur für Arbeit auch viele regionale Aktionen im Kreis Euskirchen digital statt. Die Angebote reichen vom Bewerbungstraining über die Beratung für Unentschlossene bis hin zur Vorstellung von Berufschancen im Handwerk oder in MINT-Berufen.

Das Berufskolleg Eifel und das Thomas-Eßer Berufskolleg stellen ihre Bildungsgänge vor, regionale Ausbildungsbotschafter*innen geben Einblicke in ihren Ausbildungsplatz und in ihr Unternehmen. Am Donnerstag, den 17. März 2022 gibt es einen Tag der Studienorientierung mit Angeboten rund um das Thema Studium. Die RWTH Aachen und die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bieten eine allgemeine Studienberatung an. Zusätzlich findet eine Informationsveranstaltung zum dualen Studium inklusive einer digitalen Informationsbörse statt. Unter den mehr als 20 Ausstellenden befinden sich auch viele namhafte, regionale Unternehmen.

Beim „Azubi-Speed-Dating – Unternehmen trifft Azubi“ haben Bewerber*innen die Möglichkeit, direkt telefonisch mit einem regionalen Ausbildungsbetrieb in Kontakt zu treten und sich für einen Ausbildungsplatz in 2022 zu bewerben. Die Liste der angebotenen Ausbildungsplätze ist groß, so dass für jede*n Schulabgänger*in etwas dabei ist. Neben den Ausbildungsplatzangeboten gibt es beim Azubi-Speed-Dating auch Angebote für das duale Studium.

Auf der Seite der Kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf Kreis Euskirchen unter www.kreis-euskirchen.de/KoKo-Aktuelles finden Interessierte alle Informationen zur „Woche der Ausbildung“, das aktuelle Programm und die Anmeldemöglichkeiten zu den verschiedenen digitalen Veranstaltungen. Zum Teil sind diese anmeldepflichtig, zum Teil ist ein „Reinklicken“ auch ohne vorherige Anmeldung möglich.

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Neues hochmodernes Ultraschallgerät im Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Das Krankenhaus Maria Hilf hat als eine der ersten Kliniken in Deutschland ein neues hochmodernes Ultraschallgerät zur Diagnostik von Prostata-Tumoren angeschafft. Der neue Ultraschallkopf liefert exzellente hochauflösende Bilder. Ein neues, hochmodernes Gerät zur Diagnostik von Tumoren in der Prostata, steht seit wenigen Wochen den Ärzt:innen der Abteilung für Urologie des Krankenhauses Maria Hilf zur Verfügung. „Das Besondere daran ist der 29 Megahertz Ultraschallkopf, der exzellente hochauflösende Bilder liefert“, erläutert Chefarzt Dr. Christian Fisang. „Unser Klinikum ist eines der ersten in der gesamten Bundesrepublik, das dieses Ultraschallgerät angeschafft hat.“

Der Prostatakrebs ist die häufigste Tumorerkrankung bei Männern. Jedes Jahr erkranken bundesweit mehr als 62.000 Männer an einem Prostatakarzinom. Zur Diagnostik ist oftmals eine Biopsie notwendig, bei der Gewebeproben entnommen werden. Dafür wurde bislang ein Ultraschallkopf in den Enddarm eingeführt und von dort aus auch die Biopsie durchgeführt. Die Prostata liegt zwischen Blase und Enddarm und ist von dort aus gut zu erreichen. „Um noch genauer sehen zu können, wo ein möglicherweise bösartiger Tumor sitzt, werden viele Patienten zuvor im Magnetresonanztomographen (MRT) untersucht“, berichtet Dr. Fisang. Die Bilder aus dem MRT erlauben eine gute Unterscheidung zwischen bös- und gutartigen Gewebestrukturen. Dr. Fisang markiert verdächtige Stellen auf den MRT-Aufnahmen und spielt die Daten dann in ein Ultraschallgerät ein. „So kann ich die Bilder, die das Ultraschallgerät liefert, über die Aufnahmen aus dem MRT legen“, erklärt Dr. Fisang. So gelingt es ihm, äußerst präzise Gewebeproben von den vermutlich bösartig veränderten Stellen zu entnehmen. „Es ist, als würde ich den Ultraschall machen, während der Patient im MRT liegt“, sagt er. Dieses Verfahren der Fusionsbiopsie ist schon seit längerem Standard.

Noch weiter verbessert wird die Diagnostik durch das neue Ultraschallgerät. Das Besondere daran sind die ausgezeichneten, hochauflösenden Bilder, die der Schallkopf liefert. „Dadurch haben wir die Möglichkeit, weitere wichtige Daten über das Prostatagewebe zu gewinnen“, so Dr. Fisang. „Die Qualität der Aufnahmen ist so gut, dass wir bei einigen Patienten sogar auf die Untersuchung im MRT verzichten können, weil wir mit dem Ultraschallgerät das Gewebe ausreichend beurteilen und einen Tumor genau klassifizieren können.“ Zusätzlich gelinge es, damit Tumore zu entdecken, die sich im MRT verbergen und umgekehrt. „Damit bringen wir das Beste aus beiden Systemen zusammen“, freut er sich. Für die Patienten bietet das eine zusätzliche Sicherheit, denn je früher ein Prostatakarzinom entdeckt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Darüber hinaus hat mittlerweile eine neue Methode die Gewebeentnahme über den Enddarm abgelöst. „Wir führen inzwischen sogenannte perineale Biopsien durch“, sagt Dr. Fisang. Dabei wird der Zugangsweg über den Damm (das Perineum), also außerhalb des Enddarms, gewählt. „Damit können wir auch Tumore im vorderen Bereich der Prostata gut erreichen und senken zudem das Infektionsrisiko, das bei einer Biopsie aus dem Rektum besteht“, erläutert Dr. Fisang. Das neue Ultraschallgerät enthält eine Navigationshilfe für beide Formen der Biopsie. Das erhöht zusätzlich die Sicherheit und Präzision bei der Gewebeentnahme.

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Solidarität mit den Menschen in der Ukraine am Zülpicher Franken-Gymnasium

Zülpich – Am Zülpicher Franken-Gymnasium haben am gestrigen Mittwoch Morgen rund 150 Schülerinnen und Schüler bei einer Friedensaktion ein großes Peace-Zeichen gebildet. Mit dieser Friedensaktion, die von der Schülervertretung des FraGy organisiert worden war, wollten die Schülerinnen und Schüler ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zum Ausdruck bringen.

Eine Initiative, die auch von Schulleiter Joachim P. Beilharz sehr begrüßt wurde: „Wir sind eine Schule, die sich gegen Diskriminierung jeglicher Art engagiert. Und wer sich gegen derlei Unrecht im Alltag engagiert, der muss sich umso mehr gegen das erheben, was zurzeit in der Ukraine passiert“, so Beilharz. „Deshalb finde ich das ganz großartig, was ihr hier macht. Ihr setzt ein Zeichen für Solidarität mit den Menschen, die gerade in der Ukraine leiden, und für die Menschen, die gerade weltweit auf die Straße gehen und sagen: Stoppt Putin!

Stoppt diesen Wahnsinn! Stoppt den Krieg!“ Dem konnte Barbara Breuer, Geschäftsbereichsleiterin Schulen, Soziales, Sport und Kultur bei der Stadt Zülpich, nur beipflichten: „Es ist wichtig, Zeichen zu setzen! Ich selbst bin in den 80er Jahren zur Zeit des kalten Krieges aufgewachsen. Deshalb kann ich diese unbestimmte Angst, aber auch den Drang, ein solches Zeichen zu setzen, sehr gut nachvollziehen. Das finde ich ganz toll.“

Schülersprecherin Ida Görlitz nutzte die Gelegenheit, um darauf hinzuweisen, dass es am Franken-Gymnasium auch Schülerinnen und Schüler mit russischen Wurzeln gibt, die deshalb von einigen Mitschülerinnen und -schülern „schlechtgeredet“ worden seien. „Das kann nicht sein“, so Görlitz. „Dieser Krieg ist Putins Krieg und nicht der Krieg der russischen Bevölkerung. Uns ist wichtig, dass ihr das wisst.“