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Meisterehrung der LSB-Sportjugend in Ingelheim

Region/Mainz/Ingelheim – „Eure Leistungen machen euch zu Champions“. Sportjugend des Landessportbundes zeichnet bei traditioneller Meisterehrung in Ingelheim 140 erfolgreiche Nachwuchsathlet*innen mit der LSB-Ehrennadel aus.

Die Bilanz der rheinland-pfälzischen Nachwuchsathlet*innen im Wettkampfjahr 2021 kann sich sehen lassen. Das unterstrich neben Sportminister Roger Lewentz auch LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick als Gastgeber bei der 27. Meisterehrung der Sportjugend des Landessportbundes. In der kING Kultur- und Kongresshalle in Ingelheim wurden am Freitagabend 140 herausragende Talente aus 29 Sportarten geehrt, die sich im vergangenen Jahr Titel bei Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften sowie Medaillen bei Jugend- und Junioren-Europa- oder Weltmeisterschaften geschnappt haben.

Die ausgezeichneten Sportler*innen auf dem traditionellem Abschlussfoto. Foto: LSB/P. Seydel

Zu Beginn des Abends, bei dem EWR und die Lotto-Stiftung RLP die Hauptsponsoren waren, hatten LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick und Dominic Clos vom Leitungsteam der LSB-Sportjugend das sportive Plenum in den hochkarätig besetzten Stuhlreihen im Duett begrüßt – und dabei noch einmal bekräftigt, wie sehr der Sport in Deutschland „den barbarischen Angriff Putins auf die Ukraine“ verurteilt. Zuvor hatte Christian Döring, SWR-Sportexperte und Moderator der Ehrung, die Gäste bereits aufgefordert, sich für eine Schweigeminute anlässlich der Opfer des Ukraine-Kriegs von ihren Plätzen zu erheben. „Wir sollten die Chance nutzen und wieder mal zeigen, dass der Sport einen wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft leistet“, war sich das Duo einig. „Unsere Aufgabe als junge Menschen ist es, in den Sportvereinen die Demokratie zu leben und uns ganz klar gegen Hass und Hetze zu positionieren“, betonte Clos. Laut Sportminister Roger Lewentz, der ja auch Innenminister ist, sind zurzeit „geschätzt 22.000 bis 23.000 Menschen aus der Ukraine in Rheinland-Pfalz – auch der LSB hat in seinen Einrichtungen schon Menschen aus der Ukraine aufgenommen. Wir brauchen hier alle einen langen Atem – aber das kriegen wir auch hin“.

LSB-Präsident Bärnwick war sehr angetan auf die jungen Sportler*innen. „Eure Leistungen im vergangenen Jahr machen euch zu Siegern, zu Champions“, lobte Bärnwick die Protagonisten, die Rheinland-Pfalz bei nationalen und internationalen Wettkämpfen top repräsentiert hatten. „Darauf dürft ihr mächtig stolz sein.“ Gemeinsam sei sämtlichen Nachwuchsassen, dass sie sich „mit Fleiß, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen“ ihrem Sport verschrieben hätten. „Der LSB versucht, die besten Rahmenbedingungen zu gewährleisten“, erläuterte Bärnwick. Bei Minister Lewentz bedankte sich der 73-Jährige für das tolle Engagement des Landes für den rheinland-pfälzischen Sport.

Lewentz wiederum brachte ins Bewusstsein, das 1,4 von 4,1 Millionen Einwohnern ins RLP Mitglieder in einem der knapp 6.000 Sportvereine im Land Mitglied sind – eine halbe Million davon unter dem Dach der Sportjugend. „Wenn man wie ich in einem kleinen Dorf mit 1.600 Einwohner wohnt, weiß man um die Bedeutung gut aufgestellter Sportvereins. „Weil man da als Eltern ein gutes Gefühl hat – das ist mehr als eine sinnvolle Betätigung“, so Lewentz – und lag damit komplett mit Clos auf einer Wellenlänge, der betont hatte, dass Sport „einen sehr wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft leistet. Zuverlässigkeit, Fairplay und all diese Werte haben alle Sportler verinnerlicht- deswegen kann ich auch sagen, dass Sport im Verein Bildung ist“. Und Lewentz hatte für den Landessportbund noch ein dickes Lob parat: „Ich glaube kaum, dass das ein anderer Landessportbund auch so macht, dass man auf so einem hohen Niveau einlädt und sagt, wir nehmen ein Stück Geld in die Hand, um uns wenigstens einmal im Jahr bei den erwachsenen und den Nachwuchssportlern bedanken zu können.“ Der Sportminister kündigte zudem an, man wolle die Vereine und hier insbesondere auch die Sportvereine im Land unterstützen mit Mitteln, „dass man Mitglieder werben kann. Deswegen haben wir allein für den Sport – und da ist der LSB unser großer Partner – weitere zwei Millionen dafür vorgesehen. Der LSB hat heftig mit uns gerungen, aber auch beste Argumente geliefert, sodass wir diesen Weg gemeinsam gehen können. Das sind in Zeiten, wo sich die ganzen Dingen nicht unbedingt positiv nach vorne entwickeln müssen, wichtige und richtige Entscheidungen“.

Fester Bestandteil der Meisterehrung sind inzwischen auch die Tombolas mit attraktiven Preisen der Sponsoren ASS Sport, sebamed und vereinsleben.de, bei der sich diesmal Staatssekretär David Profit aus dem Jugendministerium („Selbst wenn man sich nicht verständigen kann, kann man im Sport Erlebnisse kreieren – denn Sport ist eine Sprache“) erfolgreich als männliche Losfee betätigte. Verlost wurden je zwei Tankgutscheine im Wert von 50 Euro, Kosmetikkoffer und Tickets für ein Live-Konzert von Sarah Connor. Genauso fester Bestandteil sind aber auch die launigen Interviews des Moderators mit den ausgezeichneten Könner*innen. „Der Mehrkampf macht definitiv mehr Spaß als die Einzeldisziplinen“, verriet etwa Siebenkämpferin Emma Kaul, kleine Schwester von Zehnkampf-Weltmeister Niklas Kaul, und antwortete auf die Frage von Christian Döring, wie sie sich im Training mit Niklas vertrage: „Er ist schon wichtig zum Ansporn und als Tippgeber – beim Badminton-Einspielen ist es ein bisschen kritisch.“ Julius Auer, dem deutschen Juniorenmeister im Barfuß-Slalom-Wasserski, verriet auf Dörings Frage, ob es nicht böse Verletzungen gebe, wenn man sich bei 70 km/h auf der Mosel hinlege, total smart: „Nee, das tut einfach nur weh.“ Und Paulina Pirro, Junioren-Weltmeisterin im Kanuslalom K1 mit der Mannschaft, erläuterte nach ihren Ambitionen befragt: „Olympia ist das Highlight. Jeder möchte dorthin – und am besten auch noch Gold mitbringen – was Ricarda Funk geschafft hat“.

Die mit Abstand bekanntesten Stars des Abends waren aber die beiden Bundesliga-Fußballer und U21-Europameister des FSV Mainz 05, Stürmer Jonathan Burkardt und Torwart Finn Dahmen. Zwei unterschiedliche Typen, die beide aus dem nahen Hessen stammen. Während Burkardt frank und frei gestand, dass er sich in Sachen Social Media aus allem raushalte – „kein Instagram, kein Twitter, kein Facebook“ – machte Finn Dahmen deutlich, dass es sein nächstes Ziel sei, „irgendwo Stammspieler zu sein – möglichst natürlich in der Ersten Bundesliga“. Aber erst mal wollen die Twens mit den Nullfünfern versuchen, „die Saison europäisch abzuschließen“, so Burkardt. „Es sind nicht mehr so viele Spiele, wir versuchen da irgendwie noch ranzukommen.“

Echte Highlights der Feierstunde waren zudem die Momente, als die beiden Radsportler*innen Luca Spiegel (RV Offenbach/Queich/Teamsprint) und Jetta Simon (Scratch-Radfahren/1. FC Kaiserslautern) als rheinland-pfälzische/r Nachwuchssportler bzw. Nachwuchssportlerin des Jahres und der 75 Jahre alte Peter Jacqué, Trainerlegende von den Wasserballern des SC Neustadt, als Trainer des Jahres ausgezeichnet wurden.

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Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie von stern ausgezeichnet

Region/Mayen-Koblenz – Prof. Dr. Atesch Ateschrang aus dem GK-Mittelrhein zählt zu „Deutschlands ausgezeichneten Ärzten 2022“ Es ist nicht die erste Auszeichnung für Prof. Dr. Atesch Ateschrang. Nun wurde der Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie an den Standorten Kemperhof und Ev. Stift St. Martin des GK-Mittelrhein vom stern-Magazin in der Kategorie Knie-Chirurgie ausgezeichnet und zählt zu „Deutschlands ausgezeichneten Ärzten 2022“.

Prof. Dr. Atesch Ateschrang ist für seine überregional bekannte Expertise im Bereich des Kniegelenkes besonders bekannt. Der Experte ist wissenschaftlich aktiv und beherrscht sowohl alle rekonstruktiven als auch ersetzenden Verfahren des Kniegelenks. Dies drückt sich vor allem dadurch aus, dass mittlerweile im Team der Orthopädie und Unfallchirurgie für jeden Patienten ein individuelles Therapie-Konzept erarbeitet wird, um das bestmögliche Ergebnis langfristig zu erzielen.

„Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung, die unsere täglichen Bemühungen widerspiegelt und die gute Zusammenarbeit mit unseren niedergelassenen Kollegen unterstreicht. Durch das uns entgegengebrachte Vertrauen der Zuweiser haben wir gemeinsam in unserem leistungsstarken Team tolle Behandlungsergebnisse erzielt und werden gemeinsam das Ziel verfolgen, die schmerzfreie Mobilität und Leistungsfähigkeit der uns anvertrauten Patienten zu erhalten“, betont der Chefarzt.

Das Magazin stern präsentiert die Ärzteliste in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Recherche-Institut MINQ. Um in den Recherchepool der Ärzteliste aufgenommen zu werden, müssen Fachärzte bestimmte Kriterien erfüllen, zum Beispiel
Vorstandsmitglied einer Fachgesellschaft sein oder hohe Fallzahlen in der Abteilung nachweisen. Die Auswahl der Fachärzte basiert unter anderem auf Interviews mit anderen Medizinern, Patientenempfehlungen, einer Auswertung der wissenschaftlichen Tätigkeit im Rahmen nationaler und internationaler Fachmedien sowie einer Selbstauskunft. In der Liste sind über 4000 Empfehlungen für rund 105 Fachbereiche enthalten.

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Mayener OB Dirk Meid besucht „Ristorante & Pizzeria La Piazza“ in neuer Lokalität

Mayen – Nach erfolgreichem Umzug ist die Pizzeria ab sofort in der Brückenstraße zu finden! Oberbürgermeister Dirk Meid besuchte in den letzten Tagen Inhaber Nedal Habsono und sein engagiertes Gastro-Team und gratulierte im Namen der Stadt Mayen zur Wiedereröffnung des Restaurants „Ristorante & Pizzeria La Piazza“, welches von nun an im Brückentor 21 ehemals Café Hartel Gebäude zu finden ist.

Nach erfolgreichem Umbau durch den Inhaber Nedal Habsono kann bei geschmackvollem Ambiente und im schönen Stil ab sofort  wieder geschlemmt werden.

„Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und vor allem zahlreiche, zufriedene Gäste. Das neue Lokal wird ganz sicher wichtige Impulse für die Belebung der Brückenstraße geben. Davon profitiert hoffentlich das ganze Brückenviertel.“ so der Stadtchef. Er überreichte Nedal Habsono das Wappen der Stadt Mayen aus Schiefer.

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Hilfe für Bad Neuenahr-Ahrweiler

Euskirchen/Bad Neuenahr-Ahrweiler – Welche verheerenden Schäden die Flut angerichtet hat, dass haben die Euskirchener am eigenen Leib erfahren. Und wie wichtig Hilfsbereitschaft in der Not ist, das hat die Stadt ebenfalls erleben dürfen. Deshalb hat die Stadt Euskirchen die Chance genutzt, etwas zurückgeben zu können.

Florian Junker (v.l.), Lewis Hoffmann und Thomas Küpper halfen in Bad Neuenahr-Ahrweiler für zwei Tage aus. Foto: Tim Nolden / Stadt Euskirchen

Die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler sowie das ganze Ahrtal hat es noch deutlich schlimmer als Euskirchen erwischt. Dort sind die Mitarbeiter des Betriebshofs seit der Flut im Dauereinsatz und längst sind nicht alle Schäden behoben. Die Mitarbeiter werden noch Monate damit zu tun haben, die Aufräumarbeiten abzuschließen. Darunter leiden natürlich die normalen Tätigkeiten. Zudem wurde der Bauhof überflutet und viele seiner Fahrzeuge fielen den Wassermassen zum Opfer.

In dieser schwierigen Situation konnten nun drei Mitarbeiter der Technischen Dienste der Stadt Euskirchen mitsamt einem LKW, einem Buschholzhacker und einer Hubarbeitsbühne aushelfen. Für zwei Tage waren Florian Junker, Lewis Hoffmann und Thomas Küpper in Bad Neuenahr unterwegs und halfen dabei, Totholz aus den kommunalen Bäumen zu schneiden und damit die Fußwege wieder verkehrssicher zu machen. Gemeinsam mit einigen anderen Helfern konnten ein Hang und mehrere Wege so auf Vordermann gebracht werden.

„Wir haben selber erlebt, was die Flut anrichten kann und sind froh, dass wir helfen konnten“, betonte Ottmar Zwicker, der Betriebsleiter der Technischen Dienste. Deshalb war die Stadt Euskirchen gerne bereit, den Nachbarn aus der rheinland-pfälzischen Kommune zu helfen.

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Schnelles Internet für Thür

Thür – Bürgerinnen und Bürger erhalten Angebot für kostenlosen Glasfaserhausanschluss. Gute Neuigkeiten für alle Anwohnerinnen und Anwohner in Thür: Gemeinsam mit Westenergie Breitband plant die Ortsgemeinde Thür den Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes für superschnelles Internet. Hierzu startet Westenergie am 1. Mai 2022 die Vorvermarktung in Thür. Bei Erreichen einer Vorvermarktungsquote von 40 Prozent wird der Netzbetreiber ein flächendeckendes Glasfasernetz in FTTH-Bauweise (FTTH = Fiber to the Home) ausbauen.

Der Glasfaserhausanschluss wird für interessierte Haushalte im Ausbaubereich direkt bis ins Gebäude verlegt. Die Hausanschlüsse stellen eine hochwertige und zukunftssichere Form der Internetanbindung dar und bieten Übertragungsraten von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde, für Gewerbe und Industrie sind spezielle Übertragungsraten im Gigabitbereich möglich. Wer bis zum 31. Juli 2022 im Rahmen der Vorvermarktung einen E.ON-Highspeed-Vertrag abschließt, erhält den Glasfaserhausanschluss kostenlos.

Vom 1. Mai bis einschließlich 31. Juli 2022 wird der Westenergie Vertriebspartner DSL Eifel, unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln, auf die Haushalte zukommen, um mit Ihnen bei Interesse über Ihr persönliches Angebot zu sprechen. Zudem lädt die Ortsgemeinde Thür gemeinsam mit Westenergie alle Anwohnerinnen und Anwohner zu einer Informationsveranstaltung am Montag, den 02.05.2022 um 19:00 Uhr in der Mehrzweckhalle Thür (Lindenweg) ein, um alle Fragen rund um den Glasfaserausbau zu beantworten.

Weitere Informationen und eine persönliche Beratung erhalten Sie bereits jetzt telefonisch beim Westenergie Vertriebspartner DSL Eifel unter der Rufnummer 02634 6598845. Auskünfte über Produkte und Services gibt es auch im Internet unter www.eon-highspeed.com/thuer oder über die kostenlose Info-Hotline 0800 9900066.

Zum Unternehmen

Die Westenergie Breitband GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Westenergie AG und zuständig für den Ausbau des Breitbandnetzes in den Städten und Gemeinden.

Die Ansprache von Kunden im Ausbaugebiet und der Vertrieb von passenden Breitbandprodukten erfolgt durch die E.ON Energie Deutschland.

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Stephan Schüller als Wehrleiter im Amt bestätigt

Mendig – Stephan Schüller ist kürzlich in seinem Amt als Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Mendig bestätigt worden. Damit begleitet Stephan Schüller für weitere zehn Jahre die höchste Führungsfunktion der Feuerwehren in der Verbandsgemeinde. Auf Schüller entfielen in geheimer Wahl vier der fünf Stimmen der Wehrführer.

„Das enge Teamwork zwischen dem Wehrleiter der Verbandsgemeinde, seinen Wehrführerkollegen der Feuerwehren, den Kameradinnen und Kameraden und der Verbandsgemeinde zum Wohle der Bevölkerung ist Basis unseres Erfolges. Ich wünsche Stephan Schüller für seine zweite Amtszeit viel Erfolg, Kraft und eine glückliche Hand“, bekräftigt Bürgermeister Jörg Lempertz bei der Ernennung des engagierten Ehrenamtlers.

Den Glückwünschen und Dankesworten schlossen sich die Beigeordneten Joachim Plitzko, Alfred Nett und die Wehrführer der Verbandsgemeinde Mendig an.

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Projekterfolg auf der Burg – Klima, Erste Hilfe und Teamwork

Schleiden-Vogelsang – Präsidentin Angelica Netz und ihr Nachfolger Manfred Poth des „Rotary Clubs Euskirchen-Burgfey“ besuchten gesponsertes Projekt des DRK in Vogelsang – „Erste Hilfe fürs Klima“ für Jugendliche aus Flutgebieten ein voller Erfolg – Rolf Zimmermann und Maria Steffen vom Rotkreuz-Kreisverband führten herum, sorgten für Austausch mit teilnehmenden Jugendlichen und zeigten sich sowohl begeistert als auch dankbar – Zusammenarbeit soll weitergeführt werden.

(V. l.) Angelica Netz, Präsidentin des Rotary Club Euskirchen-Burgfey, besuchte mit ihrem Nachfolger Manfred Poth ein durch ihren Club möglich gemachtes Projekt des Rotkreuz-Kreisverbandes in Vogelsang. Dabei trafen sie Schülerinnen und Schüler des Schleidener Clara-Fey-Gymnasiums und tauschten sich mit ihnen und einer der Projektleiterinnen, Maria Steffen (vorne rechts) und Rolf Zimmermann, dem Vorsitzenden des Schleidener Ortsverbandes, aus. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Am vergangenen Wochenende besuchten die Präsidentin des „Rotary Clubs Euskirchen-Burgfey“ (RC) Angelica Netz und Manfred Poth, Mitglied und Nachfolger von Netz im nächsten Jahr, das Projekt „Erste Hilfe fürs Klima“ des Rotkreuz-Kreisverbandes in Vogelsang. Der Club hatte im Vorfeld mit Spenden und Ideen für die Realisation gesorgt, nun wollte man sich einen Eindruck vom eigens für Jugendliche aus den Flutgebieten entwickelten Projekt machen – und war hellauf begeistert.

Rolf Zimmermann, Vorsitzender des DRK Ortsverbandes Schleiden und Rotkreuz-Museumschef in Vogelsang und Maria Steffen, ebenfalls aus dem Vorstand, begleiteten ihren Besuch. Hier tauschten sich Besucher und Rotkreuzler auch mit den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern vom Clara-Fey-Gymnasium in Schleiden aus. Maria Steffen bemerkte im Vorfeld: „Leider konnten von den ursprünglich 21 angemeldeten Schülerinnen und Schülern nur 14 erschienen, da auch hier Corona seine Finger im Spiel hat. Am nächsten Wochenende sollen es dann 16 sein, wenn hoffentlich alles klappt.“

Rolf Zimmermann fügte hinzu: „Diesen Impuls, den uns die »Rotarier« hier möglich gemacht haben, in die Tat umzusetzen, wollen wir auch in den nächsten Jahren weiterführen. »Erste Hilfe fürs Klima« begeistert schon jetzt sowohl die Jugendlichen als auch unser Team, von denen sich die Meisten hier ehrenamtlich engagieren und ist ein voller Erfolg.

Klima, Erste Hilfe und Teamwork

Maria Steffen erklärte die Umsetzung genauer: „Für das Programm nutzen wir alle Ressourcen die wir haben. Mit Angeboten wie einem »Escape Room«, bei dem die Teilnehmer selbst zu Flüchtlingen werden, einem »Friedenspfad«, auf dem die Bedeutung des Wortes besondere Beachtung und Austausch findet und vielen weiteren Angeboten aus unserer »Erlebnispädagogik«, können sich die Jugendlichen stressfrei austauschen – und dabei auch viel über Teamwork, andere Teilnehmer und natürlich sich selbst lernen und reflektieren. Viele der Angebote wurden von Jugendlichen aus aller Welt, in verschiedenen »Peace Camps« der vergangenen Jahre, entworfen und umgesetzt. So werden die Impulse immer weitergegeben und entfalten sich immer weiter. Das gibt viele neue Ansätze und ist einfach besonders zu erleben!“.

Statt findet das Ganze für die einzelnen Gruppen über drei Wochenenden. Neben Angeboten zur Eingewöhnung, einem Erste-Hilfe-Kurs, einem Besuch im Rotkreuz-Museum Vogelsang und weiteren Aktivitäten lernen die Jugendlichen hier, sich mit den Themen Klima auf besondere Weisen auseinanderzusetzen.

Steffen ergänzte: „So haben die Jugendlichen den Erste-Hilfe-Kurs übrigens auch schon gemacht, wenn´s an den Führerschein geht und wir bleiben dem Projektnamen treu.“ Weitere Angebote, so zum Beispiel laufen über Stationen wie „The Bridge“, bei dem Teamwork gefragt ist um durchzukommen und mehr. Diese probierte Rotary-Präsidentin Angelica Netz auch gleich einmal persönlich in Begleitung von Maria Steffen aus und war begeistert.

„Helfen und Abwechslung bieten“

Manfred Poth, einer der Projektinitiatoren, Mitglied der Rotarier „Euskirchen-Burgfey“ und deren zukünftiger Präsident, war begeistert von der Führung und dem großen Erfolg des Projektes und erklärte: „Wir wollten mit unserem Club einfach helfen, besonders hier in den Flutgebieten. Wir haben uns die Frage gestellt, wie wir unsere Ressourcen optimal nutzen können und haben uns für die Unterstützung dieses Projektes entschieden.“

Insgesamt hatte der Club 20.000 Euro gespendet: „Dabei stand den geschädigten Menschen zu helfen, Abwechslung zu bieten und der ja auch durch die Flut wieder einmal sehr präsenten Klimaschutzthematik aufmerksam zu machen, im Vordergrund. Auch wenn es noch nicht alle verstanden haben, zeigte es beispielsweise die Hochwasserkatastrophe im letzten Jahr deutlich: Es ist immerhin schon fast fünf nach zwölf in Sachen Klimaschutz!“, ergänzte Poth.

„Hier werden den Jugendlichen zwanglos Themen wie Friedensarbeit und Menschenrechte nähergebracht, wie es bisher einmalig ist“, betonte auch Angelica Netz, Präsidentin des Clubs, während ihres Besuches. Sie ergänzte: „Was ich gesehen habe, begeistert mich sehr. Wir sind uns sicher, das Projekt an der Seite des DRK weiter unterstützen. Rolf Zimmermann ergänzte: „Sozusagen Hilfe zur Selbsthilfe, für die wir wirklich sehr dankbar sind.“

Anschließend führte der Museumsleiter die Besucher persönlich mit Maria Steffen durch das anliegende Museum, eine der umfangreichsten Rotkreuz-Ausstellungen der Welt.

„Wir kommen nichtmehr hinterher“

Insgesamt fünf flutbetroffene Schulen aus dem Kreis nehmen in diesem Jahr an dem Projekt teil, im Oktober soll dann noch einmal ein Wochenende mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Aktion stattfinden.

Die Schülerinnen und Schüler seien laut Rolf Zimmermann und Maria Steffen spürbar interessiert, könnten sich gemeinsam austauschen und müssten keine Leistungen erbringen: „Wir haben festgestellt, dass die Teilnehmerzahl, oder die jener, die teilnehmen wollen, stetig steigt. Da kommen wir bald nichtmehr hinterher!“, so Zimmermann und ergänzte: „Es kommt eben in den Schulen an und wird gerne benutzt!“

Steffen, die sich bereits seit vielen Jahren ehrenamtlich für das Rote Kreuz engagiert und schon sieben Jahre im Vorstand des Schleidener Rotkreuz-Ortsverbandes tätig ist, wurde eigens für das Projekt eine Stelle ermöglicht.

Historie und Aussichten

Im Vorfeld hatten rund 40 „Rotary Clubs“ aus ganz Deutschland Spenden gesammelt und dem Euskirchen-Burgfeyer Club nach der Flutkatstrophe im vergangenen Jahr zukommen lassen, wobei stolze 1,4 Millionen Euro zusammengekommen seien. So konnte man laut Netz auch für neue Sportflächen in Bad Münstereifel sowie Sportgeräte und Instrumente an von der Flut betroffenen Schulen sorgen. Besondere Hilfe kam dabei auch von den RC Norderstedt und Westerstede, die sich schnell vernetzt und geholfen haben.

„Die Bereitschaft zu Helfen war nach der Katastrophe allgemein sehr groß, das hat man einfach gespürt. So konnten wir sogar rund 700 Tausend Euro an betroffene Privathaushalte in Flutgebieten verteilen“, bemerkte Angelica Netz stolz.

Ihr Nachfolger im nächsten Jahr werde dann Manfred Poth. Jeder Präsident oder Präsidentin wählt im Vorfeld ein Motto, das ihn bewegt und wo man helfen kann, das dann gemeinsam abgesprochen wird. Bei Netz war es Umwelt und Klima, bei Poth solle es dann ebenso um Klima, aber auch – leider jahresaktuell wie zum Beispiel in Sachen Ukrainekrieg – um Friedensarbeit gehen. Poth: „Dafür ist der Standort Vogelsang und die beherzte Friedens- und Aufklärungsarbeit des Roten Kreuzes hier einfach perfekt!“

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Solarenergie verstehen – Wie funktioniert eine Solarzelle?

Mechernich – Schüler des Technikkurses der Gesamtschule der Stadt Mechernich prüfen, wie ihre Schule noch besser mit Solarenergie versorgt werden kann. Steigende Strom- und Energiekosten, ein stetig wachsender Energiebedarf und immer weniger Energiereserven … Die elektrische Versorgung der Zukunft gleicht einer Herkulesaufgabe. Umso wichtiger, dass sich junge Menschen in der Schule mit diesem Thema auseinandersetzen, um die Technik dahinter zu verstehen. So setzt sich der Technikkurs der Jahrgangsstufe zwölf der Gesamtschule der Stadt Mechernich mit der Entstehung von Solarenergie auseinander.

„Wir haben in Deutschland doch kaum große Gewässer für Wasserkraftwerke und wahrscheinlich braucht man noch ewig, bis wir die Infrastruktur für die Wasserstofftechnologie haben. Da bleibt uns doch nur, die Windkraft und Solarenergie zu verstehen, um die maximale Leistung erhalten zu können“ so Nico, Schüler des Technikkurses der Q1. Erhebungen des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE zufolge macht die Photovoltaik rund zehn Prozent der gesamten öffentlichen Nettostromerzeugung in Deutschland aus.

Wie funktioniert eine Solarzelle?

Oberstufenschüler der Gesamtschule Mechernich prüfen zurzeit, inwiefern ihre Schule noch besser mit Solarenergie versorgt werden könnte. Unterstützt werden sie dabei durch Lehrer Patrick Wloka, der an der Gesamtschule Technik in der Oberstufe unterrichtet und selbst Masterabsolvent im Fach Maschinenbau der renommierten RWTH Aachen ist.

„Die Lernenden werden zunächst darin unterstützt, den Aufbau einer Solarzelle sowie deren Funktionsweise physikalisch zu verstehen. Im Anschluss können sie durch unterschiedliche Messungen und technische Experimente wichtige Werte sowie Einflussfaktoren auf ein Modul untersuchen“, erklärt Wloka und fügt hinzu: „Das Verständnis über solche Grundlagen, ist unabdingbar, um eine Photovoltaik-Anlage auf das Dach der Schule montieren zu können“, so Wloka.

Schulisches Alleinstellungsmerkmal in der Region

Die Gesamtschule der Stadt Mechernich hat sich mit dem Fach Technik in der Oberstufe das Ziel gesetzt, Interesse und Verständnis für die Bedeutung erneuerbarer Energien bei Jugendlichen zu fördern und weiterzuentwickeln. Schulleiterin Dagmar Wertenbruch zeigte sich erfreut über die Motivation der Schüler: „Ich war positiv überrascht, als mich mehrere Schülerinnen und Schüler fragten, ob sie die echten Maße unseres Schuldaches und die Daten unserer Solarplatten auf dem Dach erhalten könnten, um Berechnungen durchzuführen.“

Diese Motivation und die hohe Anzahl der Oberstufenschüler, die das Fach Technik an der Mechernicher Gesamtschule wählten, bestätige, dass das außergewöhnliche Angebot des Faches Technik in der Sekundarstufe II ein schulisches Alleinstellungsmerkmal in der Region sei und großes Interesse für eine mögliche naturwissenschaftliche Laufbahn wecke, so Dagmar Wertenbruch.

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Alle Kommunen setzen auf Nachhaltigkeit

Düren – Wachstum und Nachhaltigkeit gehören zusammen! Nur dann kann die Zukunft für künftige Generationen lebenswert gestaltet werden, nur dann sind Lebensqualität und Wirtschaftskraft im Kreis Düren mittel- und langfristig gesichert. So sehen es alle Kommunen im Kreis Düren, die am Mittwoch, 30. März im Kreishaus eine dazu passende Nachhaltigkeitserklärung unterzeichnet haben.

„Wir wollen damit den Zusammenhalt der Städte und Gemeinden mit dem Kreis Düren unterstreichen“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn, der die Erklärung mit den Spitzen der 15 Kommunen unterschrieb. Die Menschen in der Region stehen durch den Kohleausstieg und den Klimawandel vor enormen Veränderungen. Bei allem Wandel aber sei der Aspekt der Nachhaltigkeit auf Basis der globalen Nachhaltigkeitsziele ein entscheidender Faktor für die Gestaltung der Zukunft.

Und hier die Erklärung mit dem Titel „Miteinander.Nachhaltig.Wachsen“ im Wortlaut:

„Die Menschen im Kreis Düren stehen angesichts von Klimawandel und Kohleausstieg vor tiefgreifenden Veränderungen.

Mit einer Nachhaltigkeitserklärung bekräftigen Kreis, Städte und Gemeinden ihren gemeinschaftlichen

Willen, den Wandel unter der Prämisse der globalen Nachhaltigkeitsziele zu gestalten. Innovation und

nachhaltiges Wachstum sollen in allen kommunalen Bereichen eine strategische Bedeutung erhalten.

Wachstum und Nachhaltigkeit gehören zusammen!

Dieses gemeinsame Bekenntnis ist wesentlicher Teil unseres Leitbildes für die Zukunft. Damit nehmen

wir unsere Verantwortung für künftige Generationen wahr und schaffen die Voraussetzungen für eine

lebenswerte Zukunft in unserer Region. Leitlinien und Indikatoren zu einem nachhaltigen Wachstum sollen

der mittel- und langfristigen Sicherung von Lebensqualität und Wirtschaftskraft im Kreis Düren dienen.

Unser Ziel ist eine zukunftsfähige Politik, die eine ökonomisch, ökologisch, kulturell und sozial tragfähige

Entwicklung für alle Generationen fördert.“

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Düttlinger Meiler 2022 und Köhlermeister Gerd Linden

Düttlingen – Der Düttlinger Meiler, der zum immateriellen Kulturerbe gehört, wird in diesem Jahr wieder an den Start gehen! Nach den veranstaltungslosen Corona-Jahren freuen sich die Beteiligten um Köhlermeister Gerd Linden auf das „schwazze“ Fest, das inzwischen zur Eifel gehört wie der Rursee und das Kommerner Freilichtmuseum.

In der Zeit der Erzverhüttung gab es im Kermeter mehr als 1000 Meilerplätze. In der Art und Weise, wie es Gerd Linden mit seinem Team über mehrere Wochen hinweg nun vorführen wird, wurde früher Holzkohle gewonnen. Gerd Linden erlernte das Handwerk noch vom letzten Köhler des Kermeters. Der Kermeter ist ein beeindruckender, nahezu unbesiedelter Höhenrücken hoch über dem Rursee, er gehört zu den Ausläufern des rheinischen Schiefergebirges. Düttling ist ein ganz kleiner Ort am Kermeter, die Einheimischen sagen auch: „Düttling ist da, wo der Wind dreht.“

Die Vorbereitungen in Düttling laufen auf Hochtouren, der Meilerplatz wird eingerichtet. Zum Meilerplatz gehören auch ein Tisch und eine Bank von jeweils gut zehn Meter Länge, die längste Sitzgelegenheit der kleinen Stadt Heimbach, eventuell sogar im ganzen Kreis Düren.

Der Aufbau des Meilers ist geplant vom 28. Mai bis 3. Juni 2022;
Das Anzünden am 4. Juni um 14 Uhr
Verkohlungsphase 4. Juni bis ca. 12./13. Juni 2022;
Die Ernte vom 13. Juni bis 16. Juni.

Da die Natur aber nicht selten macht, was sie will, ist nichts zu 100 Prozent planbar. Es kann sein, dass der Wind so stark ist, dass der Meiler in Nullkomma-Nichts abbrennt. Oder auch, dass er ganz langsam und gemütlich vor sich hinkokelt. Tag und Nacht wird das Köhler-Team vor Ort sein und den Meiler begleiten.

In diesen spannenden Meiler-Wochen stehen Gerd Linden und sein Team für Fragen und Führungen parat. Wer möchte, kann auch einmal in einer Köhlerhütte übernachten.

Bereits jetzt gibt es das legendäre Meilerbier „Schwazze Kerl“ aus der Gemünder Brauerei zu kaufen, ebenso noch exzellente Holzkohle von einem der vergangenen Meiler.

Für weitere Infos steht Gerd Linden unter der Telefonnummer 0 24 46/33 48 zur Verfügung.