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Die deutschen Bischöfe rufen zur Palmsonntags-Kollekte 2022 auf

Region/Trier/Koblenz – Spenden für die „Brückenbauer des Friedens“ Palmsonntagskollekte am 10. April unterstützt Christen im Heiligen Land. Bischof Dr. Stephan Ackermann ruft gemeinsam mit den deutschen Bischöfen zu Spenden für die Christen im Heiligen Land auf. In den Gottesdiensten am Palmsonntag (10. April) richtet sich der Blick auf die biblischen Gebiete des Nahen Ostens, besonders auf Jerusalem.

Das Zusammenleben von Juden, Christen und Muslimen in der Stadt sei von religiösen Spannungen, Terroranschlägen und Krieg geprägt. „Seit knapp 2000 Jahren lebt im Heiligen Land eine kleine christliche Gemeinschaft. Unter schwierigen Bedingungen versucht sie, die Frohe Botschaft vom Frieden zu leben“, schreibt Ackermann in seinem Aufruf. Christliche Schulen und Begegnungsstätten bemühen sich um interreligiöse Friedenserziehung. Kinder aus sozial schwachen Familien, die kaum staatliche Hilfe erhalten, Menschen mit Behinderung, chronisch Kranke und Migranten finden Aufnahme in christlichen Einrichtungen.

Um diese Angebote aufrechterhalten zu können, sei die Kirche im Heiligen Land mehr denn je auf unsere Verbundenheit und Hilfe angewiesen, so der Trierer Bischof. Die Kollekte, die am Palmsonntag in allen Gottesdiensten und auch am Vorabend gehalten wird, ist daher ausschließlich für die Unterstützung der Christen im Heiligen Land durch den Deutschen Verein vom Heiligen Lande und das Kommissariat des Heiligen Landes der Deutschen Franziskanerprovinz bestimmt. Beide Organisationen leisten seit vielen Jahren unverzichtbare Hilfe für die Kirchen vor Ort. „Wir bitten Sie um Ihr Gebet und um eine großzügige Spende für diese Brückenbauer des Friedens.“ (ia)

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Besserer Hochwasserschutz im Einzugsgebiet der Erft

Zülpich/Euskirchen – Kommunen, Kreise und Erftverband vereinbaren interkommunale Hochwasserschutzkooperation. Die Flutkatastrophe vom Juli 2021 hat gezeigt, dass das Hochwasserrisikomanagement verbessert werden muss. Von der Vorsorge, der Regional- und Bauleitplanung über die Stärkung des natürlichen Wasserrückhalts bis hin zum technischen Hochwasserschutz sind verstärkte Anstrengungen erforderlich, um das Hochwasserrisiko zu verringern. „Dabei müssen wir großräumig denken“, sagt Achim Blindert, der Allgemeine Vertreter des Euskirchener Landrats Markus Ramers. „Hochwasser endet nicht an Stadt-, Gemeinde- oder Kreisgrenzen.

Um mögliche Überflutungen zu verhindern bzw. deren Auswirkungen so gering wie möglich zu halten, müssen wir das gesamte Einzugsgebiet eines Flusses wie der Erft in den Blick nehmen.“ Daher hat der Kreis Euskirchen in den vergangenen Monaten alle Akteure des „Erft-Reviers“ von der Quelle bei Nettersheim-Holzmülheim bis nach Kerpen an einen Tisch gebracht und ein gemeinsames Vorgehen koordiniert. In Zülpich wurde jetzt der Startschuss für eine Kooperation gegeben, die die betroffenen Kommunen, mehrere Kreise sowie den Erftverband umfasst. Bis zum Sommer soll die interkommunale Hochwasserschutzkooperation auch formell unter Dach und Fach sein.

Im Januar 2022 hatte das NRW-Umweltministerium bereits einen 10-Punkte-Arbeitsplan zur Verbesserung des Hochwasserschutzes veröffentlicht. Darin führte das Ministerium kommunale Hochwasserschutzkonzepte – möglichst auf Ebene von Flusseinzugsgebieten – als wesentlichen Beitrag zu einem kosteneffizienten und nachhaltigen Hochwasserschutz auf und förderte die Erstellung durch die Kommunen. Um den technischen Hochwasserschutz im Einzugsgebiet der Erft und seinen Nebengewässern nachhaltig zu verbessern, müssen entsprechende Schutzkonzepte aber sowohl lokale Gegebenheiten, als auch regionale Gebietseigenschaften berücksichtigen. „Nur wenn die Hochwassersituation ganzheitlich, das heißt kleinräumig auf kommunaler Ebene bis hin zur großräumigen Betrachtung des Einzugsgebietes, beurteilt wird, kann das Schutzniveau nachhaltig, wirkungsvoll und kosteneffizient verbessert werden. Dabei ist es zwingend erforderlich, dass die Wirkung der geplanten Schutzmaßnahmen aufeinander abgestimmt wird“, so Dr. Bernd Bucher, Vorstand des Erftverbandes.

Auf dieser Grundlage haben die von der Hochwasserkatastrophe stark betroffenen Kommunen im südlichen und mittleren Erft-Einzugsgebiet gemeinsam mit den Kreisen und dem Erftverband eine Kooperationsvereinbarung zum Interkommunalen Hochwasserschutz initiiert. Ziel dieser Kooperation ist es, das Hochwasserrisiko durch die interkommunale Abstimmung und Entwicklung von Schutzmaßnahmen in allen Kommunen zu reduzieren. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Kooperation ist die unmittelbare Einbindung der Bürgerschaft. So sollen gemeinsam vergangene Hochwasserereignisse aufgearbeitet, zusätzliche Erkenntnisse gewonnen und durch die abgestimmte Identifizierung ortskonkreter Schutzmaßnahmen und überörtlich wirkender Rückhaltemaßnahmen ein interkommunales Hochwasserschutzkonzept über die nächsten drei Jahre entwickelt werden. Die Einbindung von Starkregenkonzepten einzelner Kommunen in das Gesamtkonzept ist dabei vorgesehen.

Derzeit laufen die ersten gemeinsamen Arbeitstermine innerhalb der Teilprojekte der Hochwasserschutzkooperation, die nach den Gewässern im Einzugsgebiet der Erft bis Kerpen gegliedert sind. „Dabei wurde bereits deutlich, dass eine Verbesserung des Hochwasserschutzes nur durch die Einbindung aller Beteiligten erzielt werden kann“, so Achim Blindert.

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Frühlings-Ausstellung in der Stehbach-Galerie in Mayen – Vernissage am Sonntag 10. April 2022

Mayen – Wer einen Hauch von Frühling erleben will, ist im Alten Arresthaus gut aufgehoben: Dort zeigen Künstler der Künstlergruppe 2010 (Freunde und Künstler aus Mayen und Umgebung) sowie Gastaussteller und Schüler der internationalen Kunstschule Mayen in der traditionellen Frühlingsausstellung gemeinsam ihre Werke in Acryl und Aquarell, sowie Fotografien und Skulpturen, ohne spezielle Themenvorgabe.

Eröffnet wird die Ausstellung mit einer Vernissage am 10. April 2022 um 11.00 Uhr in der Stehbach-Galerie unter musikalischer Begleitung vom BAP-Cover-Duo die „Zwei Jestalte“ Jörg Ebertz und Marco Weiler.

Auch Oberbürgermeister Dirk Meid wird sich die Frühlingsausstellung nicht entgehen lassen und lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein: „Erleben Sie auch noch ein paar genussvolle Stunden in unserem Alten Arresthaus bei guter Musik und facettenreicher Kunst.“

Die Ausstellung in der Stehbach-Galerie im Alten Arresthaus ist bis Sonntag, 01. Mai, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Es gelten die zu diesem Zeitpunkt gültigen Corona-Bestimmungen. Änderungen entnehmen Sie bitte der Tagespresse. Weitere Informationen unter www.stehbach-galerie.de. Der Eintritt ist frei.

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Wirtschaft

Bundesregierung beschließt Schutzschild für vom Krieg betroffene Unternehmen

Region/Berlin – Infolge des russischen Angriffskriegs ist die aktuelle wirtschaftliche Situation vieler Unternehmen von großer Unsicherheit geprägt. Die von der Staatengemeinschaft ergriffenen Sanktionen treffen die russische Wirtschaft hart, aber wirken sich auch auf die Situation der Unternehmen in Deutschland aus. Vizekanzler und Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck und Bundesfinanzminister Christian Lindner haben daher heute ein umfassendes Maßnahmenpaket vorgestellt, mit dem Unternehmen unterstützt werden sollen, die von den Sanktionen oder dem Kriegsgeschehen betroffenen sind. Der Befristete Krisenrahmen, den die Europäische Kommission am 23. März 2022 beschlossen hatte, bietet – vorbehaltlich noch erforderlicher beihilferechtlicher Genehmigungen – die notwendige Grundlage für staatliche Hilfen, um die betroffenen Unternehmen bei der Bewältigung der Herausforderungen zu unterstützen.

In der aktuellen Situation geht es für Unternehmen vor allem darum, kurzfristig Liquidität sicherzustellen. Die Bundesregierung unterstützt deshalb Unternehmen und Branchen primär mit Liquiditätshilfen. Diese umfassen:

  • Ein KfW-Kreditprogramm, um kurzfristig die Liquidität der Unternehmen zu sichern. Unternehmen aller Größenklassen erhalten Zugang zu zinsgünstigen, haftungsfreigestellten Krediten. Das Programm wird ein Volumen von ca. bis zu 7 Mrd. Euro umfassen.
  • Zudem sollen einzelne, bereits während der Corona-Pandemie eingeführte Erweiterungen bei den Bund-Länder-Bürgschaftsprogrammen für von dem Ukraine-Krieg nachweislich betroffene Unternehmen fortgesetzt werden. Dies betrifft die Bürgschaftsbanken und das Großbürgschaftsprogramm.

Es gilt darüber hinaus, Vorsorge zu treffen für den Fall, dass sich die wirtschaftliche Lage der Unternehmen verschlechtert. Um für ein solches Szenario gewappnet zu sein und dann besondere Härten zielgerichtet abfedern und existenzbedrohende Situationen für einzelne Unternehmen vermeiden zu können, bereitet die Bundesregierung ergänzende Maßnahmen vor: 

  • Ein Programm zur temporären Kostendämpfung des Erdgas- und Strompreisanstiegs für besonders betroffene Unternehmen in Form eines zeitlich befristeten und eng umgrenzten
  • Ein Finanzierungsprogramm für durch hohe Sicherheitsleistungen (Margining) gefährdete Unternehmen. Hierfür erarbeitet die Bundesregierung standardisierte Kriterien, um den Unternehmen kurzfristig mit einer Bundesgarantie unterlegte Kreditlinien der KfW zu gewähren. Für diese Maßnahme ist ein Kreditvolumen von insgesamt bis zu EUR 100 Mrd. vorgesehen.
  • Zielgerichtete Eigen- und Hybridkapitalhilfen. Als Option zur Stabilisierung von besonders relevanten Unternehmen prüft die Bundesregierung außerdem den gezielten Einsatz von Eigen- und Hybridkapitalhilfen. Soweit Einzelfälle betroffen sind, lässt sich dies zunächst technisch über Zuweisungsgeschäfte der KfW abbilden.

Die genaue Ausgestaltung der einzelnen Säulen erfolgt jetzt zügig und in enger Abstimmung beider Häuser.

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Schnelles Internet für Ortschaften in der Verbandsgemeinde Maifeld

Saffig – Westenergie startet Vorvermarktung für Glasfaserausbau ab dem Mai 2022 in Gappenach, Kerben, Rüber, Lasserg, Mörz und Ruitsch. Bürgerinnen und Bürger erhalten Angebot für kostenlosen Glasfaserhausanschluss. Gute Neuigkeiten für alle Anwohnerinnen und Anwohner in Gappenach, Kerben, Rüber, Lasserg, Mörz und Ruitsch der Verbandsgemeinde Maifeld: Gemeinsam mit Westenergie Breitband planen die Ortschaften den Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes für superschnelles Internet. Hierzu startet Westenergie am 1. Mai 2022 die Vorvermarktung in den genannten Regionen. Bei Erreichen einer Vorvermarktungsquote von 30 Prozent wird der Netzbetreiber ein flächendeckendes Glasfasernetz in FTTH-Bauweise (FTTH = Fiber to the Home) ausbauen.

Der Glasfaserhausanschluss wird für interessierte Haushalte im Ausbaubereich direkt bis ins Gebäude verlegt. Die Hausanschlüsse stellen eine hochwertige und zukunftssichere Form der Internetanbindung dar und bieten Übertragungsraten von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde, für Gewerbe und Industrie sind spezielle Übertragungsraten im Gigabitbereich möglich. Wer bis zum 31. Juli 2022 im Rahmen der Vorvermarktung einen E.ON-Highspeed-Vertrag abschließt, erhält den Glasfaserhausanschluss kostenlos.

Vom 1. Mai bis einschließlich 31. Juli 2022 werden die Westenergie Vertriebspartner, unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln, auf die Haushalte zukommen, um mit Ihnen bei Interesse über Ihr persönliches Angebot zu sprechen. Zudem laden die Kommunen gemeinsam mit Westenergie alle Anwohnerinnen und Anwohner zu einer Bürgersprechstunde ein, um alle Fragen rund um den Glasfaserausbau zu beantworten.

Hier die Ansprechpartner und Termine im Überblick:

Ortsgemeinde Gappenach:

Ansprechpartner ist der Westenergie Vertriebspartner DVH, Tel.-Nr. 02632 93 2092

Die Bürgersprechstunde findet am Donnerstag, den 12.05.22 und den 19.05.22 von jeweils 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr im Gemeindehaus, in der Hauptsraße 14, in Gappenach statt. Informationen zu Produkten und Services auch unter www.eon-highspeed.com/gappenach

Ortsgemeinde Kerben:

Ansprechpartner ist der Westenergie Vertriebspartner DVH, Tel.-Nr. 02632 93 2092

Die Bürgersprechstunde findet am Dienstag, den 17.05.22 und Dienstag, den 24.05.22 von jeweils 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr im Bürgerhaus, Dammstraße 2, in Kerben statt. Informationen zu Produkten und Services auch unter www.eon-highspeed.com/kerben

Ortsgemeinde Rüber:
Ansprechpartner ist der Westenergie Vertriebspartner EDO, Tel.-Nr. 02632 93 2091

Die Bürgersprechstunde findet am Donnerstag, den 19.05.22 von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr und am Dienstag, den 31.05.22 von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr im Haus der Gemeinde, in der St. Margarethenstraße, in Rüber statt. Informationen zu Produkten und Services auch unter www.eon-highspeed.com/rueber

Stadtteil Lasserg von Münstermaifeld:

Ansprechpartner ist der Westenergie Vertriebspartner EDO, Tel.-Nr. 02632 93 2091
Die Bürgersprechstunde findet am Donnerstag, den 12.05.22 und Freitag, den 13.05.22 von jeweils 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr in der Gaststätte „zum Küppchen“ in der Gartenstraße 16, 56294 Münstermaifeld statt. Informationen zu Produkten und Services auch unter www.eon-highspeed.com/lasserg

Stadtteil Mörz von Münstermaifeld:

Ansprechpartner ist der Westenergie Vertriebspartner MediaParts, Tel.-Nr. 02632 93 2098

Die Bürgersprechstunde findet am Dienstag, den 10.05.22 von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr und Donnerstag, den 12.05.22 von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr in der Schützenhalle, Moselstraße 18, in Münstermaifeld statt. Informationen zu Produkten und Services auch unter www.eon-highspeed.com/moerz

Stadtteil Ruitsch von Polch:

Ansprechpartner ist der Westenergie Vertriebspartner DVH, Tel.-Nr. 02632 93 2092

Die Bürgersprechstunde findet am Montag, den 20.06.22 und Dienstag, den 21.06.22 von jeweils 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr im Pavillon auf dem Dorfplatz in Ruitsch statt. Informationen zu Produkten und Services auch unter www.eon-highspeed.com/ruitsch

Detaillierte Informationen und eine persönliche Beratung erhalten Sie bereits jetzt telefonisch bei den oben genannten Westenergie Vertriebspartnern. Allgemeine Auskünfte über Produkte und Services gibt es auch über die kostenlose Info-Hotline 0800 9900066. 

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Geflüchtete aus der Ukraine machen Busführerschein

Düren – „Wir nehmen großen Anteil an Ihrem Schicksal“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, als er eine Gruppe von Geflüchteten aus der Ukraine nahe des Kreishauses begrüßte. Die Männer und Frauen nehmen gerade an einem Führerscheinkurs teil, der sie auf schnellem und unkomplizierten Weg dazu befähigt, Busse zu fahren.

Angeboten wird diese Aus- beziehungsweise Fortbildung von der Vias Bus, die auch für die Rurtalbus GmbH Passagiere befördert und auf den Straßen des Kreises Düren unterwegs ist. Beide Unternehmen unterstützen Geflüchtete aus der Ukraine engagiert mit Rat und Tat. Kurz nach Kriegsausbruch war die Rurtalbus mit Hilfsgütern im polnisch-ukrainischen Grenzgebiet und hat Geflüchtete mit in den Kreis Düren gebracht.

Um bei der Integration zu unterstützen, bietet die Vias Bus nun einen Busführerscheinkurs an, der an einen Sprachkurs gekoppelt ist. Ein Teil der Geflüchteten besitzt bereits eine Fahrlizenz für Busse und muss die schon vorhandenen Kenntnisse in erster Linie nur auffrischen. Je nach Vorkenntnissen dauere die Ausbildung rund vier Monate, sagte Jan-Oliver Mau, Geschäftsführer der Rurtalbus GmbH. Die Geflüchteten werden schon in dieser Zeit bei der Vias Bus angestellt und haben damit gute Chancen, auf dem Wohnungsmarkt einen Mietvertrag abschließen zu können (Interessierte können sich an info@vias-bus.de wenden).

„Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Glück“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn bei seiner Begrüßung. Er freue sich über die große Hilfsbereitschaft, die nach wie vor im Kreis Düren zu erkennen sei. „Wir alle sind nach wie vor fassungslos und wünschen uns sehr, dass der Krieg so schnell wie möglich beendet werden kann.“

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Horper erbost – „Brachen sollten nicht wichtiger als Menschenleben sein“

Region/Koblenz – Der Bundesrat lehnt in seiner heutigen Sitzung die ausnahmsweise Nutzung von Brachflächen, die sogenannten ökologischen Vorrangflächen, für die Nahrungsmittelerzeugung ab. Dabei hat die EU-Kommission aufgrund des Ukraine-Krieges und den Folgen für die weltweite Nahrungsmittelsituation eine solche Nutzung ausdrücklich erlaubt. Der Bundesrat stimmt hingegen lediglich einer Futternutzung und vorgezogenen Beweidung dieser Flächen in diesem Jahr zu. Durch die Freigabe der Bewirtschaftung von insgesamt rund vier Millionen Hektar in der EU will die Kommission dazu beitragen, die nahende Nahrungsmittelkrise, gerade in den Staaten der Dritten Welt, zu entspannen.

Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau Michael Horper reagiert entsetzt: „Wir Landwirte wären bereit und in der Lage die Lebensmittelengpässe zu entspannen. Stattdessen verfolgt die Bundesregierung, allen voran Landwirtschaftsminister Cem Özdemir, ohne Rücksicht auf Verluste, Ziele, die absehbar Leid mit sich bringen werden. Deutschland wäre in der Lage dazu beizutragen, Notsituationen vor allem auf dem afrikanischen Kontinent und Engpässe in Europa, abzumildern. Stattdessen werden die Bauern daran gehindert aktiv Hilfe zu leisten. Das ist ein unerträglicher Zustand.“

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Wirtschaft

Dritter Strukturwandel-Stern ist Meilenstein für den „Euregio Railport

StädteRegion Aachen – Wieder ein Stern für ein Projekt in der StädteRegion Aachen! Der Aufsichtsrat der Zukunftsagentur Rheinisches Revier hat dem „Euregio Railport“ in Stolberg jetzt das finale Votum gegeben: Mit dem dritten Stern im Zukunftsfeld „Raum und Infrastruktur“ gehört das Projekt jetzt zu den echten Strukturwandel-Stars! Mit der dritten und letzten Auszeichnung hat das Projekt das NRW-Sterneverfahren erfolgreich durchlaufen. Das bedeutet: Es gibt eine konkrete Vorstellung dazu, wo die passenden Fördergelder beantragt werden können. Das ist ein wichtiger Meilenstein für das Projekt, für den Standort Stolberg und für die StädteRegion Aachen. Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier hat sich bei der Entscheidung des Aufsichtsrates für das städteregionale Projekt stark gemacht: „Mit dem Euregio-Railport in Stolberg der größte Logistik-Umschlagplatz in der Region entstehen. Von einem solchen Zugang zum internationalen Schienengüterverkehr profitiert das ganze Rheinische Revier! Ich habe aber natürlich auch die städteregionale Perspektive im Blick: Unsere Region gewinnt weiter an Attraktivität. So wird die Schaffung neuer Arbeitsplätze beflügelt“, ist der Städteregionsrat überzeugt.

Auch für Patrick Haas, den Bürgermeister der Kupferstadt Stolberg, ist die Auszeichnung eine gute Nachricht: „Ich freue mich sehr, dass die ZRR dem Antrag der Kupferstadt Stolberg und der EVS zugestimmt hat und wir den dritten Stern erhalten haben. Mit dem Euregio Railport schaffen wir einen enormen Standortvorteil für unsere Wirtschaft. Wir werden die Gewerbeflächen rund um den Railport zum ‚Logistic Mobility Campus Stolberg‘ weiterentwickeln und damit nicht nur gut bezahlte Arbeitsplätze schaffen, sondern auch die Attraktivität der bestehenden und der derzeit in der Umsetzung befindlichen Gewerbegebiete, zum Beispiel des Zincoli-Geländes, deutlich erhöhen.“

Thomas Fürpeil, den Geschäftsführer der Euregio Verkehrsschienennetz GmbH, freut das sehr. „Damit sind wir einen wichtigen Schritt weiter! Wir wollen Firmen im Rheinischen Revier sowie im Dreiländereck Deutschland, Belgien und Niederlande einen Zugang zum Schienengüterverkehr bieten und damit einen Beitrag zum Strukturwandel in der Region, aber auch zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz leisten“, erklärt er.

Ein wichtiger Umschlagplatz ist der Güterbereich des Stolberger Hauptbahnhofs schon jetzt. Für den Güterverkehr liegt er günstig auf der Strecke zwischen Nordsee und Alpen. „Schienen, Verlade- und Lagerplätze, schweres Gerät zum Ab- und Beladen sowie LKW sind vorhanden und in Aktion“, erklärt Thomas Fürpeil. Im Moment werden auf dem Gelände der Euregio Verkehrsschienennetz GmbH EVS jährlich etwa 1,5 Millionen Tonnen umgeschlagen. Waren, Schüttgut oder auch riesige Fertigbauteile aus Beton kommen aus Richtung der Seehäfen in Zeebrügge, Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam an und werden auf Züge geladen. Von dort aus geht es auf der Schiene weiter Richtung Inland. Und umgekehrt.

Dass Güter von der Straße auf die Schiene kommen, bringt gleich mehrere Vorteile mit sich: Auf der Straße sind weniger LKW unterwegs, Waren kommen ohne Stau pünktlich an und – ein großer Bonus für den Klimaschutz – beim Transport per Güterzug entsteht weniger CO2. Mit dem Projekt „Euregio Railport“ sollen die bestehende Schieneninfrastruktur und der Güterbereich weiter ausgebaut werden. Ein neues 740 Meter langes Rangiergleis der EVS wurde jüngst in Betrieb genommen. Zusätzlich sollen weitere Rangier- und Umschlaggleise für Güterzüge entstehen. Passend dazu sollen die angrenzenden Industrie- und Gewerbeflächen zum „Logistic Mobility Campus Stolberg“ (LMCS) ausgebaut werden. Insgesamt sollen neue Arbeitsplätze in den Bereichen Mobilität und Logistik geschaffen werden.

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News

Spenden-Übergabe in der Musikschule der Stadt Jülich für die Ukraine Hilfe Jülich

Jülich – Am gestrigen Donnerstag trafen sich die Akteure des Big Band Konzertes und der Förderverein der Musikschule mit Frau Raissa Fits, Vorsitzende der Ukraine Hilfe Jülich e.V. zum Austausch und zur Spendenübergabe.

Frau Fits berichtete sehr eindrucksvoll von der Hilfsstruktur der Community der Ukrainer in Jülich. Die Spende in Höhe von 1300,00 EUR kommt der Medizinischen Versorgung innerhalb der Ukraine zu gute.

Einig waren sich die Bandleiter darüber, dass neben dem vielseitigen Auftritt der 2 Big Bands, auch der erzielte Spendenbetrag zum Gelingen des Konzertabends beitrug. „Auf das Jülicher Publikum ist Verlass“ fügte Klaus Luft hinzu. Der Förderverein der Musikschule begleitet seit vielen Jahren mit seinem Getränkeangebot auf Spendenbasis die Konzertreihen der Musikschule und freut sich mit der gesammelten Konzertspende in Höhe von 1300,00 EUR dem Verein Ukraine Hilfe Jülich zu unterstützen.

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Tourismus

Vorbereitung der Vulkanregion Laacher See auf die Tourismussaison 2022

Maria Laach/Niederzissen – Vorstand blickt positiv in die Saison 2022. Jüngst kam der Vorstand des Tourismusverbandes Vulkanregion Laacher See im Rathaus in Niederzissen zusammen, um sich über Planungen und laufende Projekte im Jahr 2022 auszutauschen. Die Tourismusbranche insgesamt und insbesondere auch die Region Eifel wurden bedingt durch die Pandemie und die Flutschäden in den vergangenen zwei Jahren vor große Herausforderungen gestellt. Doch der Vorstand wie auch die Regionalagentur Eifel Tourismus GmbH (ET) sind davon überzeugt, dass „Deutschland weiterhin das Urlaubsland Nummer eins in der deutschen Bevölkerung ist, davon profitiert auch die Eifel mit ihrer weitläufigen Natur und den vielen hochwertigen Wander- und Radangeboten“, so Wolfgang Reh von der ET.

„Die Vulkanregion Laacher See steht für einen naturnahen Wander- und Familienurlaub. Die Urlauber genießen bei ihren Aktivitäten den Aufenthalt in der vom Vulkanismus geprägten Natur“, ist sich auch der Vorsitzende des Tourismusverbandes, Bürgermeister Johannes Bell, sicher. Der Verein ist der Zusammenschluss der touristischen Leistungsträger in der Region. Er arbeitet dabei Hand in Hand mit dem Zweckverband Ferienregion Laacher See, bestehend aus den kooperierenden Verbandsgemeinden Brohltal, Mendig und Pellenz auf touristischer Ebene, um den Bekanntheitsgrad der Vulkanregion Laacher See zu steigern. Gemeinsam werden Impulse gesetzt, Akteure vernetzt und Projekte koordiniert.

In den Wintermonaten wurde der Fokus insbesondere auf die Digitalisierung gelegt. Digitales Marketing ist heutzutage unverzichtbar und spielt in der Tourismusarbeit eine immer größere Rolle. Seit Beginn des Jahres ist die Vulkanregion nun neben facebook auf der Plattform „instagram“ zu finden, welche Follower mit eindrucksvollen Bildern und Videos lockt. Neben Qualitätsmaßnahmen und Infrastrukturprojekten wie der Besucherlenkung Maria Laach werden auch die Veranstaltungen wieder terminiert. Die Planungen für die hochkarätige Reihe „Sagenhaft musikalisch“ wie auch die Kultur- und Erlebniswoche „Nacht der Vulkane“ rund um den Laacher See laufen bereits auf Hochtouren.

Mitglieder wie auch interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich schon jetzt den Termin der diesjährigen Mitgliederversammlung vormerken, die am Montag, 9. Mai, 14 Uhr, in der Aula des Kloster-Gastflügels in Maria Laach stattfinden wird. Im Anschluss haben die Teilnehmer die Möglichkeit, gemeinsam die neu errichtete Klostergaststätte zu besichtigen.