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Mit „Rolli“ auf Reisen

Mechernich – Hochmoderner Bus des Mechernicher Traditionsunternehmens Schäfer-Reisen verschafft auch Rollstuhlfahrern Reisemobilität zu allen denkbaren Zielen – Auch in gemischten Gruppen: 13 Rollstühle plus 15 „normale“ Sitzplätze“ oder sechs Rollstühle plus 35 Sitzplätze.

Die Bestückung mit Rollstühlen und normalen Zweiersitzbänken im „Rollibus“ ist flexibel und reicht von Kombinationen aus 49 Sitzplätzen und einem Rollstuhl bis zu 13 Rollstühlen und 15 Normalsitzplätzen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Egal ob eine komplette Rollstuhl-Basketballmannschaft oder eine gemischte Reisegruppe aus zehn Rollstuhlfahrern und 23 nicht gehandicapten Urlaubern oder Ausflüglern: Der neue hochmoderne Rollstuhlomnibus („Rollibus“) des Mechernicher Traditions-Reisebusunternehmens „Schäfer-Reisen“ ist für alle diesbezüglichen Reisegelegenheiten gerüstet.

Und zwar inklusive Hebebühne, Küche und ebenerdig zu begehender Reisetoilette ganz hinten im Bus. Die Bestückung mit Rollstühlen und normalen Zweiersitzbänken ist flexibel, sie reicht von Kombinationen aus 49 Sitzplätzen und einem Rollstuhl bis zu 13 Rollstühlen und 15 Normalsitzplätzen.

Rolf Schäfer und Guido Bauer, Geschäftsführer bei „Schäfer Reisen“: „Wir organisieren und betreuten auch Reisen, suchen adäquate barrierefreie Hotels aus und organisieren Pflege und Hilfe am Urlaubsort.“

„Wir bringen Sie überall hin…“

Die mitreisenden Rollstuhlfahrer müssen ihren Untersatz nicht einmal verlassen, wenn sie den „Rollibus“ besteigen. Fahrer Werner Lang oder einer seiner speziell geschulten Kollegen befördert sie mittels Lifts (Hebebühne) in den Fahrgastraum und schieben sie auf den gewünschten Platz, wo der Rollstuhl auf Schienen im Bus fest und sicher verankert wird.

Guido Bauer: „Wir entwerfen ein individuelles Programm für Sie und Ihre Gruppe, von der Tagestour an den Rhein bis zur mehrtägigen Deutschland- und Europareise.“ Dazu gehören Städtetouren, Kreuzfahrten oder die Traumreise zum persönlichen Wunschevent. Rolf Schäfer: „Buchen Sie Weinprobe, Ritteressen, Musical, Museumsbesuch oder was auch immer… Wir bringen Sie hin! Nichts ist unmöglich.“

Kontakt (0 24 43) 1000, reisen@schaefer-mechernich.de www.schaefer-mechernich.de

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Stadtverwaltung Mayen begrüßt neue Mitarbeiter

Mayen – Die Stadt Mayen hieß kürzlich fünf neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter willkommen. Oberbürgermeister Dirk Meid begrüßte Anja Steinböck als Mitarbeiterin im Vorzimmer des Oberbürgermeisters, des Bürgermeisters sowie der Beigeordneten.

Weiterhin traten Lukas Freudendahl, als Mitarbeiter im städtischen Betriebshof, sowie Volker Lung, als Hausmeister für die Genovevaburg – ihren Dienst bei der Stadt Mayen an. Darüber hinaus wurden Evgeniya Hense und Alexander Michel als Integrationskraft zur Unterstützung ukrainischer Geflüchteter vom Oberbürgermeister Meid begrüßt.

„Ich freue mich, dass Sie sich alle für die Stadt Mayen einbringen möchten und wünsche Ihnen allen einen guten Start“, so Oberbürgermeister Dirk Meid. Den guten Wünschen schlossen sich Büroleiter Christoph Buttner, stellvertretende Personalratsvorsitzende Svenja Schäfges-Zimmer, sowie der Leiter des Betriebshofes Wolfgang Saur an.

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So manchen Streit geschlichtet

Kall – Franz Nocker aus Urft hat sein Amt als Schiedsmann in Kall nach 25 Jahren niedergelegt – Im Laufe seiner Amtstätigkeit viele Streithähne erlebt – Nachfolger ist Rolf Schneider aus Golbach. Streiten lässt sich über alles, aber nicht immer muss der Weg direkt zum Rechtsanwalt und vor Gericht führen. Vor allem die kleinen Reibereien des alltäglichen Lebens sind klassische Fälle für die sogenannten Schiedspersonen. Sie  schlichten statt zu richten und vermitteln zwischen den uneinigen Parteien. Dabei sind sie ganz bewusst juristische Laien, denn sie versuchen, eine Einigung herbeizuführen und den Gang vors Gericht zu ersparen. „Die Parteien haben größtmöglichen Einfluss auf die Gestaltung des Vergleichs, während es bei Gericht immer einen Verlierer gibt“, berichtet Franz Nocker, langjähriger Schiedsmann der Gemeinde Kall. Zudem wären die Gerichte vollends überlastet, wenn jede Kleinigkeit dort verhandelt werden müsste.“

Franz Nocker aus Urft war 25 Jahre lang Schiedsmann der Gemeinde Kall und hat im Rahmen seines Ehrenamtes Vieles erlebt. In seinen Zuständigkeitsbereich fielen zahlreiche Nachbarschaftsstreitigkeiten, kleinere Delikte aus dem Strafrecht, Nachrede, kleinere Handgreiflichkeiten und Geldstreitigkeiten. Zwar muss auch eine Schiedsperson Recht und Gesetze kennen, im Vordergrund sollen aber der gesunde Menschenverstand und die ortsnahe Kenntnis der Verhältnisse stehen. Denn Ziel ist keine rechtsprechende Entscheidung, sondern eine Einigung der jeweiligen Streithähne.

Die Idee des Schiedsamtes ist fast 200 Jahre alt und wurde bereits 1827 vom Königreich Preußen eingeführt. Zu Beginn waren es bürgerliche Rechtsstreitigkeiten, die in die Zuständigkeit des Schiedsmannes fielen, später wurden ihm auch zusätzliche Aufgaben aus dem Strafrecht übertragen. Das Schiedsamt hat sich bewährt und erfüllt heute eine wichtige Funktion im deutschen Rechtssystem, indem es kostengünstiger und deutlich schneller zivilrechtliche Streitigkeiten durch einen einvernehmlichen Vergleich herbeizuführen hilft. Dieser ist dann rechtsverbindlich und 30 Jahre lang vollstreckbar.

Zwischen Antragstellung und Verhandlung liegen oftmals nur wenige Wochen. Auch die Kosten sind überschaubar und liegen derzeit in etwa zwischen 60 und 100 Euro  pro Verhandlung. Kommt es am Ende nicht zu einer Einigung, erhält die antragstellende Person eine sogenannte Erfolglosigkeitsbescheinigung, mit der der Weg zum Gericht dann nach wie vor offen ist.

Das Schiedsamt ist ein zeitlich begrenztes Ehrenamt. Grundsätzlich werden Ehrenämter unentgeltlich ausgeübt, die Gemeinde Kall gewährt den Schiedspersonen jedoch jährlich eine sogenannte Dienstzimmerentschädigung und für jede Verhandlung fallen kleinere Gebühren an, die der Schiedsperson teilweise zustehen. Darüber hinaus unterstützt die Gemeinde Kall bei der Beschaffung von Arbeitsmaterial und übernimmt die Kosten für Fortbildungen vollständig.  Die Schiedsperson ist zugleich eine juristische Instanz und als solche nicht der Kommune, für die sie tätig ist, sondern dem zuständigen Amtsgericht unterstellt. Auch unterliegt die Schiedsperson der Pflicht der Verschwiegenheit. Aus diesem Grund lässt Nocker sich auch auf Nachfrage nicht zu der ein oder anderen Anekdote hinreißen, obwohl er viel zu erzählen hätte.

Schiedspersonen werden vom Gemeinderat gewählt. Sie sollen nicht jünger als 30 und nicht älter als 70 Jahre sein. Ferner müssen sie die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter haben und im Schiedsamtsbezirk, also in der Gemeinde Kall, wohnen. Verhandlungsgeschick und Interesse am deutschen Recht sind hilfreich. „Und natürlich auch der Wille und die Ausdauer sich streitenden Parteien anzunehmen, um einen für alle Seiten zufriedenstellen Kompromiss zu finden“, ergänzt er.

Ende März endete seine Amtszeit nach 25 Jahren Streitschlichten. Er blickt mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf sein langjähriges Ehrenamt zurück, dem er sich mit Leib und Seele verschrieben hat. „Es war nicht immer ganz einfach, mitunter gab es auch harte Brocken“ verkündet er: „Letztlich überwiegt aber der Erfolg und die Freude, eine einvernehmliche Lösung gefunden und Frieden gestiftet zu haben“.

Dabei hatte er seine ganz eigene Methode, die Sache anzugehen. „Ich habe beiden Parteien erst einmal freien Lauf gelassen, so dass sie ihre jeweilige Version schildern konnten, sozusagen Dampf ablassen konnten. Das geschah dann meist auch sehr emotional. Anschließend hatte man oftmals schon eine solide Basis, auf der man an einer Einigung arbeiten konnte“, so Nocker.

Und das scheint sich bewährt zu haben. Insgesamt 99 Fälle verhandelte Franz Nocker in seiner Amtszeit. In weit mehr als der Hälfte dieser Fälle konnte erfolgreich eine Einigung erzielt werden. Gemäß einer Evaluation im Auftrag des Justizministeriums liegt die Erfolgsquote bundesweit bei über 60 Prozent. Damit sind die Schiedsämter die am häufigsten erfolgreich vergleichenden Institutionen. Hinzu kommen die sogenannten „Tür- und Angelfälle“ in nicht unerheblicher Fallzahl. Diese werden bereits im Vorgespräch durch die Schiedsperson erledigt, so dass es erst gar nicht zu einer Verhandlung kommt.

Doch Nocker war nicht nur langjähriger und erfahrener Schiedsmann der Gemeinde Kall. Im Jahr 2020 wurde er für seine Tätigkeit mit der Anstecknadel des Bundes Deutscher Schiedsmänner (BDS) ausgezeichnet. Auch war er 20 Jahre lang Mitglied im Vorstand der Bezirksvereinigung Aachen, wo er die Tätigkeit des Schriftführers und des IT-Beauftragten ausübte. Daneben war er Beisitzer für den Amtsgerichtsbezirk Schleiden. Seit 2012 besaß er die Zertifizierung zum Mediator im BDS, also einem Vermittler, der bei einem Streitschlichtungsverfahren als neutraler Dritter die Verhandlungen unterstützt.

„Die Gemeindeverwaltung bedankt sich bei Franz Nocker für sein langjähriges Engagement und die gute und konstruktive Zusammenarbeit. Wir wünschen Herrn Nocker alles Gute und beste Gesundheit für die weitere Zukunft“, sagte Bürgermeister Hermann-Josef Esser, auch im Namen von Verwaltung und Rat.

Vom Rat der Gemeinde Kall wurden der Golbacher Rolf Schneider zum Schiedsmann und Marc Kuckelkorn aus Kall zu dessen Stellvertreter gewählt. Bürgermeister Esser zeigte sich erfreut, gleich zwei neue Ehrenamtler als Schiedspersonen begrüßen zu dürfen. „Ich wünsche den beiden einen guten Einstieg in diesen verantwortungsvollen und zugleich interessanten Tätigkeitsbereich und natürlich viel Erfolg“, so der Bürgermeister.

Die Wahl von Rolf Schneider und Marc  Kuckelkorn muss noch durch das zuständige Amtsgericht in Gemünd bestätigt werden. Auch die Vereidigung erfolgt durch das Amtsgericht als unmittelbare dienstliche und fachliche Aufsicht. (MK)

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Wirtschaft

Frühjahrs-Umfrage der Handwerks-Kammer Aachen

Aachen – Handwerk: Aktuell flott, in Zukunft eingebremst. Gute Bewertungen der Betriebe, aber auch Sorgen. Nach den pandemiebedingten Rückgängen 2020 und 2021 verzeichnen die Handwerksbetriebe im Kammerbezirk Aachen in fast allen Branchen eine flotte Konjunktur. Liefer-, Material- und enorme Fachkräfte-Engpässe hemmen allerdings immer stärker die wirtschaftlichen Perspektiven der Betriebe, und der Krieg in der Ukraine verschärft das Szenario. „Die vom Hochwasser betroffenen Betriebe sind vielfach noch nicht über dem Berg, und Friseur und Kosmetiker hatten es aufgrund der Corona-Regeln erneut nicht leicht“, macht Peter Deckers, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Aachen, deutlich.

Aktuell bewerten 48 Prozent ihre Geschäftslage mit „gut“ und lediglich 14 Prozent mit „schlecht“. Der hohe Anteil von 86 Prozent positiver Bewertungen (Geschäftslage gut oder befriedigend) unterstreicht den guten Halbjahresverlauf. Für das Sommerhalbjahr rechnen nur noch 20 Prozent mit besseren, jedoch 23 Prozent mit schlechteren Geschäften. 57 Prozent erwarten demnach Stabilität.

77 Prozent der Unternehmen melden aktuell entweder gestiegene Auftragsbestände (25 Prozent) oder gleich hohe Auftragspolster (52 Prozent). Die Auftragsreichweite beträgt durchschnittlich 10,5 Wochen. Im Bauhaupt- und im Ausbaugewerbe liegt sie mit 14,5 beziehungsweise 14,1 Wochen deutlich darüber. Auch die Handwerke für den gewerblichen Bedarf verzeichneten mit 14 Wochen einen hohen Wert.

Weniger Betriebe konnten seit dem Herbst ihren Gesamtumsatz steigern oder beibehalten. Statt 82 Prozent sind es nur noch 68 Prozent. Davon fuhren 30 Prozent ein Plus ein und 38 Prozent konnten das Niveau halten. 70 Prozent erwarten für den Sommer steigende oder gleichbleibend hohe Erlöse. Wegen des hohen Preisdrucks aufgrund der Material- und Lieferengpässe passten 75 Prozent der Unternehmen ihre Verkaufspreise nach oben an. Lediglich 23 Prozent hielten sie stabil. Im kommenden Sommerhalbjahr wollen 80 Prozent ihre Verkaufspreise erhöhen.

 

Die Investitionsbereitschaft hat erneut nachgelassen, nachdem sie sich nach der Corona-Delle ab Mitte 2021 wieder positiv entwickelt hatte: Nur 73 Prozent investierten im vergangenen Halbjahr mehr oder gleich viel in neue Maschinen, Werkzeuge, Räumlichkeiten und digitale Ausstattung. Aufgrund der unsicheren Zukunftsaussichten in den kommenden sechs Monaten sinkt dieser Anteil nochmals auf 67 Prozent.

 

Die Beschäftigungslage im Handwerk ist nach wie vor gut. In den Herbst- und Wintermonaten bauten allerdings 20 Prozent der Betriebe Personal ab. Für das Sommerhalbjahr haben sich 84 Prozent die Vergrößerung ihrer Teams beziehungsweise Personal-Stabilität vorgenommen. Inwieweit die Gewinnung von Fachkräften angesichts des leergefegten Marktes gelingt, ist fraglich. Damit verbunden sind längere Wartezeiten für Kunden.

 

Die einzelnen Handwerksgruppen

Im Bauhauptgewerbe läuft es sehr gut. Die Sonderkonjunktur aufgrund der umfangreichen Reparatur- und Wiederaufbau-Arbeiten wegen der Hochwasser­schäden dürfte noch etwas anhalten. 94 Prozent melden entweder eine gute (67 Prozent) oder befriedigende Geschäftslage (27 Prozent). Ausgezeichnet ist die Lage ebenfalls im Ausbaugewerbe. Hier sind ebenfalls 94 Prozent positiv gestimmt.

Die Stimmungslage bei den Handwerken für den gewerblichen Bedarf bleibt stabil: 89 Prozent beurteilen ihre Lage mit „gut“ (33 Prozent) oder „befriedigend“ (56 Prozent).

Verbessert hat sich die Geschäftslage im Kfz-Handwerk. 90 Prozent bewerten sie mit „gut“ (10 Prozent) oder „befriedigend“ (80 Prozent). Dennoch leiden 38 Prozent unter Auftragsrückgängen und 48 Prozent unter Umsatzeinbußen. Das Service-Geschäft in den Werkstätten hat sich seit Mitte 2021 wieder normalisiert.

Im Nahrungsmittelhandwerk ist die Stimmungslage wieder so gut wie vor Corona: 100 Prozent melden eine gute oder befriedigende Geschätsentwicklung. 75 Prozent machten ein Umsatzplus. Sorgen bereiten die rasant steigenden Produktionskosten.

Bei den Meisterbetrieben im Gesundheitsgewerbe hat sich die gute Stimmung nach dem Aufholprozess des Vorjahres eingetrübt. 75 Prozent geben zwar positive Bewertungen ab, aber bei lediglich 13 Prozent liegen die Geschäfte wirklich besser.

Unter den Corona-Regelungen der vergangenen Wintermonate haben die personenbezogenen Dienstleistungsgewerbe erneut gelitten. Zwar ist die Lage nicht mehr so schlimm wie im Frühjahr 2021, aber sie ist immer noch sehr belastend. Lediglich 57 Prozent bewerten ihren Verlauf im vergangenen Winterhalbjahr mit „gut“ oder „befriedigend“.

 

Die Regionen

Die geschäftliche Entwicklung des Handwerks in den Regionen des Kammerbezirks Aachen ist im Winterhalbjahr ähnlich verlaufen. Der Anteil positiver Bewertungen (Geschäftslage „gut“ oder „befriedigend“) variiert zwischen 88 Prozent in der Städteregion Aachen und 83 Prozent im Kreis Düren. Allerdings bewerten 56 Prozent der Heinsberger Chefs ihre Geschäftslage mit „gut“, hingegen in der Städteregion Aachen „nur“ 41 Prozent.

 

Die geschäftliche Lage-Beurteilung für das Sommerhalbjahr ist in allen Regionen bis auf den Kreis Düren von zurückhaltender Zuversicht geprägt. In der Städteregion Aachen und im Kreis Euskirchen hoffen 77 beziehungsweise 76 Prozent, gute oder zufriedenstellende Geschäfte machen zu können. Im Kreis Heinsberg sind es lediglich 68 Prozent. Im Kreis Düren ist man hingegen sehr optimistisch: 87 Prozent der Chefs und Chefinnen im Handwerk gehen von einer besseren oder stabilen Geschäftsentwicklung aus.

Mehr Auszubildende
2021 wurden trotz der Pandemie 2.161 neue Lehrverträge unterzeichnet. Das sind 6,2 Prozent mehr als zum Vorjahres-Zeitpunkt. Betrachtet man die reinen Handwerksberufe, liegt ein Plus von 8,3 Prozent vor. Das geringere Gesamtplus ist auf einen starken Rückgang bei den kaufmännischen Berufen zurückzuführen. Die Gesamtzahl der Lehrverträge ging im Vergleich zu 2020 aufgrund der zahlreichen Neuverträge nur um 0,4 Prozent zurück.

In diesem Jahr haben bis zum 31. März 424 junge Menschen einen Lehrvertrag unterschrieben. Das sind 9 Prozent, also 35 Verträge mehr als zum Vorjahres-Zeitpunkt.

Zahl der Betriebe steigt
Trotz Pandemie und Flutkatastrophe steigt die Zahl der Mitgliedsbetriebe der Handwerkskammer Aachen 2021 um 287 (+ 1,7 Prozent) weiter an. Mit 3 Prozent verzeichnet das Handewrk im Kreis Euskirchen den größten Zuwachs. Am schwächsten fällt er mit 1 Prozent beim Handwerk in der Städteregion Aachen aus.

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Wirtschaft

IHK-Regionalbeirat Mayen-Koblenz diskutiert über die aktuelle Wirtschaftslage

Region/Mayen-Koblenz – Die Frühjahrssitzung des IHK-Regionalbeirats fand auf Einladung von Vollversammlungsmitglied Jens Bittner (Gothaer Generalagentur Jens Bittner, Mayen) in den Räumen der Gothaer Regionaldirektion statt. Die Mitglieder tauschten sich über die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen ihrer Branchen durch die Folgen des Ukraine-Kriegs sowie über die weiterhin relevanten Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Wirtschaft in der Region Mayen-Koblenz aus.

IHK-Vizepräsident Rolf Löhmar (Löhmar Elektro GmbH, Urmitz) dankte allen Unternehmen für ihren Einsatz und ihre geleisteten Spenden zugunsten der Bevölkerung der Ukraine. Stellvertretend nannte er das besondere Engagement von Andreas Normann (Mathias Normann Spedition GmbH & Co. KG, Bendorf) bei der Belieferung mit Hilfsgütern (Medizinartikel, etc.) und durch die Einstellung eines ukrainischen Mitarbeiters. „Wir leiden – wie alle Unternehmen – an den durch den Krieg ausgelösten drastischen Erhöhungen der Energiekosten, was zu Unsicherheiten bei der Preiskalkulation führt,“ ergänzt Andreas Normann. „Wie sich dies auf die Wirtschaft insgesamt auswirken wird, kann derzeit nur schwer eingeschätzt werden, denn neben den unmittelbaren Folgen wird es auch mittelbare Auswirkungen haben – durch die gestiegenen Schadenshöhen bei steigenden Handwerkerkosten mittelfristig auch in der Versicherungswirtschaft“ zeigt Jens Bittner die Verflechtungen in der Gesamtwirtschaft auf. Wolfgang Mannheim (KTS Kärlicher Ton- und Schamottewerke Mannheim & Co. KG, Mülheim-Kärlich) berichtet von einer guten Auftragslage, „aber neben dem weiterhin vorhandenen Fachkräftemangel sind die stark steigenden Energiekosten eine Herausforderung für eine kostendeckende Kalkulation – bei immer kürzeren Preisbindungsfristen.“ Willi Scheidweiler (W. Scheidweiler GmbH, Bendorf) sieht noch einen weiteren Effekt: „Gerade in diesen unsicheren Zeiten werden stabile Kunden-Lieferanten-Beziehungen immer wichtiger, um flexible Lösungen zur Sicherstellung des Transports und der Versorgung mit Rohstoffen bzw. Endprodukten zu finden.“ Für Rolf Löhmar ist klar, „dass die weltweiten Verflechtungen mit Lieferungen von Vormaterial aus China bei den aktuellen Lieferkettenengpässen und dem Containermangel im weltweiten Handel dazu führen, dass die Sicherstellung der Lieferzeiten für die Endkunden immer riskanter wird.“

„Die IHK-Koblenz, die IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz sowie die deutschen Wirtschaftsorganisationen haben alle Angebote für Unternehmen, deren Importe und Exporte betroffen sind, als auch für ukrainische Fachkräfte unter dem folgenden Link gebündelt: https://www.wirtschafthilft.info/ “ zeigt IHK-Regionalgeschäftsführer Martin Neudecker die Angebote der IHK auf. Regionalberaterin Anne Glück ergänzt: „Der schon vor dem Ukraine-Krieg bestehende große Mangel an Berufskraftfahrern hat sich nochmal verschärft. Deshalb werden wir in Kürze mit einem Berufskraftfahrertag eine gezielte Aktivität zur Unterstützung bei der Behebung des Fachkräftemangels in diesem Berufsbild starten.“

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Wirtschaft

Landrätin Cornelia Weigand übernimmt den Vorsitz des Verwaltungsrates der Kreissparkasse Ahrweiler

Ahrweiler – Cornelia Weigand, Landrätin des Landkreises Ahrweiler, hat den Vorsitz des Verwaltungsrates der Kreissparkasse Ahrweiler übernommen. Die Landrätin ist qua Amt auch Vorsitzende des Verwaltungsrats der Kreissparkasse Ahrweiler. In der jüngsten Sitzung des Verwaltungsrates übernahm sie erstmals den Sitzungsvorsitz.

Sie freut sich auf die Zusammenarbeit mit ihren Verwaltungsratsmitgliedern und der Sparkasse sowie auf die kommenden Aufgaben. „Die Kreissparkasse Ahrweiler verbindet Kompetenz in Finanzdienstleistungen mit Verantwortung für die Region. Sie ist schon viele Jahre Partner der Städte und Kommunen des Landkreises Ahrweiler und ein verlässlicher Förderer der regionalen Wirtschaft, der Vereine und der Menschen im Landkreis“, so die Landrätin.

Zum Verwaltungsrat der Kreissparkasse Ahrweiler gehören neben der Landrätin als Vorsitzende aktuell der 1. Kreisbeigeordnete Horst Gies, Ulrich van Bebber, Johannes Bell, Guido Ernst, Ingrid Näkel-Surges, Wolfgang Schlagwein, Christoph Schmitt und Karl-Heinz Sundheimer als Vertreter des Kreistages sowie Benno Balasus, Daniel Bollinger, Heike Kiefel und Martin Schmitz als Vertreter der Sparkassenmitarbeiter. Der Verwaltungsrat übernimmt die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wie z. B. die Überwachung der Geschäftsaktivitäten der Kreissparkasse Ahrweiler und fasst die dazu erforderlichen Beschlüsse.

Die Kreissparkasse Ahrweiler ist mit knapp 110.000 Kunden sowie einer Bilanzsumme von ca. 2,7 Milliarden Euro Marktführer im Kreisgebiet.

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Ein umfangreiches Rahmenprogramm soll die Aachener*innen auf den Karlspreis einstimmen

Aachen – Das aktuelle Programm beginnt am Dienstag, 26. April, und endet am 29. Mai. Am Himmelfahrtstag, 26. Mai, werden die belarussischen führenden politischen Aktivistinnen Maria Kalesnikava, Swetlana Tichanowskaja und Veronica Tsepkalo mit dem Internationalen Karlspreis zu Aachen ausgezeichnet. Die Festrede hält Bundesaußenministerin Annalena Baerbock. Wie in den Jahren zuvor haben die Stadt Aachen und die Karlspreisstiftung im Vorfeld der Auszeichnung wieder ein umfangreiches Rahmenprogramm zusammengestellt, das auf die Verleihung des Karlspreises vorbereiten soll. Dieses Programm stellte am gestrigen Freitag, 22. April der Vorsitzende des Karlspreisdirektorium, Dr. Jürgen Linden, in einem Pressegespräch im Haus Löwenstein vor.

Maria Kalesnikava, Swetlana Tichanowskaja und Veronica Tsepkalo erhalten den Karlspreis für ihren mutigen und ermutigenden Einsatz gegen die brutale staatliche Willkür, Folter, Unterdrückung und die Verletzung elementarer Menschenrechte. Es ist eine Wahl des Aufbruchs, denn die drei treten für das ein, was den Kern des europäischen Projekts ausmacht: Menschenrechte, Frieden und Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Solidarität.

Mit dem Rahmenprogramm werden die Bürger*innen eingeladen, gemeinsam mit den Karlspreis-Verantwortlichen und zahlreichen renommierten Referent*innen über die Zukunft Europas und die großen Herausforderungen zu dieser Zeit zu diskutieren. Die Veranstaltungen knüpfen wie üblich an Persönlichkeit und

Wirken der Preisträgerinnen an. Wichtige Themen, die auch bei ihrer Wahl und in der Begründung des Direktoriums eine zentrale Rolle gespielt haben, werden aufgegriffen; Themenschwerpunkt ist vor allem die aktuelle Situation in Osteuropa.

Fester Bestandteil des Karlspreises

Das Rahmenprogramm zur Karlspreisverleihung gehört seit 1991 zum festen Bestandteil des Karlspreises. Seitdem wurden bislang über 1000 Programmpunkte konzipiert und umgesetzt, unter anderem zu den Staaten: (damalige) Tschechoslowakei, Frankreich, Spanien, Norwegen, Österreich,

Niederlande, Polen, Großbritannien, USA, Ungarn, Vatikan, Irland, Italien, Luxemburg, Litauen, Belgien, Portugal, Rumänien und Deutschland.

Noch vor dem Beginn des Veranstaltungsprogramms in Aachen wird eine Karlspreis-Delegation gemeinsam mit den Preisträgerinnen am 25./26. April zu politischen Gesprächen über die Situation in Osteuropa in Berlin sein und dort unter anderem mit Staatsministerin Claudia Roth, Bundestagspräsidentin Bärbel Bas und den Vorsitzenden der großen Bundestagsfraktionen zusammentreffen.

Das aktuelle Programm beginnt am Dienstag, 26. April, und endet am 29. Mai.

Es umfasst rund 40 Veranstaltungen, Projekte und Auftritte aus unterschiedlichen Bereichen – zum Beispiel Ausstellungen, Konzerte und Filmvorführungen, Workshops, Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen sowie Lesungen und Preisverleihungen. Zahlreiche Veranstaltungen finden dieses Jahr in digitaler Form statt und bieten somit einem Publikum in der Region und weit darüber hinaus die Möglichkeit, an dem vielfältigen Programm teilzunehmen.

Zum Umdenken gezwungen

Dr. Jürgen Linden betonte im Pressegespräch, dass der aktuelle Karlspreis ein ganz besonderer Karlspreis sei, der direkt unter dem Einfluss und unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine stehe. „Was wir dort momentan erleben, zwingt uns zum Umdenken und lässt den Krieg und seine ‚gute Kehrseite‘, den Frieden, in den Mittelpunkt des gesamten Karlspreises und damit auch des Rahmenprogramms rücken.“

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen erklärte in einem Statement, dass ihr beim diesjährigen Rahmenprogramm vor allem die Veranstaltung mit Pulse of Europe am Herzen liege. Sie sagte: „In Anlehnung an das Bürgerbeteiligungsformat „Europäische Hausparlamente“ wird den Bürgerinnen und Bürgern Aachens hier eine Stimme verliehen, um gemeinsam Wege für ein friedliches und geeintes Europa zu entwickeln. Die offenen Gesprächsrunden sind ein deutliches Zeichen für ein offenes dialogisches Europa. Auch in Belarus sind diese Stimmen laut geworden – ihnen haben vor allem Maria Kalesnikava, Swetlana Tichanowskaja und Veronica Tsepkalo ein Gesicht gegeben. Ihr Einsatz für Demokratie, Freiheit und Recht beeindruckt mich bis heute.“

Europäischer Karlspreis für die Jugend

Zwei Tage vor der Verleihung des Internationalen Karlspreises wird am 24. Mai bereits zum 15. Mal der Europäische Karlspreis für die Jugend vergeben, der mit insgesamt 15.000 Euro dotiert ist. Im Rahmen des zuvor vom Europäischen Parlament und der Karlspreisstiftung ausgeschriebenen Wettbewerbs haben sich

hunderte Jugendliche aus allen Mitgliedsländern der EU mit der Rekordzahl von über 460 Projekten, die zur europäischen und internationalen Verständigung beitragen, für die Auszeichnung beworben. Die Preisverleihung wird von hochrangigen Repräsentant*innen des Europäischen Parlaments und des

Internationalen Karlspreises zu Aachen vorgenommen

Die Karlspreisträgerinnen 2022 an der RWTH Aachen

Im Hörsaalzentrum der RWTH werden die designierten Karlspreisträgerinnen am 25. Mai über die aktuelle Situation in Belarus und Osteuropa sprechen und diskutieren. Gerade diese lebhaften Gespräche insbesondere mit den Studierenden sind vielen Karlspreisträgerinnen und Karlspreisträgern sehr nachhaltig in Erinnerung geblieben.

Karlspreis LIVE

Das große Open-Air-Event auf dem Katschhof zählt zu den festen Traditionen des Rahmenprogramms. Nach Corona-bedingter Aussetzung der üblichen Aktivitäten werden die Besucher*innen diesmal wieder zu einem vielfältigen Programm rund um die Preisverleihung eingeladen. Putins Krieg gegen das ukrainische Volk, seine brutalen Angriffe gegen ein friedliches Land, unschuldige Menschen, die Souveränität eines Staates und sein Angriff auch auf die europäischen Werte sowie Lukaschenkos schamlose Unterstützung, die Beihilfe zum Überfall auf die Ukraine, die Unterdrückung des belarussischen Volkes und die Verachtung von Recht und Humanität haben die Karlspreis-Verantwortlichen dazu veranlasst, den

Internationalen Karlspreis 2022 als Aufruf der Europäer für Frieden, Freiheit, Demokratie und Recht zu gestalten. Dies spiegelt sich insbesondere auch in den Aktivitäten auf dem Katschhof wider.

Zeichen der unverbrüchlichen Gemeinschaft Europas

Auch bei Karlspreis LIVE steht vor allem die politische Botschaft im Mittelpunkt, den Karlspreis als Zeichen der unverbrüchlichen Gemeinschaft Europas zu begehen. So finden bereits am Mittwochnachmittag Gespräche mit prominenten Gästen des Karlspreises statt. Ab 15.30 Uhr stimmt die Ukrainerin Tamara Lukasheva musikalisch auf die Preisverleihung ein. Weitere Auftritte folgen. Die Schauspieler*in Annette Schmidt und Jochen Deuticke lesen Texte und Gedichte belarussischer Autoren, aber auch Aufzeichnungen und Erfahrungsberichte von Akteuren der belarussischen Freiheitsbewegung, bevor sich ab 19 Uhr die Jugendkarlspreisträger*innen und die designierten Karlspreisträgerinnen 2022, Swetlana Tichanowskaja, Veronica Tsepkalo und – stellvertretend für ihre inhaftierte Schwester Maria Kalesnikava – Tatsiana Khomich, der Öffentlichkeit vorstellen. Zum Abschluss spielt ab 20 Uhr der belarussische Musiker Lavon Volski.

Am Christi Himmelfahrtstag folgt nach der Preisverleihung eine politische Kundgebung, auf der hochrangige politische Repräsentanten gemeinsam mit den Preisträgerinnen ein generationsübergreifendes Zeichen des Vereinten Europas für Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschenrechte setzen.

Hinweise zur Teilnahme

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zur Teilnahme an den Veranstaltungen des Rahmenprogramms eingeladen. Es gelten die jeweils aktuellen Corona-Schutzregeln, im Einzelfall auch ergänzende Schutz- und Hygienemaßnahmen.

Der Karlspreis online

Alle Termine des Karlspreisrahmenprogramms findet man digital unter www.aachen.de/karlspreis und www.karlspreis.de sowie ab sofort in Form einer gedruckten Broschüre an den üblichen Auslagestellen in der Stadt.

Darüber hinaus finden Sie den Karlspreis auch auf den folgenden Social-Media-Kanälen:

Twitter: @KarlspreisAC / @PresseamtAachen

Instagram: @karlspreis_ac / @stadtaachen

LinkedIn: Karlspreis (linkedin.com/company/karlspreis) / https://de.linkedin.com/company/stadt-aachen

Facebook: @IntlKarlspreis / @unseraachen

Der offizielle Hashtag auf allen Kanälen lautet: #karlspreis2022

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Der „Lions Club Euskirchen-Veybach“ lädt ein zur Spendenlesung mit Bestsellerautorin

Mechernich-Kommern – Organisierte Lesung mit „Spiegel-Bestsellerautorin“ Dr. Ursula Weidenfeld inklusive Diskussionsrunde in Kommern am Dienstag, 10. Mai – Organisiert durch den „Lions Club Euskirchen-Veybach“ und den „Lions Förderverein Euskirchen e.V.“ – Um Spenden an Kommerner „Ukraine-Hilfe“ wird gebeten – Für leibliches Wohl ist gesorgt.

Am Dienstag, 10. Mai, wird Ursula Weidenfeld aus ihrem neuen Bestseller lesen, im Anschluss daran gibt es eine Diskussionsrunde. Um Spenden an die Kommerner „Ukraine-Hilfe“ werde gebeten, für das leibliche Wohl sei gesorgt. Foto: Archiv/pp/Agentur Profipress

Der „Lions Club Euskirchen-Veybach“ und der „Lions Förderverein Euskirchen e.V.“ laden zu einem Vortrag inklusive Diskussionen vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Ereignisse am Dienstag, 10. Mai, um 19 Uhr ein. „Spiegel-Bestsellerautorin“ Dr. Ursula Weidenfeld wird hier aus ihrem neuen Buch „Die Kanzlerin – Portrait einer Epoche“ lesen. Statt findet das Ganze in Kommern (Wingert 52, 53894 Mechernich-Kommern).

Eine Pause mit „Fingerfood“ und Getränken zwischen Vortrag und Diskussion ist eingeplant, auch ein Büchertisch der Mechernicher Buchhandlung „Schwinning“ mit Veröffentlichungen der Referentin stände dann bereit.

Der Eintritt ist zwar frei, jedoch werde dringend um Spenden für die „Ukraine-Hilfe“ in Kommern gebeten, die für die Flüchtlinge ein Haus renoviert. Vorstellen werde dieses Projekt kurz Kindermusiker Uwe Reetz.

Der „Lions Club“ ist eine Vereinigung in vielen kleineren Clubs, die weltweit und lokal bei verschiedensten gesellschaftlichen Problemen zu helfen versuchen.

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Auf der Suche nach einem Geschenk zur ersten Heiligen Kommunion?

Niederzissen/Brohltal/Maria Laach – Tourist-Information Vulkanregion Laacher See bietet spannende Kleinigkeiten. Am Tag ihrer heiligen Erstkommunion stehen Kinder ganz im Mittelpunkt – in der Kirche und auch in der Familie. Persönliche Geschenke helfen Kinder und Eltern, das Fest später in guter Erinnerung zu behalten. Das Kind soll spüren, dass man es besonders mag. Die Tourist-Information Vulkanregion Laacher See hält interessante Kleinigkeiten zum Verschenken bereit.

Für einen farbenfrohen Start in den Tag…

Die handbemalte MILA-Tassen und Frühstücksbrettchen mit markanten Highlights der Vulkanregion Laacher See sind kleine Kunstwerke und zaubern einem ein Lächeln ins Gesicht. So ist jedes Objekt ein unverwechselbares Original, keines gleicht dem anderen. Bei den handbemalten Artikeln muss man daher schon genau hinsehen und sich den aussuchen, welcher einem am besten gefällt.

Die Mila-Tasse ist für 14,95 € und das Mila-Frühstücksbrettchen für 6,95 € in der Tourist-Information Niederzissen und Maria Laach käuflich zu erwerben.

 Für Leseratten und stille Zuhörer…Sagenhaft Eifel! Abenteuer in einer fantastischen Region – Der Spuk vom Laacher Seelautet der Titel des Kinder- und Jugendbuches von Christian Humberg. Die Geschichte spielt in der Vulkanregion Laacher See und greift bekannte hiesige
Sagen auf.

Gespensteralarm am Laacher See! Bei einem Besuch des beliebten Eifler Ausflugsziels werden die Zwillinge Lena und Elias Schäfer von einem riesigen Geisterfuchs angegriffen und geraten in ein neues, spannendes Abenteuer. Im Schatten des Klosters Maria Laach und der geheimnisumwobenen Burg Olbrück begeben sie sich auf atemberaubende Spurensuche.

Können sie das Jahrhunderte alte Rätsel der Genoveva lösen, bevor die Schrecken der Vergangenheit erneut lebendig werden? Sagenhaft Eifel! Landluft war noch nie so spannend.

Als Hardcover und ungekürzte Lesung auf 2 CDs zu jeweils 12,90 € in der Tourist-Information erhältlich.

Ist der persönliche Besuch jedoch mal nicht möglich, können Sie auch ganz bequem von Zuhause aus durch die Vielfalt der Artikel stöbern und direkt online bestellen.

Alle Artikel finden Sie auf https://www.vulkanregion-laacher-see.de/infos unter der Rubrik Online Shop!

Viele weitere Ideen sind in der Tourist-Information Vulkanregion Laacher See in Niederzissen und Maria Laach zu finden. Einfach mal reinschauen, für Fragen steht das Team der Tourist-Information gerne zur Verfügung! (Selbstverständlich auch telefonisch 02636-19433 oder per Mail info@vulkanregion-laacher-see.de)

 

 

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Welttag des Buches – Alsdorfer Vorlesepaten stellen aktuelle Bücher vor

Alsdorf – Am heutigen Samstag, 23. April ist es wieder so weit –  Deutschlandweit feiern Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte am UNESCO-Welttag des Buches ein großes Lesefest. Eine regionale Tradition ist zu einem internationalen Ereignis geworden: 1995 erklärte die UNESCO den 23. April zum „Welttag des Buches“, dem weltweiten Feiertag für das Lesen, für Bücher und die Rechte der Autoren. Die UN-Organisation für Kultur und Bildung hat sich dabei von dem katalanischen Brauch inspirieren lassen, zum Namenstag des Volksheiligen St. Georg Rosen und Bücher zu verschenken. Über diesen Brauch hinaus hat der 23. April auch aus einem weiteren Grund besondere Bedeutung: Er ist der Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes.

Seit 1996 wird der „Welttag des Buches“ auch in Deutschland gefeiert und seit 2018 findet zum „Welttag des Buches“ eine Abendveranstaltung der Vorlesepaten in der Stadtbücherei Alsdorf mit dem Thema „Ich schenke dir eine Geschichte“ statt.

In diesem Jahr am 28. April ab 19:30 Uhr unter der Glaskuppel!

Jeder Vorlesepate stellt dabei ein aktuelles Buch vor, das ihm besonders gut gefallen hat und das er den Zuhörern ans Herz legen möchte. Der Abend verspricht sehr vielseitig und interessant zu werden, denn so unterschiedlich unsere Vorlesepaten sind, so unterschiedlich sind die Bücher, die sie vorstellen. Lassen Sie sich von Adelheid Breuer, Dagmar Junk, Dr. Johannes Kiehl, Keziban Yilmaz, Marie-Luise Fröbel, Karina Gjurovski, Judith Schönbrod, Veronika Leisten, Özlem Akcicek und Wolfgang Rosen neugierig machen auf neue Geschichten.

Es wird ein unterhaltsamer Abend unter der Glaskuppel der Stadtbücherei! Lesen und sich vorlesen lassen ist eine ganz eigene Art der Meditation … man findet Entspannung und Ruhe und ganz nebenbei lernt man noch Neues dazu.

Die Veranstaltung ist kostenlos und die Stadtbücherei lädt gemeinsam mit den Vorlesepaten alle Interessierten herzlich ein!