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Polizeiseelsorger Hubertus Kesselheim erzählt von seiner Arbeit

Region/Trier – „Gewalt gegen Polizisten nimmt zu und der Respekt ab“ – Am 16. Februar wurde Trier von der ausufernden Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und -beamte bei einem Einsatz vor einer Diskothek erschüttert. Aus dutzenden Städten wurde über Silvester verstärkte Gewalt gegen Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte vermeldet. Ganz allgemein ist die Arbeit der Polizei eher von schlimmen Eindrücken im Dienstalltag geprägt – doch was löst das bei den Menschen in Uniform aus und wie kann seelischer Beistand aussehen? Genau damit beschäftigt sich seit über 20 Jahren Polizeiseelsorger Hubertus Kesselheim. Er begleitet Mitarbeitende der Präsidien Trier und Koblenz sowie aus dem Saarland und lehrt an der Hochschule der Polizei Rheinland Pfalz.

Wenn Beamte in besonders belastende Situationen wie jene an Weiberfastnacht hineingeraten, wird ein System der Krisenintervention aktiviert, zu dem unter anderem auch die Betreuung durch Seelsorger und Sozialberaterinnen gehören, erklärt Kesselheim. Und er bestätigt: „Die Feindseligkeit gegen Beamte und Rettungskräfte nimmt definitiv zu und der Respekt nimmt rapide ab. Beschimpfungen, Beleidigungen, die Gewaltbereitschaft.“ Das erfahre er beispielsweise als Hochschullehrer auch bei Reflexionsgesprächen, wenn die Studierenden aus ihren Praktika in den Dienststellen berichten. „Diese Art von Autorität wird nicht mehr akzeptiert, und zwar durch alle sozialen Schichten hindurch. Beispiel Verkehrskontrollen, wo es Fahrer mit richtig dicken Schlitten gibt, die Null Einsicht zeigen, freche Antworten geben und dann noch eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Beamten einlegen.“ Bei dem Einsatz vor der Trierer Diskothek hätten selbst erfahrene Kollegen geschildert, dass sie so einen Gewaltausbruch noch nicht erlebt haben. Von der Politik wünsche er sich in solchen Fällen mehr Zurückhaltung – mit möglichst markanten Aussagen helfe man der Polizei nicht – gerade, wenn die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen und die Einsätze ausgewertet seien. „Abwarten, bis Dinge wirklich klar sind. Und ehrlich zu den Bürgern sein: Es gibt keinen absoluten Schutz vor Gewalt oder Terror.“

Die Beamten können sich jedoch nicht nur während der Krisenintervention an Kesselheim wenden. „Das ist unglaublich vielseitig. Wir haben signifikant viele Menschen in der Polizei – vor allen nach längeren Dienstjahren – bei denen sich eine Vielzahl von Ereignissen angesammelt hat, die dann zu mulmigen Gefühlen, Schlafstörungen, Zwangs- und Angststörungen oder Depressionen führen. Oft sehen sie die Seelsorge als erste Anlaufstelle, weil wir einen geschützten Raum bieten, wo sie über alles sprechen können.“ Von der privaten Lebenskrise, etwa Krankheiten oder Sterbefällen von Angehörigen, über die Bewältigung des Dienstalltages bis hin zur Sterbebegleitung – die Gründe für Seelsorge-Gespräche mit Kesselheim sind sehr unterschiedlich.

Auf der einen Seite sei der Polizeiberuf sehr wichtig und erfüllend. Wenn es gut laufe, könnten die Beamten dabei einen großen Teamgeist erfahren. Auf der anderen Seite sage er den jungen Beamten oft: „Ihr habt euch für einen bekloppten Beruf entschieden. Ihr müsst dahin, wo alle anderen lieber weglaufen oder wegsehen, wovon keiner ein Foto machen würde. Aber ihr müsst es dokumentieren, ihr müsst bei der Leichenschau dabei sein, bei schwierigen Einsätzen die eigene Gesundheit riskieren.“ Dabei begleite er sie auch des Öfteren. Als Seelsorger müsse man vor allem Vertrauen aufbauen und das erreiche man nur durch Präsenz. „Ich hatte viele krisenhafte Einsätze, die wirklich unter die Haut gingen, wo die Polizisten in Lebensgefahr waren. Ein Beispiel war, dass jemand auf Beamte losging, weil er den Wunsch hatte, erschossen zu werden. So etwas traumatisiert.“ Leider habe er auch selbst Suizide in der Polizei erleben müssen, weil Beamte den Druck nicht mehr aushielten. Oft bemerkten vorher selbst enge Kollegen nichts, weil die Polizistinnen und Polizisten darauf trainiert seien, funktionieren zu müssen und ihre Gefühle stark zu kontrollieren. „Das wird in der Seele gespeichert und greift sich irgendwann selbst Raum. Es kann zu den genannten Störungen führen, aber auch zu Sarkasmus und Abstumpfung.“

Im Berufsethikunterricht diskutiere er mit den Studierenden an der Polizeihochschule oft die Spanne zwischen Verhältnismäßigkeit und Durchsetzungsfähigkeit. „Immer wenn Polizeibeamte selbst Zwang anwenden, wissen sie, dass sie an den Pranger kommen können. Das geht ihnen permanent im Kopf rum, sie sind teilweise gehemmt in ihrer Arbeit. Diesen Spagat muss jeder einzelne Beamte für sich lösen und das ist eine hohe Belastung.“ Ob der Glaube eine Rolle spielt? Kesselheim sagt, die wenigsten Beamtinnen und Beamten sind gläubige Kirchgänger, aber ein Glaube an etwas „Höheres“ sei bei vielen noch vorhanden. Über den Tod komme er häufig ins Gespräch über Glauben, über Sinn, über das Böse. Und auch darüber, wie sich die Beamtinnen und Beamten selbst vor einer inneren moralischen Instanz verantworten können.

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Frühlingserwachen am 12. März in Mayen – Buntes Programm am 1. verkaufsoffenen Sonntag

Mayen – Die Stadt Mayen, die MY-Gemeinschaft e. V. und die Brückengemeinschaft Mayen laden zum ersten von insgesamt vier verkaufsoffenen Sonntagen in diesem Jahr ein. Am 12. März wird allen Besucherinnen und Besuchern von 13 – 18 Uhr ein buntes Treiben in der Mayener Innenstadt geboten.

Neben dem verkaufsoffenen Sonntag, findet in diesem Jahr erstmalig ein ganzes Wochenende ein Frühlingsmarkt in der Innenstadt von Mayen statt.  Vom 11. März bis 14. März können Jung und Alt buntes Kirmestreiben auf dem Marktplatz leben und erleben.

Die MY Gemeinschaft und die Brückengemeinschaft haben ein tolles Programm für die Besucher zusammengestellt, um den Frühling in Mayen zu begrüßen. Neben einem kleinen „Frühlingsgruß“ in den teilnehmenden Geschäften, in denen man von 13 – 18 Uhr ausgiebig bummeln kann, warten viele weitere Highlights.

„Käferchen“ in der Fußgängerzone freuen sich auf viele Besucherinnen und Besucher, denen sie mit einer kleinen Überraschung eine Freude machen möchten. An den Schaufenstern in der Innenstadt können wieder tolle und kreative Bemalungen bewundert werden.

Eine weitere Besonderheit ist die Figurengruppe des Stelzentheaters Circolo, die bunte Farben in die Stadt bringt. Auf dem Marktplatz sorgen Kinderkarussell, Crêpes,  Imbissbetriebe und ein Riesenrad für Frühlingskirmesatmosphäre.

Die Kirmesgeschäfte warten bereits ab dem 11.03.2023 auf Gäste. Abgerundet wird das frühlingshafte Einkaufserlebnis mit dem Halbfastenmarkt am 14.03.2023.

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Klimaneutral bis 2030 – Aachen wird als Europäische Modellstadt gefördert

Aachen – „Die Auszeichnung der EU bestärkt uns darin, den Weg hin zu einer nachhaltigen, kooperativen sowie sozial-gerechten Stadt gemeinsam und konsequent weiterzugehen“, sagt Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen. Die Europäische Kommission gab am 1. März 2023 bekannt, welche deutschen Städte als europäische Modellstädte im Rahmen der EU-Mission „100 klimaneutrale Städte bis 2030“ gefördert werden. Die Stadt Aachen ist dabei.

103 Kommunen aus ganz Europa hatten sich ursprünglich auf die Ausschreibung der Europäischen Union (EU) mit eigenen Projekten beworben, 25 davon wurden schließlich ausgewählt. Die Stadt Aachen gehört dazu, zusammen mit Mannheim und Münster. Die drei Großstädte hatten sich mit einem gemeinsamen Antrag beworben. Für das Kooperationsprojekt unter Federführung der Stadt Mannheim stellt die EU eine Förderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro über die Projektlaufzeit von Mitte 2023 bis Mitte 2025 zur Verfügung.

Im Projekt mit dem Titel CoLAB (Committed to Local Climate Action Building, übersetzt: „Engagiert für lokale Klimaschutzmaßnahmen“) erproben die drei deutschen Gewinnerstädte innovative Wege, um die verhaltensbedingten Treibhausgasemissionen zu vermindern. Aachen, Mannheim und Münster gehören bereits zum Kreis der in der EU-Mission ausgewählten „100 klimaneutralen Städte bis 2030“. Die drei Städte hatten sich damals unabhängig voneinander beworben und waren ausgewählt worden.

Klimaneutral bis ins Jahr 2030

Im Zuge der Bewerbung wurden die ersten Modellstädte („Pilot Cities“) gesucht. Das gemeinsame Vorhaben von Aachen, Mannheim und Münster zielt darauf ab, eine starke Koalition des Wandels zu ermöglichen. Denn alle drei Städte vereint eine Vision: Sie wollen bis ins Jahr 2030 klimaneutral werden.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen freut sich über den Erfolg, die Unterstützung aus Brüssel für die lokale Umsetzung und die Zusammenarbeit der drei Städte: „Mannheim, Münster und Aachen sind schon jetzt ein sehr gutes Team. Die Auszeichnung der EU bestärkt uns darin, den Weg hin zu einer nachhaltigen, kooperativen sowie sozial-gerechten Stadt gemeinsam und konsequent weiterzugehen.“

Im Fokus des Projektes steht, lokal zu handeln und die ehrgeizigen Pläne und Strategien der Städte umzusetzen. Um das ambitionierte Klimaziel zu erreichen, ist die Zusammenarbeit der Kommunen genauso wichtig wie die Einzelmaßnahmen von Unternehmen, Gruppen und Initiativen.

Viele Engagierte hinter gemeinsamer Idee versammeln

Umweltdezernent Heiko Thomas sieht genau darin eine große Chance: „Das Pilotprogramm der EU-Mission ‚Klimaneutrale Städte bis 2030‘ ermöglicht es uns, den Kreis der Aktiven noch besser zu bündeln und möglichst viele weitere hinter dieser großen gemeinsamen Idee zu versammeln. Aachen ist auf einem sehr ambitionierten Weg. Der Zuschlag belohnt das. Das ist gut für Aachen und das Klima.“

Aachen, Mannheim und Münster wollen vor Ort mit unterschiedlichen Maßnahmen aktiv werden. Aachen plant die Einrichtung einer Klimaagentur als Anlaufstelle für unterschiedliche Akteur*innen und als Managementeinheit. Die Agentur soll den Zugang zu Angeboten erleichtern, die Vernetzung ermöglichen und eine direkte lokale Wirksamkeit erzeugen.

Mannheim will die Plattform „IDEAL für Mannheim“ als Eingangstor für Aktionen einführen. Damit sollen Wirkungsräume für lokales Handeln und mögliche Akteure identifiziert werden. Es geht darum, folgende Fragen zu beantworten: Was ist möglich, was lässt sich wie sichtbar machen und wie lässt sich was vernetzen?

Münster will ein digitales Angebot zur Entwicklung eines klimafreundlichen, nachhaltigen Lebensstils entwickeln. Es soll den Bürger*innen Möglichkeiten für bewusstes Handeln mit großer Wirkung im Alltag aufzeigen, Klimaneutralität als Gemeinschaftsaufgabe visualisieren und erlebbar machen.

Stadtbaurätin Frauke Burgdorff sieht in der Kooperation der drei Städte eine große Chance: „Wieder einmal zeigt sich, dass Zusammenarbeit und nicht Konkurrenz stark macht! Schön, dass die EU dies belohnt. Nun heißt es ‚Ärmel hoch‘ und ganz schnell konkrete Maßnahmen für mehr Klimaschutz in Aachen aufgleisen – in den Betrieben, in den Vereinen und natürlich auch in der Stadtverwaltung!“

Hintergrundinformation zum „Pilot Cities Call“ der EU:

Das Modellstadt-Programm der EU unterstützt europäische Städte dabei, innovative Ansätze zu erproben und umzusetzen. Die Dekarbonisierung, also der Wegfall von Energieträgern wie Kohle und Gas und der Umstieg auf andere Formen der Energieversorgung, soll im Rahmen des zweijährigen Pilotprogramms auf den Weg gebracht werden. Beantragt werden konnten Fördersummen in Höhe von 500.000 Euro, 1 Million Euro und 1,5 Millionen Euro. Insgesamt werden in dem „Pilot-Cities“-Programm Fördermittel in Höhe von 32 Millionen Euro bereitgestellt.

 

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Kreis Ahrweiler erneut mit Qualitätssiegel „ServiceQualität Deutschland“ ausgezeichnet

Ahrweiler – Die Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung Ahrweiler hat die Rezertifizierung der Initiative „ServiceQualität Deutschland“ nach erstmaliger Zertifizierung im Jahr 2013 erneut erfolgreich absolviert und trägt damit für weitere drei Jahre bis 2025 den Titel „Qualitätsbetrieb“. Sie ist damit eine von zwei Wirtschaftsförderungen in Rheinland-Pfalz und eine von insgesamt zwölf Wirtschaftsförderungen in Deutschland, die die Auszeichnung erhalten hat. Die Auszeichnung bescheinigt ein fachkundiges und umfangreiches Beratungsangebot für Firmen, bei Existenzgründungen sowie bei der Unternehmensnachfolge.

Landrätin Cornelia Weigand unterstrich die Bedeutung eines konsequenten Qualitätsmanagements innerhalb der Kreiswirtschaftsförderung: „Stetig Verbesserungsprozesse anzustoßen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei einzubinden und deren Dienstleistungsorientierung kontinuierlich zu fördern ist für eine moderne und serviceorientierte Verwaltung von heute unerlässlich.“

Durch das sogenannte Q-Siegel können Unternehmen auf Anhieb erkennen, dass ihre Anliegen schnell und qualitativ hochwertig bearbeitet werden. Ein Beispiel ist die Servicestelle Förderprogramme der Kreiswirtschaftsförderung, die Firmen durch die Förderlandschaft von Land, Bund und Europäischer Union lotst und Existenzgründenden sowie Unternehmensnachfolgerinnen und -nachfolgern umfangreiche Beratungsdienstleistungen anbietet. Auch das innovative und umfangreiche Veranstaltungsprogramm der Wirtschaftsförderung wie beispielsweise der Jahresempfang der Wirtschaft zeugen von einer hohen Qualität. Darüber hinaus bietet die Kreiswirtschaftsförderung mit dem Baugenehmigungsmanagement eine zentrale Anlaufstelle für alle Baugenehmigungsverfahren im Bereich der gewerblichen Wirtschaft. Anstatt die Unternehmen mit einer Vielzahl von Dienststellen und Ämtern zu konfrontieren, koordinieren die zuständigen Mitarbeitenden auf Wunsch alle Behördenwege im Genehmigungsverfahren.

„Während des Zertifizierungsprozesses haben wir viele Maßnahmen zur Verbesserung der Servicequalität abgeleitet und umgesetzt, die unsere Kundschaft positiv zu spüren bekommen. Gute Servicequalität ist eben ein entscheidender Faktor. Wir werden auch weiterhin unser Dienstleistungsangebot für die Unternehmen im Kreis Ahrweiler kontinuierlich ausbauen“, so Tino Hackenbruch, Leiter der Kreiswirtschaftsförderung.

Durch das Q-Siegel nimmt die Kreiswirtschaftsförderung an der bundesweiten Initiative zur Verbesserung der Servicequalität in Deutschland teil. Ziel ist es, die Erwartungen der Kundinnen und Kunden zu übertreffen und über einen verbesserten Service die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Betriebe, die sich zu einer Zertifizierung entschließen, legen besonderen Wert auf kunden- und qualitätsorientiertes Arbeiten sowie auf eine kontinuierliche Verbesserung der von ihren angebotenen Leistungen.

Weitere Informationen erhalten interessierte Unternehmen bei der Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung Ahrweiler, Wilhelmstraße 24 – 30, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ansprechperson ist Timo Schäfer, erreichbar per Telefon: 02641/975-373 oder unter der E-Mail-Adresse Timo.Schaefer@kreis-ahrweiler.de.

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Kontinuität an der Spitze der Feuerwehr der Stadt Zülpich

Zülpich – Jörg Körtgen für sechs weitere Jahre zum Leiter der Freiwilligen Feuerwehr gewählt. Lob und Dank für die gute Zusammenarbeit zwischen Rat, Verwaltung und Feuerwehr. Jörg Körtgen bleibt Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zülpich. Der Stadtrat bestätigte den 60 Jahre alten Bürvenicher jetzt einstimmig für sechs weitere Jahre im Amt und setzt damit auf Kontinuität an der Spitze der Feuerwehr. Zuvor hatten sich die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr in einer gut besuchten Anhörung mit großer Mehrheit auf die Wiederwahl von Stadtbrandinspektor Körtgen verständigt. Anschließend wurde dieser dem Stadtrat von Kreisbrandmeister Peter Jonas zur Wiederwahl vorgeschlagen.

Jörg Körtgen ist seit dem 01. Dezember 1981 in der Löschgruppe Bürvenich aktiv. Neben diversen anderen Tätigkeiten, unter anderem als Löschzugführer und Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zülpich, hat er das Amt des Wehrleiters schon einmal von 1998 bis zum Jahr 2004 bekleidet. Für sein vielfältiges Engagement bei der Feuerwehr hat Körtgen in der Vergangenheit zahlreiche Ehrungen erhalten, beispielsweise das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber im Jahr 1998 sowie das Feuerwehr- Ehrenzeichen des Landes NRW in Silber (2006) und Gold (2016). Im Jahr 2017 wurde er erneut für sechs Jahre zum Leiter der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zülpich gewählt. Nun erfolgte seine Wiederwahl für sechs weitere Jahre bis März 2029.

Neben Bürgermeister Ulf Hürtgen gehörten die stellvertretenden Wehrleiter Kassim Bougherf und Marcel Kratz zu den ersten Gratulanten. Jörg Körtgen bedankte sich anschließend bei den Mitgliedern des Stadtrates für das einstimmige Votum und hob in diesem Zusammenhang auch die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen Rat, Verwaltung und Feuerwehr hervor.

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Jan Schäfer zum besten Vorleser des Kreises Euskirchen gekürt

Mechernich – „Lesen fand ich schon immer gut“ – Mechernicher GAT-Schüler GAT-Schüler gewinnt Lesewettbewerb – Der Elfjährige besucht die sechste Klasse des Mechernicher Gymnasiums Am Turmhof. Den Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs des Börsenvereines des Deutschen Buchhandels hatte er bereits souverän für sich entschieden. Nun konnte sich Jan Schäfer, Sechstklässler des Mechernicher Gymnasiums Am Turmhof (GAT), auch beim Kreisentscheid durchsetzen.

An dem Wettbewerb, der in der Stadtbibliothek Euskirchen stattfand, beteiligten sich elf weitere Gewinnerkinder der weiterführenden Schulen aus dem Kreisgebiet. „Lesen fand ich schon immer gut“, sagt Jan Schäfer, der die Jury mit seinem Vortrag aus dem Buch „Der kleine Flohling“ von Sandra Grimm sowie dem Vortrag eines Fremdtextes überzeugte.

Nächste Runde Bezirksentscheid

Der nächsten Runde des Wettbewerbs, dem Bezirksentscheid, blickt der Elfjährige zwar ein wenig aufgeregt, aber nicht minder zuversichtlich entgegen. Hier wird Jan Schäfer den Kreis Euskirchen als bester Vorleser vertreten und versuchen, die Jury von seinen Fähigkeiten zu überzeugen.

Das passende Buch hierfür hat der bekennende Comic- und Hörbuchfan bereits ausgemacht. Nun heißt es nur noch: Das richtige Kapitel für den Vortrag auswählen und dieses regelmäßig üben. Für den Vielleser ist das mehr Freude als Last.

Die Mechernicher Schulgemeinschaft wünscht dem Sechstklässler auf jeden Fall viel Erfolg für die Bezirksrunde und weiterhin viel Freude beim Lesen und dem Entdecken neuer Geschichten.

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Besonderes deutsches Derby – Deutsche National-Mannschaft der Winzer e.V. kommt ins Ahrtal

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Das Benefiz-Fußballspiel der Weinelf gegen die Ahrwinzer am 11. März 2023 auf dem Sportplatz Heimersheim. Nicht nur in den vielen Weinkellern und Steilhängen entlang des Ahrtals sind die Weingüter und Winzergenossenschaften täglich voll Tatendrang bei der Arbeit, auch auf dem Fußballplatz können die Ahrwinzer zeigen was sie können. Somit ist der Fußballplatz des SG Landskrone Heimersheim e.V. am Samstag, 11. März 2023 auch der Schauplatz für ein ganz besonderes deutsches Derby.

Die Deutsche Nationalmannschaft der Winzer e.V., kurz Weinelf genannt, hat seit der Flutkatastrophe im Juli 2021 die Ahr und ihre Winzer beim Wiederaufbau unterstützt. Dieses Engagement soll nun in einem spannenden Kräftemessen gipfeln.

Bei der Mannschaft der Ahrwinzer stehen das Weingut Peter Lingen, das Weingut Sonnenberg, das Weingut Körtgen, die Jungwinzer Next Generation, das Weingut Alfons Hosters, das Weingut Jakob Sebastian, das Weingut Kloster Marienthal, das Weingut Peter Kriechel sowie die Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr auf dem Platz.

„Wir haben uns sehr über das Angebot der Weinelf gefreut, ein Spiel für den guten Zweck hier im Ahrtal zu organisieren“, so Peter Kriechel, Vorsitzender des Ahrwein e.V. und selbst Kopfball-Ass in der Ahrwinzer-Mannschaft. Leicht war die Organisation des Samstagnachmittags allerdings nicht. Durch die Flut wurden fast alle Fußballplätze im Ahrtal zerstört, wodurch alle Vereine, die größtenteils ehrenamtlich agieren, auf einem Platz unterkommen müssen.

Diese Vereine zu unterstützen soll der gute Zweck des Spiels sein und somit geht der Erlös des Spieltages und eine Spende der Winzernationalmannschaft in die Jugendarbeit des Ahrweiler Ballsportclubs, der die Organisation des Spieltages übernommen hat. Start des Matchday ist daher auch um 14:30 Uhr das Spiel der F-Jugend des ABC. Darauf folgt das Kreisfreundschaftsspiel der SG Dernau gegen die Hausherren, den SG Landskrone Heimersheim um 16:00 Uhr. Das Finale des Tages ist dann das Spiel der Weinelf gegen die Ahrwinzer um 18:00 Uhr.

Natürlich ist auch für das leibliche Wohl der Zuschauer gesorgt. Die Dagernova Weinmanufaktur aus Dernau schenkt Ahrweine aus und Foodtruck „Frittenqueen“ aus Remagen garantiert zudem allen Besuchern auch die typische „Stadionwurst“ für die richtige Atmosphäre.

Der Eintritt zum gesamten Spieltag beträgt 5,00 € für den Erwachsenen und 2,00 € für Kinde über 6 Jahre. Kinder unter 6 Jahren sind frei.

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Meckenheimer Verbund fördert Nachhaltigkeit in der Gastronomie

Meckenheim – Die Kampagne zur Einführung eines möglichst einheitlichen Mehrwegsystems in Meckenheim ist mit Monatsbeginn gestartet. Kundinnen und Kunden haben damit die Möglichkeit, Speisen und Getränke zum Mitnehmen in den teilnehmenden Gastronomiebetrieben in Relevo-Mehrweggeschirr anstelle von Einweggeschirr füllen zu lassen und so einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit zu leisten. Zum Auftakt informierten Akteurinnen und Akteure der Kampagne über die Umsetzung, darunter Bürgermeister Holger Jung, Willi Wittges-Stoelben, Erster Vorsitzender des Meckenheimer Verbund e.V., Sonja Crämer von der städtischen Wirtschaftsförderung und Mathias Johnen als Stellvertretender Geschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands e.V. (DEHOGA) Nordrhein.

„Wir müssen vor Ort mit guten Ideen vorangehen. Ich bin froh, dass wir ein nachhaltiges System mit mehreren Projektpartnern auf den Weg gebracht haben, um einen wichtigen Beitrag zur Müllvermeidung zu leisten“, sagte der Bürgermeister und Stellvertretende Vorsitzende des Meckenheimer Verbund e.V., Holger Jung. Er hoffe auf viele Nachahmer und appellierte an die Eigeninitiative einer jeden Bürgerin und eines jeden Bürgers, den Nachhaltigkeitsgedanken mit Leben zu füllen.

Wirtschaftsförderung begleitet
Seit dem 1. Januar 2023 sind Restaurants, (Eis-)Cafés, Bistros, Cateringbetriebe, Imbisse und Lieferdienste ab einer bestimmten Größe gesetzlich verpflichtet, Mehrwegbehältnisse als Alternative zu Einwegbehältnissen für Speisen und Getränke zum Mitnehmen anzubieten. Bereits seit Ende des Jahres 2021 begleitet die Wirtschaftsförderung der Stadt Meckenheim in Kooperation mit dem Meckenheimer Verbund und der DEHOGA Nordrhein die Meckenheimer Gastronomiebetriebe bei der Umsetzung der neuen Mehrwegangebotspflicht. Mit dem Ziel, frühzeitig über die gesetzlichen Anforderungen zu informieren und in Meckenheim ein möglichst einheitliches Mehrweg-Angebot umzusetzen, wurde in zwei Veranstaltungen sowie mit umfangreichem Informationsmaterial über die Mehrwegangebotspflicht aufgeklärt und Unterstützung bei der Einführung eines Mehrwegsystems angeboten.

Ende des vergangenen Jahres ist die in Meckenheim ansässige Firma Hygiene Express System GmbH als Vertriebspartnerin der Firma Relevo GmbH mit einem besonderen Angebot an den Meckenheimer Verbund herangetreten: Jeder Meckenheimer Gastronomiebetrieb, der sich für den Einsatz der Mehrwegmaterialien von Relevo entscheidet, erhält ein vergünstigtes Starterpaket. Darin sind alle Ausleihen, die Inbetriebnahme und die weitere Einweisung in das System enthalten.

Verbund übernimmt Kosten
Der Meckenheimer Verbund hat auf dieser Grundlage die umfassende Unterstützung der Gastronomiebetriebe bei der Einführung eines Mehrwegsystems beschlossen: Jeder interessierte Meckenheimer Gastronomiebetrieb, der sich bis zum 31. Mai 2023 für den Einsatz des Mehrwegsystems der Relevo GmbH entscheidet, erhält 25 oder 40 nach dem jeweiligen Bedarf zusammengestellte Mehrweg-Geschirrsets der Relevo GmbH zur Verfügung gestellt. Die Kosten, die dafür entstehen, übernimmt der Meckenheimer Verbund bis Ende Februar 2024.

Die Wirtschaftsförderung unterstützt den Meckenheimer Verbund bei der Umsetzung, indem sie das Angebot an die Meckenheimer Gastronomiebetriebe kommuniziert, bei Bedarf weitergehende Informationen liefert und die Rückmeldungen abfragt, sammelt und an den Verbund weitergibt. Außerdem koordiniert die Wirtschaftsförderung die Abwicklung mit der Hygiene Express GmbH bzw. mit Relevo.

Angebot für alle Gastronomiebetriebe
Bereits sieben Meckenheimer Gastronomiebetriebe setzen auf Nachhaltigkeit und haben sich für den Einsatz des Mehrweggeschirrs von Relevo entschieden. Mit weiteren interessierten Betrieben werden derzeit noch Gespräche geführt. „Uns ist es wichtig, in Meckenheim ein nachhaltiges System zu schaffen, damit die Kundschaft das ausgeliehene Geschirr in möglichst vielen Gastronomiebetrieben wieder zurückgeben kann“, erklärte der Stellvertretende Vorsitzender des Meckenheimer Verbund e.V., Sven Schnieber. „Unser Angebot richtet sich nicht nur an unsere Mitglieder, sondern an alle Meckenheimer Gastronomiebetriebe“, ergänzte Willi Wittges-Stoelben.

Mathias Johnen lobte die Meckenheimer Initiative als beispielgebend. Er kenne kaum eine Kommune, „die sich so reinhängt. Ein solcher Pool an Partnern unter einem Dach ist selten.“

Überzeugend für die Gastronominnen und Gastronomen sind sowohl die vom Meckenheimer Verbund geschaffene Möglichkeit, das Mehrwegsystem ein Jahr lang kostenfrei zu testen, als auch die unkomplizierte Umsetzung der Mehrweglösung. Die Ausleihe der Mehrwegbehälter von Relevo läuft nämlich komplett pfand- bzw. bargeldlos ab und ist daher für die Gastronomiebetriebe sowie für deren Gäste sehr einfach und ohne Mehraufwand durchzuführen: Bei der Ausgabe von Speisen oder Getränken zum Mitnehmen scannen die Kundinnen und Kunden mit der Relevo-App den QR-Code auf dem ausgegebenen Geschirr. Das leere Geschirr kann bei allen Relevo-Partnerbetrieben zurückgeben werden, die Kundinnen und Kunden müssen dabei nur kurz den Rückgabe-QR-Code scannen.

Betriebe, die an einer Beteiligung interessiert sind und ebenfalls von dem Einführungs-Angebot profitieren möchten, können sich noch bis zum 31. Mai entweder beim Meckenheimer Verbund (E-Mail info@meckenheimer-verbund.de) oder bei Sonja Crämer von der städtischen Wirtschaftsförderung (E-Mail sonja.craemer@meckenheim.de, Telefon (02225) 917-217, melden und das Mehrweggeschirr von Relevo bis Ende Februar 2024 kostenlos testen.

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Gesundheits-Verbund der Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH präsentiert sich unter einem neuen Markenbild

Mechernich – Ab März 2023 wird das neue Corporate Design in sämtlichen Einrichtungen, die zur Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH gehören, nach und nach Einzug halten. Ein wichtiger Schritt hin zu mehr Orientierung und Stärkung der Arbeitgebermarke. Den
Startschuss macht die neue Website, die seit dem 1. März online ist.

Die Entscheidung für ein neues Markenbild fiel bereits vor über zwei Jahren. Mit Unterstützung einer Kommunikationsagentur erarbeitete eine berufsgruppenübergreifende Projektgruppe seither die wesentlichen Grundpfeiler für eine neue, einheitliche Identität. Damit wurde ein unerlässlicher Veränderungsprozess in Gang gesetzt.

In der über 110-jährigen Geschichte der Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH hat sich das Unternehmen stetig weiterentwickelt und neue Einrichtungen sind hinzugekommen. Das alte Erscheinungsbild mit vielen zusammenhanglosen Logos passte nicht mehr. „Die Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH bietet Gesundheitsversorgung aus einer Hand und unsere Angebote müssen klar erkennbar sein. Mit der Schaffung eines einheitlichen Markenbildes geben wir den Menschen in der Region zukünftig eine klare Orientierung unter der etablierten Bezeichnung kkhm. Wir sind der größte Gesundheitsverbund im Kreis Euskirchen und als solcher müssen wir auch wahrgenommen werden“, erklärt Jennifer Linke, Leiterin der Unternehmenskommunikation.

Neue Homepage wird zum Aushängeschild der Personalgewinnung

Deutlich frischer und gänzlich neu strukturiert vereint die neue Homepage das breit gefächerte Leistungsspektrum aller Einrichtungen auf übersichtliche Weise. Zugleich bietet sie neue Möglichkeiten die Vorteile herauszustellen, die den Verbund zu einem modernen und attraktiven Arbeitgeber machen. Mitarbeitende, sogenannte Testimonials, geben einen authentischen Einblick in die Arbeitswelt der Kreiskrankenhaus Mechernich GmbH. Sie verleihen der Website Persönlichkeit und prägen somit das Gesicht des Gesundheitsverbundes.

Die Identifikation mit dem Arbeitgeber wird auch hier eine immer größer werdende Rolle spielen, da gilt es laut Jennifer Linke klar aufzuzeigen, welche Vorteile das Unternehmen gegenüber Wettbewerbern bietet. „Der Fachkräftemangel wird uns auch in Zukunft stark beschäftigen. Keine noch so gute Werbekampagne
ist so glaubwürdig wie unsere Kollegen. Daher lassen wir sie auf unserer neuen Homepage selbst zu Wort kommen, um potenzielle neue Mitarbeitende anzusprechen.“

Mit ihrer hohen Qualifikation und Leistung tragen die Mitarbeitenden zu einem sehr hohen pflegerischen und medizinischen Niveau bei. Dies spiegelt sich auch im neuen Leitsatz „Gesundheit in den besten Händen“ wieder. Ein neues harmonisches Farbschema kennzeichnet die Leistungsbereiche der verschiedenen Tochterunternehmen und rundet das neue Markenbild ab, mit dem sich der Gesundheitsverbund kkhm für die Zukunft kommunikativ neu aufstellt.

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Tourismus

Vulkanregion Laacher See erfolgreich auf der 13. Messe „WanderArt“ in Königswinter

Mendig – Zum 13. Mal fand die „WanderArt“, eine Wandermesse mit Wander- und Radexperten im Maritim Hotel in Königswinter statt und zog ca. 2.000 Besucher an. Neben einem abwechslungsreichen Vortragsprogramm und einem großen Angebot von Wanderaccessoires konnte man sich über Strecken und Ausflugsziele informieren und zahlreiche Tipps und Informationen Rund ums Wandern und Radfahren bekommen.

Die Vulkanregion Laacher See war mit einem eigenen Stand vertreten und präsentierte ihren druckfrischen Ferienkatalog mit Inspirationen und touristischen Highlights ihrer Heimat. Zahlreiche interessierte Besucher konnten sich über die schönsten Routen und Ausflugsziele und vielfältigen Urlaubsangebote informieren. Mit der handliche Broschüre welche in jeden Wanderrucksack passt, „Sagenhaft Wandern in der Vulkanregion“ rund um Maria Laach mit den 15 TOP-TOUREN, konnten sich die Messebesucher einen Überblick über ausgewählte Streckenverläufe einen ersten Eindruck der Vulkanregion verschaffen.

Die insgesamt sehr gute Resonanz zeigt, dass das Thema Wandern bei Jung und Alt sehr aktuell ist und sich die Vulkanregion Laacher See mit ihren vielfältigen Möglichkeiten als attraktives Wander- und Ausflugsziel auszeichnet.

Exemplare des neuen Ferienkatalogs und der Broschüre 15 TOP-TOUREN sind hier erhältlich:
Tourist-Information Vulkanregion Laacher See, Tel. 02636 19433, info@vulkanregion-laacher-see.de