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Landesweiter Probealarm am heutigen Donnerstag 9. März – Nordrhein-Westfalen testet Warnmittel

Region/Düsseldorf – Das Land Nordrhein-Westfalen probt wieder für den Ernstfall. Am heutigen Donnerstag, 9. März 2023, heulen um 11.00 Uhr die Sirenen im Land, die Lautsprecher ertönen – und auch die Handys melden Alarm. Mit dem Probealarm am landesweiten Warntag testet das Land die Technik und das Zusammenspiel der vorhandenen Warnmittel. Zum besseren Verständnis der unterschiedlichen Warnhinweise soll auch die Bevölkerung sensibilisiert werden. Sirenen, Handymeldungen und andere Warnmittel sollen die Bevölkerung im Ernstfall darauf hinweisen, sich in den Medien oder im Internet über weitere konkrete Handlungsempfehlungen zu informieren.

„Eine Katastrophe klopft nicht an und fragt, ob sie eintreten darf. Sie kommt meist unerwartet und darauf müssen wir vorbereitet sein. Damit die Warnungen bei jedem im Land ankommen, haben wir nachgelegt – mit noch mehr Sirenen, Handywarnungen und Werbetafeln in den Städten“, sagt Innenminister Herbert Reul.

Neben Sirenen, Lautsprecherdurchsagen, Warn-Apps, Meldungen in Radio, Fernsehen, Internet und Sozialen Medien löst das Land zum ersten Mal zentral die Warnmittel Cell Broadcast und digitale Anzeigetafeln aus. Durch Cell Broadcast werden Warnungen automatisch auf die Handys von Menschen innerhalb bestimmter Funkzellen geschickt. Die Technik dahinter verantwortet der Bund, der Cell Broadcast bereits bei einem bundesweiten Warntag im Dezember getestet hat. Um die Warnung erhalten zu können, müssen bestimmte Einstellungen im Handy vorgenommen sein. (https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Warnung-in-Deutschland/So-werden-Sie-gewarnt/Cell-Broadcast/cell-broadcast_node.html)

Außerdem neu in diesem Jahr: auf den mehr als 1.100 digitalen Stadtinformationstafeln eines großen deutschen Medien- und Marketinganbieters wird ebenfalls eine Warnung erscheinen. Das Land Nordrhein-Westfalen hat dazu einen eigenen Vertrag mit der Firma Ströer abgeschlossen, zukünftig alle Warnungen des Landes auch auf den Informationstafeln anzeigen zu lassen. Ziel ist, die Warnmittel auch künftig durch weitere Vertragsabschlüsse und Vereinbarungen auszubauen.

NRW-Innenminister Herbert Reul löst am heutigen Donnerstag, 9. März um 11.00 Uhr, im Lagezentrum der Landesregierung den zentralen Probealarm per Knopfdruck auf allen verfügbaren Kanälen aus. Die Übertragung der Warnmeldung an Medien, Warn-Apps, Cell Broadcast und digitale Informationstafeln erfolgt daraufhin per Satellit und zusätzlich kabelgebunden. Darüber hinaus bedienen die kommunalen Leitstellen ihre Warnmittel und lassen zum Beispiel die Warnsirenen ertönen.

„Damit das Zusammenspiel aller Beteiligten in unserem Land funktioniert, haben wir den landesweiten Warntag schon 2018 eingeführt. Damit haben wir eine Übungs-Schablone geschaffen, die mittlerweile auch der Bund nutzt“, sagt Reul.

In Nordrhein-Westfalen sind zurzeit rund 6.000 Sirenen im Einsatz. Seit Mitte 2021 sind mehr als 700 neue hinzugekommen. Um die Bevölkerung noch besser warnen zu können, soll das Sirenennetz weiter ausgebaut werden. Dafür stellt das Land in diesem Jahr 10 Millionen Euro zur Verfügung.

In den Jahren 2018 bis 2022 gab es in Nordrhein-Westfalen bereits sieben landesweite Warntage und Probealarme, bei dem alle Sirenen sowie weitere Warnmittel getestet wurden.

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Unibail-Rodamco-Westfield unterstützte „We AHR open“-Kampagne des Ahrtals im Rahmen seiner CSR-Strategie

Ahrtal/Bad Neuenahr-Ahrweiler – Werbespot lief bundesweit an den Shopping-Center-Standorten des Unternehmens. Wer z.B. in der Vorweihnachtszeit zum Shopping beispielsweise durch das Westfield Centro in Oberhausen oder die Düsseldorf Arcaden schlenderte, dem begegnete dort die aktuelle „We AHR open“-Kampagne des Ahrtal-Tourismus. 20-sekündige Spots liefen auf allen digitalen Stelen in den von Unibail-Rodamco-Westfield (URW) betriebenen Shopping-Centern, vor allem in Nordrhein-Westfalen. Und das dank der Unterstützung durch das Immobilienunternehmen mit Sitz in Düsseldorf, das diese Aktion im Rahmen seiner umfangreichen Corporate Social Responsibility (CSR)-Strategie „Better Places 2030“ mit hoher Integration seiner Geschäftsaktivitäten in die örtlichen Gemeinschaften ermöglichte.  Neben dem Westfield Centro und den Düsseldorf Arcaden zählten unter anderem der Ruhr Park in Bochum, das Minto in Mönchengladbach und das Palais Vest in Recklinghausen zu den Werbestandorten. Insgesamt war der We Ahr open-Spot somit auf 160 Bildschirmen an 80 Totems, wie die digitalen Stelen im Fachjargon genannt werden, zu sehen. Auch Immobilieneigentümer-Unternehmen wie die Union Investment unterstützen die Kampagne.

„Nordrhein-Westfalen ist der wichtigste Zielmarkt des Tourismus im Ahrtal. Die kostenlose Schaltung der Werbespots eröffnete uns ganz neue Möglichkeiten, um viele potentielle Gäste zu erreichen und ihnen unsere Botschaft mitzuteilen: Kommt ins Ahrtal! Wir freuen uns auf euch!“, erklärt David Bongart, Projektleiter Tourismusstrategie beim Ahrtal-Tourismus. Er dankte Olaf Ley, Director of Investment / Business Development von URW, selbst gebürtig aus dem Ahrtal, im Namen des Ahrtals herzlich für die großzügige Bereitstellung der Werbeflächen und die gute Zusammenarbeit.

„Von der Idee, das Ahrtal und seine Tourismus-Wirtschaft per Spotwerbung aktiv zu unterstützen, waren wir gleich begeistert. Diese Kampagne unterstreicht einmal mehr die Wichtigkeit unserer CSR-Strategie und gliedert sich sehr gut in unser Credo, dass wir uns um Nachbarschaften im Einzugsgebiet unserer Center kümmern. Wir haben nicht lange überlegen müssen und Werbeplätze in den von uns betriebenen Shopping-Centern zur Verfügung gestellt. Die Vorweihnachtszeit eignete sich besonders dafür, den Besucherinnen und Besuchern im Vorbeigehen Angebote zu präsentieren und hier passte die We Ahr open-Kampagne wunderbar hinein“, so Ley.

URW betreibt insgesamt 78 Shopping-Center in 12 Ländern. Aushängeschild in Deutschland ist das Westfield Centro als größte Einzelhandels- und Freizeitdestination im Land. Rund 240 Shops, darunter insgesamt 47 Gastronomie-Konzepte, eine Multifunktionshalle mit 12.500 Plätzen, das Legoland Discovery Centre und ein Kino befinden sich auf dem Areal in Oberhausen. Die Werbespots des Ahrtal-Tourismus waren bis Ende Dezember in den Shopping-Centern zu sehen. „Wir sind uns sicher, dass wir mit unserem Auftritt eine große Aufmerksamkeit für das Ahrtal als touristisches Ziel schaffen konnten“, so Bongart. „Unser Hauptanliegen dabei: Den Gästen die Scheu zu nehmen, ins Ahrtal zu kommen.“

 

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251 Kassenärzte im Kreis Euskirchen haben eine neue Spitze gewählt

Mechernich – Stellvertreter der Kassenärztlichen Vereinigung wurde Dr. Thomas Ackermann – Dahinter hat sich ein Vorstandsteam der Zuständigkeiten mit Stephan Henrich, Dr. Iris Weber-Nücken, Dr. Jörg Schneider, Dr. Mathias Runge, Dr. Norbert Cattelans, Dr. Ulf Schmidt und Lutz Nelles aufgestellt.

35 Jahre war die Kassenärztliche Vereinigung im Kreis Euskirchen mit einem Gesicht und einem Namen aufs Engste verbunden, dem des Tondorfer Allgemeinmediziners Dr. Franz-Josef Zumbé.

2022 ist der heute 78-Jährige nach Ehrung durch den stellvertretenden Landesvorsitzenden Dr. Carsten König (Düsseldorf) und den Bezirksstellenratsvorsitzenden Dr. Frieder Hutterer verabschiedet worden. Nach Neuwahlen durch rund 250 niedergelassene Vertrags- und Fachärzte zwischen Metternich und Losheim wurde Frank Gummelt, der Mechernicher hausärztlich tätiger Internist und Kreisverbandsarzt des Roten Kreuzes, an die Spitze der Ärzteschaft im Kreis gesetzt.

Sein Stellvertreter ist der Mechernicher Dialysearzt Dr. Thomas Ackermann. Weitere sieben Mediziner gehören dem neuen Leitungsteam der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) an, die sich ihre Aufgabengebiete in Fachgebiete und kommunale Zuständigkeiten aufgeteilt haben. Die KV ist eine Mischung aus berufsständischer Organisation und – salopp gesagt – einer „Gewerkschaft der Ärzte“, also ihre Interessenvertretung.

Jede Kommune hat Betreuer/in

Frank Gummelt selbst deckt seine Heimatkommune Mechernich ab und vertritt die KV im Bezirksstellenrat und bei der Ärztekammer Nordrhein. Er ist Ansprechpartner für den Kreis Euskirchen und kümmert sich um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Dr. Thomas Ackermann ist für die Stadt Euskirchen und die Gemeinde Kall zuständig und Stellvertreter im Bezirksstellenrat. Außerdem ist er Mitglied im Vorstand der Ärztekammer.

Stephan Henrich (Fachbereich 1) betreut die Stadt Schleiden und die Gemeinde Hellenthal sowie Notdienstpraxis und Vertreterverzeichnis, er sitzt im Notdienstausschuss und kümmert sich vorrangig um den ärztlichen Notdienst und den ärztlichen Fahrdienst. Dr. Iris Weber-Nücken (Fachbereich 2) war bereits im bisherigen KV-Vorstand vertreten und ist für die Kommunen Zülpich und Nettersheim sowie für Katastrophenplan und Pandemie zuständig. Sie ist auch Stellvertreterin Stephan Henrichs im Notdienstausschuss.

Zuständig im Fachbereich 3 (Zukunft, Aus- und Fortbildung, Nachwuchs) ist Dr. Jörg Schneider. Kommunal betreut der Blankenheimer die Gemeinden Dahlem und Blankenheim. Dr. Mathias Runge (Fachbereich 4) betreut die Stadt Bad Münstereifel und die Kommunale Gesundheitskonferenz und ist für den Erfahrungsaustausch verantwortlich.

Dr. Norbert Cattelans, ebenfalls bereits in Frajo Zumbés alter Mannschaft vertreten, kümmert sich um die Gemeinde Weilerswist, Erfahrungsaustausch und Beschwerdemanagement. Er ist Stellvertreter Runges in der Kommunalen Gesundheitskonferenz.

Dr. Ulf Schmidt, der über eine eigene Kandidatenliste der ermächtigten Krankenhausärzte in den KV-Vorstand gelangte, vertritt und betreut die Krankenhäuser Mechernich, Euskirchen und Schleiden und die Fachklinik Marienborn.

Lutz Nelles ist der Vertreter der psychologischen Psychotherapeuten im Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung, Kreisstelle Euskirchen, und betreut Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft (PSAG), Psychologie und Psychotherapie im Kreis Euskirchen.

Der 1944 in der Stadt Mechernich geborene und aufgewachsene Franz-Josef Zumbé war 1980 als Vertreter der Jungärzte in den Kreisstellenvorstand gewählt worden, wo er seinen Ziehvater Dr. Egon Wegmann keine acht Jahre später als Vorsitzenden ablöste. Seine letzte Amtszeit ging bis Ende 2022, der neue Vorstand konstituierte sich am 22. Februar 2023.

Energisches Auftreten erwartet

Als Arzt, Palliativ-Mediziner und seelsorgerisch wohlmeinender Begleiter unter anderem im Hospiz „Stella Maris“ der Communio in Christo in Mechernich setzt Dr. Franz-Josef Zumbé sine segensreiche Tätigkeit fort.

Zumbé sei streitbar und energisch für die Belange seiner Berufskollegen eingetreten und so zur Symbolfigur für den Stand der Mediziner in der Eifel und weit darüber hinaus geworden, konstatierte seinerzeit bei der Ehrung im Elisabethsaal des Kreiskrankenhauses Mechernich Dr. Manfred Wolter von der Ärztekammer Nordrhein.

Von Frank Gummelt sei ein nicht minder energisches Auftreten und Durchsetzungsvermögen zu erwarten, konstatiert sein Stellvertreter Dr. Thomas Ackermann im Gespräch mit den Medien: „Die Zeit einer One-Man-Show in der KV ist vorbei, der »Neue« setzt auf Teamwork!“ Der neue Vorstand ist für sechs Jahre gewählt, Frank Gummelt hat das „deutliche Gefühl, dass sich alle engagieren wollen, neugierig und tatendurstig auf ihre neuen Aufgaben sind“.

Dr. Thomas Ackermann, der auch den städtischen Kontext aus eigenem Erleben kennt, sagte, die Ärzteschaft im ländlichen Kreis Euskirchen sei „kollegialer, hier herrschen keine Verteilungskämpfe, wir stehen zusammen!“ Das sei auch dringend erforderlich, um die Aufgaben der Zukunft zu bewältigen, so der neue Kreisstellenvorsitzende Frank Gummelt: „Wir kennen uns alle untereinander und helfen uns gegenseitig.“

Die Tendenz aus immer mehr Patienten für immer weniger Ärzten sei erkennbar, schon jetzt habe im Kreis Euskirchen jeder Hausarzt über 1000 Patienten pro Quartal – statt der allgemein verbreiteten Höchstgrenze von 800. Viele Praxen stünden ohne Nachfolger da – „ein Riesenproblem“.

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Weltfrauentag 2023 im Corso Kino Mayen – Film ab für Maria Schraders „She said“

Mayen – Anlässlich des internationalen Frauentags am heutigen Mittwoch, 8. März lädt die Gleichstellungsbeauftragte Ina Rüber-Teke herzlich ins Corso Kino Mayen ein. Um 19:15 Uhr dürfen sich alle zur Einstimmung in den Abend über ein Glas Sekt im Foyer freuen. Um 19:30 Uhr gibt es einen kurzen Impulsvortrag im Kinosaal und um 19:45 Uhr heißt es Film ab für Maria Schraders „She said“.

SHE SAID erzählt vom riskanten Weg zweier Journalistinnen, die 2017 den weitreichenden Machtmissbrauch gegenüber Frauen im US-amerikanischen Filmgeschäft aufdeckten. Megan Twohey und Jodi Kantor brechen das große Schweigen in Hollywood: Sie entlarven Business-Meetings in Hotelzimmern als sexuelle Übergriffe und stoßen auf ein Netz aus Repression, Erpressung und Angst. Mit ihrer mutigen Recherche geben sie nicht nur den betroffenen Frauen ihre Stimme zurück, sondern stoßen eine weltweite Welle der Solidarität an.

Der Film zeichnet eine der wichtigsten Geschichten einer Generation nach, erzählt von mutigen Frauen, die sich trotz großer persönlicher Risiken dazu entschlossen, sich zu wehren, um einen bezichtigten Serientäter davon abzuhalten, noch weiteren Schaden anzurichten. Dank ihres couragierten Engagements konnte nicht nur ein Einzeltäter, sondern das System, das diesen Machtmissbrauch überhaupt erst ermöglichte, entlarvt und zu Fall gebracht werden.

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Gesundheit

Nach erfolgreicher Rezertifizierung bilden sie das größte, zweifach zertifizierte Gefäßzentrum in der Region

Region/Mayen-Koblenz – Gefäßzentrum Mitterhein – Hochwertige Versorgung am Kemperhof wird bestätigt. Bis zu 150.000 Kilometer lang ist umgerechnet das Netz, mit dem die Blutgefäße den menschlichen Körper durchziehen. Sie versorgen ihn mit Sauerstoff und Nährstoffen und bestimmen wesentlich die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Lebenserwartung des Menschen. Das Ziel der Gefäßmedizin ist es, Gefäßerkrankungen frühzeitig zu erkennen und bestmöglich zu behandeln. Dabei ist das Wissen mehrerer medizinischer Fachrichtungen gefragt.

Im Gefäßzentrum Mitterhein im Kemperhof arbeiten hochspezialisierte Ärzte und erfahrene Pflegekräfte Hand in Hand und unter einem Dach zusammen. Es ist das größte zertifizierte Gefäßzentrum der Region, das von zwei medizinischen Fachgesellschaften anerkannt ist. Getragen wird das Zentrum durch die Klinik für Gefäßchirurgie und Phlebologie mit dem Chefarztduo Dr. med. Claus Nill und Dr. med. Markus Schneider und der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie unter der Leitung von Prof. Dr. med. Klaus Schunk.

Ist ein Gefäßzentrum zertifiziert, wird ihm eine besonders hohe Qualität zugesprochen. Das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Kemperhof verfügt bereits seit 2012 über dieses Zertifikat. Gefäßchirurgen, Radiologen und Angiologen behandeln hier gemeinsam das gesamte Spektrum der Gefäßerkrankungen. Sie sind Spezialisten für Krankheiten und Verletzungen des Gefäßsystems und führen Behandlungen und Eingriffe an arteriellen und venösen Blutgefäßen durch. Hierzu gehört die medikamentöse Therapie, minimal-invasive (endovaskuläre) Katheterverfahren, offene chirurgische Rekonstruktionen sowie Kombinationen aus endovaskulären und offen-chirurgischen Verfahren. Auch die Anlage von Gefäßzugängen für die künstliche Blutwäsche bei Nierenversagen ist eine wichtige Aufgabe. Darüber hinaus unterstützen weitere Spezialisten (Kardiologen, Nephrologen, Diabetologen, und Wundspezialisten) das Gefäßzentrum.

Wie funktioniert nun die Zusammenarbeit? Für jeden Patienten wird die optimale und schonendste Behandlungsmöglichkeit gemeinsam in einer täglichen Besprechung ausgewählt und durchgeführt. Somit kann das bestmögliche Behandlungsergebnis erzielt werden. Die personelle Ausstattung und modernste Geräte erlauben dabei eine Patientenversorgung rund um die Uhr.

Die jetzt erfolgte Rezertifizierung des Gefäßzentrums Mittelrhein wurde durch die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG) und die Deutsche Röntgengesellschaft (DRG) vorgenommen. Damit wird erneut die hohe fachliche Kompetenz und die konstante, qualitativ hochwertige Versorgung der Patienten bestätigt. „Wir danken den Mitarbeitenden für ihren außerordentlichen Einsatz In unserem Gefäßzentrum herrscht eine vertrauensvolle interdisziplinäre Zusammenarbeit, mit der wir umfassend die betroffenen Patienten behandeln können. Gefäßmedizin ist Teamarbeit“, so die Chefärzte.

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„Gut versorgt in Euskirchen“ erweitert Angebot mit Informationen der Kreis-Polizeibehörde Euskirchen

Euskirchen – Seit dem 15.08.2022 steht die kostenfreie App „Gut versorgt in Euskirchen“ für Seniorinnen und Senioren, deren Angehörige sowie Bürgerinnen und Bürgern auf lokaler Ebene zur Verfügung. Als „helfende Hand“ deckt die App alles zu Betreuung und Pflege ab – aber auch Themen zum aktiven Älterwerden. Auch wer bisher wenig oder keine digitale Erfahrung hat, kommt mit der App gut zurecht. Dafür sorgen verschiedene barrierearme Funktionen wie Vorlese-, Anruf- oder Sprachsuchfunktionen.

Zum Inhalt der App gehört auch ein ausführliches Adressverzeichnis von lokalen Dienstleistern aus dem Pflege-, Gesundheits- und Freizeitbereich. Alle Inhalte werden bedienerfreundlich in so genannten Kacheln dargestellt. In der „Stadtkachel“ Euskirchen gibt es städtische Informationen mit Kontaktdaten zu den unterschiedlichen Ämtern und Beratungsangeboten und noch vieles mehr.

Die App wird nun in Euskirchen um die Polizeikachel „Kriminal- & Verkehrsunfallprävention“ erweitert. Das Ziel ist es, Seniorinnen und Senioren sowie Bürgerinnen und Bürger über polizei-präventive Themen und Angebote zu informieren. Die Kachel beinhaltet Inhalte zu wichtigen und relevanten Präventionshinweisen der Polizei NRW, wie z.B. „Der Enkeltrick“ oder „Falsche Polizeibeamte“. Weiterhin sind auch die Themen der Verkehrsunfallprävention und Opferschutz aufgegriffen. Denn gerade nach einem schweren Verkehrsunfall ist schnelle und unbürokratische Hilfe wichtig. Auf den Seiten finden sich Hilfsangebote, Kontaktpersonen und wichtige Tipps zur Regelung nach Unfallfolgen: „Leider fallen noch immer viel zu oft Seniorinnen und Senioren auf die gewieften Betrüger herein“, berichtet Melanie Houf für die Kriminalprävention und den Opferschutz der Polizei Euskirchen. „Meine Hoffnung ist, dass möglichst viele Menschen durch Hinweise der Polizei NRW in der App informiert werden und sich durch die Anrufe der Betrüger nicht aus der Ruhe bringen lassen, sondern einfach auflegen.“

Erster Beigeordneter Alfred Jaax: „Die Kooperation mit der Kreispolizeibehörde Euskirchen ist eine tolle Erweiterung des bisherigen App-Angebotes und eine echte Bereicherung. Unsere Bürgerinnen und Bürger erhalten so wichtige Informationen der Polizei direkt aus erster Hand – dies kann helfen, Betrugsmaschen zu vereiteln und durch hilfreiche Tipps und Informationen die Sicherheit unserer Seniorinnen und Senioren ein Stück weit zu erhöhen.“

Die App „Gut versorgt in“ kann sowohl auf Android-Handys als auch auf dem iPhone genutzt werden. Sie kann im App-Store heruntergeladen werden und ist zudem für die Nutzerinnen und Nutzer kostenlos.

 

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Neue Bergschäden im Kaller Gemeindegebiet – Tiefe Erdlöcher münden in Stollen

Kall – Tiefes Loch im Wald zwischen Urft und Wahlen – Gemeinde und Bezirksregierung veranlassen Sicherung und Verfüllung – Auch „Pingen“ sollten nicht betreten werden. Rund zehn Meter tief, so schätzten die Experten im Dezernat Nachbergbau der Bezirksregierung Arnsberg bei einem Ortstermin, sei das Loch tief, das ein Revierförster im Wald zwischen Urft zwischen Urft und Wahlen entdeckt hatte. Pascal Dreßen vom Kaller Ordnungsamt berichtet: „Der Förster hatte uns informiert. Wir haben uns daraufhin unverzüglich persönlich ein Bild gemacht und die Gefahrenstelle gesichert.“ Und tatsächlich: Knapp einen Meter breit und „so tief, dass man den Boden nicht sehen konnte“ sei das Loch gewesen.

Anschließend sei dann, wie in derartigen Fällen üblich, die für Bergschäden zuständige Bezirksregierung informiert worden. Deren Mitarbeiter bestätigten einen Bergschaden, möglicherweise war ein alter Stollen eigesackt oder nicht richtig verfüllt worden. Nach Sichtung der Gefahrenstelle beauftragten sie die Kaller Firma Bloeskin Baukonzepte mit der Verfüllung des Lochs.

Zwar seien derartige Bergschäden im Kaller Gemeindegebiet mit seiner Bergbau-Vergangenheit nicht ungewöhnlich, erläutert Dreßen, dennoch sei große Vorsicht geboten: „Es besteht immer die Gefahr, dass da mal jemand reinfällt, womöglich alleine, und im Loch gibt es keinen Handyempfang.“ Vor allem Kinder, so Dreßen, sollten grundsätzlich keine Pingen, also die trichterförmigen Kuhlen im Wald, betreten oder darin spielen. „Es kann immer sein, dass sich darunter Schächte befinden und plötzlich die Erde nachgibt.“ Häufig würden die Pingen für Bombentrichter aus dem Zweiten Weltkrieg gehalten und die Gefahr daher unterschätzt.

Dass derartige Bergschäden in Kall Geschichte haben, zeigt auch ein Bericht im Kölner Stadt-Anzeiger vom 20. Januar 2005: „Nur etwa 100 Meter von der Wohnbebauung und nur 15 Meter von einer Holzhütte entfernt, die sich die Kinder gebaut haben, hat sich die Erde aufgetan: Nahe des Eifelvereins-Wanderweges von Kall nach Sötenich klafft seit ein paar Tagen im steilen Hang oberhalb des Hüttengrabens ein unendlich tiefes Loch von etwa einem Meter Durchmesser im Waldboden. Die Gemeinde Kall hat den Bereich sofort abgesperrt und das Loch mit Balken und Brettern abgedeckt.“ In diesem Bericht des Redakteurs Reiner Züll wird auch erwähnt, dass an gleicher Stelle bereits 1990 ein ähnlicher Bergschaden aufgetreten und verfüllt worden sei.

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Wiederaufbauhilfe für das Ahrtal – Mechthild Heil MdB (CDU) kritisiert unnötiges Zögern

Ahrweiler/Berlin – Mechthild Heil MdB (CDU): Bundes- und Landesregierung haben Verlängerung der Antragsfrist für die Wiederaufbauhilfe immer noch nicht umgesetzt. Die CDU-Bundestagsabgeordnete kritisiert unnötiges Zögern in
Berlin und Mainz bei lange versprochener Fristverlängerung.

„Ende November 2022 haben Bundesfinanzminister Christian Lindner und Ministerpräsidentin Malu Dreyer dankenswerter Weise verkündet, dass Bund und Land zur Verlängerung der Antragsfrist bei der Wiederaufbauhilfe für das Ahrtal über den 30. Juni 2023 hinaus bereit sind. Leider zeigt sich jetzt im März 2023, dass weder in Berlin noch in Mainz bisher konkrete Schritte unternommen wurden, um die versprochene Fristverlängerung auch tatsächlich rechtlich umzusetzen“, äußert sich die örtliche CDU-Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil enttäuscht von der Arbeit der Ampelkoalitionen im Bund und im Land.

Damit die Frist der Antragsstellung tatsächlich verlängert werden kann, müsse die Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Bund und den Ländern zur Wiederaufbauhilfe geändert werden, was bisher nicht geschehen sei. „Mechthild Heil: „Leider zeigt sich auch hier wieder, dass man mit den lauten Ankündigungen offenbar deutlich schneller ist, als mit der konkreten Arbeit. Ein Phänomen, dass wir bei beiden Ampelkoalitionen immer häufiger erleben.“

Eine Vielzahl von Akteuren aus den betroffenen Kommunen, aus dem Land und von der Bundesebene habe im letzten Jahr für die Fristverlängerung geworben. „Die Menschen an der Ahr und in den anderen Flutgebieten brauchen diese Fristverlängerung, weil der Umfang der Zerstörungen einen rechtzeitigen Antrag auf Wiederaufbauhilfe für Privatpersonen, Unternehmen und Kommunen häufig unmöglich macht. Wir waren deshalb alle sehr dankbar, als es eine Einigung zur Fristverlängerung gab,“ betont Mechthild Heil das überparteiliche Engagement in der Sache. Die CDU-Abgeordnete verweist darauf, dass das Land Nordrhein-Westfalen nun in der letzten Woche einen Antrag im Bundesrat gestellt hat, um die Bundesregierung endlich dazu zu bringen, die notwendigen Schritte zur Fristverlängerung einzuleiten. Mechthild Heil abschließend: „Dieses Engagement für die Flutgebiete in Berlin hätte ich mir eigentlich von Malu Dreyer und unserer Landesregierung gewünscht. Kräftig Anpacken ist im Ahrtal Alltag, das sollte auch bis Mainz ausstrahlen.“

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Theaterplatz Aachen – Georadar-Untersuchung in Kooperation mit der RWTH Aachen

Aachen – Die Frage ist immer wieder aufs Neue spannend: Was schlummert unter unseren Füßen im Erdreich? Im Bereich des heutigen Aachener Theaterplatzes, das ist Expert*innen bekannt, herrschte bereits im frühen Mittelalter reges Treiben. Bei archäologischen Grabungen gegenüber dem Theater, wo heute der Gebäudekomplex um das Hotel und die Fassade der ehemaligen Dresdner Bank steht, wurden vor einigen Jahren bei archäologischen Grabungen sogar römische Funde gemacht. Derzeit laufen bei der Stadt Aachen die Planungen für die Umgestaltung des Theaterplatzes. In diesem Rahmen haben zu Beginn dieser Woche, 6. und 7. März, vorbereitende Untersuchungen stattgefunden, die den Blick ebenfalls ins Erdreich richten – und damit in die Vergangenheit der Stadtgeschichte.

Ein Team der RWTH Aachen vom Lehr- und Forschungsgebiet Neotektonik und Georisiken führt dort unter Leitung von Prof. Klaus Rudolf Reicherter und Dr. Jochen Hürtgen eine Georadar-Messung durch. „Anlass ist die präventive Bestimmung vorhandener Bodenstrukturen, wie etwa archäologischer Relikte, um diese bei der Planung besser berücksichtigen zu können“, wie Philip Spahr, Theaterplatz-Projektleiter, und Stadtarchäologe Dr. Markus Pavlovic erläutern.

Die Kooperation zwischen Stadt und RWTH Aachen gibt gleichzeitig den Studierenden die Chance, ihre Kenntnisse vor Ort zu vertiefen, wie Dr. Jochen Hürtgen betont: „Unsere Studierenden können hier wissenschaftliche Untersuchungsmethoden in der Praxis anwenden und so ihren Erfahrungsschatz im Rahmen ihres Studiums an der RWTH Aachen erweitern.“

Die Untersuchungen werden auf dem Theatervorplatz, im Bereich der nördlichen Umfahrt sowie auf der Theater-Rückseite durchgeführt. Notwendige Maßnahmen zur Verkehrssicherung, wie eine teilweise Absperrung des Theatervorplatzes, wurden entsprechend vorgesehen. Gehwegverbindungen bleiben aber ebenso offen wie die Straßenräume für motorisierten und Radverkehr.

Die Umgestaltung des Theaterplatzes ist Teil des Zukunftsprozesses Innenstadtmorgen. Erste Tiefbauarbeiten der Energieversorger beginnen voraussichtlich im Jahr 2024, die Neugestaltung des Platzes folgt nach derzeitigem Planungstand ab dem Jahr 2025.

Zahlreiche weitere aktuelle Projekte der Stadtentwicklung und Infos sind auf der Homepage www.innenstadt-morgen.de zusammengefasst. Zudem finden Interessierte dort viele Möglichkeiten, aktiv mitzumischen und sich als Morgenmacher*in einzubringen.

 

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Super und lecker – Neuer Landesehrenpreis im Genusshandwerk

Region/Koblenz – Bäcker, Metzger, Konditoren, Speiseeishersteller und Bierbrauer können sich bis 17. März bewerben. Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt verleiht zum ersten Mal den neuen „Landesehrenpreis im Genusshandwerk – Für die Besten in Rheinland-Pfalz“. Der Preis richtet sich an die Gewerke der Bäcker, Metzger, Konditoren, Speiseeishersteller und Bierbrauer, wie die Handwerkskammer Koblenz mitteilt.

Mit dem Preis werden herausragende Betriebe aus Rheinland-Pfalz ausgezeichnet, die Lebensmittel handwerklich und qualitativ hochwertig herstellen. Kriterien bei der Auswahl der Preisträger sind unter anderem, dass regionale Zutaten verwendet werden, dass die Betriebe in ihrer Region verankert sind und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, etwa durch tarifgerechte Bezahlung oder eine moderne Ausbildung.

Die Preisträger werden gemeinsam mit den Handwerkskammern und Fachverbänden ausgewählt und von der Wirtschaftsministerin persönlich ausgezeichnet. Der Ehrenpreis im Genusshandwerk beinhaltet für Preisträger und Preisträgerinnen eine Urkunde und Werbematerialien.

Das Bewerbungsverfahren läuft ab sofort bis zum 17. März 2023. Die Preisverleihung findet am 14. Mai im Zentrum für Ernährung und Gesundheit der Handwerkskammer Koblenz statt.

Nähere Informationen gibt es unter www.genusshandwerk-rlp.de.