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Feuerwehr Bad Münstereifel testet mobile Sirene

Bad Münstereifel – Handys bimmelten und Sirenen schrillten anlässlich des landesweiten Warntags am Donnerstag, 09.03.2023, um 11 Uhr in ganz Nordrhein-Westfalen. So auch in Bad Münstereifel. Entlang der Erft zwischen Schönau und Arloff wurden die stationären Sirenen ausgelöst. Bis Ende 2025 soll das Netz an Sirenenanlagen im Stadtgebiet gemäß Ratsbeschluss ertüchtigt werden.

In Soller und Hummerzheim probte die Freiwillige Feuerwehr anlässlich des Warntags mit einer mobilen Sirenenanlage. In einem Mannschaftstransportfahrzeug waren Mitglieder der Löschgruppe Arloff ins Bad Münstereifeler Höhengebiet gefahren. Mobela 150-DII lautet die genaue Bezeichnung für das neu angeschaffte Gerät der Firma Hörmann Warnsysteme. Die weiße Kugel war am Feuerwehrhaus in Arloff auf dem Transporter befestigt worden.

Gesteuert wird es über eine kleine Schaltzentrale, die in einem Koffer untergebracht ist und aus dem Auto heraus bedient werden kann. Die gängigen Sirenensignale wie Feueralarm, Warnung der Bevölkerung und Entwarnung sind eingespeichert. Zudem kann die mobile Sirene zum Abspielen von Sprachaufzeichnungen genutzt werden. Zum Warntag erklang auf den Knopfdruck von Philip Nutz hin die aufgezeichnete Durchsage: „Anlässlich des Warntages NRW findet zurzeit ein Sirenen-Probealarm statt. Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung. Informieren Sie sich über die Bedeutung der Sirenensignale im Internet.“ Eingesetzt wird die mobile Sirenenanlage zu Warnung der Bevölkerung bei Gefahrenlagen. Geplant ist die Anschaffung von zwei weiteren Einheiten.

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Schülerinnen und Schüler für ihre Leistungen beim Börsenspiel der Kreissparkasse Bitburg-Prüm ausgezeichnet

Bitburg – Das Planspiel Börse der Sparkassen findet traditionell im vierten Quartal des Jahres statt. rund 96.000 Teilnehmende aus Deutschland, Europa, ja sogar Südamerika, Armenien, Vietnam und Singapur haben sich in dieser Spielrunde für Europas größtes Online-Börsenlernspiel registriert.

Auch im Eifelkreis Bitburg-Prüm haben mehr als 200 Schülerinnen und Schüler aus 10 Schulen beim Planspiel Börse 2022 der Kreissparkasse Bitburg-Prüm teilgenommen und sich 17 Wochen lang mit 50.000 € virtuellem Startkapital an der Börse ausprobiert. Ziel war es, den größtmöglichen Depotzuwachs bzw. Nachhaltigkeitsertrag zu erwirtschaften. Auf diese Weise ist bei den Schülerinnen und Schülern sowohl das Verständnis für die globalen Zusammenhänge von Wirtschaft, Politik und Finanzen als auch das eigene Wissen im Umgang mit Geld und Aktien gewachsen.

Unter dem Eindruck der Energiekrise, des Krieges gegen die Ukraine und steigender Inflation setzten die Teilnehmenden in diesem turbulenten Börsenjahr vor allem auf die US-Riesen Amazon, Tesla sowie Apple und investierten branchenübergreifend auch in Adidas und Microsoft. Die Teilnehmenden schlossen dieses Jahr insgesamt rund 1,2 Millionen virtuelle Aufträge mit einem Gesamtumsatz von fast 4 Milliarden Euro ab.

Im Schülerwettbewerb der Kreissparkasse Bitburg-Prüm steigerte das Team „Nobel Schröder GmbH“ des St. Matthias Kooperative Gesamtschule Bitburg das Startkapital von 50.000 auf 57.645,87 Euro. Das entspricht einem Zuwachs von satten 15,29% in 17 Wochen. Auch nachhaltige Geldanlagen stehen beim Planspiel Börse seit vielen Jahren hoch im Kurs. Hier erwirtschaftete das Team „Die Börsentracker“ von der Realschule Plus Bleialf den höchsten Nachhaltigkeitsertrag in Höhe von 2.373,78 Euro.

Alle Siegergruppen im Überblick:

Depotgesamtwertung:

  1. Platz: „Nobel Schröder GmbH“, St.-Matthias-Schule Bitburg (Depotwert 57.645,87 €)
    2. Platz: „WasIstLos“, Realschule Plus Bleialf (Depotwert 57.416,28 €)
    3. Platz: „Speicherer_Clasher“, St.-Matthias-Schule Bitburg (Depotwert 55.934,94€)

Nachhaltigkeitswertung:

  1. Platz: „Die Börsentracker“, Realschule Plus Bleialf (N-Ertrag 2.373,78 €)
    2. Platz: „Marie-Chiara“, Staatl. Eifel-Gymnasium Neuerburg (N-Ertrag 1.479,74 €)
    3. Platz: „Geizistgeil“, St.-Matthias-Schule Bitburg (N-Ertrag 1.204,38 €)

In einer Feierstunde wurden die Siegergruppen und ihre betreuenden Lehrerinnen und Lehrer nun ausgezeichnet. Die 6 Siegerteams nahmen ihre Preise von Mark Kaffenberger, Mitglied des Vorstandes der Kreissparkasse Bitburg-Prüm und der Planspiel-Börse Betreuerin der KSK, Kathrin Franzen, entgegen. Mark Kaffenberger betont: „Unser großes Anliegen als Sparkasse ist es, junge Menschen für Finanzthemen zu begeistern. Um den Zugang zu Börse und Wertpapieren spielerisch und leicht zu gestalten, agieren wir Hand in Hand mit den Schulen im Eifelkreis Bitburg-Prüm. Finanzielle Bildung ist wichtiger denn je – und für uns als Sparkasse schon immer Teil unseres Auftrages“. Im Anschluss an die offizielle Preisübergabe lud die Sparkasse alle Siegerteams und ihre betreuenden Lehrkräfte zu einer interessanten Führung durch die Bitburger Markenerlebniswelt und einem gemeinsamen Essen zum Ausklang des Abends ein.

Die Kreissparkasse gratuliert allen Schülerinnen und Schülern sowie den betreuenden Lehrkräften Claudia Clemens (Realschule Plus Bleialf), Jens Schneider (Staatl. Eifel-Gymnasium Neuerburg) und Laurenz Schneiders (St.-Matthias-Schule Bitburg) zu diesen herausragenden Ergebnissen und den gewonnenen Geldpreisen im Gesamtwert von über 1.000€!

Übrigens: Das Planspiel Börse geht 2023 schon in die 41. Spielrunde. Am 4. Oktober 2023 ist Spielstart.  Weitere Infos finden Sie unter www.planspiel-boerse.de.

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Eschweiler Stadthonig ermöglicht weitere Spende an Stiftung

Eschweiler – Am Mittwoch fand die dritte Spendenübergabe aus dem Verkauf des Eschweiler Stadthonigs an die Stiftung Nachhaltigkeit Eschweiler statt. Der Honig stammt von den seit 2018 angesiedelten Bienen auf dem Eschweiler Rathausdach. Derzeit leben dort 5 Bienenvölker, die ab Mai auf der 6. Etage des Rathauses besichtigt werden können.

Im Rathaus übergaben Imker Wolfgang Noack und Uschi Zylus, die ihren Ehemann Wolfgang Zylus vertrat, die Spende in Höhe von 410€ an die Stiftung. Der Erlös stammt aus der Ernte 2021, von dem pro verkauftem Glas 2,50€ dem guten Zweck gewidmet wurden.

Bürgermeisterin Nadine Leonhardt als Vorsitzende der Stiftung Nachhaltigkeit Eschweiler und der Koordinator der Stiftung, Jan Schuster, nahmen die Spende dankend entgegen.

Der einmal pro Jahr geerntete Stadthonig zeichnet sich durch eine große geschmackliche Bandbreite aus, da die Bienen im Stadtgebiet auf eine große Anzahl verschiedener Blüten treffen. Neben den Imkern Wolfgang Noack und Wolfgang Zylus bzw. seiner Frau Uschi Zylus ist auch noch Patrick Frenkel als Imker bei der Arbeit mit den Rathausbienen aktiv. Derzeit sind noch einige wenige Gläser der Honigernte von 2022 an der Infotheke im Rathaus zum Preis von 8,00€ erhältlich. Gerade bei der aktuellen Erkältungswelle eignet sich der Honig als leckeres Hausmittel zur Unterstützung des Immunsystems.

Die beteiligten Imker äußerten den Wunsch, die Spende zur Unterstützung von Nachhaltigkeits-Projekten speziell im Themenfeld „Umwelt, Klima und Natur“ einer schulischen AG oder Nachhaltigkeitsgruppe einzusetzen.

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Unterbringungs-Situation von Geflüchteten in Mayen-Koblenz ist am Limit

Region/Mayen-Koblenz – Kommunale Familie fühlt sich alleine gelassen und fordert mehr Hilfe von Bund und Land – Errichtung kleiner regionaler Gemeinschaftsunterkünfte in MYK geplant. Die Unterbringungssituation von Flüchtlingen im Landkreis Mayen-Koblenz ist am Limit. Der Landkreis und die angehörenden Kommunen stoßen an die Grenzen ihrer Kapazitäten bei der Beschaffung von dezentralem Wohnraum für geflüchtete Menschen: Nachdem MYK neben bislang gut 2500 Ukrainern und in 2022 knapp 500 Menschen aus aller Welt aufgenommen hat, ist davon auszugehen, dass dem Landkreis im ersten Halbjahr 2023 bis zu 600 weitere geflüchtete Menschen zugewiesen werden.

Im engen Schulterschluss mit der Kreisspitze appellieren die hauptamtliche Bürgermeisterin sowie die hauptamtlichen Bürgermeister deshalb dringend an das Land und den Bund, den Kommunen mehr Hilfe zukommen zu lassen. „Wer Zuflucht sucht, bekommt sie. Die kommunale Familie im Landkreis Mayen-Koblenz nimmt ihre Verantwortung sehr ernst und auch wahr. Bund und Land aber tun dies nicht oder machen zu wenig“, betonen die kommunalen Vertreter unisono und sind zu einem konstruktiven Austausch sowie zur gemeinsamen Findung von Lösungen bereit. Konkret fordern sie, dass gesetzliche Hürden abgebaut und die Möglichkeiten von Rückführungen besser ausgeschöpft werden.

Mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln versucht die kommunale Familie die Aufnahme von Flüchtlingen in MYK zu bewältigen. Es fehle aber nicht nur zunehmend an geeignetem bezahlbarem Wohnraum, sondern auch an finanziellen Mitteln und Personal für die Integration vor Ort. Deutschland leiste einen Löwenanteil an Aufnahme von Flüchtlingen in Europa. Bislang konnte diese Situation in großen Teilen nur durch die Unterstützung in der Gesellschaft gestemmt werden. „Wir sind froh, dass es eine so große Akzeptanz und Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung gibt. Ohne das ehrenamtliche Engagement von Privatpersonen und Initiativen wäre die Lage kaum zu bewältigen. Dankbar sind wir auch jedem Mayen-Koblenzer, der bezahlbaren Wohnraum für Geflüchtete anbietet und auch künftig zur Verfügung stellen kann“, sagt der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong.

Trotz fehlender Hilfen von Bund und Land werden aber weder der Landkreis noch die kreisangehörigen Kommunen die Hände in den Schoß legen. Um den absehbar steigenden Zahlen an Zuweisungen geflüchteter Menschen und dem gleichzeitigen Mangel an geeignetem dezentralem Wohnraum entgegenzuwirken, planen die Städte und Verbandsgemeinden mit Hilfe des Landkreises und je nach Möglichkeit die Errichtung von regionalen Lösungen. Das Bestreben der kommunalen Familie ist es, feste Gebäude, wie zum Beispiel Hotels und Pensionen, aber auch Pfarrhäuser oder Büro- und Gewerbeimmobilien, zu einer Flüchtlingsunterkunft umzufunktionieren. In der engeren Überlegung steht aber auch die Errichtung von Wohnmöglichkeiten (z.B. Tiny-House oder Container-Lösungen) auf dafür geeigneten Flächen. Dabei haben Bürgermeisterin sowie die Bürgermeister und Kreisspitze von Anfang an im Blick, dass die jeweiligen Einrichtungen eine überschaubare Größenordnung einnehmen und stets angepasst an die Bedürfnisse und Gegebenheiten vor Ort sein werden.

„Die dezentrale Unterbringung von Geflüchteten in geeignetem, klassischem Wohnraum im Landkreis Mayen-Koblenz wird auch weiterhin unser oberstes Ziel bleiben. Diesbezügliche Bemühungen dürfen und werden auch künftig nicht unterbleiben. Doch ohne die alternativen regionalen Unterbringungsmöglichkeiten, die einen Übergang zum dezentralen Wohnen bilden, wird es absehbar nicht mehr gehen“, sagt der Kreisgruppenvorsitzende Thomas Przybylla.

Wie seit jeher, stehen die Städte und Verbandsgemeinden sowie der Landkreis auch bei der bevorstehenden finanziellen und personellen Herausforderung zur Schaffung von mehr Unterbringungsmöglichkeiten geschlossen zusammen und arbeiten Hand in Hand.

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Wirtschaft

1,9 Mio. für neues Innovations- und Gründungs-Zentrum in der Alten Tuchfabrik in Euskirchen

Euskirchen – Ideenfabrik Nachhaltige Wirtschaft – Eröffnung im Herbst 2023 – Gute Nachrichten gab es für Landrat Ramers zum Beginn des Jahres. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert das Vorhaben „Ideenfabrik Nachhaltige Wirtschaft“ mit einem Gesamtvolumen von 1,9 Millionen Euro.

„Damit schaffen wir ein zeitgemäßes Angebot für Gründungswillige und Unternehmen, die sich nachhaltig aufstellen wollen“, so Landrat Ramers. Co-Working, Meeting- und Eventräume, Beratungs- und Wissensfabrik: Das Innovations- und Gründungszentrum soll zum zentralen Element bei der Befähigung von Unternehmen zur nachhaltigen Transformation werden und dabei wichtige Entwicklungsherausforderungen der Wirtschaftsstruktur im Kreis Euskirchen in den Blick nehmen wie etwa die Innovationsfähigkeit oder die Fachkräfteattraktivität. Bis 2026 soll auf diesem Weg die Marke von 100 nachhaltigen Unternehmen im Kreis Euskirchen erreicht werden.

Auf einer Fläche von 630 m2 entsteht das Zentrum in der Alten Tuchfabrik in Euskirchen. „Dieser Standort birgt für das Projekt viele Chancen und Synergien“, betont Wirtschaftsfördererin Iris Poth. Als Plattform für Start-ups, innovative Projekte, Austausch und Vernetzung, Co-Working und Veranstaltungen wird das Innovationszentrum zwar erst ab Herbst 2023 an den Start gehen, doch interessierte Unternehmen sind bereits heute eingeladen, die Beratungs- und Vernetzungsangebote der Struktur- Wirtschaftsförderung zu nutzen und dem Bündnis für nachhaltige und klimaneutrale Unternehmen beizutreten.

Ihnen vor machen es die Effizienz-Agentur NRW, die beiden Wirtschaftskammern sowie die sechs unternehmerischen Verbundpartner des Projekts, die jetzt die offizielle Kooperationsvereinbarung unterzeichneten.

Statements:

Die Industrie- und Handelskammer Aachen unterstützt die Ideenfabrik „Nachhaltige Wirtschaft“ in Euskirchen. Auf dem Weg zu einem modernen, zukunftsweisenden und nachhaltigen Innovationszentrum bringt die IHK Aachen spezialisierte Beratungs- und Informationsleistungen für Unternehmen aus dem Kreis Euskirchen ein. Konkret geht es um Beratung bei der Aus- und Weiterbildung, bei Gründungsaktivtäten und der Mobilität sowie Energieeffizienz und Transformation von Geschäftsmodellen unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. So unterstützt die IHK Aachen in der Euskirchener Ideenfabrik bei der Verbesserung des Weiterbildungsangebotes im Bereich der Nachhaltigkeitsberufe oder etwa beim Aufbau geeigneter Transferstrukturen für den Zugang von Unternehmen zu Innovationen für mehr Nachhaltigkeit. Zudem bietet die IHK Aachen ein umfassendes Netzwerk zum Thema „Nachhaltiges Wirtschaften“, von dem die Unternehmen im Kreis Euskirchen profitieren können. Das Netzwerk bietet Praxisbeispiele zu aus den Regionen aller 16 Industrie- und Handelskammern in NRW.

Michael F. Bayer Hauptgeschäftsführer IHK Aachen

Wir unterstützen dieses Verbundprojekt, da die Transformation der Gesellschaft im Bereich der Nachhaltigkeit, Digitalisierung und des Klimaschutzes ohne das Handwerk nicht denkbar ist. Eine Austauschplattform für Unternehmen mit passgenauen Qualifizierungs- und Wissenstransferangeboten ist hierfür genau das richtige Instrument. Wir sehen darin auch ein enormes Potenzial für Fachkräfte und Berufsaufstiegsmöglichkeiten.

Georg Stoffels Hauptgeschäftsführer HWK Aachen

„Wir unterstützen dieses Projekt sehr gerne mit unserer Expertise und den Erfahrungen aus der Beratung produzierender Unternehmen in Sachen Ressourcenschonung. Die Transformation zum nachhaltigen, klimaneutralen Wirtschaften erhält dann einen starken Schub, wenn eine passgenaue, an den konkreten Bedürfnissen der Unternehmen orientierte Unterstützung angeboten und angenommen wird“.

Dr. Peter Jahns Geschäftsleiter der Effizienz-Agentur NRW

e-regio setzt sich dafür ein, unsere Region für nachfolgende Generationen nachhaltiger und lebenswerter zu gestalten. Die Energie- und Wärmewende im Kreis Euskirchen ist für uns eine Herzensangelegenheit. Daher unterstützen wir den Aufbau der „Ideenfabrik Nachhaltige Wirtschaft“ sehr gerne tatkräftig mit unserer Expertise.

Stefan Dott, Geschäftsführer e-regio

„Als regionale Wirtschaftsförderungsgesellschaft unterstützt die AGIT die „Ideenfabrik Nachhaltige Wirtschaft“ ausdrücklich. Die Ideenfabrik ist ein wichtiger Schritt um Innovations- und Gründungsvorhaben im Kreis Euskirchen zu unterstützen und hierbei einen besonderen Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit zu legen. Wir sind überzeugt, dass nachhaltigkeitsgetriebene Innovationen einen wesentlichen Beitrag zur nötigen Transformation der Wirtschaft leisten können und es hierfür besonderer Unterstützungsangebote für Gründer und Bestandsunternehmen bedarf. Die „Ideenfabrik für Nachhaltige Wirtschaft“ bietet genau die Infrastruktur und passgenauen Angebote, welche für die praktische Umsetzung von neuen nachhaltigen Ideen benötigt werden.

Die AGIT möchte mit ihrem Competence-Center vor Ort auch bei der anstehenden Umsetzung des Projekts tatkräftig unterstützen und könnte sich zukünftig in der Ideenfabrik mit Technologieworkshops, Seminaren, Beratungssprechtagen sowie der Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft engagieren.“ Sven Pennings, Geschäftsführer AGIT mbH

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Wirtschaft

Vernetzungs-Frühstück „tech & breakfast“ mit Stolberger Unternehmen war ein voller Erfolg

Stolberg – Die Wirtschaftsförderung der Kupferstadt Stolberg bietet in Kooperation mit der FH Aachen den ansässigen produzierenden Unternehmen eine neue Vernetzungsplattform – Das Unternehmensfrühstück „tech & breakfast“.

Der Auftakt mit über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern darf durchaus als Erfolg bezeichnet werden, meinen Bürgermeister Patrick Haas, Peter Wackers, Amtsleiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, und Prof. Dr. Thomas Ritz, Prorektor für Forschung, Innovation und Transfer an der FH Aachen: „Wir möchten damit der Stolberger Unternehmerschaft zusätzlich eine Möglichkeit bieten, sich nachhaltig hier am Wirtschaftsstandort zu vernetzen und sich parallel zu aktuellen Trends und Entwicklungen aus dem Forschungsumfeld der FH Aachen zu informieren.“

Das Netzwerktreffen fand vor Ort beim gastgebenden Unternehmen DYNA-MESS Prüfsysteme GmbH statt. Der Geschäftsführer der DYNA-MESS Prüfsysteme GmbH, Jörn Seemann, präsentierte mit einem Unternehmensrundgang das große Leistungsspektrum aus dem Bereich der Prüftechnik. Eine fachlich-wissenschaftliche Ergänzung der Veranstaltung war der Impulsvortrag von Prof. Dr. Matthias Meinecke, der im Fachbereich Betriebswirtschaftslehre an der FH Aachen lehrt und zum Thema „Stillstand ist Rückschritt – Wie gelingt Unternehmensinnovation in Krisenzeiten?“ referierte.

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Top-Events

Kabarettist Tobias Mann präsentiert neues Programm in Mendig

Mendig – „Mann gegen Mann“ heißt es am Samstag, 29. April 2023 in der Laacher See Halle in Mendig. Tobias Mann, seines Zeichens Satiriker und Musiker, stellt sich im neuen Kabarettprogramm seinem ultimativen Endgegner und – Überraschung – es ist Tobias Mann selbst. Die härtesten Diskussionen führt er mittlerweile nicht mehr im Internet, sondern in seinem tiefsten Inneren und dabei zeigt sich: Selbst bei Facebook und Twitter geht es gesitteter zu. Jedes Selbstgespräch eskaliert und mündet in wüsten Beschimpfungen und Hasskommentaren, ohne Chance darauf, dass der User gesperrt wird. Schlimm für ihn, aber gut für sein Publikum, das nun an diesem höchst unterhaltsamen, kabarettistischen Kampf Mann gegen Mann teilhaben darf.

In Zeiten von vielfliegenden Umweltaktivisten, bestechlichen Volksvertretern und kriminellen Ordnungshütern kann man die Augen auch vor den eigenen Inkonsequenzen kaum noch verschließen – und das lässt einen zum Hulk werden. Zu allem Übel ist Tobias Mann auch noch das, was sein Name verspricht: ein Mann – cis, Weiß und seit Neuestem auch nicht mehr ganz jung. Bricht sich darum jetzt vielleicht diese toxische Männlichkeit bahn, von der alle sprechen und die so viele seiner Altersgenossen in wütende Fortschrittsblockierer und Patriarchen alter Schule verwandelt? Hoffentlich nicht, aber die grundsätzliche Frage bleibt: Ist der Mann vielleicht die Wurzel allen Übels? Sicher, es gibt auch böse Frauen, aber sind die nicht eher ein Beweis dafür, dass es – frei nach Adorno – heißen muss: „Es gibt kein weibliches Leben in einem männlichen System!“

Die Politik nimmt die neue, deutsche Aggression dankend auf und verlegt Intrigen und Machtspielchen, die sonst hinterhältig im Stillen verlaufen wären, auf die große Bühne. Für Tobias Mann ist all das zwiespältig und ein ständiger innerer Kampf: Als Mensch ist er angepisst, als Kabarettist bedankt er sich für das fantastische Material. Der Satiriker in ihm mahnt: „Die Zuschauer müssen unbedingt was mitnehmen. Es braucht Haltung!“ Der Gesellschaftsbeobachter entgegnet: „Haltung – schön und gut, aber man muss schon alle Seiten beleuchten!“ Der Komiker schreit: „Scheiß drauf! Die Pointe muss knallen!“

In Texten und Liedern schießt der vielfach ausgezeichnete Kabarettist (u.a. Deutscher Kleinkunstpreis, Prix Pantheon, Salzburger Stier, Deutscher Comedypreis für die ZDF Show „Mann, Sieber!“) auch in seinem 7. Bühnenprogramm gegen Alles und Jeden, der es verdient hat. Und allzu oft ist das sogar er selber. Aber keine Angst: Beim Kampf gegen sich selbst gibt es zumindest zwei Gewinner: Tobias Mann und sein Publikum.

Tickets:
Tabakwaren Blum, Poststr. 27, 56743 Mendig
www.ticket-regional.de/kul-tour

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Wirtschaft

IHK-Dialogforum Blauer Teppich – Aachener IHK-Präsidentin Gisela Kohl-Vogel: „Endlich ins Machen kommen“

Aachen – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen treibt den Strukturwandel im Rheinischen Revier voran. „Raus aus dem Krisenmodus, endlich ins Machen kommen“, fordert IHK-Präsidentin Gisela Kohl-Vogel beim IHK-Dialogforum Blauer Teppich vor rund 500 Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Das gelte für alle kommunalen, landes- und bundesweiten Akteure – und ist die Handlungsmaxime der IHK Aachen, um die gesamtgesellschaftlichen Aufgaben wie Energiewende, Arbeitskräftesicherung und Standortförderung für ihre mehr als 84.000 Mitgliedsunternehmen erfolgreich umzusetzen. „Wir Unternehmerinnen und Unternehmer sind bereit für die großen Herausforderungen unserer Zeit und wollen jetzt endlich durchstarten.“

So hat die IHK-Organisation zehn Tempo-Thesen veröffentlicht, um bürokratische Hürden und langwierige Planungsverfahren massiv zu beschleunigen – und damit den dringend notwendigen Ausbau erneuerbarer Energien zu forcieren. „Habt Mut zur Effizienz“, ermuntert Kohl-Vogel die Politikerinnen und Politiker in Düsseldorf und Berlin. „Habt den Mut, Vorschriften und Auflagen beherzt zu streichen. Das wäre für viele Unternehmerinnen und Unternehmer ein Befreiungsschlag.“

Die IHK Aachen wird ihre Mitglieder künftig noch intensiver über bestehende und neue Fördermaßnahmen beraten, um den Strukturwandel im Rheinischen Revier zu meistern und neue Arbeitsplätze in der Region zu schaffen. Ein neues Förderinstrument sind zum Beispiel die Zukunftsgutscheine des Landes Nordrhein-Westfalen, mit denen gezielt die Transformation kleiner und mittelständischer Unternehmen unterstützt wird: von 3.400 Euro Beratungszuschuss bis hin zu größeren Investitionen im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Jeder Einzelne zählt, um die Ideen der IHK Aachen für das Morgen-Land Rheinisches Revier Realität werden zu lassen: eine lebenswerte Region, die Vorreiterin ist für klimaneutrale Energie, innovative Zukunftstechnologien und sichere Arbeitsplätze. Deshalb müsse auch das Megathema Arbeitskräftesicherung mit noch mehr Nachdruck vorangetrieben werden, betont Kohl-Vogel, und kündigt zwei IHK-Initiativen an: Heute, 9. März, startet „#könnenlernen“. Die erste bundesweite Ausbildungskampagne aller 79 IHKs und der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) soll junge Frauen und Männer für Ausbildungsberufe begeistern. Im Bezirk der IHK Aachen stehen mehr als 130 IHK-Ausbildungsberufe zur Auswahl, 2.500 Mitgliedsunternehmen aus der Städteregion Aachen und den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg bilden aus. Darüber hinaus wird die IHK Aachen eine Zusammenarbeit mit der städtischen Realschule Bretzelnweg in Düren starten. Regionale Unternehmen werden Schülerinnen und Schüler erste Einblicke ins Berufsleben geben und ihnen zeigen, wie schulisches Wissen in den Betrieben zur Anwendung kommt. Betriebe, die an der Kooperation teilnehmen möchten, können sich ab sofort bei der IHK Aachen melden.

Neben Ausbildung und Arbeitskräftesicherung standen beim Blauen Teppich die Themen Energiesicherheit und stabile Lieferketten im Fokus. Professor Dr. Hermann Bühlbecker, Alleingesellschafter der Henry Lambertz GmbH & Co. KG in Aachen, berichtete von den aktuellen Herausforderungen, die speziell die energieintensiven Unternehmen der Nahrungsmittelindustrie zu meistern haben. Dr. Markus Miele, Geschäftsführender Gesellschafter und Mitglied der Geschäftsführung der Miele & Cie. KG in Gütersloh, gab einen Überblick über die globalen Beschaffungsmärkte und wie sich sein Unternehmen trotz zunehmender politischer Konflikte und Handelshemmnisse international behauptet.

Professorin Dr. Astrid Lambrecht, Mitglied des Vorstandes des Forschungszentrums Jülich, zeigte auf, warum die Region ideale Voraussetzungen hat, um bundesweite Vorreiterin für Zukunftstechnologien und klimaneutrale Energieträger wie Wasserstoff zu werden. Welche Weichenstellungen dafür auf Verwaltungsebene notwendig sind, skizzierte Dr. Thomas Wilk, Regierungspräsident der Bezirksregierung Köln.

Der Blaue Teppich hat am Dienstag, 7. März, erstmals als Abendveranstaltung im Das Liebig in Aachen stattgefunden. Der Zuspruch war enorm, die Veranstaltung bereits im Vorfeld ausgebucht. Diejenigen, die nicht beim diesjährigen Dialog-Forum der IHK Aachen dabei sein konnten, können die Aufzeichnung der Podiumsdiskussion auf dem YouTube-Kanal der IHK Aachen oder unter www.ihk.de/aachen/blauerteppich abrufen.

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Tourismus

Ferienkatalog 2023 – Gastgeber mit Herz im Schieferland Kaisersesch

Kaisersesch – Seit vier Jahren gibt das Touristik-Büro der Verbandsgemeinde Kaisersesch einen Ferienkatalog heraus. Darin werden Übernachtungsmöglichkeiten von Hotels über Ferienwohnungen bis hin zu Pensionen vorgestellt.

Im Ferienkatalog finden Sie auch eine Auswahl an Einkehrmöglichkeiten, wie Restaurants und Cafés. Zusätzlich sind Wanderwege und Sehenswürdigkeiten auf einer Karte als Übersicht dargestellt.

Der Ferienkatalog 2023 „Gastgeber mit Herz im Schieferland“ kann über www.kaisersesch.de/prospekte online bestellt und angesehen werden.

Kontakt:

Touristik-Büro Schieferland Kaisersesch
Telefon: 02653 9996-502
E-Mail: touristik-buero@vg.kaisersesch.de

www.schieferland-kaisersesch.de

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Politik

NRW Bundesrats-Initiative „Bundesweite Einführung einer Elementarschaden-Pflichtversicherung“

Region/Düsseldorf – Nordrhein-Westfalen bringt eine Initiative zur Einführung einer Elementarschaden-Pflichtversicherung in den Bundesrat ein. Extremwetterereignisse treten immer häufiger auf. Starkregen und Hochwasser haben zuletzt im Juli 2021 insbesondere in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zu verheerenden Schäden auch an Wohn- und Gewerbeimmobilien geführt.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Die furchtbare Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 hat gezeigt, dass unser Land widerstandsfähiger werden muss. Die Schäden waren enorm. Allein in Nordrhein-Westfalen starben 49 Menschen. Viele Häuser wurden zerstört oder massiv beschädigt. Familien standen vor dem Nichts. Die Länder sind sich deshalb einig: die bundesweite Pflichtversicherung für Elementarschäden muss kommen. Wir haben bereits im Juni 2022 eine Zusage des Bundeskanzlers erhalten, das Thema anzugehen. Doch bis heute hat der Bund keine brauchbaren Lösungswege präsentiert. Aus Sicht der Länder, parteiübergreifend, muss das Vorhaben auf der Tagesordnung bleiben, denn es gibt dringenden Handlungsbedarf. Nordrhein-Westfalen wird das Thema deshalb im Rahmen einer Bundesratsinitiative weiter vorantreiben. Es darf nicht sein, dass das Thema nur unmittelbar nach einer Katastrophe auf der Agenda steht und danach vergessen wird. Wir brauchen eine vorausschauende und verantwortungsbewusste Politik. Der Ball liegt beim Bund.“

Der Minister der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen Dr. Benjamin Limbach macht deutlich: „Menschenleben, Gesundheit und verlorene Erinnerungen sind nicht zu ersetzen. Aber der materielle Schaden sollte abgesichert sein und niemanden in Existenzangst versetzen. Deshalb ist es an der Zeit, systematisch Maßnahmen zu ergreifen, damit nach einer Hochwasserkatastrophe oder anderen Großschadenereignissen kein Mensch vor dem finanziellen Ruin stehen muss.“

Eine flächendeckende private Versicherung von Gebäudeeigentümern gegen Elementarschäden ist eine langfristige Risikoprävention. Die Gebäudeeigentümer übernehmen Verantwortung und schützen ihr Hab und Gut. Da bisher bundesweit nur rund die Hälfte der privaten Gebäudeeigentümer über eine Elementarschadenversicherung verfügt und die Gefahr existenzbedrohender Schäden nach einer Unwetterkatastrophe häufig wieder verdrängt wird, hat sich die Konferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder (MPK) bereits im Juni 2022 klar für die Einführung einer Pflichtversicherung für Elementarschäden ausgesprochen. Nur eine bundesweite Regelung erscheint sachgerecht, weil Naturkatastrophen nicht an den Ländergrenzen halt machen.

Die Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg haben daher beschlossen, einen Entschließungsantrag in den Bundesrat einzubringen. Mit diesem soll die Bundesregierung aufgefordert werden, kurzfristig einen konkreten Regelungsvorschlag zur Einführung einer bundeseinheitlichen Elementarschaden-Pflichtversicherung zu erarbeiten. Hierdurch soll ein System weitgehend flächendeckender privater Versicherungen von Gebäudeeigentümern gegen Elementarrisiken etabliert werden.

Minister der Justiz Dr. Limbach: „Ein Warten auf bessere Zeiten – oder auf das nächste Großschadenereignis – ist keine Option. An die Stelle öffentlicher Hilfen, die die Allgemeinheit trägt, muss eine systematische, bundesweite Risikoprävention durch eine Pflichtversicherung für Elementarschäden treten.“