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Politik

Nachhaltigkeits-Rating – Bestnote für Nordrhein-Westfalen im Ländervergleich

Region/Düsseldorf – Die Ratingagentur Moody´s ESG Solution in Kooperation mit der imug Beratungsgesellschaft für sozial-ökologische Innovationen mbH bewertet seit Jahren das Land Nordrhein-Westfalen mit einem Nachhaltigkeitsrating. Untersucht wurden diverse Felder, wie beispielsweise Umwelt, Klimaschutz, Biodiversität und Menschenrechte. Aktuell hat Nordrhein-Westfalen dabei erneut – wie in den vergangenen Jahren – die Bestnote „advanced“ erhalten. Im Vergleich zum Vorjahr konnte das Ergebnis nochmals um einen Punkt auf ein Score von 65 verbessert werden. Damit belegt Nordrhein-Westfalen im Vergleich mit 29 europäischen Gebietskörperschaften den zweiten Platz.

Umweltminister Oliver Krischer: „Wir wollen Nordrhein-Westfalen zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas machen. Diese Transformation wird eine Kraftanstrengung. Sie wird uns aber nur gelingen, wenn wir es schaffen, den ökologischen Umbau voranzutreiben und unser Bundesland gleichzeitig zu einem der nachhaltigsten, wettbewerbsfähigsten und sozial gerechtesten Wirtschaftsstandorte in Europa zu gestalten. Dass wir hiermit auf dem richtigen Weg sind, bestätigt die Bestnote der Ratingagenturen und spornt uns weiter an, die Nachhaltigkeit zum zentralen Leitbild unserer Politik zu machen.“

Vorreiterrolle bei Nachhaltigkeitsanleihen

Nachhaltigkeitsratings werden vor allem von institutionellen Investorinnen und Investoren für die Einschätzung der Qualität von Wertpapieren für Investitionsentscheidungen nachgefragt. So nimmt Nordrhein-Westfalen bei der Ausgabe von Nachhaltigkeitsanleihen zur Finanzierung sozialer und ökologischer Projekte eine Vorreiterrolle ein. Schon 2015 emittierte es als erstes deutsches Bundesland derartige Anleihen. In den vergangenen Jahren hat das Land neun Nachhaltigkeitsanleihen mit einem Gesamtvolumen von rund 20,3 Milliarden Euro auf den Finanzmärkten herausgegeben. Damit ist Nordrhein-Westfalen einer der größten öffentlichen Emittenten von Nachhaltigkeitsanleihen weltweit.

„Das Rating attestiert Nordrhein-Westfalen Exzellenz bei wichtigen Nachhaltigkeitsfaktoren wie Klimaschutz, Artenvielfalt und Menschenrechten. Und es zeigt: Nachhaltigkeit ist heute nicht nur Ausdruck eines globalen Verantwortungsbewusstseins, sondern Grundlage für Wohlstand. Vielen Investorinnen und Investoren wird es immer wichtiger, ihr Geld mit Blick auf Nachhaltigkeit anzulegen – und das aktuelle Rating verdeutlicht ihnen: In Nordrhein-Westfalen sind sie richtig,“ so Minister der Finanzen Dr. Marcus Optendrenk über das Ergebnis.

Nachhaltigkeitsstrategie für Nordrhein-Westfalen

Grundlage für ein nachhaltiges Nordrhein-Westfalen ist die Nachhaltigkeitsstrategie der Landesregierung. Diese wurde zuletzt im September 2020 in weiterentwickelter Fassung verabschiedet. Sie orientiert sich an den 17 globalen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen, betrachtet dabei die speziellen Nachhaltigkeitsherausforderungen des Landes und gibt den Fahrplan für ein nachhaltiges Nordrhein-Westfalen bis 2030 vor. Zur Umsetzung tragen die einzelnen Ressorts in ihren Themenfeldern bei, zum Beispiel mit den Nachhaltigkeitsanleihen und der Fortentwicklung der nachhaltigen Anlagerichtlinien für den Pensionsfonds des Landes.

Im Koalitionsvertrag der nordrhein-westfälischen Landesregierung sind eine Vielzahl spezifischer Maßnahmen zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung in Nordrhein-Westfalen enthalten, die es in den kommenden Monaten und Jahren umzusetzen gilt. Dazu gehören unter anderem die Fortschreibung der „Nachhaltigkeitsstrategie NRW“, die Unterstützung der Kommunen bei einem ambitionierten Nachhaltigkeitsmanagement, die Einführung eines verpflichtenden Nachhaltigkeits-Checks bei Gesetzentwürfen sowie die ressort- und sektorenübergreifende Ausrichtung auf Nachhaltigkeit. Auch das eigene Handeln des Landes soll sich an Nachhaltigkeitskriterien ausrichten – Ziel ist die nachhaltige Landesverwaltung bis zum Jahr 2030.

Weiterführende Informationen finden Sie hier:

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News

Bewerber-Walk-In am 18. März im Krankenhaus Maria Hilf in Bad Neuenahr

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Am 18. März 2023 veranstaltet das Azubi-Team des Krankenhauses Maria Hilf in Bad Neuenahr einen Bewerber-Walk-In. Eingeladen sind alle, die sich für eine Ausbildung im pflegerischen, medizinischen oder kaufmännischen Bereich interessieren. Einige Menschen wissen schon früh, welchen Job sie einmal erlernen möchten. Andere sehen auch kurz vorm Schulabschluss noch nicht so recht, wo die Reise hingehen soll. Wer sich bereits für eine Ausbildung im Gesundheitswesen entschieden hat, sollte am 18. März 2023 zwischen 09.00 und 14.00 Uhr im Krankenhaus Maria Hilf vorbeischauen. Aber auch alle Unschlüssigen sind herzlich eingeladen, den Bewerber-Walk-In zu nutzen, um sich unverbindlich umzuschauen.

Der Tag der offenen Tür soll Einblicke in die verschiedenen Ausbildungsoptionen im Klinikum geben: von der Pflegefachfrau über den Medizinisch-technischen Radiologieassistenten bis hin zur Verwaltungsangestellten im Gesundheitswesen. Er soll aber auch dazu dienen, offene Fragen zu klären und das Azubi-Team in lockerer Atmosphäre persönlich kennenzulernen.

Wer sich bereits sicher ist, bringt gleich Lebenslauf und Zeugnisse mit. Alle anderen dürfen gerne „einfach mal schauen“. Das gilt auch für Eltern, die ihren Nachwuchs begleiten möchten. Unter allen Besucherinnen und Besuchern verlosen die Gastgeber fünf Gutscheine für Intersport Krumholz.

Das Krankenhaus Maria Hilf gehört zur Marienhaus Gruppe mit eigener Bildungs- und Karriere-Akademie in Neuwied. Ein Ableger der Pflegeschule befindet sich direkt im Klinikum. Für den Herbst ist die Eröffnung einer innovativen Ausbildungsstation geplant. „Das Projekt ist einzigartig in der Region“, weiß Pflegedirektor Sven Mühlan. „Unsere Auszubildenden sind unser höchstes Gut. Wir setzen alles daran, ihnen eine praxisnahe Ausbildung auf Augenhöhe zu ermöglichen.“

PS: Auch Pflegekräfte, die eine neue Herausforderung suchen, können den Bewerber-Walk-In nutzen, um sich über ihre Karrierechancen im Krankenhaus Maria Hilf zu informieren.

Was: Bewerber-Walk-In für Azubis
Wann: Samstag, 18.03.2023 | 09.00-14.00 Uhr
Wo: Krankenhaus Maria Hilf, Dahlienweg 3, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler
Kontakt: Helga Steinhauer | 02641 83-85260 | helga.steinhauer@marienhaus.de

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Gesundheit

Landkreis Mayen-Koblenz unterstützt Patienten mit Herzschwäche

Region/Mayen-Koblenz – „Smarte Region MYK10“ und Projekt „Herz.Gesund.“ führen an Nutzung von Telemedizin heran. Die Herzschwäche, auch bekannt als Herzinsuffizienz, betrifft fast vier Millionen Menschen in Deutschland. Das Herz ist bei dieser Erkrankung nicht in der Lage, den Körper ausreichend mit Blut und somit mit Sauerstoff zu versorgen. Schon jetzt ist zu erwarten, dass es im Landkreis Mayen-Koblenz zu einer angespannten medizinischen Versorgungssituation kommen wird, da bis zum Jahr 2026 68 Prozent der Hausärztinnen und -ärzte in den Ruhestand gehen werden und gleichzeitig der Behandlungsbedarf durch eine alternde Bevölkerung steigt. Um dennoch die optimale Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen, werden neue Versorgungsstrukturen benötigt. Basierend auf dem Projekt „Herzverbund Rheinland-Pfalz“, das von 2019 bis 2022 lief, finanziert der Landkreis nun über die „Smarte Region MYK10″ ein Folgeprojekt, das eine bessere Betreuung von betroffenen Patienten durch deren Haus- und Fachärzte ermöglicht.

Im Rahmen des Projekts „Herz.Gesund.“ soll die Betreuung der Personen, die an Herzinsuffizienz-leiden, bei höchster Sicherheit der Gesundheitsdaten durch den Einsatz von Telemedizin optimiert werden. Dabei erhalten sie ein mobiles Blutdruckmessgerät mit zusätzlicher EKG-Funktion, eine Körperwaage und einen Aktivitätstracker, mit denen sie die für die Krankheit entscheidenden Vitalparameter (Blutdruck, EKG, Körpergewicht und körperliche Aktivität) von Zuhause aus messen können. Über eine Bluetooth-Verbindung werden diese Werte in die App „SaniQ“ übermittelt und anschließend von der App in die zugehörige Software „SaniQ“ Praxis übertragen. Die Software wurde vom regionalen Unternehmen „Qurasoft GmbH“ entwickelt, das vor wenigen Jahren als Ausgründung aus der Universität Koblenz-Landau entstanden ist.

Die Kompetenzen von „Qurasoft“ ermöglichen es – digital und getreu dem Motto „Move data not patients“ – die Patientinnen und Patienten mit medizinischem Fachpersonal zu verbinden, was nach derzeitigen Einschätzungen ein wichtiger Baustein in der Aufrechterhaltung qualitativ hochwertiger medizinischer Versorgung im ländlichen Raum in der Zukunft darstellt. „In unserer modernen Telemedizin-Plattform können zahlreiche relevante Vitalinformationen erfasst und aufbereitet sowie individuell für die Patienten Beobachtungsalarme festgelegt werden, bei denen ein genauerer ärztlicher Blick auf die betroffene Person empfohlen ist“, berichtet Tobias Hastenteufel, Geschäftsführer des bundesweit führenden Koblenzer Medizin-Softwareunternehmens „Qurasoft“. Im Hintergrund werden die medizinischen Daten von kardiologischen Fachkräften überwacht. Wenn Beobachtungsalarme über- bzw. unterschritten werden oder Patienten per Chat in der App gesundheitliche Probleme äußern, erhält der behandelnde Arzt eine Benachrichtigung, kann sich die Daten genauer ansehen und bei Bedarf den Patienten einbestellen oder zumindest kontaktieren. Somit ist eine intensivere und engmaschigere Betreuung der Patienten möglich, ohne dass tägliche Telefonate mit den Betroffenen geführt oder viele Daten durchgesehen werden müssen. Mithilfe der Werte kann auch die Medikation und deren Dosierung beim Patienten optimiert werden, denn „wenn objektive Daten vorliegen, dann haben wir eine bessere Basis“, so Dr. Ralph Rüdelstein, Chefarzt der Kardiologie des St. Nikolaus-Stiftshospitals in Andernach, der das Projekt mitunter betreut.

Das Projekt wird fachlich bislang vor allem vom St. Nikolaus Stiftshospital Andernach begleitet. Im zugehörigen medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) soll im Zuge des Projekts ein Telemedizinzentrum entstehen. Durch „Herz.Gesund.“ sollen medizinische Fachkräfte, Patientinnen und Patienten an die Nutzung von Telemedizin herangeführt werden, um die Grundlage für eine optimale Versorgung der Region heute, aber auch in Zukunft zu schaffen.

Weitere Auskünfte erteilen Sonja Gröntgen (Landkreis Mayen-Koblenz, Projektleitung der „Smarten Region MYK10“, E-Mail: smarte.region@kvmyk.de) sowie Lale Zils (Qurasoft GmbH, E-Mail: lale.zils@qurasoft.de).

 

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Jedes Jahr sterben deutschlandweit 60.000 Menschen am plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand

Mechernich-Bleibuir/Bergbuir – Lebensretter aufgehängt – Zwei weitere der für das Stadtgebiet Mechernich vorgesehenen 35 Defibrillatoren haben ihre angestammten Plätze in Bleibuir und Bergbuir eingenommen – und zwar einstweilen am Feuerwehrgerätehaus Bleibuir, das demnächst nach Lückerath umzieht, und an der Jugendhalle Bergbuir.

Löschgruppenführer Guido Esser und Ulrich Breuer von der Freiwilligen Feuerwehr sowie Klaus-Peter Peter Hoss vom Förderverein Alte Schule, dem nach der Renovierung vorgesehenen Stationierungsort des Bleibuirer Defibrillators, stellten den Herzimpulsgeber am Mittwochabend dem Mechernicher „Bürgerbrief“ vor.

„Wir hoffen, dass wir ihn nie brauchen werden, sind aber nun für den Notfall gerüstet“, sagte Guido Esser. „Dieses Projekt kann im doppelten Sinne als »Herzensangelegenheit« bezeichnet werden“, so Stadtbrandmeister Jens Schreiber bei der Vorstellung der großangelegten Defibrillatoren-Aktion im Stadtgebiet Mechernich vergangenen Herbst. Dem schloss sich auch Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick an.

„Wenn das Herz eines Menschen zu schlagen aufhört, geht es um jede Sekunde. Es ist ein Kampf gegen die Uhr, denn bereits nach vier Minuten können irreversible Schäden bei den Betroffenen entstehen“, sagte Jens Priewe, Facharzt Innere und Kardiologie und einer der ärztlichen Leiter des Rettungsdienstes im Kreis Euskirchen, damals im Mechernicher Stadtrat.

60.000 Tote jährlich

Jedes Jahr sterben dem Notfallmediziner zufolge deutschlandweit 60.000 Menschen am plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand: „Das ist, als ob täglich ein Airbus abstürzt.“ Im Kreis seien pro Jahr rund 180 Bürger von diesem Schicksal betroffen. Dem Vorurteil, dass es sich bei den Betroffenen ausschließlich um betagte Menschen handelt, widersprach Priewe: „Da sind auch viele Jüngere dabei. Der letzte, den ich hatte, war 39. Das empfinde ich als einen Rieseneinschlag.“ Der Verstorbene sei Familienvater von drei kleinen Kindern gewesen.

„Es geht um Zeit“, betonte Jesko Priewe. Der Rettungsdienst habe die Richtlinie, in acht bis neun Minuten am Einsatzort zu sein, im ländlichen Mittel seien elf Minuten vorgegeben. „Wir wissen aber auch, dass die irreversiblen Schäden ab »Minute 3« einsetzen“, so der Facharzt: „Wenn elf Minuten nichts gemacht wurde, haben wir keine Chance, den Patienten zu retten.“ Deshalb komme gerade den Ersthelfern am Kollaps-Ort eine immense Bedeutung zu.

Dänemark, die Niederlande und Schweden seien Vorzeigebeispiele in Sachen Reanimation durch Ersthelfer und Laien. „Diese Länder haben Laienhelferquoten von rund 70 Prozent“, so Priewe. Dänemark zum Beispiel habe mit eigentlich „banalen Maßnahmen“ die Überlebensquote verdoppelt und damit einen medizinischen Meilenstein gesetzt.

In Deutschland habe die Laienhelferquote 2013 bei 27 Prozent gelegen. „Das war der vorletzte Platz in Europa“, so der Facharzt. 2019 habe der Wert zumindest schon bei 40 Prozent gelegen. Zufrieden könne man damit aber längst noch nicht sein. Im Kreis Euskirchen habe man 2019 trotz eines hervorragend aufgestellten Rettungsdienstes nur 22 von 180 Betroffenen retten können. „Also nicht richtig viele“, so Priewe.

Würde man einen Wert vergleichbar Dänemarks erreichen, so könne man im Kreis Euskirchen „jedes Jahr 30 Menschen mehr retten“. Priewe will das Thema mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken.

14-Jähriger rettet seinen Vater

„Machen“, sei eben wichtig. Jesko Priewe berichtet von einem 14-Jährigen, der seinem Vater mit der Herz-Lungen-Massage an einer Raststätte das Leben gerettet hat, wo alle anderen nur hilflos zugeschaut hätten. Er betonte: „Wenn das ein 14-Jähriger kann, dann kann das keine Raketenwissenschaft sein, auch körperlich nicht.“

Seit einem Jahr ist im Kreis Euskirchen die Corhelper-App verfügbar, die registrierte Ersthelfer in der Nähe eines solchen Notfalles alarmiert und an den Einsatzort lotst. „Seitdem haben wir 130 Mal diese App ausgelöst“, berichtete der Facharzt. Inzwischen seien 504 Ersthelfer registriert, darunter 140 Angehörige der Feuerwehr, plus 210 Menschen die beim Rettungsdienst arbeiten, zudem 52 Helfer aus Pflegeberufen, 25 Ärzte und andere. Das Ziel laute letztlich 1500 Laienhelfer zu generieren, noch besser seien 2000, so Priewe: „Dann wissen wir, dass wir gut aufgestellt sind, selbst auf großer Fläche.“

Die Ersthelfer müssen mindestens 18 Jahre alt sein und einen zertifizierten Erste-Hilfe-Schein vorlegen können, der nicht älter als zwei Jahre ist. Außerdem gebe es eine jährliche Unterweisung durch den Rettungsdienst des Kreises, der die Helfer auch betreut, etwa zum Abfangen belastender Erlebnisse.

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Aufbau Ahrtal – Erwartete Fördersumme hat sich auf rund 4,1 Milliarden Euro erhöht

Ahrweiler – Fortgeschriebener Maßnahmenplan aktualisiert – Weiterhin sind darin mehr als 2700 Maßnahmen enthalten. Der Kreis Ahrweiler hat in Zusammenarbeit mit den Kommunen den Maßnahmenplan zum Wiederaufbau der kommunalen Infrastruktur im Ahrtal fortgeschrieben. Nach erfolgten Anpassungen hat das Innenministerium nun die aktualisierte Fassung übernommen. Weiterhin sind darin mehr als 2700 Maßnahmen aufgeführt, die infolge der Flutkatastrophe 2021 in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen.

Im Maßnahmenplan sind alle zum jetzigen Zeitpunkt vorhersehbaren Wiederaufbauprojekte des Kreises, der Städte, Verbandsgemeinden und Gemeinden sowie der öffentlichen Ver- und Entsorger gebündelt. Erstmals wurde das Komplettpaket mit einem Umfang von rund 2655 Vorhaben im Februar 2022 an das Land übergeben. Nach aktuellem Stand wurden im Rahmen der Fortschreibung insgesamt 268 Maßnahmen gestrichen und 373 Vorhaben neu gemeldet. Insgesamt hat sich die Anzahl der kreisweit registrierten, tatsächlich durchzuführenden Maßnahmen somit im Saldo von 2655 auf 2760 erhöht (3,95 Prozent). Damit stieg die Anzahl der kreisweiten Maßnahmen um 105 Vorhaben.

Die erwartete Fördersumme hat sich im Rahmen der Fortschreibung von ursprünglich rund 3,8 auf jetzt rund 4,1 Milliarden Euro erhöht (rund 9 Prozent). Der Schwerpunkt der Maßnahmen liegt nach wie vor auf dem Bereich der „Allgemeinen kommunalen Infrastruktur“. In dem Bereich, zu dem beispielsweise Straßen, Brücken, Bushaltestellen, Verwaltungsgebäude, Dorfgemeinschaftshäuser, Sportplätze sowie Gebäude und Ausstattung der Feuerwehren, Schulen oder Kitas zählen, sind gegenwärtig 1792 Maßnahmen mit einem erwarteten Gesamtvolumen von rund 2,45 Milliarden Euro berücksichtigt worden.

Die Listung der Projekte im Maßnahmenplan ist Voraussetzung dafür, die von Bund und Ländern bereitgestellten Aufbauhilfen erhalten zu können. Die Antragsfrist für eine entsprechende Förderung aus dem nationalen Wiederaufbaufonds sollte ursprünglich bereits zum 30. Juni 2023 enden. Zwischenzeitlich ist jedoch die Zusage des Bundes erfolgt, die Antragsfrist um drei Jahre bis zum 30. Juni 2026 zu verlängern.

Der fortgeschriebene Maßnahmenplan ist online unter https://kreis-ahrweiler.de/landkreis/fluthilfen-wiederaufbau/ abrufbar.

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Euskirchener Pfarrgemeinden starten eine neue Veranstaltungs-Reihe „Glaubst Du noch oder gehst Du schon?“

Euskirchen/Mechernich – Gesprächsreihe am Mittwoch, 22. März 2023 im Forum St. Matthias in Euskirchen wird mit dem Mechernicher Diakon und Autor Manfred Lang eröffnet – Kardinal Woelki kommt im April nach kritischem Brief von Dr. Hans-Josef Bastian in die Kreisstadt und spricht mit den Laiengremien.

In einer Veranstaltungsreihe „Glaubst Du noch, oder gehst Du schon?“ will der von Dr. Hans-Josef Bastian geführte Pfarrgemeinderat Euskirchen zeitgenössische Christen zum Sprechen über ihren Glauben bewegen. Den Anfang macht der Autor und Diakon Manfred Lang aus Mechernich.

Und zwar mit einem moderierten Vortrags- und Gesprächsabend am Mittwoch, 22. März, ab 19 Uhr im Forum St. Matthias, Franziskanerplatz, in der Euskirchener Südstadt. Bastian und seine Mitstreiter wollen mit der Reihe Impulse an fragende und zweifelnde Mitchristen aus Euskirchen und Umgebung geben, die Orientierung brauchen.

Diakon Manfred Lang, der sich auch als Journalist und Kabarettist („Eifel-Gäng“) einen Namen gemacht hat, will einen eher persönlichen Ansatz wählen und mit seinen Zuhörern über Glaubenserfahrungen ins Gespräch kommen.

Im April hat der Pfarrgemeinderat Euskirchen Rainer Maria Kardinal Woelki zu Gast – und zwar auf Grundlage eines Briefes, den Dr. Hans-Josef Bastian dem Kölner Diözesanoberhaupt nach Ende seiner von Papst Franziskus 2021 verordneten Auszeit im Mai 2022 mit einer ganzen Reihe von kritischen Fragen geschrieben hatte.

Zu dieser Unterredung sind allerdings nur Laiengremien, Kirchenvorstände und Pfarrgemeinderäte, im Kreisdekanat eingeladen. Zu der Veranstaltung mit Manfred Lang ist weder Anmeldung noch Eintritt erforderlich. Weitere Teilnehmer der Reihe werden mit den entsprechenden Terminen bekanntgegeben.

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Startschuss für das I. Semester 2023 der VHS Mayen

Mayen – In diesen Tagen konnte Oberbürgermeister Dirk Meid den neuen Arbeitsplan der VHS Mayen für das I. Semester 2023 entgegennehmen. „Die Mitarbeiter der Volkshochschule Mayen haben auch für das kommende Semester wieder ein vielfältiges Programm erstellt.“, lobte Oberbürgermeister Meid.

Unter dem Motto „Wissen und mehr“ werden eine Reihe von attraktiven Kursen aus den Bereichen Gesellschaft, Gesundheit Sprachen und künstlerisches Gestalten angeboten. Auch Angebote zur Weiterbildung einiger Kooperationspartner der VHS, wie zum Beispiel die Verkehrssicherheits- und Mobilitätsberatung für die Deutsche Verkehrswacht Mayen-Koblenz e.V. und dem Katholischen Verein für soziale Dienste Mayen und Umgebung e.V. finden hier ihren Platz.

Im Bereich Entspannung und Gesundheit, konnte die VHS neue Dozentinnen und Dozenten gewinnen, im Bereich Seniorenbildung wird Altbewährtes angeboten. Das VHS Semesterverzeichnis ist kostenlos bei der Geschäftsstelle der VHS, Rathaus Rosengasse, der Tourist-Information Mayen, sowie in vielen Geschäften, Arztpraxen und Versicherungen in der Innenstadt von Mayen erhältlich.

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Top-Themen

Erster PV-Gipfel – Habeck legt Entwurf einer Photovoltaik-Strategie vor

Region/Berlin – Am Freitag fand auf Einladung von Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck der erste PV-Gipfel statt. Minister Habeck hatte Vertreterinnen und Vertretern der Verbände und Bundesländer im hybriden Format eingeladen, um mit Ihnen über eine Beschleunigung des Ausbaus von Photovoltaik (PV)-Anlagen in Deutschland zu beraten. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat hierzu den Entwurf einer PV-Strategie vorgelegt. Diese Strategie wird nun öffentlich konsultiert.

Der erste PV-Gipfel findet einen Tag nach der Vorstellung des BMWK-Werkstattberichts „Wohlstand klimaneutral erneuern“ statt. Mit dem Werkstattbericht wurde der Rahmen vorgestellt für die Erneuerung der Energieversorgung und der Erneuerung der industriellen Wertschöpfung. Mit dem heutigen PV-Gipfel folgt jetzt das konkrete Doing in den einzelnen Handlungsfeldern.

Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz,  erklärt dazu: „Wir müssen den Ausbau Erneuerbaren Energien mit ganzer Kraft vorantreiben und das gelingt nur gemeinsam mit allen Akteuren. Wir haben im letzten Jahr eine neue Dynamik entfacht. Wir haben mit der Reform des EEG im vergangenen Jahr, der Anhebung der Höchstsätze in den Ausschreibungen für Wind- und Solarenergie und einer Reihe von weiteren Änderungen haben wir den Weg für die Beschleunigung freigeräumt. Jetzt kommt es auf die Umsetzung an. Und hier bietet vor allem der Solarausbau große Chancen. Daher legt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) heute den Entwurf der PV-Strategie vor, um den Ausbau weiter zu beschleunigen. Die Strategie enthält dazu elf Handlungsfelder unterlegt mit konkreten Maßnahmen.“

Den Entwurf der PV-Strategie finden Sie hier.

Zur Erläuterung:

Die Bundesregierung will bis zum Jahr 2035 Treibhausgasneutralität im Stromsektor erreichen. Im Jahr 2030 soll 80 Prozent des Bruttostromverbrauchs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Im Erneuerbare-Energien-Gesetz sind 215 Gigawatt installierter Photovoltaik-Leistung (PV) im Jahr 2030 als Zwischenziel gesetzt. Hierfür muss sich der jährliche PV-Ausbau auf 22 Gigawatt im Jahr 2026 verdreifachen.

Um den Ausbau der Solarenergie in Deutschland entsprechend zu beschleunigen, hat das BMWK für zwölf Handlungsfelder konkrete Maßnahmen erarbeitet. Darunter befinden sich Klarstellungen für PV-Anlagen in Industrie- und Gewerbegebieten und Erleichterungen im Baugesetzbuch sowie die Stärkung von sogenannten Agri-Photovoltaikanlagen, um Freiflächenanlagen stärker ausbauen.

Damit die PV-Anlage auf dem Dach zum Regelfall wird, enthält die PV-Strategie eine Anpassung der Direktvermarktungspflicht sowie die Förderung von Dachanlagen auf Gebäuden im Außenbereich. Um Mieterstrom und gemeinschaftliche Gebäudeversorgung zu vereinfachen, hält die PV-Strategie als Maßnahmen unter anderem eine Erweiterung der Eigenverbrauchsvorteile bereit.

Um die Anschlüsse von PV-Anlagen an das Stromnetz zu beschleunigen, umfassen die Maßnahmen eine Duldungspflicht für Anschlussleitungen bei PV-Freiflächenanlagen und bei den PV-Dachanlagen eine verkürzte Frist für den Zählertausch. Steckersolargeräte (auch: „Balkon-PV“) bieten eine niedrigschwellige Möglichkeit, sich an der Energiewende zu beteiligen. Dafür sollen etwa Meldepflichten vereinfacht und Schukostecker als Standard zugelassen werden. Die geplante Erweiterung der Fachagentur Wind an Land wird dazu beitragen, das Thema Photovoltaik konstruktiv zu begleiten und die gute Akzeptanz von Photovoltaik weiter zu stärken.

Stellungnahmen zu allen Handlungsfeldern können bis zum 24.03.2023 abgegeben werden. Im Anschluss wird die PV-Strategie überarbeitet und finalisiert. Anfang Mai 2023 wird Bundesminister Habeck im Rahmen eines zweiten PV-Gipfels die finalisierte PV-Strategie vorstellen.

 

 

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Kunst & Kultur

Starkes Filmprojekt feiert besondere Premiere in Alsdorf

Alsdorf – Ein großer Bahnhof sollte diesem Film bereitet werden – und ein richtig großer Bahnhof wurde es auch. Vor gut 250 Zuschauerinnen und Zuschauern hat jetzt der Film „Misafir Çalışır Mı?“ („Lässt man einen Gast arbeiten?“) im Fördermaschinenhaus im Energeticon eine umjubelte Premiere gefeiert.

Schülerinnen und Schüler einer Projektgruppe der Gustav-Heinemann-Gesamtschule hatten den gut 20-minütigen Film realisiert. Und Bürgermeister Alfred Sonders war gleich klar, „dass dieser tolle Film einfach eine ganz besondere Premiere verdient“, wie er in seiner Begrüßung unterstrich. Theaterpädagoge Baris Öztürk und Filmemacher Cem Sarac hatten den Film mit der Schülergruppe realisiert.

Er erzählt die Geschichte von Azmi Öztürk, der 1961 aus einem türkischen Dorf in der Provinz Ordu an der Schwarzmeerküste nach Alsdorf kam, um in der Grube Anna zu arbeiten. Dabei wechselt der Film zwischen in schwarz-weiß gedrehten Spielszenen und Interviewteilen mit Azmi Oztürk, der nur wenige Wochen nach dem Dreh verstarb. An seinen Vater erinnerte Baris Öztürk als Moderator der Premiere mit emotionalen Worten. Überhaupt spürte man beim Betrachten des Films, dass er ein Herzensprojekt war, in das die Projektgruppe viel Freizeit investiert hat. Während der Sommerferien war die Crew in die Türkei gereist, um an Originalschauplätzen zu drehen.

Unter anderem an einem Istanbuler Bahnhof, an dem für viele Gastarbeiter der ersten Generation die Reise nach Deutschland begann. „Als Schulleiter hätte ich eine solche Reise während der Schulzeit – und dann auch noch zu Corona-Zeiten – ja niemals genehmigen können“, erinnerte sich Gesamtschulleiter Ralf Bauckhage an den Start des ambitionierten Projektes. „Doch alle haben gleich gesagt, dass sie privat während der Sommerferien in die Türkei fliegen wollen.“ So war es möglich – und nicht nur dem Schulleiter war anzumerken, wie stolz er auf das Ergebnis ist. „Ihr zeigt uns, wie in den 1960-er Jahren die große Migrationswelle begonnen hat und wie wichtig es bis heute ist, das kulturelle Miteinander zu fördern“, sagte Mevlüt Zorlu als Vorsitzender des Integrationsrates der Stadt Alsdorf, der die Premiere unterstützte.

Auch der Pro-Energeticon-Verein und der Verein Grube Anna Bergbauinformationszentrum waren mit im Boot, um diese besondere Premiere zu realisieren. Es könnte nicht die letzte Präsentation gewesen sein, die der bereits mehrfach prämierte Film – unter anderem mit einem Förderpreis für kulturelle Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen – erfahren hat. „Dieser Film muss einfach immer wieder öffentlich gezeigt werden!“ – diese Einschätzung von Alfred Sonders teilten wohl alle Gäste, die die Premiere mit langanhaltendem Applaus krönten. (apa)

 

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News

Zeitplan für ADAC TotalEnergies 24h Eifel-Klassiker auf dem Nürburgring veröffentlicht

Nürburgring/Köln – Start frei für die weiteren Planungen für die ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring! Mit der Veröffentlichung des Zeitplans für die 51. Auflage des Nordschleifenklassikers vom 18. – 21. Mai 2023 verkünden die Organisatoren beim ADAC Nordrhein auch eine Neuerung im sportlichen Programm: Die Cup- und Tourenwagen Trophy, eine Serie voller GTs und Tourenwagen, gibt ihr Debüt beim Eifel-Klassiker. Ihre beiden Rennen trägt die Serie auf dem Grand-Prix-Kurs aus – ebenso wie die historischen Rennwagen der Tourenwagen Legenden.

ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring 2023:
Der Zeitplan
Donnerstag, 18. Mai 2023
08:30 12:30 Uhr RCN Rundstrecken Challenge Nürburgring NO Leistungsprüfung
09:10 09:40 Uhr Tourenwagen Legenden GP Freies Training
10:10 10:35 Uhr Cup und Tourenwagen Trophy GP Qualifying 1
11:25 11:45 Uhr Tourenwagen Legenden GP Qualifying
13:15 15:00 Uhr ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring GE Qualifying 1
15:35 15:40 Uhr Cup und Tourenwagen Trophy GP Startaufstellung
15:45 16:15 Uhr Cup und Tourenwagen Trophy GP Rennen 1 (30 Min.)
17:15 19:15 Uhr ADAC 24hClassic GE Qualifying 1
20:00 23:30 Uhr ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring GE Qualifying 2
Freitag, 19. Mai 2023
10:00 12:00 Uhr ADAC 24hClassic GE Qualifying 2
12:40 13:05 Uhr Cup und Tourenwagen Trophy GP Qualifying 2
13:30 14:45 Uhr ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring GE Qualifying 3
15:15 15:25 Uhr Tourenwagen Legenden GP Startaufstellung
15:30 16:00 Uhr Tourenwagen Legenden GP Rennen 1 (30 Min.)
16:25 16:30 Uhr Cup und Tourenwagen Trophy GP Startaufstellung
16:35 17:05 Uhr Cup und Tourenwagen Trophy GP Rennen 2 (30 Min.)
17:30 19:15 Uhr ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring GE Top Qualifying
Samstag, 20. Mai 2023
08:25 08:52 Uhr ADAC 24hClassic GE Startaufstellung
09:10 12:10 Uhr ADAC 24hClassic GE Rennen (180 Min.)
12:40 13:25 Uhr ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring GE Warmup
13:45 13:55 Uhr Tourenwagen Legenden GP Startaufstellung
14:00 14:30 Uhr Tourenwagen Legenden GP Rennen 2 (30 Min.)
14:45 15:30 Uhr ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring GE Startaufstellung
15:40 Uhr ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring GE Formationsrunde
16:00 Uhr ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring GE Start
Sonntag, 21. Mai 2023
16:00 Uhr ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring GE Zieleinlauf

Der herausfordernden 24h-Streckenvariante aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife bleibt dagegen das traditionelle Highlight im Rahmenprogramm treu: Die ADAC 24h-Classic steht auch weiterhin für drei Stunden historischen Rennspaß mit einem prall gefüllten Starterfeld. Erstmals wird das Rennen 2023 erst am Samstag (20. Mai 2023) ausgetragen. Ebenfalls erhalten bleibt den vier Eventtagen der sportliche Auftakt, den einmal mehr die Leistungsprüfung der RCN setzt.

Zum ersten Mal drehen sich die Räder bei den 24h auch in diesem Jahr am Himmelfahrtstag (Donnerstag, 18. Mai 2023), wenn die RCN am Vormittag ihre Runden auf der Nordschleife dreht. Nur kurz darauf geht es mit dem Training der Tourenwagen Legenden auch auf dem Grand-Prix-Kurs los.

Der ganze Tag gehört danach den Trainingssitzungen sowie dem ersten Rennen der Cup und Tourenwagen Trophy. Höhepunkt ist traditionell das Nachttraining für die 24h, bei dem zum ersten Mal die Scheinwerferkegel der Rennwagen die Szenerie erleuchten und für Gänsehautmomente sorgen. Die ersten Entscheidungen fallen freitags, wenn der Kampf um die Startpositionen in praktisch allen Klassen im Mittelpunkt steht. Weitere Rennen der Tourenwagen-Legenden und die Cup und Tourenwagen Trophy verkürzen danach die Zeit bis zum Beginn des finalen Ringens um die 24h-Startpositionen: Ab 17:30 Uhr steht der Nürburgring dann ganz im Zeichen des Top-Qualifyings für die ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring. Auch am Samstag fiebert natürlich alles den 24h entgegen, doch zuvor gibt es noch das umjubelte Rennen der ADAC 24h-Classic sowie den zweiten Lauf der Tourenwagen Legenden. Um 16:00 Uhr ist es dann soweit: Die 24h am Nürburgring werden gestartet und machen in der Eifel die Nacht zum Tage!

Rennleiter Walter Hornung freut sich über den neuen Programmpunkt. „Mit der Cup und Tourenwagen-Trophy geben wir nicht nur dem Breitensport ein noch größeres Gewicht beim 24h-Wochenende. Wir bieten auch unseren Zuschauern einen attraktiven Neuzugang, der mit einem gut gefüllten Starterfeld sicherlich für beste Motorsportunterhaltung auf dem Grand-Prix-Kurs sorgen wird.“ Nach der Verabschiedung des sportlichen Programms ist nun außerdem der Weg frei für die weiteren Planungen auf Veranstalterseite. „Das 24h-Rennen ohne jede Menge Action und Höhepunkte auf und abseits der Strecke ist natürlich kaum denkbar“, so Hornung. „Nun da die zentralen zeitlichen Rahmendaten stehen, können wir auch unter diesem Aspekt in die Detailplanungen einsteigen.“ Die Fans wird es freuen, denn die nächsten Wochen und Monate werden ganz sicher noch einiges an Leckerbissen bereithalten, die den Besuch des Rennwochenendes noch lohnenswerter machen.“ Dazu gehören auch diesmal wieder die ADAC 24h Nürburgring Qualifiers rund vier Wochen vor dem 24h-Wochenende. Für diesen Prolog vom 22. und 23. April 2023 wurde der Zeitplan ebenfalls bereits veröffentlicht. Teams können außerdem ihre Nennung abgeben, die Nennungsportale sind unter www.24h-information.de zu finden.