Ahrweiler/Berlin – Die CDU-Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil hatte sich zuletzt an die Bundesregierung mit Fragen zu anstehenden Baumaßnahmen an der Ahrtalbrücke im Zuge der Autobahn 61 gewandt. Von zentralem Interesse war für die Abgeordnete dabei der Aspekt, ob in diesem Zusammenhang mit einer Vollsperrung der Brücke zu rechnen sei.
Von besonderer Bedeutung ist dies für das Ahrtal, da die Bedarfsumleitung zwischen den A-61-Anschlusstellen Bad Neuenahr und Sinzig über die bei der Flut arg in Mitleidenschaft gezogene Ortsumgehung Heimersheim im Zuge der B 267 führt.
Wichtigster Aspekt der aktuellen Antwort aus dem Bundesverkehrsministerium: bei der Ahrtalbrücke können Sanierungs- und lnstandsetzungsmaßnahmen unter Aufrechterhaltung des Verkehrs durchgeführt werden. Eine Sperrung der Brücke ist nicht erforderlich.
Weiter heisst es, dass für die Ahrtalbrücke keine Generalsanierung und auch kein Ersatzneubau vorgesehen sei.
Die Autobahn GmbH des Bundes plant demnach, ab März 2023 eine Brückeninstandsetzungsmaßnahme auf der Richtungsfahrbahn Koblenz unter Aufrechterhaltung des Verkehrs durchzuführen. Hierzu ist es erforderlich, den kompletten Verkehr der Richtungsfahrbahn Koblenz auf die gegenüberliegende Fahrbahn umzulegen. Aufgrund der Platzverhältnisse werden während der Bauzeit je Fahrtrichtung zwei Fahrstreifen mit reduzierter Breite eingerichtet.
„Ich bin sehr stolz auf euch“, freute sich Micha Kreitz (l.), Schulleiter des Mechernicher Gymnasiums Am Turmhof, zusammen mit den „Jugend forscht“-Teilnehmerinnen (v. l.) Hannah Taupitz, Isabel Mannz, Mara Knipp, Katy Wilden, Kira Helmig und Laura Dahmen sowie MINT-Koordinator Andreas Maikranz. Foto: Bernhard Karst/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich/Jülich – Biologische Arbeiten zu Milchkühen, Bonobo-Affen und zum Bodenvergleich in Bezug auf das Hochwasser 2021. Gleich drei Auszeichnungen durften die Schülerinnen des Mechernicher Gymnasiums Am Turmhof vom Schülerwettbewerb „Jugend forscht“ mit nach Hause nehmen. Mara Knipp, Isabel Mannz und Laura Dahmen erhielten für ihre Arbeiten im Fach Biologie jeweils einen Sonderpreis beim Regionalwettbewerb im Forschungszentrum Jülich.
Insgesamt sechs Schülerinnen aus dem Projektkurs Biologie sowie aus dem Biologie-Leistungskurs Q2 hatten ihre Forschungs- und Facharbeiten zu zoologischen, evolutiven, ethologischen oder ökologischen Themen eingereicht. Für den Wettbewerb mussten sie zusätzlich einen Stand gestalten, ihre Arbeit präsentieren, eine Präsentation ihrer Forschungsarbeit halten sowie sich den Fragen der Jury, die aus Professoren der jeweiligen Fachgebiete und externen Experten bestand, stellen.
Mit einem Sonderpreis ausgezeichnet wurden Mara Knipp mit dem Thema „Bodenvergleich in Bezug auf das Hochwasser 2021 in Kommern“, Laura Dahmen mit dem Thema „Unterschiede im Verhalten von Milchkühen in biologischer und konventioneller Haltung“ und Isabel Mannz mit dem Thema „Untersuchung des Sozialverhaltens einer Bonobo-Gruppe mit Nachwuchs“.
Neue Erfahrungen
„Jugend forscht war für mich eine gute Erfahrung“, fasst Isabel Mannz zusammen. Vor allem der Austausch mit anderen Teilnehmern und das Erkunden der Themenfelder im MINT-Bereich sei sehr interessant gewesen. Auch für Mara Knipp war der Tag im Forschungszentrum Jülich ein schönes, wenn auch anstrengendes, Erlebnis: „Ich empfinde »Jugend forscht« als eine sinnvolle und interessante Veranstaltung, die junge Talente entdeckt und fördert.“ Von einem aufregenden Tag berichtet auch Laura Dahmen: „Es war eine ganz neue Erfahrung, losgelöst vom Schulalltag, die wir machen durften.“
Seit vielen Jahren nimmt das Mechernicher Gymnasium Am Turmhof bereits an dem renommierten Schülerwettbewerb teil – und konnte bisher jedes Mal Erfolge aufweisen. Ziel der Teilnahme ist es auch, den Schülern neue Erfahrungen zu ermöglichen. Im Rahmen des Wettbewerbs lernen sie, wie man Forschungsergebnisse vor einer Expertenjury vorstellt, sie können Kontakte zu interessierten Schülern aus anderen Schulen und zu Professoren der Uni knüpfen. Auch haben sie die Möglichkeit, erstmals „Uniluft“ schnuppern zu können, denn die Schüler sind einen ganzen Tag an der Universität Bonn oder im Forschungszentrum Jülich und werden von der Jury auf Herz und Nieren geprüft.
„Wir als Polizei stehen für den Rechtsstaat, für Demokratie mit all ihren Werten. Es ist an uns, diese zu schützen“, sagte Tina Kuhle-Gemünd, Extremismusbeauftragte der Euskirchener Kreispolizeibehörde. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress
Mechernich-Kommern – An der Gedenkveranstaltung in der Gielsgasse beteiligten sich zahlreiche Polizisten. Er braucht keine Worte. Wenn Gunter Demnig umringt von seinen Eimern und Werkzeugen auf dem Boden in der Kommerner Gielsgasse kniet und sein Gesamtkunstwerk um sechs weitere Solpersteine für Isidor, Ida, Josef, Ernst, Kurt und Gerta Schwarz ergänzt, dann tut er das schweigend.
Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick (l.) im Gespräch mit Künstler Gunter Demnig. Foto: Ronald Larmann/pp/Agentur ProfiPress
Er tut es bedächtig, einem Ritual gleich. Es ist ein Niederknien vor den Opfern der schrecklichen nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Es ist bei aller Stille, mit der er diese Stolperstein-Verlegungen vollzieht, ein lauter, unüberhörbarer Aufschrei, der sich uns ins Gedächtnis brennen soll: Nie wieder soll so etwas geschehen.
„Mit einfachen Mitteln, einem Stein und einer Messingplatte, schafft Gunter Demnig eine geniale, unübersehbare Wirkung“, stellte Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick während seiner Ansprache vor rund 70 Teilnehmern der Stolperstein-Verlegung heraus. „Er holt die Opfer damit in ihre Heimatorte zurück. Er zeigt damit, dass diese Menschen ein Teil unserer Gesellschaft waren, bevor sie vertrieben oder deportiert wurden“, so Schick weiter. Jetzt ist also auch die Familie Schwarz zurück in Kommern, um heutige und künftige Generationen zu mahnen.
53 Stolpersteine im Stadtgebiet
Zu verdanken ist das der Projektgruppe „Forschen – Gedenken -Handeln“ mit Gisela und Wolfgang Freier, Rainer Schulz und Elke Höver, die bei ihren Aktionen auch immer von der Stadt und dem städtischen Bauhof unterstützt werden. „Vor fast genau 20 Jahren, im Mai 2003, legten wir die ersten Stolpersteine vor dem Haus der Familien Eiffeler und Frohwein in der Kölner Straße“, so Gisela Freier. Mit den Steinen für die Familie Schwarz erinnerten nun 42 Steine in Kommern an die ehemals jüdischen Mitbürger, im gesamten Stadtgebiet seien es 53.
„Flucht 1939“, steht auf den jetzt verlegten Steinen. Denn Isidor Schwarz und seine Familie konnten der Vernichtung durch Nazideutschland entkommen. „Zu unserer Freude haben sie alle überlebt, in England und den USA“, so Gisela Freier weiter, deren Mitstreiter das Gedicht „Das Zeichen“ von Shalom Ben-Chor vortrugen und Zweige an den neuen Stolpersteinen niederlegten.
Viehhandel betrieben
Zudem hatte die Projektgruppe den Lebensweg der Familie recherchiert. So wurde Isidor Schwarz am 15. Januar 1870 in Embken geboren. 1905 heiratete er Ida Levano aus der bekannten Kommerner Levano-Familie. In der dortigen Gielsgasse betrieb Isidor Schwarz mit seiner Frau einen Viehhandel. Zwischen 1906 und 1912 wurden die Kinder Josef, Ernst, Kurt und Gerta geboren.
Sohn Kurt Schwarz besuchte seinen Heimatort Kommern noch einmal im September 1985 anlässlich der Aufstellung des Gedenksteines für die jüdischen Familien. „Ich werde die schöne Zeit hier nie vergessen, ich kann aber auch nicht vergessen, was damals passiert ist“, sagt er damals.
„Vergessen dürfen auch die heutigen und künftigen Generationen nicht“, betonte Leo Wolter, als Vertreter des Euskirchener Landrats. Nur, wenn man daran erinnere, könne man verhindern, „dass in Deutschland und Europa nie mehr das geschieht, was unter den Nazis geschehen konnte“, so der stellvertretende Landrat weiter, der anschließend das Mikrofon an Tina Kuhle-Gemünd weiterreichte.
Für Rechtsstaat und Demokratie
Die Extremismusbeauftragte der Kreispolizeibehörde Euskirchen war mit zahlreichen Kolleginnen und Kollegen zur Gedenkveranstaltung gekommen. „Wir als Polizei stehen für den Rechtsstaat, für Demokratie mit all ihren Werten. Es ist an uns, diese zu schützen. Und mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern, dass Geschichte sich wiederholt“, betonte Tina Kuhle-Gemünd, die zum Abschluss ihres Redebeitrags ein Gedicht von Bruno Jasenski vortrug:
„Fürchte dich nicht vor deinen Feinden, im schlimmsten Fall können sie dich töten. Fürchte dich nicht vor deinen Freunden, im schlimmsten Fall können sie dich verraten. Fürchte dich vor den Gleichgültigen, weder töten und verraten sie, aber nur mit ihrer stillschweigenden Zustimmung gibt es auf der Welt Mord und Verrat.“
Ein Gedicht, das allen Beteiligten noch einmal vor Augen führte, wie wichtig es ist, immer wieder aufs Neue für freiheitliche Werte einzustehen. Wie wichtig es ist, mutig Positionen zu beziehen. Wie wichtig es ist, den Mund aufzumachen gegen Hass, Ausgrenzung und Antisemitismus. Gunter Demnig tut all das mit seinem Gesamtkunstwerk, mit seinen Stolpersteinen, die uns jeden Tag mahnen, wachsam zu sein. Er tut das mit lauter Stimme und braucht dafür doch keine Worte.
Mona Neubaur Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Foto: Land NRW / Ralph Sondermann
Region/Düsseldorf – NRW Ministerin Neubaur: Schnelle Hilfe für Unternehmen mit deutlich gestiegenen Energiekosten. Kleine und mittlere Unternehmen sowie Soloselbstständige und landwirtschaftliche Betriebe mit hohen Energiepreissteigerungen können ab dem 21. März 2023 Unterstützung im Landesprogramm „Härtefallhilfe KMU Energie“ beantragen.
Ziel ist, Betriebsaufgaben oder Arbeitsplatzabbau bei stark betroffenen Unternehmen so weit wie möglich zu verhindern. Die NRW.BANK übernimmt als Förderbank des Landes die Prüfung und Bewilligung der Anträge. Schon jetzt können sich Unternehmen auf der Seite der NRW.BANK informieren und Detailfragen klären. Im digitalen Antragsverfahren müssen Unternehmen nur unbedingt notwendige Angaben zur rechtssicheren Überprüfung und Erfolgskontrolle machen. Für die Härtefallhilfe stehen 100 Millionen Euro Landesmittel sowie rund 200 Millionen Euro vom Bund zur Verfügung.
Wirtschaftsministerin Mona Neubaur: „Mit der Härtefallhilfe KMU Energie ergänzt die Landesregierung die Maßnahmen des Bundes an der richtigen Stelle. Gleichzeitig bleiben Anreize zum Energiesparen erhalten – aus ökonomischen und aus ökologischen Gründen. Zwar sind die Energiepreise in den letzten Wochen wieder deutlich gesunken. Gerade deswegen ist es aber wichtig, jetzt den Betrieben unter die Arme zu greifen, die trotz allem unter deutlichen Kostensteigerungen leiden. Wir haben uns dabei bewusst für eine stufenweise Förderung entschieden, um nun schnell mit Stufe eins zu starten und den Mittelstand gezielt zu entlasten. Bei der Ausgestaltung der Stufen zwei und drei werden wir diese Erfahrungen nutzen.“
In der ersten Stufe können kleine und mittlere Unternehmen, deren Preise für Strom, leitungsgebundenes Erdgas und Wärme sich 2022 mindestens vervierfacht haben, Anträge auf einen Zuschuss in Höhe eines Monatsabschlags für das Jahr 2022 stellen. In der zweiten Stufe sollen die Strom-, Gas- und Wärmepreisbremse aufgestockt werden, wenn sich die Kosten 2023 vervierfacht haben und zudem die Energieintensität besonders hoch ist. Die Länder haben in den Verhandlungen mit dem Bund erreicht, dass das Programm auch Betrieben zugutekommt, die Öl, Holzpellets oder andere nicht-leitungsgebundene Energieträger nutzen. Diese Hilfen werden in Stufe drei näher ausgestaltet. Eine Antragstellung wird in den Stufen zwei und drei zu einem späteren Zeitpunkt möglich sein.
Zur Feststellung besonderer Härten im Einzelfall hat das Land Nordrhein-Westfalen eine Härtefallkommission eingerichtet. Beteiligt sind die Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern und der Verband Freier Berufe.
Das Grundkonzept hatte eine Sonder-Konferenz der Wirtschaftsministerinnen und -minister der Länder unter Leitung von Nordrhein-Westfalen Ende vergangenen Jahres beschlossen. Die Verwaltungsvereinbarung mit dem Bund liegt seit dem 8. März vor, weshalb nun die Härtefallhilfe KMU Energie an den Start geht.
Die "Darts am Ring Gala" steigt am Samstag Abend, 18. März, in der ring°arena. Mit dabei ist auch die deutsche WM-Sensation Gabriel Clemens. Foto: Nürburgring 1927 GmbH & Co. KG
Nürburg – Vollgepacktes Wochenende zum Nürburgring Saisonstart – Auf eine Stimmung wie im berühmten Ally Pally können sich die Besucher der „Darts am Ring Gala“ am Samstag, 18. März freuen. Mit rund 3.800 Besuchern verspricht das Event in der ring°arena jede Menge Fangesänge und 180er-Jubel. Mit dabei sind die großen Namen des Darts: Gabriel Clemens als deutsche WM-Sensation, der erst im Halbfinale durch den späteren Weltmeister Michael Smith gestoppt werden konnte. Ebenfalls auf der großen Bühne werden der dreifache Weltmeister Michael van Gerwen, der mehrfache Major-Champion Jonny Clayton sowie Florian Hempel, Luke Humphries und Niko Springer zu sehen sein. Los geht es mit dem ersten Match um 19 Uhr. Verfügbar sind nur noch wenige Tickets an der Tageskasse.
Saisonstart für Nürburgring Langstrecken-Serie
Auf der legendären Kombination aus Sprintstrecke und Nordschleife freuen sich Teams und Fahrer der Nürburgring Langstrecken-Serie auf die Premiere. Die 68. ADAC Westfalenfahrt markiert den Auftakt in die Saison mit insgesamt neun Rennen. Morgens geht es beim Qualifying ab 8:30 Uhr um die besten Startplätze im Grid. Um 12 Uhr springt die Ampel für die vierstündige Jagd nach den ersten Meisterschaftspunkten auf Grün. Tickets sind für 20 Euro (Kinder bis 14 Jahre kostenfrei) unter nuerburgring.de und an den Tageskassen erhältlich. Damit geht es auf die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs, in die exklusiven Zuschauerbereiche Brünnchen und Pflanzgarten sowie ins Fahrerlager, die Boxengasse, die Startaufstellung und ins Motorsport-Erlebnismuseum ring°werk.
Touristenfahrten auf der Nordschleife
Am Sonntag 19. März endet für viele Touristenfahrer eine lange Zeit der Entbehrungen. Von 8:00 bis 18:30 Uhr öffnet die legendäre Nordschleife zum ersten Mal für die beliebten Freizeitfahrten. Die Regeln für die Touristenfahrten sind einfach: Wer im Besitz eines Führerscheins und eines zugelassenen Autos oder Motorrades ist, kann grundsätzlich im Rahmen der Öffnungszeiten auf dem Nürburgring fahren. Es ist keine Rennveranstaltung und findet nach den Regeln der Straßenverkehrsordnung statt.
Euskirchen – Nachdem der Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof heute die Schließung von 52 Filialen bekannt gegeben hatte, können die Menschen in Euskirchen erst einmal aufatmen, denn die Filiale in Euskirchen gehört nicht zu den von der Schließung betroffenen Häusern. Selbstverständlich ist ein gewisses Zittern auch im Euskirchener Rathaus am Tag einer solchen Entscheidung zu verspüren.
Bürgermeister Reichelt: „Aufgrund der positiven Entwicklung des Euskirchener >>Kaufhofs<< in den Monaten seit der Flut, verbunden mit einer modernen Neugestaltung, habe ich mit einem Erhalt des hiesigen Standorts von Anfang an gerechnet. Trotzdem verspüre ich heute Erleichterung für die Mitarbeitenden und natürlich auch für alle Kundinnen und Kunden. Auch wenn unser Standort gute Zahlen vorweisen kann, so bleiben die Schwierigkeiten der Branche allgemein doch bestehen. Ich hoffe, dass sich der Konzern insgesamt den aktuellen Herausforderungen anpassen kann.“
Bereits Anfang November 2022 – als von den neuerlichen Schließungsplänen des Konzerns die Rede war – haben hat die Verwaltung darauf hingewiesen, dass jeder, der den Einzelhandel unterstützt, damit nicht nur den Erhalt wohnortnaher Arbeitsplätze, sondern auch die Attraktivität und Aufenthaltswirkung unsere Innenstädte insgesamt fördert.
Die Euskirchener Filiale des Galeria-Konzerns (ehemals Kaufhof) existiert im nächsten Jahr bereits seit 50 Jahren am Ort und wurde nach der Flut unter modernsten Ausstattungsgesichtspunkten umfangreich renoviert. Sie gehört seit 1974 fest zum Stadtbild und lockt nach wie vor zahlreiche Kundinnen und Kunden an. Die Stadt Euskirchen freut sich auf eine Fortsetzung der guten Zusammenarbeit mit Standortleiter Hans-Peter Neußer und seiner Mannschaft.
Die Pokalübergabe an die Gewinner der Meisterschaft 2022 erfolgte beim ersten Saisonrennen des im belgischen Eupen. Oben auf dem Podest Lars Kaulen. Links der Zweitplatzierte Fabian Schumacher, rechts RCN-Vorsitzender Daniel Klein, der Platz drei belegte. Foto: RCN
Kall/Eupen – Im letzten Jahr zehn neue Mitglieder gewonnen – Lars Kaulen gewann die Meisterschaft nach sieben Kart-Rennen auf der Hausstrecke im belgischen Eupen – Siegerehrung in zwei Etappen – Club hat guten Ruf.
Nach langer Corona-Pause in den Jahren 2020 und 2021 konnte der Rallye Club Nordeifel (RCN) jetzt bei seiner Jahreshauptversammlung im Saal Gier in Kall wieder seine erfolgreichen Fahrer des Sportjahres 2022 ehren. Wie der Vorsitzende Daniel Klein berichtete, liegen der Schwerpunkte des im Jahr 1965 gegründeten Clubs im Kartsport sowie in der Teilnahme an Oldtimer-Veranstaltungen. Obwohl Corona noch immer unterwegs gewesen sei, habe der RCN im vergangenen alle geplanten Kart-Rennläufe über die Bühne bringen können, wenn auch die Teilnehmerzahl geringer gewesen sei. Das habe leider dazu geführt, dass der Club bei zwei von sieben Rennen „Miese“ gemacht habe.
Wie Sportleiter Hubertus Klinkhammer mitteilte, seien im vergangenen Jahr immerhin 16 Kartfahrer bei den sieben Rennen für die RCN-Meisterschaft auf der Hausbahn im belgischen Eupen an den Start gegangen. Für dieses Jahr zeichne sich erfreulicherweise eine steigende Tendenz ab. Das bestätigte sich bereits einen Tag nach der Versammlung, als beim ersten RCN-Saisonrennen in Eupen 27 Fahrer am Start waren, um erste Meisterschaftspunkte einzufahren.
In diesem Jahr, so Vorsitzender Daniel Klein, werde der RCN auf der belgischen Hausbahn in Eupen fünf Meisterschaftsläufe austragen. Zwei weitere seien auf der Außenanlage des Michael-Schumacher-Kart-Centers in Kerpen, sowie auf der Indoor-Bahn Kart-Cologne in Köln-Rodenkirchen geplant.
RCN-Mitglieder hätten im vergangenen Jahr auch an den Oldtimer-Veranstaltungen „Tour de Eifel“ des MSC Höfen und der „Düren-Klassik“ in Düren teilgenommen. Hier ständen weniger die Rennen, sondern mehr die Geschicklichkeit im Vordergrund. Auch in diesem Jahr werde der RCN bei diesen Veranstaltungen mit von der Partie sein. Ebenfalls bei der bekannten Adenau-Klassik im Mai. Mit einer großen Mannschaft werde der RCN vom 18. bis 21. Mai anlässlich des 24-Stunden-Rennens am Nürburg beim ADAC-Ortsclubtreff präsent sein.
Obwohl der RCN durch zwei schwach besetzte Saisonrennen rund 900 Euro „Miese“ gemacht hatte, sprach Kassierer Michael Klein von einer gesunden Kassenlage. Der Club habe im Jahresverlauf zehn neue Mitglieder gewinnen können, die aktiv am Kartsport teilnehmen. Das sei auch dem guten Ruf des RCN in der Kartsport-Szene zu verdanken. „Der Kartsport wird immer beliebter und wir haben uns einen guten Namen erworben“, so Michael Klein.
Per Handy übermitteln die Mitgewinner Fabian Schumacher (links) und Daniel Klein (rechts) dem Sieger Lars Kaulen die Nachricht über den Gewinn der Meisterschaft. Foto: RCN
Die Meisterschaft des Sportjahres 2022 gewann Lars Kaulen mit 43.932 Punkten vor Fabian Schumacher (40.797) und Daniel Klein (39.121). Die Siegerehrung durch Sportleiter Hubertus Klinkhammer erfolgte in zwei Etappen, weil der Gewinner Lars Kaulen an der Teilnahme der Jahreshauptversammlung verhindert war. Die Nachricht über seinen Saisonsieg wurde ihm noch am Abend von den Mitsiegern Fabian Schumacher und Daniel Klein per Handyfoto übermittelt. Die Siegerpokale wurden am anderen Tag beim ersten Saisonrennen des RCN auf der Kartbahn in Eupen offiziell überreicht. (Reiner Züll)
Über 10.000 Euro kamen beim Winzer-Derby für die gute Sache zusammen.
Foto: Ahrwein e.V.
Heimersheim/Ahrtal – Ein ungewöhnliches sportliches Großereignis fand am vergangenen Samstag, 11. März, bei sonnigem Wetter am Sportplatz Heimersheim statt. In einem Benefizspiel empfing eine erstmals zusammengestellte Mannschaft der Ahr-Winzer die renommierte Nationalmannschaft der deutschen Winzer, bekannt als WEINELF. Die Deutsche Nationalmannschaft der Winzer e.V., kurz Weinelf genannt, hatte seit der Flutkatastrophe im Juli 2021 die Ahr und ihre Winzer beim Wiederaufbau unterstützt. Dieses Engagement sollte nun in einem spannenden Kräftemessen gipfeln.
Für die Weinmacher von der Ahr war dies eine echte Herausforderung, für die sie laut Winzer Peter Kriechel, Vorsitzender von Ahrwein e.V., nochmal einige Tage vorher eine Trainingseinheit absolviert hatten. Denn die WEINELF, die 2005 nach einem Startsieg (3:2) gegen eine Nationalmannschaft der Köche im Münchner Olympiastation gegründet wurde und die in internationalen Wettbewerben bereits Europameister (2014), Vize-Europameister (2016, 2018)) und EM-Dritter (2022) war, bat ein starkes Team mit Winzern aus verschiedenen Anbaugebieten auf. Über 20 Spieler waren für die WEINELF and diesem Tag gemeldet. Dirigiert wurden sie vom namhaften Trainer Friedel Müller aus Hessen.
Aber auch die Mannschaft der Ahr Winzer hatte einige Spitzenspieler des Tals auf dem Platz gebracht um den nationalen Gegner die Stirn zu bieten. Neben Gerd und Peter Kriechel aus dem Weingut Kriechel fegten auch Jan Lingen vom Weingut Peter Lingen, Niklas Körtgen von den Jungwinzern Next Generation, Thorsten Pollig vom Weingut Pollig & Schmidt sowie Michaela Wolff vom Weingut Sonnenberg über den Platz. Darüber hinaus hatte vor allem die Winzergenossenschaft Mayschoß- Altenahr viele tatkräftige Spieler ins Rennen geschickt.
Gepfiffen wurde das einzigartige Match von Michael Jüris, seines Zeichens Schiedsrichter und Mitglied der Schiedsrichtervereinigung Rhein-Ahr e.V.. Ganz im Zeichen des Spieltages schied er das Spiel ebenfalls ehrenamtlich für die gute Sache.
Und diese gute Sache kam bei Aufeinandertreffen der Weingiganten aus ganz Deutschland nicht zu kurz.
Gemeinsam mit der Aktion GEISENHEIM hilft! AHR brachte die WEINELF zwei Schecks mit auf dem Platz um diese an den „Ahr – A wineregion needs Help for Rebuilding e.V“ zu übergeben. Durch die Hochschule Geisenheim mit dem Geisenheimer Alumni-Verband (Koordinator Roger Baumeister) mit 9.103,52 EUR, und dem Verein zur Förderung der Weinkultur e.V. (Vorsitzender Rudolf Knoll) mit 1.000 EUR konnten so insgesamt über 10.000 EUR überreicht werden. Vorsitzender des Ahrwein e.V. und Mitglied des Reubilding e.V. Peter Kriechel sowie Hans Jürgen Juchem als Beigeordneter der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler bedankten sich für die großzügige Zuwendung.
Es zeigte sich allerdings schnell, wie akribisch die Deutsche Nationalmannschaft der Winzer an Ihren Spielfähigkeiten und dem Mannschaftsgeist gearbeitet hatte und so siegte diese mit einem verdienten 0:8 über die Ahrwinzer. Trotz oder gerade wegen der kurzen Vorbereitungszeit zeigte sich die Ahrmannschaft aber mutig und offensiv im Spiel und erzielten so gerade in der zweiten Halbzeit die ein oder andere gute Torchance.
Abgerundet wurde der Spieltag durch die zwei spannenden Matches vor dem Winzerspiel. Zunächst kickten die F-Jugend des Ahrweiler Ballsportclubs gegen die gleichaltrigen Spieler aus der Grafschaft und im Anschluss folgte ein spannendes Kräftemessen der zweiten Mannschaft und der A -Jugend des SG Landskrone Heimersheim.
Der Ahrwein e.V., als Veranstalter des Spieltages, ist mit dem Verlauf und der Resonanz aus der Bevölkerung zufrieden und wird den Erlös des Spieltages der Jugendförderung der Ahrweiler Ballsport Clubs zu Gute kommen lassen, die bei der Organisation des Winzer Derbys ihre großzügige Unterstützung angeboten hatten.
Das Starterfeld ist auch in diesem Jahr wieder sehr hochkarätig besetzt. Foto: Niels Verhoef / Silvia Wenzel
Monschau – Am kommenden Sonntag, 19. März 2023 veranstaltet der Kanuverband NRW die Wildwasserrennen durch die Altstadt. An Balkonen vorbei, durch zahlreiche Brücken und entlang der Fachwerkhäuser: die Kanu-Strecke in Monschau für das Internationale Wildwasserrennen sei unvergleichbar, sagt Organisator Niels Verhoef vom Kanuverband NRW und weist auf die ganz besonderen Herausforderungen hin. Gekonnt müssen die Schiefersteine im Wasser umpaddelt werden. Diese Naturhindernisse und die winterliche Kälte beim ersten Rennen des Jahres machen einen weiteren Reiz des Rennens aus.
Es wird spannend in Monschau, wenn sich hier deutsche Meister, Europameister und Olympiasieger im Kanu auf der Rur messen. Der Kanu-Verband Nordrhein-Westfalen lädt am Sonntag, 19. März, ab 12.30 Uhr zum 65. Internationalen Wildwasserrennen ein. Das Monschauer Rennen gehört zu den bedeutendsten in Deutschland und findet auf der einzigen naturbelassenen Wildwasserstrecke in Nordrhein-Westfalen statt.
„Das Wildwasserrennen ist ein Teil der diesjährigen Qualifikation zur Qualifizierung für die Europameisterschaft“, unterstreicht Niels Verhoef die Bedeutung des Rennens. Der Rennverlauf mitten durch die Altstadt bietet für die Zuschauer auf der Rurbrücke und am Marktplatz zwei attraktive Plätze, um die Wettkämpfe hautnah zu verfolgen.
Im Wildwasserrennen messen sich deutsche Meister, Europameister und Weltmeister. Das Organisationsteam hat gewechselt und die Begeisterung für den Kanusport nimmt in der Monschauer Altstadt neue Fahrt auf. Neben zahlreichen deutschen Titelträgern konnte das neue Organisationsteam Niels Verhoef, Christian Heil und Tobias Bong auch namhafte Kanuten aus dem benachbarten Belgien, Luxemburg und den Niederlanden für den Start gewinnen.
Der Start des Wildwasserrennens erfolgt 100 Meter oberhalb des Winkelwehr in der Stadt Monschau – von dort an müssen die Sportler die Strecke durch den Favoritentöter und das Kesselwehr bis nach Grünental bewältigen.
Zuschauer können dem spannenden Rennverlauf von der Rurbrücke am Winkelwehr bei der Evangelischen Kirche / Rotes Haus am Marktplatz und vom sogenannten „Favoritentöter“ im Rosenthal verfolgen.
Das Rennen startet voraussichtlich um 12.30 Uhr am Winkelwehr in Höhe Rotes Haus und Evangelische Kirche.
In einer kleinen Feierstunde händigte im Jahr 2022 der Erste Kreisbeigeordnete Michael Ludwig der erfolgreichen Bewerberin Maria Cäcilia Nosbüsch aus Dingdorf im Eifelkreis die Urkunde für ihr Medizinstipendium aus. Der Erste Kreisbeigeordnete Michael Ludwig (links) gratuliert Maria Nosbüsch im Beisein von Amtsleiter Helmut Berscheid (rechts) und Mitarbeiter Erich Kill (2. v.r.). Archivfoto: Konder / Kreisverwaltung
Bitburg – Der Eifelkreis Bitburg-Prüm vergibt erneut zwei Stipendien für ein Auslandsstudium Humanmedizin zum Wintersemester 2023/24. Die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger ist ein primäres Anliegen des Eifelkreises Bitburg-Prüm. Um dem drohenden Hausärztemangel entgegen zu wirken, möchte der Eifelkreis zum Wintersemester 2023/2024 erneut zwei Studenten oder Studentinnen die Möglichkeit geben, an einer ausländischen Universität ein Studium der Humanmedizin zu absolvieren.
Voraussetzung für die Unterstützung durch den Eifelkreis ist, dass der Stipendiat einen Vertrag mit dem Eifelkreis unterzeichnet und sich verpflichtet, nach erfolgreicher Approbation und Facharztausbildung anschließend 10 Jahre als Hausarzt oder Hausärztin im Eifelkreis tätig zu sein. Mit dieser Maßnahme soll die prekäre Situation des Hausärztemangels in der Region für die Zukunft etwas entschärft werden.
Wir bieten:
Nicht rückzahlbares Stipendium in Höhe von 4.000 €/Semester
Förderdauer: max.12 Semester
Wir fordern:
Nachweis der Approbation
Facharztausbildung mit Befähigung zur Ausübung der Allgemeinmedizin
Vertragliche Verpflichtung, mindestens 10 Jahre als Hausarzt bzw. Hausärztin im Eifelkreis
tätig zu sein.
Bewerbung und Auswahlverfahren:
Die Bewerbungsfrist wurde verlängert. Interessenten können ihre Bewerbung bis zum 31. März 2023 bei der Kreisverwaltung mit folgenden Unterlagen einreichen:
Formloses Bewerbungsschreiben
Tabellarischer Lebenslauf
Motivationsschreiben
beglaubigte Kopie des Zeugnisses der allgemeinen Hochschulreife
Zeugnis einer eventuell abgeschlossenen Berufsausbildung
Nachweis über Praktika, ehrenamtliche Tätigkeiten, Freiwilliges Soziales Jahr, o.ä.
Nachweis über Mitgliedschaft in Vereinen
Kopie der aktuellen Immatrikulationsbescheinigung, sofern bereits ein Studium der Humanmedizin an einer Universität begonnen wurde, deren Abschluss die Approbation als Arzt in Deutschland zulässt.
bei schon bestandenem Ersten Abschnitt der ärztlichen Prüfung (Physikum) eine beglaubigte Kopie des Zeugnisses sowie bisher erbrachter Leistungsnachweise.
Weitere Informationen sind bei Andreas Heiseler (Tel. 06561 15-5111) erhältlich. Aussagefähige Bewerbungsunterlagen werden erbeten an:
Kreisverwaltung Bitburg-Prüm -Amt 04- Maria-Kundenreich-Str. 7, 54634 Bitburg oder per Email an: heiseler.andreas@bitburg-pruem.de
Mit der Einsendung einer Bewerbung erklären sich die Bewerberinnen und Bewerber einverstanden, dass vorübergehend erforderliche Daten im Rahmen des Auswahlverfahrens verarbeitet werden dürfen.
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