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„Mechernicher Schwimmclub e.V.“ wählte neuen Vorstand

Mechernich/Bad Münstereifel – „Gemeinsam nach vorn blicken“ – Die Mitgliederversammlung des „Mechernicher Schwimmclub e.V.“ (MSC) traf sich in Bad Münstereifel, um einen neuen, sechsköpfigen Vorstand zu wählen. An dessen Spitze stehen nun Ruth Haltof (erste Vorsitzende), Birgit Brauns (zweite Vorsitzende), Angelika Massong (Schatzmeisterin), Sabine Brune (Schriftführerin), Nicolai Link (Homepage und Schwimmwart) und Dr. Yaman Kouli (Pressewart).

„Die Jahre der Pandemie gingen natürlich auch am MSC nicht spurlos vorbei“, so der Verein. Der Andrang auf den Schwimmverein sei aber weiterhin ungebrochen. Umso mehr hat sich die Mitgliederversammlung gefreut, mit einem neuen Vorstand gemeinsam nach vorn blicken zu können.

„Derzeit schwimmen wir in Satzvey und in der »Eifeltherme Zikkurat« an verschiedenen Tagen und auf sehr unterschiedlichen Niveaus“, erklärt Dr. Yaman Kouli dem Mechernicher Bürgerbrief und ergänzt: „Wir freuen uns stets über kleine und große neue Mitglieder und suchen aktuell auch Verstärkung für unsere Trainerinnen und Trainer!“ Weitere Informationen gibt´s im Web unter www.mechernicher-sc.de.

 

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Weltwassertag am 22. März – Wasser und Böden sind wichtigste landwirtschaftliche Produktions-Faktoren

Region/Koblenz – Ohne Wasser kein Leben. Das gilt auch für die Landwirtschaft und die Lebensmittelerzeugung. Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau macht anlässlich des Weltwassertages am 22. März darauf aufmerksam, dass in den vergangenen Jahren die Klimaschwankungen deutlich zugenommen haben und Extremwetterereignisse wie Starkregenfälle und Dürrephasen bereits zur Normalität gehören. Vier der vergangenen fünf Jahre waren gerade im Frühjahr und Sommer deutlich zu trocken. Diese Entwicklung führt neben der Absenkung des Grundwasserspiegels und der Austrocknung des Bodens auch zu Einbußen bei der Nahrungs- und Futtermittelerzeugung.

Es muss Ziel der Bundes- und Landesregierung sein, das Wassermanagement in der Landwirtschaft und im Weinbau zu stärken. Hierfür sind unter anderem Regenrückhalte- und Wasserspeicherbecken notwendig. Sie ermöglichen es, die Niederschläge besser zu verteilen und den landwirtschaftlichen Familienbetrieben auch künftig eine Bewirtschaftung der Flächen zu ermöglichen. Darüber hinaus muss dem enormen Flächenverbrauch für Siedlungs-, Gewerbe- und Verkehrsflächen in Deutschland von täglich über 70 Fußballfeldern und der damit einhergehenden Versiegelung der Böden Einhalt geboten werden. Denn jeder Quadratmeter an versiegelter Fläche bedeutet einen Verlust an Versickerungsmöglichkeiten und damit eine Reduktion der Grundwasserneubildung.

Eine effektive Nutzung der Lebensgrundlage Wasser nimmt rasant an Bedeutung zu. Jetzt müssen die verantwortlichen Politiker die Grundlagen für eine zukünftig optimale Wasserverteilung legen, damit auch in Trockenzeiten Lebensmittel erzeugt werden können. Denn Pflanzen und Tieren brauchen nicht nur gesunde Böden, sondern auch eine ausreichende Wasserversorgung.

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Tourismus

Stadt Mayen bietet Führungen durch die Erlebniswelten Grubenfeld an!

Mayen – Die Erlebniswelten Grubenfeld bieten an jedem ersten Sonntag im Monat ab 14 Uhr eine Führung über das komplette Gelände an. Die Erlebniswelten Grubenfeld gehören zum Mühlsteinrevier RheinEifel, das sich um die Aufnahme als UNESCO-Welterbe beworben hat.

Der informative geführte Rundgang gibt Einblicke in die mehr als 7000 Jahre alte Geschichte dieser uralten Bergbaulandschaft, in der noch heute Abbauspuren aus der Vergangenheit zu finden sind. Doch nicht nur das Außengelände ist es wert gesehen zu werden, sondern auch die Ausstellung SteinZeiten, in der die Geschichte noch einmal erlebbar wird, bietet viel Spannendes.

Jeden ersten Sonntag im Monat können sich Interessenten ohne Anmeldung ab 13.45 Uhr im Kassenbereich für eine Führung einfinden. Der geführte Rundgang dauert eineinhalb Stunden. Der Preis für die Führung beträgt 2,50 € zusätzlich zum regulären Eintrittspreis.

Weitere Informationen sind erhältlich unter der Telefonnummer 02651-49 15 06 oder per Mail an erlebniswelten-grubenfeld@mayenzeit.de.

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Ehrungen, Berichte und gute Stimmung beim Rotkreuz-Ortsverein Euskirchen

Euskirchen – Ein Prototyp, viele passionierte Mitstreiter und ein Pöthmann, der seine Nachfolge regelt – das war die Jahreshauptversammlung des DRK Ortsvereins Euskirchen in Kurzform. Doch dahinter verbirgt sich natürlich viel, viel mehr.

Zum Beispiel ein engagierter Vorstand, der unter der Führung von Angelika Gräber-Stupp die zahlreichen Mitglieder im Rotkreuz-Zentrum begrüßen konnte. „Es ist schön, dass wir wieder so normal zusammenkommen können und endlich auch wieder normal arbeiten können“, betonte die Ortsvereins-Vorsitzende, die allen Engagierten für die vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit dankte.

In diesen Dank stimmte auch Karl Werner Zimmermann mit ein. Der Kreisvorsitzende des Roten Kreuzes berichtete zudem über zahlreiche Investitionen in den Euskirchener Standort. So sei das Rotkreuz-Zentrum zum Beispiel mit einem Notstromaggregat ausgestattet worden, um in Krisen autark arbeiten zu können. Auch ihn freue es, dass sich das Rotkreuz-Leben nach Corona wieder normalisiere. „Es ist richtig schön zu sehen, dass das Rotkreuz-Zentrum am Wochenende wieder intensiv mit Leben gefüllt ist“, so Zimmermann.

Nachfolger einarbeiten

Nach dessen Grußwort übernahm Gemeinschaftsleiter Daniel Pöthmann die Regie. Er kündigte an, dass er in zwei Jahren seine Position als Gemeinschaftsleiter aufgeben werde. „Dann bleibt genügend Zeit, um einen geeigneten Nachfolger zu finden und einzuarbeiten“, betonte der 30-Jährige, der im DRK natürlich auch darüber hinaus engagiert mitarbeiten wird.

Mit Blick auf das Jahr 2022 hatte Daniel Pöthmann durchaus gute Nachrichten zu verkünden.

So habe sich insbesondere die Anschaffung eines individuell ausgerüsteten Rangers zur schnellen mobilen Versorgung von Einsatzkräften bereits bewährt. „Das ist ein Prototyp, den es so kein zweites Mal gibt“, berichtet der Gemeinschaftsleiter im Gespräch mit der Agentur ProfiPress. Das Fahrzeug sei mit Kaltgetränken, Kaffeemaschine und Kühlbox ausgestattet, um etwa die Feuerwehr bei Einsätzen schnell und autark verpflegen zu können. Auch ein Hygienebecken sei im Auto, damit sich die Einsatzkräfte vor Ort zum Beispiel Hände waschen können. Erste Einsätze waren ein Waldbrand in Kirchheim oder die Explosion im Euskirchener Kanalsystem, die einige Gullydeckel in die Luft schleuderte.

112 ehrenamtliche Helfer

Insgesamt sechs solcher Einsätze habe man in 2022 gefahren, dazu seien fünf weitere Verpflegungsdienste in Blankenheim und Bad Münstereifel hinzugekommen. Zudem unterstützen die Euskirchener Rotkreuzler bei fünf Evakuierungen nach Bombenfunden, absolvierten 48 Sanitätsdienste und führten 153 Krankenhaus-Transporte durch.

„Absolviert wurden diese Einsätze von 112 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Einsatzdienst“, so Daniel Pöthmann, der auch ein Resümee der Blutspendedienste zog. So wurden sechs große Aktionen im Euskirchener Rotkreuz-Zentrum durchgeführt, acht weitere in Kuchenheim und Kirchheim. Daran nahmen insgesamt 2329 Blutspender, davon 262 Erstspender, teil.

35 Helferinnen und Helfer rund um Edeltraud Engelen („Das Gesicht der Blutspende“) stünden immer wieder bereit für Verpflegung, Aufbau, Abbau, Organisation, Einkauf und vieles mehr. Insgesamt könne der Ortsverein auf 155 aktive Helfer in den Bereichen Jugendarbeit, Einsatzdienst, Vorstand, Blutspende oder Seniorenarbeit zurückgreifen. „Dafür gilt allen unser herzlichster Dank“, so Daniel Pöthmann, der zudem mit Angelika Gräber-Stupp zahlreiche Mitglieder ehren konnte.

Haushaltsplan genehmigt

Für fünfjährige Mitgliedschaft wurden Kevin Cremer, Cornelia Voß, Lothar Käpplinger und Susanne Rarey ausgezeichnet. Seit 15 Jahren sind Miriam Lux und Tobias Pohl im Roten Kreuz. Auf eine 30-jährige Mitgliedschaft kann Marco Voigt zurückblicken und eine Auszeichnung für 45-jährige Mitgliedschaft erhielt Dirk Kristahl. Eine Ehrung des Kreisverbands für 40-jährige Mitgliedschaft überreichte anschließend der stellvertretende Kreisbereitschaftsleiter Daniel Heinz an Margarete Haag.

Zuvor hatte der dritte Vorsitzende Dirk Bergheim den Finanzbericht von Schatzmeister Christian Schmitz präsentiert. Mit eine der größten Positionen darin war der Ranger. Eine Investition, die sich bereits bewährt habe. Auch künftig wolle man weiter in den Fuhrpark investieren, so Bergheim. Der von ihm vorgestellte Haushaltsplan für 2024 wurde dann ebenso einstimmig beschlossen wie zuvor die Entlastung des Vorstands, der die Mitglieder am Ende der Versammlung zu einem leckeren Buffet einlud, für das Tobias Pohl verantwortlich zeichnete.

 

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Die heiße Phase im Bitburger Rheinlandpokal beginnt – Der FC Bitburg mit dabei

Region/Koblenz – Halbfinalspiele stehen fest, Endspielort ist fixiert – Nur noch ein Schritt bis zum Endspiel: Seit gestern Abend stehen die vier Halbfinalisten im Bitburger Rheinlandpokal fest. Mit dem FC Rot-Weiß Koblenz, der TuS Koblenz und dem TuS Immendorf sind drei Vereine aus dem Koblenzer Stadtgebiet vertreten – das Feld wird vom FC Bitburg komplettiert. Die Halbfinalbegegnungen im Bitburger Rheinlandpokal sind vorläufig auf Mittwoch, 12. April (19.30 Uhr), terminiert.

Es sind zwei Duelle nach dem Motto „David gegen Goliath“. Rheinlandligist Bitburg empfängt den Regionalligisten FC Rot-Weiß Koblenz und Bezirksligist TuS Immendorf trifft auf Oberligist TuS Koblenz. Das haben die Viertelfinalbegegnungen ergeben. Der FC Bitburg besiegte den FV Morbach (1:0), die Rot-Weißen aus Koblenz setzten sich im Regionalliga-Duell gegen Eintracht Trier durch (2:1). Ähnlich eng verliefen auch die beiden anderen ligainternen Duelle. Immendorf (Bezirksliga Mitte) besiegte den TuS Burgschwalbach (Bezirksliga Ost) erst in der Verlängerung mit 1:0, noch spannender machten es die beiden Oberligisten TuS Koblenz und FV Engers. Das Spiel endete mit 10:9 nach Elfmeterschießen.

Auch der Endspielort ist mittlerweile fixiert. Im Stadion Oberwerth in Koblenz wird es am Samstag, den 3. Juni, um den Gewinn des Bitburger Rheinlandpokals und den Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals gehen. Die Anstoßzeit steht hingegen noch nicht fest. Die ARD plant, die Pokal-Konferenz im Rahmen des „Finaltags der Amateure“ erneut bundesweit live im Ersten zu übertragen und verteilt die Landesverbände auf drei Zeiten.

 

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Bundesweit einmaliger Neubau im Bereich des digitalen Bauens – Made in Nordrhein-Westfalen

Region/Düsseldorf – Ein bundesweit einmaliger Neubau im Bereich des digitalen Bauens nach der Methode „Building Information Modeling“ (BIM) entsteht derzeit an der Universitätsmedizin Köln. Bei dem Neubau des Zentrums für Stoffwechselforschung (ZfS) der Uniklinik Köln und der Medizinischen Fakultät wird mithilfe der Methode „Building Information Modeling“ zuerst ein dreidimensionales, digitales Abbild des realen Gebäudes erstellt. Der Neubau wird damit zuerst vollständig virtuell erstellt und dann noch einmal real gebaut. Die aus der Planung gewonnenen Daten werden zudem in den tatsächlichen Betrieb der Universitätsklinik überführt und nutzbar gemacht. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen fördert das Pilotprojekt mit 200.000 Euro. Am 20. März 2023 wurde im Beisein von Ministerin Ina Scharrenbach das Richtfest gefeiert.

„Die Zukunft des Bauens hat in Nordrhein-Westfalen schon begonnen. Mit dem Neubau des Zentrums für Stoffwechselforschung macht Nordrhein-Westfalen einen großen Schritt beim digitalen Bauen. Damit unterstreichen wir unsere Vorreiterrolle in Deutschland. Mit dem digitalen Zwilling geht nach dem Bau nichts mehr verloren, sondern bleibt erhalten und ist ein echter Mehrwert für den Betrieb. Alle technischen Informationen zum Gebäude sind in Sekunden mit einem Tablet abrufbar. Durch die computergestützte Erweiterung der Realität kann man noch in den kommenden Jahren exakt sehen, wo welche Leitung verlegt worden ist ohne umständlich Baupläne heranzuziehen. Reparaturen und Wartungen können viel schneller begonnen werden und Labore sowie OPs stehen wieder viel schneller zur Verfügung. Das reduziert Kosten. Die Methode ist die Zukunft des digitalen Planens und Bauens. BIM ist win“, sagt Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.

BIM ist eine Methode zur optimierten Planung und Ausführung von Bauwerken, bei der ein dreidimensionales, digitales Abbild des realen Gebäudes erstellt wird. Durch computergestützte Erweiterung der Realität (Augmented Reality) kann während des gesamten Bauprozesses der Baufortschritt mit der Planung abgeglichen werden. Die für den späteren Gebäudebetrieb zuständige medfacilities Betrieb GmbH, eine Tochtergesellschaft der Uniklinik Köln, kann zudem nach Fertigstellung des ZfS jedes verbaute Element aus der BIM-Datenbank weiterhin abrufen, vom speziellen Leuchtmitteltyp über jede verlegte Leitung bis zu entsprechenden Wartungsintervallen.

„Das Bauvorhaben und die Realisierung mittels Building Information Modeling stoßen in der Fachwelt auf großes Interesse. Die Projektverantwortlichen wurden schon mehrfach eingeladen, unser Pilotprojekt vorzustellen – unter anderem von der Uniklinik Leipzig und der Charité Berlin. Durch den Einsatz von BIM konnte das Gebäude trotzdem zeit- und kosteneffizient geplant und gebaut werden. Auch auf die späteren Betriebskosten wird sich der BIM-Einsatz positiv auswirken“, erläutert Univ.-Prof. Dr. Edgar Schömig, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor der Uniklinik Köln.

In keinem anderen Gebäude auf dem Campus der Uniklinik Köln kommt bisher so viel technische Ausstattung zum Einsatz wie im Zentrum für Stoffwechselforschung. Prof. Dr. Peter Heinen, Geschäftsführer der medfacilities GmbH, ergänzt: „Dank der zusätzlichen Landesmittel zur Implementierung der BIM-Systematik wird das Zentrum für Stoffwechselforschung nicht nur ein Leuchtturmprojekt für die Wissenschaft sein. Auch die Planung und Realisierung des Bauvorhabens setzt neue Standards für öffentliches Bauen und Digitalisierung der Arbeitswelt in Nordrhein-Westfalen.“

„Das Zentrum für Stoffwechselforschung wird durch die Einbindung in unseren Life Science Campus Synergien nutzen können, um Antworten auf ein breites Spektrum von häufigen – insbesondere altersbedingten – Erkrankungen zu finden, für die wir dringend neue Behandlungswege benötigen“, freut Univ.-Prof. Dr. Gereon R. Fink, Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln und Vorstandsmitglied der Uniklinik Köln.

Beim Neubau des Zentrums für Stoffwechselforschung ermöglichte BIM zudem den Einsatz eines halbautomatischen Baustellenroboters in den späteren Laborräumen, der insgesamt 18.235 notwendigen Öffnungen für Haltekonstruktionen in die Stahlbetondecken bohrte. Ohne die innovative Technik hätten Monteure jede einzelne Öffnung mit schweren Geräten über Kopf bohren müssen.

Das Pilotprojekt wird im Rahmen des Förderprogramms „Digitalisierung der Bauwirtschaft und innovatives Bauen“ der Landesregierung Nordrhein-Westfalen gefördert. Gefördert werden können Forschung, Entwicklung und Innovation wie zum Beispiel Forschungsvorhaben, Modellprojekte und Maßnahmen, die digital geprägte oder innovative Bauverfahren weiterentwickeln oder experimentell umsetzen. Das Ziel ist es, dass Nordrhein-Westfalen seine Vorreiterrolle bei der Entwicklung und Nutzung innovativer Bautechnologien und -verfahren weiter ausbaut, Grundsteine im Bausektor für innovative Zukunftstechnologien legt, technologische und wirtschaftliche Chancen weiterentwickelt und die Wettbewerbsfähigkeit der nordrhein-westfälischen Bauwirtschaft für die Zukunft sichert.

Hintergrund zum Zentrum für Stoffwechselforschung

  • Das Zentrum für Stoffwechselforschung ist ein fünfgeschossiges Gebäude. Es wird mit acht S2-Laborbereichen mit Auswertezonen, einer Core Facility für Großgeräte sowie einem Bürobereich für theoretische Forschungen ausgestattet werden.
  • Nach der Fertigstellung werden dort Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen und der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät zusammenarbeiten, um neue Therapieansätze für Stoffwechselerkrankungen zu entwickeln.
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Rotary Club Mayen hilft bei der Anschaffung einer Spülmaschine

Mayen/Region – Über einen neuen Geschirrspüler durfte sich kürzlich die TAFEL Mayen freuen. Zur offiziellen Übergabe des neuen Gerätes trafen sich der amtierende Präsident des Rotary Clubs Mayen, Michael Sexauer und sein Amtsvorgänger Karl-Josef Esch mit den Organisatoren der TAFEL Mayen, Werner Steffens vom Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. und Hermann-Josef Bernert als ehrenamtlichem Tafelmitarbeiter.

„Die neue Spülmaschine erleichtert den ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der TAFEL Mayen die regelmäßig vorgeschriebene Reinigung der Transportboxen, in denen die Waren transportiert und gelagert werden. Bislang mussten diese Boxen in aufwändiger Handarbeit im Innenhof der Mayener Ausgabestelle der TAFEL Mayen gereinigt werden“, erklärt Werner Steffens, Geschäftsführer des Caritasverbandes Rhein-Mosel-Ahr e.V., welcher die TAFEL Mayen mit ihren Ausgabestellen Mayen, Münstermaifeld und Andernach betreibt.

„Das neue Gerät schafft uns Ehrenamtlern wichtige Freiräume, um dem in den letzten Monaten stetig gestiegenen Zulauf an bedürftigen Bürgerinnen und Bürgern gerecht zu werden“, betont auch Hermann-Josef Bernert, der sich seit vielen Jahren für die TAFEL Mayen engagiert. Aktuell werden von der TAFEL Mayen mit ihren drei Ausgabestellen ca. 650 aktive Kunden mit ca. 1.700 Personen, darunter ca. 680 Kinder, betreut.

„In Zeiten extrem gestiegener Kosten sowohl für Energie als auch Lebensmittel ist es uns Rotariern ein Herzensanliegen, den Teil unserer Gesellschaft zu unterstützen, für den es eben nicht selbstverständlich ist, regelmäßig gute Lebensmittel im Haus zu haben, bzw. für den die täglichen Herausforderungen immer schwieriger zu bewältigen sind“, sind sich Rotary-Präsident Michael Sexauer und sein Amtsvorgänger Karl-Josef Esch einig.

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Eifelkreis Bitburg-Prüm baut Brand- und Katastrophenschutz aus

Bitburg – Sandsackfüllmaschinen und Spezialgerät übergeben – Der Eifelkreis Bitburg-Prüm ist gemeinsam mit der Stadt Bitburg und den Verbandsgemeinden bemüht, den Brand- und Katastrophenschutz ständig anzupassen und zu verbessern. Auf Grund der zurückliegenden Unwetterereignisse wurde durch den Eifelkreis eine Sandsackfüllmaschine beschafft und an die VG Prüm übergeben. Dort wird diese von der Feuerwehr Schwirzheim betreut und ggfls. in den Einsatz gebracht. Nun wurden drei weitere Sandsackfüllmaschinen durch Landrat Andreas Kruppert an die Stadt Bitburg sowie die Verbandsgemeinden Bitburger Land und Arzfeld übergeben.

Die Stadt Bitburg wird die Sandsackfüllmaschine beim städtischen Bauhof stationieren und plant, diese im Einsatzfall ggfls. auch durch den Einsatz von Spontanhelfern zu betreiben. Ein Anhänger zum Transport wird seitens der Stadt Bitburg noch in diesem Jahr beschafft. In der VG Arzfeld wird die Sandsackfüllmaschine in Arzfeld stationiert, die Sandsackfüllmaschine in der VG Bitburger Land wird im Logistikzentrum stationiert. Im Einsatzfall werden diese durch Feuerwehren der jeweiligen Verbandsgemeinden betrieben.

Ebenfalls wurde der Verbandsgemeinde Bitburger Land ein Abrollbehälter „Rüst“ inklusive einem Trägerfahrzeug WLF 32 (4- Achser Wechseladerfahrzeug mit einer zulässigen Gesamtmasse von 32 Tonnen) übergeben. In dem Abrollbehälter sind Werkzeuge und Materialien für die verschiedensten Einsätze im Bereich der Technischen Hilfe verlastet. Diese kommen bei größeren Verkehrsunfällen, Gebäudeeinstürzen, Tiefbauunfällen usw. zum Einsatz.

In der VG Bitburger Land wurde eigens hierfür eine Fachgruppe Rüst gegründet. Sie besteht aus 30 Einsatzkräften, die sich zusätzlich zum normalen Übungsbetrieb bereit erklärt haben, sich an dem Spezialgerät Schulen zu lassen. Das Trägerfahrzeug ist ein Gebraucht-Fahrzeug, das als Feuerwehrfahrzeug umgebaut wurde. Es hat eine Wasserdurchfahrtshöhe von 100 cm und kann so auch Spezialgerät bei Hochwasserlagen an verschiedene Orte transportieren.

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Kunst & Kultur

Die schönsten Sagen und Legenden der Eifel in einem Wanderführer

Region/Essen – Die beliebte Reihe „Märchenhaft wandern“ geht in die nächste Runde. Nikola Hollmann und Andrea Slavik, die beiden Autorinnen der Erfolgsreihe, haben sich in ihrem neuen Wanderführer mit der Einzigartigkeit der Eifel beschäftigt und alte Sagen und Legenden der Region gesammelt und neu erzählt. In „Märchenhaft wandern. Unterwegs zu sagenhaften Orten in der Eifel“ entführen sie Groß und Klein zu märchenhaften Orten inmitten der zauberhaften Natur der Eifelregion.

Die Eifel steckt voller sagenumwobener Orte. Die Autorinnen führen auf wunderschönen Wegen durch den nordrhein-westfälischen Teil des Mittelgebirges. Dabei begeben sie sich auf die Spuren alter Legenden, die sich um sehenswerte Orte wie Blankenheim und Nideggen, die Kakushöhle bei Mechernich und um Teufels- und Engelsley bei Monschau ranken – und ergänzen jede Tour mit einem neuerzählten Märchen.

Die besonders auch für Familien geeigneten Wanderungen sind so gewählt, dass sie gut mit dem ÖPNV zu erreichen sind. Ergänzt werden sie durch Informationen zu Sehenswertem am Wegesrand sowie praktische Hinweise. Übersichtliche Karten und GPX-Daten zum Herunterladen machen das Buch zum perfekten Begleiter beim nächsten Wanderausflug.

Die Autorinnen:

Nikola Hollmann und Andrea Slavik schreiben mit Leidenschaft und sehr erfolgreich Wander- und Reisebücher. Die Journalistin und die Filmemacherin haben sich bei der Ausbildung zu Wanderführerinnen im Deutschen Wanderverband kennengelernt. Seitdem sind sie in vielen Regionen Deutschlands gemeinsam unterwegs, aber es zieht sie immer wieder in das faszinierend abwechslungsreiche NRW. Die Rheinländerin und die Tirolerin suchen überall nach dem Speziellen und dem Magischen.

160 Seiten, 18,95 Euro, ISBN 978-3-8375-2542-7
Erscheinungsdatum: 20. März 2023

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Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz für Kreisjagdmeister Ulrich Umbach aus Kelberg

Daun/Kelberg/Trier – Aus der Hand des Präsidenten der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), Thomas Linnertz, konnte Ulrich Umbach die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz in Empfang nehmen. Der 72-Jährige Kreisjagdmeister erhielt die Auszeichnung vergangene Woche in Trier, in Anerkennung seines langjährigen Engagements im Bereich der Jagd sowie im Gemeinderat der Verbandsgemeinde Kelberg.

„Sie demonstrieren wie wichtig und unverzichtbar das Engagement für die Natur, den Tierschutz und letztlich auch für das jagdliche Brauchtum ist. So ist es mir eine besondere Freude, Ihnen heute als Anerkennung, gleichsam als Dank der Gesellschaft namens der Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz zu überreichen,“ betonte ADD-Präsident Thomas Linnertz als er Ulrich Um-bach die Verdienstmedaille ans Revers heftete. Ulrich Umbach aus Kelberg wurde 1994 zum Kreisjagdmeister des Landkreises Vulkaneifel gewählt, nachdem er bereits mehrere Jahre vorher das Amt des stellvertretenden Kreisjagdmeisters wahrnahm. Als Kreisjagdmeister wurde er fünfmal in Folge wiedergewählt und übt diese Funktion nach wie vor aus. Zudem ist der Geehrte Vorsitzender des Kreisjagdbeirates sowie des Jägerprüfungsausschusses. Daneben hat er fünf Rotwildhegegemeinschaften aufgebaut, war von 1978 bis 1994 Leiter des Hegerings Kelberg und ist seit 2013 als Geschäftsführer der Rotwild-Hegegemeinschaft Kelberg-Uersfeld tätig.

Im Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e. V. (LJV) gehörte der 72-Jährige der Trophäenbewertungskommission an und war Mitglied des LJV-Schalenwildausschusses. Auch ist der Ausgezeichnete seit vier Jahrzehnten als anerkannter Schweißhundeführer tätig, bildet die Führer aus und hat über die Jahre rund 7.000 sogenannte Nachsuchen durchgeführt. Bei Nachsuchen werden kranke, angeschossenen oder schwerverletzte Tiere gesucht, um deren Leid zu verkürzen. Neben seinen Aktivitäten im Bereich der Jagd war Ulrich Umbach von 1984 bis 1998 als Mitglied im Gemeinderat der Verbandsgemeine Kelberg tätig.

Dem Dank für sein Engagement sowie den Glückwünschen schlossen sich der 1. Kreisbeigeordnete Alois Manstein, Verbandsbürgermeister Johannes Saxler sowie Ortsbürgermeister Wilhelm Jonas an.