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Krankenhaus Düren – Stadt und Kreis Düren stimmen für Verkauf ihrer Gesellschaftsanteile

Düren – Kreis und Stadt Düren verkaufen ihre Anteile an der Krankenhaus Düren gGmbH. Dies entschieden am Dienstag Stadtrat und Kreistag in jeweils nicht-öffentlicher Sitzung. Die Anteile gehen an die Tutzinger Artemed-Gruppe – vorbehaltlich einiger rechtlicher Voraussetzungen, die noch erfüllt werden müssen, inklusive einer Zustimmung des Bundeskartellamtes.

Kreis und Stadt Düren hatten bisher jeweils 50 Prozent Gesellschaftsanteile am Dürener Krankenhaus: Dem Verkauf war ein langer Abwägungs- und Verhandlungsprozess mit zunächst mehreren Bewerbern vorausgegangen.

Landrat Wolfgang Spelthahn: „Wir wollen zur Erfüllung unseres Versorgungsauftrages die bestmögliche medizinische Betreuung für die Bürgerinnen und Bürger im Keis Düren sicherstellen. Mir liegt es am Herzen, dass sich die Menschen bei uns im Kreis auch in Zukunft darauf verlassen können, dass sie kompetent und schnell behandelt werden.“ Die Entscheidung schaffe die Basis dafür, dass das Dürener Krankenhaus mit seinen Beschäftigten auch künftig eine wichtige Stütze für die Gesundheitsversorgung im Kreis Düren und darüber hinaus sei.

Dürens Bürgermeister Frank-Peter Ullrich sagte: „Durch den Anteilsverkauf können wir den Erhalt des Krankenhauses Düren langfristig sichern. Wir stärken damit den Gesundheitsstandort Düren! Die Entscheidungen des Stadtrates sowie des Kreistages schaffen Verlässlichkeit für die Dürener Bürgerinnen und Bürger sowie für die Beschäftigten des Krankenhauses Düren. Auch in Zukunft bleibt das Krankenhaus als starke Säule der Daseinsvorsorge in Düren erhalten.“

Die Aufsichtsratsvorsitzende Liesel Koschorreck kommentierte, dass die Gespräche mit der Artemed-Gruppe von Anfang an überaus vertrauensvoll und konstruktiv verlaufen seien. „Nach vielen intensiven Diskussionen hat der Aufsichtsrat den Gremien von Kreis und Stadt empfohlen, die Trägerschaft unseres Krankenhauses an die Artemed zu übertragen. Es war keine leichte Entscheidung, aber ich bin zuversichtlich, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und natürlich unsere Patienten bei der Artemed in guten verantwortungsvollen Händen sein werden.“

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Top-Events

Nürburgring-Saison nimmt ordentlich Fahrt auf – Die Highlights im April

Nürburgring – Packender Motorsport, atemberaubende Drifts, tausende Biker im Grand-Prix-Fahrerlager und zahlreiche Öffnungszeiten für Touristenfahrer – die Nürburgring-Saison startet im April mit etlichen Highlights durch. Gleich an drei Wochenenden stellen sich die Piloten aus unterschiedlichsten Nationen der anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt, wenn die Fahrzeuge der Nürburgring Langstrecken-Serie und des 24h Qualifikationsrennens durch die Grüne Hölle jagen. Den Saisonauftakt feiern unterdessen der Nürburgring Drift-Cup in der Müllenbachschleife und die Motorradfahrer bei „Anlassen“. Die Touristenfahrer können sich im April auf über 20 Termine und zwei echte Highlight-Wochenenden freuen. Den gesamten Event-Kalender und alle Infos gibt es unter nuerburgring.de.


Die Höhepunkte im Kurzportrait:

  • Nürburgring Langstrecken-Serie | Samstag, 1. April & 15. April
  • ADAC 24h Nürburgring Qualifiers | Samstag, 22. & Sonntag, 23. April

Gentlemen – start your engines! Der Langstrecken-Motorsport gibt im April Vollgas: Gleich drei Rennwochenenden stehen auf der geschichtsträchtigen Nordschleife an. Zwei Mal – am 1. und am 15. April – springt bei der Nürburgring Langstrecken-Serie die Ampel auf Grün. Und mit den ADAC 24h Nürburgring Qualifiers folgt am 22. und 23. April unmittelbar die Generalprobe für das große 24h-Rennen im Mai. Die Zuschauer können sich bei den Langstrecken-Formaten auf packenden Motorsport zum Anfassen freuen. Auf der Strecke liefern sich hunderte Fahrer packende Kämpfe mit einer ganzen Bandbreite an Fahrzeugen – vom pfeilschnellen GT3-Boliden bis zum seriennahen Renner. Zum Erlebnis gehört aber auch der Smalltalk mit den Piloten im Fahrerlager oder der Besuch der Startaufstellung dazu, Autogramme und Erinnerungsfotos inklusive. Bei der Nürburgring Langstrecken-Serie können sich die Besucher der Nürburgring VIP-Lounge auf ein besonderes Abenteuer freuen: Zwischen Qualifiying und Rennen geht es für sie mit dem Bus über die Rennstrecke.

  • Nürburgring Drift Cup | Samstag, 1. und Sonntag, 2. April

Die Quertreiber sind wieder los in der Müllenbachschleife. Europas beste Drifter stellen sich dem Wettbewerb mit heißen Tür-an-Tür Duellen. Die flüssige Streckenführung ermöglicht den Fahrern Highspeed-Drifts und bringt den Zuschauern rasante Action. Bei spektakulären Battles treten zwei Fahrer gleichzeitig gegeneinander an – wer die Wettkampfrichter mehr überzeugt, ist in der nächsten Runde. Tagestickets gibt es für 15 Euro – Jugendliche bis 17 Jahre sowie Menschen mit Behinderung zahlen die Hälfte. Besondere Vorteile gibt es auch für Besucher der am gleichen Wochenende stattfindenden Nürburgring Langstrecken-Serie. Mit dem NLS-Ticket bekommen sie beim Drift Cup am Samstag und Sonntag bis zu 50% Rabatt.

  • Motorrad-Saisoneröffnung „Anlassen“ | Sonntag, 2. April

Der Nürburgring in Biker-Hand: Am Sonntag, 2. April findet der Motorrad-Gottesdienst „Anlassen“ statt. Die Traditionsveranstaltung verspricht wieder zum Treffpunkt für tausende Motorradfahrer aus ganz Deutschland und den Nachbarländern zu werden. Im Grand-Prix-Fahrerlager warten diverse Aussteller und Vorführungen sowie die Möglichkeit, an geführten touristischen Ausfahrten auf der Grand-Prix-Strecke teilzunehmen. Abschluss und Höhepunkt sind der ökumenische Gottesdienst sowie anschließend der gemeinsame Korso über die Nordschleife. Der Eintritt zur Veranstaltung und die Teilnahme am Korso sind frei.

  • Touristenfahrten: Den Nürburgring selbst erfahren

Eine Runde über den legendären Nürburgring: Das ist bei den Touristenfahrten möglich. Im April gibt es über 20 Termine für das beliebte Freizeitangebot. Zwei Wochenenden stechen dabei als echte Feiertage für Touristenfahrer heraus, denn sie bieten gleich mehrere ganze Tage Fahrspaß am Stück. So haben die Nordschleife und Grand-Prix-Strecke das gesamte Osterwochenende (7. – 10. April) täglich von morgens bis abends geöffnet. Die ersten Green Hell Driving Days des Jahres bieten Ende April ebenfalls ausgiebig die Möglichkeit, die Grüne Hölle zu erfahren. Vom 29. April bis zum 1. Mail öffnet die legendäre Nordschleife jeweils von 8:00 bis 19:00 Uhr.

Veranstaltungen im April 2023:

01.04.  Nürburgring Langstrecken-Serie 2
01. – 02.04.  Nürburgring Drift Cup
02.04.  Motorrad-Gottesdienst „Anlassen“
15.04.  Nürburgring Langstrecken-Serie 3
22. – 23.04.  ADAC 24h Nürburgring Qualifiers & RCN / GLP
29.04. – 01.05.   Green Hell Driving Days

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Kunst & Kultur

Ein Namensschild für Godart von Wachtberg – Infotafel zur Drachenskulptur am EKZ

Wachtberg-Berkum – Längst ist er zu einem Wahrzeichen geworden – der Drache „Godart von Wachtberg“ im Kreisel am Einkaufszentrum in Berkum. Jetzt hat er auch ganz offiziell ein Namensschild bekommen.

Anlässlich der 50-Jahr-Feier der Gemeinde Wachtberg hatte 2019 der Verein Kunst und Kultur in Wachtberg (KuKiWa) den Bau der großen Drachenskulptur initiiert und gefördert. Unter der Anleitung des mit der kreativen Verarbeitung von Metallen erfahrenen Pecher Kinetik-Künstlers Willi Reiche und Schülern der 10. Klasse der Hans-Dietrich-Genscher-Schule und deren Lehrerin Monika Düren war in 111 Arbeitstagen schließlich die über fünf Meter hohe und circa eineinhalb Tonnen schwere Eisenskulptur entstanden. Dazu hatten sich die jungen Metallbauer erstmal Fertigkeiten wie Flexen und Schweißen aneignen müssen, um dann aus Flachstahl, Rundstäben, Blechen und Gratschrott die übergroße Figur zu gestalten. Am 26. September 2019 wurde der damals noch namenlose Drache feierlich eingeweiht. Der Rat der Gemeinde Wachtberg beschloss später, den Drache „Godart von Wachtberg“ zu nennen, nach dem Grafen Godart von Drachenfels. Dieser hatte 1402 die Burg Gudenau erworben und seinen Familiensitz auf die diesseitige Rheinseite verlegt und fortan übers „Drachenfelser Ländchen“ geherrscht.

Nachdem er inzwischen ein liebgewonnener Mitbewohner der Wachtberger Bürgerinnen und Bürger ist, kann sich Godart nun auch über ein eigenes Namensschild „an der Tür“ freuen… genau genommen ist es eine kleine Infotafel vis-à-vis an der Ecke zur Wachtberg Mitte. Gestiftet und finanziert von KuKiWa hat sie Tania Beilfuß gestaltet – aus Stahl, der „rosten soll, wie der Drache.“ Für alle interessanten Infos zur Entstehung des Drachen hätte selbst eine größere Infotafel nicht ausgereicht. So findet sich jetzt darauf nur wenig Text, dafür QR-Codes, über die die spannende Entstehungsgeschichte, allgemeine Infos zu KuKiWa sowie über die Gemeinde Wachtberg abrufbar sind.

Das mache KuKiWa aus, sagte Vereinsvorsitzender Alfred Schneider bei der offiziellen Tafel-Einweihung, bei kreativen Projekten zu helfen, die die Gemeinde nicht alleine stemmen könne. Mit der Tafel sei nun ein weiterer Mosaikstein dazugekommen. Bürgermeister Jörg Schmidt erinnerte sich noch gut, wie begeistert sich seinerzeit die Ratsmitglieder gezeigt hätten, als Schneider diesen die Idee vom Drachen vorgestellt hatte. Er dankte Schneider nochmals für dieses tolle Projekt, dieser wiederum schloss sich seinerseits dankend an: „Der Vertrauensvorschuss hat sich gelohnt!“ (mm)

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Wirtschaft

DEKRA stärkt Cyber Security-Geschäft

Region/Stuttgart – Die Expertenorganisation DEKRA hat den führenden Anbieter von Cyber Security-Lösungen Onward Security in Taiwan übernommen. Die Transaktion ist für DEKRA ein wichtiger Schritt, um das Dienstleistungs-Portfolio im wachstumsstarken Bereich Cyber Security zu erweitern. Mit der Erfahrung in den Feldern Konsumgüter, Industrie, Informations- und Kommunikationstechnik (ICT), Medizintechnik und Automobil wird Onward Security eine Schlüsselrolle für ein noch schnelleres Wachstum von DEKRA in verschiedenen Ländern der Region Asien-Pazifik (APAC) und weltweit einnehmen.

  • Führender Anbieter von Cyber Security-Prüfungen und -Zertifizierungen
  • Erweitertes Portfolio an Akkreditierungen und F&E-Kapazitäten
  • Zugang zu Schlüsselmärkten in der Region Asien-Pazifik

Onward Security wurde 2014 gegründet und ist ein spezialisierter Anbieter für Cyber Security-Compliance-Lösungen für Auftraggeber aus der IoT/IIoT-Geräteherstellung und aus den Branchen Automobil, Industrie und Medizintechnik. Das Unternehmen ist in der Region führend bei IoT-Cyber-Security-Prüfungen und -zertifizierungen. Im Jahr 2021 wurde Onward Security als “Hot Company” bei den Cyber Security Internet of Things Global InfoSec Awards ausgezeichnet.

Die Transaktion ist Teil der DEKRA Strategie, der weltweit führende Anbieter von Zertifizierungs- und Prüfdienstleistungen für Cyber-Sicherheit zu werden. DEKRA investiert langfristig in diesen Bereich und hat bereits 2017 Epoche & Espri, ein führendes Common Criteria- und FIPS-Labor mit Sitz in Madrid, Spanien, übernommen sowie 2022 den globalen Cyber Security Hub gegründet. Mit Onward Security bietet DEKRA jetzt auch in der APAC-Region Cyber Security-Evaluierungen, -Bewertungen, Zertifizierungen und -F&E an.

Mike Walsh, DEKRA Executive Vice President und Leiter der APAC-Region, freut sich über die Übernahme: „Wir sind zuversichtlich, dass wir mit den Stärken unserer beiden Unternehmen die Präsenz in der APAC-Region festigen und unseren Kunden weltweit noch mehr wertvolle Dienstleistungen bieten können. Die zunehmende Komplexität von Cyber-Bedrohungen und die Notwendigkeit für Unternehmen, einen vertrauenswürdigen Cyber-Security-Partner zu haben, machen diesen Bereich zu einem wichtigen Investitionsfeld für DEKRA.“

Fernando E. Hardasmal, DEKRA Executive Vice President und Leiter des Geschäftsfelds Digital & Product Solutions: „Mit der Integration von Onward Security können wir das Portfolio unserer Cyber Security-Dienstleistungen und unsere F&E-Kapazitäten ausbauen. DEKRA kann künftig den Auftraggebern umfassende Lösungen anbieten, um den neuen regulatorischen Herausforderungen gerecht zu werden. Wir werden mit einem erweiterten Portfolio an Akkreditierungen den Marktzugang zu wichtigen Regionen ermöglichen. Wir kennen das talentierte Team von Onward Security seit vielen Jahren, es teilt die DEKRA Werte und Ambitionen, und wir sind stolz, sie als Teil der DEKRA Familie bei uns zu haben.“

Morgan Hung, Mitbegründer, Chairman und General Manager von Onward Security, freut sich ebenfalls über die künftige Zusammenarbeit: „Wir glauben, dass unsere Expertise im Bereich IoT-Cyber-Sicherheit die bestehenden Fähigkeiten von DEKRA ergänzen wird, um bei der Entwicklung von IoT-Cyber Security führend zu sein und unseren Kunden erstklassige Cyber-Sicherheitslösungen zu bieten.“

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„Fluthilfe des Lions Club Voreifel“ – Allein in Zülpich mehr als 150.000 Euro an Direkthilfe

Zülpich – Präsidium des Vereins lobt die gute Zusammenarbeit mit der Stadt ZülpichIn den Tagen nach der Flutkatastrophe im Juli 2021 erfuhr der Lions Club Voreifel „eine nie gekannte Hilfs- und Spendenbereitschaft“. Lions-Freunde aus ganz Deutschland sagten dem Club, dessen Gebiet die Städte Zülpich und Erftstadt umfasst, spontan Unterstützung zu, um den Geschädigten aus der Region helfen zu können. Der Vorstand beschloss daraufhin eine „Fluthilfe Taskforce“ ins Leben zu rufen, die ermächtigt wurde, selbstständig, schnell und unkompliziert Soforthilfe leisten zu können. Auf diese Weise konnten bis heute in Zülpich mehr als 150.000 Euro direkt oder über die Spendenkonten der Stadt Zülpich bzw. der betroffenen Ortsteile an hilfsbedürftige Bürgerinnen und Bürger ausgezahlt werden.

Über die direkte Hilfe für Flutopfer hinaus stellte der LC Voreifel außerdem 50.000 Euro für die befristete Einstellung einer Psychologin für „Psychosoziale Fluthilfe“ bei der Caritas sowie weitere 50.000 Euro für das Baustoffzentrum Erftstadt zur Verfügung, die auch Zülpicher Familien zugutekamen. Insgesamt wurden die Flutopfer in den Städten Zülpich und Erftstadt vom Lions Club Voreifel mit rund 480.000 Euro unterstützt. Nicht zuletzt leistete die Flutgruppe des Clubs bis heute mehr als eintausend Arbeitsstunden.

Von diesen Aktivitäten konnten Lions-Präsident Andreas Grevelding, der 1. Vize-Präsident Johannes Schuck, Clubsekretär Helmut Meyer und Rolf Sprünken, Schriftführer des Lions-Fördervereins, nun beim Besuch im Zülpicher Rathaus Bürgermeister Ulf Hürtgen und dem Beigeordneten Ottmar Voigt berichten. Dabei lobten die Lions ausdrücklich den guten Draht zur Zülpicher Verwaltung bereits unmittelbar nach der Flutkatastrophe. Von der ersten Minute an habe man stets Ansprechpartner gehabt, die sich verantwortungsvoll kümmerten und gut informierten.

Bürgermeister Hürtgen und Beigeordneter Voigt bedankten sich für diese großartige Unterstützung. „Die Menschen, die von der Flutkatastrophe betroffen waren, haben wirklich viel durchgemacht. Vielen Dank für ihren Beitrag zur Linderung der Not dieser Menschen“, so Bürgermeister Hürtgen.

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Tourismus

Wandertipp – Im Tal der wilden Endert

Kaisersesch – Entdecken Sie Deutschlands schönsten Wanderweg durch das wildromantische Enderttal. Auf den 20 Kilometern von Ulmen nach Cochem erwartet Sie ein einzigartiges Naturerlebnis. Ausgangspunkt ist der Marktplatz in Ulmen. Der Weg führt Sie weiter zur Ulmener Burgruine, mit einem imposanten Blick auf das jüngste Maar der Eifel. Von hier aus wandern Sie über den Ulmener Martberg durch den Wald. Lohnenswert ist ein Abstecher ins Kaulenbachtal mit der höchsten Schieferhalde Deutschlands.

Ein absolutes Highlight der Strecke ist der Wasserfall, die Rausch. Der tosende Wasserfall stürzt 7 Meter tief in den Talkessel, dieses Naturspektakel ist beeindruckend! Der Wanderweg bahnt sich über Brücken, an alten Mühlen und steilen Abhängen vorbei, einst standen hier 28 Mühlen.

Start/Ziel: Ulmen, Cochem
Länge: 20,1 km
Aufstieg: 80 m
Abstieg: 415 m
Dauer: ca. 6 Stunden

Festes Schuhwerk empfohlen! Einkehrmöglichkeiten unmittelbar am Wanderweg.

Weitere Informationen:

Touristik-Büro Schieferland Kaisersesch | Telefon: 02653 9996-502 | E-Mail: touristik-buero@vg.kaisersesch.de | www.schieferland-kaisersesch.de

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Top-Themen

Sichere Tiertransporte – Gemeinsame Schulung von Amtstierärzten und Polizei im Kreis Düren

Düren – Tierärztinnen und Tierärzte der Veterinärämter aus ganz NRW haben gemeinsam mit der Polizei zwei Tage lang im Kreis Düren eine Fortbildung zu Kontrollen bei Tiertransporten besucht. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW in Zusammenarbeit mit dem Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Kreises Düren.

Neben theoretischen Inhalten wie beispielsweise zu aktuellen Rechtslagen zum Transport von Nutz- und Haustieren, die vom Referenten Dr. Alexander Rabitsch vermittelt wurden, konnten die rund 30 Teilnehmenden auch praktische Erfahrungen sammeln. Zu den Gästen zählte auch die Landestierschutzbeauftragte Dr. Gerlinde von Dehn.

Bei den Verkehrskontrollen mit der Polizei vor Ort wurden sowohl Rinder- als auch ein Pferdetransport angehalten, intensiv überprüft und Verstöße ausfindig gemacht. Die ausgebuchte Veranstaltung im Sinne des Tierschutzes zeigte sich in Theorie und Praxis für alle Teilnehmenden als gelungene Fortbildung und stärkt noch einmal die Zusammenarbeit zwischen den Behörden.

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Solarpaket für Rheinland-Pfalz – Horper fordert stärkere Berücksichtigung der Landwirtschaft

Region/Koblenz – In dieser Woche wird im rheinland-pfälzischen Landtag ein Antrag der Regierungskoalition behandelt, der für ein Solarpaket wirbt und mehr Klimaschutz und schnellere Energiewende propagiert. Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, fordert, dabei auch die Belange der Landwirtschaft stärker als bisher zu berücksichtigen: „Wir stehen hinter der notwendigen Energiewende und die Bauern und Winzer leisten dafür schon einen großen Beitrag.

Der enorme Flächenverbrauch bei der Errichtung von Freiflächen-Photovoltaikanlagen ist allerdings im Blick zu behalten. Wir haben auch für die Ernährung unserer Bevölkerung zu sorgen und produzieren zudem die gerade in Krisenzeiten unverzichtbaren Rohstoffe und Energie“, so Horper.

Es könne nicht sein, dass die Landwirte immer mehr Fläche verlieren, sei es durch Freiflächen-Photovoltaikanlagen oder durch Ausgleichsmaßnahmen. Horper fordert daher von der Regierungskoalition ausdrücklich, den innerhalb weniger Jahre auf über acht Hektar pro Tag in Rheinland-Pfalz angestiegenen Flächenverbrauch dringend zu stoppen und deutlich zu reduzieren. Stattdessen müssten Gebäude, versiegelte Flächen und Parkplätze verstärkt für die Errichtung von Photovoltaikanlagen genutzt werden.

Eine Erhöhung der Flächenkulisse in benachteiligten Gebieten von 200 auf 400 Megawatt erteilte Horper eine klare Absage: „Wir haben seit Ende des vergangenen Jahres die Möglichkeit, in einem Korridor von 200 Metern Breite entlang von Autobahnen und zweispurigen Schienenwegen Photovoltaikanlagen privilegiert zu errichten. Eine weitere Ausweitung der Kulisse lehnen wir ab.“ Darüber hinaus forderte Horper die Landesregierung auf, endlich die notwendigen Weichen dafür zu stellen, dass Freiflächen-Photovoltaikanlagen wegen ihrer positiven Auswirkungen auf Klimaschutz und Energiewende generell als naturschutzfachlichen Ausgleich anzuerkennen und somit den Druck auf die landwirtschaftliche Fläche zu mindern.

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Neue E-Bike-Station in Kommern-Süd – Einfach per App buchbar

Mechernich-Kommern Süd – Bürgerbegehren führte zu neuer Ausleih-Möglichkeit im Ort. Viele Mechernicherinnen und Mechernicher schwören auf das Auto als Fortbewegungsmittel im ländlichen Raum – gerade, wenn der ÖPNV nicht regelmäßig fährt. Doch gibt es zum Glück mittlerweile naturfreundlichere Alternativen, wie buchbare „Eifel-E-Bikes“. Eines steht aber fest: Dafür muss es auch entsprechende Ausleih-Stationen geben – wie nun neu in Kommern Süd.

Eine Bewohnerin des Ortes hatte im vergangenen Jahr dahingehend beim Kreis angefragt, um zum Mechernicher Bahnhof und zurück zu kommen – und das Gefährt natürlich auch in Kommern Süd abstellen zu können. Ortsbürgermeisterin Nathalie Konias wendete sich daraufhin an die Mechernicher Stadtverwaltung, genauer gesagt an Nico Schmitz vom Team Straßen und öffentliche Grünflächen.

Der war sofort Feure und Flamme für die Idee, das Ganze wurde vom Kreis genehmigt und so konnte die neue, digitale E-Bike-Station auch schon im vergangenen Herbst an der örtlichen Bushaltestelle eingeweiht werden – mit Erfolg: „Das Angebot wird gut genutzt. Das freut uns natürlich sehr“, betonte Konias gegenüber dem Mechernicher Bürgerbrief. Daher wolle sie sich in Zukunft auch dafür einsetzen in Katzvey, wo sie ebenso Ortsbürgermeisterin tätig ist, eine solche Station zu installieren. Hier sei der ÖPNV nämlich lückenhafter als in Kommern Süd.

Bald auch in Firmenich-Obergartzem

Der Unterschied zu einer normalen Station ist bei der „digitalen“, dass die Räder lediglich abgestellt oder gebucht werden können und nicht geladen. Sollten sie dann leer sein, sammelt die betreibende RVK die „Nextbike“-Räder dort wieder ein. „Das ganze läuft schnell und unkompliziert“, freute sich Nico Schmitz.

Für August diesen bis Juli nächsten Jahres sei die Installation einer entsprechenden Station bereits fest für den Siedlungsschwerpunkt Firmenich-Obergartzem eingeplant. „Dafür hatten wir uns beim Kreis-Förderprogramm »Dorfrad« beworben und es genehmigt bekommen“, so Schmitz.

Buchen kann man die Räder ganz einfach über die „RVK-App“, die man sowohl im „App Store“ (Apple) als auch im „Google Play Store“ (Android) kostenlos herunterladen kann. Darin enthalten sind verschiedene Bezahlmöglichkeiten und Tarife. Somit sollte für viele Bürgerinnen und Bürger etwas dabei sein, um der Natur zuliebe auch mal problemlos vom Auto zum elektrobetriebenen Drahtesel wechseln zu können.

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Tourismus

Herzlich willkommen in Jülich! – Tourist-Information nimmt den Betrieb wieder auf

Jülich – Pünktlich zum Frühlingsfest der Werbegemeinschaft Jülich nahm auch die Tourist-Information in Jülich wieder ihren Betrieb auf. Sie kommen aus der ganzen Welt und haben jede Menge Fragen: die Touristen, die während der Hauptsaison die Jülicher Tourist-Information auf dem Schlossplatz besuchen. Und immer können die Mitarbeiterinnen des Amtes für Stadtmarketing und ihr Team Auskunft geben.

Die Türen der Tourist-Information am Jülicher Schlossplatz sind ab Anfang April wieder geöffnet und Informationsmaterial zu Jülich und der Umgebung steht zur Verfügung. Jülicher und Auswärtige können sich aktuelle Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen in der Region aushändigen lassen.

Wer als Tourist nach Jülich kommt, hat in der modernen Forschungsstadt und historischen Festungsstadt allerhand zu entdecken. Mancher lässt sich dabei einfach durch die Innenstadt treiben, andere suchen gezielt Sehenswürdigkeiten auf. Für beide Gruppen ist die Tourist-Info auf dem Schlossplatz eine unausweichliche Anlaufstelle – die ersten, weil es sie zufällig dort vorbeiführt, die zweiten, weil sie hier ausführliche Informationen über ihre anvisierten Ziele finden.

Die Bereitstellung von aktuellem Informationsmaterial zum Saisonstart und Beantwortung von Fragen oder Weitervermittlung von Anliegen sind allerdings nur ein Teil der Aufgaben in der Tourist-Info. Hier werden auch Beratungen zu Aktivitäten und Angeboten in Jülich geboten, touristisches Informationsmaterial über Jülich und die Region sowie Kartenmaterial zu Rad- und Wanderwegen bereitgehalten, Stadt- und Zitadellenführungen vermittelt, Informationen zu Unterkünften, Veranstaltungen, Gastronomie und Shopping gegeben. Auch die neue Broschüre des Kreises Düren „Zeitvertreib“ ist ab sofort dort erhältlich.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit unseren touristischen Partnern wieder Informationen für die Freizeitgestaltung und touristische Ziele bereitstellen zu können,“ so Julia Hunke als Leiterin des Amtes für Stadtmarketing. „Jedes Jahr kommen zahlreiche Besucherinnen und Besucher mit dem Fahrrad, dem Wohnmobil oder zu einem Tagesausflug oder Urlaub nach Jülich. Wir hoffen, dass diese auch in dieser Saison wiederkommen – es gibt viel zu entdecken!“

Wer möchte, kann in der Tourist Information auch eines der bewährten Souvenirs der „Skyline-Serie“ erwerben: Tasse, USB-Card und Powerbank sind nützlich und als Mitbringsel von und für Jülicher bestens geeignet. Den Stadtplan gibt es dort als Puzzle oder Brettchen und viele Motive als Kühlschrankmagnet.

Geöffnet ist in den NRW-Ferien von Montag bis Freitag jeweils von 10 – 12 und 13 – 16 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 11 – 15 Uhr, außerhalb der Ferien bis Ende Oktober Montag und Dienstag geschlossen. Die öffentlichen Toiletten hinter der Tourist-Information bleiben weiterhin geschlossen. Als Ersatz steht ein betreuter Toilettenwagen auf dem Schlossplatz bereit.  Weitere Informationen beim Amt für Stadtmarketing unter 02461-63419 oder E-Mail: stadtmarketing@juelich.de.