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Seit 34 Jahren Kreisjagdmeister – Ulrich Umbach aus Kelberg startet in seine sechste Amtszeit

Daun – Ulrich Umbach aus Kelberg ist seit 1989 Kreisjagdmeister im Landkreis Vulkaneifel. Und daran ändert sich so schnell auch nichts: Der 73-jährige Buchautor aus Kelberg, der vor wenigen Wochen die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz überreicht bekam, wurde bei der Jahreshauptversammlung der Jägerschaft einstimmig ab 1. April 2023 für weitere fünf Jahre gewählt. Es ist die sechste Amtszeit für ihn.

Ulrich Umbach ist nicht nur seit 34 Jahren Kreisjagdmeister, sondern auch Vorsitzender des Kreisjagdbeirates sowie des Jägerprüfungsausschusses. Daneben hat er fünf Rotwildhegegemeinschaften aufgebaut, war von 1978 bis 1994 Leiter des Hegerings Kelberg und ist seit 2013 als Geschäftsführer der Rotwild-Hegegemeinschaft Kelberg-Uersfeld tätig. Im Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e. V. (LJV) gehörte er der Trophäenbewertungskommission an und war Mitglied des LJV-Schalenwildausschusses. Auch ist Ulrich Umbach seit vier Jahrzehnten als anerkannter Schweißhundeführer tätig, bildet die Führer aus und hat über die Jahre rund 7.000 sogenannte Nachsuchen durchgeführt. Bei Nachsuchen werden kranke, angeschossenen oder schwerverletzte Tiere gesucht, um deren Leid zu verkürzen.

Neu im Amt als stellvertretender Kreisjagdmeister: Der 32-jährige Sebastian Keiper aus Üdersdorf. Er ist seit 2016 Jagdscheininhaber und seit 2019 stellvertretender Leiter des Hegerings Salmwald.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte Landrätin Julia Gieseking den beiden die offizielle Ernennungsurkunden und bedankte sich für die Übernahme dieser zeitintensiven Ehrenämter: „Die Jagd ist wichtig. Wir sind auf die Arbeit der Jäger angewiesen. Dafür danke ich herzlich. Ich bin mir sicher, dass mit der Wiederwahl von Ulrich Umbach und der Wahl von Sebastian Keiper sichergestellt ist, dass auch weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung stattfinden kann“, so die Landrätin.

Diesen Worten schlossen sich Günter Willems, Abteilungsleiter Kommunales, Recht, Sicherheit, Ordnung und Verkehr, und Christian Kläs, Untere Jagdbehörde, an und bedankten sich ebenfalls für die gute Zusammenarbeit und das Engagement. Ein ausdrücklicher Dank aller Anwesenden galt auch nochmal dem ausscheidenden stellvertretenden Kreisjagdmeister Erwin Steffes, der das Amt seit 2009 ausgeführt hatte.

Der Kreisjagdmeister

Diese ehrenamtliche Funktion des Kreisjagdmeisters ist auf Kreisebene der Unteren Jagdbehörde zugeordnet und unterstützt deren Verwaltungshandeln im Bereich Jagd, eventuell auch Waffenwesen oder bei Tierschutzangelegenheiten. So ist im Landesjagdgesetz § 38 festgelegt, dass der Kreisjagdmeister als Berater in allen mit der Jagd in Zusammenhang stehenden Fragen zu hören ist.

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Neuer Chefarzt für die Unfallchirurgie in Schleiden

Schleiden/Mechernich – Zum 1. April 2023 hat Björn Scultetus die chefärztliche Leitung der Klinik für Unfallchirurgie im Krankenhaus Schleiden übernommen. Der langjährige Chefarzt der Klinik, Dr. med. Stavros Fragedakis, verabschiedet sich in den Ruhestand.

Ursprünglich wollte er nur zwei Jahre im Krankenhaus Schleiden bleiben – geworden sind es letztendlich 26 Jahre. Doch nun ist der Abschied gekommen und Dr. Stavros Fragedakis, leidenschaftlicher Chefchirurg der Klinik für Unfallchirurgie im Schleidener Tal, widmet sich seinem neuen, entspannten Lebensabschnitt Den Staffelstab übergibt er an Björn Scultetus, einen erfahrenen Facharzt für
Orthopädie und Unfallchirurgie mit der Zusatzbezeichnung Spezielle Unfallchirurgie.

Seit 2016 ist er in der Position des Oberarztes Teil des Klinikteams, kann jedoch schon eine über dreizehnjährige Tätigkeit im Gesundheitsverbund Kreiskrankenhaus Mechernich vorweisen.

Seiner neuen Funktion blickt er mit freudigem Elan entgegen und einige feste Ziele hat er sich bereits gesetzt. „Dr. Fragedakis hat in den vergangenen Jahrzehnten die Strukturen für eine breit gefächerte chirurgische Versorgung auf hohem medizinischen Niveau aufgebaut. Mein Bestreben ist dies weiterzuführen und gemeinsam mit meinem Team unser Leistungsangebot der konservativen Therapien sowie
anerkannten OP-Methoden nach dem neuesten wissenschaftlichen Stand der Medizin auszubauen. Insbesondere das Sprechstundenangebot in der therapeutischen Behandlung bei Knie- und Hüftgelenksarthrosen steht hier im Vordergrund. Dabei freue ich mich auf die weitere gute Zusammenarbeit mit meinen niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen im Schleidener Tal und darüber hinaus“, betont Björn Scultetus. Langfristig hat er zudem eine Zertifi zierung zum Zentrum für Alterstraumatologie im Blick.

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Kunst & Kultur

Kinderbuchautorin Jasmin Zipperling für Ostermarkt Burg Satzvey verpflichtet

Mechernich-Satzvey – Ihre Geschichte vom Osterhasen, der lieber ein Weihnachtshase sein wollte, erzählt die in Kuchenheim und Kirchheim bei Euskirchen aufgewachsene Kinderbuchautorin Jasmin Zipperling an Ostersonntag und Ostermontag jeweils um 14 Uhr in der Satzveyer Burgbäckerei. Das teilt Betreiber Michael Schmitz dem Mechernicher „Bürgerbrief“ mit.

Ihr erstes Kinderbuch „Himmeldonnerglöckchen“ hatte sie ihrem inzwischen verstorbenen früheren Deutschlehrer Harry M. Jonigkeit am Euskirchener Emil-Fischer-Gymnasium gewidmet.

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Kunst & Kultur

Am Radio mitfeiern – Osternacht live aus Langenfeld bei Mayen in der Vordereifel

Langenfeld – SWR4 und SR Kulturradio übertragen Gottesdienst am Samstag, 8. April aus St. Quirinus in Langenfeld. Für viele Gläubige gehört der Besuch des nächtlichen Gottesdienstes am Karsamstag zum Osterfest dazu. Wer nicht vor Ort in einer Kirche teilnehmen kann, kann die Osternacht live aus Langenfeld mitfeiern.

Den Gottesdienst zur Osternacht am Samstag, 8. April, können alle Interessierten live auf den Radiosendern SWR4 und SR2 Kulturradio erleben. In diesem Jahr wird die Liturgie von 22 bis 23.30 Uhr aus der Kirche St. Quirinius Langenfeld bei Mayen in der Vordereifel übertragen. In der Messe wird die Frage aufgeworfen, wie der Osterglaube auch nach den Feiertagen im Alltag Hoffnung und Kraft geben kann.

Den Gottesdienst feiert die Gemeinde der Pfarrei Sankt Jodokus mit dem Dekan des Pastoralen Raums Mayen und Pfarrer Jörg Schuh sowie mit Diakon Hans-Georg Bach. Musikalisch mitgestaltet wird der Abend von 25 Sängerinnen und Sängern des Kirchenchores „Cäcilia“ Langenfeld: die musikalische Gesamtleitung liegt bei Carlo Groß, an der Orgel wird Professor Johannes Geffert zu hören sein. Als Rundfunkbeauftragter im Bistum Trier ist Christopher Hoffmann für die Übertragung verantwortlich.

 

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Tourismus

Jahrmarkt zur Kaiserzeit – Historisches Kirmesspektakel im Freilichtmuseum Kommern ab 04. April 2023

Mechernich-Kommern – 2022 sahen fast 50.000 Besucher das historische Spektakel – Am Dienstag der Karwoche, 4. April, beginnt im Rheinischen Freilichtmuseum in Kommern zum 28. Mal ein historischer Jahrmarkt „anno dazumal“. Das komplette Jahrmarktprogramm ist unter www.kommern.lvr.de zu finden. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.

Geöffnet ist der Jahrmarkt wie zur Kaiserzeit außer Karfreitag zwischen dem 4. und 16. April täglich von 10 bis 18 Uhr, am Freitag, 14., und Samstag, 15. April, zusätzlich bis 21 Uhr, letzter Einlass 20 Uhr.

Zahlreicher Aussteller und Schausteller, Buden und Akteure wirken mit, darunter Moritatensänger, Seiltänzer, Handwerker, Foto-Show, Riesenrad, Raupenbahn, Schwanenflieger, Geister-Express, Vorführungen, historische Geschicklichkeitsspiele und Illusionsdarbietungen.

Auch ein „Flohzirkus“ ist wieder im Angebot, ebenso Noah Chorny vom „Vertical Theater“ und die „Mr. Miller Show“ von „Paradox-Slideshows“. Für das leibliche Wohl ist ausgiebig gesorgt. An allen Veranstaltungstagen wird zusätzlich zum Eintritt eine Parkgebühr von 3 Euro erhoben. Wer sich dies sparen möchte, kommt mit der Buslinie 773 zum Ziel.

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Tourismus

Gute Zwischenbilanz zur Hälfte von „Deutschlands schönstem Wanderweg“

Daun – Jedes Jahr sucht das Wandermagazin den schönsten Wanderweg Deutschlands. Immer wieder weit vorne platziert: Die Wanderwege im GesundLand Vulkaneifel. Dieses Jahr ist die HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute zur schönsten Tagestour nominiert. Die Hälfte der Wettbewerbszeit ist nun um – mit einem erfreulichen Zwischenstand: Die HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute liegt nach Onlinestimmen derzeit auf dem zweiten Platz.

„Dieser Zwischenstand ist zufriedenstellend – aber er zeigt auch: Es ist noch Luft nach oben! Für die zweite Wettbewerbshälfte bis zum 30. Juni gilt es nun, Gäste und Einheimische nochmal nach Kräften zu mobilisieren, um so viele Stimmen wie möglich zu sammeln und den Sprung auf Platz 1 zu schaffen“, so Vera Esch, Geschäftsführerin von GesundLand Vulkaneifel. „Wenn in den nächsten Wochen der Frühling endlich Einzug hält, startet die schönste Zeit zum Wandern. Wir möchten, dass viele Wanderer sich selbst ein Bild vom Weg machen und anschließend mit Überzeugung sagen: Ja, diese Wanderung hat den Titel „Schönste Tagestour Deutschlands“ verdient!“

Mit gut 13,3 Kilometern hat die Wanderung rund um Bad Bertrich und Kennfus eine moderate Länge, sollte jedoch aufgrund ihrer Höhenmeter auch nicht unterschätzt werden.  Unterwegs wartet dann nicht nur der höchste Wasserfall der Eifel auf die Wanderer, sondern auch ein Naturkühlschrank an der Maischquelle sowie zahlreiche fantastische Aussichten ins Üssbachtal.

Abgestimmt werden kann bis zum 30. Juni online unter www.wandermagazin.de/wahlstudio oder per Abstimmungskarte. Die Abstimmungskarten liegen in den GesundLand Tourist Informationen aus. „Wir versorgen gerne unsere Gastgeber ebenfalls mit Abstimmungskarten und Plakaten. Gerade jetzt, wenn die Saison startet, können uns die Gastgeber gut unterstützen. So können beispielsweise Abstimmungskarten beim Check-In ausgehändigt oder direkt im Zimmer platziert werden. Es gilt, so viel Aufmerksamkeit auf den Weg und den Wettbewerb zu lenken, wie möglich“, so Valerie Schneider, Marketingverantwortliche bei GesundLand Vulkaneifel. „Nur wer vom Wettbewerb weiß, kann dem Weg auch seine Stimme geben. Für Viele ist die Nominierung allein schon Grund genug, sich den Weg einmal selbst anzusehen – und der spricht letztendlich für sich.“

Die HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute ist der einzige nominierte Weg der Eifel – ein Grund mehr, den Wettbewerb nicht nur als lokal, sondern regional wichtig anzusehen, so Schneider. „Wenn der Weg den Titel „Deutschlands schönster Wanderweg“ erhält, profitiert von der anschließenden Medienberichterstattung die gesamte Vulkaneifel. Deswegen freuen wir uns über Unterstützung aus allen Ecken der Eifel, von Gästen ebenso wie von Einheimischen.“

Wer die HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute im Wettbewerb unterstützen möchte, kann sich direkt bei Valerie Schneider unter schneider@gesundland-vulkaneifel.de oder Tel. 06592 951371 melden, um Abstimmungskarten zum Auslegen und Ausfüllen zu erhalten. Weitere Informationen unter www.heimat-spuren.de.

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Rheinland-Pfalz fördert Wiederaufbau kommunaler Brücken zu 100 Prozent

Region/Mainz – Die von der Flut betroffenen Kommunen können alle ihre zerstörten oder beschädigten Brücken hochwasserangepasst sanieren oder neu bauen. Sie erhalten dafür eine vollständige Förderung aus dem Wiederaufbaufonds. Das hat das Innenministerium mit einer Handreichung zur finanziellen Förderung des Wiederaufbaus von kommunalen Brückenbauwerken klargestellt, die in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsministerium und dem Klimaschutzressort erstellt wurde. Die Handreichung ergänzt das kürzlich durch das Verkehrsministerium vorgestellte Gestaltungshandbuch für Brücken im Ahrtal um die Rahmenbedingungen der Finanzierung aus Wiederaufbaumitteln. Die Erläuterungen gelten für alle von den Schäden betroffenen Regionen.

„Mit unseren Erläuterungen geben wir den Kommunen Sicherheit bei der Finanzierung und Planung ihrer Brücken. Der Fördersatz beträgt dabei grundsätzlich 100 Prozent der förderfähigen Kosten – der komplette Wiederaufbau von Brücken wird also aus dem Aufbauhilfefonds finanziert“, sagte Innenminister Michael Ebling. Die Erläuterung beantworte die wesentlichen Fragen zur Förderung des Wiederaufbaus von sanierungsfähigen, nicht mehr sanierungsfähigen und völlig zerstörten kommunalen Brücken.

„Brücken sind ein sehr sensibles Thema, weil sie gerade im Ahrtal erheblichen Anteil am Ausmaß des Schadens hatten. Oftmals sind sie außerdem ein wichtiger Ausgangspunkt für den Wiederaufbau weiterer kommunaler Straßen und Gebäude. Mit dem Wiederaufbaufonds ist die Förderung eines risikoangepassten und nachhaltigen Wiederaufbaus der gemeindlichen Brücken gesichert. Konkret heißt das, dass Fragen des hochwasser- und risikoangepassten Bauens Beachtung finden. Eine Vorgabe für einen Eins-zu-Eins-Wiederaufbau zerstörter Brücken gibt es von Land oder Bund aus gutem Grund nicht“, so Ebling. Unter bestimmten Voraussetzungen sei auch der Ersatzneubau an anderer Stelle förderfähig.

Die von der Flut betroffenen Kommunen hatten im Austausch mit dem Land signalisiert, dass Erläuterungsbedarf hinsichtlich der Förderung des Wiederaufbaus ihrer Brücken besteht. Um die Kommunen hier zu unterstützen und ein einheitliches Verständnis bezüglich der Förderfähigkeit kommunaler Brückenbauwerke herbeizuführen, wurde die klarstellende Erläuterung angefertigt. Ergänzend zur Handreichung wird das Land eine digitale Informationsveranstaltung mit den beteiligten Ressorts für alle kommunalen Akteure anbieten. Ein Flussdiagramm fasst zudem nachvollziehbar zusammen, wie die Förderung des Wiederaufbaus von Brücken in der Praxis abläuft.

Mit dem Sondervermögen „Aufbauhilfe 2021“ von Bund und Ländern werden Mittel zur Beseitigung der durch die Flutkatastrophe am 14. und 15. Juli 2021 entstandenen Schäden bereitgestellt. Bislang wurden für die Wiederherstellung der allgemeinen kommunalen Infrastruktur in Rheinland-Pfalz Förderungen in Höhe von rund 373 Millionen Euro aus dem Aufbauhilfefonds bewilligt.

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Kunst & Kultur

Das Museum Zitadelle Jülich startet mit seinem Ferienprogramm am 5. April

Jülich – Museum Kreativ in den Osterferien – Lightpainting und Laufende Festungen. Noch nichts vor in den Osterferien? Das Museum Zitadelle Jülich startet mit seinem Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche in die Saison. Los geht es mit dem Workshop „Lightpainting – Malen mit Licht“ am 5. April.

Das Ehepaar Greve und Hans Launer führen in eine besondere Form von Malerei ein: Lightpainting, das künstlerische Kreativität und moderne Technik verbindet. Dabei werden Bilder mit verschiedenen Lichtquellen in die Luft gezeichnet und per Langzeitbelichtung auf Fotos gebannt. Danach können sich die Teilnehmenden in den dunklen Kasematten der Zitadelle selbst austoben, z.B. in dem sie Wörter „schreiben“ oder verschiedenfarbige Lichtquellen kombinieren.

Am 12. April unterweist der freischaffende Künstler und Kunstpädagoge Stephan Rehberg die Teilnehmenden im Bau von fantasievollen Vortragefiguren. Inspiriert von den Festungsmauern der Jülicher Zitadelle und der Sammlung von Renaissance-Porträts berühmter Gestalten aus der Sammlung des Museums entwirft er zusammen mit den Kindern und Jugendlichen Figuren aus Pappe und Holz. Bunt und detailreich dekoriert, werden die Figuren zum Tragen auf Holz montiert.

Die Projekte werden gefördert durch den „Kulturrucksack NRW“ und richten sich an Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren. Die Kurse starten um 10 Uhr und enden um 16 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich: museum@juelich.de oder 02461-63510.

Alle Informationen gibt es unter www.museum-zitadelle.de/kulturrucksack.

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Wechsel im Amt des Kreisjagdmeisters im Landkreis Bernkastel-Wittlich

Wittlich – Im Juli 2022 waren die Jäger, die Vertreter der Jagdgenossenschaften und der Grundstückseigentümer aufgerufen, ihre Stimme zur Wahl des Kreisjagdmeisters und seines Stellvertreters für den Landkreis Bernkastel-Wittlich abzugeben. Günter Vanck aus Hupperath, der dieses Ehrenamt seit 27 Jahren ausübt, stand bei der Wahl nicht mehr zur Verfügung.

Als sein Nachfolger im Amt wurde Franck Neygenfind aus Niederscheidweiler für die Amtszeit ab 1. April 2023 für fünf Jahre gewählt. Stellvertreter wurde Guido Haag aus Morbach. Der Kreisjagdmeister steht der unteren Jagdbehörde der Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich als Berater in allen jagdlichen Angelegenheiten zur Seite. Gleichzeitig führt er den Vorsitz im Kreisjagdbeirat und ist Vorsitzender des Jägerprüfungsausschusses.

In einer kleinen Feierstunde im Kreishaus gratulierte Landrat Gregor Eibes nun dem neuen Kreisjagdmeister Franck Neygenfind und dessen Stellvertreter Guido Haag zur Wahl und überreichte das Ernennungsschreiben und die Ernennungsurkunde. Gleichzeitig bedankte er sich bei dem bisherigen Kreisjagdmeister Günter Vanck für sein langjähriges engagiertes Wirken während seiner fast 30-jährigen Amtszeit.

Landrat Gregor Eibes würdigte die großen Verdienste des scheidenden Kreisjagdmeisters, der als Ehrenbeamter des Landkreises Bernkastel-Wittlich sein Amt mit großer Fachkompetenz ausgeübt hat. Die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit Jägern, Pächtern, Grundstückseigentümern, Landwirten und der unteren Jagdbehörde wurde mehr als geschätzt.

Auch der Jägerprüfungsausschuss partizipierte von seiner Kompetenz und seinem Engagement. Über 500 Jägerinnen und Jäger haben vor Günter Vanck in seiner Aufgabe als Vorsitzender des Jägerprüfungsausschusses ihre Jägerprüfung abgelegt.

 

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Zwei DRK-Verbände gründen gemeinsamen Trägerverein für das Rotreuz-Museum in Vogelsang

Mechernich – Um die erfolgreiche Arbeit des Roten Kreuzes am Internationalen Platz Vogelsang IP langfristig zu stärken und weiter auszubauen, haben der DRK Landesverband Nordrhein und der DRK Kreisverband Euskirchen einen gemeinsamen Trägerverein für das Rotkreuz-Museum gegründet.

Das neue Kuratorium des größten deutschen Rotkreuz-Museums: Edeltraud Engelen (v.l.), Gerd Fink, Christiane Schlieper, Karl-Werner Zimmermann, Hans Schwarz und Dr. Michel Dreuw. Auf dem Bild fehlt Michael Schmuck. Foto: privat/pp/Agentur ProfiPress

Am 19. Juli 2011 eröffnete das Rotkreuz-Museum vogelsang ip seine erste, noch sehr provisorische Ausstellung. Daraus hat sich in den vergangenen zwölf Jahren das größte Rotkreuz-Museum Deutschlands entwickelt.

Die Arbeit des ehrenamtlichen Teams ist inzwischen bundesweit anerkannt und die beiden Ausstellungshäuser werden jährlich von rund 5.000 Gästen aus dem In- und Ausland besucht. Eingebunden in die Bildungsarbeit der Rotkreuz-Akademie vogelsang ip ist die Kombination der beiden Einrichtungen heute weltweit einzigartig. Hinzu kommt die Lage an einem ganz besonderen historischen Ort inmitten des Nationalparks Eifel und im grünen Herzen Europas. Das Museum ist nach den beiden internationalen Rotkreuz-Museen in Genf und bei Solferino das drittgrößte seiner Art weltweit.

Hauptamtliche Stellen

Die Gründungsversammlung des neuen Vereins fand am Mittwoch, 29. März, in den Räumen der Rotkreuz-Akademie statt. Hans Schwarz, Präsident des DRK-Landesverbandes, wurde zum Vorsitzenden des Kuratoriums gewählt, Karl-Werner Zimmermann, Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes, zu seinem Stellvertreter. Das neue Gremium berief Rolf Zimmermann zum ehrenamtlichen Vorstand.

Die deutliche Unterstützung durch den DRK-Landesverband ermöglicht nun auch eine hauptamtliche Verstärkung der bisher rein ehrenamtlichen Museumsarbeit. Dafür werden im laufenden Jahr erste hauptamtliche Stellen geschaffen. Das Team der Rotkreuz-Akademie freute sich sichtlich über die Unterstützung der erfolgreichen Arbeit.

Dazu gehört auch, dass Rolf Zimmermann im Herbst letzten Jahres zum Sprecher der deutschen Rotkreuz-Museen gewählt wurde. Bereits im Mai reist ein Team des Rotkreuz-Museums Eifel zu einer internationalen Tagung nach Genf, bei der es um eine stärkere weltweite Vernetzung der Rotkreuz-Museen geht.

Am 1. Mai startet auch die Saison 2023 des Museums. Vom 1. Mai bis zum 31. Oktober sind die Ausstellungen an allen Samstagen, Sonn- und Feiertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere aktuelle Informationen auf: www.rkmvip.de