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Politik

Damit der Karfreitag ein Feiertag bleibt – Polizei kontrolliert verstärkt

Region/Düsseldorf – NRW Innenminister Herbert Reul: Ich hoffe, dass am stillen Freitag die Motoren und Auspuffanlagen der Auto-Tuner nur leise brummen. Während die meisten Menschen zu Ostern ruhige Feiertage verbringen, hat sich die Raser- und Tuner-Szene den Karfreitag in den vergangenen Jahren als „Car-Freitag“ zu eigen gemacht. Mit der phonetischen Ähnlichkeit zum christlichen Feiertag verbindet die Szene der Raser, Tuner und Poser ihren „Saisonstart“. Die nordrhein-westfälische Polizei reagiert hierauf mit verstärkten Verkehrskontrollen und beteiligt sich damit an der bundesweiten Verkehrssicherheitsaktion „Rot für Raser“ am heutigen Freitag, den 7. April 2023.

Innenminister Herbert Reul kommentiert: „Tödliche Raserunfälle haben im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen einen traurigen Rekord erreicht. Umso mehr hoffe ich, dass am stillen Freitag die Motoren und die Auspuffanlagen der Auto-Tuner nur leise brummen. Die Polizei wird mit konsequenten Verkehrskontrollen ihren Teil dazu beitragen.“

Seit 2018 ist die Polizei am Karfreitag besonders stark präsent. Die Aktion zielt auch darauf ab, das Problembewusstsein für illegale Autorennen zu schärfen. Neben mobiler Verkehrskontrollen führt die Polizei auch Geschwindigkeitsmessungen mit technischem Gerät und Kontrollen hinsichtlich technischer Veränderungen an Fahrzeugen durch. Am Karfreitag 2022 wurden bei Verkehrskontrollen in Nordrhein-Westfalen über 3.600 Verwarnungsgelder erhoben und 1.600 Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt. Das Durchführen von nicht erlaubten Kraftfahrzeugrennen ist gemäß Paragraf 315d Strafgesetzbuch verboten und stellt eine Straftat dar – unabhängig von der Länge der gefahrenen Strecke.

„Wenn die Leute ihr Auto so schön finden, dass sie davor und damit posen möchten, können sie das gerne machen, solange der Straßenverkehr nicht beeinträchtigt wird. Auch gegen Tuning spricht nichts, solange die Vorschriften der Straßenverkehrszulassungsordnung uneingeschränkt beachtet werden,“ ruft Herbert Reul ins Bewusstsein.

Bei der Vorstellung der Verkehrsunfallbilanz 2022 Anfang März bezeichnete der Innenminister die Raser illegaler Autorennen als eines der Sorgenkinder des Straßenverkehrs: „Insgesamt sind 12 Menschen bei illegalen Autorennen im vergangenen Jahr getötet worden. Noch nie sind so viele Menschen bei Autorennen umgekommen wie letztes Jahr. Diese Unfälle sind alle genauso tragisch wie vermeidbar.“

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Tourismus

10. Geburtstag des Premium-Wanderprodukts der Region Eifel-Luxemburg – Der Natur Wander Park delux

Bollendorf/Schloss Weilerbach – Vor zehn Jahren haben sich in der Südeifel vier Naturparke – Naturpark Südeifel, Naturpark Nordeifel, Naturpark Our, Naturpark Mëllerdall – und sieben Ferienregionen aus Deutschland und Luxemburg zusammengeschlossen, um ein Premium-Wanderangebot zu schaffen, das jedes Wanderherz höherschlagen lässt. Der NaturWanderPark delux entstand. Während einer Pressekonferenz im Schloss Weilerbach erzählten die beteiligten Organisationen von der Entstehung und Entwicklung des NaturWanderParks delux.

„Der NaturWanderPark zeichnet sich als Premium-Wanderangebot mit zertifizierten Routen durch seine besondere Qualität aus, aber sein Alleinstellungsmerkmal ist sein grenzüberschreitender Charakter. Während einer Wanderung zwei Länder zu erleben, ist etwas Besonderes. Der Naturwanderpark ist ein Schlüsselprojekt, an dem viele Gebietseinheiten und zahlreiche Akteure beteiligt sind“, erklärt Andreas Kruppert, Landrat des Eifelkreises Bitburg-Prüm und Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Naturpark Südeifel.

Wie alles begann

Der Ursprung des NaturWanderParks delux war von Beginn an grenzüberschreitend geplant. Naturschutz und Besucherlenkung zu verbinden, war das Ziel. Der Grundstein für eine gute Zusammenarbeit zwischen Naturpark Südeifel und Naturpark Our war gelegt. “Es war uns schnell klar, dass der Brückenschlag nach Luxemburg nur durch die Architektur von Rundwanderwegen in Premiumqualität und nicht durch einen Streckenwanderweg gelingen konnte”, erinnert sich Daniela Torgau, Geschäftsführerin des Naturparks Südeifel, an die Geburtsstunde des NaturWanderPark delux.

Vom Prümer Land im Norden über das Bitburger Gutland bis an die Sauer und Our, die Kyll und die Salm reicht das Gebiet. Insgesamt 24 mit dem Deutschen Wandersiegel versehene  Rundwanderwege wurden in der Südeifel, den Luxemburger Ardennen und in der Region Müllerthal – Kleine Luxemburger Schweiz in den letzten Jahren ausgeschildert. Dichte Wälder, weite Wiesen und Weiden, tief eingeschnittene Täler, geheimnisvolle Schluchten und bizarre Felsformationen – die Landschaften, durch die die Wege führen, könnten kaum unterschiedlicher sein. Fünf Touren wurden im vergangenen Jahr zu Muße-Pfaden umgewandelt, neun der Wanderrundtouren sind grenzüberschreitend.

Grenzenloses Wandern

„Natur kennt keine Grenzen, keine Verwaltungs- und keine Landesgrenzen. Wanderrouten des Naturwanderparks verlaufen in Landschaften links und rechts von Sauer und Our, die sich Luxemburg und Deutschland teilen: Luxemburger Sandstein in der Region Müllerthal und im Felsenland Südeifel, Schiefer im Eislek – Islek. Das touristische Produkt spiegelt wider, was wir im täglichen Miteinander erleben und was unsere Gäste schätzen: dass die Landesgrenze im Alltag sehr offen und kaum wahrnehmbar ist“, sagt Francine Keiser, Vizepräsidentin des regionalen Tourismusverbandes Eislek in Luxemburg

Für die beteiligten Kommunen und Organisationen bedeutet dies, sich intensiv abzustimmen und die Aufgaben auf alle Schultern zu verteilen. Dazu zählt unter anderem das Wegemanagement. “Wanderer sind ein qualitätsbewusstes Publikum”, sagt Tim Schnelke, der Produktmanager und Koordinator Qualitätswanderregion Eislek.  Bei den Routen in der Eifel ist das starke ehrenamtliche Engagement der Wegepaten, die mindestens zweimal im Jahr ihre Wege ablaufen und nach dem Rechten schauen, unerlässlich, um die Qualität der Touren aufrecht zu erhalten. Alle drei Jahre wird das Qualitätssiegel Premiumwanderweg vom Deutschen Wanderinstitut e.V. überprüft. Klaus Erber, 1. Vorsitzender des Deutschen Wanderinstituts, hat die Entwicklung des NaturWanderParks delux von Beginn an begleitet und bestätigt die Beteiligten in ihrem Einsatz für die Wanderwege “Naturschutz und Wandern schließen sich nicht aus – im Gegenteil. Das Wandern holt die Menschen in die Natur. Auch die Einheimischen, die ihre Heimat dadurch ganz neu schätzen lernen”.

Aber auch auf der kommunalen Ebene stehen die Organisationen im ständigen Austausch. „Wandertourismus ist Wirtschaftsförderung und bringt Wertschöpfung in die Region, von der nicht nur Übernachtungs- und Einkehrbetriebe profitieren“, sagt Moritz Petry, Bürgermeister Verbandsgemeinde Südeifel.

Gemeinsames Marketing

In der Vermarktung des NaturWanderParks delux arbeiten alle Beteiligten eng zusammen. Für die Gesamtkoordination ist die Eifel Tourismus GmbH verantwortlich, die in enger Abstimmung mit den Kommunen, Betrieben und den Kolleginnen und Kollegen der lokalen Tourismusorganisationen auf deutscher wie auf luxemburgischer Seite im Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit federführend ist. “Qualität braucht ein gutes Netzwerk”, betont Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel Tourismus GmbH. “Die Betriebe, regionalen Tourismusorganisationen und Kommunen begegnen sich in ihrer Arbeit auf Augenhöhe. Wir leben hier ein Stück Europa und die Gäste spüren das”. Lynn Schüssler, Regionalmanagerin der Tourismusorganisation Eislek, schätzt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im NaturWanderPark und ergänzt: „ Im Ergebnis lernen wir alle voneinander“.

Mit welchen neuen Ideen und Angeboten der NaturWanderPark delux den sich stetig verändernden Entwicklungen im Tourismus begegnet, erläutert Sebastian Wiesen, Leiter der Tourist Information Prümer Land. „Wir sprechen ausgewählte Zielgruppen an und suchen sie schon in der Inspirationsphase ihrer Urlaubsplanung zu gewinnen. Das gelingt uns durch eine emotionale Ansprache, durch das Erzählen von Geschichten, die einen Bezug zur Region und den Orten haben, durch die die Wanderrouten verlaufen, und die die Bedürfnisse und Sehnsüchte der Menschen ansprechen.“

Veranstaltungen

Ein Geburtstag muss gebührend gefeiert werden. Verteilt auf das ganze Jahr werden verschiedene Veranstaltungen angeboten. Die Größte findet am 7. Mai in Ouren im Dreiländereck statt. Dort verläuft der grenzüberschreitende Muße-Pfad Nat’Our Route 1. Der ganze Tag steht im Zeichen des 10. Geburtstages des NaturWanderPark delux. Wanderungen in unterschiedlicher Länge werden für die Besucher angeboten, die sich vor Ort natürlich auch kulinarisch stärken können.

Das Veranstaltungsprogramm beinhaltet Touren zu bestimmten Themen wie eine Schmugglertour durch den Kammerwald oder eine Nusswanderung, bei der die Teilnehmer die Nat’Our Route 5 entdecken können und mit einem Lunchpaket mit Nussprodukten versorgt werden. Oder wie wäre es mit einer Verkostung eines köstlichen Johannisbeerlikörs? Den gibt es zum Abschluss der geführten Wanderung auf dem Felsenweg 2 im Schloss Beaufort. Das Finale der Jubiläumswanderungen bildet eine von Musik begleitete adventliche Fackelwanderung durch die Teufelsschlucht. Im Anschluss an die etwa 1,5-stündige Wanderung wartet ein stimmungsvoller kleiner Weihnachtsmarkt mit kulinarischen Angeboten, Musik und Lagerfeuer.

Weitere Informationen zum NaturWanderPark delux gibt es unter www.naturwanderpark.eu

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Top-Themen

Osterausflüge ins Grüne – Die Wälder in Nordrhein-Westfalen genießen und verstehen

Region/Düsseldorf – Der Wald in Nordrhein-Westfalen ist ein Ort der Erholung für viele Menschen in Nordrhein-Westfalen. Zum Durchatmen und Auftanken. Mehr als 50.000 Kilometer ausgewiesene Wanderwege im Land bieten Möglichkeiten für ein individuelles Naturerleben. Gerade an und um die Osterfeiertage zieht es noch mehr Besucherinnen und Besucher in den Wald als sonst. Doch dabei sehen sie auf ihren Spaziergängen und Wanderungen nicht nur starke, gesunde Bäume, sondern auch weite Flächen, auf denen Bäume abgestorben sind. Sie führen vor Augen, dass der Wald unsere Unterstützung braucht. Der Borkenkäferbefall, Trockenheit und Hitze schaden seit Jahren dem Wald – 136.000 Hektar der insgesamt 935.000 Hektar Wald sind sogenannte Schadflächen. Das soll nicht so bleiben – als Ergänzung zur Naturverjüngung werden auf vielen Flächen bereits neue junge Bäume gepflanzt.

Forstministerin Silke Gorißen: „Unser Wald in Nordrhein-Westfalen ist auch zum Genießen da – es gibt wunderbare Waldwege und Aussichtspunkte, auf denen man richtig Durchatmen kann. Der Wald braucht aber unsere Unterstützung, das ist vor allem an den vielen Schadflächen offensichtlich. Die Waldflächen, die dem Land gehören, werden schon in vielen Teilen aufgeforstet – große Flächen des Waldes sind in Nordrhein-Westfalen aber in Privatbesitz. Deshalb stellen wir Förderprogramme und Fachberatung bereit, um private Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer dabei zu unterstützen, auf den geschädigten Waldflächen Mischwälder anzulegen, die auch im Klimawandel Bestand haben. Wir alle sind als Besucherinnen und Besucher des Waldes gebeten, uns rücksichtsvoll zu verhalten – ganz besonders im Frühling, wenn viele Tiere ihre Jungen großziehen, denn auch durch achtloses Verhalten wird der Wald geschädigt.“

Bei einem Waldbesuch gibt es einige Punkte zu beachten:

Bitte Umsicht – junge Bäume brauchen besonderen Schutz:

Diese meist zarten Jungpflanzen bilden den Beginn einer neuen klimaresilienten Waldgeneration. Deshalb ist es wichtig, vorhandene Absperrungen zu respektieren und auf den Wegen zu bleiben. Zudem kann es passieren, dass Wege ganz gesperrt werden, weil Bäume gefällt werden müssen. In diesem Fall bedeutet die Missachtung der Absperrung Lebensgefahr.

Holzstapel können gefährlich werden:

An vielen Wegen liegen Stämme zu hohen Stapeln aufgeschichtet. Diese sogenannten Polter sind keine Kletterberge. Die lose gestapelten Stämme können jederzeit ins Rutschen kommen und zur Gefahr werden.

Ruhe für den Nachwuchs der Waldtiere – Hunde an die Leine:

Ostern fällt zudem in die Zeit, die Forstleute als Brut- und Setzzeit bezeichnen. Überall in den Dickungen ziehen die Tiere des Waldes ihren Nachwuchs groß und brauchen vor allem Ruhe. Deshalb müssen auch Hunde auf dem Weg bleiben – am besten an der Leine.

Wanderparkplätze nutzen:

Ist der angesteuerte Wanderparkplatz überfüllt, dürfen nicht die angrenzenden Waldwege zugeparkt werden. Das sind oft die einzigen Rettungswege, über die Feuerwehr und Rettungswagen zu den Waldbesucherinnen und Waldbesuchern gelangen können, die Hilfe brauchen.

Rauchen und Grillen verboten:

Übrigens: Im Wald herrscht ab März Rauchverbot. Grillen ist ganzjährig verboten. Waldbrände sind nicht nur im Hochsommer eine Gefahr.

Bei der Planung der Osterspaziergänge kann der Link zu unserer digitalen Wanderkarte helfen, auf der auch Parkplätze eingezeichnet sind: www.wald.nrw/wege.

Für Kinder kann ein Waldspaziergang – neben der Eiersuche – noch interessanter und spannender gestaltet werden.  Auf der Seite www.wald.nrw/spiele haben Waldpädagoginnen und Waldpädagogen von Wald und Holz NRW einige Spiele zusammengestellt, die Kindern Spaß machen.

Mehr Informationen unter: https://www.wald-und-holz.nrw.de/wald-erleben/verhalten-im-wald

 

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Kunst & Kultur

Dietrich-Bonhoeffer-Chor samt Orchester – Ostermontag 10. April in Mechernich

Mechernich – „Österliches Frühlings-Konzert im GAT“ – Klassische und modern-cineastische Musik kann man an Ostermontag, 10. April, in der Aula des Mechernicher Schulzentrums genießen. Hier singen und spielen der Dietrich-Bonhoeffer-Chor samt Orchester kostenlos Werke von Hans Zimmer, Georg Friedrich Händel und vielen mehr. Die Leitung hat Pascal Lucke inne.

Der Frühling kommt und warme Sonnenstrahlen, Düfte oder Vogelgesänge aller Art erfüllen bald wieder die Natur. Der Dietrich-Bonhoeffer-Chor, samt Orchester und unter der Leitung von Pascal Lucke, will ihn zu Ostern gebührend willkommen heißen. Und so entführt er an Ostermontag, 10. April, ab 16 Uhr in die Welt der Filmmusik und erhebender Gesänge in der Aula des Mechernicher Gymnasium Am Turmhof (Nyonsplatz, 53894 Mechernich).

Versprochen wird eine einzigartige Verbindung von klassischer und modern-cineastischer Musik. Präsentiert werden Werke von John Rutter, Hans Zimmer, Georg Friedrich Händel und vielen mehr. „Neben der emotionalen Musik ist besonders die Darbietung des Orchesters und die visuelle Unterstützung ein Höhepunkt, der die Zuhörer begeistern wird“, freut sich Pascal Lucke: „Ein Erlebnis, welches Sie sich nicht entgehen lassen sollten!“

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird herzlich gebeten. Weitere Informationen gibt´s unter www.pascal-lucke.de.

 

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News

Stadt Mechernich stellt ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor

Mechernich/Eiserfey – Heimatverbunden und aktiv – „Was macht eigentlich Hannah Schmitz?“ – Junge Standesbeamtin ist frisch im Dienst und erzählt ein wenig aus ihrem Leben. Hannah Schmitz schaffte es in rekordverdächtiger Zeit zur Standesbeamtin, auf den Tag genau drei Jahre nach Beginn ihrer Ausbildung. Nun kümmert sich die 22-Jährige schon seit August des vergangenen Jahres um die verschiedensten Belange der Mechernicher, seien es Eheschließungen, Namensänderungen, Geburten, der Tod und vieles mehr. Aber wer ist eigentlich die junge Frau hinter dem Trauzimmertisch?

Schmitz wohnt in Eiserfey. „Ich gehe gerne wandern oder aus, mache viel mit meinen Freunden, koche und reise gerne und engagiere mich leidenschaftlich gerne bei der Organisation des Eiserfeyer Lichterzuges“, betont sie stolz. So wie sie gerne wandert, mag sie es auch im Urlaub am liebsten aktiv. Am Strand rumliegen ist dann eher raus. „Ich liebe die Berge, beispielsweise in Österreich. Aber ein bisschen Meer darf eigentlich auch nicht fehlen.“

„Geselligkeit ist sehr wichtig“

Besonders schätzt Hannah Schmitz an ihrem Job, dass er so abwechslungsreich ist. „Kein Fall ist wie der andere. Ich mag den persönlichen Kontakt mit den Bürgern und hier ist eigentlich immer Action.“ Ihre offene Art passe dabei und so ergänze sie sich auch perfekt mit ihren drei Kolleginnen. „Die Gesprächsthemen gehen mir eigentlich nie aus“, sagt sie mit einem Schmunzeln.

Wichtig ist ihr auch die Nähe zu ihrem Heimatort und dass sie weiter in Mechernich arbeiten könne. „Ich bin schon sehr heimatverbunden“, betont sie: „Man kennt mittlerweile viele Leute und als passionierte Karnevalsjecke ist es hier natürlich auch super!“

Wenn sie ausgeht macht sie vieles gerne. Mal fährt sie nach Köln zum Shoppen, geht gerne ins Kino oder auf die Kirmes. „Generell ist mir die Geselligkeit sehr wichtig. Und da bin ich in hier in Mechernich definitiv richtig!“

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News

„Wir machen die Dächer voll“ der Sparkassen-Stiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler

Ahrweiler – Die Gewinner der zweiten Wettbewerbsrunde von „Wir machen die Dächer voll“ der SparkassenStiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ stehen fest. Die Verbandsgemeinde Adenau und die Verbandsgemeinde Brohltal sind die Gewinner der zweiten Wettbewerbsrunde des Wettbewerbs „Wir machen die Dächer voll“ der SparkassenStiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“.

Die Bürgermeister der beiden Kommunen Guido Nisius, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, und Johannes Bell, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Brohltal, nahmen den symbolischen Scheck entgegen. Beide sind vom Wettbewerb überzeugt und freuten sich, diesen im zweiten Jahr gewonnen zu haben. „Die Konzeption des Wettbewerbs ist sehr gelungen, für uns Kommunen ist der Aufwand für die Teilnahme am Wettbewerb minimal und das Ergebnis, als Preisträger, umso erfreulicher“, resümiert Guido Nisius. Johannes Bell ergänzt: „Klimaschutz und der Ausbau regenerativer Energien sind wichtige Themen, die es gilt, weiter voranzubringen. Hier macht sich die Siegprämie gleich doppelt bezahlt, da wir diese in nachhaltige Projekte unserer Verbandsgemeinde investieren werden“.

Der Wettbewerb „Wir machen die Dächer voll“ wurde im Jahr 2021 erstmals durch die SparkassenStiftung „Zukunft Kreis Ahrweiler“ ausgerufen und richtete sich an alle Kommunen des Landkreises Ahrweiler. Zielsetzung ist es, den Ausbau von Photovoltaikanlangen in den Kommunen zu unterstützen. So werden jährlich Preisträger in den Kategorien „Ausbau der installierten Leistung (absolut in kWp)“ und in der Kategorie „Ausbau der installierten Leistung in Relation zur Anzahl der Bürger“ ermittelt. Die Preise sind mit 10.000 Euro dotiert und ausschließlich im Bereich des Klimaschutzes einzusetzen. Der Wettbewerb wird auch in den kommenden beiden Jahren ausgelobt. Guido Mombauer, Vorstand der Sparkassenstiftung, betont: „Mit dem Wettbewerb unterstützen wir das Ziel des Landkreises Ahrweiler, den Energiebedarf zu 100 Prozent aus regenerativen Energien zu decken. Die Kommunen werden dabei in ihrer Funktion als Vorbild und Multiplikator animiert und unterstützt.“

„Der menschengemachte Klimawandel, der Umgang mit den Klimawandelfolgen sowie damit verbundene Aspekte der Nachhaltigkeit und Anpassungsfähigkeit haben sich zu gesamtgesellschaftlich und wissenschaftlich vieldiskutieren Themen entwickelt. Auch die Kreisverwaltung Ahrweiler widmet sich diesen Themen intensiver als jemals zuvor. Es gibt Aufgaben in vielen Bereichen, denen wir im Sinne nachfolgender Generationen gerecht werden müssen. Den Strombedarf im Kreisgebiet bis zum Jahr 2023 bilanziell zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu decken ist ein wichtiger Schritt, um die Energiewende im Kreis Ahrweiler entscheidend voranzubringen.“, so Cornelia Weigand, Landrätin und Kuratoriumsvorsitzende der SparkassenStiftung.

 

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Top-Events

Lohners Vulkan-Marathon am 1. Mai 2023 – Mehr als 1500 Teilnehmer in Mendig?

Polch – Nachdem der Frühling nun langsam kommt, freuen sich viele Läufer und Walker auf den 1. Mai. An diesem Tag startet die LG Laacher See auf dem Mendiger Kreissportgelände Fallerstraße zum 14. Mal gemeinsam mit der Polcher Großbäckerei „Die Lohners“ als Kooperationspartner und Namensgeber, ihre 41. Veranstaltung „Lohners Vulkan Marathon“. 2019 erreichten über 1600 Aktive das Ziel Nach der Coronapause konnten dennoch über 1000 Finisher gefeiert werden.

Im Rahmen einer Pressekonferenz trafen sich Vertreter der Laufgemeinschaft Laacher See, der Fa. Lohner, Gönner und Unterstützer sowie einige Medienvertreter in der Backschule der Fa. Lohner in Polch. Hauptgeschäftsführer Helmut Moll von Lohners begrüßte alle Anwesenden und dankte der LG Laacher See für die langjährige gute Zusammenarbeit. Eventbäcker Martin Krämer freute sich, dass viele der Einladung gefolgt sind, und übergab den Gästen ein Raubritterbrot, welches auch alle sportlichen Teilnehmer am 1. Mai in Mendig mit einem Müsliriegel erhalten.

Stadtbürgermeister Hans-Peter Ammel den Veranstaltern die volle Unterstützung seitens der Stadt Mendig zu und betonte „die Stadt Mendig begrüßt es sehr, ihren Veranstaltungskalender mit diesem sportlichen Highlight bereichern zu können. Wenn beim Lohners Vulkan-Marathon viele Menschen aus Nah und Fern zusammenkommen, nehmen wir gerne die Gelegenheit wahr, die Stadt zu präsentieren. Der Vulkan-Marathon ist neben weiteren Attraktionen ein weiteres Touristenmagnet für die Verbandsgemeinde Mendig.“ Die Kreisbeigeordnete, Frau Judith Lenigk-Emden, begrüßte es sehr, dass es sich beim Lohners Vulkan-Marathon um eine Veranstaltung für die ganze Familie handelt. Für Groß und Klein sind Wettbewerbe im Angebot. Sie hob

Frau Stier vom Sanitätshaus Rosenbach verrät schon jetzt, dass die Teilnehmer wieder an einer kostenlosen Gang- und Laufanalyse teilnehmen können. Herr Ralf Pauken freut sich sehr, dass die AOK diese große Sportveranstaltung unterstützen kann. Prävention ist in der heutigen Zeit sehr wichtig. So will die LG Laacher See in Zusammenarbeit mit der AOK Infoveranstaltungen zum Thema Ernährung und Sport anbieten. Achim Nett vom Autohaus Nett in Mayen ist schon viele Jahre Vereinsmitglied und unterstützt die Veranstaltungen mit attraktiven Preisen, wie z. B. ein Wochenende mit einem Fahrzeug nach Wahl (PEUGEOT oder OPEL).

Gesundheitsmanager der Fa. Lohner Michael Tecl freut sich sehr, dass er über 100 Mitarbeiter motivieren konnte, aktiv am 1. Mai dabei zu sein. Er erläuterte, dass alle erwachsenen Teilnehmer/innen ein Starterpaket mit einem Lohners Brot, sowie einen Müsliriegel erhalten. Kinder unter 12 Jahren dürfen sich zusätzlich über ein JoJo, Buntstifte und ein Puzzle freuen. Alle Teilnehmer der Kinder- und Jugendläufe erhalten eine Medaille. Freuen können sich die Kinder auch wieder über gemeinsame Fotos mit dem Maskottchen „Lohni“.

Bei der Siegerehrung der Laufwettbewerbe erhalten die Altersklassensieger ein Jahresabo über wöchentlich 5 Lohners ofenfrische Lieblinge. Die Zweit- und Drittplatzierten der Altersklasse beim Halbmarathon und 10 km bekommen ein Halb- bzw. Vierteljahresabos.

Stefan Pauly vom Wochenspiegel berichtet schon seit vielen Jahren zum Lohners Vulkan Marathon und ist begeistert, dass der Verein immer eine große Tombola für Sportler anbietet. Neben Hotelübernachtungsgutscheine (monte mare, Seehotel Maria Laach) gibt es viele tolle Preise weiterer Sponsoren zu gewinnen.

Elisabeth Waldorf wies auf einen Erfolgsgaranten der LG hin: „Wir sind stolz darauf, dass über 150 ehrenamtliche Helfer der LG dafür sorgen, dass unsere Gäste einen tollen sportlichen Volkslauftag erleben können.“

Auch in diesem Jahr wird ein Meldeverfahren angeboten, welches zusätzlich Vorteile für die Aktiven bedeutet. Zur Sicherstellung eines optimalen Organisationsablaufs, bittet der Veranstalter um eine frühzeitige Anmeldung.

Dabei gilt es die folgende Anmeldephasen zu beachten:

  • Voranmeldungen online bis April 2023. Die Teilnehmer erhalten eine Startgeldermäßigung und eine personalisierte Startnummer, sowie ein Gratislos für die Tombola.
  • Voranmeldungen online bis 29.04.2023. Die Teilnehmer erhalten eine nicht personalisierte Startnummer, sowie ein Gratislos für die Tombola
  • Alle vorangemeldeten Walker und Nordic Walker bekommen ein zusätzliches Los
  • Nachmeldungen am Veranstaltungstag bis 30 Minuten vor Start des jeweiligen Wettbewerbs, ist gegen ein Zusatzgebühr von 5,00 € (Kinder- und Jugendläufe 2,50 €) möglich.

Ausführliche Informationen über Streckenlängen, Startzeiten und Rahmenprogramm zum „Lohners Vulkan-Marathon“ sowie weiteren Details findet man im Internet unter:

www.vulkan-marathon.de oder www.lglaachersee.de.

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Wirtschaft

Winzer-Genossenschaft Mayschoß und Regionalmarke EIFEL – Zwei starke Partner für die EIFEL Gastgeber

Prüm/Ahrtal – Gute Neuigkeiten aus dem Ahrtal – auch für die Eifel. Die traditionsreiche Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr e.G. unterstützt die Regionalmarke EIFEL und insbesondere die EIFEL Gastgeber ab sofort als neuer und zuverlässiger Partner. Das gesamte Sortiment, im Kern natürlich die oftmals ausgezeichneten und prämierten Weine, können und sollen die EIFEL Gastronomiebetriebe in ihren Getränke- und Menükarten den Gästen und Urlaubern anbieten. Die EIFEL Gastgeber können sich einerseits die Produkte aus Mayschoß als „regionalen Wareneinsatz“ von der Regionalmarke EIFEL anerkennen lassen, andererseits unterstützen die Qualitätsgastgeber der Regionalmarke EIFEL damit den Wiederaufbau an der Ahr und die Stärkung der dortigen Betriebe.

Im Rahmen der Zusammenarbeit sind gemeinsame Aktionen – wie bspw. Verkostungen – und Netzwerken geplant. Mirco Burkardt, stellv. Vorstandsvorsitzender und Vertriebsleiter der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr e.G. macht deutlich: „Die Regionalmarke EIFEL und deren angeschlossenen EIFEL Gastgeber sind für uns wichtige Botschafter für unsere Produkte. Uns überzeugt ferner die konsequente Strategie der Regionalmarke mit ihrer unverwechselbaren Philosophie, wichtige Strukturen unserer Heimat zu stärken und zu fördern. Wir kennen und schätzen uns schon lange – jetzt machen wir das Ganze einfach noch „offiziell“.“ Markus Pfeifer, Geschäftsführer der Regionalmarke EIFEL ergänzt: „Wir freuen uns auf die Weinprofis aus Mayschoss als wertvolle Partner für unser gesamtes regionales Qualitätsnetzwerk. Was wir jetzt recht schnell und unkompliziert starten, kann perspektivisch auch wieder in einer besonderen Abfüllung für EIFEL Gastgeber münden – doch wir gehen bewusst Schritt für Schritt vor. Wir hoffen, dass auch wir einen Teil dazu beitragen können, dass die Betriebe und die Menschen im Ahrtal unterstützt werden. Guter Tipp: einfach mal mit einem Probierpaket starten.“

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Aachener OBin Sibylle Keupen lobt „Hand in Hand“ – 8.000 Euro für den guten Zweck

Aachen – „Hand in Hand ist ein tolles Projekt. Wenn Unternehmen und soziale Projekte Hand in Hand gehen, dann macht das eine Stadt aus, die zusammenhält, die zusammen unterwegs ist und das Gemeinwohl im Blick hat“, lobt Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen die Initiative „Hand in Hand.“ Insgesamt 8.000 Euro konnte Gründer Markus Jussen im Amtszimmer im Beisein von Schirmherrin Sibylle Keupen an die wohltätigen Einrichtungen Caritas, Misereor, die Jugendarbeit der St. Josef der Tropigarde und den Aachener Tierpark übergeben. Begleitet wurde die Übergabe von einem Gesangsvortrag von Sänger Jupp Ebert.

Unterstützung verschiedener Organisationen

Bei der Caritas werden die Projekte „Querbeet“ sowie das Projekt „Brückenschlag“ mit jeweils 2.000 Euro unterstützt. „Querbeet“ lässt suchtkranke Menschen an der Nachbarschaftspflege teilhaben. Durch Blumentöpfe und Beetpatenschaften, aber auch durch das Sauberhalten öffentlicher Plätze bringen sie sich in die Gesellschaft ein. „Brückenschlag“ hilft Familien mit krebskranken Elternteilen durch den Alltag. „Dorf macht Schule“, ein Misereor-Projekt auf Madagaskar, erhielt eine Spende in Höhe von 1.000 Euro. Das Projekt unterstützt die Schulbildung von Kindern und schafft durch Aufforstung mehr Umweltbewusstsein. Ebenfalls erhielt die Tropigarde 250 Euro. Die Jugendarbeit St. Josef der Garde organisiert Fastelovendsfeiern für den kleinen Geldbeutel. Außerdem gingen 1.000 Euro Spenden an den Aachener Tierpark für Tiernahrung. „Wir machen das schon eine lange Zeit, im 14. Jahr. Von 2009 bis heute haben wir rund 200.000 Euro an Sach- und Geldspenden eingenommen. Ein großes Dankeschön an die Fördernden. Ohne sie wäre das nicht möglich“, betont Jussen.

Neue Benefizprojekte geplant

In 2022 konnten aus verschiedenen Gründen keine „Hand in Hand“ Veranstaltungen stattfinden. Daher sammelte Markus Jussen die Spenden ohne Veranstaltungen. In den Jahren 2023/2024 soll wieder Geld durch Events eingenommen werden. In diesem Jahr plant er bereits mit Unterstützung von Tom Hirtz, dem Geschäftsführenden Gesellschafter und Künstlerischen Leiter des „DAS DA Theaters“, ein Kinderstück. Details stehen aber noch nicht fest. Im nächsten Jahr soll es dann im Rahmen des Projekts eine Karnevalsveranstaltung geben.

Unterstützer des Projekts

1.500 Euro der Spenden kamen jeweils aus der Geschäftsstelle Pontstraße der Sparkasse Aachen sowie vom Augenzentrum Euregio. Die Baugruppe Schlun steuerte 2.500 zum Spendentopf bei. Der Rest der Gelder kam von diversen anderen Spendern, die nicht benannt werden wollen. „Sie geben mit vollen Händen. Dafür möchte ich Danke sagen. Sie gehören in die Mitte unserer Gesellschaft und in die Mitte unseres Rathauses“, bedankte sich Keupen.

Bürgermeisterin Hilde Scheidt begleitet das Projekt schon eine lange Zeit: „Ich bin schon seit der zweiten Veranstaltung dabei. Mich hat von Anfang an diese Gruppe fasziniert, die mit so viel Spaß an der Vorbereitung dabei ist. Ich glaube es ist wichtig, dass wir weitermachen. Ich bewundere Markus Jussen, dass er das Projekt immer weiter nach vorne bringt. Gerade in den letzten Jahren hätten andere vielleicht längst aufgegeben.“

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InHK-Baumaßnahme am Jülicher Markt- und Kirchplatz offiziell eröffnet

Jülich – Mit dem Spatenstich beginnt die erste Baumaßnahme des InHKs – Nach den vorbereiteten Arbeiten in der vergangenen Woche eröffnete Martin Schulz als technischer Beigeordneter gemeinsam mit den beiden stellvertretenden Bürgermeistern Christian Klems und Hans-Günther Engels, den Vorsitzenden und Vertreterinnen der Fraktionen, dem Citymanager, dem Planungsbüro MWM aus Aachen, dem Planungsbüro Quadriga und dem Umsetzenden Bauunternehmen Florack aus Heinsberg am Mittwoch offiziell die Baustelle auf dem Marktplatz.

In einer kurzen Ansprache bedanke sich Herr Schulz bei allen Beteiligten und freute sich über die positive Stimmung, die vor Ort herrscht. „Wir wissen seit langem, dass hier etwas passieren muss“ betonte er zu Beginn. „Wir bekamen viele Beschwerden über den Zustand des Platzes. Umso mehr freue ich mich, dass nun etwas passiert und wir Jülich auch städtebaulich weiterentwickeln können“, hielt er fest. Der historisch bedeutsame Platz soll bis Sommer 2025 fertiggestellt sein. Ob diese Zeit zu halten ist entscheiden am Ende letztendlich die Funde, die während der Baumaßnahme gemacht werden.