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AhrWeinWalk lädt an Christi Himmelfahrt in die Ahrweiler Weinberge ein

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Fünf Kilometer Rundtour, neun Weingüter und chillige Lounge – Abends AfterWalk-Lounge an der Winzerkapelle Sankt Urban. Im vergangenen Jahr gab es die erfolgreiche Premiere, jetzt geht es in die zweite Runde: Der AhrWeinWalk lädt unter dem Motto „Genuss im Weinberg“ am Christi-Himmelfahrt-Wochenende wieder zu Wein und Wandern nach Ahrweiler ein. Von Donnerstag, 18. Mai, bis Sonntag, 21. Mai, können die Gäste erstklassige Weine auf einer rund fünf Kilometer langen Rundtour entlang der Ahrweiler Höhenwege probieren und sich mittels Wanderkarte eigenständig zu den Weinständen navigieren.

Die Vorbereitungen der Ahrtal und Bad Neuenahr-Ahrweiler Marketing GmbH und der teilnehmenden Ahrweiler Winzerbetriebe laufen auf Hochtouren. „Der Besucherzustrom in 2022 hat gezeigt, dass das Event Zukunft hat. Hieran wollen wir in diesem Jahr anknüpfen“, sagt Dominik Kremer vom Veranstaltungsmanagement der Marketing GmbH.

Aufgrund des guten Auftaktes 2022 haben alle neun Weingüter ihre Teilnahme wieder zugesagt: der Ahrweiler Winzer-Verein, der Winzerhof Körtgen, die Jungwinzer next Generation, das Weingut J.J. Adeneuer, das Weingut Kurth, das Weingut Maibachfarm, das Weingut Coels, das Weingut Peter Kriechel und das Weingut Pollig & Schmidt. Entlang der Wegstrecke werden sie wieder mit viel Liebe zum Detail ihre Weinstände und gemütlichen Sitzgelegenheiten mit herrlichen Blicken ins Tal aufbauen. Die Weinstände sind jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Im Anschluss ist an allen Veranstaltungstagen Gelegenheit, den Abend in der AfterWalkLounge an der Winzerkapelle Sankt Urban bei einem Glas Wein und mit chilligen Sounds und Beats ausklingen zu lassen. Betrieben wird sie jeweils bis 22 Uhr vom Event-StartUp butlery in Zusammenarbeit mit Ahrweiler Gastronomiebetrieben, die kleine Speisen und Snacks anbieten.

Startpunkt des AhrWeinWalk ist der Ahrtal-Stand an der Weinlage „Ahrweiler Rosenthal“ in unmittelbarer Nähe der Bahnhaltestelle Ahrweiler Markt. Die An- und Abreise ist mit dem ÖPNV möglich. Am Startpunkt erhalten die Gäste ihr Starterpaket: Ein Weinglas, gefüllt mit Sekt, einen Flyer mit Wanderkarte und eine Stempelkarte zur Teilnahme an einem attraktiven Gewinnspiel. Mit dem Kauf des Starterpakets unterstützen die Gäste die Durchführung der Veranstaltung und damit die teilnehmenden Winzer.

Alle weiteren Infos sind auf der Website www.ahrtal.de/ahrweinwalk und auf den Social Media Kanälen (www.facebook.com/ahrtal | www.instagram.com/ahrweinwalk) zu finden.

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Markus Bunzel startet im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen

Mayen – Neuer Kaufmännischer Direktor agiert im Team mit den Mitarbeitenden vor Ort – Seit 1. April hat das St. Elisabeth Krankenhaus in Mayen mit Markus Bunzel einen neuen Kaufmännischen Direktor, der das Amt von Christine Kaul übernommen hat.

Der Krankenhausexperte hat rund zwei Jahrzehnte Berufserfahrung im Gesundheitswesen und verschiedene operative oder strategische Positionen in privaten und öffentlichen Kliniken bekleidet. Dazu zählen unter anderem die RHÖN-Klinikum AG und das Universitätsklinikum Würzburg. „Ich freue mich, nun hier in der Eifel die angestoßenen Projekte meiner Vorgängerin erfolgreich fortzusetzen. Dabei werde ich von den rund 450 Mitarbeitenden unterstützt. Das sehr engagierte Team hat mich sehr freundlich empfangen und wird das Krankenhaus auch zukünftig gemeinsam mit mir auf Kurs halten“, betont Markus Bunzel.

Das St. Elisabeth gewährleistet die medizinische Grund- und Regelversorgung in der Region rund um Mayen. Neben akuten Notfällen werden hier vor allem häufige Erkrankungen behandelt und weit verbreitete Operationen vorgenommen. In acht Kliniken und sieben zertifizierten Einheiten werden jährlich zirka 11.000 stationäre und 23.000 ambulante Patienten umfassend medizinisch versorgt. 2022 kamen hier rund 770 Kinder zur Welt.

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„Gemeinsam eine schöne Zeit haben“

Gemünd – Seit vergangenem Herbst herrscht wieder viel Betrieb im Gemünder DRK-Familienzentrum – Kursangebote gehen weiter – Noch Plätze frei, auch für kostenlose Beratungsgespräche – Viel für die Zukunft geplant.

Das Gemünder DRK-Familienzentrum (Am Kreuzberg 36, 53937 Schleiden) hat viel zu bieten – und das, obwohl es nach der Flutkatastrophe schwere Schäden erlitten hatte und saniert werden musste. So machte man neben dem frisch angelaufenen Kitabetrieb seit vergangenem Herbst auch wieder zahlreiche Kursangebote der Rotkreuz-Familienbildung möglich – und im April geht´s damit auch schon wieder munter weiter.

„Dass die Angebote bisher so gut genutzt wurden freut uns wirklich sehr!“, betonte die glückliche Leiterin der DRK-Familienbildung im Kreis Euskirchen, Heike Iven, vor Ort am Kreuzberg. Allerdings wolle man auch noch zahlreiche weitere Teilnehmer für die nun anstehenden Kurse begeistern, denn es sind noch genug Plätze frei. Darunter „Rückenfit“, „Step by step“, ein inklusiver Tanzkursus, sowie Zumba für Erwachsene und ein offener Treff für Eltern mit Baby.

„Hier sind alle herzlich eingeladen, dazuzukommen und gemeinsam zu lernen, Sport zu machen und einfach eine schöne Zeit zu haben. Wir würden uns freuen!“, so die Co-Leiterin des Familienzentrums, Rita Ritzeler. Gemeinsam mit der Leiterin Andrea Wollgarten sorgt sie dafür, dass in den Rotkreuz-Räumlichkeiten alles nach Plan läuft. Sie machten auch möglich, dass die Gemünder Karnevalsgesellschaft, die in der Flut ihre Proberäume verlor, bald in den Räumlichkeiten des DRK-Familienzentrums endlich wieder üben kann. Beispielsweise sind hier die Funkengarde, die „Fünkchen“ (ab 10 Jahren) und sogar die „Fünkelchen“ (4 bis 7 Jahre) mit dabei.

Inklusion und seelisches Wohl

Wichtig sind für das Familienzentrum und das Rote Kreuz aber gerade die inklusiven Angebote, die meist weder so weit verbreitet, noch so professionell gestaltet sind wie eigentlich nötig. „Man braucht Vorwissen und mehrere Betreuer, damit wirklich niemand auf der Strecke bleibt“, erklärte Ritzeler. Dies ist im Familienzentrum gegeben.

Hier ist das Angebot aber auch umso weiter gefächert und beinhaltet auch das seelische Wohl – dank einer Kooperation mit der „Beratungsstelle für Eltern, Jugendliche und Kinder des Kreises Euskirchen“. Alfons Gehlen, Diplom-Psychologe und systemischer Familientherapeut, bietet dabei jeweils donnerstags, 15. Mai und 15. Juni, eine kostenlose Beratung nach Terminabsprache. Eine Voranmeldung ist per Telefon unter (02251) 157 10 möglich, die Beratung dauert rund 50 Minuten. Gehlen hat Schweigepflicht und betonte: „Jugendliche können sich auch selbstständig an uns wenden!“.

Die Stelle selbst schreibt dazu: „Familienleben ist manchmal gar nicht so einfach! Wir bieten Ihnen und ihren Kindern die Möglichkeit, über ihre Sorgen und Probleme zu sprechen.“ Schwerpunkte sind dabei beispielsweise Erziehungsschwierigkeiten, familiäre Konflikte, Entwicklungsschwierigkeiten, akute Krisen aber auch Gewalt- und Missbrauchserfahrungen.

Weitere Kurse schon in Planung

„Wir wollen uns auch nochmal bei den Eltern unserer Kita hier im Hause erkundigen, was sie eigentlich so genau wollen oder brauchen. Und überlegen derzeit, mehr Kurse auch mal vormittags, statt wie jetzt, meist abends anzubieten“, erklärte Ritzeler weiter. Das Wichtigste: Es sollte „möglichst vielseitig und abwechslungsreich“ sein.

Für die Zukunft braucht man also bei der DRK-Familienbildung und im Gemünder Familienzentrum keine Kristallkugel und will sich nach den Bedürfnissen der Menschen richten. Fest steht aber schon eine Babysitter-Ausbildung im Oktober. „Erste Hilfe für Kleinkinder“ sei ebenso beliebt, genauso wie Geburtsvorbereitungskurse, die es dann für Interessierte geben werde. Außerdem ist ein Rückbildungskursus für Mütter ab Juni, immer freitag-vormittags angesetzt. Weitere Infos dazu gibt der Rotkreuz-Kreisverband Euskirchen telefonisch unter 02251/791184. Die Kurse werden vorher aber auch nochmal separat angekündigt.

Eine strahlende Zukunft also, die die Zuständigen bei der DRK-Familienbildung und im DRK-Familienzentrum schon jetzt begeistert – und jeder kann mit dabei sein!

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„Jupp“ ist nun Ehren-Geißbock

Roggendorf/Köln – Die „Geißböcke Nordeifel“ haben mit dem ehemaligen FC-Kicker Josef Bläser neues Mitglied – Fanclub-Vorsitzender Günter Henk übergab die Urkunde in Köln – Vorstellung des Buches „Ich war dabei“ – Ex-Fußballer schildert mysteriösen Bestechungsversuch – 5000 Mark im Aktenkoffer.

Der in Roggendorf beheimatete FC-Fanclub „Geißböcke Nordeifel“ hat seit Donnerstagabend ein neues Ehrenmitglied. Es ist der ehemalige Fußball-Profi Josef (Jupp) Bläser, dem der Fanclub-Vorsitzende Günter Henk im Kölner Brauhaus Stüssgen die Ernennungsurkunde überreicht. 1971 wurde Bläser Profi beim 1. FC Köln, damals eine Topadresse im europäischen Fußball und gespickt mit Nationalspielern. Zeitweilig setzte er sich gegen starke Konkurrenz durch. 1974 wechselte Bläser zu Alemannia Aachen, spielte erfolgreich in der 2. Liga und ging 1979 nach Österreich zum LASK Linz, wo er Triumphe feierte. 1982 beendete er seine aktive Karriere und lebt seitdem in Bayern.

Günter Henk und seine Stellvertreterin Sandra Igel waren nach Köln eingeladen worden, wo an dem Abend die Vorstellung des Buches „Ich war dabei“ von Jupp Bläser vorgestellt wurde. „Ich war dabei“ ist die Geschichte des ehemaligen Fußballprofis Jupp Bläser.

Autor des Buches ist der Kölner Verleger und Filmemacher Frank Steffan, der auch Film und Buch „Der mit dem Ball tanzte“ über die Euskirchener FC-Legende Heinz Flohe schuf. Frank Steffan ist ebenfalls Ehrenmitglied der „Geißböcke Nordeifel“. Er hatte vor drei Wochen den Dokumentar-Film über den Euskirchener Fußball-Weltmeister in Roggendorf gezeigt.

In seinem von Frank Steffan verlegten Buches „Ich war dabei“ beschreibt Jupp Bläser plastisch, wie es hinter den Kulissen des Fußballgeschäfts wirklich zugeht. Seine Story ist informativ, unterhaltsam, witzig und vor allem authentisch. Bläser schildert alles schonungslos offen: seinen Werdegang, die Höhen und Tiefen, skurrile Begegnungen, aber auch Bestechungsversuche, Machenschaften, Hintergründe und emotionale Achterbahnfahrten. Frank Steffan: „Ich war dabei“ ist kein Blabla, sondern ein wertvoller Tatsachenbericht aus der vermeintlich glitzernden Welt des Fußballs.

Fußball-Rentner Bläser schildert unter anderem, wie er als Spieler der Alemannia Aachen, wo er von 1974 bis 1978 kickte, Opfer eines Bestechungsversuches gewesen sei. Der heute in Regensburg lebende, 70-jährige Fußballprofi schildert auf vier Seiten des Buches, wie ein ihm unbekannter Abgesandter eines Bundesliga-Zweitligisten viel Geld geboten habe, damit die Alemannia dem Verein helfe, den Aufstieg in die erste Liga zu schaffen.

Auf der Autobahnraststätte Frechen habe er sich damals mit dem Unbekannten im maßgeschneiderten Anzug getroffen, weil er nach einem Telefongespräch mit dem betreffenden Zweitliga-Geschäftsführer geglaubt habe, dass der Verein Interesse an ihm als Fußballspieler habe. Doch weit gefehlt, es ging nicht um einen Wechsel Bläsers zu dem Verein, sondern um den mysteriösen Bestechungsversuch: „Pass auf Jupp, hilf uns dabei, dass wir den Aufstieg schaffen, dann können wir über alles Weitere gerne konkret sprechen.“

Jupp Bläser schildert die weitere Situation so: „Während er das sagte, holte er einen Aktenkoffer hervor und schob ihn zu mir rüber. Erst da kapierte ich, worauf er hinauswollte! „Ach so, Ihr wollt mich schmieren!“, rief ich empört aus. Der Mann zuckte zusammen, guckte sich um und raunzte mir zu: „Jupp, in diesem Koffer sind fünf Tausend Mark in bar drin. Nimm den Koffer einfach mit und sorg dafür, dass wir am nächsten Samstag bei Euch gewinnen.“ Ich stierte den Mann an und entgegnete: „Niemals! Ich lasse mich nicht kaufen“.

Unternommen habe er damals nichts, er habe nicht mal mit seiner Freundin darüber gesprochen. Aber bis heute müsse er immer wieder an diese mysteriöse Begegnung mit den Unbekannten denken. Was hätte er tun sollen? Zitat Bläser: „Zur Polizei? Anzeige erstatten? Zur Presse? Was wäre das ein Skandal! Was hatte ich aber in der Hand? Nichts, es hätte bestenfalls Aussage gegen Aussage gestanden. Beweisen konnte ich nichts“.

Frank Steffan ist von seinem neuen Buch „Jupp Bläser – Ich war dabei“ überzeugt: „Herr Bläser hat sich letztes Jahr an mich gewendet und mir das Manuskript geschickt. Ich sah, es enthielt einige Dinge, die über das hinausgehen, was Fußballbücher normalerweise beinhalteten.“

Bei der Vorstellung des Buches, die von dem bekannten Journalisten, Fußball-Experten („FC-Stammtisch“) und Focus-Autors Ralf Friedrich moderiert wurde, waren auch Bläsers ehemalige FC-Mitspieler Harald Konopka und Karl-Heinz Thielen anwesend. Sie freuten sich auf ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Kollegen Jupp Bläser, der seit 2018 im bayerischen Regensburg sein Rentner-Dasein genießt. Den Geißböcken Nordeifel hat Bläser versprochen, an einem der monatlichen Geißbock-Stammtische in Roggendorf teilzunehmen.      (Reiner Züll)

Jupp Bläser – Ich war dabei
Paperback
208 Seiten
19,90 Euro
ISBN: 978-3-923838-96-7

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Kreissparkasse Bitburg-Prüm verabschiedet langjährige Mitarbeiter in den Ruhestand

Bitburg – In einer Feierstunde hat die Kreissparkasse Bitburg-Prüm zwei langjährige Mitarbeiter verabschiedet. Sparkassendirektor Rainer Nickels dankte, auch im Namen von Vorstandsmitglied Mark Kaffenberger, Wilma Friedrich (KundenServiceCenter) und Stefan Linden (Datenmanagement) für die geleistete Arbeit und die langen Jahre der Treue zur Sparkasse.

Alles Gute für den neuen Lebensabschnitt wünschten ebenfalls Andrea Kleis (Personalratsvorsitzende) und Stefan Krämer (Personalleiter).

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AWB des Kreises Ahrweiler setzt auf E-Mobilität – Neuer E-LKW reduziert CO₂-Ausstoß

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises Ahrweiler (AWB) hat seinen Fuhrpark um einen E-LKW erweitert. Der elektrisch betriebene LKW wird speziell für die Sammlung von Elektro-Altgeräten eingesetzt. Mit einer Reichweite von bis zu 300 Kilometern kann er problemlos das gesamte Kreisgebiet befahren. Durch die Nutzung des umweltfreundlichen Fahrzeugs werden pro Jahr rund 15 Tonnen CO₂ eingespart. Zum Vergleich: Um eine Tonne CO₂ aufzunehmen, muss eine Buche rund 80 Jahre wachsen.

„Die Anschaffung des E-LKWs ist ein weiterer Baustein unserer Dekarbonisierungskampagne – also der Reduzierung von CO₂-Emissionen – und setzten ein starkes Zeichen für den Klimaschutz und die E-Mobilität“, sagt Sascha Hurtenbach, Werkleiter des AWB. „Wir möchten unseren Beitrag zur Energiewende leisten und durch den Einsatz von umweltfreundlichen Fahrzeugen auch Vorbild für andere Unternehmen und Kommunen sein.“

Die Sammlung von Elektro-Altgeräten ist ein wichtiger Bestandteil des Abfallmanagements im Kreis Ahrweiler. Durch die fachgerechte Entsorgung können wertvolle Rohstoffe recycelt und die Umwelt geschont werden. Mit dem neuen E-LKW ist der AWB nun noch besser für die Zukunft gerüstet und kann die Sammlung von Elektro-Altgeräten noch effizienter und umweltfreundlicher durchführen. Der AWB sieht die E-Mobilität als wichtigen Baustein für eine nachhaltige Zukunft und wird auch zukünftig in die Anschaffung umweltfreundlicher Fahrzeuge investieren.

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Gesundheit

Ärztin informiert über Fieber im Kindesalter

Mayen – Das St. Elisabeth Krankenhaus Mayen bietet am Mittwoch, 19. April einen Online-Vortrag für Eltern und Interessierte an. Fieber im Kindesalter – ein häufiges und meist unbedenkliches Symptom, hinter dem vielfältige Ursachen stecken können. Warum entsteht Fieber und was können Eltern selbst tun? Wann sollten sie einen Arzt aufsuchen? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt Felicitas Hermsen, Oberärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein, St. Elisabeth Mayen, am Mittwoch, 19. April, ab 17.30 Uhr in einem kostenfreien Online-Vortrag.

Der Online-Vortrag ist ein Angebot aus der Informationsreihe „Patienten fragen – GK-Mittelrhein antwortet“. Interessierte können sich ab sofort per E-Mail an veranstaltungen@gk.de mit dem Titel des Vortrags im Betreff anmelden. Die Zugangsdaten und weitere Infos zur Teilnahme werden rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt. Eine Übersicht aller Veranstaltungsangebote gibt es online unter der Rubrik „Veranstaltungen“ auf www.gk.de. Mehr Informationen rund um die Themen Kinder- und Jugendmedizin sowie spezielle Angebote für Eltern und Familien sind unter www.familienstark.de zu finden.

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100 Jahre Marktschule Aachen-Brand

Aachen – Ein stolzes Alter von 100 Jahren hat sie erreicht: Die Städtische Katholische Grundschule (KGS) Marktschule in Aachen-Brand. Am Samstag, 29. April, feiert die Schule ihren Geburtstag im Bezirk Brand gemeinsam mit allen Interessierten. Auch die Übergabe der neu gestalteten Aula und des neuen Kulturzentrums für den Bezirk Aachen-Brand durch das Gebäudemanagement der Stadt Aachen findet im Rahmen des Jubiläums statt.

Schulfest

Im Anschluss an die feierliche Übergabe im Rahmen des Schuljubiläums feiern Schüler*innen, Lehrer*innen, Ehemalige und Interessierte auf dem Schulhof und in den Räumen der Marktschule das große Jubiläum. Zahlreiche Aktionen wie Aufführungen der Kinder, Tänze und Live-Musik gehören zu dem bunten Nachmittagsprogramm. Ehemalige Schüler*innen können sich im „Erzählcafé“ über „alte Zeiten“ austauschen. Kaffee, Kuchen, Grillspezialitäten und Getränke stehen für das leibliche Wohl bereit.

Schulprojekte zum Jubiläum

Alle zehn Klassen der KGS setzten sich in verschiedenen Projekten mit dem Motto: „Immer bewegt: Schule heute – früher – morgen“ auseinander. Sie nahmen unter anderem an einer Schultanzwoche teil und besuchten das Schulmuseum in Kohlscheid. In Kooperation mit einem Künstler gestalteten die Kinder ein eigenes Mosaik, das auch nach dem 100. Geburtstag erinnert: „Unser WIR soll wachsen“. Mit dem Geschichtsarbeitskreis des Bürgervereins Brand erscheint – pünktlich zum Schuljubiläum – eine Festschrift, in der auf über 90 Seiten die Geschichte der Marktschule und das heutige Schulleben lebendig werden.

Übergabe der neuen Aula und Versammlungsstätte

Das Gebäude ist durch den Umbau der ehemaligen, denkmalgeschützten Turnhalle entstanden und soll künftig auch als kulturelle Veranstaltungsstätte für den Bezirk Brand und Vereine zur Verfügung stehen. Der 257 Quadratmeter große Versammlungsraum der Aula, bietet bis zu 520 Steh- und 337 Sitzplätze. Das Bauvorhaben konnte im Sommer 2020 beginnen und die Sanierung dauerte einige Jahre: An der 1927 errichten Turnhalle wurden erhebliche Schäden entdeckt. Brander Vereine, aber vor allem die Kinder und das ganze Team der Marktschule freuen sich darauf, dass die Aula nach langer Umbauzeit bald nutzbar ist.

Historisches

Die Schule hat im Laufe ihrer Jahre viel gesehen: Am 29. März 1922 beschloss der Rat der damals noch unabhängigen Gemeinde Brand den Neubau der Schule in der Nähe bereits bestehender Schulgebäude und der Kirche. Am 15. Oktober 1923 bezogen Klassen die noch unverputzte neue Volksschule. Der Chronist bemerkte: „Mit der Vollendung der 16-klassigen Schule und den erforderlichen Nebenräumen hat die Gemeinde Brand ein Bauwerk geschaffen, das Generationen hindurch der Erziehung unserer Jugend dienen soll.“

Zeitweise waren in den Räumen der Marktschule auch eine Real- und Hauptschule untergebracht. Seit 1977 bietet die Schule lediglich der Katholischen Grundschule Raum. Im Schuljahr 2000 erhielt die Bildungseinrichtung die amtliche Bezeichnung „Marktschule Brand“, Städtische Katholische Grundschule.

 

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Gesundheit

Experten-Hotline Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr am Dienstag 18. April

Bad Neuenahr-Ahrweiler – Durchblutungsstörungen als Warnsignal – Von der Schaufensterkrankheit über chronische Wunden bis hin zum diabetischen Fuß – im Rahmen einer Telefonsprechstunde beraten Gefäßspezialisten des Krankenhauses Maria Hilf Bad Neuenahr Betroffene, Angehörige und Interessierte.

Bleiben Durchblutungsstörungen unbehandelt, können sie drastische Folgen haben. Einen Herzinfarkt zum Beispiel. Oder einen Schlaganfall. „Wir erleben es immer wieder, dass Patientinnen und Patienten erst dann zu uns kommen, wenn sie schon ernsthaft erkrankt sind,“ sagt Kambiz Fadaei, Chefarzt der Gefäßchirurgie am Krankenhaus Maria Hilf und ruft eindringlich dazu auf, bei entsprechenden Symptomen einen Arzt aufzusuchen. Am 18. April 2023 nehmen er und sein Team sich persönlich Zeit, um Betroffene telefonisch zu beraten. Die Hotline-Nummer 02641 83-5752 ist zwischen 17 und 18.30 Uhr freigeschaltet.

Durchblutungsstörungen entstehen, wenn Gefäße – zum Beispiel aufgrund von Verkalkungen – nicht mehr ausreichend Blut befördern können. Sind die Bein-Arterien betroffen, kann das zu krampfartigen Schmerzen beim Gehen führen. Sie sind typische Symptome der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) – auch Schaufensterkrankheit genannt. Betroffene müssen aufgrund der Schmerzen sinnbildlich vor jedem Schaufenster stehen bleiben. Auch Wunden an Füßen oder Unterschenkeln, die über Wochen nicht abheilen oder sogar immer schlimmer werden, sind in der Regel auf Gefäßverschlüsse zurückzuführen. Zu den schwierigsten Wunden gehört der Diabetische Fuß – eine häufige Folgeerscheinung der Zuckerkrankheit.

Grundsätzlich gilt: Durchblutungsstörungen bedürfen dringend einer gefäßchirurgischen Behandlung und sollten darüber hinaus als Warnsignal verstanden werden. „Wenn ein Patient zu Gefäßverkalkungen neigt, dann sind davon in der Regel mehrere Gefäße im Körper betroffen“, erklärt Fadaei. „Damit steigt die Gefahr eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls drastisch an.“

Betroffene sind meist über 70 Jahre alt, darunter viele Raucher. Besonders häufig trifft es Menschen mit Diabetes und Bluthochdruck. Am Krankenhaus Maria Hilf arbeitet das Team der Gefäßchirurgie daher eng mit Spezialisten anderer medizinischer Disziplinen zusammen: Im Rahmen der Diagnostik werden zum Beispiel die Radiologen und Angiologen aktiv, die Internisten kümmern sich um die Regulierung des Diabetes, die Kardiologen behandeln einen zu hohen Blutdruck und behalten die Gesundheit des Herzens im Blick. Sie alle haben sich zum Herz- und Gefäßzentrum Ahr-Eifel zusammengeschlossen.

Die Experten-Hotline des Krankenhauses Maria Hilf rückt jeden Monat ein anderes Krankheitsbild in den Fokus. Zu den genannten Zeiten stehen Ansprechpartner aus den unterschiedlichen Fachabteilungen bereit, um Betroffene, Angehörige und Interessierte telefonisch zu beraten. Weitere Informationen sowie Themen und Termine für das erste Halbjahr 2023 finden Interessierte auf der Homepage des Klinikums: www.marienhaus-klinikum-ahr.de.

Thema                        Bevor es zu spät ist:

Durchblutungsstörungen erkennen und rechtzeitig reagieren

Termin                        Dienstag, 18.04.2023

Hotline-Nummer        02641 83-5752

Am Telefon                Experten aus der Gefäßchirurgie

 

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Ab in den „Stollen“ – Kommerner Gaststätte öffnet 693 Tage nach der Flut wieder ihre Türen

Mechernich-Kommern – Am heutigen Freitag, 14. April, 16 Uhr –  Inhaber Michael Schepers öffnet endlich wieder die Türen des „Stollen“. Ein alter Bekannter ist damit zurück auf Kommerns gastronomischer Bühne. Redakteur Tom Steinicke hat in seinem Zeitungsbericht ausgerechnet, dass es von der Schließung bis zur Wiedereröffnung genau 693 Tage gedauert hat.

In dieser Zeit hat sich einiges getan im „Stollen“. So ziemlich alles in der Gaststätte, der Kneipe und dem Hotel im Kommerner Ortskern ist neu. „Es ist der Stollen 2.0“, sagt Betreiber Schepers und legt sein Handy auf den Tresen. Das Smartphone beginnt sich zu laden. Innovationen sind also ebenfalls eingekehrt in Kommerns gute Stube.

Trotzdem sollte auch der einstige Charme noch eine Rolle spielen. So sei darüber diskutiert worden, ob die alten Balken denn noch zeitgemäß seien, ist in den Lokalausgaben von Kölnischer Rundschau und Kölner Stadt-Anzeiger zu lesen. Laut Schepers sind sie es – und vor allem seien sie charakteristisch, namensgebend.

Der alte Whisky-Schrank

Doch es sind nicht mehr überall die Balken, die in den 1960er-Jahren verbaut worden sind, ist in den im Mechernicher Stadtgebiet erscheinenden Tageszeitungen zu lesen. Die Wandbalken sind der Flut und dem kontaminierten Wasser zum Opfer gefallen. Die an der Decke mussten aufwendig gereinigt werden und wurden dann wieder verbaut – in einer neuen Decke. Der Grund: Sie wieder so zu verbauen wie vor dem 14. Juli sei aus Sicherheits- und Brandschutzgründen nicht möglich gewesen, sagt Schepers. Ansonsten hat nur der Whisky-Schrank in der hinteren Ecke der Gaststätte das Hochwasser unversehrt überstanden.

Eigentlich wollten Michael Schepers und seine Frau Sabrina möglichst schnell nach der Flut wiedereröffnen. Schließlich waren die Jahre zuvor auch schwierig. Stichwort: Corona-Pandemie. Doch dann veranlasste die Versicherung einen Schnell-Sanierungs-Stopp. Proben hatten ergeben, dass das Wasser, das am Abend des 14. Juli durch die Gaststätte geflossen ist, verseucht war. Also wurde die Gaststätte komplett auf Links gedreht. „Es war ein absoluter Rohbau. Hier war nichts mehr drin“, wird Michael Schepers in den Zeitungen der Rheinischen Redaktionsgemeinschaft zitiert.

Eine größere Theke

Wären sie nicht versichert gewesen, hätten die Schepers wohl aufgegeben, zumal der Keller des Gebäudes auch beim Starkregen 2016 schon unter Wasser gestanden hatte.

So wurden die Ärmel hochgekrempelt, sich gegenseitig Mut gemacht und losgelegt. Nun steht die Wiedereröffnung an. Die Tränen, die nach der Flut geflossen sind, sind getrocknet. Fließen soll nun nur noch das Bier aus der neuen Zapfanlage an der neuen Theke. Die ist laut Redakteur Tom Steinicke größer geworden als vor der Flut. Von dort aus blickt man auf ein überdimensionales Bild aus dem Mechernicher Bergwerk, das der Gaststätte einst ihren Namen gab.

„Wir haben das verändert, was wir verändern konnten und wollten. Der Platz ermöglicht ein besseres Arbeiten“, erklärt der Stollen-Chef gegenüber den Euskirchener Tageszeitungen. Zudem habe der Eigentürmer des Gebäudes noch zusätzliches Geld in die Hand genommen und einen Anbau realisiert. Dort sind Lagerräume und die Toiletten untergebracht, die bisher im Keller waren. „Je später der Abend, desto eher wurde der Gang zur Toilette zur Gefahrenquelle“, berichtet Schepers.

Wer bis zum 23. April den „Stollen“ betritt, wird zunächst noch auf Speisen verzichten müssen. Denn aufgrund baulicher Verzögerungen kann die Küche erst dann in Betrieb genommen werden. „Die Vorfreude auf die Wiedereröffnung steigt von Tag zu Tag. Das merken wir auch bei den Kommernern, die immer wieder einen Blick durch die Fenster riskieren“, wird Schepers in den gleichlautenden Berichten in Kölner Stadt-Anzeiger und Kölnischer Rundschau zitiert: „Für uns ist das hier unser Wohnzimmer. Wir hängen am Ort und am Stollen.“

Neue Öffnungszeiten

Die neuen Öffnungszeiten sind mittwochs bis montags ab 16 Uhr, Küche von 17 bis 21.30 Uhr. Dienstags ist Ruhetag. Auch am Stollen gehen die gestiegenen Energie- und Personalkosten nicht spurlos vorbei. Kostete das 0,2er-Kölsch im Sommer 2021 noch 1,90 Euro, werden für den Strich auf dem Deckel nun 2,20 Euro fällig, heißt es im Zeitungsbericht. „Was man früher für ein Steak bezahlt hat, bezahlt man nun für ein Schnitzel“, sagt Schepers, der künftig verstärkt in der Küche des „Stollen“ stehen wird. Der Grund: Es fehlt ein Koch. Eine Dauerlösung soll das aber nicht sein. „Da bekommt man zu wenig vom Treiben und dem Tagesgeschäft in der Kneipe mit“, erklärt Schepers, der historische Bilder der Kneipe sucht, um sie im Stollen aufzuhängen.